Du achtest vermutlich nur stärker auf etwas, das sonst auch so ist.

Nicht jede Tankanzeige ist 100% linear, die meisten haben eine Nichtlinearität.

Bei dem Mondeo, den ich vor ein paar Jahren mal hatte, war das besonders krass. Ich bin damals viel Langstrecke mit dem Auto gefahren, ca. 600km reicht es, um ca. 3/4 Tank zu verfahren. Die ersten 200km davon hat sich die Nadel kein Stück bewegt, danach umso schneller.

Fuel Save ist größtenteils ein Marketinggag.

Motoren, die die Zündung aktiv stark verstellen können, können unter Umständen ein wenig von Benzin mit hoher Oktanzahl profitieren. Durch die Frühstellung der Zündung steigt die Leistung, und ruft man diese Mehrleistung nicht ab, spart man Sprit. Heißt Super+, V-Power und Co würde man leicht, wenn auch meist nicht im Bereich des Aufpreises, spüren. Die meisten Autos machen aber bei einem auf 95 Oktan, also Super, abgestimmten Zündzeitpunkt Schluss und du merkst die Hochoktan-Treibstoffe nicht mal ansatzweise oder verbrauchst sogar etwas mehr, weil durch die Oktan-Additive der Brennwert minimal sinkt.

Was jede große Kette jedoch hat, sind Treibstoffadditive. Diese reinigen Einspritzdüsen, Ventile (zumindest bei Saugrohr- und Saugrohr+Direkteinspritzern, bei reinen Direkteinspritzern berührt das Benzin die Ventile nicht mehr) und andere Teile, mit denen das Benzin in Berührung kommt über die waschende Wirkung des Benzins hinaus und sorgen so für eine bessere Verwirbelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches durch saubere Flächen. Dadurch arbeitet der Motor effizienter und hat mehr Leistung bzw. bei gleicher Leistungsabfrage weniger Verbrauch.

Diese Additive hat aber jeder Vertrieb, manche kippen noch etwas mehr davon rein und/oder vermarkten diese halt nur etwas werbewirksamer mit tollen Namen. Deshalb ist Fuel Save nur ein Super-Benzin von vielen Anderen, die in Deutschland den gleichen Qualitätsstandard erfüllen und hat nur einen tollen Marketingnamen, denn sauberes Super-Benzin mit ein paar Reinigungsadditiven bekommst du auch bei Esso, Aral und sogar bei jeder freien Tankstelle.

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Ich war dieses Jahr im Sommer dort. Ich habe einen Roadtrip gemacht, bei dem die erste große Etappe bewusst Krakau zusammen mit Auschwitz war, weiter ging es über Ungarn nach Rumänien und dort quer durch Transsilvanien und zurück über Prag. Sehr schöne Route.

Da ich in meinen über 40 Jahren Lebenserfahrung, auch als Schulexkursion, noch nie ein KZ besucht habe, war es mir sehr wichtig, dieses Erlebnis mitzunehmen. Unser Tourguide hat persönlichen Bezug, da sein Großvater im polnischen Widerstand war und in Auschwitz hingerichtet wurde. Er konnte sehr plastisch erklären, was dort passiert ist, schockierend (war zu erwarten) und lehrreich zugleich.

Zur Anfahrt, wenn du mit dem Auto hinfährst (sei es, dass du einen Roadtrip machst oder nach Krakau fliegst und dort einen Mietwagen nimmst): Auschwitz war eine Vernichtungsmaschine mit mehreren Konzentrationslagern. Eines reichte irgendwann nicht mehr, um den Wahnsinn in diesem industriellen Großformat weiter zu betreiben.

Du fährst nicht nach Birkenau! Birkenau ist Auschwitz II. Das Hauptlager war Auschwitz I, in Mitten eines Gewerbegebietes im heutigen Oswiecim. Dort fährst du hin, zahlst deinen Eintritt und startest die Tour. Ungeführte Touren sind in den späten Nachmittagsstunden möglich, aber ich empfehle definitiv eine Führung, weil es dann noch mal intensiver wird. Du betrittst erst Auschwitz I, in dem auch das berühmte Tor mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" steht. Dort steht auch noch eine intakte Gaskammer mit Krematorium. Die Gruppe (bei einer geführten Tour, bei einer Individualtour musst du selbst fahren) wird dann mit einem Bus von Auschwitz I nach Auschwitz II Birkenau gebracht, wo die Tour dann weiter geht. Danach geht es mit dem Bus dann wieder zurück nach Oswiecim, wo die Tour startete und die Meisten dann auch ihre Autos parken. Birkenau wurde deutlich stärker zerstört, es steht aber immer noch einiges, inklusive des großen Eingangsportals, das du auch in Schindlers Liste prominent im Bild sehen kannst. Die Lager III bis V wurden vollständig zerstört und sind nicht Teil der Tour. Eine geführte Tour durch Auschwitz I und II inkl. Pause und Bustransfer dauert einen guten halben Tag, es empfiehlt sich, die Tour im Voraus zu buchen (die Schlange an den Kassen für Vorab-Bucher, wo nur noch die Tickets ausgegeben werden, ist deutlich kürzer als bei den normalen Kassen) und ca. 1 Stunde vorher da zu sein wegen der Sicherheitskontrolle am Eingang.

Wenn du schon mal gerade in der Ecke bist: Das nahegelegene Krakau ist eine wunderschöne Stadt und hat ebenfalls einen starken Bezug zur Judenverfolgung, dort findet sich auch der Rest des jüdischen Ghettos und das Museum im ehemaligen Büro der Fabrik von Oskar Schindler.

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Ich frage mich gerade, weshalb du unbedingt unter 60 Kilo kommen musst. Der einzig einigermaßen logische Grund wäre ein Wettkampf in verschiedenen Gewichtsklassen und du willst unbedingt in die niedrigere. Ob dir das aber was bringt, wenn du durch eine Crash-Diät müde und abgeschlagen bist, oder ob du besser topfit in der nächsthöheren Klasse antreten solltest, weiß ich auch nicht.

Ansonsten sind Gewichtstabellen oder Formeln keine festgeschriebenen Gesetze, sondern Anhaltspunkte.

Erst mal natürlich, kannst du überhaupt drunter kommen? Sprich wie viel Körperfett ist überhaupt noch da, oder bestehst du schön größtenteils aus Muskeln, die man zwar auch weghungern kann, aber nicht so schnell (und gesund ist das auch nicht).

Ansonsten bleibt die übliche Wahrheit, man nimmt ab, wenn Grundumsatz+Zusatzverbrauch>Zu sich genommene Kalorien. Wenn du also den ganzen Tag nur rumgammelst, musst du zum Abnehmen weniger essen, als der Grundverbrauch.

Wenn du aber Sport treibst oder beruflich viel auf den Beinen bist, musst du nur weniger als Grundumsatz+Zusatzverbrauch essen, was immer noch mehr als Grundverbrauch ist. Nachhaltig funktioniert das nur, wenn man täglich schwankend mit den zu sich genommenen Kalorien leicht unter dem Gesamtverbrauch bleibt, mal 700, mal 300, mal 500, mal 0, mal sogar etwas mehr (Cheat Day), damit der Körper nicht in den Notfallstoffwechsel geht (Dann stagniert die Gewichtsabnahme, obwohl noch genug Gewicht zum Abnehmen da wäre, und am nächsten Schlemmertag mit Kalorienüberschuss schlägt der Jojo-Effekt gnadenlos zu).

