WQHD wird 2,5K genannt, die Bezeichnung 2K ist falsch und habe ich auch noch nie so gesehen.

Generell gilt aber: HD ist nicht 2K und UHD ist nicht 4K.

2K und 4K sind Auflösungen, die etwas breiter sind, als 16:9 und im sogenannten DCI (Digital Cinema Initiative) Format Anwendung finden, also zur Übertragung von Kinofilmen zur Wiedergabe auf professionellen Kinoprojektoren, evtl. auch leicht verzerrt (anamorph), weil eigentlich noch breiterer Widescreen.

DCI-2K ist 2048x1080 und somit das Äquivalent zu Consumer Full-HD 1920x1080 (Quadratpixel 16:9), DCI-4K ist 4096x2160 und das Äquivalent zu Consumer UHD 3940x2160.

WQHD ist 2560x1440, ein Quadratpixel-16:9 Format, gerne auch 2,5K genannt, auch wenn nur begrenzt richtig. Die echten "K" ergeben sich aus den IT-Kilos in 1024-Schritten (im Vergleich zu den SI-Kilos in 1000er Schritten). Das liegt an den 2^x Schritten bei der Adressierung. 2048=2^11, 4096=2^12, also echte IT-Kilos.

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W ist Wagon, also Limousine

S ist Station Wagon, also Kombi

C ist Coupe oder Cabrio

Die Zahl ist dann die Baureihe.

W213 und S213 bezeichnen also die E-Klasse 4. Generation (Baureihennummer 213) als Limousine oder Kombi

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Neutral/Andere Antwort

Schluss mit dem Kindergarten.

Regierungen sind dazu da, um das ihrer Überzeugung nach Beste für ihre Bürger zu beschließen. Im Falle der Gendersprache ist das eher ein emotionales Thema ohne wirtschaftlichen oder sonstigen relevanten Effekt, da aber Umfragen zeigen, dass die Mehrheit sie ablehnt, finde ich den Beschluss, dagegen zu stimmen, nur logisch.

Welche Partei wie stimmt darf dabei keine Rolle spielen. Wie oft ist es schon passiert, dass die AfD sehr gute Beschlussvorlagen in eine Abstimmung gegeben hat, die dann abgelehnt, von der Regierungskoalition 1:1 kopiert, neu eingebracht und dann zugestimmt wurden? Ziemlich oft! Wie viele Abstimmungen wurden verfälscht, weil man nicht wie die AfD stimmen will, obwohl man der Sachlage nach eher wie die AfD gestimmt hätte? Wohl auch ziemlich oft!

Politik darf eigentlich (und im Zweifel auch ohne Fraktionszwang, also auch partei-/fraktionsintern unterschiedlich) nur so funktionieren: Man findet es gut: Dafür. Man findet es schlecht: Dagegen. Was denkt das Schmuddelkind mit dem ich nicht spielen will? Egal, ändert meine Meinung nicht.

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Egal ist es mir nicht und ich finde es gemischt gut und nicht gut.

Zu helfen, wenn jemand in der Heimat in schwerer Not ist, und das betrifft für mich momentan primär Syrien (Bürgerkrieg), Afghanistan (bürgerkriegsähnliche Zustände mit massiven Übergriffen der Taliban), Ukraine (unter Beschuss von Russland) und Russland (die, die desertieren, weil sie damit nichts zu tun haben wollen), ist das natürlichste der Welt. Aber ich mahne auch zu Augenmaß, behaupte "zu viel Migration schadet vor allem den Migranten" und begründe dies mit "verlustbehafteter Datenkompression".

Schnell erklärt: das menschliche Gehirn arbeitet wie JPEG-Bilder oder MP3-Musik. Es wird nur das nötigste gespeichert, damit es erkennbar ist. Je nach Priorität der Information mit mehr oder weniger Verlusten. Wenn du ein MP3 auf kleinste Bitrate runterschraubst, erkennst du irgendwann nur noch die Bass-Drum, alles andere zwitschert nur noch unerkennbar vor sich hin. Wenn du ein JPEG-Bild auf höchster Stufe komprimierst, wird alles unscharf, aber grelle Farben stechen noch am meisten hervor.

Jetzt gibt es Besonderheiten bei Flüchtlingen, die man als klares wahrnehmbares Merkmal besonders intensiv abspeichert.

Das kann ein positives Merkmal sein oder ein negatives.

Ich selbst habe seit eh und je, allerdings in einem eher wohlhabenden Umfeld, von der Grundschule (Flüchtling aus Marokko in der Klasse), über das Studium (Flüchtlinge aus Afghanistan, sowohl in Deutschland verblieben seit dem damaligen Russland-Afghanistan-Krieg, in dem die USA eine Sondereinheit rund um Osama bin Laden aufbaute, die sich später gegen die USA gerichtet hat, bis zum zu Studienzeiten tobenden USA-Afghanistan-Konflikt unterm "Doublebush") bis zum Job (Flüchtlinge aus Syrien, die eine Ausbildung gemacht haben und seither verdammt gute Arbeit leisten) nur gute Erfahrungen mit diesen Leuten, aber auch anderem Migrationshintergrund (beispielsweise die Nachfahren aus türkischen und italienischen Gastarbeitern aus Zeiten der Überbeschäftigung) gemacht. Alles gut, und als besonderes Merkmal abgespeichert.

Aber ich verschließe auch nicht die Augen davor, dass es negative Dinge gibt, die ähnlich grelle Bildpunkte in dem unscharf komprimierten Bild erzeugen können, und gerade bei Menschen, die nie das Glück hatten, einen großen, grellen Bildpunkt der positiven Eigenschaften kennenzulernen, nur diese auffassen. Dazu gehört:

