Der Fahrer macht die Geschwindigkeit, das Rad optimiert sie nur. Also selbst auf dem abgefahrensten Carbon-Rennrad wirst du als "normalsterblicher", der nicht seit Jahren auf die Tour der France trainiert, keinen so großen Unterschied merken.

Ich sehe zwei Dinge am Rad, die Effizienz kosten:

  • Du hast ziemlich dicke Reifen drauf. Das gibt natürlich Rollwiderstand. Mit schmalen Rennradreifen bist du auf Asphalt mit Sicherheit etwas energiesparender unterwegs, aber im Gelände geliefert. Die, die du drauf hast, sind zwar noch keine fetten Ballonreifen, aber schon etwas dicker, als der Durchschnitt.
  • Die Federgabel: Wenn du nicht gerade im holprigen Gelände unterwegs bist, sollte sie gesperrt sein, damit sie nicht einfedert. Ansonsten federt sie beim Treten schon leicht ein und vernichtet Energie. Billigere Federgabeln lassen sich nicht sperren, etwas bessere haben Federwegsbegrenzung/Lockout an der Gabel und teurere Modelle einen Remote-Lockout mit Seilzug-Hebel am Lenker. Federgabeln haben natürlich auch Gewicht, und ein effizientes Rad sollte leicht sein. Das Federn fällt aber schwerer ins Gewicht. Eine Federgabel durch eine Starrgabel zu ersetzen, sollte nicht so leicht möglich sein, da dann in der Regel die Rahmengeometrie (Nachlauf) beim Teufel ist.

Mit einer Federgabel mit Lockout und etwas schmaleren Mänteln ("Kompromiss-Reifen" zwischen Asphalt-Effizienz und Geländegängigkeit, ggf. müssen schmalere Felgen dafür her, ein neuer Laufradsatz kann da billiger sein, als Umspeichen) ist dir sicher schon mal geholfen.

Und dann guck dir mal dein Schaltverhalten an. Eine stark verschränkte Kette verschleißt nicht nur schneller, sondern hat auch mehr Reibung. Viele Gänge sind eh doppelt belegt. Wenn du also eine "27 Gang" Schaltung hast, also vorne drei Kettenblätter, hinten 9 Ritzel, bleib bei Kettenblatt 1 so bei Ritzel 1-3 oder 1-4, Kettenblatt 2 so Ritzel 3-7 und Kettenblatt 3 Ritzel 5 oder 6-9. Eine Kombi wie Blatt 1 Ritzel 9 kann z.B. eine ähnliche Übersetzung haben, wie Blatt 2 Ritzel 6, nur dass letzteres gerader läuft und somit weniger Reibungswiderstand und Verschleiß bedeutet. Passe den gewählten Gang darauf an, wie du dich wohlfühlst, viele Radfahrer schwören auf 120 Schläge pro Minute, aber das ist individuell. Aber schnell strampeln wie eine Cartoon-Figur auf der Flucht oder Beinmuskulaturtraining im höchsten Gang sind seltenst effizient.

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So einfach ist es leider nicht ;-)

Häufige Aussage: Im Kaloriendefizit nimmt man ab. Leider vereinfacht und falsch.

Häufige Aussage: Mit Sport erreicht man dieses Kaloriendefizit. Leider auch vereinfacht und falsch.

Ich selbst habe schon x-mal versucht, abzunehmen und jedes Mal hat der Jojo-Effekt zugeschlagen. Irgendwann, als ich mal wieder auf einem guten und wie es jetzt aussieht auch nachhaltigem Weg war, habe ich Videos von Coach Cecil auf Youtube gefunden, wo er gegen generelle Abnehm-Mythen wettert, diese wissenschaftlich, z.B. mit Stoffwechsel und Hormonhaushalt, erklärt und sagt, wie es wirklich geht und darin auch Teile meines Weges wiedergefunden habe.

Das Wichtigste beim Abnehmen ist der Kopf. Du musst verstehen, was gesund und was ungesund ist. Vielleicht solltest du dich auch nicht auf die pure Zahl auf der Waage sondern auf Körperumfang konzentrieren. Wenn es auf der Waage stagniert, tut es trotzdem gut, wenn du mal wieder eine kleinere Hosenbundweite, dafür aber weitere T-Shirts weil die Arme langsam spannen kaufen musst. Da ist dir egal, was dieses blöde Brett mit Display anzeigt.

Ein Fehler, den ich gemacht habe: Weniger essen, viel Ausdauersport. Das bringt am Anfang enorm viel. Nur der Körper weiß nicht, dass du abnehmen willst. Die chemischen Reaktionen, die Hormone, "vermuten" eher eine Hungersnot weil du weniger Energie aufnimmst, sowie eine enorme Stress-Situation. Du scheinst auf der Flucht vor einem Fressfeind zu sein. Hormonell sind wir immer noch Höhlenmenschen.Dein Körper stellt sich auf diese Situation ein und geht in den Sparmodus, baut neben Fettreserven auch unnötige Muskeln ab. Das heißt, du musst immer weniger essen und immer mehr Ausdauersport machen, um einen Effekt zu erzielen, und wenn sich aus irgendeinem Grund mal eine Stellschraube ändert, schlägt der Jojo-Effekt gnadenlos zu. Mit Kraftsport, und das ist für dich etwas entscheidender, schützt du deine Muskeln, baust ggf. sogar noch welche auf (Muskelaufbau und Kaloriendefizit sind zwar nicht kompatibel, aber gerade Anfänger können dies trotzdem und zumindest gibst du dem Körper das Signal "schütze meine Muskeln, ich brauche die noch, nicht abbauen") und schädigst damit nicht so sehr deinem Grundverbrauch.

Der nächste Fehler, den ich gemacht habe: Nicht wieviel du isst, entscheidet, sondern was du isst. Das hat zwei Gründe. Grund 1 ist das, was Coach Cecil als "thermischen Effekt" bezeichnet. Kohlenhydrate kann der Körper leicht verwerten. Um jedoch Fett oder Proteine als Energie verwerten zu können, muss der Körper erst mal Energie aufwenden, um die nutzbare Energie freizusetzen. Das heißt, wenn du Kalorien zählst (Grundverbrauch, Mehrverbrauch durch Sport, eingenommen durch Nahrung) erhälst du verzerrte Ergebnisse, da du bei einer Low-Carb Ernährung zwar die gleiche Energie zu dir nimmst, aber gleichzeitig weniger "freie Energie" zur Verfügung hast. Der zweite Grund sind Stoffwechsel und Hormonhaushalt. Wenn du viele Kohlenhydrate zu dir nimmst, gerade die kurzkettigen, die einen hohen "glykämischen Load" (für abnehmwillige Nicht-Diabetiker entscheidender, als der glykämische Index) haben, schüttest du irre viel Insulin aus. Die so schlagartig freigesetzte Energie ist aber nicht auf einen Schlag nutzbar, wird also schnell als Fettreserve eingelagert. Gleichzeitig hemmt Insulin aber die Freisetzung von Leptin, ein Hormon, das bei der Fettverbrennung entsteht und dem Körper sagt "keine Angst, da ist noch genug Fettreserve". Ergebnis: Blutzucker im Keller, kein Leptin, Alarm Energiemangel. Du bist abgeschlagen, hast Hunger und dein Stoffwechsel ist auf Energiesparen und Energiezuführung ausgelegt.

Dritter Fehler, den ich gemacht habe, das schlägt wieder die Brücke zum ersten Fehler: Ich war Gutwetter-Radfahrer. Da ich aber Pollenallergiker bin, in manchen Jahren schlimmer, in manchen weniger schlimm, hieß das: Im Winter ist das Wetter zu schlecht zum Radfahren, im Frühjahr kamen ggf. noch die Pollen dazu: Da war also die Stellschraube Kalorien-Zusatzverbrauch ständig verändert. Mal viel, mal wenig. Man muss dran bleiben.

Vierter Fehler, den ich gemacht habe: Sport als Mittel zum Zweck. Das erzeugt Stresshormone, weil das wie eine Verpflichtung wirkt. Nach einem langen Arbeitstag, auch wenn eine lange Radtour was schönes ist, aber manchmal will man das einfach nicht. Und hier kann es fürs Fitness-Studio für dich auch spannend werden. Hast du wirklich Spaß dran, auf einem Laufband rumzuhapeln und ein paar Hantelstangen zu bewegen? Wenn es sich anfühlt, wie eine Verpflichtung, wird schnell ein Fehler 3/4 draus: Die Stresshormone aus Fehler 4 und die Unregelmäßigkeit, weil man es doch mal schleifen lässt, nach einem stressigen Arbeitstag aus Fehler 3.

