Miepreisdeckel - ja oder nein?

Das Ergebnis basiert auf 25 Abstimmungen

Mietpreisdeckel? Nein, danke. 56%
Her mit dem Mietpreisdeckel. 44%

10 Antworten

Mietpreisdeckel? Nein, danke.

Konkret: Du bekommst 1 Mio. € und baust davon ein 6-Fam-Haus. Es soll ggfs. sogar als Rente dienen. Du finanzierst dies mit den Mieteinnahmen und einen Teil der Tilgung und die Instandhaltungsrücklage zahlst Du von Deinem Netto ab.

Dummerweise steigen die Baukosten, die Erhaltungskosten, Mietausfall, Leerstand nach Auszug und auch sonstige Aufwendungen von Dir (z.B. Steuern). Wenn nun der Mietzins (durch den Deckel) nicht mit steigt, dann kommst Du irgendwann in eine Zone, in der Du Dir das Haus nicht mehr leisten kannst.

Also wirst Du Dein Kapital eher z.B. in ETFs, Gold, usw. anlegen.

=> da es anderen auch so geht, werden weniger Wohnungen gebaut. Jetzt entsteht eine Wohnungsnot und die Einstiegsmiete (nach Bau) muss folgerichtig höher werden. Die wird aber angesichts knappem Wohnraum gezahlt. => es könnte ein gegenteiliger Effekt eintreten.

Viel interessanter ist aber m.E., dass gerade die Parteien, die einen Deckel befürworten, gar nicht an die Wurzel des Problems gehen. Wir haben einen zunehmenden Zuzug zu den Städten mit begrenzt versiegelbarer Fläche. Es werden zunehmend Single-Wohnungen benötigt. Aufstocken eines Bestandsgebäudes oder andere Maßnahmen werden aufgrund des mehr als sozialfreundlichen Mietrechts immer weiter erschwert.

Lösungsansätze gibt es einige, manche sind aber selbst für linke Parteien unpopulär:

  1. Wir haben im Bestand teilweise Wohnungen, bei denen der Flächenverbrauch pro Person sehr hoch ist (das können auch ältere Mitbürger sein, die nun alleine in ihrer seit 40 Jahren bewohnten 4-Zimmer-Wohnung leben). Hier wäre eine Tauschbörse auf kommunaler Ebene mit entsprechender Umzugsförderung gangbar. (ich bleibe da bewusst "im Groben").
  2. Umsiedlung (was ein böses Wort, aber es trifft es) von Flächenverbrauchern auch in Gegenden mit großem Leerstand.
  3. Bewusst erst jetzt wegen der "Empörung vorher": Erschweren des Zuzugs von außerhalb durch Auflagen
  4. massiver Ausbau der ÖPNV-Anbindung des Umlandes (dort sind auch die Grundstückspreise noch überschaubar). Da etliche Kommunen das so gar nicht wollen, muss dies auf Landesebene gelöst werden.
  5. Senken von Bauauflagen, damit die Einstandskosten niedriger ausfallen
  6. Änderung der städtebaulichen Konzepte bzgl. Geschossigkeiten - da haben zwar die Stadtplaner was dagegen, aber Politik ist die Kunst des Kompromisses und der, möglichst wenigen auf die Füße zu treten.
  7. ...

Fazit: Nein, kein Deckel, aber ja: es kann und muss etwas getan werden.

Woher ich das weiß:Hobby – Kommunalpolitik und Themen bis auf Landtagsebene

Sehr schön geschrieben. Hier zeigst du sehr deutlich auf, dass die Missstände in der Politik zu finden sind und nicht bei den Hauseigentümern.

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@annaliesD

Ich sehe es auch als gesellschaftliches Problem, aber wie Du bestätigst, muss die Politik hier die RICHTIGEN Leitplanken setzen.

Dummerweise sind manche Lösungen nur zu Lasten von anderen Themen möglich: Bsp.: weniger Auflagen im Baurecht bei Dämmung und Energie => schlecht für die Ökobilanz, Erhöhung bei den Nebenkosten. Es wird eine Gratwanderung und Abwägungen im lokalen Bereich sein (Berlin ist nicht wie Garmisch-Partenkirchen)

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@annaliesD
Hier zeigst du sehr deutlich auf, dass die Missstände in der Politik zu finden sind und nicht bei den Hauseigentümern.

