Jetzt sag bitte nicht, dass jmd ausser vllt einem 3j. Kind zum Spazieren auf einem Miniatur sitzt u. damit auch noch springt!!!!

Ernsthaft - ob das noch gesund ist...?!?!?!! Nein, das geht nicht mehr u. ging auch überhaupt noch nie - übelste Tierquälerei, wird mir echt schlecht, bei sowas!!!

Ach so ja - machst es ja nur alle paar Wochen, dann ist es ja gar nicht schlimm! Wenn dich nur alle paar Wochen mal ein Auto überrollt, geht das klar. Kein Ding...

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Wie viele reitstunden braucht man für die Basics?

Ich reite schon seit längerem bei Freunden meiner Mutter, wo ich es auch gelernt habe. Das Problem ist halt, dass sie komplett anders reiten als man es normalerweise macht. Die beiden Pferde dort werden nicht mit Hilfen geritten, außer halt mit den Zügelhilfen. Aber so was wie sie mit Gewichtsverlagerung und Schenkeldruck oder so zu reiten kennen die beiden nicht. Auch beispielsweise im langsamen Gallop zu reiten, klappt nicht wirklich, es ist eher ein lass sie mal laufen und wenn es zu schnell wird nimm sie ein bisschen zurück, aber halt kein kontrolliertes ich reite jetzt die ganze Zeit im langsamen Gallop. Auch beim an gallopieren, dieses mit ein Schenkel hintern Gurt und der andere nicht und so machen wir halt nicht, ich treibe sie halt hauptsächlich nur mit Stimme an. Auch so in Anlehnung reiten habe ich da nie gelernt, meist reite ich mit durchhängenden Zügeln, außerdem werden sie nur Gebisslos und mit einem Baumlosen wanderreitsattel, den man komplett anders gurtet als einen Englischsattel, geritten.

Ich muss auch echt sagen das es mir dort sehr gefällt und die Art wie sie reiten auch für Pferd und mich sehr entspannend ist, aber das Problem ist, dass ich manchmal gerne im Urlaub so Ausritte mitmachen würde. Denen denn aber zu erklären, dass man kaum Hilfen einsetzten kann, nicht das Pferd auftrensen kann wenn da ein Gebiss dran ist und keinen Englischsattel Gurten kann, trotzdem aber ja irgendwie Erfahrung im reiten hat, ist immer sehr unglaubwürdig.

Deswegen würde ich gerne, neben dem was ich jetzt mache, irgendwie gerne noch ein paar „richtige“ Unterrichtsstunden nehmen, um in solchen Fällen eben die Basics drauf zu haben. Hätte irgendwer eine Empfehlung was man da machen könnte, also eher einzelstunden oder so und wie viele Stunden man nehmen müsste? Ich möchte danach auch nicht perfekt englisch reiten können, sondern einfach in etwa wissen was ich machen muss und wie ich in etwa die Hilfen einsetzten kann, wirklich nur die Basics.

das falls es mal dazu kommen sollte das mir im Urlaub so ein zum Beispiel strandritt angeboten wird, ich nicht Angst haben muss, dass das Pferd mit mir die ganze Zeit im Kreis läuft, weil ich mein Gewicht falsch verlagere oder so, von irgendwas noch gar nicht gehört habe und ich mich dann da total blamiere und die mir nicht glauben das ich bei denen wo ich jetzt reite eigentlich schon drei Jahre lang im Gelände unterwegs bin.

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Puh! So schade, wie uninformiert der moderne "Pferdefreund" auch heutzutage immer noch ist! Sich drauf setzen u. tragen lassen, an den Zügeln ziehen für links, rechts, halt ist KEIN Reiten! Und es ist auch ganz u. gar nicht pferdefreundlich!

