Sollte man bevor man eine Beziehung eingeht die Gretchenfrage stellen?

18 Antworten

Das kommt darauf an, wie wichtig dir dein Glaube ist. Nimmt er einen so großen Teil in deinem Leben ein, dass du, ohne ihn zu teilen, nur noch wenig Berührungspunkte hättest? Oder wäre es nur eine Zweimal-imJahr-Übung, bei der es nicht so schlimm ist, wenn er / sie halt nicht dabei ist?

Kennst du dieses Gefühl, wenn man zwei wirklich gute Freude hat, die sich aber gegenseitig nicht ausstehen können? Genauso ist das, wenn einem der Glaube wichtig ist, und der Mensch, den man liebt, damit gar nichts anfangen kann.

Eine Möglichkeit ist, deinen Glauben offen zu leben und nicht zu verbergen. Dann kann der andere entscheiden, ob ihm das Thema ein Gespräch wert ist. Allein so eine Bemerkung wie "Ich will nächstes Wochenende mal wieder in die Kirche / Moschee/ Synagoge gehen" wird in vielen Fällen ein Gespräch auslösen.

Das kommt darauf an, wie wichtig dir dein Glaube ist.

Zum Nachdenken:

Ein Glaube der nicht wichtig ist, ist kein Glaube!!

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Ich werde in Zukunft bei jedem ersten Date mit einer neuen Person die Gretchenfrage stellen: Wie hast du's mit der Religion. Das liegt einfach daran, dass ich mir nur schwerlich vorstellen kann eine Beziehung mit einer Gläubigen Person zu führen und dementsprechend frühzeitig darüber Bescheid wissen wollen würde.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Intensive Recherche über mehr als 6 Jahre

Von meiner Seite wär’s ok gewesen. Ich habe keine Religion und ich bin flexibel. Allerdings kann es mit religiösen Frauen wirklich schwierige Probleme geben und man soll das nicht unterschätzen. Die langfristige Perspektive der Beziehung kann davon abhängen.

Meine Frau ist aber auch nicht religiös, und das ist auch besser so.

Irgendwie finde ich, dass du hier zwei Fragen stellt. Ich finde schon, dass man sich die Gretchenfrage vorher schon stellen sollte, weil Religion einfach großes Streitpotential bietet wenn man da zu gegensätzliche Ideen hat. Prinzipiell muss man aber nicht dasselbe glauben, wenn man sich eben dann damit in Ruhe lässt und jedem seinen Glauben oder Nichtglauben lässt ohne Bekehrungswunsch.

Die Frage ist, ob es Dir persönlich wichtig ist. Solange man sich darüber einig werden kann, daß jeder seinen Glauben leben darf und wie gemeinsame Kinder erzogen werden, ist es kein Problem.

Schwierig wird es dann, wenn zwei Menschen aufeinander treffen, die sich nicht einigen können. In diesem Fall ist es besser, dieses Thema von Anfang an zu klären.

Giwalato

Die Frage ist, ob es Dir persönlich wichtig ist.

Auch dir zum Nachdenken:

Ein Glaube der nicht wichtig ist, ist kein Glaube!!

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@bonamie

Wenn beide einander überzeugen wollen, kann ein Machtkampf daraus entstehen. Jemand, der nicht religiös ist, kann entweder überzeugter Atheist sein oder trotzdem zustimmen, daß die gemeinsamen Kinder getauft und im Glauben des Partners erzogen werden.

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@Giwalato

Was du hier zum besten gibst ist in der Praxis meistens nur Theorie! Wer überzeugter Atheist ist wird kaum soviel Toleranz aufbringen und nicht davon ablassen, seinen Ehepartner in seinem Sinne zu beeinflussen oder von seinem Glauben abbringen zu wollen. Genau so wenig wird er zustimmen, die gemeinsamen Kinder z. B. im christlichen Sinne taufen oder erziehen zu lassen.

Das funktioniert also nur zwischen jeweils "lauen" Anhängern ihrer Überzeugung und das sind dann weder hartgesottene Atheisten noch Gläubige!

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