Als ich Fehler 3 und 4 angegangen bin, bin ich unbewusst auch an Fehler 1 dran gegangen. Ich habe mir Sportarten gesucht, die mir Spaß machen und die auch indoor stattfinden und somit für mich immer (bei Sonne, Schnee, Regen, bei Pollen etc.) ausführbar sind. Eine davon war Klettern. Klettern ist zwar nur für Anfänger mit schlechter Technik ein kraftlastiger Sport, aber auch wenn du mit Technik unterwegs bist, ist es ein Kraftausdauersport. Das heißt, du schützt und trainierst deine Muskeln. Seither habe ich abenommen und auch in langen Sportpausen wie Dienstreisen (oftmals 3 oder mehr Wochen ohne Sport, dafür aber mit Fastfood in der stressigen Mittagspause und üppigen Abendessen und Bier (das ich zuhause nie trinke) mit den Kollegen) nicht wieder zugenommen. Langsam abgenommen, aber nachhaltig. In der Radfahr-Zeit hätte auf jeder Dienstreise das Jojo zugeschlagen.

Mittlerweile gehe ich auch wieder ins Fitness-Studio, etwas, das für mich früher immer nur Mittel zum Zweck war, weil mich der Mehrwert für das Klettern und meinen Kampfsport motiviert und ich auch hier Spaß-Faktoren in Form von kleinen Erfolgen und Meilensteinen (wieder 5 Kilo mehr, erster Klimmzug seit Schulzeiten, ...) erkenne. Wenn ich aber die Wahl zwischen Studio und Kampfsport oder Studio und Klettern habe, zieht das Studio den Kürzeren.

Mach dich also mal schlau, wenn es um Kraftsport geht, ist Sascha Huber sehr gut, wenn noch Ernährung und Gesundheit dazu sollen, Coach Cecil. Dann leg dir deinen Schlachtplan zurecht. Also Ernährungsumstellung (nicht nur wie viel, sondern auch was - man muss nicht verzichten, erstens weil es gesündere Alternativen gibt, z.B. Nudeln aus Kichererbsen statt Weizenteig, und zweitens weil etwas, was man mal mochte, mental kein Verzicht mehr ist, wenn man versteht, wie es einem schadet), ein sinnvoller Sport, an dem du dran bleibst, der dir Spaß macht, der sich nicht wie eine Verpflichtung anfühlt und der auch nicht nur pure Ausdauer sondern auch Kraft und Kraftausdauer (viele nehmen mit Yoga ab, weil man hier ständig Körperspannung, also Kraftausdauer hält) beinhaltet und lebe einfach gesund und ausgewogen.

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Du solltest zumindest mal einen Blick in den Fahrzeugbrief werfen können. Es kann auch eine ganz logische Erklärung geben. Z.B. eine Tageszuladsung und dann Leasing oder Vario Finanzierung mit anschließender Rückgabe oder Einzug des Fahrzeuges, weil die Raten nicht beglichen wurden.

Und schwupps... Hat man zwei Vorbesitzer, von denen nur einer gefahren ist, bei einem sehr jungen Auto.

Zwei echte Halter würden mich aber auch stutzig machen und ein seriöser Händler sollte dir eine Möglichkeit geben, das zu prüfen, und wenn er den Vorbesitzer anruft und dir den Hörer reicht. Einfach so Daten rausgeben ist datenschutzrechtlich eher bedenklich, auch wenn du es nach dem Kauf eh aus dem Brief erfahren würdest.

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Bei DSG-Getrieben kommen zwei Faktoren zusammen.

Erstens wie ist das Getriebe gebaut? Es gibt DSGs mit trockenen Kupplungen und mit nassgelagerter Kupplung. Letzteres ist für stärkere Motoren wichtig, da es die Belastung etwas mindert. Die Nasslagerung erzeugt ein Schleppmoment selbst wenn ausgekuppellt ist, was zu größeren Leerlaufverlusten, aber auch einem leichten Anfahren wie bei einem Drehmomentwandler (zumindest in der Ebene, beim Bergauf-Anfahren dürfte es nicht reichen) führt.

Zweitens kann man natürlich das Getriebe so programmieren, dass die Kupplung beim Lösen der Fußbremse in den Schleifpunkt geht und letztlich einkuppelt, wodurch das Anfahren deutlich vergleichbarer mit Automatikgetrieben ergibt, statt des etwas ruppigen und gewöhnungsbedürftigen Anfahren bei ASGs und DSGs, die erst bei einem Tritt auf das Gaspedal einkuppeln.

Auch bei Elektroautos kann man diesen Effekt natürlich durch Ansteuern der Motoren erzielen.

Was auch gewünscht sein kann: Immerhin wissen wir ja alle noch aus der Fahrschule: In verkehrsberuhigten Bereichen gilt Schrittgeschwindigkeit und das ist erster Gang mit Standgas. Bzw. bei Elektro muss es wohl nichtgetretenes Strompedal heißen. Außerdem fühlt es sich einfach gewohnter an, wie man es von einer Wandlerautomatik kennt.

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Katar hat die WM bekommen, wie jedes andere Land auch: Man bewirbt sich, wird ausgelöst und am Ende bleibt ein kleines Geschmäckle ob sich nicht eine kleine Finanzspritze positiv auf die Vergabe ausgewirkt haben könnte, was aber bei Katar noch nicht so eindeutig nachgewiesen wurde, wie im Nachgang bei Deutschland.

Katar hat zwar eine Handvoll erfolgreicher Sportler hervorgebracht (z.B. der Ex-Tennisspieler Nasser El Khalaifi oder der Ralley-Fahrer Nasser Al Attiyah - zufall, dass beide gerade Nasser heißen, das ist da ein Name wie bei uns Michael), ist aber im internationalen Fußball (also alles, was über die Golfstaaten-Cups, in denen man sehr erfolgreich ist, hinausgeht) jetzt nicht unbedingt eine Riesen Nummer. Man hat aber als Gastgeber jetzt einen Freifahrschein, um endlich mal mitspielen zu dürfen, nimmt aber trotzdem per Sonderregelung an den Qualifikationsspielen teil.

Ein weiteres Kuriosum ist die Austragung im Winter, die aber dem Klima geschuldet ist. In den typischen WM-Monaten Juni und Juli ist es extrem heiß dort, die Monate Juli und August sind zudem mit der extremen Schwüle, da das umgebende Meer unter den teilweise deutlich mehr als 40 Grad verdampft, absolut lebensfeindlich. An Hochleistunssport ist da nicht zu denken.

Die Infrastruktur in der Hauptstadt Doha (und sonst gibt es kaum Städte und Siedlungen dort, aber es gibt sie) wird von Gastarbeitern aus armen Ländern wie Pakistan, Indien oder den Philippinen gebaut. Auch wenn das geringe Gehalt und die Unterkunft in "Labour Camps" eher wie moderne Sklaverei anmuten, was in der Vergangenheit auch durch das Einkassieren der Reisepässe (mittlerweile abgeschafft) und unmenschliche Arbeitsbedingungen (mittlerweile achtet man vermehrt auf Arbeitsschutz) verstärkt wurde, für die Gastarbeiter, die in ihrer Heimat trotz Arbeit oder halt ohne Arbeit verhungern würden, ist der steuerfreie Verdienst ohne Lebenshaltungsausgaben ein Segen und ihre Familien sehen sich in der Heimat regelrechtem Sozialneid ausgesetzt, wenn man plötzlich aus der Wellblechbaracke mit Pappkarton-Fenstern in ein richtiges Haus ziehen und die Kinder zur Universität schicken kann. Diese Zustände lassen sich auch auf die Vereinigten Arabischen Emirate (gerne auch nach dem Tourismusemirat Dubai benannt) oder Saudi Arabien übertragen, auch wenn die Saudis noch etwas mieser mit ihren Gastarbeitern umspringen, wie Katar oder die Emirate vor 10 Jahren. Ich war sowohl in Doha als auch Dubai und hatte dort die Möglichkeit, mit Gastarbeitern zu reden und die sind absolut überglücklich, dort zu sein, auch wenn es nach westlichen Standards (die aber immer weiter in die orientalischen Zustände abdriften) immer noch viel zu verbessern gibt. In sofern sollten sich all die, die im Moment gerne im Internet zu einem WM-Boykott aufgrund der Menschenrechtssituation aufrufen, unbedingt nach Dubai in den Urlaub fliegen müssen oder, noch näher, unbedingt ihr Obst bei Aldi kaufen müssen, geerntet in Deutschland von polnischen und rumänischen Hilfskräften, die mit Bezahlung nach Menge und überzogener theoretischer Menge pro Stunde weit unter Mindestlohn liegen. Zudem hat ja auch niemand die WM in Brasilien 2014 boykottiert, obwohl für den Bau der Stadien ganze Stadtteile, hauptsächlich ärmerer Schichten, abgerissen wurden.

