Hilfszügel vom Tierarzt empfohlen?

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Tierärzte, die das genau wissenschaftlich erklären könnten, haben sicher was anderes zu tun, als auf GF Fragen zu beantworten.
Was möchtest du denn jetzt hören? „Die Tierärzte sind alle inkompetent, mach dein Ding und versuche auf eigene Faust, dein Pferd zu heilen, oder such noch 10 Ärzte auf, bis du einen findest, der ein Rezept nach Deinem Geschmack verschreibt“? Oder gar einfach mit Schmerzmitteln die Symptome übertüncht?

Es gibt keine richtige oder falsche Reitweise, sondern nur gutes oder schlechtes Reiten. Gleiches gilt in meinen Augen fürs Longieren. Wenn deine Tierärzte dir empfehlen, aufgebunden zu longieren, würde ich dir empfehlen, einen FN - Longierkurs zu besuchen, um das Konzept besser zu verstehen. Dazu muß man natürlich aber nicht skeptisch alles abblocken, sondern offen sein, anzunehmen, was gelehrt wird.

Die Kommentare hier kann ich mir schon vorstellen - ändert aber nichts an meiner Ansicht, und FS muß schließlich selbst wissen, was sie tut.

Schönen Sonntag allerseits 🤗

deswegen hab ich kein longierabzeichen. die richtlinie und das wissen stammen aus den 50ern.

der tierarzt ist nicht inkompetent, sondern er weiss es nicht besser und er sollte sich mal fortbilden. münchhausen hat sich an den eigenen haaren aus dem sumpf gezogen. jeder andere, der das probiert, wird leider ertrinken. ich würde in dem fall vorschlagen, laut um hilfe zu rufen.

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@ponyfliege

deswegen hab ich kein longierabzeichen. die richtlinie und das wissen stammen aus den 50ern.

Ähem.... es wäre für die Pferde besser, wenn man sie heute noch nach den Richtlinien der 50er ausbilden, dressurreiten und springen, würde. Dann gäbe es nämlich keinen Totilas, keinen Undercover, etc...etc..etc.. und Isabell Werth würde empfohlen, noch mal Nachhilfe im Reiten zu nehmen. Stell dir mal vor, Herr Steinbrecht ist noch viel älter. In den 50er Jahren wurde wesentlich besser geritten als heute. Herr Neckermann war ein vertreter der 50er Jahre.

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@Dahika

im reiten ja.

im longieren nein.

du MUSST für das abzeichen ausgebunden oder mit dreieckern longieren. und du darfst dir nicht selber aussuchen, wie lang du sie machst. das ist vorgeschrieben.

genau wie das longieren am gebiss...

ich bitte dich...

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@ponyfliege

Die Wiener Hofreitschule bildet auch mit Hilfszügeln aus, und deren Pferde werden immer noch an die 40 Jahre alt. Herrn Neckermann können wir ja leider nicht mehr um seine Meinung bitten.

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Sowas habe ich ja noch nie gehört. Aufgebunden trainiert kein Pferd einen Muskel, den es sonst nicht trainiert - nur weil der Kopf runter geschnallt wird, arbeitet die Muskulatur nicht plötzlich richtig. Welcher Muskel soll das bitte sein, der so trainiert wird?
Einfach Hilfszügel drauf klatschen behebt das Problem nicht. Ich würde einen Osteopathen holen, der das Pferd einmal durchcheckt und dir einen vernünftigen Trainingsplan mitgibt - die meisten Tierärzte haben vom Training nicht wirklich Ahnung.

Einer der Tierärzte ist Chiropraktiker, weiß also eigentlich ganz genau bescheid. Ich glaube es geht darum das meine Stute den Rücken aufwölbt. Ist auch selbst Reiter und besitzt ein Pferd. Wie der Muskel heißt weiß ich nicht, ist etwas zwei Hände breit hinter Ende des Sattels.

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@MilleW

Aber nur weil du auf einmal ausgebunden longierst, wölbt dein Pferd nicht automatisch den Rücken.

Es ist auch ein kompletter Irrglaube, den manche wirklich noch vertreten, dass das Pferd ausgebunden auf einmal perfekt läuft. (Über den Rücken, schön locker, etc.)

Der Kopf ist vielleicht in einer Position die richtig aussieht, jedoch heißt das nicht, dass das Pferd auch richtig läuft.

Wenn du richtig longieren kannst, dann brauchst du auch keine Hilfszügel verschnallen.

