Ist der Islam eine gefährliche Religion, weil in Suren zu Gewalt aufgerufen wird. Oder werden die Suren anders interpretiert. Mohammed hat Kriege geführt?

18 Antworten

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Religionen sind immer gefährlich, wenn sie fehlinterpretiert oder unter dem Diktat einer bestimmten, meist zeitgebundenen Ideologie zu bestimmten politischen Zwecken ausgelegt werden.

Die wirkliche Gefahr geht also von den Menschen aus, die mit einer Religion und ihrer Überlieferung umgehen, um ihre (egoistischen) Interessen durchzusetzen!

Egal, um welche Religion es sich handelt: Fanatiker sind immer das Hauptproblem!

MfG

Arnold

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich arbeite als Historiker.

Gratulation zu dem Stern. Leider hast du jedoch einen wesentlichen Punkt in deiner Antwort ausgelassen, welchen ich gerne noch, im Interesse der Vollständigkeit anfügen möchte:

Im Fall des Islam geht es nicht allein um "fehlgeleitete oder egoistische Menschen", wie bei andern Religionen. Das Übel sitzt beim Islam tiefer. - Es ist als weltliche, politisch-ideologische Zusatzvariante in der aus dem Juden- und Christentum abgeleiteten und umgewandelten religiösen Lehre verborgen. Es gab im Mittelalter leider auch noch kein juristisch einklagbares Urheberrecht.

Und noch was, im Islam gab und gibt es immer noch besonders viele "Fanatiker".

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@hummel3

Kann man also scharf formuliert davon ausgehen, dass der Islam von der bösen Gottseite "gesandt" wurde?

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Auch im Christentum wurde und wird zur Gewalt aufgerufen. Dabei berufen sich deren Anhänger auf das AT, wo ja Gewalt postuliert wird, nämlich "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Gerade das Alte Testament wird bevorzugt von Evangelikalen favorisiert. Es sind dann auch jene Leute, die in den USA zu Kriegen mit anstacheln und wenn ausgebrochen, für deren Fortsetzung bis zum Sieg predigen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Innerhalb meines Studiums hatte ich viel mit Politik z utun

Auch im Christentum wurde und wird zur Gewalt aufgerufen.

Das ist nicht wahr. - Die Glaubensinhalte und Werte des Christentums finden sich im Neuen Testament der Bibel. Gewalt ist für bibeltreue (gläubige) Christen kein Thema. 

Du scheinst dich ganz offensichtlich nicht auszukennen.

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@hummel3

Du scheinst dich nicht über die Evangelikalen auszukennen. Du weisst nicht was im Miileren Westen der USA so vorgeht.

btw: ich war mal dort - du auch?

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@voayager

Ich spreche nicht für "evangelikale Amerikaner im mittleren Westen". Die mag jeder nach eigenem Gusto bezeichnen als das was er will, objektiv oder bösartig.

Ich spreche allein von den Glaubensinhalten des Christentums, der Lehre also und derer, welche sich als wahrhaftige Christen daran halten. Wer jedenfalls als Christ Gewalt anwendet und diese aus dem AT ableitet, der muss sich fragen lassen, ob er das Evangelium von Jesus Christus überhaupt verstanden hat. Das NT gibt jedenfalls keine Grundlage für irgendwelche Gewalt ab.

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@hummel3

Dastimmt zwar, was du sagst, doch bedenke, was die Kirche und sonst so das offizielle Christentum so alles daraus gemacht hat. Hier zur Erinnerung ein paar Beispiele:

1. Kreuzzüge nebst Blutbad in Jerusalem und sonstige Greuel an Araber, sowie Besetzung von deren Land

2. Hexenverbrennung und die der sogeannten Ketzer

3. Zwangschristianisierung vieler indigener Menschen nebst zahlreicher Verfolgung, Ermordung dieser Personen, sowie Vernichtung ihrer Kultur

4. Konkordat des Vatikan mit dem Hitler-Faschismus

5. Segnung vieler Kriege durch Pfaffen sowie Beteiligung an diesen

6. weitere Sauereien

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@voayager

Beschwer dich beim Papst und nicht bei uns - und was die Kreuzzüge betrifft...http://derprophet.info/inhalt/anhang34-htm/

Übrigens..man kann niemand "zwangschristianisieren", denn ein Christ muß sich bekehren und Bekehrung ist allein durch die Gnade Gottes möglich

Epheser 2,8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es,9 nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme.

Also können das schon mal keine Christen gewesen sein...

Ich frage mich immer wieder, warum sich die Leute nicht besser informieren..?

lg

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@KaeteK

und ich frage mich immer wieder, warum sich die Leute nicht mehr Fachwissen aneignen.

Es sollte eigentlich bekannt sein, dass das Christentum etlichen indigenen Völkern aufgenötigt wurde, da gab es unzählige Beispiele hierfür, dass die "Eingebornen" vor die Wahl gestellt wurden, entweder das Christentum anzunehmen oder ggf. gar zu sterben. Hin und wieder gab es als Alternative auch Gefängnis und Zwangsarbeit unter den härtesten Bedingungen.

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Ich hab mit Moslems zusammen gearbeitet und mit ihnen auch viele Gespräche über ihren Glauben geführt. Aber auch über den christlichen Glauben.

Der Islam ist eine friedliche Religion. Auch wenn in einzelnen Suren einige heftige Ausdrücke stehen. Das ist auch in der Bibel nicht anders.

Ein muslimischer Kollege fragte mich mal ob ich wüsste, ab wann ein Moslem ein gläubiger Moselm wäre. Ich wusste es nicht.

Seine Antwort: Erst wenn er alle 5 Bücher der Weisheit gelesen hat und sie auch lebt, erst dann wäre er ein richtiger Moslem.

Diese 5 Bücher der Weisheit sind die 5 Hauptglaubensrichtungen.

Mancher Christ wäre überrascht, wie gut sich Moslems mit der Bibel auskennen.

Allerdings hängt aber auch viel von der Intepretation der Texte ab. Und nicht zuletzt von den Personen, die diese Texte interpretieren. Das ist auch genauso mit der Bibel geschehen.

Deine Laudatio spricht zwar für die Muslime, jedoch auch nur für diejenigen, welche du kennst. Sie zeigt aber parallel auch, dass du die Lehre, die "Betriebsanleitung" für Muslime, verankert im Koran und seinen Nebenschriften nicht kennst. Du solltest ihn lesen!! 

Ein Glück, dass deine muslimischen Freund offenbar auch nicht so streng oder umfassend ihre Religion kennen oder beherzigen, was "der Prophet" ihnen vorgeschrieben hat. Es sähe sonst noch schlimmer aus im Konflikt der Welt mit dem Islam und seinen fundamentalistischen Anhängern.

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@hummel3

Ja, so ist es, wenn man sich selber nicht ausreichend informiert...Was das alles so nach sich ziehen kann, haben wir heute vor der Haustür. lg

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Ober ergefährlich ist, das ist wohl Ansichtssache. Jedenfalls ist er ein Verbrechen gegen die Menschenrechte.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Koranschule und 20 Jahre praktische Erfahrung

Nein ist er nicht. 

Jeder Vers in einer Sure gehört zu einem Vers in einer anderen Sure.  Der Koran wurde über einen längeren Zeitraum herabgesand,  zum Koran sollte man tafsir nehmen und Hadith um ihn zu verstehen.  

Und nicht ein Vers nehmen und ihn schlecht machen.  Immer gucken was steht allgemeinen dieser Sure,  und im Vers davor danach.  

Nicht Religionen sind böse sondern Menschen 

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