Und genau hier liegt der Irrtum. Die Politik ist, wenn sie den Wohnungsmarkt den Privaten allein überlässt, gegen die Gier vieler Vermieter bisher machtlos! Mit Appellen oder den gut gemeinten Mietspiegeln lässt sich nur wenig erreichen!

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@ArnoldBentheim

Wenn dem so wäre, dann müssen die Kommunen wieder einen eigenen Wohnungsbestand aufbauen. Den tragen wir Steuerzahler dann aber alle mit, da in der Verwaltung - die Vergangenheit hat es ja gezeigt - keine Immo-Profis sitzen und aufgrund der Öffentlichkeit auch kein Kostendruck wie bei den Privaten besteht.

Im Privatsektor sind immerhin 60% der Mietwohnungen von Kleininvestoren auf dem Markt. Für viele ist das eine Anlageform oder sogar - wie bei mir - eine Art Zusatzrente. Eine reale Deckelung würde die Wohnungen zu einem Zeitpunkt unrentabel machen => man investiert nicht in so eine Anlage => es werden keine Wohnungen mehr gebaut.

Leider wird so gar nicht zwischen Großanlegern und "dem kleinen Vermieter" differenziert.

Als Link dazu: Mieterland Deutschland – Warum gibt es so wenig Vermieter? (anlegen-in-immobilien.de)

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@oklein
Wenn dem so wäre, dann müssen die Kommunen wieder einen eigenen Wohnungsbestand aufbauen. Den tragen wir Steuerzahler dann aber alle mit,

Die Kommunen geben für soviel Unsinniges Geld aus, es wäre im Wohnungsbau gut angelegt. Denn es werden dann auch Einnahmen generiert, die wiederum investiert oder für die Allgemeinheit verwandt werden können. Die Stadt Wien macht es vor!

Im Privatsektor sind immerhin 60% der Mietwohnungen von Kleininvestoren auf dem Markt. Für viele ist das eine Anlageform oder sogar - wie bei mir - eine Art Zusatzrente ... Leider wird so gar nicht zwischen Großanlegern und "dem kleinen Vermieter" differenziert.

Ohne dir persönlich zu nahe treten oder etwas unterstellen zu wollen: Gier und Mieterausbeutung ist nicht nur auf "Großanleger" beschränkt.

Eine reale Deckelung würde die Wohnungen zu einem Zeitpunkt unrentabel machen ...

Mietendeckel ist kein Mietenstopp bis in alle Ewigkeit!

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@ArnoldBentheim

Hast Du meinen Beitrag dazu gelesen? Das Problem ist m.M.n. auf diesem Weg nicht lösbar. Dass die Kommunen dazu nicht in der Lage sind, hat sich in der Vergangenheit bestätigt.

Ein Beispiel von mir von dieser Woche (!): Auf einem versiegelten Grundstück meiner Nachbargemeine will ein Energieunternehmen eine Klärschlammverbrennung realisieren. Das besagte Areal liegt in schönster Lage direkt am Neckar und ist bestens für Wohnen geeignet (unser Dorf hat das genau so erfolgreich umgesetzt). Nun hat die Verwaltung (!) dem Energieunternehmen offiziell signalisiert, dass gegen die Anlage keine Einwände ersichtlich sind, also zugestimmt. Erst vorgestern hat der Gemeinderat mit 3/4-Mehrheit eine Resolution dagegen veröffentlicht => die Verwaltung ist eben kein Profi in dem Geschäft.

Und natürlich sind auch private Vermieter an einem möglichst großen Gewinn interessiert. Die Gründe habe ich oben ja bereits genannt und da reichen schon 2 Monate Leerstand bis zur nächsten Vermietung - da braucht es keine Mietnomaden oder ähnliche Unwägbarkeiten. Jeder Beschäftigte ist ja auch Willens, etwas zu sparen und dabei maximalen Zins zu erhalten. Das ist nur legitim.