Also neben einer fragwürdigen aber in den Medien eindeutig zu einseitig (von beiden Seiten, es sind weder Sklaven wie von Medienvertretern dargestellt, noch "ich hab keine Sklaven gesehen" unseres Kaiser Fanz, sondern eine Grauzone dazwischen) dargestellen Menschenrechtssituation und dass das Gewohnheitstier Mensch seine geliebte Fußball-WM nun im Winter gucken muss, mit einem automatisch qualifiierten Gastgeber, der im internationalen Fußball noch nie ansatzweise auf der Bildfläche war, gibt es noch ein paar andere Faktoren, die zweifeln lassen.

Katar beheimatet einen der größten Sport- und Entertainment-Pay-TV Sender der Welt, die beIN Media Group, vormals beIN Sports. Die hatten ja auch schon 2015 die Handball-WM exklusiv gekauft und wollten die Rechte nur an verschlüsselte Sender weitergeben. Schlecht damals für ARD/ZDF. Das will ja niemand, dass das mit der Fußball-WM passiert. Ich denke aber mal die FIFA hat etwas mehr Macht und Interesse und wird dies verhindern.

Ich war selbst auf Dienstreise in Doha zur Handball-WM 2015 und habe mir in einem fast leeren Stadion das Spiel Deutschland gegen Saudi Arabien angeschaut. Es ist ja nicht so, als wären nicht genug Fans da gewesen, aber Chaos am Ticketschalter und der Einlasskontrolle haben dafür gesorgt, dass halt nicht alle rein kamen. Wären sie, wäre das Stadion vielleicht halb voll gewesen. Trotzdem peinlich. Man stelle sich ein WM-Finale im halbvollen oder noch leereren Stadion vor und die Fans stehen draußen.

Die strikten Alkohol-Regularien (nur in lizensierten Hotel-Bars, nicht in Geschäften kaufbar außer für nicht-muslimische Gastarbeiter gegen Vorlage einer Kauflizenz in speziellen Geschäften, 0-Promille Grenze nicht nur im Straßenverkehr sondern auch in der generellen Öffentlichkeit) will Katar zur WM wohl lockern, um nicht zu viele Fans aus anderen Ländern abzuschrecken.

Man muss also eine solche WM nicht boykottieren. Korruption (sofern die Vergabe an Katar überhaupt auf Korruption beruht) und Menschenrechtsverletzungen gab es auch schon bei WMs davor und mit der fast schon Pinguin-artig süßen Unbeholfenheit der Gastarbeiter, die mehr schlecht als recht aber utra-exakt wörtlich unbrauchbare Arbeitsanweiseungen der einheimischen Vorgesetzten befolgen wird sich die WM schon durch ein gewisses Chaos selbst boykottieren.

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Es gab dazu schon verschiedene Videos auf Youtube. Die Autodoktoren hatten mal einen mit Diesel betankten Benziner da und Dumm Tüch hat, auf die lustige Schiene, mal alle möglichen Treibstoffe wie WD40, "Black Racing" (scherzhafte Bezeichnung für Altöl) oder auch Benzin in einem Diesel ausprobiert.

Diesel im Benziner: Diesel kann man nicht anzünden. Dafür brennt es bei hohen Temperaturen. Die Zündkerze kann bei Dieselkraftstoff nichts ausrichten, die Verdichtung des Benziners reicht nicht, um die notwendige Selbstzündungstemperatur zu erreichen. Somit geht genau gar nichts mehr, bei kleinen Beimischungen von Diesel im Benziner kann es vielleicht noch laufen, weil sich der Benzinanteil entzündet und mit der Temperatur das Diesel mit durchzündet (oder auch nicht, dann sifft es halt durch die Auslassventile raus - sicher nicht geil für den Kat). Es qualmt auf jeden Fall ordentlich.

Benzin im Diesel ist so eine Sache. Damals, als es noch kein richtiges winterfestes Diesel gab und der Heizöl-Ferrari noch mit Vorkammereinspritzung und ohne viel Technik durch die Gegend nagelte, gab es den Tip, dem Dieselkraftstoff kleine Mengen Benzin beizumischen um ein Ausflocken zu verhindern. Mit den alten Motoren ging das auch. Diesel hat aber schmierende Eigenschaften und Benzin wäscht Schmierfilme ab. Ganz davon abgesehen, dass das Benzin sich unkontrolliert selbst entzünden wird (Klopfen - wie bei hochverdichteten Benzinern, die Super brauchen und mit Normal betankt werden), was nicht gut für den Motor ist, aber immerhin fährt, wird der Schmierfilm in den Teilen moderner Dieselmotoren, die vom Kraftstoff mit geschmiert werden, wie Hochdruckeinspritzpumpe und Piezo-Injektoren, abgewaschen und die Teile fressen fest. Das war übrigens auch das Ende des Dumm Tüch Versuches.

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Die drei Haupt-Zuckerarten sind Glucose, Fructose (Fruchtzucker) und den Haushaltszucker Saccharose, eine Mischung aus Fructose und Glucose.

Glucose treibt den Insulinspiegel hoch.Die Folgen dessen sind Vorgänge, die dich dick machen und lassen. Das Insulin bewirkt, dass der Zucker schnell im Körper verarbeitet wird, der Blutzuckerspiegel fällt und du eine Heißhungerattacke bekommst. Zudem blockiert Insulin die Rezeptoren für das bei der Fettverbrennung entstehende Leptin, was den Körper vermuten lässt, dass keine Fettreserve mehr da ist, dass du quasi verhungerst, was den Hunger noch mal verstärkt. Deshalb hat man bei einer gut eingestellten Low-Carb Ernährung auch weniger Heißhungerattacken, als nach einer Überdosis Schokoriegel. Glucose, die du nicht gleich in Arbeit umsetzt, muss schnell raus aus dem Blut, wird daher in Fettpolstern angesammelt. Zudem senkt diese Insulin-Achterbahn den Testosteronspiegel.

Fructose, also Fruchtzucker, treibt das Insulin nicht hoch. Das klingt erst mal viel besser, weil man damit nicht gleich seinen kompletten Hormonhaushalt zerwürfelt. Fructose hat aber auch ein anderes Problem: Auch das muss schnell raus aus der Blutbahn und alles, was du nicht verstoffwechseln kannst, schlägt sich in der Leber ab und führt zu einer Fettleber.

Solange du nicht mehr zu dir nimmst, als du in dem Moment verarbeiten kannst, ist Fructose als schneller Energieschub beim Training deutlich geeigneter, als Glucose, weil du nicht auf der Insulin-Achterbahn fährst und somit nicht deinen kompletten sonstigen Hormonhaushalt aus dem Tritt bringst. Übertreibst du es, führt es zum gefährlichen Viszeralfett/Fettleber, das gesundheitlich deutlich kritischer zu bewerten ist, als die in Maßen ungefährlichen Rettungsringe, Schwabbelarme, ... also das äußere Fett.

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Erst mal eine kleine Ermahnung zum Thema Videoschnitt und SSD: Betreibe gutes Housekeeping und halte die SSD sauber.

Grund: Eine SSD hat nur eine begrenzte Anzahl an Schreibzyklen. Je weniger Bits pro Zelle gespeichert werden, desto größer ist die Anzahl. Eine SLC (1 Bit pro Zelle) ist sehr ausdauernd, aber auch absurd teuer. Eine MLC mit 2 Bit ist auch noch sehr gut aber immer noch sehr teuer. Üblich sind TLC mit 3 Bit pro Zelle und mittlerweile kommen auch QLC-SSDs mit irrsinnigen 4 Bit, also 16 Werten pro Zelle, wie die Samsung QVO, die du auf jeden Fall meiden solltest, da du nur noch sehr wenige Schreibzyklen pro Zelle hast und auch Schreibvorgänge sehr langsam werden (teils langsamer als alte Magnetplatten) wenn der SLC-Schreibcache voll ist und direkt in die QLC-Zelle geschrieben werden muss.

