Mein Sohn fantasiert ständig von imaginären Wesen

35 Antworten

In dem Alter ist es normal, dass Kinder zwischen Fantasie und Wirklichkeit noch nicht trennen können. Wenn sie sich etwas im Kopf vorstellen, sehen sie es oft auch draußen. Daher auch das klassische "Monster unter dem Bett": Die Kinder träumen schlecht und halten ihren Traum dann für wahr.

Er wird von Schutzengeln gehört haben, vielleicht in einem Wiegenlied oder Bilderbuch. Die Gedanken an solche Engel projiziert er nach draußen. Fängt er eine positive/negative Stimmung im Raum auf (Kuscheln=gut=weiß, Krank=schlecht=schwarz), baut er das eben in seine Engelbilder ein. Wenn irgendwann sein Gehirn reif genug ist, um Vorstellung und Wahrnehmung sauber zu trennen, wird sich das von selbst erledigen.

Also kann ich ruhig solange "mitspielen" oder lieber sein lassen?

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@glueckspilz85

Kommt drauf an, zu was du ihn erziehen willst. Zu Offenheit allen Phänomenen gegenüber, oder zum Ausblenden und Verdrängen von allem Unbekannten. ;-)

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Er wusste nicht das seine Schwester krank war. Da sie noch mit ihm gespielt hatte. Dann ist er mit Oma spazieren gegangen und hat seine Schwester danach nicht mehr gesehen.Sie hatte erst nur leichtes Fieber und war auf den Weg der Besserung. Wo er dann im Bett lag fing das halt an mit "dunkel" "schwarz" "böse" und dabei war es ein heißer schöner Sommertag mit blauem Himmel, Vögelgezwitscher und eigentlich kein Grund wo man auf irgendwelche Monster Unwesend kommt. Genau da ist es passiert. Danach hab ich gemerkt wie die Schwester im Bett zusammengekauert, am Winseln war und völlig abgetreten war. Lebensbedrohliches Fieber!!!! Hab ich Gott sei dank bemerkt sonst wäre sie auf jeden Fall gestorben. Ist aber nochmal alles gut gegangen, aber das ist ein anderes Thema...

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@glueckspilz85

Kinder sind sensibler als Erwachsene. Sicherlich hat er bemerkt, dass die Schwester ganz leicht anders war als sonst. Krankheiten kann man auch unterbewusst riechen, erwachsene Nasen reagieren nur nicht mehr auf so subtile Reize. Möglicherweise haben seine feinen Kinderohren sogar ihr Wimmern durch die Türen gehört.

Er wird also an vielen subtilen Details, für deren Wahrnehmung Erwachsene viel zu abgestumpft sind, gemerkt haben, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Darum fühlte er sich unwohl und hatte Angst davor.

So ein feines Gespür muss man pflegen und trainieren. Auch wenn er später nicht mehr "Engel" dazu sagen wird, ist es gut, diese Instinke möglichst lange zu erhalten. Man nennt es später "Vorahnung" oder "Bauchgefühl".

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er ist noch ein kleines kind das ist völlig nromal lass ih seine fantasie und sie froh das er engel an der wand sieht und keine monster unterm bett ;) wenn er jetzt 8 wäre würde ich mir shcon gedanken machne aber mit 2 oder 3 nicht red mit ihm und tu so als würdest du sie auch sehen dann wird eer bestimmt total glücklich sein :) lg janetta

Ich finde auch, dass du dein Kind um diese Phantasie beneiden solltest. Oft reicht es für kleine Kinder aus, ein Bild in einem Buch (hier der Engel) zu sehen und die Kinder sind so gefesselt davon, dass es sie über Monate begleitet. Laß Ihn. Du hast Angst, dass er sich bei anderen lächerlich macht - das mußt du nicht. Noch bist du bei einem 2jährigen in der glücklichen Lage, das einfach nur wegzulächeln. Setz dich selbst nicht unter Druck, denn dann fängst du - oft auch unterbewußt an - dein Kind negativ zu beeinflussen. PS-aktuell: Wir sind mit unserer kleinen Tochter an einem Klärwerk vorbeigefahren. Jetzt erzählt sie seit 2 Wochen nur noch davon und malt viele Bilder dazu. Es könnte einem auch peinlich sein, aber ich finde es lustig.

Diese Kinder finden sich mittlerweile überall. Wenn wir Erwachsene nur zuhören könnten, wir würden staunen über die Bekanntschaften, Freundschaften und Beziehungen die viele unserer Kinder zur geistigen Welt haben. Meistens wird es, auch heute noch immer, als Fantasie und Märchen abgetan.