Ein Pferd ist von Natur aus nicht dafür gemacht, einen Reiter zu tragen. Dazu ist es Fluchttier vorhandlastig, was mit Reitergewicht sehr ungünstige Auswirkungen hat. Das kann es nur kompensieren indem es lernt, das Gewicht des Reiters mit dazu entsprechend ausgebildeter Muskulatur u. in Balance zu tragen, somit die Gewichtsverteilung nach hinten zu verlagern. Genau das macht die Dressur u. dafür ist sie da! Sich einfach nur drauf setzen u. das Pferd latschen lassen, macht es auf Dauer kaputt, weil es nicht mit dem Rücken trägt u. Eigen- wie auch Reitergewicht den Bewegungsapparat, vor allem Vorhand, über Gebühr strapazieren. Gelenkverschleiß, Sehnenverletzungen, Entzündungen,... sind leider unschöne Folgen.

(Mit Reiter) langsam galoppieren kann nur ein gesetztes, ausbalanciertes Pferd. Alle anderen rennen ihrem Gleichgewicht hinterher. Du solltest dich erstmal in der Theorie mit den Basics vertraut machen, auch was zB der gut passende Sattel mit Baum im Gegensatz zum baumlosen zu leisten vermag, wie beim Pferd Muskulatur aufgebaut wird, wie die Physiologie eines Pferdes mit u. ohne Reiter funktioniert.

Dann suchst dir eine gute Reitschule und nimmst etwa 1-2 J. lang 1-2x/Woche Unterricht, beginnend ganz klassisch an der Longe, danach solltest du soweit sein, dass du verstanden hast, um was es beim Reiten eigentlich geht.

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Find ich garnicht schön.

Oberdämlich. Aber wem's gefällt, soll es halt einfach so machen, Punkt. Wozu braucht man denn da ständig die Meinung anderer Leute?

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An Metall lecken kann u. a. ein Hinweis auf Magengeschwüre sein, muss nicht unbedingt Mineralmangel sein. Gerade, wenn Pferde das nach dem Fressen machen. Der schleppende Fellwechsel kann auf Cushing hin deuten.

Zink kann man ganz einfach gerade zum Fellwechsel mit einer Hand voll Sonnenblumenkerne zum Futter dazu erhöhen u. generell wäre eigentlich doch anders rum ein Schuh draus geworden. Erst TA u. Blutbild, dann gezielt nach Bedarf auffüttern. Pferde können durch Übermineralisierung ebenso Schaden nehmen, wie durch Mangel.

Es sollte auf jeden Fall vorher abgeklärt werden, ob eine Stoffwechselsache vorliegt.

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Wenn das Pferd nach der Arbeit, zB zum Fressen noch iwo steht, wo es vllt auch noch zieht u. die Temperaturen gehen Richtung 0 Grad oder drunter. Idealerweise nach der Arbeitsphase/am Ende des Trainings, Ausritts,... ein vernünftiges cool down, dann ist die Decke uU auch gar nicht mehr nötig, da die Muskeln dann nicht schlagartig auskühlen.

Wichtig: die Decke darf nicht drauf bleiben! Liegt sie zulange, zieht die aufgenommene Feuchtigkeit zurück ins Pferd. Gerade Offenstallpferde lassen sich einfach trocken pusten bzw.laufen sich ggf selbst trocken. Ich nutze zum Warmreiten meistens keine, da es auch nur marginal schneller geht.

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Ich find's eine schöne Idee, weil es ein Unikat ist und selbst gemacht. Ich würde mich über sowas freuen. Wenn sie Pferde mag ist doch auch das Motiv ok.

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Warum kauft ihr einen Sattel (wenn ihr einen kauft (wenn nicht, warum) )

Weil es nötig ist wenn man reiten und den Rücken des Pferdes nicht malträtieren will. Ein Sattel verteilt das Gewicht des Reiters flächig und hält die Wirbelsäule frei. Ein Sattel wird gekauft zB um einen alten/nicht (mehr) passenden zu ersetzen, der auch nicht (mehr) angepasst werden kann, für ein neues Pferd, für eine bestimmte Disziplin.

welcher Sattel würde es für euch sein müssen ('Modell' z.B. englisch, Western usw, bzw auch Marke (Oder Sattelpad, Fellsattel usw) ) (Aufbau, Kammer, (eher hoch, niedrig usw) was sind die Merkmale für den Sattel den ihr benötigt)