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@MilleW

Das der Rücken hochkommt bzw aufgewölbt wird, hat was mit der Bauchmuskulatur zu tun - nicht mit den Muskeln oberhalb der Wirbelsäule. Deswegen kann ich mir irgendwie nicht so ganz vorstellen, was der Tierarzt meint.
Nur weil der Kopf runtergeschnallt wird, wölbt sich nicht der Rücken auf. Dann latscht dir dein Vierbeiner eher auf der Vorhand rum, aber den Rumpftrageapparat und die Bauchmuskulatur trainierst du damit nicht. Longieren über Stangen ist nicht verkehrt, allerdings bitte wie bisher am Kappzaum und ohne Hilfszügel. Seitengänge an der Hand wie beispielsweise Renver, Traver, Schenkelweichen etc trainiert über die Verbindung der Adduktoren mit den Bauchmuskeln eben diese, dosiert Galopparbeit ebenfalls.
Mit 5 Minuten Trab beginnen, 1-2 Stangen, Woche für Woche die Dauer des Longierens Minutenweise erhöhen. Sobald das Pferd anfängt zu stampfen oder verbrauchende Bewegungsmuster entwickelt, war es zu viel und die Muskulatur ist ermüdet. Eine Lahmheit aufgrund mangelnder Bauchmuskulatur ist mir aber noch nie unter gekommen... eher, weil durch falsche Bewegungen im Endeffekt Überlastungen entstanden sind und sich das Ganze dann als Sehnenproblematik äußert

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@JFF123

Das weiß ich auch, aber andererseits ist es ja Anweisung von zwei Tierärzten... Etwas zweifel ich jetzt doch daran ob mit oder ohne besser ist...

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@Tarsia

Eigentlich sind wir ohne Hilfszügel so weit gewesen das sie insgesamt 20 Minuten lang über 4 Trabstangen getrabt ist. Nachvollziehen kann ich die Anweisung Hilfszügel zu nutzen auch nicht... Und sie wurde locker Schritt Trab und Galopp geritten als das lahmen anfing, also Überbelastung sicher nicht, dazu ist sie seit 8 Jahren unterm Sattel und hat schon deutlich mehr geleistet.

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@MilleW

Mit welcher Gliedmaße lahmt sie denn? Mag sie nicht auftreten oder verkürzt sie die Schritte?

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@Tarsia

Chiropraktiker sagte der untrainierte Muskel kann sie so nicht richtig untertreten lassen mit Reitergewicht. Sie lief steif und breitbeinig, als hätte sie 'sich in die Hose gemacht.'

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@MilleW

ein chiropraktiker (augenroll...) ist ein knochenbrecher... dann soll er dein pferd da einrenken, wo es raus ist...

und dein dierarzt hat scheinbar alle fortbildungen verschlafen.

er hat dir eine empfehlung aus mitte der 80er jahre gegeben.

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@ponyfliege

Er hat eher massiert und Muskeln gedehnt da der Muskel den ich jetzt trainieren soll verspannt war. Und ich habe ja extra zwei Tierärzte um rat gebeten, aber beide sagten das gleiche... Ich weiß nicht ob es sinn macht noch einen Tierarzt kommen zu lassen, dazu ist das momentan finanziell auch nicht wirklich drin nochmam 100€ da zu lassen durch die Chiropraktische Behandlung und andere Wehwehchen die gerade genug kosten...

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@MilleW

Ich habe dir per PN doch den wissenschaftlichen Beweis zukommen lassen, dass beim Longieren mit Hilszügel, die Muskeln aktiviert werden, die das Pferd braucht. (Sofern man es richtig macht..)
Nicht alles war früher besser, aber auch nicht alles war schlechter...

Deine bisherige Methode ist ja jedenfalls offensichtlich nicht erfolgreich. Da würde es sichtlich anbieten, die Konzepte von 2(!!!) Tierärzten (!) zu befolgen, statt auf alternativen Methoden beharren zu wollen.

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@Urlewas

Ja hast du, ich glaube ich mit den Dreieckern da auch gut dabei! Ich wünschre aber sie hätten mehr bilder dazu gepackt.

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Sehr traurig, dass gerade Tierärzte sich so wenig mit Biomechanik auskennen. Noch schlimmer, dass sie ausgebunden longieren (über Stangen) empfehlen.

Nein, da wird lediglich der Unterhalsmuskel trainiert, der nicht Loslassen kann.

Gerade über Stangen sollte man das Pferd nicht einschränken, sondern seine Balance finden lassen. Ansonsten holt man sich das Pferd nur noch mehr auf die Vorhand.

Interessanter daran finde ich aber den Muskel dazu, der untrainiert bei euch zur Lahmheit führt? Magst du erzählen, wo der ist bzw welcher es ist?