Zudem: Der errechnete Grundverbrauch ist theoretisch und auf den Durchschnittsbürger gerechnet. Ich kenne Leute, die sich durch konsequentes Hungern der ersten 20 Kilo von viel zu viel erfolgreich entledigt haben (dummerweise nicht nur Fett sondern auch Muskeln) und wo der errechnete Grundverbrauch immer noch bei fast 3000 liegen müsste, der per Atemanalyse gemessene aufgrund des Notfallstoffwechsels aber nur noch bei 900 lag (ich wusste gar nicht, dass lebende Menschen so wenig verbrauchen können). Sowas kommt halt bei konsequentem Hungern raus und wenn man unter Grundverbrauch rumdümpelt.

Auch habe ich in einem Kommentar gelesen 165cm groß - da musst du kein Gramm mehr abnehmen, zumindest nicht aus gesundheitlichen Gründen.

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Ja

Es gibt zwar für Ausdauersport die Halbwahrheit, dass man auf nüchternen Magen mehr Fett verbrennt (da ist theoretisch was dran, weil man über Nacht die Kohlenhydratspeicher leert), aber die scheitert an den weiteren Faktoren (dass am Ende die Kalorienbilanz über den Tag viel wichtiger ist und dass man als jemand, der nicht gezielt wochenlang auf Keto-Stoffwechsel hin trainiert hat ohne Kohlenhydrate leistungsschwächer ist und weniger lang trainieren kann).

Geht es nicht um Ausdauer sondern um Muskelaufbau ist es sogar noch dümmer, weil Muskeln brauchen ja neben dem Trigger auch Baustoffe. Heißt Proteine. Und die sollten vorher schon frisch zugeführt werden.

Heißt aber auch nicht vollfressen und pumpen, sondern dezent gesund essen, etwas warten und dann pumpen.

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Licht kaputt.

Wo, das musst du selbst rausfinden. Abblendlicht hättest du vermutlich gemerkt, wenn es vor dir dunkler ist, als gewohnt, kann aber auch Kennzeichenbeleuchtung, Standlicht, Fernlicht (merkst du und auch das System nur, wenn Fernlicht an ist), eine der Rückleuchten, Bremsleuchten (merkt das System dann beim Bremsen) oder der Blinker (blinkt in der Regel dann auf der Seite mit dem kaputten Licht schneller) sein.

Die Warnlampe sagt jetzt erst mal nur: Irgendein Teil der Beleuchtung geht nicht mehr. Evtl. kannst du noch (Handbuch befragen) über den Bordcomputer sehen, welches Licht und ansonsten halt volle Kirmes anmachen und einmal ums Auto rumgehen (Bremsprüfung geht dann nur zur Zweit, weil ja einer treten und einer gucken muss).

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Die Antwort muss man wohl unterteilen in direkte und indirekte Faktoren.

Direkte Faktoren (wie verbreitet sich das Virus und wie spricht der Körper darauf an) sind:

  • Saisonales Verbreitung durch das saisonale Wetter
  • Saisonale Leistungsfähigkeit des Immunsystems

Indirekte Faktoren (wie ist die Antwort, wenn man schwerer erkrankt) sind:

  • Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems
  • Demografische Faktoren

Zur saisonalen Verbreitung durch saisonales Wetter

Im Winter verbreiten sich Atemwegserkrankungen, primär Coronaviren (wozu eine Handvoll relativ ungefährlicher Erkältungsviren sowie das SARS-Coronavirus aus den frühen 2000ern, das MERS-Coronavirus und das SARS-Coronavirus 2 (SARS-CoV2, aktuell ja als zu verallgemeinert als Corona durch die Medien gehend) gehören) und Influenza-Viren, also die saisonale Grippe.

Das kommt von den typischen Unterschieden zu Winter und Sommer, gerade in den Innenräumen. Im Winter sind die Fenster zu, weil es sonst kalt wird, im Sommer sind die Fenster auf, um für Abkühlung zu sorgen oder die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren (sorgen auch für Luftbewegung, eventuell virenhaltige Aerosole werden angesaugt und kondensieren am Klimakondensator und laufen mit dem Kondenswasser ab). Deshalb stecken sich im Sommer weniger Leute an, als im Winter.

Zur saisonalen Leistungsfähigkeit des Immunsystems

Warm-Kalt-Wechsel stärken zwar das Immunsystem auf lange Sicht, kurzfristig schwächen sie es aber. Kommt man nun akut der Kälte ausgesetzt mit Krankheitserregern in Kontakt, ist das Immunsystem akut leistungsgehemmt und die Viren können sich besser ausbreiten, man "erkältet" sich. Die Erkrankung kommt zwar durch Viren (man kann sich durch Kälte alleine nicht erkälten), aber dadurch, dass man ständig vor die Türe geht und immer wieder diesen Tiefpunkt in der Immun-Leistungsfähigkeit hat, hat man immer wieder die Leistungsschwäche und die Viren können sich im Körper besser vermehren und die Erkrankung ist heftiger, als im Sommer, wo man diesen Faktor nicht hat.

Dazu kommt der nicht zu vernachlässigende Faktor "Baustoff für das Immunsystem" Vitamin D3. Der Großteil sollte über die Haut gebildet werden unter Sonneneinstrahlung, ein kleiner Teil kann auch aus der Nahrung kommen (Fleisch und Fisch aus Wildfang oder Freilandhaltung, Pilze), und künstlich kann man das Zeugs auch als Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Vitamin D3 ist ein immunregulierendes Hormon (ja, es ist ein Hormon, kein Vitamin im eigentlichen Sinne), das einerseits das Immunsystem stärkt, sogar Baustoff für Immunzellen ist, andererseits überschießende Immunreaktionen (bei allen Coronaviren eine bekannte Problematik) und autoimmune Reaktionen (Allergien, Autoimmunerkrankungen) runterreguliert.

Jetzt hat sich unsere Natur im Rahmen der Evolution folgendes tolles gedacht: Der Höhlenmensch als solcher (und hormonell sind wir immer noch Höhlenmenschen, deshalb führen auch FDH-Diäten mit Ausdauersport unweigerlich zum Jojo-Effekt, da diese hormonell als Hungersnot und Flucht vor dem Fressfeind interpretiert werden und den Körper in den Notstoffwechsel befördern) ist im Sommer ständig draußen und bildet Vitamin D3. Im Winter fehlt das frische Vitamin D3, was den Höhlenmenschen müde und träge macht, weshalb er sich in seine Höhle zurückzieht und von seinen Vorräten lebt, bevor er draußen erfriert. Dabei braucht er seine in den Fettzellen vorhandenen Vitamin D3 Reserven auf. Jetzt sind wir aber keine Höhlenmenschen mehr. Wenn die Sonne im Sommer besonders hoch steht, der UV-Index besonders hoch ist, hocken wir drinnen auf der Arbeit. Nach Feierabend sinkt die Sonne, der UV-Index wird geringer und wir bilden weniger Vitamin D3. Das fehlt uns dann im Winter, wo wir aber deutlich mehr verbrauchen, weil wir auch hier ständig Umweltfaktoren und Krankheitserregern ausgesetzt sind, weil wir eben nicht den Winter über in unserer Höhle hocken. Somit entsteht ein akuter bis chronischer Mangel, den auch das Immunsystem spürt. Wir werden im Winter extrem anfällig für Krankheiten, die entsprechend heftiger und länger verlaufen.

Interessanterweise wird die Supplementierung von Vitamin D3 immer wieder mit der einen, systematisch falschen Studie, es würde zu Nierenverkalkung führen, klein gehalten, während hunderte Studien das Gegenteil belegen und die Wirksamkeit von Vitamin D3 herausstellen und diese chronisch ignoriert werden. Das zieht sich durch Medizinstudium, Empfehlungen der Arzneibehörden und Medienberichte, obwohl es halt falsch ist. Es entsteht daher der Verdacht in der Vitamin D Szene, dass die Pharmalobby kein Interesse daran hat, dass Leute ausreichend Vitamin D3 als Supplement schlucken, das nicht patentiert ist (jeder kann es herstellen, großer Konkurrenzkampf) und wo entsprechend die Margen minimal sind, während Medikamente zur Behebung von Krankheiten, die durch Vitamin D3 Mangel entstehen (also Allergiemittel, Mittel zur Milderung von Symptomen von Atemwegserkrankungen, Mittel zur Verlangsamung neurodegenerativer Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer oder MS, Chemotherapien gegen Krebs...) mit deutlich mehr Gewinnspanne verkauft werden können und eine höhere Exklusivität (nur von wenigen zugelassenen Herstellern, evtl. auch noch Patentschutz) haben.

