Warum wird mein Kind respektlos, sobald eine Person freundlich ist?

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Kinder schauen sich gerne was von anderen ab und geben es so dann weiter. Ich denke, sie schaut sich das bei dir ab, so wie du mit ihr umgehst, so gibt sie das weiter. Zu Hause bist du der Chef, woanders eben sie.

Konsequenz in der Erziehung ist wichtig und gut, aber das darf sich nicht in einem Militaerdrill spiegeln. Mindestens genausso wichtig ist es, dass das Kind zu Hause auch einfach Kind sein darf, Fehler machen darf, auch Unsinn und Spass haben darf, ohne ständig Angst vor Konsequenzen zu haben.

Nur so kann ein Kind ein gesundes Urvertrauen zu seiner Mutter entwickeln und wenn ein Kind dieses Urvertrauen hat dann benimmt es sich zu Hause meist schlechter als bei anderen. Sie müssen dann da ihre Grenzen austesten, weil sie sich zu Hause erst gar nicht trauen.

Wenn Kinder zu streng erzogen werden, dann benehmen sie sich oft bei anderen sehr schlecht, weil sie sich zu Hause nicht drauen und die zu Hause unterdrückten Gefühle auch mal rauslassen zu können. Auch lernen sie später, gut zu lügen.

Du solltest deine Strenge daher vielleicht noch mal überdenken, es gibt Punkte, die einem wichtig sind und darauf sollte man bestehen, aber es gibt auch sehr viele Sachen, die man einfach nicht zu wichtig nehmen soll. Ein Kind muss und soll auch einfach Kind sein dürfen.

da gehts ums austesten "wie weit darf ich gehen"? woher sollen kinder sonst auch regeln kennen lernen..gibt genug Eltern die nein sagen und dann doch immer wieder was erlauben. das ist inkonsequent, verunsichert die kinder höchstens. sei authentisch, lobe nur wenns auch angebracht is, sonst kommt das wertlos rüber. eine Mama/papa die mit lob unsinnigerweise um sich schmeißt, wird von keinem ernstgenommen.und keine "Nettigkeiten". du kannst ihr ruhig zeigen, wenns dir auch mal nicht so gut geht, sagen wenn du mal müde bist usw. wie sollen kleine kinder sonst Rücksicht lernen? aber, bei dir weiß sie offensichtlich, was sie darf und was nicht und respektiert diese grenzen. dann kann sie das bei anderen leuten auch lernen. wichtig wäre dann natürlich, dass diese es nicht "süß" oder "niedlic"h finden, wenn sie zuschlägt, tritt oder Schimpfwörter sagt sondern deutlich zu ihr sagen, "das will ich nicht, das tut mir weh, ...o.ä. sonst bekommt sie negative Aufmerksamkeit. hatte mal ein dreijähriges krippenkind, der allen auf den hintern geklatscht hat im vorbeigehen. beim elterngespräch kam dann raus dass Mama, Oma, tante usw dann immer herzlich lachten und das niedlich fanden. darum hat das der junge gemacht ;)

Kinder in diesem Alter wollen ihre Grenzen austesten.

Bei meiner Enkeltochter, die ich großgezogen habe, war das genau so. Sie war zu anderen freundlicher als zu mir. Eine Psychologin hat mir das so erklärt: "Zu Ihnen hat die Kleine das größte Vertrauen und Sie sind ihre absolut zentrale Bezugsperson. Bei Ihnen kann sie mal auf den Putz hauen, weil sie bei Ihnen das absolute Urvertrauen hat, auch danach noch uneingeschränkt geliebt zu werden. Seien sie stolz darauf".

Das bedeutet übrigens auch, dass ein Erwachsener keine Angst haben sollte, die Liebe seines Kindes zu verlieren, wenn er ihm Grenzen setzt (Übrigens der häufigste Grund für Laissez faire bei der Erziehung). Kinder revoltieren zwar gegen Grenzen, aber zugleich brauchen und wollen sie sie. Denn Grenzen geben ihnen Sicherheit. Dann wissen sie nämlich, was sie dürfen und was nicht. Das Schlimmste für sie ist Willkür von Seiten der Erwachsenen. Und diese Willkür kommt eben oft von Erwachsenen, die sich selbst nicht im Griff haben, sie kennen keine Grenzen beim Alkohol, keine beim Qualmen, keine bei ihren Schimpfkanonaden, keine beim Essen in sich und in die Kinder reinstopfen, und ihre Ohrfeigenhand haben sie oft auch nicht unter Kontrolle, die dann oft wie der Blitz aus heiterem Himmel kommt. All das vernichtet das Urvertrauen von Kindern in diese Sorte von Erwachsenen und hindert sie selber später, ihren Partnern uneingeschränkt zu vertrauen.

Mein Sohn fantasiert ständig von imaginären Wesen

Mein Sohn ist 2 Jahre und 8 Monate alt. Wenn wir abends oder morgens im Bett liegen sagt er das da ein Engel ist und zeigt an die Wand.

Ich fragte wie der Engel aussieht was er ihm sagt und was er macht. Dann sagt er "Aufpassen" und ich frage auf was oder wen, er antwortet seinen Namen.

Plötzlich zeigt er mir was dieser angeblicher Engel tut und er legt dann sein Arm um mein Hals. "Wie sieht er denn aus" und mein Sohn sagte "Hell". Dann auf einmal sucht er den Engel in dem Bett und wühlt die ganze Zeit Kissen und Bettdecke beiseite guckt sich im Schlafzimmer um und zeigt hocherfreut aus dem Fenster und sagt "da da Mama... Engel". Ich bin abrupt aufgestanden weil mir bisschen unheilich war habe mein Partner gesagt das ich etwas Angst habe und bin ins andere Zimmer gegangen. Schließlich hat er mich an der Hand genommen und gesagt "Nicht Angst haben ....lieb".

Einmal wo seine Schwester unter hohes extrem grenzwertiges Fieber hatte schaute er mich an aber auch durch mich durch. War ne lange Zeit fixiert und schreite ganz komisch als wenn er nicht er selbst war.Ließ sich auch nicht wirklich ansprechen. Ich fragte ich hinterher wo er wieder "normal" war was passiert sei und er meinte da wäre jemand auch ein Engel. Schließlich stellte ich ihn fragen wie derjenige aussah was er macht. Er sagte nur "Schwarz" "böse".

Ich kann noch viel mehr erzählen aber das wird zu lang.

Er grinste sagt das sind Hirngespinste und Fantasien was typisch bei Kleinkindern sei, die meisten Kinder haben imaginäre Freunde oder er würde mich nur veräppeln. Früher oder später ergibt sich das dann sei der "spuk" vorbei. Ausserdem war in einem Buch mal ein Engel abgebildet und er fragte was das ist und ich sagte das es ein Engel sei. Mehr war von solchen Dingen nicht die Rede.

Ich weiß nicht was ich machen soll...weil es mittlerweile immer mehr wird, nicht das er sich lächerlich macht. Soll ich einfach ignorieren, oder ihm sagen das da niemand ist?

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