Du wirst also vermutlich bei einer TLC-SSD landen, also einer Samsung EVO oder WD Blue. Da haben die 1TB Laufwerke meist 500-700TBW. Teile die TBW durch die Kapazität in TB, was bei einer 1TB Platte verblüffend leicht ist, also 500-700 Schreibzyklen pro Zelle. Damit die SSD nicht so schnell kaputt geht, rotiert der Controller bei Schreibvorgängen die Zellen durch. Statt also die Änderung eines Sektors immer in die gleichen Zellen zu schreiben, werden neue, leere Zellen mit bislang noch geringer Abnutzung beschrieben und die alten zum Überschreiben freigegeben. Würdest du deine Platte mit Video-Rohmaterial füllen, würde sie langsamer (weil die freigegebenen Zellen noch nicht vom TRIM Befehl oder Garbage Collector gelöscht wurden und vor dem Neubeschreiben noch gelöscht werden müssen, weil schneller wieder freie Zellen benötigt werden, als TRIM Löschzyklen durchführt) und geht natürlich auch schneller kaputt, weil nur noch wenige Zellen durchrotiert werden. Natürlich haben SSDs etwas Overprovisioning, also versteckten Speicher, der mit durch rotiert und für abgenutzte Zellen einspringt, aber halt auch nicht unendlich.

Deshalb immer schön noch etwas Platz halten.

Ich gehe davon aus, dass du mit recht humanen Größenordnungen unterwegs bist (Game Capture und vielleicht ein Livebild von einer Webcam, DSLR oder sowas, also alles etwas, das eh mit H.264 komprimiert wird und mit vermutlich so 8-16Mbit/s, also 1-2MB/s gespeichert wird. Also ist Editing auf der SSD eher unkritisch, wenn du nicht alles darauf hortest, sondern auf eine interne oder externe (schützt dann auch vor Verschlüsselungsviren) HDD verschiebst.

Was die restliche Hardware angeht: Schnittprogramme bedienen kann man auf der ältesten Gurke. Rendern dauert dann halt ewig.

Ein aktueller i5 oder äquivalenter Ryzen tut es.

Wenn du mit GPU-Rendering mit CUDA (was dich damit auf nVidia festnagelt) arbeitest, und DaVinci setzt das sogar voraus, meide Grafikkarten mit 3GB. Da gibt es Probleme mit Adobe (Premiere und After Effects) und DaVinci. Mit einer GTX1050Ti (eine echte, kein China-Fake von Ebay oder Wish mit VGA-Stecker) ist locker okay, eine 1650 Super ist noch mal einen Schritt weiter und wenn du fürs Gaming eh auf eine RTX2080 schielst, bist du auch King beim Video-Render-Geschwindigkeitsrekord.

RAM brauchst du je nach Software nicht viel. Vegas lässt sich problemlos mit 4GB bedienen, macht ab 8GB Spaß und damit man nicht das absurde Gefühl hat, warum man auf der Grafikkarte genauso viel RAM wie auf dem Mainboard hat, nimmt man einfach 16GB und kann dann auch mit etwas weniger effizient programmierten Programmen wie Premiere arbeiten.

Und frage hier nie, welches Schnittprogramm du benutzen sollst, du bekommst 20 Antworten mit 30 Meinungen. Wenn du den irrsinnigen Traum lebst, irgendwann mal Cutter bei Film oder Fernsehen zu werden, schadet es sicher nicht, Premiere oder Media Composer zu können. Aber auch DaVinci ist da total angesagt, wenn auch nicht im Software-Standalone (der clevererweise verschenkt wird, um die Leute anzufixen) sondern mit den Extra-Features und den teuren Pulten, die Blackmagic den Leuten dann noch verkauft, wenn sie damit große Dinge vorhaben. Und da die Software-Only Version kostenlos ist: Probier es aus.

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Die Wirbelsäule ist ein Knochen-/Knorpelkonstrukt und das kann nicht trainiert werden. Die Muskeln drumherum schon.

Von den gesundheitlichen Aspekten her ist natürlich wichtig, dass die Torsomuskulatur gekräftigt ist und dass Muskeln wie der Rückenstrecker, aber auch z.B. der Hüftbeuger (bei vielen chronisch verkürzt, was zu einer Hohlkreuzhaltung führt) gut gedehnt sind.

Was Flexibilität angeht:

Auch hier solltest du die Muskeln stärken. Erstens muss ja ein Muskel gegen die Anderen arbeiten, damit du dich verbiegen kannst, zweitens brauchst du Körperspannung um nicht in einer Kunstturnfigur (oder was auch immer du vorhast) wie ein nasser Sack zu kollabieren. Die gestärkten Muskeln sollten natürlich auch gedehnt werden, idealerweise nach jedem Training.

Neben Trainingsgeräten und Übungen für Bauchmuskeln, Rückenstrecker, Torsorotation etc. ist es wichtig, Körperspannung zu halten. Gute Sportarten dafür sind z.B. Yoga, Turnen, Akrobatik oder auch Ballett. Bei denen kommt es auch auf Flexibilität an, das heißt es wird natürlich auch gezielt darauf gedehnt.

Gedehnt wird nicht nur der Oberkörper, manche Muskeln und Sehnen haben auch indirekten Einfluss auf den Torso. Der bereits erwähnte Hüftbeuger setzt vorne an den Hüften und den Beinen an. Wie gesagt, ist der verkürzt, zieht er dich in ein Hohlkreuz, da er die Hüfte nach vorne zieht und der Oberkörper dann zur Kompensation durch Anspannen des Rückenstreckers nach oben gezogen wird, wodurch sich das Hohlkreuz bildet. Das schlägt natürlich auch auf die Flexibilität, es ist also alles zu dehnen, von Kopf bis Fuß.

Wenn du regelmäßige Übungen für Kraft, Körperspannung und Dehnung regelmäßig ausführst, wirst du deutlich beweglicher werden. Schlangenmensch? Keine Ahnung, da spielt auch etwas Genetik rein. Am Besten du suchst dir Kurse oder einen Verein, einige Übungen in Eigenregie können auch kontraproduktiv sein, falsch ausgeführt können sie die Gelenke schädigen. Eine Anleitung ist kein Vorturner auf Youtube, sondern ein Trainer der auch kontrolliert, ob du alles richtig machst. Sobald du Gefühl für die Übungen hast, kannst du diese auch alleine durchführen.

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Hi

die ersten 6 Monate sind generell "Wartezeit", das ist die Zeit, in der der Kündigungsschutz noch nicht greift. Darüber hinaus kann innerhalb dieser 6 Monate, kürzer ja, aber nicht länger, eine Probezeit vereinbart werden. Der Effekt ist: Innerhalb der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist 2 Wochen und es kann eine Urlaubssperre vereinbart werden, in der Wartezeit ist es die Kündigungsfrist wie vertraglich vereinbart oder gesetzlich geregelt (min. 1 Monat). Innerhalb der ersten 6 Monate bestehlt also kein Kündigungsschutz, egal ob noch eine Probezeit besteht oder nicht.

Befristete Verträge haben theoretisch eine Besonderheit: Sie werden für eine Laufzeit geschlossen und können nicht ordentlich gekündigt werden. Und zwar von beiden Seiten. Davon unberührt sind außerordentliche Kündigungen. Außerdem Verträge, die eine Zusatzklausel enthalten, dass auch ordentlich gekündigt werden kann. Und ich denke, die wird bei dir zu finden sein, wie in nahezu allen befristeten Verträgen. Welche, die ohne diese Klausel, also ohne ordentliche Kündigung auf Zeit geschlossen werden, sind eher Exoten.

Habt ihr einen Betriebsrat? Dann sprech mit denen. Eine Anhörung (auch wenn die Gründe nicht im Detail aufgeführt werden müssen innerhalb der Wartezeit) muss auf jeden Fall vorliegen, die muss dir zugegangen sein. Ohne Anhörung des Betriebsrates ist eine Kündigung rechtsunwirksam. Danach ggf. beim Arbeitsrechtler Vertrag und Kündigung prüfen lassen. Habt ihr keinen Betriebsrat, direkt zum Arbeitsrechtler, außer du merkst, dass es eh sinnlos ist, weil dich die "Kann trotz Befristung auch ordentlich gekündigt werden" Klausel schon regelrecht anspringt, wenn du den Vertrag durchliest.

