Konfession wechseln? Katholisch - evangelisch - Freikirche

19 Antworten

Wenn du eine neue Gemeinde suchen sollest, würde ich dir empfehlen, doch einfach mal verschiedene Freikirchen zu besuchen und zu schauen,ob du dich wohlfühlst. Noch wichtiger ist natürlich eine bibeltreue Verkündigung. Aber das merkst du ja, wenn du die Predigten hörst. Vielleicht gibt es auch zusätzliche Bibelstunden, Hauskreise usw. Viele Freikirchen haben eine Homepage, auf der du dich über Veranstaltungen informieren und Predigten hören kannst. Auf diese Weise kannst du dir einen Überblick verschaffen...

Da du aber schon in eine freie Gemeinde gehst, in der du einen lebendigen Gottesdienst erlebst, dich wohlfühlst und bibeltreue Predigten hörst, die sich berühren, würde ich dir empfehlen, in dieser Gemeinde zu bleiben. Was willst du mehr?

Die Bekanntheit und Akzeptanz in der Öffentlichkeit sollte dir dabei völlig egal sein. Jesus und seine Jünger waren auch nicht besonders akzeptiert. Jesus wurde gekreuzigt und die Apostel teilweise verfolgt, eingesperrt und hingerichtet. Wichtig ist allein, dass du die für dich richtige Gemeinde findest, in der du am meisten von Gott und seinem Wort lernen kannst, um ein Nachfolger Jesus zu sein.

Wichtig ist natürlich auch, dass du mit Gott im Gebet sprichst und ihn bittest, dass er dir den richtigen Weg zeigt und dich leitet. Ich wünsche dir alles Gute und Gottes Segen bei deiner Entscheidung!

Wenn du dich mit der Lehre der katholischen Kirche und der biblischen Kritik daran beschäftigen möchtest, kann ich dir folgende Seite mit ihren Fragen und Antworten empfehlen: http://www.gotquestions.org/Deutsch/Katholische-Fragen.html

Du trittst ja nicht aus der Kirche aus - Du wechselt die Konfession, das ist nicht das gleiche. Problematisch sind die unterschiedlichen Auffassungen über die Sakramente. Die römisch-katholische Kirche erkennt das evangelische Abendmahl nicht an. Du kannst als katholischer Christ aber zu einem evangelischen Abendmahl gehen, von der evangelischen Seite werden Dir da keine Steine in den Weg gelegt. Nur die katholische Seite empfindet das als einen unfreundlichen Akt. Die Kindertaufe wird von vielen Freikirchen nicht akzeptiert - Du müßtest Dich eventuell einer "Glaubenstaufe" unterziehen sonst kannst Du dort kein Mitglied dieser Freikirche werden.

Na egal - Christsein ist zunächst unabhängig von der jeweiligen Konfession. Du kannst Deinen Glauben als Katholik, Protestant oder Freikirchler in Deiner Konfession leben. Es sei denn Du bekommst mit Deiner Kirche Konflikte (Wiederverheiratung nach einer Scheidung) - dann wirst Du mehr oder weniger von den Umständen gezwungen die Konfession zu wechseln.

LA

Wohlfühlen ist eine Sache, die sicherlich auch ihre Berechtigung hat. Aber da du dich zu Jesus Christus bekennst (wunderbar) solltest du nicht nur nach deinen Gefühlen oder deinem Verstand gehen, sondern dich vom Geist Jesu leiten lassen. Die katholische Kirche ist eine große Glaubensinstitution und sicherlich gibt es dort auch aufrichtige Gläubige. Aber es sollte nicht der Glaube an die Kirche sein, die einen Christen ausmacht, sondern der Glaube an das Evangelium von Jesus Christus, wie die Bibel es zeigt.

Nicht wenige Lehren der RKK sind für mich aber konträr zur Bibel und nicht zu akzeptieren oder zu tolerieren. Das muss aber jeder selbst für sich entscheiden inwieweit er dann auch Konsequenzen daraus zieht oder nicht. Jedenfalls sind Traditionen nicht das Maß mit dem man messen sollte, sondern die Aussagen der Bibel. Was ist das für eine Freikriche in die du derzeit gehst?