Für mich muss es im Prinzip keine bestimmte Marke sein, wenn der Sattel dem Pferd (und mir) passt und qualitativ in Ordnung ist. Ich habe diverse Sättel im Stall, zB Sommer, Passier,...für die Isis u. a. PS, Physioflex... Für meinen Quarter habe ich einen Westernsattel, gekauft beim Gomeier, der seine Sättel selbst produzieren lässt. Merkmale wie Aufbau, Kammer, ... richten sich natürlich nach dem jeweiligen Pferd und den damit verbundenen Anforderungen. Hat es viel/wenig Widerrist, wie ist der Rücken, ist das Pferd breit, schmal, kurz, lang,... was will ich reiten: Dressur, Springen, Western,... Fellsattel und Sattelpad (Christ bzw. Physio von Barefoot) habe ich auch im Repertoire, benutze beides aber nur ab und an.

was fließt in eure Kaufentscheidung hinein

In erster Linie Passform und Qualität, natürlich spielt auch der Preis mit rein aber ich finde beim Sattel ist an falscher Stelle gespart. Der muss einfach passen. Optik ist mir relativ wurscht, ich brauch kein Glitzerkram und keine abgesetzten Ziernähte und irgendwelchen Schnickschnack. Zudem finde ich es schrecklich, wenn so ein schönes Tier wie ein Pferd mit so Krimskrams überladen wird. Oft so albern, wenn es dann überall blinkt und glitzert, am besten noch in rosa, pink,...

Wo und wie kauft ihr den Sattel

Ich lasse den Sattler meines Vertrauens kommen, reite die in Frage kommenden Sättel Probe und bestelle dann das entsprechende Modell, für das ich mich in Absprache mit ihm entschieden habe

Was ist ein absolutes No-Go für euch

Sättel ohne fachliche Beratung durch einen Sattler zu kaufen und dann womöglich noch lediglich nach Kriterien wie austauschbares Kopfeisen auszuwählen. Sättel aus Kunststoff. Ohne Sattel.

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1. Der Transport funktioniert idR sehr gut. Die Pferde fliegen nach Liege/Belgien u. werden von dort meist auf der Straße weiter transportiert. Ein guter Kontakt ist Ingo Müller, der "liefert" auch nach Österreich, der transportiert seit x Jahren Pferde aus Island u. kümmert sich um die ganze Abwicklung, Kosten ca. ab 2k.

2. Die Impfung bringt nicht wirklich was, kann man sich in meinen Augen sparen. Und ja, viele "originale Isis" bilden hier ein Sommerekzem aus.

3. Ein gutes Pferd aus Island bekommt man ab etwa 2,5 - 3k. Hier natürlich deutlich teurer. Aber: viele Isis leiden sehr unter Heimweh, manche vermissen die Insel ein Leben lang. Bereits auf Island spezielle Isis sind hier dann oft noch viel spezieller... Die Akklimatisierung dauert ohnehin bis zu 1 Jahr.

Zudem sind unsre klimatischen Verhältnisse mittlerweile sehr belastend für originale Isis. Temperaturen im Sommer bis weit über 30° machen ja schon den hier geborenen zu schaffen. Einem Insel-Isi noch viel mehr. Ethisch fragwürdig, da jetzt noch Pferde zu holen. Wir haben letztes Jahr damit aufgehört.

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2. Pferd mitnehmen, ansonsten einfach Routine durch Wiederholung u. du bleibst dabei ruhig u. gelassen. Wenn das Pferd bisher kaum Geländererfahrung hat bzw. auch nicht gewohnt ist, alleine vom Stall weg zu gehen/draußen zu sein, dann ist das Alter uU ziemlich egal. Es regt sich dann halt einfach auf.

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Ja sicher! Reiterliches Niveau, Abzeichen, Turnierfolge, Erfahrungen, etc. sind in vielen Betrieben ausschlaggebend für hopp oder top. Gerade, wenn es ums Reiten u. nicht Service geht.