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Manche Aussagen rühren mich so, dass ich fast versucht wäre, mit dem Hut für verarmte Vermieter zu sammeln. 🙄

Fast! 😁

Dummerweise steigen die Baukosten,

Na, so ein Pech. Das muss man als Bauherr eben vorausschauend einkalkulieren.

die Erhaltungskosten,

Gerade in dieser Hinsicht sind Vermieter äußerst zurückhaltend, es sei denn, dass sie diese als angebliche Modernisierung ausgeben und deutlich sowie dauerhaft die Miete erhöhen können.

Mietausfall,

Wird steuermindernd geltend gemacht.

Leerstand nach Auszug

Wird steuermindernd geltend gemacht.

und auch sonstige Aufwendungen von Dir (z.B. Steuern).

Die meisten "Aufwendungen" werden auf den Mieter umgelegt!

Wenn nun der Mietzins (durch den Deckel) nicht mit steigt,

Mietendeckel bedeutet nicht, dass Mieten überhaupt nicht mehr steigen!

... werden weniger Wohnungen gebaut ...

Wenn heute in Wohnungsbau investiert wird, dann vorallem in hochpreisigen, der schnell große Gewinne abwirft. Vermieter, die sozial denken und mit mäßigen Gewinnen zufrieden sind, sind eine Minderheit und werden immer weniger!

... aufgrund des mehr als sozialfreundlichen Mietrechts ...

Diese Behauptung ist fern der Realität. Vermieter sitzen zumeist am längeren Hebel und kennen alle (miesen) Tricks. Der Ottonormalmieter kommt trotz Mieterverein/Mieterschutzbund nur schwer dagegen an. Denn er kämpft nicht nur gegen den Vermieter, sondern oft genug auch gegen den Immobilien besitzenden, vermieterfreundlichen Richter.

Lösungsansätze gibt es einige

Natürlich. Der Staat, die Kommunen selbst müssten Wohnungen bauen oder kaufen und bewirtschaften und bezahlbar vermieten - Wien macht es vor.

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Mietpreisdeckel? Nein, danke.

Ich kann total verstehen das deine Freundin hier natürlich nicht Glücklich drüber ist, und hoffe auch sie findet was besseres. Aus Sicht des Mieters ist ein Mietpreisdeckel natürlich was gutes, da dieser hier günstiger wohnen kann. Das wäre aber ne sehr egoistische Denkweiße.

Aus Sicht des Vermieters ist aber eine Decklung oder wie in Berlin quasi ein moratorium so auch nicht tragbar. Inflation steigt, evtl kosten steigen und so weiter, aber die einnahmen steigen nichtmehr, das führt nur dazu das an den Häusern enorm viel weggesparrt wird. Auch die Modernisierung der Objekte wird so quasi begrenzt weil man nur x cent pro quadratmehr erhöhen dürfte o.ä.

Mir scheint ein Mietpreisdeckel hier nicht zweckmäßig. Letztlich handelt es sich hier um eigentum und du musst dich fragen, wenn du der Vermieter wärst ob du es ok fändest wenn du von einem Mieter max 500euro bekommen kannst, obwohl die Wohnung 1000euro hergeben würde.

Für mich liegt der Kern des Problemes ganz woanders, nämlich das die Leute sich gewisse mieten (selbst von relativ normalen wohnungen) nicht leisten können weil sie in ihrem Job unterbezahlt werden, das muss man aber nicht auf dem Rücken von Menschen mit Eigentum die bereit sind dieses zu vermieten austragen.

Gerade was dann Links fordert das wir also einen Mietendeckel deutschlandweit haben ist noch viel problematischer weil die Situation in Berlin nicht die gleiche ist wie in Emskirchen, so funktioniert die Welt nicht.

Ich möchte übrigens nicht wegdiskutieren das einige Vermieter, und gerade dann wenn es große Unternehmen sind, ihre Position ebenfalls ausnutzen, was ähnlich egoistisch ist wie der Mieter der einfach nicht mehr bezahlen will (und das auch wenn er könnte). Hier muss man der fairnesshalber im Einzelfall hinschauhen und die erhöhungen sollte schon auch gerechtfertigt sein.

