Warum wird man von der Gesellschaft genötigt Kulturen gegenüber offen zu sein die Menschen insbesondere Frauen unterdrücken?

Für mich ist die Freiheit von Menschen essentiell. Ich lehne jegliche Geschlechtsunterscheidung bei der Zumessung von Rechten oder sogar des sozialen Status entschieden ab. Ffür mich ist sowas primitiv und ungerecht. Daher kann ich es nicht mit mir vereinbaren Kulturen und Religionsauslegungen offen zu akzeptieren, die Menschen nur wegen Geschlecht, Abstammung, Orientierung und Co unterdrücken. Hinter diesen Kulturen stecken für mich Leid und Schmerz von Menschen und täglich wird neues angerichtet. Wie soll ich da offen sein, ohne die Augen davor zu verschließen?

Ich lehne nicht die Menschen ab, die diese Kulturen oder Religionsauslegungen haben, ich sehe sie eher als unschuldige Opfer einer im Kindesalter eingeflößten Doktrin. Im Gegenteil gilt meine Solidarität denen die in diesen Gesellschaften leiden müssen.

Warum wird man von der Gesellschaft dazu genötigt diese Kulturen und Religionsauslegungen gegenüber offen zu sein und als Rassist, Nazi oder ähliches angesehen oder gar beleidigt, wenn man es nicht ist? Ist es nicht heuchlerisch, einerseits Toleranz und Offenheit zu wollen, aber andererseits etwas mit offenen Armen aufzunehmen, was diese Werte mit Füßen tritt?

Ich möchte diesen Kulturen oder Religionsauslegungen gegenüber nicht offen sein solange die sich nicht ändern. Ich möchte auch an diesen nicht teilhaben oder sie gar unterstützen (außer dabei sich zum Besseren zu modernisieren). Und ich möchte auch frei und offen sagen können, dass ich diese ablehne und für rückständig halte ohne das mich die Gesellschaft in eine rechte Ecke drängt.

Ich habe diesen Text mehrfach überarbeitet ich will nicht das mit hier jemand Rassismus, Hetze und Co unterstellt.

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Also mein Motto ist ja: Keine Toleranz der Intoleranz.

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Mich würde aber mal interessieren, was es denn so in der Praxis heisst, Buddhist zu sein.

Ein Buddhist zu sein bedeutet vor allem Arbeit. Viel Arbeit.

Das buddhistische Leben ist kein Kinderspiel und erfordert sehr viel Geduld, Durchhaltevermögen und Disziplin. 

Ich glaube als Buddhist an keine Götter. Das liegt in aller erster Linie daran, dass die buddhistische Lehre absolut nichts mit Göttern am Hut hat. Diese Wesen sind zwar in den Schriften existent und Buddha hat sie auch niemals geleugnet, jedoch spielen sie keine Rolle für uns Menschen.

Außerdem beten wir Buddha auch nicht an. Buddha ist kein Gott, kein übernatürliches Wesen oder sonstiges. Buddha war ein ganz normaler Mensch und hieß Siddhartha Gautama. Er ist also sowas wie ein Vorbild, ein Lehrer oder auch Führer. Seine Existenz ist im Gegensatz zu der von Jesus Christus (= umstritten) übrigens auch historisch gesichert.

Wir Buddhisten glauben in aller erster Linie daran, dass wir in einem endlosen Kreislauf von Wiedergeburten gefangen sind und das Leben Leiden bedeutet. Um aus diesem Kreislauf des Leidens zu entkommen, streben wir Erleuchtung an (genauer gesagt "Erwachen"). 

Erleuchtung erreichen wir durch Meditation. Meditation ist einer der wichtigsten Dinge, wenn nicht sogar das Wichtigste, im buddhistischen Alltag. Ähnlich wie bei Christen mit dem Beten (um einen Vergleich zu haben). In der Meditation finden wir Zuflucht und Ruhe. Wir lernen unser Ego beiseite zu schieben und erfahren Wahrheit.

Die Wahrheit, dass alles vergänglich ist. Es gibt nichts festes. Nichts voran man sich klammern könnte. Alles vergeht, und weil alles vergeht ist alles mit Leid verbunden. Ganz genauso wie wir fälschlicherweise denken, wir wären vom Rest des Universums getrennte Wesen. Das sind wir nicht. Wir sind Teil des Ganzen, wie alles andere auch. 

Deshalb gestaltet sich der Alltag als Buddhist auch etwas anders, als bei anderen Menschen. 

Die meisten Buddhisten sind Vegetarier (so auch ich). Das hängt damit zusammen, dass wir nicht töten sollen. Jedes Leben soll Wertschätzung erfahren, Leid sollte vermieden werden - wir wollen ihm schließlich entkommen, und es nicht noch verursachen ;)

Ansonsten halte ich mich sehr viel in der Natur auf, meditiere, lese viele Bücher, höre Vorträge und verfolge die Aktivitäten des Dalai Lama (letzteres ist nur so ein persönliches Ding). 

Unsere "heilige" Schrift ist der Pali Kanon. Eine Sammlung von vielen verschiedenen buddhistischen Schriften, in welchen alle Geschichten, Regeln und Wahrheiten festgehalten sind.

Kann man hier kostenlos lesen: palikanon.com 

Hoffen wir Buddhisten auf etwas ? Ja, das tun wir. Buddha sagte ganz genau, was uns erwartet, wenn wir es schaffen dem Kreislauf des Leidens zu entkommen.