Kurz und gut, Vitamin D3 ist im Winter im Keller, unser Immunsystem wird dadurch deutlich geschwächt, und die Meisten sind unaufgeklärt und supplementieren daher nicht oder in einer nicht serumrelevanten Dosis.

Übrigens ist das auch relevant bei Impfungen. Ein starkes Immunsystem bildet eine stärkere Immunantwort (also mehr Antikörper) bei weniger Nebenwirkungen, weshalb ich auch eine Anhebung des D3-Spiegels auf Sommerniveau vor Impfungen befürworte (eigentlich befürworte ich es das ganze Jahr und lebe auch danach).

Man kann sich zwar auch im Sommer noch anstecken, aber erstens ist das aufgrund der schlechteren Verbreitungsfähigkeit seltener und zweitens kann das Immunsystem dann besser damit umgehen.

Zwischenfazit

In der Nordhalbkugel können aus diesen Gründen Atemwegserkrankungen von Oktober bis April, in der Südhalbkugel eher in dem, was bei uns Sommermonate sind (also zur Jahresmitte, bei denen dann Winter) besonders gut wüten, und ab einer gewissen Äquatornähe (also z.B. der afrikanische und mittelasiatische Kontinent oder Mittelamerika) spielen sie aufgrund des Dauersommers (Verbreitung und Vitamin D3 Mangel spielen eine untergeordnete Rolle) sind solche Krankheiten ganzjährig ein untergeordnetes Phänomen. Genauso wie in den skandinavischen Ländern, die schon seit Jahren ihrer Bevölkerung im Winter zu hochdosiertem Vitamin D3 raten, weil sie halt besonders dunkle Winter haben und Vitamin D3 auch depressiven Verstimmungen durch die Dauer-Dunkelheit entgegenwirkt.

Aber...

Jetzt sagst du ja, in Kanada ist nicht so viel los, und Kanada ist ja sowas von Nordhalbkugel (genauso wie Europa und die USA) und auch noch im Norden selbiger und jetzt kommt...

Die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems

In Italien war es mindestens mal das letzte Jahrzehnt schon immer so, dass im Winter belegte Krankenhausbetten auf den Fluren standen, weil die Stationen komplett überlastet waren, auch ohne Fledermausschnupfen. Das System wurde massiv kaputtgespart und lief schon immer über Kapazität. Nur 2020 hat man mit den Kameras drauf gehalten und die Pfleger mit positivem Test in Quarantäne geschickt, was die ohnehin vorhandene Personalknappheit noch mal befeuert hat.

Auch in Deutschland laufen die Krankenhäuser jedes Jahr am oder über Limit. Kommt dann ein zweiter Faktor obendrauf, wie eine besonders aggressive Grippe (wie 2015 - ein von den Querdenkern gerne zitierter Artikel über Betten in Krankenhausfluren) oder SARS-CoV2, dann brennt die Hütte.

Wenn Kanada, wo der Gesundheitsminister übrigens Arzt ist und kein pathologisch berufsunfähiger Bankkaufmann mit Zahlenphobie, bei dem die Sparkasse Münsterland 3 Kreuzzeichen gemacht hat, als er in die Politik gewechselt ist, ein funktionierendes Gesundheitssystem hat und selbst die Lastspitzen durch mehr schwere Verläufe im Winter adäquat behandeln und somit sauber abfangen kann, dann ist Kanada halt weiter von hässlichen Mitteln wie der Triage entfernt, als Deutschland oder Italien, wo man eigentlich jedes Jahr schon nahe an der Frage steht, wen man noch behandeln kann und wen nicht, dann können die auch etwas lockerer damit umgehen.

Ein weiteres Problem könnte die Booster-Hysterie sein. Man impft nicht in eine Krankheitswelle hinein. Ich weiß nicht, wie Kanada das handhabt, aber in Deutschland sind die Meisten im Sommer geimpft worden und jetzt fängt man an, ein halbes Jahr später, diese Leute zu boostern. Eine Impfung stärkt zwar auf lange Sicht das Immunsystem, aber in der ersten Woche ist es, da es mit dem Signal der Impfung klarkommen muss, eher geschwächt. Wenn du nun in der Phase des geschwächten Immunsystems auch noch mit dem echten Erreger in Kontakt kommst, dann viel Spaß. Wer sich also nicht eine Woche nach der Impfung wegsperren will, bis das Immunsystem wieder auf Vordermann ist (und stärker, als je zuvor), der impft besser außerhalb der Krankheitswelle, bei SARS-CoV2 also im Sommer.

Und zuletzt wären da noch die...

...demografischen Faktoren

Deutschland ist durch die Bank recht dicht besiedelt. Auch Kleinstädte.

Schweden oder Kanada haben zwar auch Großstädte, und in denen ist auch deutlich weniger los, als in Deutschland, aber die ländlichen Regionen sind weitaus weitläufiger. Daher sollte man nicht Länder vergleichen, sondern Städte, also beispielsweise Stockholm mit Montreal und Berlin oder München. Und auch hier merkt man... irgendwie juckt das in Stockholm und Montreal weniger... Vermutlich ist dieser Faktor also vernachlässigbar.

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Da beißt sich die Katze ein wenig in den Schwanz.

Die Rechtslage in Deutschland ist wohl so, dass du als Händler zwar an Verkaufsautos schrauben darfst (also z.B. Gebrauchtwagen ankaufen, reparieren, verkaufen, oder Garantiefälle), aber keine normalen Wartungen, Reparaturen oder Tuning anbieten darfst, wenn du keinen Meisterbetrieb hast.

Das heißt, die Gesellen- und dann Meisterausbildung zu machen, wäre deutlich sinnvoller, als ein Studium, wenn du den Laden technisch selbst schmeißen willst. Und ich gehe mal davon aus, dass du nicht den Traum hast, Chef und Buchhalter von einem Schraubertrupp zu sein, sondern lukrativer als das als Werkstattangestellter ginge selbst an Autos zu schrauben, weil du darauf Bock hast.

Nun ist aber gerade das Thema Tuning heute nicht mehr so angesagt, wie in den 80ern und 90ern. D&W gibt es zwar noch, die sind aber heute nur noch ein bedeutungsloses Gesicht von Vielen in einer großen Masse Händler in einem immer kleineren Marktsegment.

Evtl. muss da mehr her, und wenn es um das Thema Aerodynamik, Fahrwerke oder Motoren geht, evtl. eigene Sachen entwickeln, wäre eher ein Studium Fahrzeugtechnik angesagt mit entsprechender Vertiefung (wohl gesagt, das sind "oder"-Vertiefungen, du lernst zwar alles ein bisschen aber nur eines besonders vertieft). Also sprich eine Art Super-Tuner, wie es z.B. AMG in den Zeiten vor Mercedes-Besitztum mit Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher war, die eigene Teile entwickeln und nicht nur Bodykits aus dem Zubehör anschrauben, einen größeren Turbolader dran schrauben und etwas am Kennfeld rumpfuschen.

