Mais ist kein optimales Kaninchenfutter. Die Kolben würde ich grundsätzlich nicht verfüttern, Maisblätter hingegen gibt es ab und an in der Erntezeit, die werden allerdings auch kir bedingt angenommen.

In Zukunft solltest du von Diebstahl die Hände lassen, falls das gemeint war. Ein paar Naturalien am Wegesrand schaden weitaus weniger und sind dann sogar frei von Pestiziden.

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Nein, Natron ist kein Salz. Ich glaub, da hat dein Vater Natrium und Natron ein wenig durcheinander gebracht.

Generell kann man zur Not bei Kuchen und Keksen schon mal zum anderen greifen, sollte dann die Mengen anpassen. Bei sehr sensiblen Rezepten ist das aber nicht ratsam und man sollte sich das jeweilige Produkt kaufen. Eine Packung Natron kostet weniger als einen Euro, und ist ein wahrer Allrounder im Haushalt.

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Ein vernünftiger Longenkurs, ein passender Kappzaum und eine Longe, die gut in der Hand liegen reichen absolut aus, um ein Pferd richtig zu gymnastizieren. Wenn du weißt wie man damit arbeitet, baust du auch da Rückenmuskulatur auf.

Aber ein Pferd ohne jeglicher Erfahrung an eine Doppellonge zu hängen und im Kreis rotieren lassen, zeugt von grober Verantwortungslosigkeit. Von dem her: Spar dir die Fragen hier, such stattdessen nach einem Longierkurs in deiner Nähe und mach ihn auch.

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Mir hat's damals, vor fünf Jahren nicht wirklich gefallen. War aber nur zu Urlaub dort. Viele sexuelle Belästigungen, sowohl verbal, als körperlich. Die Leute - teils nett, teils weniger.

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Ich werde im Dirndl heiraten. Das darf dann schon teurer sein, aber es muss definitiv weit unter dem Tausender bleiben. Einfach, weil ich es unnötig finde, für diesen einen Tag ein sauteures Stück Stoff zu kaufen, dass ich dann nie wieder anziehen kann. Von so günstigen Klamotten halte ich aber ebenso wenig. Ih kaufe ja auch keine Shirts um fünf Euro.

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Was war es denn für ein Feld? Acker oder Grünland. Zurzeit gibt es sehr viel zu tun. Die einen sind noch mitten in der Ernte, die anderen bereiten das Feld bereits für den Winter vor.

Wir (Milchviehbetrieb) stehen, je nachdem wer die Kühe melkt, zwischen fünf und sechs auf. Im Sommer bei der Heuernte kann es schon mal bis halb elf dauern, seit wir nur mehr zu zweit sind. Im Winter kann es durchaus sein, dass wir für die Nutztiere nur eine halbe Stunde brauchen, wenn nicht alle gemolken werden müssen.

Auf dem Acker kann das noch viel länger dauern. Aber manchmal gibt's auch wochenland nichts zu tun.

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Gerade hier im Bett: meine 3 Katzen, darunter ein vom Hand aufgezogenes Findelkind, ein Streuner, der immer aus dem Tierheim ausgebüchst ist und eine, die schon vor mir hier geboren ist.

Daneben liegt Poseidon, der Pflegehund meines Partners. Er wartet noch auf eine ordentliche Vermittlung. Leider hat er teilweise aus Angst aggressive Züge, die das Finden eines Zuhauses sehr erschweren.

Unten im Stall hoppeln vier Kaninchen, alle aus dem Tierheim.

Vier altsteirische Hühner vom Züchter und 6 Enten, sowie zwei Gänse von meinen Eltern halten den Hof unkrautfrei.

Dazu gesellen sich noch vier Pferde, wobei auf dem Papier nur eines mir gehört, wobei das meiner Schwester auch so gut wie meines ist. Die anderen beiden gehören zu meinem Partner.

Komplettiert wird das von zehn Rindern aller Alterstufen. Jeweils sechs mal selbst gezüchtet, den Rest vom Vater übernommen.

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Ja

Ja, eines, das auf dem Papier zu mir gehört und insgesamt vier, um die ich mich täglich kümmere als wären es meine.

