Stimmt es das die Soviet Union besser war als das heutige Russland?

9 Antworten

Es gibt manche die sagen Russland unter dem Sozialismus, besodners unter Stalin war besser als das Russland unter Putin, ... Warum gibt es immer noch (wenn auch in der Minderheit) Leute die die Verbrechen von Stalin leugnen?

Gewiss gibt es solche Menschen in Russland. Aber geschichtsvergessene oder einfach ungebildete Menschen gibt es leider in allen Ländern. Man mag von Putin denken, was man will, eines ist er nicht: ein Massenmörder an seinem eigenen Volk wie Stalin.

Sie behaupten es gab keine Armut, keine Arbeitslosigkeit, Jeder fand gute Arbeit von dem er leben konnte. Das ist Unsinn oder?

Ja, in der Tat, das ist Unsinn.

Sagen er wäre ein Held gewesen der Russland von den bösen westlichen Kapitalisten geschützt hat?

Stalin hat nicht nur sein eigenes, das russische Volk unterjocht, sondern noch eine ganze Reihe osteuropäischer Länder wie Polen, Ungarn usw. und selbst Teile Deutschlands (ehem. DDR).

Die UDSSR war doch bestimmt kein "Arbeiterparadies" wie es immer hiess? ... Stimmt es wirklich, dass es in der UDSSR keine Armut, keine Arbeitslosigkeit keine Obdachlosigkeit gab?

Nein, das stimmt nicht. Arm waren die meisten Bürger, wenn man mit dem sog. kapitalistischen Westen - dem damaligen "Paradies" - vergleicht, weil die UdSSR einen Großteil ihres Haushaltes in Technologie und Rüstung steckte und für den Privatkonsum die Ausgaben reduzierte. Arbeitslosigkeit war insofern wenig problematisch, als der Staat die Menschen zur Arbeit, selbst zur sinnlosen, zwang - notfalls Arbeitsunwillige in Arbeitslagern verschwinden ließ. Dieses Schicksal oder Gefängnis drohte auch Obdachlosen.

Ich empfehle Interessierten gerne Literatur:

MfG

Arnold

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich arbeite als Historiker.

Genau, aber das ist den Ideologen egal.

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@Bogors151

weil die UdSSR einen Großteil ihres Haushaltes in Technologie und Rüstung steckte

Etwas überspitzt wurde due UdSSR mal als 'Drittweltland mit Atomwaffen' bezeichnet.

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stalin kann man denken was man will aber "LENIN" der held meiner heimat

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Die russische Revolution war nun einmal nicht kampflos zu haben.

Viele innere und aussere Feind hatte sich die junge Sowjetunion zu erwehren. Sogar Polen zaehlte mit seinem Krieg von 1919 - 1921 dazu.

Das die politischen `Saeuberungen ` in den Anfangsjahren durch Stalin keinen Zuspruch heutzutage mehr erfahren k0ennen, ist jedem halbwegs gebildeten Menschen klar.

Wenn er allerdings als Held des Zweiten Weltkrieges dargestellt wird, dann ist das eine geschichtliche Leistung, sprich eine Anerkennung wert.

Diese Hoehen und Tiefen, die die Sowjetunion mit ihren alten Maennern an der Spitze, durchgemacht hat, war schon ein Versuchsfall, denn Vorbilder dafuer gab es ja noch nicht.

Die Sowjetunion hat aus verschiedenen Gruenden, der Hauptteil davon war das Wettruesten, durch Reagan ausgeloest, der zum Zerfall der Sowjetunion fuehrte. 

Das Russland, welches sich dann verkleinert herausstellte, spricht Heute wieder ein Woertchen in der Weltpolitik mit.

Ob es den Leuten vorher besser ging, oder vielleicht doch jetzt, das koennen die Russen nur selber sagen, die diese Zeiten insgesamt erlebt haben?

Ich wage mir darueber kein Urteil zu faellen.  

Bist du Kommunist?

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@Bogors151

Ich frage dich ja auch nicht ob du weisst was ein Kommunist ist?

Ich bin zufrieden und nicht beeinflussbar von hingeworfenen Brocken. Solltest du einen Account haben, der seinen Namen verdient, dann melde dich mal wieder.

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1.Du solltest Russland und Sowjetunion nicht durcheinander bringen.Wenn du die SU meinst, dann sage auch SU. "Russland unter Stalin" ist Nonsens.

2.

 Sie behaupten es gab keine Armut, keine Arbeitslosigkeit, Jeder fand gute Arbeit von dem er leben konnte. Das ist Unsinn oder?