Und gerade am Anfang als One-Man-Show wären gewisse Grundlagen in Betriebswirtschaft auch nicht verkehrt. Wenn ein leidenschaftlicher Schrauber mit Meisterbrief eine Werkstatt eröffnet, wird er sich dafür eher Personal einstellen, solang das Kapital aber noch nicht da ist, muss auch das von dir mit abgedeckt werden. In vielen Bachelor-Studiengängen wird auch ein Pflicht- oder Wahlpflicht-Teil BWL, der zumindest besser ist, als nix, auch mit abgedeckt, in Ausbildungen eher weniger.

Gleich von 0 auf 100 durchstarten wird auch nicht funktionieren, du musst dir erst mal eine Basis, einen Namen und einen Personalstamm aufbauen, weil alleine funktioniert sowas sowieso nicht. Plus, dass das Ganze wohl eine ganze Menge Geld verschlingen wird, Startkapital (viel Eigenkapital, da es sonst keinen Kredit gibt, viel Kredit und ein guter Businessplan, da es ohne diesen auch keinen Kredit gibt) ist enorm wichtig.

Hieße vermutlich:

  • Ausbildung zum Gesellen und dann zum Meister
  • Schon in der Berufsschule mit Mitschülern gezieltes Social Networking betreiben, dass du z.B. einen Motorentechniker und einen Karosseriebauer hast (also z.B. du machst Motoren und jemand anders Karosseriebau), der auch von der Selbstständigkeit träumt
  • Noch etwas als Angestellter arbeiten und ein Startkapital und Wissen aufbauen
  • Kontakt zu potenziellen Partnern in der Zeit nicht abreißen lassen
  • Gemeinsam Sprung in die Selbstständigkeit wagen, evtl. eine profitable Nische suchen, damit es keine 08/15 freie Werkstatt wird. Gutes Marketingkonzept überlegen, im Moment erlangen gerade Nischengeschäfte eine enorme Bekanntheit und einen sonst kaum vorstellbaren Run auf deren Werkstätten oder Handel durch Youtube (z.B. die Autodoktoren mit ihren freien Werkstätten, Marco Degenhardt mit Oldtimern oder GM Service Nagel für Autogas). Vielleicht ist der Kanal der Wahl in ein paar Jahren ein Anderer, aber eine gute öffentliche Selbstpräsentation in sozialen Medien ist sicherlich gut, wenn mit dem entsprechenden ausgewogenen Verhältnis aus Seriosität und Unterhaltung gespickt. Und wie Henry Ford schon sagte, "wer nicht wirbt, der stirbt"
  • Bei steigendem Umsatz in neue Geschäftsfelder expandieren, wie z.B. den Handel angekoppelt an die Werkstatt mit besonderen Vorzügen (z.B. restaurierte Oldtimer, gut gewartete Gebrauchtfahrzeuge und später auch Neuwagen oder Tuning - bei letzterem: Tuning ist hochgradig individuell und was dem Einen viel Wert ist, ist für den Anderen eher wertmindernd, aber ein Gebrauchtwagenhandel und später Neuwagenhandel mit Custom-Mods bei Verkauf mit im Auftrag würde den Kunden, der das Auto will, zufriedenstellen)
  • Vielleicht hast du auch irgendwann die Zeit und das Geld, nebenher noch ein Abendstudium Fahrzeugtechnik zu machen und damit Wissen zur Entwicklung eigener Teile anzueignen und in Richtung eigene Tuningteile oder Kit Cars zu gehen, aber das ist mit enormen Hürden verbunden (da die Entwicklung und Zulassung natürlich enorm Geld kostet). Vermutlich ist dieser Schritt aber eher utopisch und du solltest den vorherigen Schritt einfach weiter ausbauen.

Ob das klappt? Keiner weiß es. Das wichtigste ist ein Konzept und Disziplin. Viele haben zu Selbstständigkeit eine negative Einstellung ("das klappt doch eh nicht"). Aber es kann klappen und dann auch richtig gut. Aber das braucht vor allem eines: Disziplin. Wer selbstständig ist, arbeitet erstens selbst und zweitens ständig.

Aber eine Vision ohne Konzept, Weg dahin und den eisernen Willen, diesen Weg zu gehen, auch mit Entbehrungen, wird scheitern.

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Klingt ein wenig nach einem Hüftschiefstand. Der kann von den Knochen direkt kommen, aber auch von den Muskeln. Letzteres kann man gut beheben, wenn man es erkennt und mit gezielten Dehnübungen entsprechend dagegen arbeitet. Leider ist so mancher Schulmediziner auf diesem Auge etwas blind, ggf. auch mit einer gewissen Absicht, weil OPs lukrativer sind, als Dehnen und nach der OP in der Reha wird ja eh gedehnt.

Hier mal eine Erfahrung, die ich gemacht habe: Ich hatte Schmerzen im linken Fuß wegen eines entzündeten Fersensporns. Zum orthopädischen Facharzt, Fuß geröntgt, klarer Fall, Fersensporn, Einlagen verschrieben. Keine Ursachenforschung. Der orthopädische Schuhmacher hat gleich erkannt, dass ich den linken Fuß, also den, der weh tut, etwas ausstelle, wenn ich bequem stehe. Kurz vermessen, Fazit, rechtes Bein kürzer. Keine Ursachenforschung. Einlagen mit Unterlegkeil für den rechten Fuß. Dann habe ich ein Video der Physiotherapie-Praxis Liebscher und Bracht auf Youtube gefunden, wo gesagt wurde, solche Unterlegkeile sind dann, wenn es muskulär ist, kontraproduktiv ist, weil wenn es von den Muskeln kommt, ist es der Gluteus Maximus, der das Bein tiefer in die Hüftpfanne reinzieht. Unterstützt man das weiter in die Hüftpfanne gezogene Bein auch noch, verkürzt sich der Muskel evtl. noch mehr. War mir erst mal egal, ich wollte nur das linke Bein entlasten, um die Schmerzen vom Fersensporn loszuwerden. Das klappte auch (wobei ich auch mit entzündungshemmenden Mitteln wie CBD unterstützt habe, die Einlagen bringen nicht wirklich was), aber danach habe ich das linke Bein sogar mit Keil unterm rechten Fuß ausgestellt, Herr Liebscher-Bracht hatte Recht in seinem Video, der Muskel hat sich noch weiter verkürzt. Keil rausgeschmissen, Dehnübungen für den Gluteus ins tägliche Dehnprogramm eingebaut, Haltung viel grader, ohne künstliche Unterstützung.

Schmerzen sind nicht selten entzündliche Punkte durch Überbelastung. Da kann man gut mit natürlichen Mitteln gegen arbeiten, durch

  • Gezieltes Dehnen verkürzter Muskeln (im Bereich Rücken gerne der Hüftbeuger, der einen ins Hohlkreuz zieht und der Gluteus, der für Hüftschiefstand durch ein "verkürztes", also stärker in die Hüftpfanne gezogenes Bein, sorgt, aber auch die Bauchmuskeln und der Rückenstrecker
  • Entzündungsfaktoren im Körper niedrig halten durch gesteigerten Konsum entzündungshemmender Nahrungskomponenten wie Omega 3, Ingwer, Kurkuma und CBD (besser, als Ibuprofen, Diclofenac und der ganze Müll, die Medikamente dämpfen zwar den akuten Schmerz besser, helfen aber kaum gegen den Entzündungsherd und haben zudem heftige Nebenwirkungen, die natürlichen Mittel haben null Nebenwirkung und stillen effektiv den Entzündungsherd)

Wenn es vom Knochen kommt, sieht es natürlich anders aus, hier muss man extern nachhelfen, durch Stützen oder im Extremfall eine OP. Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber das mit dem Knochen müsste sich schon relativ früh zeigen, und nicht erst im Erwachsenenalter, da zeigen sich dann eher die Folgen von jahrelanger Fehlhaltung durch vieles Sitzen, wenig Dehnen und immer weiter verkürzten Muskeln.

