Kontakt zu Verstorbenen - kennt das jemand? Wie geht ihr damit um?

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Es gibt Dinge, die man sich nicht erklären kann, d.h. niemand hat das Recht, jemanden deshalb für klapsenreif zu halten. Im Gegenteil, ich bin mir sogar sehr sicher, dass es mehr gibt als das, was man mit seinen Sinnen wahrnehmen kann. Wer nur empirisch und wissenschaftlich denkt, hat kein (sinn-)erfülltes Leben! Zumal jeder, der sich wirklich ernsthaft mit Wissenschaft beschäftigt, wissen sollte, dass es immer nur um die möglichst plausible Klärung eines Sachverhaltes oder um eine Meinungsdiskussion geht. Wer behauptet, Wissenschaftler wissen alles und haben immer Recht, sollte sich mal an einer Uni schlau machen! Es ist unglaublich, wie wenig wir eigentlich wissen...

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Speziell erinnere ich mich gerade an eine Geschichte meiner Oma: Sie stand im Schlafzimmer und dachte wieder einmal an ihren Mann, der schon seit mehreren Jahren verstorben ist. Genau in diesem Moment fiel sein alter Gehstock um, der aber seit langer Zeit gerade und eigentlich stabil an der gleichen Stelle stand und nie bewegt wurde. Man kann darüber nur spekulieren, aber Zufall war das meiner Meinung nach nicht.

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Mit diesem Beispiel möchte ich gar nicht auf irgendeine Religion oder irgendeinen Glauben eingehen. Würde man eine wissenschaftliche Studie anstellen, käme man wohl auch zu dem Ergebnis, dass es wahrscheinlicher ist, dass solche Ereignisse keine Zufälle sind. Ganz unabhängig von Religion gehe ich davon aus, dass ein Mensch nicht alles, was es gibt, mit den Sinnen wahrnehmen kann, und dass es nach dem Tod nicht endgültig vorbei ist - in welcher Form es "weitergeht", spielt für mich erstmal keine Rolle, da kann man sich nur überraschen lassen. ;-)

Toller Beitrag - und die Oma ist mir auch sympathisch!

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"Wer nur empirisch und wissenschaftlich denkt, hat kein (sinn-)erfülltes Leben!"

Sehe ich oft ganz genau so - das würde aber mein Mann z.B. energisch abstreiten...!

Vielleicht aber lässt sich ja bald alles z.B. über die Aktivität von Spiegelneuronen erklären - aber die Wissenschaft grenzt sich durch ihre Vorgaben imho oft selbst ein. Es kann immer nur eine materielle Wissenschaft sein - obwohl selbst die Wissenschaftler wissen, dass es noch etwas "jenseits der Materie" geben muss.

Ich sehe auch den Tod lediglich als eines der vielen Initialereignisse im Verlauf unserer spirituellen Entwicklung an.

Danke für deinen verständigen Beitrag!

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@marijo2

Mir kommen Leute, die sowas abstreiten, immer etwas herz- und/oder gefühllos vor. Wenn man bei (Natur-)Wissenschaftlern nachhakt, geben manche sogar an, dass sie einen streng religiösen Glauben haben. Sowas finde ich sehr bemerkenswert, denn moderne Naturwissenschaft incl. aller möglichen Theorien und Annahmen passt nicht so sehr zu einem persönlichen religiösen Glauben, schon gar nicht zu einem strengen.

Letztlich sind es doch immer die Möchte-gern-Wissenschaftler, die so sehr von ihren eigenen Vorstellungen vereinnahmt sind, dass sie sich Nicht-Wahrnehmbares nicht mehr vorstellen können. Doch gerade das macht einen guten Wissenschaftler aus: Offenheit für kontroverse Ansichten, die das eigene Meinungsbild durch völlig neue Gedankengänge ändern. Nur schade, dass viele Menschen solche Gedankengänge nicht mehr zulassen; gut zu sehen in so mancher sinnloser Grundsatzdiskussion, auch hier auf GF. Krasses Gegenbeispiel: An der Uni ist man stets für alles offen, egal, wie "blöd" eine Meinung klingt. Kein Professor oder Forscher würde eine Meinung als "dumm", "sinnlos" etc. abtun. Sowas würde ich mir hier auch manchmal wünschen, und natürlich auch in allen Familien etc.

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@Draschomat

@ Draschomat:

Ich bin der Meinung, daß es nichts "Nicht-Wahrnehmbares" gibt. Selbst die spirituelle universelle Energie kann der Mensch - mit Hilfe seines Bewußtseins-Kraftfeldes wahrnehmen.