  • Flüchtlinge kosten Geld. Viel Geld. Man will sie ja auf Dauer auch menschenwürdig unterbringen, und nicht dauerhaft in (als Anfang sicherlich okay) in Wohncontainern oder leerstehenden Lagerhallen dahinvegetieren lassen. Es kommen also immer mehr Menschen auf knappe, teure Wohnungen, die dadurch noch teurer und knapper werden. Viele wollen zwar arbeiten und für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen, aber erst mal müssen sie deutsch oder zumindest englisch gut genug beherrschen, um im Arbeitsmarkt überleben zu können, und Jobs werden gerade auch nicht mehr, und immer mehr Deutsche wie auch immer mehr Flüchtlinge müssen von den immer weniger Leuten, die trotz des ideologischen Jobvernichtungsfeldzuges von Merkel und der (H)Ampelkoalition noch Arbeit haben, durchgefüttert werden, und das künftig vielleicht sogar noch zu deutlich luxuriöseren Konditionen (Stichwort Bürgergeld). Daher muss man im Zweifelsfall eine Obergrenze ziehen, ein guter Anfang, bevor man diese rote Linie (auch für mich, weil Kriegsflüchtlinge haben Hilfe verdient) überschreitet, erst mal beim konsequenten Ausfiltern von Wirtschaftsflüchtlingen ansetzen.
  • Wenn eine Minderheit (also Migranten) mehr als die Hälfte der Kriminalstatistik bei schwerwiegenden Verbrechen wie Vergewaltigungen, versuchten und vollendeten Tötungsdelikten, Raubüberfällen, Drogendelikten oder auch (trotz des Taschenspielertricks, unaufgeklärte Fälle dieser Art pauschal in die Kriminalstatistik Rechtsextremismus zu verpacken) Antisemitismus ausmachen, dann zeigt das auch kein schönes Bild. Natürlich muss man hier auch sagen, das kommt nicht daher, dass die alle kriminell sind, aber gewisse kulturelle Grundlagen holt man sich im Zweifel ins Land, gerade aus dem mittleren Osten und Zentralafrika. Und natürlich, die Meisten sind friedlich und nett und es sind eher wenige Intensivtäter mit vielen Straftaten, die die Statistik für die mehrheitlich sich ans Recht haltenden gleich mit in die Höhe treiben... Aber die Fälle sind da, und viel mehr noch, es wurden ja sogar Leute reingelassen, die sich in Auffanglagern in Griechenland und Italien schon auffällig verhalten haben und wo man sich dann wunderte, warum die hier in Deutschland dann weiter vergewaltigen und rummessern. Und dann werden solche Umstände verschwiegen oder runtergespielt (die "Partyszene", "Die Täter sind traumatisiert und brauchen Hilfe statt Strafen", mittlerweile fast täglich stattfindende Gruppenvergewaltigungen sind "Einzelfälle", ...) Opfer verhöhnt (Causa "Armlängen-Hennie" Henriette Reker als Kölner OB "Die Frauen hätten doch nur eine Armlänge Abstand halten müssen", ...) und die, die darauf hinweisen als rechtsextrem beschimpft. Würde man auffällige Individuen hingegen konsequent abschieben (im Zweifel auch in Kriegsgebiete, keine Gnade), würde man sich wundern, wie wenig Menschen man eigentlich abschieben muss, um die Mehrheit der Flüchtlinge wieder als das darstehen zu lassen, was sie sind: Friedliche Menschen mit einem großen Problem in der Heimat, die froh sind, hier ein neues Zuhause zu haben, sich in die Gesellschaft einbringen wollen später vielleicht sogar wieder in ihre befriedete Heimat zurückkehren möchten, um diese neu aufzubauen (oder auch hier zu bleiben, weil sie sich hier eine neue Existenz aufgebaut haben - beides ist recht).

Wenn man an diesen Punkten nicht ansetzt, werden in dem unscharf komprimierten Bild von Flüchtlingen bei immer mehr Bürgern (gerade die, die vorher nie so viel Kontakt zu netten Flüchtlingen hatten und damit den Farbklecks "tolle Leute" nicht haben) immer mehr die Farbkleckse "kosten Geld" und "sind kriminell" ausprägen. Das schürt Hass und der richtet sich im Zweifel auch gegen die große Mehrheit der gut in die Gesellschaft integrierten, netten und keinenfalls kriminellen und sich wirtschaftlich mittlerweile selbst tragenden Migranten. Und von daher wundert es mich auch kaum noch, dass sich immer mehr Migranten aus der Mitte unserer Gesellschaft, ob 2., 3. Generation Nachfahren der Gastarbeiter oder gerade aus Syrien angekommen und hier studiert und einen Job gefunden, sich der AfD zuwenden, die vermehrt (bis auf ein paar extreme Schreihälse) nach außen hin eine solche Flüchtlingspolitik mit Augenmaß (wer Hilfe braucht, bekommt sie, solang er sich benimmt) propagiert und die Gießkannenmethode von Links-Grün klar kritisiert. Ich hoffe nur, die Leute haben recht und wählen sich nicht ihren eigenen Untergang.

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Du hast ja in deiner Ergänzung schon korrekt zwischen natürlichem Zuckergehalt (wichtig, gute Sache, wobei man auch damit nicht übertreiben sollte) und Industriezucker, also verarbeitetem, raffinierten Zucker, den man allem möglichen hinzufügt, unterschieden, der erstens das Fass zum Überlaufen bringt (also zu viel ist, zum natürlichen Zucker in Lebensmitteln hinzu) und zweitens in seiner Eigenschaft auch alles andere als gesund ist.

Warum Zucker so einen Erfolg hat, das liegt natürlich an vielen Faktoren:

  • Zucker ist neben Salz einer der billigsten und effektivsten Stoffe, um einen angenehmen Geschmack in ein Fertigprodukt zu bringen. Fertigprodukte sind in unserer hektischen Gesellschaft natürlich etwas ganz tolles. Hier fängt der Kontakt schon an. Und Süßigkeiten sind natürlich auch was feines so rein geschmacklich und die werden uns als was völlig normales verkauft
  • Eine starke Lobby, einerseits die Zuckerlobby selbst, andererseits denke ich aber auch an die Pharmalobby. Da werden Grenzwerte geschubst (man denke nur an den Tag, als Cholesterinsenker erfunden wurden und die WHO plötzlich die Cholesterinhöchstwerte so massiv herabgesetzt hat, dass kerngesunde Menschen plötzlich medikamentenpflichtig wurden), Zucker ist für die Pharmaindustrie natürlich auch toll (ohne Industriezucker gäbe es kaum noch Diabetesfälle und Bedarf für künstliches Insulin) und die Zuckerindustrie will ja auch verkaufen, was ja dann in der 7-Länder-Studie von Harvard-Professor Ancel Keys endete, der im Auftrag der Zuckerindustrie das Schaden-Nutzen-Profil von Zucker und Cholesterin und Fett gezielt verzerrt hat, sodass seitdem jeder denkt, Fett und Cholesterin wären böse und Zucker gut. Natürlich wird das "Zucker gut" mittlerweile auch im Mainstream relativiert, man muss ja einigermaßen glaubwürdig bleiben, aber immer noch genug propagiert (Stichwort "Kinder brauchen Zucker zum Wachsen" - so ein Blödsinn!)
  • Und wenn man mit genug Zucker in Kontakt kam, kommt noch hinzu: Zucker ist eine stark süchtig machende Droge. Zwar gibt es keinen High- oder Stoned-Effekt (Begleitdrogen wie das Theobromin aus dem Kakao, dessen Wirkmechanismus ein leichtes Spaßgefühl durch Dopaminausschüttung verursacht, verstärken das Suchtgefühl noch durch ihren dezenten Effekt), aber manche stufen den Suchteffekt von Zucker trotzdem auf einem ähnlichen Niveau wie bei Kokain ein. Und selbst wenn der Körper und auch das Gehirn komplett ohne Zucker oder im Extremfall sogar ganz ohne Kohlenhydrate (ketogener Stoffwechsel) funktionieren könnte, und das sogar, wenn man einmal drin ist, sogar besser, giert es einem immer nach Zucker.
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Hast du irgendwas geändert, das deine Vermutung unterstreichen könnte oder ist das einfach so aus dem Nix passiert? Wenn du was gemacht hast, dann was?