Es gibt ein Reich, wo nicht Erde noch Wasser ist, nicht Feuer noch Luft, nicht Raumunendlichkeit, nicht Bewusstseinsunendlichkeit, noch Nichtsein, dort ist weder Wahrnehmung , noch Nichtwahrnehmung, weder diese Welt noch jene Welt, weder Sonne noch Mond. Das nenne ich nicht Kommen, noch Gehen, noch Bleiben,weder Vergehen noch Entstehen. Ohne Grundlage, ohne Fortentwicklung, ohne Halt ist es:Dort ist des Leidens Ende.

( Buddha , Udana 8,1 ) 

Übrigens ist der Buddhismus zu 100% tolerant gegenüber anderen Religionen bzw. Glaubensrichtungen. Es gibt kein "besser", oder "wahrer". Jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Ich habe also kein Problem mit Menschen, die meine oder Buddhas Ansichten nicht teilen. 

Ich denke, das war es erstmal. Wenn du noch Fragen hast, dann kannst du sie mir gerne stellen :)

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Beide Grausam ? 

Christen und Muslime glauben halt im Grunde an die selben Geschichten, bloß mit kleinen Differenzen. Im Islam ist Jesus kein Gott, Sohn Gottes, oder Drittel Gottes, sondern ein ganz normaler Prophet.

Muslime denken, der Koran wäre eine Fortsetzung der Bibel - oder sowas wie ein Update. Christen denken, Muslime hätten etwas missverstanden. Und zwischen Juden und Christen sieht es ganz schlecht aus, weil Juden immer noch auf ihren Messias warten, da sie Jesus nicht als diesen akzeptieren woll(t)en. 

Man streitet sich also um Kleinigkeiten. Firlefanz 

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An alle Atheisten: Warum glaubt ihr nicht an Gott und habt ihr dafür genug Beweise?

Hallo an die Atheisten unter uns. Die Frage ist jetzt hauptsächlich an euch gerichtet, die nicht Atheisten können aber gerne auch mit diskutieren. Ich persönlich glaube genau so wenig an eine Religion wie ihr, trotzdem an einen oder viele Erschaffer. Die Hauptfrage ist: Warum glaubt ihr Atheisten nicht an einen Gott/Götter (Gott=Eine höhere Intelligenz, die bewusst Sachen machen kann). Alle nicht Atheisten gehen eben davon aus, dass etwas intelligentes das Universum erschafft haben müsste, da es so viele Komplexe Zusammenhänge im Universum gibt die nie aus reinem Zufall entstanden sein können. Gehen wir jetzt aber erstmal nicht vom Universum aus, sondern von unserer Erde: Stellt euch vor ihr findet ein Smartphone in der Wüste. Ihr ninmt es aus dem Sand und schaut es euch an. Würdet ihr als Mensch jetzt denken das dieses Smartphone aus dem Nichts, nach aber von Milliarden Jahren aus Zufall enstanden ist ? Oder die richtige Antwort - Das Smartphone hatte einen Erschaffer. Prägt euch dieses Wort gut ein. Wenn es schon für so einen kleinen Ding Verglichen mit dem Universum einen Erschaffer braucht, wie konnte dann sowas komplexes, mit sovielen passenden Zusammenhängen wie das Universum, ohne einen Erschaffer aus dem nichts entstehen? Kommen wir zum zweiten und letzten Punkt erstmal (In den Kommentaren diskutieren wir dann weiter). Euer Energiehaltungsgesetz. Ich zitiere: ,,Aus dem Nichts kann keine Energie entstehen,,. Aus dem Nichts kann also keine Energie enstehen. Wo zur Hölle kam dann die gewaltige, unvorstellbare Energie des Urknalls her ? Das waren erstmal alle Punkte. Ich bitte euch Atheisten jetzt fair und artikulliert auf die Punkte hier einzugehen. Niemand soll in der Diskussion beleidigen. Falls die Frage von euch kommen wird mit: wie kannst du den die Existens eines Gottes beweißen. Das ist nicht das worum es erstmal geht. Die Frage geht an euch und wir nicht Atheisten wollen gerne wissen, warum ihr eher nicht an einen Erschaffer glaubt. Falls ihr eine gute Antwort mit richtigen Gegenargumenten zu meinen aufgeführten Punkten verfassen könnt, werden wir auch wieder unseren Standpunkt mit Gegenargumenten belegen.

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Der Gläubige hat die Behauptung aufgestellt, es gäbe einen Gott.

Somit steht dieser auch in der Beweispflicht. Dein Zug, nicht unserer.

Ich glaube als Buddhist nicht an Gott, weil Götter im Buddhismus irrelevant sind. Sie werden zwar nicht geleugnet, aber sie sind nutzlos, weil sie uns Menschen nicht aus dem Kreislauf des Leidens befreien können.

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Mal ehrlich. Warum sollte es ein allmächtiges Wesen, das in der Lage dazu ist ganze Universen zu erschaffen, überhaupt auch nur im entferntesten interessieren, was du im intimen mit einer anderen Person tust ?

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Zieh dir doch bitte einfach was richtiges an.

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Niemand sollte irgendjemanden "konvertieren". Wenn jemand religiös werden will, dann entscheidet er sich selbst dazu. Man braucht keine Missionierung oder Botschafter, das wirkt gezwungen und aufgedrängt. 

Außerdem gibt es für Gottes Existenz keine Beweise, das hat Religion nunmal so an sich. Man könnte ewig lang diskutieren, und während ein Atheist sämtliche, wissenschaftlichen Beweise bzw. Erkenntnisse auf den Tisch legt, hat der Gläubige nur Phrasen und ein Uraltes Buch. 

Das Problem is offensichtlich.

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