Daß das so viele abstreiten, liegt m.E. an der "Kollektiven Zivilisations-Neurose" / "Krankheit der Gesellschaft" (Details siehe meinen TIPP).

Aspekte dieser Störung sind z.B.

  • partielle / sektorale Unterentwicklung des Bewußtseins

und

  • Verlust der Ganzheitlichkeit der Wahrnehmung, des Denkens/Fühlens, der Informationsverarbeitung, des Bewußtseins.

Sehr viele der Betroffenen bleiben - im Gegensatz zum wirklich Erwachsenen - von latenter Angst (-Anfälligkeit, -Abhängigkeit) beeinträchtigt; können mental/emotional nicht zur Ruhe kommen und bleiben deswegen für die Schwingungsbereiche des universellen Bewußtseins in der Regel unempfänglich.

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@tischbein

Sehr schöne Antwort, Draschomat!!! Vielen Dank dafür.

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@heureka47

Dafür muss man Nicht-Wahrnehmbares definieren. Ich habe mich auf die Sinnesorgane des Menschen bezogen, d.h. es gibt Leute, die nur das für wahr halten, was sie mit ihren Sinnesorganen wahrnehmen können. Daher lehnen sie alles ab, was sie sich nicht empirisch erklären können und das sorgt z.B. für Ablehnung von solchem Gedankengut, wie es in dieser Frage und in vielen Antworten auftaucht. Mit meiner Definition gibt es sicherlich Dinge, die man nicht wahrnehmen kann, nämlich eben alles das, was man nicht mit seinen Sinnen wahrnehmen kann.

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Außerdem sehe ich es nicht als eine Krankheit der Gesellschaft, sondern eher als das sture Denken von Menschen, die nicht offen für Neues, nicht Greifbares sind. Damit meine ich keine übersinnlichen Kräfte, Hexerei etc., sondern eben Erlebnisse wie sie in dieser Frage und diesen Antworten dargestellt werden. Solche Dinge kann man erleben, wenn man Herz hat und Gefühle zulässt.

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@Draschomat

Wow, sich Heureka zu nennen und dann keine Ahnung von Philosophie zu haben, das ist klasse. Schlag mal unter dem Begriff radikaler Konstruktivismus nach...

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Dieser so genannte Kontakt zu Verstorbenen ist in Wahrheit nicht möglich, weil das, was vom Verstorbenen blieb, und unpersönliches SEIN=LEBEN ist, was vor dem Zeugungakt des Verstorbenen bereits war, und den Verstorbenen nur benutzte, als quasi Durchlaufstation, sich zu vervollkommnen. GALLARIAOY

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@GALLARIAOY

Ich sehe in deinem Kommentar eine zusammenhangslose Behauptung ohne Argument oder Beweis. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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@Draschomat

Hi Draschomat,du hast mit deinen Aussagen vollkommen recht. Marijo2 lass dich nicht beirren von den nicht Wissenden. Die meisten von uns hatten solche Erfahrungen doch dann siegte der Kopf...traurig ....die ratio...schlug zu.

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@Draschomat

@ Draschomat:Ich stimme Dir zu, aber leider ist dies doch eine Frage des Glaubens (nicht einer Religion!) und stichhaltige Beweise kenne ich nicht. Also lasse ich auch "Gallariaoy" seinen Glauben, ohne ihn zu kommentieren. Für mich besteht ein Mensch aus zwei Komponenten, dem vergänglichen Körper und der Seele, die ich als Geist bezeichne. Emanuel Kant hat bewiesen, dass Geist Energie ist, und Newton, dass Energie nie verloren geht. Also tritt Dein Geist zum Zeitpunkt Deines Todes aus Deinem Körper aus und ist weiterhin present. Wenn Du einen Menschen findest, der auf Deiner "Wellenlänge" ist (oftmals Verwandte), kann er mit Dir (oder umgekehrt) durchaus Kontakt aufnehmen, und Energie kann mit Sicherheit auch Gegenstände bewegen. Viele Berichte sprechen dafür ... Also, ich glaube eher wissenschaftlich, komme aber zum gleichen Ergebnis.