Das Board hat ja leider kein POST-Code Display, aber wenn ich das auf den Bildern richtig sehe ein Set von Debug-LEDs, die je nach Startphase an oder aus sein müssten (das Handbuch verrät dir, was denn was bedeutet). Was tut sich da?

Ich bin jetzt gerade zu faul, mir das Handbuch runterzuladen, aber hast du auf dem Front Panel Anschluss noch einen PC-Speaker Anschluss? Wenn ja, für kleines Geld gibt es auf Amazon so kleine Piezo-Pieper oder auch du baust einen aus einem alten PC-Gehäuse aus. Diese Beepcodes sind auch immer wieder hilfreich.

Ansonsten hätte ich gerade bei einem plötzlichen Ausfall eher das Netzteil im Verdacht.

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Sagt nichts aus....
  1. Doppelmoral gibt es überall. Guck dir doch mal nur an, was wir laut Politik und Medien alles so "müssen" und wie sie es selbst damit halten
  2. Muss man Katar wohl mal erlebt haben, um es beurteilen zu können

Da ich selbst schon Dienstreisen nach Katar und Dubai hinter mir habe, kann ich dir so viel sagen: In allen der reichen Länder, die nach dem Motto "da kommt so eine komische schwarze Pampe aus dem Boden, für die geben uns die Leute viel bedrucktes Papier und dafür bekommen wir Autos und Hochhäuser" groß geworden sind, sprich Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Katar, ist die Situation der Gastarbeiter relativ ähnlich. Um nicht zu sagen, in Saudi Arabien ist sie sogar noch schlimmer, als in den Emiraten und Katar, aber ausgerechnet die Saudis hatten vor einigen Jahren einen massiven Wirtschaftskrieg gegen Katar angefangen (Wirtschaftsembargo, Überflugverbote für Qatar Airways, Einreiseverweigerung für in Katar lebende Moslems zum Hadj, Content-Piraterie zu Ungunsten der in Katar ansässigen beIN Media Group und deren Sportsender beIN Sports...) u.A. begründet mit unhaltbaren Vorwürfen der Terrorismus-Unterstützung sowie vor allem auch der Menschenrechtslage (Glashaus? Steine?)

Wenn man nicht als Tourist sondern zwecks Arbeit dort ist, kommt man mit den "Labours", also den billigen Arbeitskräften aus Entwicklungsländern wie primär Indien, Bangladesch, Pakistan, Philippinen oder Sri Lanka natürlich in deutlich mehr Kontakt.

Dabei muss man sagen, dass in Katar und den Emiraten in den letzten Jahren durch viel internationalen Druck enorm viel an der Menschenrechtslage getan wurde. Luft nach oben gibt es aber weiterhin mehr als genug. Die Leute dort sehen sich auch nicht als Sklaven, sie sind freiwillig gekommen, werden für ihre Arbeit entlohnt (wenn auch... kein Kommentar!) und mittlerweile wurden auch Unsitten wie pauschalen Travel Bans, also das Wegnehmen von Reisepässen durch den "Sponsor" (so nennen sich die Arbeitgeber, die die Labours unter ihre Fittiche nehmen) per Gesetz unterbunden. Travel Bans, also Ausreisesperren, kann es immer noch vereinzelt geben, wenn man irgendwo Schulden hat, die können einen aber auch als "Westler" treffen.

Die Leute, die dort hinkommen, finden in ihrer Heimat keine Jobs und haben kein Sozialsystem, das sie auffangen könnte, sie würden in der Heimat verhungern oder allenfalls für max. 2-stellige Euro-Beträge pro Monat unter noch deutlich schlimmeren Arbeitsbedingungen mit deutlich höherer Todesgefahr in der Heimat schuften können. Für ihre Familien sind sie Helden, die Familien können sich mit dem Geld, das Papa nach Hause schickt richtige Häuser bauen, so mit Steinwänden und Fenstern und sowas und nicht mit Wellblech und Pappe, die Kinder können eine schulische Ausbildung abschließen und studieren und nicht selten gehen diese dann selbst nach Katar oder in die Emirate in hochbezahlte Spezialistenjobs. Diese Familien sehen sich mit dem neuen Leben, das ihnen der Vater aus dem entfernten Wüstenstaat ermöglicht, in der Heimat oftmals regelrechtem Sozialneid ausgesetzt. Ich hatte mal etwas Zeit am Flughafen Manila (Philippinen), die ich dort auf der Aussichtsplattform verbracht hatte, da standen unzählige Frauen mit Kindern, die alle gejubelt haben, wenn eine Maschine von Emirates, Etihad oder Qatar Airways ankam, und mir wurde dann klar, warum, als die Etihad-Maschine wieder abhob und eine Mutter mit ihren Kindern winkte und "Bye-Bye Papa" rief.

Und ist es bei uns besser? Über die Situation der Erntehelfer redet man ja auch seit Jahren und dank dem Fledermausschnupfen kamen ja auch ziemlich miese Bedingungen für die rumänischen Angestellten eines großen Fleischkonzerns ans Tageslicht... Auch das ist alles "Ausbeuten auf hohem Niveau" - Luft nach oben gibt es viel zu viel, aber trotzdem machen es die Leute ja freiwillig, egal ob die polnischen Erntehelfer und die rumänischen Fleischer in Deutschland oder die Inder am Bau in Dubai, Abu Dhabi und Katar, weil es für sie immer noch besser ist, als das Leben zuhause.

Insofern hat die Medaille durchaus zwei Seiten, die man beleuchten muss, aber wenn man schon auf Menschenrechte pocht, dann würde ich sagen, zuhause Spargel von polnischen Erntehelfern an Schnitzel von Tönnies genießen, nach Dubai in den Urlaub fliegen und dann auf Katar schimpfen und die WM boykottieren, das ist nicht Doppelmoral, das ist hochgradig schizophren.