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In Esoteriker-Kreisen gibt es die spannensten Antribes-Konzepte. Magnete, das Wasserauto (nicht zu verwechseln mit dem Wasserstoffauto, das real ist) oder gar die allmächtige "freie Energie". Natürlich gibt es nichts davon serienreif, weil Forscher auf dem Gebiet von Öl-Kartellen und damit verschworenen Regierungen mundtot oder gleich ganz tot gemacht werden. Na ja "nicht serienreif" heißt konkret, es gibt nicht mal Nachweise, dass so etwas ansatzweise funktionieren kann, zumindest nichts, das über theoretische Rechnereien, die sich am Ende als "0=1-Beweis" (mit kleinen Rechenfehlern die kaum einem schnell auffallen, wie z.B. "Durch Summen teilen nur die Dummen", lässt sich 0=1 beweisen) entpuppen.

Sagen wir mal so: Das Elektro-Auto in Form der allseits so gerne propagierten Batterie-Bomber fährt ohne Erdöl (es wird allerdings mit Erdöl gebaut, da Öl die Grundlage von Kunststoffen ist, aber das dürfte bei dem Magnetauto auch nicht anders sein), sogar mit Magneten (Elektromagnete und Permanentmagnete ziehen sich an und stoßen sich ab, aber dafür braucht man Strom). Es mag jetzt nicht die beste und klimafreundlichste Ablöse für den Verbrenner sein, aber gut genug, dass alle Regierungen da total drauf abfahren, Verbrenner schikanieren, langfristig ganz verbieten wollen... Und Elon Musk, der die Dinger mit Tesla so salonfähig gemacht hat, dass jeder den Kram ohne nachzudenken nachbaut, lebt immer noch. Und auch das Wasserstoffauto, personifiziert im Toyota Mirai, fährt ohne Erdöl schleppt aber dafür deutlich weniger hochgiftige Batterien mit sich rum und gewinnt seinen Strom aus tankbarem Wasserstoff und Sauerstoff aus der Luft. Der Familie Toyoda geht es auch noch recht gut, hab ich mir sagen lassen. Natürlich braucht es für Strom und Wasserstoff noch Energiekonzerne, die das liefern. Aber eben keine Ölkonzerne.

Es gibt im Bereich Automobil und Energie eine Menge Lobby-Arbeit die sicher nicht immer förderlich für Verbrauchsminderung und den Ausbau erneuerbarer Energien war, aber dass irgendein Redneck auf seiner Farm einen Supergenerator aus freier Energie und Magneten oder das physikalisch unmögliche Perpetuum Mobile baut und dafür dann verschleppt, umgebracht oder sonst was wird, gehört in das Reich der Verschwörungstheorien. Geschichten dieser Art gibt es genug, Widerlegungen selbiger auch, aber Anhängern solcher Geschichten mit Beweisen zu kommen, ist genauso sinnlos, wie Flat-Earther von der Kartoffelform unserer Erde (sie ist halt keine Kugel, sondern ein Rotationsellipsoid) zu überzeugen oder Chemtrail-Anhängern zu erklären, wie Kondensstreifen entstehen.

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Die beste Methode ist immer noch: Augen auf.

Es gibt im Grunde zwei Methoden:

  • Datenbestände: Die sind aber ggf. nicht aktuell, Baustellen und elektronische Verkehrszeichen werden nicht erfasst
  • Aktive Erkennung: Eher in Autos gehobener Ausstattung verbaut, der eine Tag, den ich mal das Vergnügen hatte, das zu testen (in einem Lexus IS300h) war aber eher ernüchternd. Viele Tafeln, vor allem elektronische, wurden nicht erkannt. Die Rate würde ich so auf 80% fester Schilder und 50% elektronische Tafeln beziffern. Keine Ahnung, ob andere das besser können.

Daher darfst du auf beides nicht verlassen, es ist aber eine gute Erinnerung.

TomTom hat in seinen Navis Navis Datenbestände drin, also sowohl in den mobilen Navis alsauch in fest eingebauten, bei denen TomTom/(vormals TeleAtlas, jetzt mit TomTom verschmolzen) die Daten und Software für Fahrzeug-Navis liefert. Ich denke ähnliche Datenbestände dürften aber auch beim zweiten großen Kartenanbieter Navteq (in nahezu jedem anderen tragbaren Navi das nicht TomTom ist und vielen eingebauten Systemen) zu finden sein.

Die Navigations-App Waze hat auch Geschwindigkeitsdaten. Lustigerweise zeigt sie aber das Limit erst dann an, wenn du es überschreitest (dann springt die Geschwindigkeitsanzeige auf rot und danaben erscheint das Verkehrszeichen mit der Begrenzung).

Eine App mit Verkehrszeichenerkennung für Smartphones ist mir nicht bekannt und würde auch voraussetzen, dass das Telefon dafür sauber mit passendem Blickwinkel und freier Sicht aus der Halterung raus an der Windschutzscheibe befestigt ist.

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Die genauen Gesetze habe ich aus dem Stehgreif auch nicht, außerdem will ich deine Hausarbeit nicht komplett vorweg nehmen.

Allerdings zum Thema Auspuff, Grund und Funktionsweise noch ein paar Fakten, teils allgemein bekannt, teils welche, die vielleicht auch nicht jeder gleich auf dem Kasten hat, darauf basierend kannst du dir dann die Gesetze raussuchen.

Erst mal, was passiert im (4-Takt) Motor? Ein Kraftstoff-Luftgemisch wird angesaugt, verdichtet, entzündet sich und drückt den Kolben runter. Sobald der Kolben wieder hochgeht, wird das Auslassventil geöffnet und das verbrannte Gemisch entweicht.

Die Annahme, dass die Explosion den Haupt-Lärm ausmacht, stimmt aber nicht. Gründe:

  • Guck dir mal einen alten amerikanischen Truck, z.B. Peterbilt oder Kenworth, an. Die haben eine Motorbremse, die über die von PKWs (Schubabschaltung, also Abschaltung der Kraftstoffzufuhr, dass nur noch Luft verdichtet und expandiert) hinausgeht. Bei der sogenannten Jacobsbremse, im Trucker-Slang Jake Brake, wird ebenfalls die Kraftstoffzufuhr unterbrochen, die Luft wird komprimiert, doch statt diese wieder expandieren und somit beim Herunterdrücken des Kolbens etwas arbeiten zu lassen, wird kurz vorm oberen Totpunkt des Kolbens ein separates Auslassventil geöffnet, das die Luft schlagartig entweichen lässt. Obwohl hier nichts verbrennt, knallt das gewaltig. Deshalb dürfen Trucks auch in Lärmschutzgebieten nicht (Schild "No Jake Brake") oder nur mit Bremsschalldämpfer (Schild "Brake Muffler required") mit der Jacobsbremse bremsen. Hör dir mal das Monster an: https://www.youtube.com/watch?v=NXhZ6jlqFTI
  • Die Ausbreitung der Flammfront bei Benzinern ist eher gleichförmig als eine Explosion. Die Selbstentzündung von Dieselkraftstoff erfolgt eher explosionsartig. Ein Diesel ist vorne, beim Motor, lauter, hinten am Auspuff gibt es kaum Unterschiede. Natürlich trägt die Verbrennung zur Lautstärke bei, was man natürlich vorne wie hinten hört, wenn man mit Schubabschaltung bergab rollt, aber der Löwenanteil kommt vom schlagartigen, pulsierenden Entweichen der Luft (nicht so schlagartig, wie bei einer Jake Brake, da die Luft vor dem Ausstoßen nicht noch mal verdichtet wird, aber ein Kolben, der mehrere tausend Mal pro Minute nach oben saust und Luft ausstößt, ist immer noch schnell genug, dass es schlagartig ist)

Luft ist das Transportmedium für Schallwellen. Ein schlagartiges Entweichen von Luft macht Geräusche, egal ob man eine Sprudelwasserflasche öffnet (Zisch), eine Pringles-Dose "poppt" oder Luft aus einem Motor ausstößt. Selbst ein Lautsprecher arbeitet so, die Membran setzt durch ihre Schwingungen Luft in Bewegung. Ein Blatt Papier vor dem Lautsprecher macht ihn leiser. Ein Schalldämpfer sozusagen.

