Ist Jesus Gott oder ist er Gottes Sohn, oder Beides?

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24 Antworten

Jesus ist Gottes Sohn und Gott (vgl. Dreieinigkeit = Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist).

In Jesus Christus ist Gott selbst Mensch geworden, um stellvertretend am Kreuz für unsere Sünden zu sterben. Da wir alle in Worten, Taten und Gedanken sündigen, verfehlen wir eigentlich den Maßstab des heiligen, reinen und gerechten Gottes, der deshalb Sünde nicht tolerieren kann.

Wenn wir an Gott glauben und um Vergebung unserer Schuld bitten, können wir von aller Schuld reingewaschen vor Gott bestehen. Dies nicht aus unseren Werken, sondern weil Gott alles für uns getan hat. Ihm gehört aller Dank, alles Lob und alle Ehre dafür und nicht uns selbst!

Die Bibel lehrt deutlich, dass Jesus Christus Gott ist:

Einige Belege dazu:

Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

1. Johannes 5,20: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Johannes 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offenbarung 19,13).

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen feststellen, dass Jesus Gott ist. Drei Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich. In Jesaja 9,5 wird der kommende Messias (Jesus Christus als ""starker Gott" und Ewig-Vater" bezeichnet.

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht (Johannes 20,28-29).

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Joh 1,1

Jesus kommt auf die Erde, um Gottes Wort zu verkünden und zu erneuern. Deswegen ist Jesus das Wort Gottes, und das Wort ist Gott. Also ist Jesus Gott. So wird dieser erste Vers des Johannesevangeliums zumindest von den Anhängern der Trinitätslehre interpretiert.

Ich persönlich denke, man sollte sich fragen, warum diese Frage überhaupt relevant ist. Wollen wir die Autorität Jesu in Frage stellen? Nach dem Motto: "Wenn Jesus nicht Gott war, sondern "nur" (!) ein Prophet, dann haben seine Anweisung weniger Bedeutung." Oder wollen wir Jesu Nachruf bearbeiten, nach dem Motto: "Wir wollen wissen, ob Gott wirklich Mensch geworden ist!"

Jesus ist tot. Die Person Jesu ist Vergangenheit. Was übrig bleibt ist das Wort (siehe Johannes 1). Somit ist der Nachruf mMn egal. Die Gültigkeit des Wortes Jesu sollte man als Christ nicht anzweifeln (wenn es wahrlich überliefert ist, das ist eine andere Frage!).

Die Frage, ob Jesus Gott ist, können wir mMn nicht beantworten, weil wir uns noch nicht mal fragen können, was Gott überhaupt ist. Ist Gott überhaupt? Im Sinne von "existiert" er? Also existiert er in dieser Welt, oder ist er in einer anderen? Wir wissen nicht, wie Gott ist, nur, dass er via eminentiae definiert wird (allmächtig, allgegenwärtig, etc). Wie sollen wir uns Gedanken machen, ob Jesus zu etwas gehört, was wir uns nicht im Geringsten vorstellen können?

Meiner Meinung nach ist es trivial. Jesus = Gott, Gott = Jesus, ich weiß es nicht. Und ich nehme mir auch nicht die Autorität, Gott zu definieren.

So habe ich es in meiner Kirche gelernt...Ist das falsch?

Richtig ist, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Falsch ist, dass mit "Sohn Gottes" ein erschaffener Sohn gemeint ist. Die ev. Kirche glaubt wie die kath. Kirche an den dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Wenn du der evangelischen Kirche angehörst, ist schwer zu glauben, dass du da was anderes gelernt haben willst. Was Menschen individuell als Glauben annehmen ist eine Sache, was das Christentum offiziell aussagt, eine andere. Und in dieser Frage ist es nun mal so, dass alle christlichen Kirchen (bis auf ZJ und Mormonen, deren Taufen nicht anerkannt werden) ein gemeinsames Glaubensbekenntnis anerkennen und natürlich bekennen, dass Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Er ist eine Person in zwei Naturen, der göttlichen und der menschlichen. Man nennt das Hypostase. Mit seiner göttlichen Natur ist er die zweite Person des dreifaltigen Gottes. Seine Gottessohnschaft ist eine wesenhafte und keine erschaffene! Er ist von gleicher ewiger Existenz, Allwissenheit und Allmacht wie der Vater, ansonsten könnte man kaum auf den Namen des dreifaltigen Gottes taufen, was ja auch in der ev. Kirche geschieht, ebenso in den Freikirchen. Gott ist Mensch geworden, das ist die grundlegende Aussage der Heilsgeschichte.

Im Glaubensbekenntnis heißt es über Jesus Christus

"Gott von Gott,

Licht von Licht,

wahrer Gott vom wahren Gott.

eines Wesens mit dem Vater

usw.