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anderes...

Kommt immer auf die Krankheit an...

"Irgendwas mit Husten und Schnupfen" muss man halt wissen, was es ist und wie man damit umgeht. Eine harmlose Erkältung kann bis zu schwerwiegenden Folgen wie einer Herzmuskelentzündung führen, wenn man da noch Sport oben drauf setzt. Besser auskurieren. Eine Pollenallergie hingegen ist anders aufgestellt: Hier kann die Kombination aus hoher Belastung beim Sport in Kombination mit direktem Kontakt mit den allergenen Pollen zu einem Etagenwechsel (allergisches Asthma) führen. Selbst dann, oder gar gerade dann, wenn man die Allergiesymptome mit Antihistaminika (Ceterizin, Loratadin und Co) unterdrückt. Ich selbst kann Erkältung und Allergie mittlerweile recht gut unterscheiden und mache bei Erkältung keinen Sport, bei Allergie jedoch schon, aber nur Indoor.

Bei Sportverletzungen oder Gelenkbeschwerden hingegen sollte man die entsprechenden Gelenke und Muskeln natürlich auch schonen... oder nicht? Ein gezerrter oder gar angerissener/gerissener Muskel oder Sehne muss geschont werden. Es kann aber auch manchmal anders kommen. Ich hatte seit eines Trainingsunfalls im Kampfsport (schlecht ausgeführter und mit voller Kraft durchgerissener Handgelenkhebel, den ein Trainingspartner bei mir ausgeführt hat) Schmerzen im rechten Arm. Stilllegen hat das Ganze nur schlimmer gemacht, also habe ich vorsichtig mit angemessenem Gewicht in den Schmerz reintrainiert. Klimmzüge gegen Bizeps-Schmerzen. Natürlich danach vernünftig gedehnt... Und was soll ich sagen? Schmerzen weg. Wenn man so ein gewagtes Experiment macht, muss man aber gut auf seinen Körper hören. Viel mehr noch: Menschen mit Gelenkproblemen sollten klar auf gezieltes Training und Dehnen setzen. Wer mit Knie- oder Hüftproblemen, bei denen sich der Orthopäde schon mit Dollarzeichen in den Augen die Hände reibt und ein künstliches Gelenk als alternativlos verkauft, gezielt die umgebenden Muskeln stärkt und vernünftig dehnt und damit Spannung aus dem Gelenk herausnimmt und dazu noch ausreichend von den Aminosäuren, die für die Kollagensynthese zuständig sind, zu sich nimmt, kann durch den Effekt "die Bewegung spült altes Material aus den Gelenkknorpeln raus und neues rein, und durch die nachlassende Spannung wird wieder Platz für Knorpelneubildung geschaffen" ganz ohne OP wieder beschwerdefrei werden (Ärzte hassen diesen Trick).

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Abgesehen von Bastelprojekten im Kunstunterricht in der Schule taugt Sekundenkleber nichts.

Notiz am Rande abseits vom Kleber: Wenn du mal ein kaputtes Kunststoffgehäuse hast, das aus ABS ist, kaltverschweißen statt kleben (mit Aceton anlösen, aneinanderdrücken, warten bis Aceton verdampft, fertig ist die feste Verbindung). Hält besser, als jeder Kleber, auch wenn man das zum Zeitpunkt des Klebens kaum glauben mag.

In dem Fall braucht es aber etwas, das die Unebenheiten in der Bodenplatte und der Münze auffüllt (also eine gelartige Masse) und zudem massiv aushärtet. Das wäre entweder ein Montagekleber (kommt meist in Kartuschen wie Fugensilikon, seltener auch in Tuben) oder ein 2-Komponenten Epoxy-Kleber, wo ein Kunstharz und ein Härter vermischt werden. Gibt es in jedem Baumarkt, das sind diese Spritzentuben mit zwei Röhrchen bzw. zwei separate Spritzentuben.

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Es gibt nicht "den" Absturz.

Bei zu hoher Wucht kannst du machen, was du willst, das gibt nichts mehr. Derartige Unfälle sind aber mittlerweile sehr selten, auch, weil man aus jedem Unfall lernt und potenzielle Umstände abstellt: Jüngere Beispiele: Nach 9/11 wurden Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, nach dem Pilotensuizid bei Germanwings wurde die 2-Mann-Regel im Cockpit (wenn ein Pilot auf Klo muss, muss jemand aus dem Kabinenpersonal rein) eingeführt und nach den 737 Max Abstürzen gab es eine massive technische Überarbeitung des Flugzeugs und ein verstärktes Pilotentraining für den Umstieg von der NG auf die Max (etwas, das man mit der Kommunalität der 737-Familie eigentlich vermeiden wollte, weil günstiger).

Die meisten Unfälle sind aber relativ harmlos. Hier ist aber wichtig: Anweisungen befolgen.

Bestes Beispiel, warum man Anweisungen befolgen sollte: Asiana Air 214. Der Flug mit Captain Sum Ting Wong (falls du den nicht kennst, googlen und das Video gucken). 3 der über 300 Passagiere sind bei dem Unfall gestorben, wobei eine Tote auf dem Rollfeld lag und vermutet wurde, dass sie gestürzt und unter dem Löschschaum übersehen und von einem Rettungsfahrzeug überfahren wurde. Wäre ggf. vermeidbar gewesen.

Von daher: Flugunfälle sind ohnehin extrem selten. Nicht jeder Unfall ist tödlich, es kann jedoch helfen, Anweisungen (Brace Position, Evakuierungsanweisungen...) zu beachten, um möglichst unbeschadet zu bleiben, nicht auf der brennenden Seite zu evakuieren, falls es brennt (kommt nicht so gut) und eben nachher nicht vom Rettungsfahrzeug überrollt zu werden, weil man irgendwo rumläuft, wo man nicht hingehört. Die wenigsten Unfälle sind fatal, aber genau diese Unfälle bekommen jedes Mal wochenlange, wenn nicht monatelange Medienpräsenz.

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Ja..

Natürlich nicht durchfahren, sondern mit Übernachtungen... 12 Stunden Etappen sind für mich aber kein Problem, ich finde sowas sogar toll. Rumänien habe ich auch überlebt und sorge bei Kollegen und Bekannten aus Russland, Rumänien und Italien immer für bestätigende Lacher, wenn ich nicht nur die rumänische Sprache als "russalienisch" (halb russisch, halb italienisch) bezeichne, sondern auch den dortigen, ziemlich rustikalen Fahrstil.