Der Ausbreitung des Schalls gewährt man halt im Auspuff Einhalt. Durch Dämmstoffe, die die Luft abbremsen und durch ein Labyrinth zwecks Schallüberlagerung/Interferenz, das den Schall etwas gleichförmiger werden lässt oder im Idealfall durch Überlagerung von 180°-Phasenverschiebung Schall auslöscht... Das ist der Auspuff.

Alles, was die Luft bremst, dämpft den Schall. Das kann von vorne bis hinten ein Abgasturbolader sein (die Luft wird beim Umströmen der Schaufeln abgebremst, deshalb klingt ein Turbo nie ganz so kernig, wie ein Sauger), ein Katalysator und/oder Partikelfilter und einer oder mehrere Schalldämpfer, wo Dämmstoffe die Luft ausbremsen.

Natürlich produziert das einen Rückstau, was auf die Leistung von Motor (Auspuff) oder Jake Brake (Bremsschalldämpfer) schlägt. Deshalb sind sportliche Autos auch dendenziell eher laut, laute Autos aber nicht immer sportlich (erstens weil ein Sportschalldämpfer mit weniger Dämmung aus einem 55PS Polo keinen Ferrari macht und zweitens weil der Rückstau beim Motorkennfeld ggf. einberechnet wurde und man ohne Kennfeldoptimierung sogar Leistung verliert, aber das geht jetzt ein wenig weg von deinem Kernthema).

Was für dich am interessantesten sein dürfte ist die Entstehung von Schall, Phasenlage und Überlagerung von Wellen und die Ausbreitung von Schall in verschiedenen Medien, die Gesetze und Regeln der Physik dazu darfst du dir selbst raussuchen, wie gesagt ich will die Arbeit ja auch nicht komplett vorgreifen.

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In dem Budgetbereich würde ich sagen, die Amazfit Pace.

  • Akkulaufzeit je nach Nutzung (dauerhafte Pulsmessung, Vibrations-Alarm bei eingehenden WhatsApp, Displaybeleuchtung, GPS...) zwischen 2 und 10 Tagen
  • Transluszentes (bei Tageslicht ablesbares) LCD-Display mit per Handgeste automatisch zuschaltender Hintergrundbeleuchtung ab einer Dunkelheitsschwelle, kratzfestes Gorilla Glas, große Auswahl an Watchfaces
  • Schrittzähler, funktioniert erstaunlich genau
  • Integrierter optischer Pulsmesser, im Vergleich mit einer EKG-genauen Pulsuhr mit Brustgurt nicht 100% akkurat aber hinreichend genau
  • Integriertes GPS (funktioniert ohne dass ein Handy in der Nähe ist, im Gegensatz z.B. zu einigen Fitbit, die zwar auch Routen aufzeichnen, aber das GPS vom Smartphone nutzen) mit Routenaufzeichnung, Genauigkeit ist so-la-la aber ausreichend
  • Verschiedene Indoor- und Outdoor-Sportprofile zur Aktivitätsaufzeichnung, allerdings kein Multisport (Umschaltung der Profile in laufender Aufzeichnung z.B. für einen Triathlon)
  • Wählbare App-Notifications
  • Wasserfest unter der Dusche, schwimmen soll auch gehen, habe ich aber nie gemacht, weil sie kein Schwimmprogramm hat und ich dem Braten doch nicht so traue
  • Schlafaufzeichnung, die ich aber nicht nutze, weil mir die Uhr etwas zu klobig am Handgelenk ist (und im Vergleich zu einer Apple Watch oder Galaxy Watch ist sie super-schlank und leicht)
  • 4GB interner Speicher, davon ca. 2.5-3GB nutzbar für GPS-Aufzeichnungen oder MP3s, die du mit dem integrierten Bluetooth an einen Kopfhörer spielen kannst
  • Läuft auf Android (und soweit ich weiß richtiges Android, kein Android Wear) und ist Android und Apple kompatibel. Ohne gekoppeltes Smartphone geht aber nichts, weil die Uhr sonst keine Uhrzeit syncen kann (zum syncen per GPS war mal wohl zu blöd), sie startet halt einfach nicht, bis nicht das Smartphone mit der App gepaired ist sondern zeigt so lange den QR-Code an, den die Smartphone-App scannen soll um sicher pairen zu können.

Was besseres geht in der 100 Euro Klasse nicht, allerdings würde ich auch nicht zu viel vom Motivationsfaktor erwarten. Mir kam es mehr drauf an, Pulsmessung und GPS-Routenaufzeichnung immer dabei zu haben, ohne Brustgurt und Smartphone. Das tut sie okay. Ansonsten ist es eine gute Smartwatch.

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Nicht falsch aber anders mit anderem Effekt.

Erst mal die Theorie:

Die Bauchmuskulatur ist segmentiert, deshalb kann man, wenn die Sehnen die Muskelsegmente stark genug abtrennen (hat nicht jeder) und der Körperfettanteil neidrig genug ist (hat auch nicht jeder) ein Sixpack sehen. Unter den Bauchmuskeln kommt der Hüftbeugermuskel, der an Hüfte und Beinen ansetzt. Außerdem hast du noch eine seitliche Bauchmuskulatur, die man in Kontraktion und Rotation trainieren kann und einen Rückenstrecker. Diese Muskeln sollten in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen (gerade Bauchmuskeln und Rückenstrecker), um Haltungsproblemen vorzubeugen.

Zum Hüftbeuger ist noch zu sagen: Der ist ohnehin bei vielen stark verkürzt, da er beim Sitzen, und das tun die meisten von uns jeden Tag, zwar nicht belastet aber chronisch verkürzt wird und sich in der Position einbetoniert. Ein verkürzter Hüftbeuger zieht den Oberkörper leicht oberhalb der Hüfte nach vorne, was vom Gehirn automatisch durch ein Anspannen des Rückenstreckers kompensiert wird, um den Rest des Oberkörpers wieder gerade aufzurichten, und es entsteht das Hohlkreuz, das viele haben und zu Rückenbeschwerden führt. Viele rennen dann zum Arzt, der findet eine Bandscheibe, die nicht ganz da ist, wo sie hingehört (haben die meisten Menschen, in der Regel ohne Beschwerden), nennt das Bandscheibenvorfall und operiert bzw. überweist zur OP, weil er nichts anderes gelernt hat. Nach der OP hat man die Beschwerden immer noch oder nur deshalb nicht mehr, weil man danach erst mal in die Reha kommt, wo ein Krankengymnast die verkürzten Muskeln aufdehnt. Das kann man aber auch ohne OP und die Beschwerden sollten bei den Meisten wieder verschwinden. Um dem vorzubeugen, achte in deinem Alltag auf eine ergonomische Sitzposition (leicht liegend - also Sitzlehne etwas nach hinten gekippt und die Beine unter den Tisch gestreckt, bloß nicht aufrecht in 90°-Winkeln) und dehne nach dem Training und auch generell regelmäßig den Hüftbeuger und Rückenstrecker gut, mit einer lange gehaltenen Dehnung.

Zur Praxis "Sit-Ups":

Die obere und mittlere Bauchmuskulatur erreichst du am Besten mit Crunches. Das heißt, du bewegst dich nur in einem kleinen Radius zwischen nicht ganz abgelegt und so weit zusammengerollt, wie möglich, ohne dich aufzurichten. Damit ein Crunch effektiv sind, ist nicht das Zusammenrollen die Ursache der Muskelkontraktion sondern die Muskelkontraktion die Ursache des Zusammenrollens. Heißt spann deine Bauchmuskulatur so stark wie möglich an und dann immer weiter bis du dich zusammenrollst. Ich persönlich spüre bei Crunches sogar mehr, wenn ich die Beine wie ein Dreieck aufstelle. Der andere Vorteil ist, dass man die Übung auch variieren kann, indem man die aufgstellten Beine auf die Seite legt und so die seitlichen Bauchmuskel adressieren kann.

Für die untere Bauchmuskulatur musst du dich aufrichten, was aber isoliert, mit geradem Rücken erfolgen sollte. Die Beine können dabei auf dem Boden liegen, damit der Hüftbeuger nicht zu stark verkürzt wird. Der arbeitet bei der Übung eh schon genug mit, also das Dehnen nicht vergessen. Nicht zusammengerollt aus einem Crunch ausrichten, die Belastung für Wirbelsäule und Bandscheiben ist enorm.

