Ist MacOS sicherer als Linux und Windows?

5 Antworten

Das kann man so nicht direkt sagen.

Zu den einzelnen Betriebssystemen

Windows hat ein höheres Risiko, einfach weil es verbreitet ist, und es bei Windows üblich ist, dass Programme nicht wirklich isoliert sind, oft Adminrechte brauchen, irgendwo aus dem Internet runter geladen werden und so weiter.

MacOS macht das etwas besser, da kann ein Programm z.B. nicht einfach auf deine Dateien zugreifen ohne Bestätigung.

Bei Linux gibt es super viele Freiheiten, und Unterschiede zwischen den Distributionen. Das kann man super sicher konfigurieren, mit SELinux, Isolierung über Container/Namespaces, nur Software aus vertrauenswürdigen & geprüften Quellen beziehen, aber du kannst auch alles als Admin ausführen, dir Programme ungeprüft aus dem Internet laden.

Also abschließend:

Windows ist für viele das unsicherste OS, aber es kann auch sicher genutzt werden.

MacOS gilt als relativ sicher. Es gibt aber auch Viren für MacOS.

Und bei Linux kommt es voll darauf an, wie es genutzt wird. Angriffe auf Laptops und PCs von Endnutzern sind nicht so häufig, es gibt aber Risiken für Nutzer die ungeprüft Software aus dem Internet (etwa Nutzerrepos) laden. Richtig genutzt ist es aber sehr sicher (z.B. nur Software aus den offiziellen Paketquellen installieren, Sicherheitsupdates machen).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Software Entwickler

gonzo1233  23.10.2025, 22:21

Windows kann nicht sicher genutzt werden. Täglich gibt es 240000 neue und prima funktionierende Windows-Schädlingsvarianten im Web laut BSI.de.
Windows Virenscanner werden 2 Monate lang mit 20000 verschiedenen Schädlingen bei CB getestet. Hier merkt jeder dass dies nicht ansatzweise funktionieren kann.

Für Linux gibt es 0 funktionierende Schädlinge (die sich automatisch verbreiten).
Linux ist nach der Installation sicher und ohne lokale Root Authentifizierung kommt nichts in den Rechner.

Jein.

Sicherer als Windows auf jeden Fall. Das ist aber auch nicht schwer.

Das Problem ist, dass der Quellcode von MacOS nicht einsehbar ist. D.h. Apple kann darin alles verstecken und niemand kann es herausfinden. Da Apple ein US Unternehmen ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Behörden mit den drei Buchstaben Zugriff darauf haben können. Spätestens auf alles, was in der iCloud ist. Das alles gilt auch für Windows.

Da der Quellcode offen, einsehbar und bearbeitbar ist, möchte ich Linux als sicherstes in die Reihe setzen.

Alles steht und fällt aber mit den Nutzenden. Wenn die Schabernack treiben, dann hilft das sicherste OS nichts. Ist auch als PICNIC bekannt: problem in chair, not in computer.

Siehe übrigens auch Googles Project Zero für einen Vergleich im Umgang mit Sicherheitslücken:

https://googleprojectzero.blogspot.com/2022/02/a-walk-through-project-zero-metrics.html


toomuchmoon5  27.08.2025, 13:22

schreibst du die Behörden mit den drei Buchstaben Zugriff extra nicht aus damit du nicht negativ bei denen auffälsst? tracken die das?

toomuchmoon5  27.08.2025, 13:15

ok ich nutze Macos ohne Apple account und somit ohne icloud usw.

julihan41  27.08.2025, 13:40
@toomuchmoon5

Trotzdem besteht die Möglichkeit, dass sie Zugriff haben. Kann mangels Quellcode keiner prüfen.

Also bei Windows ist das problem, dass erstens weiter verbreitet ist und halt auf Windows viel mehr Software Läuft / Kompatibelität. Bei Windows ist das Problem, du fängst dir da schnell was ein, erstens weil es viel mehr unseriöse Quellen gibt und manchmal schwer einschätzen kann was ist Fishi? was ist es nicht. Dazu kommt noch, dass Windows ziemlich Blind in sachen schadsoftware installation angeht.