Gute Argumentation

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Aus Sicht des Mieters ist ein Mietpreisdeckel natürlich was gutes, da dieser hier günstiger wohnen kann. Das wäre aber ne sehr egoistische Denkweiße.

Eine interessante "Denkweiße (!)": der Mieter darf nicht egoistisch sein, nur der Vermieter. 🙄

Aus Sicht des Vermieters ist aber eine Decklung oder wie in Berlin quasi ein moratorium so auch nicht tragbar. Inflation steigt, evtl kosten steigen und so weiter,

Schön, dass die "Inflation" nur den Vermieter trifft, der dann am Hungertuche nagen muss.

aber die einnahmen steigen nichtmehr,

Angesichts der Höhe von Mieten ist das auch nicht ständig notwendig.

das führt nur dazu das an den Häusern enorm viel weggesparrt wird.

Das wird es auch so!

Auch die Modernisierung der Objekte wird so quasi begrenzt weil man nur x cent pro quadratmehr erhöhen dürfte o.ä.

Jaja, die Modernisierung. Wenn man sich mal erkundigt, was als "Modernisierung" gilt und um wieviel die Miete erhöht werden darf - und nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft! -, dann hält sich mein Mitleid mit den "armen" Vermietern in engsten Grenzen! 😒

Mir scheint ein Mietpreisdeckel hier nicht zweckmäßig. Letztlich handelt es sich hier um eigentum und du musst dich fragen, wenn du der Vermieter wärst ob du es ok fändest wenn du von einem Mieter max 500euro bekommen kannst, obwohl die Wohnung 1000euro hergeben würde.

Stimmt, um die Gier der Vermieter zu befriedigen, wäre ein Mietendeckel nur hinderlich. Soll der Mieter doch ausziehen, wenn er die Wuchermiete nicht mehr zahlen will oder kann. In Berlin wird es jedenfalls so gehandhabt.

Für mich liegt der Kern des Problemes ganz woanders, nämlich das die Leute sich gewisse mieten (selbst von relativ normalen wohnungen) nicht leisten können weil sie in ihrem Job unterbezahlt werden, das muss man aber nicht auf dem Rücken von Menschen mit Eigentum die bereit sind dieses zu vermieten austragen.

Genau, nicht die Gier der Vermieter ist es, sondern der Geiz der Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern, diesen Versagern, nicht ermöglichen, die geforderte Wuchermiete zu erarbeiten, um sie an den Vermieter weiterzuleiten. Eine Frechheit, solche ausbeuterischen Arbeitgeber!!! 🤔

Gerade was dann Links fordert das wir also einen Mietendeckel deutschlandweit haben ist noch viel problematischer weil die Situation in Berlin nicht die gleiche ist wie in Emskirchen, so funktioniert die Welt nicht.

Trotz aller pekuniären Unterschiede zwischen Berlin und Emskirchen, menschliche Gier ist universell verbreitet. So ist das auf der Welt!

Ich möchte übrigens nicht wegdiskutieren das einige Vermieter, und gerade dann wenn es große Unternehmen sind, ihre Position ebenfalls ausnutzen, was ähnlich egoistisch ist wie der Mieter der einfach nicht mehr bezahlen will (und das auch wenn er könnte).

Immerhin, die Erkenntnis dämmert. 😊

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@ArnoldBentheim

Du hast mich absichtlich falsch verstanden, und du hast ja das Ende gelesen, hättest den einwand daher lassen können.

Nein die trifft nicht nur den Vermieter sondern eben auch den Mieter. Wenn ich aber wie in Berlin die Mietenerhöhung quasi verbiete, dann betrifft sie tatsächlich nur den Mieter (betreffend seines Hauses - da er das ja nicht an den Mieter weitergeben kann) - das betrifft erstmal alle, aber immer anteilig zu dem was sie haben, bzw nicht haben - zu glauben die Häuser wären alle schon abbezahlt ist mal das nächste.

Wenn du jetzt schon findest das zuviel gesparrt wird (würde ich dir zustimmen) - aber was ist dein punkt? EIn MIetendeckel würde das definitiv verschlimmern das sich die Sachen dann noch weniger lohnen als sowieso schon.