Trotzdem solltest du beides mal gezielt abchecken lassen, also sowohl Knochenstruktur wie auch Muskeln, und wie weit du dich mit Dehnen wieder geradebiegen kannst (was ich für gar nicht mal so unwahrscheinlich halte)

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Wenn man vom Lesen schon Gelenkschmerzen bekommt...

Hip Thrusts sind eine extrem geile Übung, weil es enorm viele Muskeln beansprucht, Po und Beinstrecker schon mal ganz besonders. Nur: Gleich zu Anfang? Bitte keinen falschen Ehrgeiz. Saubere Ausführung ist da ziemlich wichtig, und wenn du mit leichten Gewichten anfängst, wirst du zwar besser, aber die sichtbaren Erfolge lassen ziemlich lange auf sich warten.

Noch schmerzhafter wird es dann, wenn ich Dead Lifts in den Antworten lese, der Verfasser muss ein Chirurg sein, der auf neue Kunden hofft. Dead Lifts schön und gut, aber deiner Frage nach scheinst du gerade am Anfang zu stehen. Keine gute Idee.

Bei den Maschinen hast du mit Sicherheit schon mal einen guten Anfang beim Gluteusisolator. Also das Ding, wo man nach hinten austritt und dabei ein Gewicht mit dem Fuß drückt. Geht voll auf den Gluteus Maximus, den Muskel, der einen schön runden Po macht.

Squats bzw. wenn du mit der richtigen Ausführung noch haderst, die Beinpresse, schaden auch nicht. Wichtig: Range of Motion, schön tief runter und beim Hochgehen nicht ganz durchstrecken (nimmt jede Effektivität raus, da du dann eine Knochen-auf-Knochen-Blockade hast und die Muskeln nichts mehr tun müssen)

Dazu solltest du noch Bauch (Crunches/Bauchmuskelmaschine, Torsorotation und schräge Crunches) und Rücken (Rückenstrecker, also unterer Rücken) nehmen, um da ein stabiles Muskelkorsett am Torso aufzubauen, um damit dann auch zu Übungen wie dem Hip Thrust übergehen zu können, den würde ich nicht machen, ohne vorher den Torso zu kräftigen und zu stabilisieren.

Finger weg von den Adduktoren (relativ unnütz) und Abduktoren (Gluteus Medius, der sitzt seitlich und wenn der zu dominant wird, gibt es Hip Dips, also seitliche Wölbungen am Po unterhalb der Hüfte). Höchstens leichtes Training, falls du z.B. für einen Kampfsport oder Tanzsport hohe seitliche Tritte und die entsprechende Kraft dafür brauchst. Auch Finger weg von dem Beinstrecker, erstens ist der für deinen Zweck eh nicht zielführend, zweitens trainierst du den auch bei Squats/Beinpresse ausreichend und drittens ist die Situation, dass von oben ein Gewicht gegen das Schienbein des ausgestreckten Beines drückt so unnatürlich, das ist Gift für die Knie. Beinbeuger hingegen solltest du schon alleine als Gegenspieler mit hinzu nehmen, damit es nicht zu Dysbalancen kommt. Außerdem sitzt er an den Oberschenkeln hinten direkt unterm Po und macht einen schönen Übergang zu den Oberschenkeln.

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Klingt seltsam.

Beim Latziehen sind eigentlich folgende Muskeln beteiligt:

  • Arme: Bizeps und Brachialis (der kleine Armbeuger unter dem großen Bizeps, oft beim Training vernachlässigt und das große Hemmnis bei Klimmzügen, schön durch Reverse Curls, also Bizeps-Curls mit der Handfläche nach oben, trainierbar)
  • Rücken: Latissimus
  • Brust: Brustmuskel

Wenn du eng greifst und nach vorne ziehst, ist es Bizeps und Brust. Fast nix Latissimus.

Wenn du weit greifst und nach vorne ziehst, ist es Bizeps, ein wenig Brust und relativ viel Latissimus

Wenn du weit greifst und nach hinten ziehst, wird die Brustkomponente zugunsten des Latissimus kleiner, es droht aber Verletzungsgefahr an den Nackenwirbeln (wenn du dir die Stange in den Nacken knallst) und an den Schultern (durch die unnatürliche Verdrehung der Schultern), daher absolut nicht empfohlen und im Reich der 80er-Jahre-Gym-Bro-Science zu verordnen

Wenn du beim engen Griff den Lat spürst (also den seitlichen oberen Rückenmuskel), dann ist das äußerst seltsam. Aber den Lat spürt man ohnehin relativ wenig, aber er wird größer und stärker, soviel kann ich dir schon mal sagen.

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Ich kann deinen Drang verstehen, würde aber zur Vorsicht raten. Wenn es heute wieder einen Meilenstein gab, dass du auf dem schrägen Rollband (wie auch immer man das nennt, ist ja keine Treppe, weiß aber, was du meinst) stehen konntest, ist das ein Fortschritt, aber nicht gleich übermütig werden.

Ich nehme an, dass immer mal wieder ein Arzt auf den Heilungsprozess drauf guckt und du weißt, wie es um die Füße steht. Wenn nicht, lass das noch mal checken. Dann bekommst du auch eine klare Ansage, ob du schon mal langsam wieder in das Training einsteigen kannst.

Du kannst ja mal eine Probestunde in einem Anfängerkurs nehmen und mit der Lehrerin sprechen, dass du evtl. noch nicht alles machen kannst. Wenn es ein Hobby ist, ist der Leistungsdruck ja nur so hoch wie der eigene Ehrgeiz und die eigene Fähigkeit, die es zu steigern gilt, daher sollte da wohl das nötige Verständnis da sein, wenn du bestimmte Sachen nicht ausführst oder nach der halben Stunde abbrichst, wenn du merkst, es geht doch nicht. Evtl. erst mal keine Sprünge oder ersatzweise nur Relève statt Sprung. So kannst du erst mal relativ sicher (nach vorheriger Abklärung mit dem Arzt über den Heilprozess) deine Limits austesten und auch damit beginnen, die Fußgelenke wieder zu stärken - also sogar auf Dauer förderlich.

Wenn du eine Ballettschule findest, wo du an Anfängerstunden auch auf Basis von Eintritt, Zehnerkarten oder Verbunden wie Urban Sports (wo du auch noch andere Sportarten findest, die dir sicher gefallen und auch helfen können) rein kommst, kannst du dich ja langsam rantasten, alle zwei Wochen und ohne die Sprünge, irgendwann wöchentlich und wenn du magst und kannst irgendwann sogar mehrmals wöchentlich und dann auch wieder mit Sprüngen.

Viel Erfolg beim Wiedereinstieg, das klappt sicher, wenn nicht jetzt dann vielleicht in einem halben Jahr.

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Ich glaube, du kannst es, wie jeder andere, nicht mehr hören. Abnehmen tut man, wenn man im Kaloriendefizit ist, heißt mehr verbrennt (evtl. auch durch gesteigerten Kalorienverbrauch, also Sport) als man zu sich nimmt (evtl. auch durch kalorienärmeres Essen).

Natürlich kannst du zuhause trainieren, baust dadurch Muskeln auf (wenn du nicht nur auf dem Ergometer rumtrammelst, sondern auch Hanteln bewegst oder Eigengewichttraining machst) und kannst, wenn Ernährung zu Grundverbrauch und Sport-Zusatzverbrauch passen, auch abnehmen. Krafttraining ist dabei eine wichtige Komponente, da reines Ausdauertraining hormonell als Stress und das Kaloriendefizit als Hungersnot angenommen wird und der Körper nach ersten guten Abnehmerfolgen in den Hungerstoffwechsel geht (Jojo-Effekt). Muskeln sind Verbraucher, die den Grundstoffwechsel hoch halten.