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – über 20 Jahre Reiterfahrung und 2 eigene Pferde

Ca zwei Hände breit hinter ende des Sattels, die Lahmheit tritt auch nur unterm Reiter auf (Sattler war da und hat den Sattel nochmal angepasst, sagte aber das er eigentlich noch sehr gut gelegen hat und nicht gedrückt haben dürfte.

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@MilleW

Ach, das klingt sehr interessant! Hattest du auch mal einen Physio dran? Oder ähnliches?

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@Punkgirl512

Noch eine Tierärztin die nur noch als Tierheilpraktikerin arbeitet, macht Akupunktur, Impfungen usw. 😅 Diese wurde mir von einer alten bekannten empfohlen die seit über 10 Jahren da Kundin ist, hatte sie schon zur Akupunktur da und war begeistert! Hat meiner Stute echt gut getan. Und diese hat mit den zweiten Tierarzt als Chiropraktiker empfohlen, hatte eigentlich nach einen Osteopathem gefragt aber nach Schilderung des Problems hieß es das würde passen.

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ausgebunden longieren ist quatsch.

der tierarzt hat wohl diverse fortbildungen verpasst.

eine lahmheit geht nicht weg, wenn das pferd auf der vorderhand vollbelastet wird. das ausbinden verhindert das untertreten.

wenn du und die RB zügel in der hand haben, ist das pferd auch am zügel geritten. der nächste blödsinn ist "nicht am zügel geritten".

osteo bestellen und den longenkurs von babette teschen machen.

und vor allem die RB ohne dreiecker reiten lassen. mit dreieckern reitet sie nur noch über den hebel in der hand.

vermutlich führt der hebel in der hand auch zu der lahmheit.

handwechsel, handwechsel, handwechsel...

durch den zirkel wechseln - 8 mal hintereinander, dann aus dem zirkel wechseln und wieder 8x hintereinander durch den zirkel wechseln, schlangenlinien durch die ganze bahn mit 8 bögen, an der langen seite eine dreifache schlangenlinie, abwechselnd schulterherein und kruppeherein. bis auf die letzte übung alles im leichttraben und ohne umsitzen. umsitzen alle 5 minuten und alle übungen im trab in einer geschwindigkeit, die das pferd bewältigen kann.

das wird sicher kein arbeitstrab sein, sondern langsamer trab.

zunächst mal täglich aufbauen. mit 5 minuten beginnen, nach der ersten woche 5 minuten dranhängen. bei der 10 minuten einheit bleiben.

und du wirst viel treiben müssen. treiben, treiben, treiben... das pferd muss fleissig sein. und du auch.

durch diese wechselübungen lernt dein pferd, mehr auf die hinterhand zu gehen, sich mehr aufzurichten und es hat keine möglichkeit, sich der arbeit zu entziehen. die hinterhand wird aktiver.

an den tagen, an denen die RB das pferd reitet, soll sie es genauso machen. rest der reiteinheit einfach leichte arbeit, bissel schritt, trab, galopp auf grossen gebogenen linien und in ordentlichem grundtempo. quasi kardio fürs pferd.

dann bekommt deine RB auch bald das erfolgserlebnis, dass das pferd mal von hinten nach vorn an die hilfen tritt. das pferd darf nicht "am zügel" gehen, sondern muss vo hinten nach vorn an die hilfen herantreten. durch die ständigen richtungswechsel richtet das pferd sich auf und fängt an, sich zu tragen. es wird gleichzeitig an der durchlässigkeit gearbeitet.

zum longieren empfehle ich, die stangen mal ein bisschen unregelmässig zu legen. abstände zwischen 70 und 90 zentimeter, statt gleichmässiger 80cm. oder für trabstangen zwischen 1m und 1,20m. auch dort wird das pferd sich vermehrt aufrichten - und es muss bei der arbeit denken. es bekommt ein besseres körpergefühl und lernt, wozu die hinterhand da ist. und dafür darfst du unter keinen umständen ausbinden.

ausbinden stört das gleichgewicht und lässt das pferd auf die vorderhand fallen. was die lahmheit nur noch schlimmer macht. am ende solcher experimente steht häufig ein fesselträgerschaden.

Woher ich das weiß:Beruf – Sachgerechter Umgang ist aktiver Tierschutz!

Einer der Tierärzte ist selbst Reiter und Chiropraktiker. Der Longen Kurs von Babette Teschen ist auch geplant, wobei meine Stute schon wunderbar gerade läuft ohne mehr Gewicht auf die inneren Beine zu legen. Das Problem ist das meine RB ohne nicht zurecht kommt bzw drückt meine Stute absolut den Rücken weg. Die Reitlehrerin sagte es wäre besser, ich bin da sowieso nicht überzeugt aber so wie sie lief... Ich habe da immer den Zügel etwas länger gelassen und gut wars. Das Problem ist, sie lahmt schon im Schritt mit Reitergewicht, deshalb kann sie momentan keiner Reiten.