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Halfter + Führstrick, Putzzeug, Sattel + Unterlage + Gurt + Bügel, Reithalfter + Gebiss + Zügel, (Futter)Eimer, Notfallapotheke, Longe, Longiergerte, Reitgerte/BA-Gerte, Abschwitzdecke. Und dann kommt da ja ohnehin bei den meisten jede Menge an Kram noch dazu...

Reithalfter: Gr. misst man aus oder probiert mal die vom Nachbarpferd um eine Orientierung zu haben, kann man online kaufen, im Fachhandel, sich beim Sattler machen lassen,...

Um das Gebiss auszumessen gibt es spezielle Schablonen bzw. bespricht man sich mit dem Pferdezahnarzt. Schau mal auf YT, da gibt es Anleitungen dazu.

Es gibt auch von diversen Firmen, zB Sprenger, Gebissberater, die kommen auf Wunsch vor Ort. Ansonsten Kauft man ebenfalls im Fachhandel, online,...

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Man kann Pferde auch trainieren ohne zu reiten - u. vor allem, ohne ihnen zu schaden! Wenn kein passender Sattel vorhanden ist sollte einer besorgt werden oder man verzichtet auf Reiten! Ohne Sattel mal - die Betonung liegt auf MAL! - auf einem gut bemuskelten Pferd für 1/2h oder so ist ok. Und auch dann ist der Reiter der einzige, der dabei Spaß hat. Ohne Sattel ist nun mal für das Pferd unangenehm bis schmerzhaft, da ihm der Reiter direkt auf der Wirbelsäule sitzt und punktuell in den Rücken drückt. Aua.

Eine Besi, die der Meinung ist sowas schadet nicht oder ist ok für das Pferd, hat ja scheinbar richtig Ahnung...

PS: eben noch gelesen, das Pferd hatte eine lange Pause u. soll abspecken - da setzt man sich bitte auch mit Sattel nicht drauf!!!! Erst mal vom Boden (Longieren, Bodenarbeit, Spazieren,...) aus Speck ab- u. Muskeln aufbauen. Erst, wenn das Pferd wieder einen vernünftigen muskulären Zustand erreicht hat, kann da wieder ein Reiter drauf. Alles andere ruiniert die Gelenke u. schädigt den Rücken.

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Der (online) Longenkurs von Babette Teschen wäre ein sehr guter Einstieg. Vor allem auch um die Physiologie zu verstehen. Zudem kannst du natürlich auch ganz klassisch einen Lehrgang machen und die FN - Longierabzeichen erwerben. Wobei ich von der Methode Longieren an der Trense womöglich noch mit Hilfszügel verschnallt nix halte. Noch weniger ehrlich gesagt von irgendwelchen HMS-Methoden, bei denen das Pferd iwie im Kreis gescheucht wird.

Wenn du es doch aber schon oft mit Trainer gemacht hast u. jetzt nur 1x ohne, was willst du dir denn da bitte beibringen? Ein zB Fahrschüler macht ja auch nicht plötzlich alleine eine Fahrstunde, in der er sich iwas beibringt...

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Pferd erschreckt, meine schuld?