Es gibt Kinder, die andere Menschen mit einer farbigen Ausstrahlung sehen und weil es für sie etwas ganz Natürliches ist, gar nicht darüber sprechen. Diese Kinder entdecken meistens erst durch einen Zufall, dass andere Kinder keine Farben um Menschen herum sehen können. Um nicht verlacht zu werden, verschweigen sie dann ihre Aurasichtigkeit.

Andere Kinder wiederum rufen ihre Schutzengel, die sich dann vor ihren physischen Augen sichtbar machen. Diese Erscheinungen sehen fast nie wie Engel in unserer Vorstellung aus. Sie erscheinen den Kindern als andere Kinder, als Figuren aus anderen Kulturen, als lustige Spielgefährten und Begleiter. Diese Wesen sind für die Kinder immer da wenn sie Hilfe brauchen, Sorgen haben, alleine sind und sich einsam fühlen.

Dann gibt es Kinder, die verstorbene Menschen sehen. Sie trösten dann ihre Eltern „weine nicht, Oma geht es gut, sie ist im Licht“.

Meistens haben diese Kinder auch ein unglaublich konkretes Bild über das Jenseits. Sie erklären ihren Eltern, dass die Seele unsterblich ist und im Grab doch nur der Körper, das alte Gewand, der Oma liegt. Und die Oma bekommt dann doch einen neuen Körper. Manchmal wissen diese Kinder auch, wann und wo ein Verstorbener wiedergeboren werden wird.

Andere Kinder wiederum sehen einen schwarzen Engel bei Menschen stehen, die bald sterben werden.

Auch Naturwesen, Elfen, Zwerge, Gnome und Feen werden von Kindern wahrgenommen. Sie erklären dann ihren Eltern, sie gingen in den Garten um ihren Spielgefährten zu treffen. Diese Wesen begleiten ihr Kind auch in die Schule, machen Ausflüge mit und treiben Schabernack.

Manchmal haben Kinder, die Naturwesen sehen können auch die Fähigkeit nachts ihren Körper zu verlassen und machen eine Astralreise ins Feenreich.

Andere Kinder wiederum übermitteln Botschaften von Außerirdischen, die ihnen erscheinen oder die sich auch an ihre Leben auf anderen Planeten erinnern.

Vor allem wird man aber mit dem, was die Menschen „Außerirdische“ nennen, nicht nur wie bisher im Geheimen zusammenarbeiten, sondern es wird ein offener Kontakt stattfinden, und dadurch wird sowieso alles auf der Erde anders werden.

…In vielen der heutigen Kinder sind mächtige alte Seelen versteckt, die hier durch ihre Präsenz mitwirken, ebenso neue Seelen wie ich, die von einem Planeten kommen, auf dem es nur ein Volk gibt, das technisch hochentwickelt ist und auf dem wir so etwas wie Krankheiten nicht kennen.

Auffällig ist bei hellsichtigen Kindern, dass sie oft eine schwere Geburt erleben und auf Grund ihrer Sensitivität und Feinfühligkeit oft sehr krank sind.

Du hast ein ganz besonderes Kind! :)

super Antwort DH ......Immer wenn ich einem Kind begegne bin ich Gott am nahesten.

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So ist es. 100% korrekt. Leider wird den meisten Kindern das mit zunehmendem Alter abtrainiert und sie vergessen es. Später als Erwachsene erinnern sie sich nicht mehr daran.

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@Superanonym

Leider wird den meisten Kindern das mit zunehmendem Alter abtrainiert und sie vergessen es. Später als Erwachsene erinnern sie sich nicht mehr daran.

Genauso so siehts nämlich aus! Es wird als Fantasie abgestempelt. Viele dieser Kinder, erinnern sich erst auf dem Sterbebett an ihre früheren Begleiter wieder.