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@MilleW

dann musst du die übungen in bodenarbeit machen.

ein lahmendes pferd longiert man auch nicht.

unser tierarzt war auch mal reiter. er hat dafür längst keine zeit mehr.

wie dem auch sei - dein pferd muss lernen,hinten last aufzunehmen. es drückt sich schlicht und ergreifend vor der arbeit.

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@ponyfliege

Ohne Reiter gewicht lahmt sie auch nicht, sie läuft als wäre nie was gewesen, auch mit Sattel läuft die super. Aber mit Reiter lahmt sie plötzlich. Dazu wiegt meine Reitbeteiligung gerade mal 45kg, also zu schwer ist sie nicht und ich mit 56kg eigentlich ja auch nicht. Meine Stute lief auch immer gut, das kam plötzlich von einem auf den anderen Tag und hält seit einem Monat an.

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@MilleW

nach DER beschreibung darfst du sie auch "madame drückdich" nennen.

sie simuliert.

oder am sattel ist etwas SO defekt, dass er bei reiterbelastung schmerzen bereitet. eigentlich genügt schon unterschiedlich feste polsterung.

setz deine RB mal ohne sattel drauf und nimm sie an die longe. ich wette, das pferdi lahmt nicht.

wenn doch, simuliert sie wirklich.

bei uns am stall macht das auch ein pferd.

sitzt ein reiter drauf, auf den sie keine lust hat, lahmt sie. grundsätzlich erst mal, wenn die besitzerin sich draufsetzt. setzt sich die tochter drauf, ist das lahmen schlagartig vorbei. und im gelände lahmt sie auch mit der besitzerin nicht ;))

mach dir keinen kopp.

probier beide möglichkeiten aus und du weisst bescheid.

entweder muss der sattler kommen oder du musst mal 2 oder 3 stunden beritt buchen.

ich wollts gestern noch schreiben, hatte aber keinen akku mehr.

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@MilleW

dreieicker oder Laufferzügel können Anfängern durchaus helfen. Man muss sie allerdings genügend lang verschnallen. Ich würde es so machen, wie der TA es vorschlägt. Allerdings solltest du dir die Frage stellen, ob du wirklich fachgerecht longieren kannst. FAlsches Longieren ist nämlich wirklich schädlich. Und der RB würde ich das Longieren untersagen.

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@ponyfliege

Pferde simulieren nicht. DAs können sie gar nicht, weil ihnen das geistige Rüstzeug dafür fehlt. DAs ist eine (gemeine) Fehlinterpretation des Menschen, der eigene Motive auf das TIer projiziert. Sie verarschen auch nicht!

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@ponyfliege

Also der Sattler war schnellst möglich da (war auch mein erster Gedanke!) aber er lag noch gut. Die Polster waren etwas fest und wurden deshalb ausgetauscht, aber sagte so schlimm das es sie stören würde war es nicht. Habe auf seinen rat auch ein Gelpad gekauft, also der muss jetzt sitzen. Meine Reitbeteiligung und ich saßen schon ohne Sattel drauf, lahm war sie trotzdem. Nur bei einem 20kg mädchen lief sie im Schritt gut. Meine Reitlehrerin haben ich auch nach Beritt gefragt, aber sie sagte ich reite gut genug und es würde reichen wenn ich weiterhin die Reitstunde reite. Aber der erste Tierarzt sagte sie ist im Rücken fest und der zweite und Chiropraktiker hat was gefunden. Als er dran war hatte meine Stute auch ständig den kopf dahin geschlagen. Das sie simuliert kann ich mir auch nicht vorstellen, sie arbeitet nämlich sehr gerne und ist immer sehr bemüht.