Bei Mac OS ist halt das ding, wenn die Software für das OS schon SUS ist, Mac OS gebt dem nicht direkt zugriff auf alles. Es gibt dazu weniger schadsoftware und Apple ist da wahrscheinlich stark hinter jede Lücke so gut es geht zu stopfen. Du kannst dir hier einfach weniger was einfangen. Und da Kompatibelität hier wieder ein Faktor ist, wird man hier auch weniger auf Unseriösen quellen stolpern. Mac OS ist auch halt einfach viel gepflegter und viel Stabiler als Windows. Erst recht Windows 11 ist eine miese schande und eine vollkathastophe. Windows lässt sich verglichen zu hier, halt auch schneller "Manipulieren" das kann schon bei Suchmaschinen umstellung anfangen etc.

Ich liebe Linux. Aber! Linux ist halt nicht Linux. Ein RHEL, Debian, Opensuse etc. Sind Sehr Stabile Distrobutionen. Sie setzen auf Stabilität, so sehr auf Stabilität das sie mehr auf die "ultimative Stabilisierung und Feinschliff auf sicherheit und instabilität probleme / aufs Maximum gehen." Das machts wahrscheinlich Kilotmeterweit sicherer, als es ein Mac OS oder Windows überhaupt sein kann. Das geht aber dann gerne auf die Kosten der Modernität des Systems. Das heisst es kann sich nach einer weile veraltet anfühlen. Aber das ist ja nicht der Sinn dahinter, sondern Stabilität und sicherheit. Es soll funktionieren Punkt!

Es gibt aber auch Distros die dann auf Mehr Aktualität Setzen, z.b. Fedora. Ubuntu STS etc. Muss nicht zwingend unsicherer sein, aber ist Instabilier und kann "anfälliger" sein.

Und dann gibts noch die, die total auf Moderinität setzen. Mehr Aktualiät heisst aber je nach dem, ungeteste Pakete. Was hierbei dann zu noch mehr Instabilität führen kann und auch Sicherheit Kosten kann. Das wäre dann mehr richtung Arch linux. Es ist sicher nicht sicher wie ein Debian stable. Aber du kannst dir solche distros wie einen Fluss vorstellen, so lang da städnig neues Wasser / Pakete nach fliessen. Ist das an sich Sicher genug.

Wichtig ist hierbei einfach auch zu beachten, dass Linux Tansparenter ist, was herkunft deiner Pakete angeht / Software. Das ist halt der Vorteil an Linux, die Community hat sich da Jahre lang dieses Netz auf Tansparenz und einsicht der Pakete aufgebaut. Aber es gibt auch hier quellen die Schadsoftware weiter reichen können. Wie z.b. das AUR, dass sind Pakete die von jedem Pimp hinzugefügt werden können. Da kanns dann sein, dass es eine Software da hat, die nicht im Offiziellen "Pacman" drin ist und du darüber was installierst. Kann funktionieren, aber da sind halt möglichkeiten sich was einzufangen.

Es kommt halt auch einfach drauf an, wie gross ist das Team der besagten Distrobution. Ist es eigenständig? Weil es gibt auch Distros die kriegen schlechte Pflege und es wird zu wenig für Sicherheit getan. Teils auch wegen Mangelnder Kapazität an Entwicklern.

Mein Fazit um es für andere Kurz zu halten.

Windows: Viel Viel anfälliger. Kriegt jeder hin sich was einzufangen.

Mac OS: Deutlich schwiriger, aber immernoch gut möglich.

Linux: Je nach Distro am sichersten. Man muss es wirklich vom herzen mit viel arbeit wollen sich da was einzufangen.

MacOS bietet dank System Integrity Protection, App-Sandboxing und verschlüsselter Speicherstandards ein hohes Sicherheitsniveau gegenüber Windows, das wegen seiner weiten Verbreitung das Hauptziel für Malware und Ransomware darstellt. Linux hingegen gilt als am sichersten, wenn es richtig konfiguriert wird: sein offener Code wird permanent von einer weltweiten Community geprüft, Standardnutzer besitzen keine Root-Rechte und Software stammt überwiegend aus vertrauenswürdigen Repositorien. MacOS liegt in der Mitte: sicherer als Windows im Out-of-the-Box-Einsatz, aber nicht so anpassbar und prüfbar wie Linux.

Ehrlich gesagt: das OS, welchem ich am meisten traue, ist Linux.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Software-Entwickler und PC-Techniker