Generell kann ich dir Brüdergemeinden oder Baptisten-Gemeinden empfehlen. Eine perfekte Gemeinde gibt es nicht, aber wenn man sich bemüht geradlinig allein die Aussagen der Bibel als Mittelpunkt der Gemeinschaft und der Lehren zu nehmen, dann macht man nichts falsch. Prüfen muss man sicherlich immer, egal wo man ist. Bete auch darum, daß Gott dich führt und leitet. Gott segne dich und deine Familie. Alles Gute.

@jöergbauer

Aber es sollte nicht der Glaube an die Kirche sein, die einen Christen ausmacht, sondern der Glaube an das Evangelium von Jesus Christus, wie die Bibel es zeigt.

Nun wenn du einmal gründlich dir die Mühe machst und den Begriff Kirche ,und was wir darunter verstehen im Katechismus lesen wirst ,dann wirst du erkennen das auch wir ,und nicht nur du an das Evangelium des Herrn Jesus Christus glauben und nicht an eine Institution ,wie du meinst ...

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P2C.HTM

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@waldfrosch3

Ja, das stelle ich nicht in Abrede, aber ich meinte die Art von Kirche, die ihre Religiosität allein auf Tradition, Eigeninterpretation und Unfehlbarkeit aufgebaut hat. Das Wort "Religion" findet sich im übrigen nirgends in der Bibel. Ich sagte ja, daß es dort bestimmt auch aufrechte Christen gibt, die an das Evangelium glauben, aber ich bleibe dabei, daß diese Kirche (als System) vom rechten Weg abgekommen ist. Damit meine ich ausdrücklich nicht dich persönlich.

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@waldfrosch3

Nun wenn du einmal gründlich dir die Mühe machst und den Begriff Kirche ,und was wir darunter verstehen im Katechismus lesen wirst ,dann wirst du erkennen das auch wir ,und nicht nur du an das Evangelium des Herrn Jesus Christus glauben und nicht an eine Institution ,wie du meinst ...

Da irrst du dich aber gewaltig!

Die Hauptlehren der RKK sind absolut unbiblisch!

Die Trinität, unsterbliche Seele, Himmel/Hölle, Beichte, Zölibat, Kirchenhierarchie, Einmischung in die Politik (bzw. lange Zeit Ersatz für Politik) und vieles mehr, ist absolut unbiblisch!

das Evangelium des Herrn Jesus Christus

Soetwas gibt es nicht! Es gibt nur DIE Evangelien ÜBER Jesus Christus. Und dabei musst du die Apokrypehn etc. mit einbeziehen ....

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Aber da du dich zu Jesus Christus bekennst (wunderbar) solltest du nicht nur nach deinen Gefühlen oder deinem Verstand gehen, sondern dich vom Geist Jesu leiten lassen

Wie soll das gehen wenn dieser Geist nur eine Illusion ist, die von den Religionen erfunden wurde?

Aber es sollte nicht der Glaube an die Kirche sein, die einen Christen ausmacht,

Dumm nur, dass man nur als MItglied der Kirche auch ein Christ ist, da das Christentum eine Römische Erfindung ist und deren Besitzer die Katholiken/Orthodoxen sind.

Nicht wenige Lehren der RKK sind für mich aber konträr zur Bibel

Das stimmt! Denn die Bibel hat rein gar nichts mit dem Christentum zu tun. Sie wurde nur als Deckmantel benutzt. Christz zu sein bedeutet, den katholischen Lehren zu folgen. und die sind nunmal römischer Natur und nicht biblischer.

wenn man sich bemüht geradlinig allein die Aussagen der Bibel als Mittelpunkt der Gemeinschaft und der Lehren zu nehmen, dann macht man nichts falsch.

Man macht also nichts falsch, wenn man sich an Mythen und Legenden orientiert statt an der Realität? Ok, dann verkleide ich mich nun als Batman und jage böse Buben^^

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