Warum wird man von der Gesellschaft genötigt Kulturen gegenüber offen zu sein die Menschen insbesondere Frauen unterdrücken?

46 Antworten

Weil man derzeit dazu genötigt wird, ja niemadem auf den Fuß zu treten, in vorauseilendem Gehorsam.

Das hat nichtmal nur was mit dem Islam und dessen Anhängern zu tun, das begegnet einem tagtäglich auch in ganz anderen Bereichen.

Es gibt keine Leute mit stark verminderter kognitiver Leistungsfähigkeit mehr, es gibt "Minderintelligente".

Es gibt keine Fußgänger mehr, es gibt "zu Fuß gehende".

Ein Zigeunerschnitzel heißt Paprikaschnitzel oder eine Zigeunersoße heißt in Neusprech Paprikasoße.

Es gibt Leute, die ein Abitur auch im Zahlenraum bis 100 und nur zwei Grundrechenarten fordern, weil es diskriminierend sei, dass manche kein Abitur bekommen, auch wenn die für alle 4 Grundrechenarten einfach schon zu blöd sind.

Die Bildung ist so oder so schon ein Thema für sich. Da wird dem Staat unterstellt, dass nur aufgrund der mangelnden Maßnahmen die Chancen ungleich verteilt wären, wärend gleichzeitig einige Kinder mit 4000 Stunden vorgelesenen Geschichten in die Grundschule kommen und dadurch bereits einen Wortschatz inne haben, der gut ausgebaut ist, wärend andere mit 0 Stunden kommen und dadurch bereits einen Nachteil haben, welcher kaum noch jeweils aufzuholen ist.

Hinterher unterhalten sich die Eltern den Tag über im Beisein ihres Kindes über anspruchsvolle Themen und gewählter Wortwahl, was das Kind aufsaugt, andere tun das nicht, wodurch der Vorsprung noch weiter ausgebaut wird.

Und ist das Kind erst auf dem Gymi, wird mit dem gelernt und immer wieder was erklärt, bei anderen weniger bis gar nicht - und wieder ist der Vorsprung immens.

Aber hinterher ist natürlich der Staat schuld und die böse Gesellschaft natürlich, weil die nicht allabendlich jemanden schicken, der den Kindern vorliest oder die Schule nicht in der Lage ist, die Versäumnisse des Elternhauses auszugleichen.

Zudem ist es immer fein, auf diese Weise kann man auch noch auf "Besserverdienenden" herumhacken, weil die das angeblich mit bezahlten Nachhilfestunden machen und nur deshalb ihren Kindern einen Vorteil erkaufen - klingt immer gut, die Kapitalismusschelte, die Besserverdienenden, die haben auch gleich nochmal ihr Fett weg.

So besetzt und mit dem Hintergrund, tu ja niemandem weh, wird sich kaum noch ein Lehrer trauen, beim Elterngespräch zu sagen: " .....es tut mir ja leid, aber ihr Kind ist leider doof wie 3 Meter Feldweg, und das kommt daher, weil sie das verkorkst haben. Hätten Sie mal RTL II abgeschaltet und ihrem Kind beizeiten allabendlich stattdessen ein Buch vorgelesen, wärs deutlichst besser....".

Genauso ist das mit dem Islam. Das Ding ist in seinem Inhalt zutiefst unfreiheitlich, unfriedlich ja gar menschenverachtend, was man fundiert auch darlegen kann, jedoch ja nicht sagen, weil der Anhänger sich sogleich dadurch alleine bereits beleidigt fühlt.

Und in dem Moment, indem einer sich beleidigt fühlen könnte, ist man natürlich sogleich der Böse, das Untier, das da jemandem weh tut.

Also lässt man es .... und wenn nicht, sofort die Nazikeule ausgepackt und immer munter draufgehauen. Das hat gar nichts mit Nzi oder Rassismus zu tun - egal - draufhauen.

Alleine schon Deine vorauseilende Entschuldigung / Rechtfertigung:

Ich habe diesen Text mehrfach überarbeitet ich will nicht das mit hier jemand Rassismus, Hetze und co unterstellt

Das spricht bereits Bände.

Auf diese Weise werden Probleme nicht nur nicht angesprochen, sondern gar verbreitet, da man sie nicht eindämmen kann, ohne sie zumindest zu diskutieren.

Zudem überlässt man wirklicher brauner Soße auf diese Weise gleich mehrere Themen, wenn die das dann besetzen, laufen die Leute, die sich durch dieses einscheichelnde Wachsweichwischiwaschi nicht ausreichend vertreten, wenn nicht gar rundweg veralbert fühlen, genau denen dann  hinterher - siehe die AfD. Würde man Probleme solcher Art frei ansprechen, gäbs die gar nicht erst.

Tja Leute, das haben wir jetzt davon, braune Soße in 13 Landtagen. Und ich befürchte, das war nur der Anfang.



Wer fordert denn nicht zwei Grundrechenarten? Addition und Multiplikation.