Meine Eltern habe ich gar nicht überredet. Ich habe damals mit achtzehn den Entschluss gefasst, den elterlichen Hof zu übernehmen. Sie freuten sich über jemanden, der ihnen die Arbeit abnahm, und zogen dann auch anschließend weg, ich habe den Milchviehbetrieb verkleinert und auf Bio mit extra viel Tierwohl umgestellt, halte aber zudem noch die Pferde auf dem eigenen Grund. Denn eines wirst du nie schaffen, und das ist auch gut so: die Eltern zum Pferd überreden.

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Habe ziemlich Alles inkl z.B.Radio, Batterien,Kerzen, Holz, Vieh,

Wir wohnen ziemlich abseits. Da hat man von grundauf schon mehr zuhause als jemand, der in der Stadt lebt. Man kann ja schließlich nicht schnell mal zum Supermarkt. Der ist nämlich eine dreiviertel Autostunde weg. Da kann es schon vorkommen, dass man mehrere 10kg-Packs an Mehl, Zucker und Co. kauft. Da wur, praktischerweise auch noch Nutztiere (Rinder, Hühner, Enten, Kaninchen) halten, sind auch Eier, Milch und Fleisch stets verfügbar. Mit dem großen Garten inklusive Obstanger können wir uns auch mit Pflanlichem zu zweit gut versorgen und müssen nicht sehr viel dazukaufen, nur Dinge, auf die wir Lust haben, die hier nicht gedeihen. Vieles kochen wir ein, anderes wird eingefroren. Wald und Wiese bietet, je nach Saison auch viel Essbares.

Wir heizen noch mit Holz, das ist hier einfach am besten für's Klima, dank eigenem Wald auch für den Geldbeutel. Zusätzlich haben wir noch Solarplatten für's Warmwasser. Auch das ist stets verfügbar.

Kerzen und so Kram haben wir auch zu Genüge rumliegen. Auch einen Kurbelradio. Notstromaggregat auch, das ist aber nicht sehr leistungsstark.

Falls sich wer fragt, auch Klopapier haben wir stapelweise zuhause. Da kaufen wir vom Fahrhändler immer mehrere Packs.

Auch Medikamente und Verbandszeug wäre im Falle des Falles da, immerhin das nötigste.

Also ja, im Großen und Ganzen würden wir es ganz gut durch schaffen. Stromausfälle haben wir ja hier des öfteren, klar, Blackout ist's keiner, aber im Winter kam es schon mehr als einmal vor, dass wir tageöang stromlos waren und abgeschnitten von der Außenwelt. Lässt sich aber bei Kerzenschein, einem guten Wein, Karten und den lieben Nachbarn auch gut aushalten.

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Ich sehe das kritisch, da

Ich lasse mal meine generelle Meinung zu dem Genderwahnsinn unausgesprochen.

Allerdings ist es bei den meisten Tierarten so, dass es jeweils die männlichen/weiblichen Formen bereits gibt. Katzen sind weiblich, Kater männlich. Kühe weiblich, Stiere männlich. Ente weiblich, Erpel männlich. Hirsch männlich, Hirschkuh weiblich. Huhn weiblich, Hahn männlich. Diese Liste ließe sich beliebig fortführen.

Die Begriffe sind zur freien Entnahme da. Du darfst sie gerne verwenden, wenn du möchtest. Aber bleib mir bloß fern mit Stier:innen, Erpel:innen, usw.

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Es gibt viele Dinge, die ich hier erzählen könnte. Aber eines, das ich nie, nie, niemals vergessen werde, ist dieses hier:

Es war Mitte Juni, ich habe an diesem Tag bei einem Bergwanderwettbewerb mitgemacht (50km), demetsprechend gut war auch die Stimmung. Abends traf sich unsere Clique. Es floss, zugegeben, auch ein wenig Alkohol. Ich weiß nicht, wie wir drauf kamen, aufjeden Fall gingen wir heim, packten einen Rucksack, schnappten uns die Zelte, setzten uns aufs Rad und fuhren los. Drei Wochen lang. Bei Sonne, Regen, Sturm. Wir vier, irgendwo da draußen. Ohne Handys oder dergleichen. Wir sahen uns Städte an, planschten in Seen und bewanderten Berge. Es war einmalig. Phantastisch. Wunderschön. Nicht immer einfach. Aber es hat uns als Gruppe noch mal ganz anders formatiert.