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Eigentlich ist ein eher schönes "Gefühl" Man ist wieder mit dem Menschen in Kontakt den man verloren hat. Vielleicht ist es nicht nur ein Wind der gerade über deienn Rücken weht, weil du das Fenster geöffnet hast oder wenn du von ihnen träumst du sie nur vermisst, das ist vielleicht kein "Zufall" Aber ein Geist ist es nicht ;) Man ist tief in gedanken.Ich kann es mir auch nciht erklären, aber manchmal habe ich das Gefühl (das "schöne") das jemand hinter mir steht, wenn ich mich aber umdrehe sehe ich niemanden. Ich weiß aber das jemand doch noch dort steht oder sogar lächelt... ;)

man kann sagen dein gehirn ist sehr vortgeschritten als andere du bist schlau und kannst deswegen dinge war nehmen die andere gar nicht bemerken .zb wenn andere menschen an ihre verstorbenen denken dan sind sie in ihren gedanken du auch aber du spürst ihr anwesend das sie bei dir sind und dich nicht verlassen weil sie dich geliebt haben dass ist bei jedem so jeder könnte es spüren aber selten kann wer so was du kannst also froh sein so weißt du das sie immer bei dir sind egal was du machst

Als Leute vor 50 Jahren behaupteten es könnte oder würde Leben auf anderen Planeten geben , hätte man diese auch reif für die Klapse gehalten ( es sei denn sie wären Wissenschaftler ) . Du solltest mit Deinem örtlichen Pfarrer reden , der wird Dich an jemandem verweisen der sich in solchen Dingen auskennt und Dir sagen kann ob es " organischer / unbewusster Natur ist " oder doch mehr dran ist ! Innerhalb der Kirche gibt es die sog.Exorcisten die meist auch eine med.Vorbildung haben ! LG

Ich hatte auch ähnliche Erlebnisse, nachdem mein Großvater gestorben ist, doch als ich meinen Familienmitgliedern davon erzählte, glaubten sie mir nicht. Ich mochte meinen Großvater nie so wirklich, weil er nie so nett zu mir war und mich immer anherrschte. Letztes Jahr ist er gestorben. Obwohl ich ihn nie mochte, weinte ich doch und dachte nur, wie er nie für mich da gewesen war. Eines Nachts, kurz nach seinem Tod träumte ich dann von ihm. Er war ganz jung, überhaupt nicht krank und alt und stand mit einer Gruppe von alten Freunden von ihm, die auch jung und stark waren im Garten von seinem Haus. Opa trug einen braunen Anzug und einen Hut. Dann war der Traum auch schon wieder vorbei. Später erzählte mir meine Mutter, dass mein Opa in einem braunen Anzug beerdigt wurde, weil dies sein Lieblingsanzug gewesen war. Davon hatte ich allerdings nichts gewusst, denn mein Opa lebte in Rumänien und als er vestarb, war ich zu dem Zeitpunkt in Deutschland, weil ich wegen der Schule nicht zu seiner Beerdigung konnte(Abschlussprüfung). Ich hatte also bis zu dem Zeitpunkt des Traumes nicht gewusst, dass er in diesem Anzug beerdigt worden war. Meine Familie glaubte mir nicht den Traum und machte sich lächerlich darüber, also redete ich nicht wirklich mit ihnen darüber. Nach dem Traum folgten noch mehr Sachen: Der Wasserkocher in der Küche ging von alleine an, die Haustür ging alleine auf, der Computer machte das Startgeräusch, obwohl er ausgeschaltet war. Eines Abends stand ich in meinem Zimmer und auf meinem Bett lag ein Kulli. Nachdem ich mich umgezogen hatte, wollte ich ihn auf meinen Schreibtisch legen. Doch während ich mich umzog, machte es "Plick." und der Kulli lag auf meinem Tisch, ohne dass ich ihn dort hingelegt hatte. Ich hatte auch deutlich das Geräusch wahrgenommen, als er auf den Tisch gefallen war. Bis heute nenne ich aus Spaß den Kulli den "paranormalen Kulli". Diese Sachen sind wirklich alle passiert, und du musst mir nicht glauben. Hat bisher keiner, deswegen rede ich auch nicht so gerne darüber. Schreiben geht leichter. Das diese Träume mit Verstorbenen nur dadurch entstehen, dass man sich so stark mit diesen Personen beschäftigt, glaube ich nicht. Meine Mutter litt besonders unter dem Verlust meines Opas und träumte kein einziges Mal von ihm, obwohl sie es sich wünschte. Ich wollte gar nicht von Opa träumen und tat es trotzdem. Eine gute Freundin sagte mir, dass mein Opa mir einfach erschienen war, weil er sich entschuldigen wollte. Und das glaube ich auch.

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