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Ist das ausschließlich ein Problem, welches sich auf die Zugehörigkeit zu bestimmten Kulturen oder Religionsgruppen reduzieren lässt? Oder eines, welches nur bestimmte Themen betrifft?

Ich denke der Ansatz ist ein anderer.

Ich verurteile keine Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Zugehörigkeit.

Ich beurteile Menschen egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Zugehörigkeit aufgrund ihres Verhaltens, negativ oder positiv und verhalte mich entsprechend.

Das eine wäre Rassismus, das andere ist gesunde Menschlichkeit.

In wie weit man zu etwas genötigt wird oder sich genötigt fühlt, ist etwas ganz Anderes.

Es gibt gesellschaftliche und politische definierte Interessen oder Werte, die dem Wohl oder der Meinung des Einzelnen übergeordnet werden.

Ist halt so, ob man das gut findet oder nicht.

Es verlangt niemand, dass man persönlich der Meinung der Gesellschaft sein muss. Jeder von uns, und dafür müssen wir dankbar sein, kann in gesundem Rahmen seine eigene Meinung haben und diese sogar äußern. Mit der Reaktion muss man leben, das macht persönliche Stärke aus.

In welche Ecke man gedrängt wird kann man nicht steuern und der Anspruch darauf ist illusorisch. Es ist realitätsfern zu erwarten oder zu fordern, dass man aufgrund seiner Meinung oder Äußerung nicht beurteilt wird.

Und das ist nicht nur bei diesem Thema so.

Wenn einen aus gutem Grund (z.B. Hörsturz oder so) Kindergeschrei schmerzend belastet und man sich freundlich und um Rücksicht bittend den Eltern gegenüber äußert ist man kinderfeindlich.

Pinkelt der Hund ins Volleyballfeld und man spricht den Besitzer darauf an ist man tierfeindlich.

Sagt man das falsche über Frauen ist man frauenfeindlich, das falsche über Männer eine Emanze.

Sagt man im Job das falsche zum Vorgesetzten ist man ... arbeitslos.

Reaktion erzeugt nun einmal Gegenreaktion.

Es gibt Dinge, mit denen muss man in einer Gesellschaft zurecht kommen - und hat die Wahl auszuwandern. Es soll da noch Inseln geben, auf denen niemand lebt... und Ecken in denen man für seine Meinungsäußerung hingerichtet wird.

Grüß Dich ManuTheMaiar!

Diese Offenheit ist nicht gleichzusetzen mit der Akzeptanz von Zuständen, die sich gegen die Freiheit des Denkens und der Menschenrechte richten. Entscheidend ist der Dialog.

Natürlich gehört auch die Dialogwilligkeit derer dazu,mit denen man sich in diesen begeben will. Doch was ist denn die Alternative? Die Welt ist abhängig von gegenseitigen Beziehungen. Oft gibt es aber beidseitige Abhängigkeiten. Es gibt eben vielfältige Beziehungen die gerade auch für das Ziel des Friedens, für Fortentwicklung und den Wohlstand essentiell sind.

Wollten wir sie alle aufgeben, weil in anderen Ländern etwas schief läuft, dann sind wir bald isoliert.

Das kann nicht das Ziel für den Frieden und wirtschaftliche Prosperität sein.
Das Gegenteil, der Prosperität ist Krise, Depression, Niedergang. Das wiederum nützt uns wenig, denn das gefährdet auch uns. Den Dialog aufrechtzuhalten ist eigentlich alternativlos. Natürlich geht das nicht grenzenlos. Deshalb muss die Kritik und die Abgrenzung gegen Bestrebungen, die die Würde des Menschen und den Frieden gefährden, immer auch im Dialog mit angesprochen werden.

Nur darüber kann der andere wissen, was uns wichtig ist. Man kann Sanktionen vornehmen, aber meist funktionieren die nicht, weil solche Gesellschaften auf ihr nationale Souveränität pochen und alles in Bewegung setzen, solche Sanktionen auszusitzen.

Wer redet schiesst nicht!

Darauf kommt es letztlich an. Kein Mensch und kein Land kann zu einem anderen Verhalten gezwungen werden. Man kann sich nur selbst ändern. Doch zum Dialog sollte man ständig bereit sein. Es ist das Bohren besonders dicker Bretter oder wenn man will auch Balken.

Wer absolut keinen Dialog will, der isoliert sich selbst. Solange man nicht aufeinander angewiesen ist, kann man den anderen ignorieren. Aber die Gefahr friedensgefärdenden Verhaltens desjenigen, der sich absolut verweigert und keine Kritik einstecken kann, ist immer dabei gegeben. Und dann braucht man doch wieder den Dialog!

Krieg bleibt aber das schlechteste aller Argumente und Alternativen.

Es gibt aber Situationen und da muss man ehrlich sein, da bleibt einem nichts weiter übrig, als sich zu verteidigen, weil man militärisch angegriffen wird.

Das nennt man dann Tragik, weil man einer Situation, die man unter allen Umständen vermeiden will, nicht ausweichen kann.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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