gerade beim Spaziergang ist mir ein Pferd mit Reiter (ca. 16-20 Jahre alt) entgegen gekommen. Als ich die beiden gesehen habe, das war ungefähr 30-50m von uns weg weil die um eine Kurve gekommen sind, habe ich meine Hunde etwas lauter gerufen weil die weiter weg waren im Wald. So wie ich es immer mache wenn Pferde kommen, um die beiden abzulegen, den Sicherheit geht vor. Scheinbar hat sich das Pferd aufgrund meines Rufes erschreckt oder so, denn als ich meine Hunde gerufen habe hat es seine Augen aufgerissen und ist gestiegen. Die Hunde habe ich eben an einem Baum festgebunden und bin zu ihr hin um zu fragen ob alles in Ordnung war, darauf hat sie mich angeschnauzt das ich sie fast umgebracht hätte und ich meine „Köter“ auf ner Reitstrevke (ist übrigens keine, im Schritt darf hier im Wald zwar geritten werden und auf manchen Wegen im Trab, aber es ist keine spezielle reitstrecke) anleinen soll. Ich hab erwidert das in dem Wald keine leinenpflicht besteht und meine Hunde somit auch frei laufen dürfen, und habe sie gefragt was jetzt ihr Problem mit meinen Hunden war, weil die beiden noch nicht mal in die Nähe des Pferdes gekommen sind und auch nicht gepellt haben oder so. Darauf hin meinte sie, das ich die Hunde ja nicht hätte so laut rufen brauchen, wenn sie angeleint gewesen währen. Dann habe ich gesagt, das sie froh sein kann das ich Rücksicht auf sie und ihr Pferd genommen habe (machen viele Hundehalter leider hier nicht) und habe gefragt, warum man denn auch mit einem scheinbar so schreckhaften Pferd und dann auch noch alleine ausreiten geht. Darauf hat sie nur erwidert „pass du mal besser auf deine köter auf und Urteile nciht über andere“ und ist gegangen.

Ich hab meine Hunde abgebunden und bin die andere Richtung mit den beiden gegangen.

Aber jetzt mal ehrlich, was kann ich denn jetzt dafür? War das meine Schuld? Oder hätte sie ihr Pferd einfach besser einschätzen müssen?

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Schuld ist da relativ. Du konntest nicht wissen, wie das Pferd auf dein Rufen reagiert. Wenn es denn nun wirklich das Rufen war. Vllt auch die Hunde oder dein Auftauchen aus der Kurve, oder alles zusammen,... das wird sich wohl nicht mehr klären lassen.

Jedenfalls muss bei Tieren, gerade Pferden, immer damit gerechnet werden, dass sie sich erschrecken oder nicht so reagieren, wie man es erwartet.

Die Reiterin ist sicher auch mega erschrocken u. hat dich deshalb so angeranzt. Ich würde das jetzt nicht überbewerten an deiner Stelle.

Jedenfalls von mir ein herzliches Dankeschön, dass du ein Hundehalter bist der sein Hirn benutzt u. Rücksicht nimmt. Gibt auch andere, die ihre Hunde einfach laufen u. toben lassen, egal wer des Weges kommt. Als Reiter, Radfahrer, Fußgänger u. selber Hundehalter schon wirklich brenzlige Situationen erlebt u. nicht immer ist mit der Einsicht der "Verursacher" zu rechnen. Im Gegenteil.

Schlimmer Unfall vor paar Jahren bei uns im Ort, als ein junger Huskie, allein unterwegs mit einem Kind welches den natürlich 0 im Griff hatte, eine 13j. mit ihrem Haflinger jagte, die runterfiel u. sich schwer verletzte. Schlimmer Unfall meiner Freundin vor einigen Jahren, als deren Jungpferd von einem Hund richtig gehend angegriffen wurde - sie fiel runter u. das Pferd stieg ihr auf den Arm - der war dann Matsch... Der Besitzer des Hundes war auf der anderen Seite des Waldes seelenruhig im Biergarten sitzend zu finden. Hatte zwar mitbekommen, dass sein Hund stiften gegangen war, aber dachte sich was soll's, der kommt schon wieder... Naja, derlei Geschichten gibt es ein paar.

Aber gibt natürlich auch doofe Reiter, Radfahrer, sonstwas, bei deren Benehmen man sich einfach nur ans Hirn fassen muss.

Und die Tiere selbst können ja nichts für inkompetentes, dummes oder rücksichtslose Verhalten ihrer Halter.

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Du bist nicht alleine mit diesem Thema u. vllt hilft es dir, dich auf das zu konzentrieren, was du hast. Nicht, was du nicht hast. Immerhin ist es dir möglich, Kontakt mit Pferden zu haben u. sogar reiten zu gehen. Das ist nicht für jeden möglich, der das gerne möchte.

