kommt jetzt beim Rundfunkbeitrag die große Revolution, nachdem die Öffentlichen immer nur für neue Skandale sorgen?

4 Antworten

Der Unterschied zwischen öffentlich rechtlichem und privatem Rundfunk ist auch der, daß solche Machenschaften wie die von Schlesinger aufgedeckt und verurteilt werden. Bei privaten Sendern würdest Du das nie sehen, was bei denen hinter den Kulissen passiert. Abgesehen davon, habe ich noch gar nicht so richtig mitbekommen was am Verhalten von ihr denn so schrecklich verwerflich sein soll. Sie hat doch keine Kinder gefressen. Entlassen und fertig würde ich da erst mal sagen.

Private Sender können machen was sie wollen. Die bekommen kein Geld geschenkt so wie die Öffentlichen

0
@Topsictop

Auch die öffentlich rechtlichen Sender bekommen nichts geschenkt. Sie erfüllen einen Auftrag.

4
@Topsictop

Private Sender lassen sich z B. HD extra bezahlen und sie werden durch Werbeeinnahnen bezahlt. Jetzt rate mal, wer die Werbung bezahlt.

5
@Kleidchen2

HD muss ich aber nicht bezahlen, wenn ich nicht will. Ich kann es mir aussuchen und mich frei entscheiden. Werbung gibt es bei den Öffentlichen auch.

0
@Topsictop

Die öffentlich rechtlichen Sender sind aber nicht so abhängig von der Werbung wie die Privaten. Die kriegen von ihren "Werbepartnern" schon gesagt was sie senden dürfen und was nicht, sonst suchen die sich ganz schnell einen anderen Sender und das wars dann ...

5

der psychologische Faktor ist der, daß die Einschaltquoten bei den anderen als öffentliche wesentlich höher sind, weil die öffentlichen das Image des "angestaubten" ( nicht ab- ..) und "antiquirten" nicht mehr loswerden, nur die alten sehen noch die Tagesschau .. alt und jung passen ja sowieso nicht mehr zusammen . Die alten haben ja auch mehr Geld .. die Erneuerung muss von den jungen Leuten, die geschröpft werden, ausgehen, weil sie keiner fragt

0
@bachforelle49

Das ist ja gerade der Vorteil, daß die öffentliche Rechtlichen eben nicht auf Einschaltquoten schauen müssen. Wenn in der Schule ein Lehrer jeden Tag mit einem anderen Clownskostüm antreten würde, hätte er bei freier Lehrerwahl der Schüler vermutlich auch die meisten Teilnehmer - ungeachtet wie gut oder schlecht sein Unterricht ist. Deswegen können sie auf Qualität setzen.

2
@steefi

was meinst du .. (?!) wenn Lehrer jeden Tag mit einem anderen Clownskostüm vor die Klasse treten können sie auf Qualität setzen .. (?!) Was ist das . ,(?!) Die Öffentlichen gleich eine "Clownerie," voller Clowns oder was und deshalb auf "Qualität" setzen, usw

0
@bachforelle49

Ich meine zu entscheiden was Qualität ist, kann man den Bürgern nicht zutrauen, denn sonst hätten Medien wie Bild und RTL2 nicht solch hohe Popularität.

2

Unwahrscheinlich. Das wird in Kürze wieder vergessen sein.

Man kann es nur hoffen.

Im Grunde genommen ist die Idee der Öffentlich-Rechtlichen ja nicht schlecht:

  • Man ist politisch unabhängig, da man nicht aus Steuern finanziert wird und die Politik keinen Einfluss hat
  • Man ist wirtschaftlich unabhängig, da man nicht von der Werbung abhängig ist
  • Man bietet ein Programm für Alle

Aber:

  • Bei der politischen Unabhängigkeit hat man erst schwach angefangen und dann stark nachgelassen - Es sind letztlich die Ministerpräsidenten und Abgeordneten der Länder, die letztinstanzlich über die Gebühren entscheiden, nachdem diverse Kommissionen wie die KEF, die ebenfalls größtenteils mit Leuten mit Parteibüchern besetzt sind, entschieden haben, wie diese aussehen sollen - dementsprechend werden Landespolitiker besonders hofiert, aber teilweise auch Bundespolitiker, die die Karriereleiter schräg hoch fallen könnten (zuletzt zu sehen bei Franziska Giffey, die wegen ihrer Doktorarbeits-Affäre regelrecht gehätschelt wurde, während man auf Guttenberg damals, zurecht und wie man es auch bei Giffey hätte machen müssen, drauf gehauen hat, von einer Bundesministerin zur regierenden Bürgermeisterin von Berlin, was letztlich aufgrund des Stadtstaat-Status von Berlin bedeutet Ministerpräsidentin, und somit Mitentscheidung über Gebühren). Zudem sind sämtliche wichtigen Ämter und Kommissionen mit Leuten mit Parteibuch durchzogen und Journalisten betreiben Haltungsjournalismus für Links (SPD/Linke/Grüne) und wollen die Leute umerziehen statt informieren.
  • Mittlerweile hat man so viel Werbung geschaltet, da die fürstlichen Gebühren nicht reichen, dass eine wirtschaftliche Abhängigkeit auch nicht gegeben ist
  • So sehr ich auch befürworte, dass man im Solidaritätsgedanken als Erwachsener auch gutes Kinderprogramm und Unterhaltung, die eher auf Rentner abzielt, und somit nicht werberelevante (so sagt man ja immer, Rentner kaufen ja nix mehr, oder so ähnlich) Zielgruppen abzielt, mitfinanziert, wenn man selbst wirklich gar nichts ansprechendes mehr findet, da es entweder nur noch Kinder oder Rentner anspricht oder wokes Framing enthält, dann ist der Ofen auch aus