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@Dahika

sie können simulieren.

pferde verfügen über eine sehr viel grössere interaktive und soziale intelligenz als menschen. die soziale und interaktive intelligenz von pferden ist artübergreifend. was der mensch erst lernen muss, kann das pferd von natur aus.

es beobachtet und agiert entsprechend.

sie verarschen nicht. das ist richtig. aber sie sind durchaus in der lage, sich vor der arbeit zu drücken.

entweder macht es durch ausgebundenes longieren und durch das ausbinden nicht weglaufen können eine so schlechte erfahrung, dass es aufgibt und wieder "funktioniert" - dann wird es sich zeitlebens nicht mehr gern longieren lassen oder sich sogar davor fürchten.

statisches longieren ist ähnlich psychisch ermüdend für das pferd wie führmaschine. ich halte beides für tierschutzwidrig.

oder - man FORDERT es. das ständige wechseln der hand und umstellen aktiviert beide gehirnhälften. loben und überstreichen fördern ein positives gefühl. es wird infolgedessen weniger cortisol ausgeschüttet. das pferd muss denken beim arbeiten und es muss sich konzentrieren.

man merkt auch sofort, wenn das pferd an seine grenzen stösst. weitere 2 handwechsel bei erreichen der grenze und loben, loben, loben... das pferd muss mit einem positiven erlebnis aus der arbeit gehen.

das "simulieren" beruht auf einer früheren erfahrung mit einer echten lahmheit. man muss nicht arbeiten, wird verhätschelt und umsorgt... pferde sind in der lage, diese verbindung herzustellen.

statt "simulieren" kann man auch sagen, das pferd lahmt, weil es "sauer" geritten wurde...

es lahmt nicht ohne reiter. es lahmt nicht, wenn der sattel drauf ist. aber sobald da oben wer drauf ist, lahmt es....

liegt am sattel, sobald reitergewicht draufkommt - baum kaputt, kopfeisen verzogen etc. oder eben das pferd ist nicht lahm.

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durch den zirkel wechseln - 8 mal hintereinander, dann aus dem zirkel wechseln und wieder 8x hintereinander durch den zirkel wechseln, schlangenlinien durch die ganze bahn mit 8 bögen, an der langen seite eine dreifache schlangenlinie, abwechselnd schulterherein und kruppeherein. bis auf die letzte übung alles im leichttraben und ohne umsitzen. umsitzen alle 5 minuten und alle übungen im trab in einer geschwindigkeit, die das pferd bewältigen kann.

und das soll dann eine RB können, die selbst nicht viel kann. Ah ja....

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@Dahika

ja. kann sie.

sie wird ihre knochen nicht mehr spüren, wenn sie absitzt, aber möglich ist das. es geht hier nicht ums biegen, sondern ums häufige umstellen. umgesessen wird dabei nicht.

ooops... der tierarzt meiner RB ist auch reiter. und kutscher.

bei dieser übung: treiben, treiben, treiben.

die "einfache" aber weniger wirksame variante ist, auf der schwächeren seite des pferdes auf dem falschen fuss leichttraben. aktiviert das innere hinterbein und verhindert auf die schulter fallen.

und das baut "den" muskel ebenfalls auf.

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@ponyfliege

 kann sie.

Das kann sie? Ah ja... Dann hat sie also L-Niveau mit Übergang zu M. Ah ja..... Dass man eine Übung macht, hat nichts zu sagen. Es kommt darauf an, wie man sie macht. Und das kann eine Anfängerin aber absolut nicht. Als Anfängerin kann sie nicht mal beurteilen, ob das Pferd schief geht. Lass sie das eine Weile so machen mit dem "simulierenden " Pferd und du kannst es wegwerfen.

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@Dahika

sehe ich anders.

die RB ist nicht anfängerin, sondern reitet einfach noch nicht so gut. sie kann das pferd auch auf der geraden permanent umstellen. aber dann wird es ausbrechen. das wäre dann in der tat zwischen l und m.

wechseln durch den zirkel im trab sollte man nach 2 jahren reitunterricht können. wenn nicht, schmeiss den reitlehrer weg.

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Also ich weiß leider nicht was das für ein Tierarzt ist, aber an mein Pferd würde ich den vermutlich nicht lassen auch deiner Schilderung.

Mit einem Ausbilder trainierst du keine Muskeln sondern zwingst das Pferd in eine unnatürliche Haltung in der es sich verspannt.

Longieren über Stangen ist prinzipiell ein guter Ansatz um Verspannungen zu lösen und die Hinterhand zu trainieren aber bitte nicht mit Ausbindern, es gibt da ein schönes Zitat: "Ausbinder gehören in die Hände von Profis und die brauchen sie nicht." das gefällt mir nach wie vor sehr gut und beschriebt es in meinen Augen treffend. Dabei würde ich aber folgendes raten: lass das Pferd nicht die ganze Zeit über Stangen gehen, irgendwann ist Kraft und Konzentration raus und es kann sich wieder verspannen. Mache viele Handwechel und Kurven, gehe ruhig auch ein Stück mit un variiere den Longierkreis, dann wird dem Pferd auch nicht Langweilig und es verliert nicht die Lust.

Woher ich das weiß:Hobby – Bilde selbst Pferde aus

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