Ein Tinker zählt zu den Spätenwicklern! Der sollte mit 5 erst angeritten werden... dem Pferd fehlt mit Sicherheit Kraft, Balance, Muskulatur. Kopf hoch reißen, buckeln... gerade wenn es regelmäßig geschieht, deutet immer auf Schmerz hin.

Natürlich ist beim Einreiten was schief gegangen - keine Frage! Viel zu früh und scheinbar auch nicht fundiert. Es sollte Osteo ans Pferd, Ausrüstung überprüfen und dann wäre optimal, das liebe Tier über den Sommer weg zu stellen und im Herbst mit einem Trainer komplett von vorne zu beginnen.

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Ich war mit meinen auch bei Regen auf dem Spielplatz, im Wald, in der Natur unterwegs - sofern es denn zeitlich möglich war. Allerdings muss ich dazu sagen, meine sind auf einem Pferdehof groß geworden - draußen ist hier Gesetz. Bei jedem Wetter. Und Beschäftigung gibt es natürlich auch immer. Matschhosen, feste wasserdichte Schuhe und Regenjacken an, ggf Mütze/Kappe und gut.

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Dein Alter, deine Größe, ob du mehrgewichtig bist (genaue kg erstmal unnötig - außerd du suchst ein Pony), Reitweise, deine Erfahrung, wieviel Jahre Unterricht, Abzeichen falls vorhanden, zeitlicher Rahmen (zB 2x/Woche), fixe Tage oder ob du flexibel bist oder nicht, finanzieller Rahmen, Bereitschaft auch mal zB einen Schmiedtermin zu übernehmen, bist du mobil (eigenes Fahrzeug) oder auf Öffis/Muttitaxi angewiesen, was du dir vorstellst: ruhiges Pferd oder eher auch mal spritzig,...

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Vorher gründlich sauber machen, am besten schon mal abspritzen und abbürsten. Dann in einen alten Bettbezug packen (zumachen!) und mit geschlossenem Klett 30°C mit Feinwaschmittel waschen - im Schonwaschgang, Kurzprogramm ist völlig ausreichend. Kratzer bekommt man da idR nicht mehr raus.

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Ziemlich am Anfang, als ich die ersten male als mobile Trainerin unterwegs war, hat mich ein Hafi mal beim Verladetraining quer über den Hof vom Hänger weg zurück in den Stall geschleift... vor versammelter Mannschaft. Yau - da lag dann die großartig angekündigte tolle Turniertante mit der Nase fast im Dreck und war erstmal mal etwas hilflos - und mega sauer. Auf mich selbst. Aber Lektion gelernt. Passierte mir kein zweites mal, zudem wird man gelassener und wer auch mal über sich selber lachen kann, hat damit auch kein Thema.

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Wenn du nicht riskieren willst, dass das Pferd körperlich und psychisch Schaden nimmt - nein! Natürlich gibt es Reiter, und leider gar nicht mal wenige, die ihre Pferde richtig trietzen und gerne mal an oder auch über die Grenzen bringen - wozu? Mit pferdegerechtem, fairem Reiten hat das genau nichts zu tun. Schnell aufgebaute Pferde bauen auch schnell wieder ab. Sind verletzungsanfälliger, oft nicht mehr klar im Kopf, oft genug dann auch sauer geritten. Ist das dein Ziel? Zumal gerade im Freizeitbereich? Ist es nun entscheidend, ob das Pferd 3 Wochen früher oder später die Galoppade zwei Minuten länger halten kann oder nicht?

Bitte mach dir einfach bewusst, was es für ein Pferd bedeutet, einen Reiter zu tragen. Wenn ihm die Kraft ausgeht, dann kann es weder sein eigenes noch das Reitergewicht halten - und Motivation sieht dann logischerweise auch bald ganz anders aus.