Ich meine es waren 50cent pro qm mieterhöhung bei Modernisierung. Was da gemacht wird ist im Einzelfall abzuklären, viele Modernisierungen kommen ja auch dem Mieter zu gute, etwa wenn dadurch Heizkosten gesparrt werden o.ä. das solche Systeme ausgenutzt werden können ist ein anderes Problem und sollte man angehen, das ist aber nichts was du mit einem mietendeckel reparierest.

Wieso Arbeitgeber? Das hast du jetzt gesagt, mir scheint du warst nie vermieter und auch nie Arbeitgeber, es ist das System das die Leute zu dem zwingt was sie tun. Wenn du etwa einen 400euro jober anstellst musste mal kucken was da fürn Rattenschwanz hintendran hängt, mir als Arbeitgeber wärs seinerzeit lieber gewesen dem Typen (der gute arbeit geleistet hat) mehr Geld zu bezahlen. Gab aber die Gesetzeslage garnicht her, alleine der Knappschaftsbeitrag für nix und wieder nix, die Arbeiten in dem Fall garnix kassieren aber. Etc. pp. da sind dir als Arbeitgeber aber die Hände gebunden, esseiden du hast Geld zu verschenken.

Mein Problem ist einfach das die Leute sowas nicht ganzheitlich betrachten, natürlich gibts schmarotzer auf beiden Seiten und fehlverhalten auf beiden Seiten, das Problem ist das die jeweiligen nicht über die gegenseite nachdenken. Ich war in meinem Leben vermieter und MIeter, und das hat beides gewisse Rechte und Pflichten. - Vorallem moralisch.

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Mietpreisdeckel? Nein, danke.

Zumindest bei uns würde ein Mietendeckel zu rein gar nichts führen. Hier ist das Problem ein ganz anderes. Aufgrund der Nähe zur Grenze leben hier sehr, sehr viele Luxemburger. Dort drüben sind die Mieten nämlich derart hoch, dass man für ein versifftes Wohnklo ungefähr dasselbe bezahlt, wie hier für ein Luxus-Appartment. Daher akzeptieren viele die längere Fahrt zur Arbeit und wohnen dann eben hier. Nun möchten wir Deutschen gemeinhin auch gerne irgendwo wohnen. Entsprechend knapp und teuer ist der Wohnraum.

Da die Luxemburger aber im Schnitt erheblich mehr Kohle haben, als unsereins, sind somit die meisten teuren Wohnungen in luxemburger Hand. Ein Mietendeckel würde angesichts dessen lediglich dazu führen, dass eben diese teuren Wohnungen günstiger werden. Das ändert aber an dem Problem nichts.

(Liebe Luxemburger, ich weiß, dass ihr da nichts für könnt. Das ist kein Vorwurf an euch. Ich würde es genauso machen)

Jedenfalls, das ist zwar im Rest von Deutschland vermutlich anders, aber auch hier dürften die teuersten Unterkünfte von Leuten bewohnt werden, die es sich ohnehin leisten können. Insofern käme eine Deckelung vor allem denen zugute, während die überteuerten Bruchbuden weiterhin überteuert bleiben. Oder?

Mietpreisdeckel? Nein, danke.

Man sollte nur so eine Wohnung mieten, die man auch nach einer Mieterhöhung noch bezahlen kann.

Gut das ist ja ein total dummes Argument. Wenn ich dem Markt jetzt komplette Freiheit lasse, dann könnten die dir ja im Januar 500euro für die Wohnung abnehmen, im September dann aber 1500euro. Wenn die Mieterhöhung vollkommen willkúrlich wäre dann könnte niemand je eine Wohnung nach deiner definition mieten da man nie sicher sein kann das die Mieterhöhung nicht etwa das Gehalt übersteigt. Eine gewissen Form von bestandsschutz muss es da schon weiterhin geben.

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@Eromzak

Den gibt es doch längst. Daran soll aber nicht noch weiter gedreht werfen. Genug ist genug.

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@annaliesD

Ja klar gibts da bergrenzungen, die Frage ist welche Sinn machen und welche nicht.

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So einfach erhöht kein Vermieter die Miete!

Erhöhungen basieren auf rechtlich zulässigen Vorgaben.

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