Jetzt lassen wir aber mal politische Lagen außenvor, es gibt zwei potenzielle Routen, die über Russland und die noch mal 30 Stunden längere über die Türkei und Georgien. Inklusive dem Moskauer Autobahnring auf der russischen Route und Istanbul auf der Türkei-Route. Moskau und Istanbul sind Städte, egal, wo du in Europa sonst so gefahren bist, der Straßenverkehr dort kaut dich durch und spuckt dich aus. Aber ja, auch darauf würde ich mich einlassen und käme wohl unbeschadet durch.

Jetzt muss man sich nur noch zutrauen, in der heutigen Zeit ein Visum für Belarus und Russland zu bekommen (die "Bombenstimmung" wurde ja in ein Nachbarland outgesourced, durch das man nicht durch muss, aber man mag sich halt gerade gegenseitig nicht) - oder sich mit noch mehr Strecke ins Abenteuer Istanbul stürzen.

Will ich das? Nein, ich fahre zwar gerne Roadtrips, aber ich will unterwegs was sehen. So viel Zeit habe ich nicht, mit Stops an interessanten Stellen bis Kasachstan zu fahren. Dann doch lieber fliegen und vor Ort ein Auto mieten, denn das Land reizt mich durchaus.

Und wenn du fährst... Grüß Borat von mir :-)

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Also ich sag mal so: Anschließen: Bis der Switch voll ist oder die Switche voll sind.

Irgendwie müssen die sich aber unterhalten können, ich vermute, das ist gemeint.

Um sich in einem modernen Netzwerk unterhalten zu können, brauchen die Rechner IP-Adressen. Lokale Netzwerke werden mit privaten IP-Adressen, die nicht ins Internet kommen, versorgt. Es gibt hierbei 3 Netzklassen: A (/8), B (/16) und C (/24).

Ein typisches Class C Netz ist z.B. 192.168.1.0/24 - will heißen, die letzte Ziffer wo die 0 steht kann irgendwas von 0 bis 255 sein. Die erste Adresse, also die 0, und die letzte, also die 255, sind Netzwerk und Broadcast und somit reserviert. Damit das Netzwerk mit anderen Netzen sowie dem Internet kommunizieren kann, brauchst du einen Router, der schon mal eine Adresse, in der Regel die .1, belegt. Heißt du hast 256 Kombinationen, von der auf jeden Fall 2, wenn du mit anderen Netzen reden willst insgesamt 3 Adressen belegt sind. Der Rest bleibt für Rechner.

Bei Class B hast du zwei Oktets, also 256*256 Kombinationen, also 65536. Davon gehen wieder die 2-3 ab. Bei Class A ist es sogar 256*256*256, also 16777216 abzüglich der 2-3.

Alle IPv4 Adressen, die es gibt, sind 32 Bit oder 4 Oktets, also 256*256*256*256. Das macht 4294967296 IP-Adressen. Aber einige davon sind für besondere Zwecke (Loopback, lokale IP-Adressen) belegt und da die Adressen ja in kleine Bereiche unterteilt sind, hast du da auch ganz viele Netz, Broadcast und Router Adressen dabei, es passen also deutlich weniger als 4294967296 Rechner ins Internet, dass trotzdem mehr drin sind, liegt an Methoden wie NAT (bitte googlen).

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Man kann auch so argumentieren: Umgekehrt wird ein Schuh draus, Vorkommnisse wie der Ukraine-Krieg kommen sehr gelegen, weil man so einen Sündenbock hat.

Letztlich ist jede Regierung zu bemitleiden, die das wieder geradebiegen muss, was in 16 Jahren Merkel verkackt worden ist. Allerdings macht die Ampel alles nur noch schlimmer.

Aber mal der Reihe nach. Warum wirft man gerade den Grünen vor, mit ihnen wird alles teurer?

  1. Weil sie für viele Dinge sagen "ist zu billig, muss teurer werden" - sprich neue Steuern einführen um Produkte, die sie nicht mögen, künstlich zu verteuern
  2. Weil die Energiewende ein Energieende ist. Was passiert, wenn man Energie durch Verknappung (und nichts anderes ist die Energiewende, Deutschland hat nicht mehr genug Strom, das Gesetz von Angebot und Nachfrage treibt den Preis, und was Deutschland nicht an Strom bereitstellen kann, wird teuer aus dem Ausland zugekauft), Besteuerung und vieles mehr verteuert? Herstellung, Transport, Kühlung etc. wird teurer. Man muss es scheinbar gerade Grünen-Wählern immer wieder erklären: Kühltruhen sind nicht von Natur aus kühl und Lebensmittel spawnen nicht aus dem Nichts in selbigen Kühltruhen. Da hängt Kühlung, Transport, Herstellung etc. dran und all das braucht Strom, Diesel und Benzin und nicht wenig davon.

Also sagen die Grünen einmal selbst, dass sie Dinge verteuern wollen, andererseits reicht einfach Hirn einschalten, um das festzustellen.

Jetzt aber zur aktuellen Lage:

  • Die Inflation ist schon vor dem Ukraine-Krieg massiv hochgegangen. Hier hat insbesondere die EZB verkackt.
  • Die Energieknappheit wird auf Putin geschoben - aber hat der tatsächlich unsere Kohle- und Atomkraftwerke abgeschaltet, damit wir jetzt Gas, was wir jetzt weniger kriegen, verstromen müssen, weil die erneuerbaren Energien nicht sinnvoll fertig (sprich Stromspeicher) umgesetzt sind? Oder kam die Idee etwa von Merkel, mit starkem Druck von den Grünen?
  • Viele weitere Beispiele, die hausgemacht sind, die uns ohnehin auf die Füße gefallen wären, die aber durch die aktuelle Lage bzw. dem, was man aus der aktuellen Lage macht, noch verstärkt werden

Letztendlich muss man aber attestieren, Merkel hat Deutschland auf einen Eisberg zugelenkt. Eine vernünftige Regierung hätte alle Probleme, das einzufangen und würde das in einer Amtszeit sicher nicht hinbekommen (würde aber dafür viel gescholten, und wer auch immer danach an die Macht kommt, könnte von dem eingeleiteten, verzögert eingesetzten Aufschwung profitieren, so wie die Regierung Merkel vom Schröder-Aufschwung). Aber die Ampel sieht den Eisberg voraus und gibt Vollgas.