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Hufe auskratzen vergessen ist sicher kein wirkliches Drama - Wasser uU schon. Nämlich dann, wenn die Pferde keine zusätzliche Wasserquelle haben - in vielen Ställen gibt es zusätzlich zu Bottichen oder IBC's auch noch Selbsttränken,... Wenn das bei euch nicht der Fall ist und auch niemand anders das Wasser auffüllt/auffüllen kann, dann musst du nochmal hin und musst das erledigen. Zwingend!

Mir müsstest du als Besi nix geben, wozu? Fehler sind menschlich, mir käme es eher darauf an, wie du damit umgehst. Wenn du direkt Bescheid sagen würdest, dass du das Wasser vergessen hast, dich selbst darum kümmerst, dass es doch noch aufgefüllt wird (nochmal kommen, jmd anderen bitten,...), dann wäre das für mich ok. Solltest du allerdings nichts sagen oder es dann nochmal vorkommen, wäre es das gewesen.

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Könnte sein, dass die Ausrüstung scheuert, aber auch ein Pilz, Milben, oder sowas. Sieht für mich eher nach Pilz aus. Solltest mal TA drauf schauen lassen, Pilz kann ansteckend für die anderen sein und bei Behandlung (zB Waschen mit Ivermectin - aber nicht ohne Rücksprache mit dem TA, gerade auch wegen der Stelle im Gesicht) musst du auch dein Putzzeug, Halfter,... säubern und desinizieren, damit sich das Pferd nicht wieder ansteckt.

Würde ohnehin mal Blutbild machen lassen, wenn du das Pferd neu hast um zu sehen, ob es Zink - schadet im Fellwechsel ja ohnehin nicht - braucht. Kieselgur kann helfen, äußerlich angewendet auch gegen Milben und Haarlinge.

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Ja, ich gehe dahin - als Mitwirkende, meine Tochter als Turnierteilnehmerin. Für uns ist München natürlich Heimspiel, weil wir es nicht weit haben. Wir haben dann auch immer nette Übernachtungsgäste, treffen dort viele Kollegen, Freunde, Bekannte,.. (ehem.) Mannschafts-/Kaderkollegen, einige die ich sonst nicht mehr so oft sehe. Ist anstrengend, macht aber großen Spaß.

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Echt jetzt...?! Wenn du den Führerschein machst auf 'nem Automatik ist dann Schalter fahren Verarsche? Oder anders rum?

Pferd bleibt Pferd egal in welcher Reitweise und wenn der Mensch da drauf will, muss das Pferd Muskulatur und Balance ausbilden, um diesen tragen zu können ohne Schaden zu nehmen. Dieses Ziel verfolgt die englische Reiterei genauso wie das Westernreiten. Beide Reitweisen sind jedoch aus völlig unterschiedlichen Richtungen und Hintergründen enstanden und werden entsprechend anders umgesetzt. Auch spielt die unterschiedliche Ausrüstung eine Rolle.

Btw - Leichttraben, was du hier als "im Takt des Schritts vom Pferd, auf und ab gehen muss im Sattel" bezeichnest, ist in beiden Reitweisen gängig.

Warum nun eine Reitweise "Verarsche" sein sollte und die andere nicht, bleibt wohl dein Geheimnis - bzw. offenbart, dass du in keiner der beiden Reitweisen scheinbar den Kern begriffen hast. Mitnichten ist eine davon eine "freundlichere" oder "bessere" Reitweise, sondern es kommt wie immer auf die Verwendung des Pferdes an, wie gut und sorgfältig es ausgebildet wird und was der Reiter damit macht. Gutes Englischreiten ist genauso schwierig wie gutes Westernreiten.

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Schritt zurück. Lockere, lösende Arbeit. Runter vom Pferd und vom Boden aus Tragkraft und Balance erarbeiten. Warum denkst du, dein Pferd macht das absichtlich...?! Es scheint überfordert und kann (noch) nicht leisten, was du von ihm verlangst. Ich hoffe, Skala der Ausbildung ist dir ein Begriff...

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Nö. Wozu? Der Arzt kann auch nix machen, außer dir 'ne Salbe, welche die Wundheilung unterstützt, geben. Die kannst dir auch selber holen (zB Bepanthen). Kannst auch Quark drauf machen, das kühlt, entspannt und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit.