Kleines Aber:

  • Wenn du noch nie trainiert hast, besteht die Gefahr, eine Schonhaltung bei den Übungen einzunehmen, die den Trainingseffekt mindert und evtl. gar die Gelenke schädigt. Die Geräte sind geführt und eigentlich der sinnvollere Einstieg. Im Gegensatz dazu bedienen Freihanteln mehr Muskeln gleichzeitig, da man immer auch irgendwo Spannung halten muss und sind daher für funktionales Training sogar besser - sobald man eine gesunde Basis an Muskeln und an Gefühl für die Bewegung hat, die man, wie ich finde, an den Geräten erarbeiten sollte
  • Einige Bewegungen lassen sich mit Hanteln nicht trainieren. Beispiel: Wenn du noch nicht fit genug für einen Klimmzug bist, brauchst du einen Latzug. Der lässt sich nicht mit Hanteln imitieren, den muss man haben (Alternative höchstens: Wenn du eine Klimmzugstange hast, Gummiband drumwerfen, mit dem Fuß reinsteigen und so den Klimmzug etwas unterstützen)
  • Gerade als Anfänger nimmt man mit Freihanteln deutlich weniger Gewicht als an Geräten und das ist auch gut so (saubere Ausführung), aber das hemmt natürlich die Effektivität etwas
  • Und nicht zuletzt: Der innere Schweinehund ist zuhause größer, als wenn man einen festen Ort mit festem Termin hat. Ich habe es selbst gemerkt, dass ich mich im Lockdown (von der Arbeit nach hause und da im Idealfall Hanteln schnappen) deutlich mehr motivieren musste, als wenn ich morgens die Sportklamotten in den Kofferraum schmeiße und abends auf halbem Weg vom Büro nach Hause noch am Gym, einer Kletterhalle oder bei meinem Kampfkunstverein anhalte.

Auf kurz oder lang werden sich auch beim Heimtraining Effekte zeigen, evtl. dauert es etwas länger, als im Gym.

Wobei meine Philosophie ist: Erst an geführte Geräte und eine Grundmuskulatur und ein Gespür für die Bewegung aufbauen, wenn das sitzt an Seilzuggeräte mit immer noch einer gewissen vorgegebenen Bewegung aber mehr Freiheitsgraden und somit mehr auf Muskelgruppen eingestellt, um kennenzulernen, wie das ist, wenn man neben der eigentlichen Übung auch zusätzlichen Freiheitsgraden entgegenwirken muss, und wenn das sauber sitzt, dann als Königsdisziplin an Freihanteln und ans eigene Körpergewicht.

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Keinen der beiden. Die höhergelegten SUV-Fahrwerke leiden unter deutlich stärkerem Verschleiß und sind fehleranfälliger. Sprich schnellerer Verschleiß der Stoßdämpfer und Buchsen, stärkere Neigung zu Federbrüchen, ... Die einzigen Hersteller, die das einigermaßen im Griff haben sind Toyota (der RAV4 ist halt Toyota-gewohnt unverwüstlich) und Ford (der Kuga unter den Nicht-Toyota-SUVs zumindest noch die Luxusversion vom Schrott, den ganzen Rest kannst du als endlos schluckende Groschengräber betrachten).

Dacia hat zwar qualitativ gut aufgeholt, aber warum sollen gerade die Billigheimer etwas im Griff haben, das alle anderen auch nicht hinbekommen? Wenn Dacia, dann einen normalen Sandero, der hat sich mittlerweile sehr gut von billig (wer billig kauft, kauf zweimal) zu günstig (geringer Einstandspreis und vertretbare Wartungs- und Reparaturkosten) gemausert. Und wenn du auf ein höhergelegtes Fahrwerk angewiesen bist, weil du viel über unbefestigte Wege fahren musst, hol dir einen gebrauchten RAV4 (nur bloß keinen Diesel, das kann Toyota nicht), da hast du am längsten von.

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Die Dosis macht das Gift. Sport kann gesund sein oder schaden.

Bei dir ist es so: Du hattest scheinbar ein Muskeldefizit, welches zu Rückenschmerzen geführt hat. Durch konsequentes Training hast du es wegbekommen. Dies war scheinbar auch gut abgestimmt.

Jetzt ist man in dem Alter aber noch im Wachstum. Die Knochen sind noch weich. Und hohe Gewichtsbelastungen, die selbst bei Erwachsenen schaden können, schaden hier noch mehr. Wenn man es jetzt übertreibt, können irreversible Schäden entstehen.

Nicht jeder ist in dem Alter schon reif genug, sich über die Konsequenzen des Handelns im Klaren zu sein und trainiert evtl. mit zu viel Eifer und entsprechend zu viel Gewicht irgendwelchen Vorbildern nach. Getreu dem Motto "ich bin jetzt 12, mit 15 bin ich Schwarzenegger". Nein, nicht gut.

Ist halt alles eine Frage von:

  • Fit sein/Bewegungstherapie mit gezieltem, funktionalem Muskelaufbau (gut) vs. Bodybuilding (nicht gut, generell zweifelhaft, aber bei jungen Leuten ein absolutes No-Go)
  • damit einhergehend Vernunft, sauber zu trainieren (gut) vs. es übertreiben (nicht gut).

Von daher, wenn es hilft, ist es gut. Wenn man es übertreibt, ist es schlecht. Du wirkst vernünftig und kannst wohl das, was du tust, weiter machen, aber nicht ins Übertriebene steigern.

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Klassischer Push-Pull-Split. Viele trainieren so, kann also nicht falsch sein, ich persönlich bin da kein Fan von, das ist aber individuell verschieden.

Andere Split-Möglichkeiten wären Oberkörper-Unterkörper oder wenn dir die Beine ohnehin nichts bedeuten, Arme und Torso getrennt.

Macht Split-Training Sinn? Kommt halt drauf an. Wenn du, wie ich, viele andere Sportarten treibst und nur einmal die Woche im Gym ergänzt, natürlich nicht, dann macht ein Ganzkörpertraining mehr Sinn. Genauso wie wenn der Schwerpunkt auf Gym liegt, aber nur wenig Zeit (zwei, drei mal die Woche) ist aus beruflichen Gründen. Da noch zu splitten, würde die Pause zwischen den einzelnen Muskelgruppen zu groß machen. Wenn du jeden Tag Zeit und Lust hast, und Gym dein Ein und Alles beim Training ist, ist Split natürlich super. Erstens weil du so für die gerade nicht trainierten Muskeln eine Erholungspause einbaust und zweitens, weil es effizienter ist, gezielt wenige Muskeln pro Tag zu machen, als einen krassen Rundumschlag. Je länger du pro Tag trainierst, desto ineffizienter wird es am Ende des Tages.

Wie man splitten soll, ist auch individuell. Ich hab schon gesagt, ich mag kein Push-Pull. Dazu muss ich erst mal sagen, wenn du Push-Pull machst, solltest du natürlich mit den Übungen anfangen, die mehrere Muskeln betätigen. Wenn du bei Pull z.B. mit dem Bizeps-Curl anfängst, ist der Bizeps schon so kaputt, dass er bei Übungen mit Bizeps-Beteiligung, wie Latzug oder Rudern, kaum mehr was leistet und du dadurch nicht mehr so viel Gewicht ziehen und somit die mit diesen Übungen angesprochenen Muskeln, also Latissimus und oberer Rücken, ansprichst. Dann kommt noch dazu: Wenn ich z.B. erst an den Latzug gehe und dann an das Rudergerät, merke ich, dass mir beim Rudern locker 5-10 Kilo fehlen. Die leistet im Anfang des Zuges der Bizeps weniger und die fehlen dann, um am Ende des Zuges dem Rücken den Rest zu geben. Dito umgekehrt mit Rudern zuerst und dann Latzug. Wenn ich aber eine andere Übung zwischendurch mache (in einem Ganzkörper oder Oberkörper-Plan z.B. nach dem Latziehen den Schulterstrecker), hat der Bizeps Zeit, sich auszuruhen und ich bin am Rudergerät wieder voll dabei.