Jesus Christus konnte nicht als erschaffener Mensch die Welt erlösen, er hätte auch als Mensch keine Sünden nachlassen können und die Apostel hätten ihn auch als Mensch nicht anbeten müssen ("sie fielen vor ihm nieder und beteten ihn an" - Thomas bekennt "Mein Herr und mein Gott". Nur als Gott ist Jesus Christus der Herr aller Zeiten und der künftige Richter der Lebenden und der Toten.

Zudem hat er behauptet, dass man getauft werden muss, damit man in den Himmel kommt...Ich frage mich halt, was ist mit den ganzen verfolgten wirklich gläubigen Christen, die nie die Möglichkeit haben sich taufen zu lassen? Die werden doch nicht deswegen einfach in die Hölle kommen und von Jesus fallen gelassen...

Die Taufe ist ein Akt der zuvorkommenden Gnade Gottes und schenkt uns die Gotteskindschaft und Tilgung der Erbschuld. Die Taufe wurde von Jesus gewünscht, indem er den Auftrag gibt, alle Menschen zu lehren und zu taufen auf den Namen des dreifaltigen Gottes. Die Taufe ist auch heilsnotwendig, denn Christus sagt "Wer nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und dem Hl. Geist, kann in das Himmelreich nicht eingehen." Das gilt für Menschen, die darum wissen und die die Möglichkeit dazu haben. Man kennt auch die Begierdetaufe und die Bluttaufe der Märtyrer, die die Wassertaufe nicht vollziehen können. Darüber hinaus können auch Nichtchristen in den Himmel kommen, wenn sie ohne eigene Schuld nicht zum Glauben gefunden haben.

Du hast aber Recht, man darf nur Irrtümer klären, evtl. zurechtweisen, aber nicht richten. Jeder muss seine ganz persönliche Entscheidung treffen, die auch von Gott akzeptiert wird.

PS: Wenn du der "normalen" ev. Kirche angehörst, warum willst du dich dann noch einmal taufen lassen? Die erste Taufe wird dadurch weder aufgehoben noch erneuert. Vor Gott gilt nur eine gültige Taufe. Eigentlich dient die Konfirmation schon dazu, sich zum Glauben zu bekennen.

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@Raubkatze45

Ich dachte mir eben, dass ich es nochmals bewusst machen will. Als 1 jähriges Kind kann man sich ja nicht wirklich dagegen wehren oder es befürworten...Von dem her ist es ja wenn man es genau nimmt keine eigene bewusste Entscheidung, sondern deine Eltern entscheiden über dich. ich will nicht sagen, dass die Entscheidung meiner Eltern schlecht war, aber ich denke halt es sollte die eigene Entscheidung sein, ob man sich taufen lässt oder nicht. Naja ist ja auch egal.Getauft bin ich, von dem her wäre es nur nochmals eine Entscheidung meinerseits. Wie hat man das in dem Film "Zombieland" gelernt? Doppelt hält besser :D

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@zuitt23

Das ist verständlich, aber menschlich gedacht. Vor Gott gilt die Taufe endgültig, weil es ein zuvorkommendes Gnadengeschenk Gottes ist und Gott Geschenke nicht zurücknimmt. Deshalb gibt es auch keine Taufwiederholung in der Kirche, wohl aber bei Freikirchen, die nur Erwachsene taufen.

Dein Bekenntnis zu Christus ist zugleich die Bestätigung der Taufe. Dies geschieht z.B. bei der Konfirmation / Firmung bei Katholiken und bei jedem Glaubensbekenntnis und Gebet.

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Liebe Raubkatze,

Jesus war weder katholisch noch evangelisch - und was er von menschlichen Glaubensbekenntnissen hielt klingt in Matthäus 15:6 so: ". .   . "Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht . . ." 

Eine deutlich bessere Orientierung bieten Dir die folgenden Bibelaussagen:

Johannes 5:30  Jesus: „Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“ (Luther2017)

Johannes 20:17  Jesus: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.(Schlachter 2000)

Johannes 17:3  „Und das ist der Weg zum ewigen Leben: Dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und Jesus Christus, den du in die Welt gesandt hast.“. (Neues Leben. Die Bibel)

Matthäus 6:9, 10   „So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde . . .“ (Einheitsübersetzung)

Johannes 14:28  Jesus:  „. . .  Wenn ihr mich wirklich liebt, dann werdet ihr euch für mich freuen, weil ich jetzt zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich.“ (Neue evangelistische Übersetzung)

Matthäus 17:5    „Während er noch redete, überschattete sie plötzlich eine lichte Wolke, und eine Stimme erscholl aus der Wolke, die sprach: »Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe: höret auf ihn!“ (Menge Bibel)

und viele ähnliche mehr!

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