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Das bestärkt mich lässt Sorgen fallen, Danke. DH

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@glueckspilz85

Das bestärkt mich lässt Sorgen fallen, Danke. DH

Mach Dir kein Sorgen, sondern sei stolz so ein tolles Kind zu haben. :)))

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sehr schöner und tiefblickender kommentar

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Kinder sehen öfter Engel oder Geister. Das "Problem" liegt da eher bei dir und jenachdem einer Umwelt voller Ignoraten, die an nichts glaubt, was sie selbst nicht sieht. Besorge dir ein Buch über Engel und Geister, z.B. "Der Engelreigen" von Rudolf Passian ist ganz brauchbar und gut zugänglich. Da gibt es überhaupt einiges Material. Auf Anhieb fällt mir noch Joy Snell ein, die ebenfalls Geister sehen konnte und ein wunderbares Büchlein geschrieben hat: http://www.amazon.de/Dienst-Engel-diesseits-jenseits-Krankenschwester/dp/379990171X/

Bei Kindern verliert sich die geistige Sehe leider meistens wenn sie älter werden. Ebenso andere "magische" Fähigkeiten. Wenn sie in einer besseren Kultur leben würden als der unsrigen, dann wären sie jene Kandidaten, die man zu Geistheilern und ähnliches ausbildet und die so eine besonders wichtige Funktion für die jeweilige Gemeinschaft erhalten. Aber sage ihm dieses Letzte nicht. Lass dir einfach erzählen, was er so sieht, wenn er etwas sieht und sich darüber mitteilt, auch wenn es manchmal unheimlich sein wird. Eine Gefahr besteht nicht. Im Gegenteil, das ist eine wunderbare Gabe. Ich hatte schon mit mehreren Kinder zu tun, die vergeistigt waren und ohne jede Ausbildung mehr über Gott und Geister wussten, als die meisten anderen Menschen.

Wenn Dummköpfe deinen Sohn verspotten oder als geisteskrank hinstellen, Teufelsmenschen ihn verteufeln, dann stelle dich auf seine Seite und du wirst das nicht bereuen. Zur Not kannst du dich immer noch auf die Narrenfreiheit der Kinder berufen, manchmal ist es besser, die wirklichen Narren nicht zu reizen. Aber dazu solltest du eben ein gewisses Grundwissen über Engel und Geister haben, weswegen ich dir die Bücher empfohlen habe.

Vielen Dank für diesen Ratschlag. Man steht zwischen den Stühlen. Da die Meinungen sooooo auseinandergehen. Es ist wirklich nicht leicht.

Was ich noch NIE!!! bei ihm erlebt habe ist das er auf einmal zu mir sagt "Nicht Angst haben...lieb" und mich dabei bestimmen an die Hand genommen um mich wieder ins Schlafzimmer zurückzuholen. Denn normalerweise bin ich immer diejenige die ihn beruhigt, ihn tröstet, ihn erzählt das er vor dieses und jenes keine Angst haben braucht (z.b. einen großen zutraulichen Hund ect) und hier war das erstemal ganz anders herum. Er hatte mich beruhigt und mir zugesprochen. Gab mir schon einiges zu denken.

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@glueckspilz85

Ich bin abrupt aufgestanden weil mir bisschen unheilich war habe mein Partner gesagt das ich etwas Angst habe und bin ins andere Zimmer gegangen.

schreibst Du oben in Deiner Frage. Und dann hier:

Was ich noch NIE!!! bei ihm erlebt habe ist das er auf einmal zu mir sagt "Nicht Angst haben...lieb"

Dein Sohn ist exakt auf das eingegangen, was Du zuvor geäußert hast. Den Begriff "Angst haben" kennt er bereits gut - und "Du brauchst keine Angst zu haben" ebenfalls - von Dir persönlich, wette ich. Auch hat er mit 2 3/4 eine gute Vorstellung davon, was Trösten und Ermutigen ist und wie man das macht - und in welchen Situationen. Er kann auch Teddies trösten. Das ist normal, Kinder in dem Alter machen von Tag zu Tag neue geistige Reifeprozesse durch.

Dies weist NICHT auf einen echten Engel hin, der ihn hier womöglich zu ganz neuen, "über-reifen" Verhaltensweisen inspiriert haben könnte. Es sind seine eigenen, altersentsprechenden Fähigkeiten, die er in dieser Entwicklungsphase gerade "ausbaut". Damit meine ich nicht, dass ich tatsächlich ausschließe, dass er ein "echtes" Wesen gesehen hat - sondern meine nur, dass sein Verhalten hier kein Nachweis ist, da es altersentsprechend ist. Auch diese Ernsthaftigkeit, mit der es gesagt hat, zeigt sich auch im Fantasiespiel von Kindern ganz spontan - eben WEIL sie in diesem Alter die Fähigkeit haben, Realität und Fantasie auf der selben "Echtheits-Ebene" wahrzunehmen, ohne hier zu unterscheiden.

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