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Ein Muss ist etwas zum Wunden und Hände desinfizieren, sowie Einmalhandschuhe und sterile Kompressen, da kann man einfach welche aus einem abgelaufen Autoverbandskasten nehmen. Ob man die dann nun mit 'nem "Menschenverband" oder einer einer extra Pferdebandage befestigt, ist an sich für die 1. Hilfe wurscht. Hauptsache, man kann einen Druckverband machen.

Sehr nützlich finde ich auch Fellpflaster. Auf kleinere Wunden kann man Betaisadonna machen oder auch Rivanolsalbe. Auch gut für Stiche usw Arnikasalbe, Traumeel als Salbe und als Tabletten bei stumpfen Geschichten wie zB Prellungen. Auch mit rein sollte Verbandswatte, (Gaffa)Tape/Klauenband.

Und sowas wie Colosan für Verdauungsprobleme oder Grataegutt, letzteres auch für den Kreislauf.

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Die Auflagen für Pferdehaltung erfährst du in deiner Gemeinde/Stadt. Die müssen erfüllt sein, dann kannst du natürlich auch 3 statt 2 Pferde da hin stellen, wenn entsprechend Platz vorhanden ist.

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Soweit mir bekannt dürfen nur Händler die roten Nr. nutzen, Privatpersonen dürfen mit solchen Fahrzeugen nicht fahren. Der Weg zur Zulassungsstelle gilt als Überführungsfahrt, aber nur wenn der Händler bzw. jmd aus seinem Team das macht und auch nur auf direktem Weg.

Also nein - darf der Käufer im Normalfall nicht.

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Gut sehen die Hufe nicht aus, die Bearbeitung ist nicht optimal und Rillen können prinzipiell verschiedene Ursachen haben: futter-/stoffwechselbedingt, Entzündungen zB das Pferd hatte mal Strahlfäule, Hufabszess, Hufgeschwür,... aber auch einfach mechanische Einflüsse und dazu gehört auch schlechte Hufbearbeitung.

Um die Frage zu beantworten: Rehe sieht man hier (noch) nicht, zudem schreibst du iwo das Pferd läuft normal, ist nicht fühlig,... einen Reheschub merkst du und zwar deutlich, weil diese Pferde dann unter wirklich schlimmen Schmerzen leiden. Die Hufe sind warm/heiß, am Fesselkopf deutliche Pulsation spür-/oft auch sichtbar, das Gangbild ist klemmig/lahm, die Pferde entlasten (Sägebockstellung) oder legen sich hin und zeigen mehr als deutlich, dass es ihnen schlecht geht.

Was deine Trainerin meint ist womöglich, dass dein Pferd (stark) gefährdet ist? Dann müsstest du auf jeden Fall mal Fütterung und Haltung überprüfen und dafür sorgen, dass das Pferd ggf abnimmt.

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Ob er jetzt direkt 'ne Therapie braucht - keine Ahnung. Aber als erwachsene Person (oder nicht?) im Streit rumspringen und irgendwo gegenschlagen find ich absolut grenzwertig. Auch, dass jmd ausrastet, weil er beim Sport schwitzt - und wenn er den draußen macht und es dann je nach Jahreszeit kalt ist, heiß, regnerisch... äh, ja. Oder hast du ihn überredet zu fahren und er wollte eigentlich gar nicht?

Die Antwort auf das Thema Schuhe wegräumen finde ich nicht sonderlich frech, sondern ehrlich. Und sie sagt einfach nur aus, wie es ist. Dass er keine Rücksicht nehmen mag und es ihm egal ist, was da liegt und ob es dich stört.

Ich denk bei sowas immer an die Zukunft - wie benimmt sich so einer, wenn man tatsächlich langfristig zusammen bleibt, vllt dann zB mal Kids da sind? Ackert sich die Frau dann tot und der Herr ist genervt von allem und rastet dann auch aus, wenn ihm was nicht past...? Nee, Danke.

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