Dazu kommt natürlich, dass für die Erfüllung des Auftrages mittlerweile viel zu viele Kanäle existieren. Spartenkanäle, wohin man guckt, Social Media Kanäle wie Youtube (ja, es ist wichtig, den Markt zu erobern, aber gute Influencer tragen sich selbst und brauchen keine Gebühren), ... und auch sonst mit dem Geld umgegangen wird, nach dem Motto "ist ja genug da, sonst erhöhen wir halt die Gebühren, klappt immer" - Selbstbedienung von Funktionären, aber auch Bauprojekte, die komplett ausufern.

Den Weg der Franzosen finde ich ebenfalls falsch, erstens, weil es immer noch eine Zwangsabgabe bleibt, weg von den Gebühren, hin zu Steuern, die irgendwie erhoben werden müssen, da sie sonst im Staatssäckle fehlen, und zweitens, weil so die Abhängigkeit vom Staat weiter steigt.

Ich selbst wäre für eine grundlegende Reform:

  • Gebühren senken und auf Grundangebot zurück - ARD, ZDF und Dritte wie in den 80ern
  • Premium-Content wie Fußball, Wetten Dass, Spartenkanäle generell, ... als Pay TV
  • Social Media Creators müssen sich aus Kanalmonetarisierung auf Youtube und Co selbst tragen
  • Stärkere Überwachung des politischen Neutralitätsgebotes der Journalisten, Regierung muss kritisiert werden, das gesamte Spektrum inklusive unangenehmer Außenpositionen wie Linke und AfD müssen gleichermaßen zu Wort kommen dürfen
das gesamte Spektrum inklusive unangenehmer Außenpositionen wie Linke und AfD müssen gleichermaßen zu Wort kommen dürfen

Das wirst Du aber nur mit Gebühren für Radiostationen erreichen, denn RTL & co. hat kein Interesse daran sich ihre Werbequoten durch "linkes und rechtes Gefasel" kaputtreden zu lassen.

3
- Es sind letztlich die Ministerpräsidenten und Abgeordneten der Länder, die letztinstanzlich über die Gebühren entscheiden,

Letztlich hat das BVerfG entschieden, nachdem Abgeordnete die Gebührenanpassung abgelehnt hatten

wie die KEF, die ebenfalls größtenteils mit Leuten mit Parteibüchern besetzt sind, 

Hast du zufällig mal eine Liste der Mitglieder der KEF mit Parteizugehörigkeit?

Mittlerweile hat man so viel Werbung geschaltet, da die fürstlichen Gebühren nicht reichen, dass eine wirtschaftliche Abhängigkeit auch nicht gegeben ist

Der Umfang der Werbung ist festgelegt und hat sich seit Jahren nicht geändert. ARD und ZDF dürfen pro Tag 20 Minuten Werbung bringen. Nicht an Sonn- und Feiertagen, nicht im Kinderprogramm, nicht nach 20 Uhr. Das schaffen Privatsender in 1,5 Stunden. Werbung in den ÖR ist vom BVerfG vorgeschrieben und senkt den Beitrag um ca. 1 Euro. Damit kann man weder fürstliche Gehälter bezahlen, noch entsteht eine Abhängigkeit.

1

Nein , es gibt bedauerlicherweise Dinge die sich entweder nie in 20-40 Jahren ändern oder nur sehr schleppend z.b prozentual um 3% in sagen wir mal 10 Jahren.

Dies hat man auch in 2020-2021 sehr gut gesehen als die Corona-Pandemie am Höhepunkt war und das Gesundheitssystem sehr ausgelastet war und die damalige Politik unter Spahn in einem Beitrag Verbesserung der Umstände versprach.

die ARD/ZDF usw isoliert sich immer mehr vom Bürger - ab - , fordert nur noch und bunkert sich ein .. fadenscheinige Ausreden werden hingenommen, und es passiert nichts außer das die nächste Erhöhung des Beitrags garantiert kommt .. das ist so sicher wie das Amen in der "Kirche" ..

0