Das ist schlicht und einfach wahr. Recht auf Arbeit war in der Verfassung verankert. Wer arbeiten wollte hat auch Arbeit bekommen/gefunden. Es hab keine Obdachlosigkeit und keine Armut, in dem Sinne, dass jeder genug zu essen und ein Dach über dem Kopf bekam.

3.Die UDSSR war doch bestimmt kein "Arbeiterparadies" wie es immer hiess?

Gerade für den Arbeiter, der einach sein Auskommen haben wollte und sich nicht sonderlich für Poltik interessierte(das ist die Mehrheit auch im Westen) war das wohl eine Art Paradies. Sie verdienten gut und mussten sich um nichts Sorgen machen. Medizinische Versrgung umsnst, Bildung umsonst,Kinder würden kostenlos in einen Kindergarten kommen, dann Schule, Studium und sicherer Arbeitsplatz. So ein einfacher Lebensweg war regelrecht vorgezeichnet.

4.Kein Wort von den Verbrechen von Stalin

a.Das was im Westen darüber erzählt wird ist schlichtweg gelogen.

b.Wer sagt, dass niemand sich in Russland mit dem Thema auseinandersetzt? Das Problem der Wessis ist, sie können sich nicht objektiv damit auseinandersetzen. Die Zahlen werden verfälscht, Lügen erfunden, Stalin werden alle 7 Sünden angedichtet usw. In Russland hat de Disjussion über die Regentschaft Stalins einen viel ausgewogeneren Charakter. Ein Paar Adepten, die genauso wie die Wessis nur eben mit anderem Vorzeichen in Stalin den saubersten Messias sehen gibt es natürlich. Sowas gibt es überall und zu jedem Thema.

5.Sagen er wäre ein Held gewesen der Russland von den bösen westlichen Kapitalisten geschützt hat?

Ich wüsste nicht was das Wort "Held" in der Geschichte verloren hat. Nochmals, SU, nicht Russland. Er hat die SU tatsächlich geschützt,und unter anderem auch gegen Übergriffe der kapitalistischen Staaten. Ist Fakt. Aber das war keine Heldentat sondern seine Arbeit als Staatschef des sozialsischen Staates. Ausserdem liegen seine Hauptverdienste woanders, ebenso seine negativen Seiten.

Und die Millionen tote unter Stalins Herrschaft? Und nein es gab viele die eifnach verhungert sind, wegen der Regierung. Obdachlosigkeit gab es ganz sicher auch. Aber vor allem Armut. Gerade unter Stalin lebten viele in bitterer Armut.

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@Bogors151

1.Welche Millionen? Woher hast du diese Zahl?

2.Verhungert - ja. Aber inwiefern ist die Regierung schuld gewesen? Hat sie das Wetter gesteuert? Eigentlich sollte man die westlichen Wertestaaten fragen ob sie nicht bereit wären uns eine Entschädigung zu zahlen für den Bürgerkrieg, den sie verursacht, finanziert und bewaffnet haben und die darauf folgenden Hungersnöte, die IN ERSTER LINIE aus den Verwüstungen des Bürgerkriegs und Handelsemargos kapitalistischer Staaten resultierten. Sind dir die Rapallo-Verträge ein Begriff? Weisst du warumes sie gab? Weil Deutschland genauso ausgehungert wurde von den Siegermächten des 1.WK. Die SU und Deutschland haben diese Verträge als Leidensgenossen abgeschlossen, die unter den unmenschlichen Aktionen der ach so sauberen Engländer und Franzosen leiden mussten. Hungersnöte gab es auch in Deutschland. War Stalin auch dafür verantwortlich?

3.Obdachlosigkeit gab es ganz sicher auch. 

In der SU wurde das Erbe des Zarenreiches übernommen und die Kriege halgen auch nicht. Aber die Obdachlosigkeit wurde gezielt bekämpft und gegen Ende der 50er Jahre gab es sie so gut wie nicht mehr und gegen Ende der SU garnicht mehr. Wen esunter stalin Obdachlose gab, dann nicht wegen Stalin sondern weil die Obdachlosigkeit NOCH nicht vollständig beseitigt werden konnte. u meiner Zet gab es sowas wie Obdachlosigkeit in der SU nicht.

Aber vor allem Armut. Gerade unter Stalin lebten viele in bitterer Armut.

Dank Stalin lebten immer weniger in Armut und wiederum ab Ende der 50 garnicht mehr. Und das war ein Verdienst Stalns und seiner Weirtschaftsreformen und TROTZ der Kriege, die wieder von wem ausgingen?

Wieder. Zu meiner Zeit gab es keine Armut. Es musste keiner hungern. Es hatte jeder ein Dach überdem Kopf. Es hatte keiner 3 Häuser und eine 50m Yacht.