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Wenn du eine Benachrichtigungskarte mit Abholcode bekommen hast, kannst du das Paket einfach so abholen. Dazu den Barcode scannen oder am Touchscreen den Code eingeben, falls der Scanner mal nicht will. Das geht frühestens ab dem genannten Termin z.B. am gleichen Tag ab 18 Uhr oder am nächsten Tag ab 11 Uhr, mit einer Aufbewahrungsfrist von 7 Tagen.

Wenn du Packstation sowie weitere Post-Services (Briefankündigung etc.) nutzen willst, was dir auch ermöglicht, dauerhaft eine Packstation-Umleitung in eine Wunsch-Packstation einzurichten oder Packstationen deutschlandweit (wenn du mal beruflich oder privat einige Zeit am anderen Ende von Deutschland bist und dort dringend was hingeschickt haben musst) nutzen möchtest, dann musst du dich für den Service anmelden und bekommst eine Postnummer sowie Online-Zugangsdaten für die App, die du dafür brauchst.

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Die Demos sind (größtenteils) friedlich.

Ich war nicht bei den Corona-Demos dabei, habe aber die großen Demos immer auf zwei Kanälen verfolgt: Mainstream-Medien und freie Vlogger und Blogger. Da ergeben sich zwei völlig verschiedene Bilder, die aber beide auf "mediales Cherrypicking" basieren können. Sprich: Man sucht sich nur das, was man sehen will. Da aber freie Journalisten wie Boris Reitschuster oder private Vlogger wie Carolin Matthie immer live von den Demos gestreamt haben, kann man höchstens unterstellen, dass sie nur an einer Stelle waren und es an anderen Stellen anders ausgesehen haben könnte - aber nicht, dass sie durch Schnitte etwas gestellt hätten, und in deren Streams sah man immer nur die bürgerliche Mitte friedlich demonstrieren (außer es war gerade ein öffentlich-rechtliches Kamerateam zur Stelle, dann kamen wie gerufen Randale) - während Ausschnitte in der Tagesschau durchaus durch Schnitte manipuliert sein können.

Allerdings weiß ich, wie Medien mit Demos umgehen, noch aus den frühen 2000ern als wir Studenten gegen die NRW-Studiengebühren von Wolfgang Clement auf die Straße gegangen sind. Die Hochschulen waren leer, man hat geschlossen demonstriert. Was machte der WDR daraus? Ein paar faule Langzeitstudenten protestierten gegen die Studiengebühren. Befragte Studenten (sofern es überhaupt echte Studenten waren und nicht Random junge Leute) gaben unisono das einzige Todschlagargument Clements wortwörtlich wider, nämlich "Studiengebühren sind toll, sie motivieren mich, schneller zu studieren". Was ist da wohl passiert? Das, was immer passiert, wenn man bei der Abkopplung von öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Politik erst schwach anfängt und dann stark nachlässt: Die Öffis hängen an den Rockzipfeln der Landesregierungen und der damalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen wird Wolfgang Clement wohl ein "Koppelgeschäft" vorgeschlagen haben - man berichtet negativ über die protestierenden Studenten und dafür winkt Clement mit seinem Parlament die nächste GEZ-Erhöhung durch. Bei privaten Medien ist es auch kaum besser, viele erhalten Förderungen aus Steuergeldern und/oder von Personen, die federführend als Retter aus der Pandemie aufgetreten sind, oder sie trauen sich nicht, alternativ zu berichten (die ersten, die sich trauten, mal aus dem Unisono-Mainstream hervorzutreten, war die Springer-Presse, also Bild und Welt), oder Journalisten wurden im Vorfeld schon nach ihrer politischen Meinung und Regierungsfreundlichkeit gefiltert.

Ein paar Ausschreitungen gab es bei den Corona-Demos unstrittig. Viele davon sind mittlerweile dem Lager linksextremer Gegendemos (Antifa und Co) zuzuordnen, dummerweise berichtet da keiner mehr drüber, es zerstört ja das schöne Narrativ.

Und mit Sicherheit sind auch ein paar der Leute echt, die groß fabulieren, dass uns "Willie Windows" mit der Impfung chippen und/oder vergiften will. Und wenn man die findet, zeigt man die als Repräsentanz der gesamten Demo. Und klar gab es auch Leute, die die Flagge "Schwarz-Weiß-Rot" (übrigens nicht verfassungsfeindlich, da aus der Zeit von vor dem Nationalsozialismus, halt nur veraltet) geschwenkt haben, aber auch da ist mittlerweile bekannt, dass nicht wenige davon im wahrsten Sinne des Wortes "False Flag" Attacken waren, die dazu dienten, die Demos zu diffamieren. Unnötig, weil ein paar Spinner mit Reichsflaggen werden auch echt gewesen sein, aber so hat man halt ein paar mehr, rückt also zumindest mal der kritischen Masse näher.

Und dass auch Rechtsextreme (Wichtig: Extrem - gegen bürgerlich-rechts spricht gar nichts) dort mitlaufen, mag ja sein - aber auch bei Fridays for Future oder dem Christopher Street Day wird mitten in der demonstrierenden Masse "Palestine shall be free, from the river to the sea" Plakate (also eine Existenzaberkennung von Israel) samt antisemitischer Ausrufe zu sehen und zu hören - und die Distanzierung der Querdenker vom xenophoben Rechtsextremismus ist meiner Meinung nach stärker zu spüren, als die Distanzierung von FFF oder der LGBT-Gemeinde von den israelfeindlichen Ausrufen auf ihren Demos. Und machen wir uns nichts vor, ein paar Skinheads wirst du auch auf einer Demo gegen die Absetzung der Teletubbies finden (ich glaub, die gucken sowas gerne). Wenn zigtausende, gar hunderttausende Menschen zusammenkommen, kann man sich nicht jeden Einzelnen aussuchen, man muss sich nur angemessen distanzieren, was mal besser, mal weniger gut klappt.

Nichts desto trotz ist die große Masse friedlich und aus der bürgerlichen Mitte, so wie man es aus unkommentierter, live gestreamter privater Berichterstattung wahrnehmen kann.

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Grundlagen Kühlung:

Heiße Luft steigt nach Oben. Daher waren auch früher(tm) Netzteile (lange Zeit die einzige Komponente mit Lüfter) oder Abluft-Lüfter oben verbaut.

Daraus machen wir heute: Der rückseitige Lüfter sitzt relativ weit oben, bläst also Abluft, also raus.