Wenn du derartige Phänomene nicht oder weniger bei dir beobachtest, oder die Zeit hast, zwischen zwei Geräten länger Pause zu machen, kannst du natürlich alle Pull und alle Push Übungen hintereinander abreißen.

Jetzt kommt noch die Frage, welche Körperregionen. Da ich selbst, bevor ich viel Sport getrieben habe, ziemlich übergewichtig war, sind meine Beine sehr gut trainiert, sie mussten ja den ganzen Tag meinen Körper tragen. Vernachlässige ich daher. Für Leichtgewichte, die Muskeln haben wollen, gehören sie aber dazu. Genauso gehören natürlich Bauch (und zwar in alle Freiheitsgrade, also Bauch gerade, schräg und Rotation) und Rückenstrecker dazu. Und es sollte immer der passende Gegenspieler im gleichen Maße trainiert werden, damit keine Dysbalance entsteht, oder aber, wenn eine Dysbalance bereits da ist, ein Muskel weniger trainiert werden (Beispiel: nach vorne hängende Schultern durch starken und verkürzten Brustmuskel und degenerierten oberen Rücken, dann macht man z.B. Rudern und Bankdrücken, aber hinterher bei den isolierten Muskeln nur noch einen Reverse Butterfly, um den Rücken zusätzlich zu stärken, aber keinen Butterfly, weil der Brustmuskel momentan dominant ist).

Essenzielle Geräte sind für mich (immer Spieler/Gegenspieler):

Oberkörper: Latzug/Schulterdrücken, Rudern/Bankdrücken, danach für die isolierten Muskeln Butterfly (oder besser Seilzugübungen für die Brust)/Reverse Butterfly, Bizeps-Curl+Reverse Curl/Trizepsstrecker

Torso: Crunches+schräge Crunches/Rückenstrecker sowie Torsorotation

Beine, sofern man sie trainieren will: Beinpresse, Beinbeuger (idealerweise liegend, weil mehr Range of Motion)

Nette Ergänzungen:

Oberkörper: Schulterstrecker (Seitenheben)/Pullover

Überbewertete Geräte sind für mich:

Beine/Unterkörper: Adduktoren/Abduktoren (in den Adduktoren sehe ich keinen Sinn, Abduktoren trainiert den Gluteus Medius, der sich zu einem unschönen Hip Dip ausformen kann), Gluteus-Trainer (wird bei der Beinpresse ausreichend mit trainiert), Wadenstrecker (kann man auf der Beinpresse auch machen, wenn man oben angekommen noch mal auf die Zehen hoch geht)

Absolutes No-Go:

Beine: Beinstrecker (absolut unnatürlich, dass auf den gestreckten Beinen von vorne was gegen das Schienbein drückt, Gift für die Knie, Beinstrecker ist bei der Beinpresse mit drin)

Wie du das splitten willst, ist persönliche Vorliebe. Wenn du mit Push-Pull-Split klar kommst, dann genau danach, wenn du merkst, dass du bei Push-Pull zu schnell Leistung verlierst, dann nach Körperregion/Übungsgruppen.

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Das "Anfängerparadoxon" besagt, dass man Muskeln aufbauen und gleichzeitig Fett verlieren kann. Wie soll das funktionieren, wenn man Muskeln im Überschuss aufbaut und Fett im Defizit verliert? Ganz einfach, man ist im Defizit, nimmt aber einen gesunden Teil der Ernährung in Muskelbaustoffen, also Proteinen und Aminosäuren, zu sich, und die Verbrennung der Fettreserven füllt das Defizit auf. Je kleiner der Körperfettanteil wird, desto weniger funktioniert das.

Low Carb kann dabei hilfreich sein. Low Carb ist relativ umstritten, aber nicht zuletzt, weil viele Low Carb nicht verstehen und da gleich absurdeste No Carb Geschichten draus drehen.

Warum ist "Low Carb" im Sinne von bedachter, dosierter Kohlenhydratzufuhr und Ernährung mit Fett- und Protein-Schwerpunkt angeblich, und nicht nur angeblich, so gut? Erst mal: Aus Kohlenhydrate kann man keine Muskeln bauen. Also braucht man Proteine. Dazu kommt der thermische Effekt: Um aus Fett Energie zu gewinnen, muss mehr Energie aufgewandt werden, wie bei Proteinen und bei Proteinen mehr, wie bei Kohlenhydraten. Eine Kalorie ist also nicht eine Kalorie, weil man zum verfügbar machen dieser Kalorien erst mal Kalorien aufbringen muss, und bei Kohlenhydraten am wenigsten davon. Und die interessanteste Sache ist das Thema Insulin. Viele Kohlenhydrate heißen im Zweifel viel Insulin und das kann einem den ganzen Stoffwechsel auf Links krempeln.

Gerade die kurzkettigen Kohlenhydrate, also Zucker, Einfachstärken etc. sind richtig böse, weil die eine hohe, schnelle Insulinausschüttung anregen. Effektkette: Blutzucker hoch, Insulin hoch, Zucker wird sofort aufgespalten, alles nicht verbrauchte (und so schnell kann man es nicht verbrauchen) geht in die Fettspeicher, Blutzucker wieder im Keller, gleichzeitig blockiert das Insulin die Leptin-Rezeptoren (Leptin = das, was beim Fettabbau entsteht und dem Körper signalisiert, die Reserve-Energiespeicher sind noch voll), Körper denkt, Energiespeicher sind leer (kein Zucker, vermeintlich kein Leptin weil die Rezeptoren durchs Insulin blockiert sind), Ergebnis Heißhungerattacke, Müdigkeit und Hemmung des Muskelaufbaus bis hin zum Muskelabbau, weil das letzte, was der Körper bei so einem vermeintlichen Energiemangel brauchen kann, sind zusätzliche Verbraucher wie Muskeln. Und auf lange Zeit gesehen schlimmstenfalls auch noch eine Insulinresistenz.

Fett hingegen ist stark sättigend, Proteine sind Muskelbaustoffe. Daher kommt die Idee "Low Carb". Das heißt aber nicht, Kohlenhydrate komplett wegzulassen (Keto-Diät, muss man können, manche Sportler schwören drauf und bringen im Keto-modus sogar noch mehr Leistung, andere fallen in ein absolutes Leistungsloch), sondern bedacht zu dosieren und auf langkettige Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischem Load (wenig Insulinausschüttung, lange Aufspaltungszeit, lange Reserve der Kohlenhydrat-Energie) zu setzen. Und wenn man das beherzigt, müssen die Carbs gar nicht mal so low sein.

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Da gibt es drei Faktoren zu berücksichtigen:

  • Schlafqualität
  • Belastung für Organe durch die Lagerung im Schlaf
  • Muskeln und Sehnen

Schlafqualität ist klar: Der beste Schlaf ist in der Position, in der du am besten schlafen kannst. Das sollte auch Prio 1 sein.

Belastung für die Organe: Da greift das, was du auch schon genannt hast. Schläft man auf der Seite, ist die linke Seite zu bevorzugen, da auf der rechten Seite das Herz stärker arbeiten muss. Genauso, wie das Atmen in der Bauchlage schwerer fällt.

Und Muskeln und Sehnen: Die Haltung sollte unserer natürlichen Alltagshaltung einigermaßen nahe sein. Denn Muskeln, die die ganze Zeit verkürzt sind, betonieren sich in dieser Position ein und müssen gedehnt werden.