Und ob du dir später mal ein Pferd leisten kannst, hängt größtenteils davon ab, wie du dein Leben organisierst. Welchen Beruf wählst du, wie gehst du mit deinem Geld um, wärest/bist du bereit auf Dinge dem Pferd zuliebe zu verzichten,...

Und selbst, wenn ein eigenes Pferd nicht klappt - eine RB sollte ja auf jeden Fall möglich sein. Das ist ja nicht das schlechteste, wenn es gut klappt.

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Hilfe! Was hat mein Pferd?

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe irgendwer kann mir helfen.
Wir haben vor knapp 5 Wochen ein 9 jährigen Wallach aus einem Verkaufsstall gekauft (ja, Verkaufsstall birgt immer Risiken, aber er musste einfach mit). Die AKU war unauffällig und ich bin ihn auch vorher Probe geritten, alles problemlos.

Nun haben wir ihn die erste Zeiten ankommen lassen und nur mit ihm gekuschelt. Da er in einem Offenstall steht, hatte er dennoch Bewegung und wurde von uns auch ab und zu longiert oder spazieren geführt, auch das war bislang kein Problem. Da bis Sonntag alles einwandfrei geklappt hat, er lediglich mit den anderen Pferden noch nicht ganz klar kam, haben wir meine kleine Schwester drauf gesetzt und dann ist es passiert…

Sie saß kaum drauf, da hat er gebuckelt und ist gestiegen, meine Schwester ist somit vom Pferd gefallen und hat seitdem tierische Angst vor ihm. Wir haben ihn dann ablongiert und seitdem wurde er auch nicht mehr bewegt, jedoch zeigt er jetzt ein sehr komisches Verhalten. Er frisst sehr schlecht und lässt sich auch kaum noch anfassen, sobald die Stalltür aufgeht, geht er raus, wenn man ihm zu nahe kommt, geht er weg…

Wir haben vorher schon beobachtet, dass er die Hinterbeine ständig entlastet, da der Tierarzt jedoch meinte, das wäre nur Bequemlichkeit, haben wir uns keine Sorgen gemacht. Das Pferd lahmt auch nicht.
Am Freitag kommt nun ein Osteopathin und schaut sich ihn an, in der Hoffnung, dass es eine körperliche Ursache für sein Verhalten gibt, die wir dann behandeln können.

Jetzt zu meiner Frage:

Selbstverständlich lassen wir auch nochmal einen Tierarzt und einen Sattler kommen, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass er sich wegen der Schmerzen nicht mehr anfassen lässt und vor uns wegläuft.

Da wir leider kaum was über ihn wissen, weiß ich auch nicht, ob wir eventuell irgendwas falsch gemacht haben und er deswegen so misstrauisch ist. Meint ihr, dass das vielleicht doch eine Verhaltensstörung ist, er jetzt richtig ankommt und sein wahres Ich zeigt oder braucht er einfach Zeit und ist deshalb so komisch? Hilft ihm vielleicht Nervensaft?

Er war wie gesagt am Anfang nicht so… ich verzweifle langsam und kann mir einfach nicht erklären, was mein Pferd hat.
Für hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar….

LG Marie

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Lass doch das arme Tier mal in Ruhe ankommen! Es hat minimum 2 Umzüge hinter sich, evtl. in kürzerem Abstand, kennt euch nicht, den Stall nicht, die anderen Pferde nicht. Im besten Fall braucht er also nur etwas Zeit. Um ein wirkliches Team zu werden kann das gerne mal bis zu 1 Jahr dauern.

Im schlechtesten Fall hast du ein völlig unpassendes/"Problempferd" gekauft. Oder es war beim Händler unter Sedierung, etc. Manche haben da so ihre Methoden, vor allem wenn sie merken der Käufer kennt sich nicht aus bzw. will das Pferd unbedingt haben.

Was sagt dein Trainer/in? Den du hfftl beim Kauf/Probereiten dabei hattest? Osteo ist sicher eine gute Idee, auch Zahnarzt, wenn er schlecht frisst.

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