Arbeitet man mit Luftfiltern (okay, sehe ich bei dem Gehäuse jetzt nicht), will man Überdruck erzeugen. Das hat den Grund, dass bei Unterdruck durch jede Ritze sonst Staub angesogen würde. Überdruck erreicht man durch stärkere oder mehrere Lüfter, die Frischluft ansaugen und zwar möglichst diagonal quer durch das Gehäuse, in dem Fall also vorne unten. Selbst ohne den Hintergedanken Staub und Luftfilter ist ein leichter Überdruck der Kühlleitung eher zuträglich, als ein Unterdruck.

Jetzt hast du ohnehin schon vorne eine Batterie von drei Lüftern, also hat sich die Frage erledigt. Vorne saugen drei Lüfter an, hinten bläst einer raus.

Die AIO würde ich definitiv nicht nach vorne setzen, sonst temperierst du ja schon die angesaugte Luft damit, die später noch die Grafikkarte kühlen soll. Bleibt zur Seite (falls das überhaupt geht oder das nur Lüfterplätze sind) oder nach oben. Zur Seite kompromittierst du deinen Luftfluss, da die angesaugte Luft dann gleich einmal abbiegt und durch die Radiotor-Finnen wieder rausgeblasen wird. Bleibt nicht mehr viel Frischluft für die GPU.

Also nach oben. Die Lüfter sitzen unter dem Radiator und blasen durch dessen Kühlfinnen durch aus dem Gehäuse raus.

Du verschenkst auch keine Kühlleistung durch die aufsteigende heiße Luft von Mainboard und GPU, da du ja vorne schon ganze drei ansaugenden Lüfter hast. die unteren beiden sind so weit von den Radiator-Lüftern weg, die pusten erst mal voll gegen die Grafikkarte (Kühlleistung ist besser, wenn du sie klassisch direkt im Board einbaust, die Hochkant-Einbauweise, die das Gehäuse ermöglicht, sieht zwar besser aus, stört aber den Airflow eher). Das, was die Grafikkarte dann an heißer Luft produziert, steigt hoch und wird durch den rückseitigen Lüfter abtransportiert. Die Radiator-Lüfter bedienen sich primär der Luft vom oberen vorderen Lüfter, der auch reicht, weil dieser "frei atmen" kann, während die Anderen durch einen Radiator durch pusten müssen.

Seitliche Lüfter neben dem Mainboard brauchst du nicht.

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Spielekonsolen betreibt man ja meist auch am Fernseher. Es geht also, auf dem Fernseher zu spielen.

Bei Fernsehern ist es allerdings immer noch üblich, standardmäßig (Werkseinstellung) im sogenannten Overscan-Modus zu arbeiten. Das ist ein Relikt aus alten Zeiten, als man das Bild ein wenig über den Rand des Fernsehers aufgeblasen hat, da Bildröhren "gepumpt" haben (hellere Bilder wurden etwas größer, als dunklere) und man in besagtem Overscan auch gerne mal Bildfehler wie z.B. die Kopfumschaltstörung eines Videorekorders versteckt hat. Nahezu alle Fernseher sollten dies abschalten können (Vollbild/1:1-Modus), das musst du auf jeden Fall aktivieren, sonst ist der Bildrand abgeschnitten. Overscan kann man auch beim normalen Fernsehen abschalten. Kann höchstens mal sein, dass Bildränder bei irgendwelchen Rückblenden in die 50er bis 80er ein wenig ausgefranst ist, je nachdem, was man da für Altertümchen ausgegraben hat. Moderne Produktionen haben Vollbild ein astreines Bild, eigentlich zu schade zum Abschneiden.

Feste 60Hz waren lange Zeit bei Flachbildschirmen üblich. Alles, was deine Grafikkarte mehr liefert, ist natürlich verschenkt (dennoch würde ich kein Vsync aktivieren, da selbst 140fps auf 60Hz runtergebrochen oftmals flüssiger wirkt, als erzwungene 60fps auf 60Hz). Ob man einen Unterschied merkt, z.B. zu 144Hz LCDs oder Freesync, wo von-bis (z.B. 20 bis 144) der Monitor genau die Bildrate liefert, die die Grafikkarte anliefert, hängt vielleicht auch vom geschulten Auge oder von der Liga, in der man zockt ab. Für den Freizeit-Zocker halte ich das für Voodoo ähnlich wie das Querhören von MP3 und unkomprimierter CD, wo die Meisten einfach keinen Unterschied hören. Ein geschultes Ohr kann aber Unterschiede hören, so wie ein geschultes Auge 144Hz und Freesync sehen kann, und ein Profi-Zocker das auch merkt und damit besser spielen kann.

Was bei Fernsehern biestig werden kann, sind die Eingangslatenzen. Jeder Monitor und Fernseher muss das Bild intern aufbereiten. Fernseher haben oftmals sowas wie eine Rauschunterdrückung (für analoges Rauschen oder MPEG-Artefakte vom Digital-TV). Die kann man zwar abschalten, aber das ändert nichts am Durchlauf durch den Bildprozessor. Monitore schaffen in der Regel, wenn sie skalieren müssen, genau ein Frame Latenz, ich meine, gute Gaming-Monitore würden in der nativen Auflösung sogar im Sub-Frame-Bereich, also weniger als ein Frame, unterwegs sein. Das setzt aber dann auf jeden Fall voraus, dass man ein Full-HD-Gerät auch mit nichts Anderen als 1920x1080 füttert, ein WQHD mit 2560x1440 oder ein UHD mit 3840x2160. Fernseher können aufgrund ihrer Bildprozessoren mehrere Frames Latenz haben, nicht umsonst haben Heimkino-Verstärker eine Delay-Funktion, um den Ton zu verzögern, da dieser sonst (wenn auch nur ein paar Millisekunden) vor dem Bild kommen würde, was unnatürlich ist und trotz des geringen Versatzes störend wirken kann, ohne dass man bewusst wahrnimmt, was stört (Licht ist schneller als Schall, man kennt es also, dass Bild und Ton gleichzeitig ankommen oder der Ton später ist, aber nicht umgekehrt, das spürt man recht schnell). Wenn dein Fernseher etwa bei 60Hz, also 1/60 Sekunde pro Bild, nur 3 Frames Delay hat, bist du schon bei 0,05s (50ms) Delay, das kann bei schnellen Shootern über virtuelles Leben und Tod entscheiden.

Einfach ausprobieren... Alternative, falls du das Gerät noch nicht gekauft hast, sondern mit einem Kauf liebäugelst und nur Platz für ein Display (Fernseher oder Monitor) hast: Computermonitor kaufen und mit einem Sat-Receiver, Fire-TV-Stick oder Ähnlichem zum Fernseher aufrüsten.

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Egal ist es nicht.