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@ArjunasPfeil
1.Welche Millionen? Woher hast du diese Zahl?

Wie wäre es mit russischen Archiven? https://de.wikipedia.org/wiki/Stalinsche\_S%C3%A4uberungen#Anzahl\_der\_Opfer

2.Verhungert - ja. Aber inwiefern ist die Regierung schuld gewesen? Hat sie das Wetter gesteuert?

Nö, sie hat den Bauern das Korn weggenommen, auch das Saatgut. Da konnten schon einmal 5-9 Millionen Menschen verhungern. https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangskollektivierung\_in\_der\_Sowjetunion

Es hatte keiner 3 Häuser und eine 50m Yacht.

Breschniew hatte die auch nicht, sie gehörten dem Volk aber er nutzte die exklusiv - ganz ohne Volk.

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Nein den    wen das so   gewesen wäre  dan  wäre   sie  nicht nach  Fall der DDR den Bach  runter gegangen  was anderes war es wen man zb  Funktionär dort war also jemand der  sich einiges erlauben konnte was das  Volk sich nicht erlauben konnte!

Egal was und wo es gibt immer welche die     nur das gute sehen wollen oder die Vergangenheit verklärt sehen!

Es gibt    Dummheit  leider in allen möglichen Bereichen einige leugnen trotz der ganzen beweise  die NS  taten!

Auch da Gab es zb auch Armut  und Obdachlosigkeit usw!

Klar die Funktionäre lebten auf kostet der normalen Arbeiter. Das ist bei einem riesigen Beamtenapparat immer so.

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@Bogors151

In jedem mir bekannten Staatswesen haben die Häuptlinge mehr als die Indianer. Das ist im Kapitalismus sogar noch sehr viel ausgeprägter (in Relation gesehen).

Im Sozialismus haben sich welche vielleicht den Faktor 30 ergaunert, im Kapitalismus reden wir vom Faktor 100-200 oder in Extremfällen noch mehr (im Vergleich zum Durchschnittsgehalt).

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@RischijKot

Du meisnt weil Unternehmer so viel verdienen? Na so lange ihre Arbeiter auch vernünftiog entlohnt werden ist das ja nicht schlimm oder? Schliesslich sind sie der Besitzer des Geschäfts.

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@Bogors151

Aber genau das war es doch was nie stimmte und auch heute in Deutschland nicht stimmt !Unternehmen könne  gut verdienen dagegen hat ja keiner was aber der Arbeiter sollte dann auch soviel  verdienen das er allein davon leben kann und nicht noch einen Nebenjob braucht!

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@herakles3000

Ja aber du musst dazu auch etwas beitragen. Ich sehe nicht ein warum ein ungelernter gut verdienen soll.

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@Bogors151

Das Verhältnis muß einfach stimmen. Natürlich soll ein Arzt mehr verdienen, als ein Straßenkehrer, und jemand der ein Unternehmen leitet und aufgebaut hat, soll mehr verdienen als ein normaler Angesteller, der seine 8 Stunden runterreißt.

Aber es muß eben im Relation sein, sagen wir mal z.B. der Chef verdient 20 mal so viel wie die Putzfrau, der Vorarbeiter 10 mal so viel, der Facharbeiter 5 mal so viel, der bißchen bessere 4 mal so viel usw.

Aber so, daß eben keiner mit Pfandflaschen einkaufen gehen muß.

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@RischijKot

Ich finde der Arbeitgeber sollte selebr Entscheiden dürfen wieviel jeder verdient. Es ist SEIN Unternehmen. Sicher ist das er wenn er seine gut ausgebildeteten Arbeiter nicht anständig bezahlt irgendwann Arbeiter verliert. Schlecht ausgebildetete haben nunmal keien andere wahl, ist auch ein bisschen ihre Schuld.

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In der Sovietunio ging es den Menschen genauso schlecht wie heute. Damals kam man halt ins Gefängnis, wenn man etwas über die kommunistischen Verbrecher sagte, heute halt, wenn du etwas gegen den Staatsverbrecher Putin sagst.

Damals waren die kommunistischen Funktionäre privilegiert, heute sind es halt die Oligarchen und ihre Handlanger.

Ich habe mich in der Sowjetzeit selbst im damaligen Leningrad um Brot angestellt. Heute kriegst du für Geld alles, aber die meisten Menschen haben keines und in manchen Städten verhungern einfach Leute. Die Apologeten der Putin-Mafia werden natürlich was anderes behaupten und es werden auch Meldungen darüber rigoros zensuriert, aber persönliche Erlebnisse kann man nicht zensurieren.

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