Klappmesser und Beinheber, also das Anziehen der Beine bei liegendem oder zusätzlich aufgerichtetem Rücken, gehen fast nur auf den Hüftbeuger, und genau den will man eben nicht trainieren.

Die Hüftrotation adressiest du z.B. mit einem auf Brusthöhe befestigten Thera-Band, as du greifst und dann mit geradem Oberkörper en Oberkörper oberhalb der Hüfte drehst.

Und damit der Gegenspieler der Bauchmuskeln, der Rückenstrecker, im Gleichgewicht bleibt, mach Back-Ups (lang ausgestreckt auf den Bauch legen und in einem kleinen Bewegungsradius zwischen nicht ganz abgelegt und so weit wie möglich Hohlkreuz bewegen) oder wenn du dich irgendwo bauchlings drauflegen kannst, dass der Oberkörper runter hängt, richte diesen gerade auf.

Und den Rest gibst du allen Muskeln zusammen noch mal mit ein paar Planks zum Abschluss, bevor du dich von oben nach unten inkl. Übungen für Rücken, Bauch (z.B. der heraufschauende Hund) und Hüftbeuger komplett durch dehnst und dabei min. 30 Sekunden, manche sagen sogar 2 Minuten, die Dehnung hälst.

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Dass Flugzeuge viel CO2 ausstoßen, ist rein rechnerisch betrachtet erst mal falsch und wird allenfalls von Greta-Nachläufern, die mal lieber nicht die Schule schwänzen sollten, weil ihnen jegliche naturwissenschaftlichen Grundlagen zu dem, wozu sie protestieren, fehlen.

Ein modernes Verkehrsflugzeug kommt, voll besetzt, auf einen Kerosinverbrauch von 3-4 Litern pro Kopf auf 100km, manche sogar noch unter die 3-Liter-Marke. Kerosin hat eine ähnliche Kohlenstoffdichte wie Dieselkraftstoff. Damit kommen Flugzeuge auf der gleichen Strecke auf einen CO2-Ausstoß pro Kopf wie die in den 2000ern mal so angesagten 3-Liter-Autos VW Lupo 3L TDI und Smart ForTwo/City Coupe 0.8CDI.

Ein Vertreter, der von Hamburg zum Kundentermin in München fliegt, statt mit dem Auto zu fahren, wäre also in der puren CO2-Menge besser unterwegs. Gut, noch besser wäre die Bahn, aber bleiben wir erst mal bei Auto vs. Flugzeug.

Nun kriegt man nicht jeden Flieger voll, aber selbst ein halb besetztes Flugzeug ist immer noch besser, als manche Autos.

Dass Fliegen viel CO2 produziert, kommt eher daher, dass es ja nicht bei Hamburg-München bleibt. Fliegt man nach San Francisco, legt man natürlich eine enorme Strecke zurück, und da wäre selbest ein halber Liter pro Kopf pro 100km viel. Besonders PR-wirksam ist das, wenn man Grünen-Politikerin ist, irgendwas von höherer Kerosinsteuer, weniger fliegen und Plastikmüll faselt und sich dann an der US-Westküste mit einem Eis im Einweg-Becher mit Plastiklöffel fotografiert ;-) Aber könnte man Frankfurt-San Francisco fahren, wäre das mit dem Auto ähnlich schlimm bis schlimmer, wie mit dem Flieger.

Eine zweite Sache, die man bei Flugzeugen beachten muss: CO2 ist ein Treibhausgas, das Wärmestrahlung (Infrarot) zurück zur Erde reflektiert (funktioniert allerdings auch umgekehrt mit dem Sonnenlicht aus dem All, aber der Weg zurück zur Erde dominiert aufgrund von Winkeln, Brechungsindex etc.). Aber wo findet das statt? Hier unten? Nein, in den oberen Schichten der Atmosphäre. Und da pustet so ein Flugzeug das CO2 direkt in die dünne Luft. 1kg CO2 macht halt prozentual da oben deutlich mehr aus, als hier unten, und da CO2 schwerer ist, als Sauerstoff (klar, da klebt noch so ein Kohlenstoff-Atom an den zwei Sauerstoff-Atomen die sonst das Sauerstoff-Molekül bilden), braucht es schon ordentliche Aufwinde, um CO2 vom Boden nach oben zu tragen, aber zum sofort wieder "Abregnen" ist es dann doch zu leicht. Und in 10.000m über dem Boden gibt es halt nicht allzu viele Bäume, die das CO2 mit Photosynthese zu Sauerstoff verstoffwechseln. Es wird sich durch Winde auf Dauer alles verteilen, aber akut in dem Moment und einiger Zeit danach ist das CO2 da oben weitaus klima-aktiver, als das, das gerade aus einem Auto rausgepustet wird.

In sofern erst mal das Flugzeug ein wenig entlasten.

Was ist umweltschädlicher? Da müsste man viele Zahlen kreiseln lassen. Auto und Flugzeug kann man aber recht gleichauf stellen. Der Flieger verursacht auf der gleichen Strecke weniger CO2, aber da, wo es nicht unbedingt vorteilhaft ist, in den oberen Luftschichten.

Ein nicht zu unterschätzender Umweltsünder ist aber - Achtung, gewagte These - das Elektro-Auto.

Warum?

Sieht ja erst mal alles ganz toll aus. Rollt in Wolfsburg ein e-Golf neben einem Golf TDI vom Band, mögen die genau dort, im Werk Wolfsburg, erst mal etwa gleich viel CO2 durch den Energieaufwand bei der Produktion produziert haben. Und würde man den e-Golf mit 100% Ökostrom fahren, wäre er im Gegensatz zum Diesel (also zum konventionellen und nicht zu dem von der Regierung nicht zugelassenen Öko-Diesel aus Abfällen) natürlich das Super-CO2-Sparwunder.

Aber erst mal geht das nicht immer, nur Öko zu laden. Und der "Well-to-Wheel" Wirkungsgrad eines e-Golf "Powered by Hambi" mit schönem Kohlestrom aus dem Hambacher Forst ist im Vergleich zum TDI eher mager, aufgrund der Transportverluste in den Stromleitungen, die Ladeverluste beim Akku laden etc. Folglich mehr CO2, als wenn man Diesel einfach direkt verbrennt. Der "Hambi-Golf" produziert halt nur keine Abgase in der Stadt, sondern davor in einem Kohlekraftwerk, der TDI trägt sie rein (zumindest das CO2 - die Euro 6d-temp Modelle blasen ja weniger Stickoxide raus, als sie ansaugen).

Jetzt gehen wir auch noch einen Schritt weiter und laufen mal die Supply-Chain ab, Thema Batterien. Die großen Mengen Batterien, von diversen Giftstoffen, die bei Rohstoffabbau und Produktion und Entsorgung der Batterien entstehen, mal abgesehen, sind energetisch in der Herstellung und im Recycling so aufwendig, dass der e-Golf erst mal 100.000km durch die Gegend surren darf, bis er die CO2-Bilanz seines TDI-Kollegen geknackt hat. Hambi-Strom darf man in der Zeit nicht laden, sonst knackt man den TDI nie, sondern wird immer schlechter. Nach der Zeit ist vermutlich einer der unzähligen Akkus aus dem Akkupack platt, das Akkupack wird natürlich komplett getauscht (weil man den defekten Akku nicht isolieren kann und die anderen ja auch schon etwas Kapazität eingebüßt haben) und der Spuk fängt für weitere 100.000km wieder von Vorne an.

Ich finde trotzdem gut, dass, unter Beteiligung zahlungswilliger Versuchskaninchen, auch Kunden genannt, daran geforscht wird, auch weil Öl endlich ist und auch für Alltagsgegenstände gebracht wird, und ohne die Pionierarbeit von Tesla hätte es vielleicht auch keinen Ansatz zum technisch deutlich interessanteren (nur wenige Batterien für Rekuperation, sonst Wasserstoffbrennstoffzelle) Toyota Mirai gegeben. Und auch heutige Autos, Flugzeuge und Züge haben lange gebraucht, bis sie so sauber waren, wie heute. Nur im Moment gilt halt noch: Ein Elektro-Auto kann durchaus schmutziger sein, als fliegen (kann, muss nicht).

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Das passt schon, aus verschiedensten Gründen.