Punkt 1 die Leistung muss stimmen. Den größten Wirkungsgrad haben Netzteile zwischen 60 und 80% der Maximallast.

Ein 600 Watt Netzteil liefert halt bei 400 Watt Belastung nur 400 Watt, bei 500 500 und bei 600 halt eben 600. Wie viel es dabei aus der Steckdose zieht, also wie viel mehr als die auf der Sekundärseite bereitgestellte Leistung, ist bei 60 bis 80 Prozent am Besten.

Außerdem hast du mit etwas Luft nach Oben noch die Möglichkeit, Komponenten upzugraden, also eine stärkere Grafikkarte, eine weitere Festplatte oder eine Wasserkühlung statt Luftkühler.

Netzteilrechner findest du z.B. bei BeQuiet, wobei du nicht unbedingt eines derer Netzteile kaufen musst - aber durchaus kannst, da eine der besseren Adressen.

Das Zweite ist, dass Watt nicht gleich Watt sind. Die Wattzahl ist ja die Summe an Leistung auf allen Stromschienen. Moderne Mainboards und Grafikkarten belasten primär 12V, daher wird auf den 12V-Schienen auch am Meisten bereitgestellt bei aktuelleren Netzteilen. Und das Netzteil muss die versprochene Leistung auch liefern können, ohne abzubrennen, bei Markenherstellern ist das gegeben, bei Chinakrachern von AliExpress ist das nicht immer so sicher.

Berechne unter Angabe aller Komponenten (das Board ist ja eher zweitrangig, CPU, GPU, Festplatten, Lüfter/Kühler... machen den großen Teil aus) mit einem Netzteilrechner deine ideale Größe und halte dich bei Marken an die aus dem Hause Listan (BeQuiet als Premiummarke, Xilence als Gut-und-Günstig-Marke), Corsair, SeaSonic, Enermax, Fortron (FSP-Group), Gigabyte...

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Nein, aber es gibt in beidem Strömungen, die Gemeinsamkeiten haben, nämlich den Hass gegen Juden.

Ich bin beruflich viel im mittleren Osten unterwegs und die Leute, die ich dort treffe, sind meist gegenüber allen Religionen überraschend offen, betrifft auch Länder wie Katar. Dennoch findet man manchmal schon so ein "Prachtexemplar", bei dem man als Deutscher gleich ein Stein im Brett hat und der gleich anfängt zu schwärmen, "wie toll das war, was Hitler damals mit den Juden gemacht hat" (Zitat, nicht meine Meinung, ganz im Gegenteil). Genau wegen des Holocaust wird Hitler in einigen Strömungen regelrecht verehrt, eine gruselige Vorstellung aber leider wahr. Was die dabei vergessen: Der durchschnittliche Araber passt nicht so ganz in Hitlers verqueres Weltbild des Ariers (das ja schon absurd genug ist, da Arier ein Volksstamm im indisch-pakistanischen Grenzgebiet waren - wer von euch hat schon mal einen blauäugigen, blonden Inder gesehen?), und wäre Rommel durch erfolgreich durch die Wüste durch marschiert, wären die Araber wohl als nächstes dran gewesen. War aber nicht so, also finden die Hitler toll.

Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Nicht jeder Rechtsextreme hat sich auf Juden eingeschossen, aber alle Rechtsextremen dürften wohl gegen Fremde allgemein sein. Islamisten, im Gegensatz zu normalen Moslems, mögen halt keine Andersgläubigen und Juden schon dreimal nicht.

Der rechtsextreme Heinrich-Adolf Junior und der islamistische Mustafa werden sich also wohl beim ersten Aufeinandertreffen auf jeden Fall kloppen - dass sie aufhören und sich verbünden, wenn ein Jude vorbei läuft, eher nicht.

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Weder ja noch nein.

In meinem Umfeld kenne ich viele Migranten aus dem nahen und mittleren Osten (nicht nur Araber, sondern auch Türken, Afghanen, Iraner...), die zum Studium, aber auch als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind und sich hier mittlerweile ein gutes eigenes Leben aufgebaut und teilweise auch die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen haben. Hier würde ich, genauso wie bei jedem Anderen, auch nicht unterscheiden wollen. In dieser Hinsicht: Ja. Wer hier lebt und unseren Pass hat, ist erst mal Deutscher. Ich möchte da auch nicht durch Religionen (die kann jeder wechseln, wie man lustig ist) oder Hautfarben unterscheiden.

Aber es gibt einen Punkt, da halte ich "nein" bzw. eine feinfühligere Unterscheidung für sinnvoll und das ist z.B. die Kriminalstatistik. Es wird ja immer wieder kritisiert, dass Straftaten mit Migrationshintergrund mittlerweile Überhand nehmen und teilweise auch mit einem gewissen Kuschelkurs gehandhabt werden. Und hier bin ich für eine Differenzierung aber auch ein härteres bzw. gleichberechtigtes Durchgreifen, da dieses unter den Teppich kehren und mild behandeln (die Täter sind traumatisiert und was man da alles so hört) auf Dauer einen generellen Hass gegen alles, was einen dunkleren Hautton als ein Mitteleuropäer hat, schürt. Das fällt halt auf, und nicht nur MP3 und JPEG-Bilder funktionieren mit verlustbehafteter Datenkompression, sondern auch das menschliche Gehirn. Je stärker man komprimiert, desto mehr fallen nur noch auffällige Details auf und die Kriminalstatistik ist so eines. Insofern, wer noch keinen deutschen Pass hat und straffällig wird (ich rede jetzt nicht von "Apfel geklaut" sondern eher von "Apple abgezogen" und Gewaltstraftaten) und noch keinen deutschen Pass hat, ab in die Heimat, und wenn er schon einen deutschen Pass hat, ja verkackt, aber dennoch statistisch sinnvoll erfassen aber genauso hart bestrafen. Bei irgendeinem Limit wie einem schwarzen Schaf einer ansonsten unauffälligen netten türkischen Familie, die seit 4. Generation in Deutschland lebt und teilweise deutscher als jeder Deutsche ist, ist es irgendwann keine Straftat mit Migrationshintergrund mehr, aber hier sehe ich es im Sinne der Prävention schon für sinnvoll an, den Migrationshintergrund mit einzubeziehen und gezielt auch präventive Maßnahmen ergreifen (und Racial Profiling, z.B. bei Drogendealern im "Görli" darf kein Tabu sein, wer nichts zu verbergen hat, hat sicher meist Verständnis für die nervige Kontrolle und freut sich eher, durch einen dealerfreien Park laufen zu können, nur sind die meisten Dealer halt aus einem gewissen Herkunftskreis)

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