Um daraus jetzt ein Fazit zu ziehen, rollen wir das Feld mal von hinten auf, mit den Muskeln.

Wie laufen wir den ganzen Tag rum? Aufrecht. Also wäre es auch durchaus sinnvoll, "aufrecht" zu schlafen, damit sich die Muskeln nicht verkürzen. Heißt Rücken oder Seitenlage, aber lang gestreckt. Warum schlafen Primaten nicht so? Die laufen ja auch nicht aufrecht rum.

Viele machen z.B. den Fehler, sich in Seitenlage in die Embryonalstellung zusammenzurollen. Nicht gut. Das verkürzt massiv die Hüftbeuger, die ohnehin schon vom vielen Sitzen tagsüber gebeutelt sind. Verkürzte Hüftbeuger sind Ursache Nummer 1 für ein Hohlkreuz und somit Rückenprobleme.

Genauso können in Seitenlage auch andere Muskeln verkürzen, wie z.B. der Gluteus Maximus, der dann ein Bein etwas tiefer in die Hüftpfanne zieht (Bein vermeintlich verkürzt, stärkere Belastung für den anderen Fuß, Gefahr für Fersensporn).

Die Muskeln freuen sich also über eine schöne Rückenlage, notfalls auch Bauchlage (da man ja nicht mit dem Gesicht im Kopfkissen liegen will, auch wieder mit einer Muskelbelastung, da man den Kopf zur Seite legt und somit die Nackenmuskulatur dauerhaft einseitig belastet ist) oder auch eine gestreckte Seitenlage ohne sich zum Embryo zusammenzurollen, um wenigstens den Hüftbeuger gerade zu halten, wobei evtl. andere Muskeln immer noch dauerhaft in verkürzter Position sind, weil man sich leicht verdreht.

Die Rückenlage idealerweise sogar ohne Kissen, um nicht den Kopf dauerhaft nach vorne geneigt zu haben.

Dann fragen wir mal unsere Organe. Bauch doof wegen Atmen, rechts seitlich ist doof wegen Herz, bleibt seitlich links (den Organen ist egal, ob eingerollt oder gerade) und Rücken.

Bleiben also Rücken gerade, und notfalls noch Seitenlage links gestreckt.

Und nun eigentlich das wichtigste, die Schlafqualität.

Ich persönlich habe ein leichtes Problem mit einer Art Dauerschnupfen, nichts was man im Alltag spürt, aber wenn ich mich hinlege, läuft halt irgendwann der Rotz aus den Nebenhöhlen in den Rachen, es kommt eine Art Schnarchen und ich liege wieder wach. Schlafqualität ist bei mir auf dem Rücken also eher nicht gut. Auf der linken Seite liegend kann ich aber hervorragend schlafen, und habe mir angewöhnt, dabei auch gerade gestreckt zu sein, und da ich ohnehin viel sportlich aktiv bin und nach jedem Training auch ausführlich dehne, inkl. der Muskeln, die sich durch die Seitenposition etwas verkürzt sind, also passt das.

Wer auf dem Rücken schlafen kann: Glückwunsch, du hast die gesündeste Schlafposition in allen Belangen. Wer nicht, sollte mal die linke Seite probieren, dabei aber möglichst gestreckt bleiben.

Und auch wenn es zum Verfassen der Antwort früh am Morgen ist, verabschiede ich mich wegen des Themas mit "Gute Nacht"

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Schwer zu sagen, da du die Spur-Header eingeklappt hast.

Die Envelopes sind jedenfalls alle zu sehen, ich würde vermuten, dass du vorne im Spur-Header entweder die obere Spur auf Mute oder die untere Spur auf Solo stehen hast.

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Klingt, als wären da zwei Dinge vermischt worden. Der Mensch hat zwei verschiedene Arten Muskeln. Das tiefsitzende rote Muskelgewebe, recht klein und für die Schnellkraft zuständig, und das außen sitzende weiße Muskelgewebe, groß und für die Kraft zuständig.

Jetzt ist es so, dass bestimmte Sportarten bestimmte Muskelgruppen triggern und andere gar nicht gebrauchen können und dass auch der Stoffwechsel eine große Rolle spielt.

Ein Läufer zum Beispiel hat gut trainierte rote Muskeln, aber sonst nix am Körper. Jedes Gewicht ist überflüssig, weiße Muskeln sowieso. Ein Läufer trainiert nicht an der Hantelbank oder an der Beinpresse, diese Muskeln wären für ihn hinderlich. Zudem wird er jedes Gramm Fett am Körper meiden wie der Teufel das Weihwasser und deshalb wenig essen, und jetzt kommt der Stoffwechsel ins Spiel: Größter Feind des weißen Muskelgewebes sind Kaloriendefizit (hormonell: Hungersnot) und Ausdauersport (Hormonell: Weglaufen vor Fressfeind). Die weißen Muskeln sind in der Situation nur unnötige Verbraucher, zeitgleich aber wertvolle Energiequellen. Plus, Muskeln wollen gefordert werden, damit sie bleiben oder gar wachsen.

Also Ausdauersport ist schlecht für die Muskeln, aber gut für Herz und Lunge. Sollte deshalb auch regelmäßig gemacht werden, aber im stetigen Wechsel mit Kraftsport, wenn man auf ein gesundes Leben und nicht nur auf das Ziel einer Disziplin wie Laufen aus ist.

Kraftsport ist gut für die Muskeln, das brauche ich wohl nicht zu erklären.

Jetzt kommt dieses komische Ding namens Kraftausdauersport. Hier wird gefordert, immer wieder und wieder oder auf lange Zeit haltend eine Kraft aufzubringen. Und was bewirkt das?

Das gleiche, wie Kraftsport, nur etwas anders. Wenn ein Muskel erschöpft ist und diese legendären Microverletzungen hat, dann baut er neue Muskelmasse auf. Wie man das erreicht, ist egal. Hauptsache erschöpft. Klar, es gibt bestimmte Satzlängen im Kraftsport die, gesetzt man hat das richtige Gewicht, dass nach dem letzten Zug des Satzes nichts mehr geht, besonders gute Wirkung für ein bestimmtes Ziel (wie 12-10-8 für Muskelaufbau, 4-3-2-1 für Muskelverdichtung etc.) haben, aber immer dann, wenn man Muskeln in die Erschöpfung bringt, durch einen gewissen Kraftaufwand über eine bestimmte Zeit (also auch bei typischem Kraftausdauersport wie Klettern oder Rudern), dann baut man Muskeln auf. Zwar vielleicht nicht so viele, wie mit den Standard 12-10-8 Sätzen, aber sehr leistungsstarke, ausdauernde Muskeln.

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Je nach genetisch bedingten Ansätzen der Muskeln und Sehnen entwickeln verschiedene Menschen unterschiedliche Bäuche von flachgehobeltem Brett über Fourpack, Sixpack bis Eightpack. Ist erst mal naturgegeben.

Die meisten Menschen dürften aber eher ein "Sixpack im Speckmantel" haben. Heißt schon definierte, durch Sehnen getrennte Bauchmuskeln, die aber noch von einer Fettschicht bedeckt ist, die die Lücken füllt. Sozusagen Fett als Spachtelmasse, die alles glattzieht.

Sobald man das Sixpack sieht, ist der Fettanteil um den Bauch so klein, dass es durchkommt, flacher geht es nicht mehr. Viele freuen sich über ein Sixpack (das sind aber meistens Männer), dich scheint es jetzt als Mädchen etwas zu irritieren. Aber: Der einzige Weg, das glattzuziehen wäre, sich etwas Speck anzufuttern, der die Lücken füllt. Wäre nicht so flach, aber glatter.

Die Natur hat dir das gegeben, und damit musst du irgendwie klarkommen.

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