Grund 1: Aktivitäten aller Art helfen

Du kommst nach Hause, legst dich aufs Sofa und guckst Fernsehen: Die liegende Position und das rein passive - auch wenn der Fernseher eine Ablenkung ist - könnte dazu führen, dass du in den Ruhemodus gehst, müde wirst, vielleicht noch vorm Fernseher einschläfst. Passiert das dauernd, hast du irgendwann nicht nur den akuten Effekt - müde durchs Nichtstun - sondern auch den chronischen durch den zerwürfelten Schlafrythmus. Sitzt du beim Fernsehen hingegen auf einem Gymnastikball, bist du ständig am balancieren und schläfst bestimmt nicht ein (und wenn doch, merkst du es sofort). Ein Buch lesen, ein Puzzlespiel oder Kreuzworträtsel lösen... ist viel aktiver, Sport sowieso. Das erhöht die Aufmerksamkeit und macht wach. Selbst entspannende Aktivitäten wie Meditation.

Grund 2: Sauerstoff und Adrenalin

Sport pumpt mehr Sauerstoff ins Blut. Gut auch für die geistige Fitness. Die hohe Aufmerksamkeitsspanne und die Bewegungsabläufe fördern das Gehirn und knüpfen neue Synapsen. Beim Kickboxen kommt mit Sicherheit auch eine große Menge Adrenalin zum Tragen, das dürfte das sein, was du gespürt hast. Der "positive Stress" hat jede Menge Adrenalin ausgeschüttet, du bist auch im Nachgang noch aktiv wie ein Duracell-Hase. Dafür dann am späten Abend um so erschöpfter, dass du gut einschläfst und einen tiefen, stabilen Schlaf hast, was gut für die Regeneration ist.

Insofern ist da was dran, was du merkst. Akut aber auch dauerhaft, weil sich der positive Effekt durch Wachheit und besserem Schlaf natürlich immer weiter manifestiert, je länger du das machst.

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Na hoffentlich nicht, so viel könnte ich gar nicht essen, wie ich bei dem Anblick kotzen müsste. Sieht aus, als hätte da das Kind von einem Designer "Das ist das Haus vom Nikolaus" gespielt und das war der neue Fahrzeugentwurf.

Na ja Autos sind Geschmackssache und irgendwem gefällt es bestimmt.

Woher allerdings einige selbsternannte Experten die Meinung nehmen, dass da viel geändert werden müsste, um deutsche Zulassungsanforderungen zu erfüllen, ist mir schleierhaft? Ja okay, vermutlich müssten, wie bei jedem Ami, die roten Blinker anständigen deutschen gelben Blinkern weichen.

Aber sonst? Warum soll diese Stoßstange nicht die gleiche Fußgängersicherheit bieten, wie andere Absurditäten wie einem Lexus Diablo-Kühlergrill oder komischen Plastikgeschwüren ohne Funktion an einem Citroen Cactus? Einzig den Radfahrer, dem so ein Auto die Vorfahrt nimmt und der dann in die Seite fährt und mit dem Kinn auf dem Dachknick aufschlägt, beneide ich nicht. Ist das überhaupt ein Crashtest-Szenario?

Jedenfalls sieht man auch ein schmales Lichtband, was unter der Annahme LED durchaus ausreichend sein kann. LED kann auch ohne wuchtige Riesen-Scheinwerfer breit , weit und hell strahlen.

In sofern, leider nicht unwahrscheinlich, dass der genau so weltweit ausgeliefert werden kann.

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Toyota BRZ? Meinst du den C-HR oder meinst du den BRZ von Subaru, der zugegebenermaßen baugleich mit dem Toyota GT86 ist, aber halt eben Subaru drauf steht und deshalb auch eher bei einem Subaru-Händler zu finden ist?

Inzahlungnahme geht natürlich immer. Jeder Vertragshändler hat auch Gebrauchtwagen anderer Marken auf dem Hof stehen. Warum? Natürlich weil man Neukunden für sich als Autohaus als auch für seine vertretene Marke gewinnen will. Jemand, der wechselt, kommt da natürlich gelegen.

Allerdings ist Inzahlungnahme nur etwas für Sonderfälle und dürfte einen ähnlich schlechten Kurs erzielen, wie sowas wie wirkaufendeinauto.de. Wobei du mit letzterem evtl. sogar noch besser darstehst.

Warum?

Natürlich ist der Händler interessiert, dich als Hyundai-Fahrer für Toyota oder Subaru oder sonst was zu gewinnen. Aber dann hat er einen Gebrauchtwagen auf dem Hof stehen, den er erstmal verkaufen muss. Als Händler muss er eine Gewährleistung geben, die ein Privatverkäufer ausschließen kann (und unbedingt sollte, Musterkaufvertrag vom ADAC tut dies). Dazu will er auch was an dem Auto verdienen. Mit anderen Worten, wenn er das Auto zum Marktwert mit Gewährleistung und somit eventuellen Reparaturansprüchen des Käufers verkaufen und dabei etwas verdienen will, muss er dich drücken.

Ein Händler bedient sich dabei zwei Tricks: Erstens er kauft dein aktuelles Auto billig an, zweitens er gewährt dir beim neuen oder neu-gebrauchten keine so großzügigen Rabatte mehr. Ohne Inzahlungnahme ist der Verhandlungsspielraum größer, wenn auch nicht mehr unbedingt üppig.

Natürlich muss auch wirkaufendeinauto.de ähnlich operieren, die verkaufen den Wagen ja auch irgendwo weiter und das muss zu einem realistischen Marktwert, ob hier oder im Export, passieren. Deshalb lockt man erst mal zu Preisen, die man privat vielleicht so gerade noch oder auch nicht mehr so erzielen würde und drückt dann bei Besichtigung oder Verhandlung. Am Ende gibt sich das beim Verkaufswert nicht viel, oder du stehst bei wirkaufendeinauto.de vielleicht sogar noch schlechter dar - aber du kannst beim Kauf des neuen wieder besser verhandeln und stehst in Summe besser dar.

Am Besten ist privat verkaufen. Willst du die alte Schüssel so schnell wie möglich loswerden, um z.B. dein Kennzeichen zu übernehmen, würde ich Auto-Ankäufe (wirkaufendeinauto.de, Mobile.de Ankauf...) gegen Händler vergleichen. Wenn du Zeit hast, den Alten zu verkaufen, verkauf ihn privat mit einem ADAC-Mustervertrag mit Gewährleistungsausschluss irgendwo zwischen dem, für das ein Händler ihn ankaufen würde (Angebot des Händlers) und dem Preis, für den er ihn wieder verkaufen würde (Autobörsen nach Händlerangeboten für vergleichbare Fahrzeuge prüfen).

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Nein.

Das Abrollgeräusch wurde ja schon mehrfach erwähnt. Meschanische Reibung, und die gibt es auch im Antreibsstrang von Elektroautos und halt durch das Abrollen und auf holprigen Straßen durch das Arbeiten von Reifen und Federung, erzeugt immer Geräusche.

Auch die Elektromotoren summen etwas, und bei den modernen Drehstrommotoren auch die Inverter (kennst du in größer und lauter sicher, wenn du schon mal in einem modernen Elektrotriebwagen (z.B. S-Bahn 423, Regionalzug 425 oder ICE 3) unterwegs warst, das sind nicht die Motoren, sondern die Drehstromwandler). Beim Auto leiser als bei der Eisenbahn aber kaum und dennoch hörbar.

Da gerade beim Langsamfahren (Parkplätze, verkehrsberuhigte Zonen a.k.a. "Spielstraßen") diese Autos sehr leise und nahezu nicht hörbar sind, wird ja über Geräuschgeneratoren nachgedacht. Andererseits beschwert man sich über Lärm in den Städten und freut sich über die leisen Autos.

Lustige Anekdote: Ich hatte als Werkstattleihwagen mal einen Lexus IS300h, der auch im EV Modus (Hybrid auf rein elektrisch ohne laufenden Motor) Motorgeräusche gemacht hat, aber nicht außen, sondern innen, für den Fahrer für das sportliche Feeling, hier hat ein eher nach 90er Jahre Sega Megadrive klingender Soundgenerator Motorgeräusche sogar inklusive Gängen gemacht. Die Gänge waren allerdings nicht synchron mit dem Verbrenner und dessen simulierten Schaltstufen des CVT-Getriebes und wenn der zugeschaltet hat, waren zwei Motoren mit zwei Schaltvorgängen zu hören. Selten sowas albernes gehört.

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