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Wir hatten hier mal so eine Gruppe. Die haben einen alten Bauernhof mit kleinem Grundstück gekauft, das Wohnhaus so renoviert, dass es genügend Zimmer gab, einen (tatsächlich wunderschönen) Garten angelegt und ein paar Schafe, Hühner und Kaninchen gehalten. Sie haben gemeinsam gelebt, auf dem Hof gearbeitet und Spaß gehabt. Aber irgendwann kam das Ganze außer Kontrolle. Sie zogen sich immer weiter aus der Dorfgemeinschaft zurück. Nahmen ihre Kinder von den Schulen. Hörten auf zu arbeiten und bezahlten anfallende Kosten (Strom, Wasser, div. Abgaben) nicht mehr. Auch intern funktionierte die Gemeinschaftskassa nicht mehr. Irgendwann fingen sie an zu stehlen. Nein, kein Geld, sondern Obst und Gemüse aus den Gärten, auch kleinere Tiere. Suchte man das Gespräch, verriegelten sie die Türen. Dann begannen diese Racheversuche an Leute, die was gegen sie sagten. Häuser wurden verschmiert, Köpfe von geschlachteten Tieren vor die Türe gelegt, so Zeug. Zum Schluss kam ihnen die Polizei endlich auf die Spur. Winige machten sich aus dem Staub, irn paar andere blieben. Weiterhin total abgeschottet. Wenn sie auf normale Dorfbewohner stießen, schimpften sie oder bespuckten sie. Bis das Gehöft vor acht Jahren komplett abbrannte. Sie zogen weiter.

Alles in allem halten mich diese schaurigen Erfahrung ziemlich ab von solchem Kommunen, wobei es sicher viele friedliche, ordnungsgemäße gibt. Für mich wäre es allerdings nichts.

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Nein

Beim echten Biskuit wird das Eiklar zu Schnee geschlagen. Dieses wird am Ende unter die Teugmasse aus den restlichen Zutaten (Zucker, Eigelb, Mehl) untergehoben. Durch die vorsichtige Verarbeitung bleibt der Eischnee steif und sorgt für Lufteinschlüsse - die machen den Teig locker.

Backpulver macht's ganz ähnlich. Sinn und Zweck von Triebmitteln sind immer Luft im Teig.

Deshalb wird beim Biskuit zusätzlich kein Backpulver benötigt. Eischnee reicht komplett aus.

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Ich finde die Idee nicht schlecht - solange es ordentlich umgesetzt wird. Als ich mich selbst für die artgerechte Pferdehaltung zu interessieren begann, hsbe ich mir viele Ställe angesehen. Von den Boxen bis hin zu Trails. Auch Altivställe waren dabei. Aber was soll ich sagen? Da wird schon viel Unfug betrieben. Von so gut wie keinen Platz (viel zu viele Ställe) über konstant leere Heuraufen, Herden wo das eine Pferd das andere nicht ertrug bis hin zu zugig-windig-kalten Ställen habe ich alles gesehen. Wobei die tatsächlich eher die Ausnahme waren. Die meistem waren, muss man schon sagen, wirklich ordentlich und artgerecht geführt. Ganz klar, pro ist natürlich die Bewegungsfreiheit, das dauerhafte Bereitstehen von Futter und das Leben im Herdenverband. Es ist eine sehr natürliche Haltung.

Ich persönlich habe ja ein Herz für die Paddock-Trail-Haltung. So habe ich es jetzt auch für meine kleine Herde entschieden. Es bietet einfach unfassbar viele Vorteile. Alles dazu findest du bspw. hier: https://www.equidocs.de/blog/paddock-trail/

Lies dich gerne mal rein, wenn du magst. Ist auch nochmal eine interessante Alternative zu der schrecklichen Boxenhaltung mit max. vier Stunden Ausgang.

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Wir haben eine Partnerstadt in Brasilien. Das ist auf die Geschichte zurückzuführen, da nach dem ersten Weltkrieg viele von unserem Dorf dorthin flüchteten. Wie dem auch sei, vor zwei Jahrzehnten fand da noch viel Austausch statt. Es gab Spipendien für die jeweiligen Schulen am Partnerort, Schüleraustausche, Auftreten vo. Chören, Musikgruppen, Theatervereinen, usw. Turniere in diversen Sportsrten gegeneinander uvm... Leider schlief das Ganze ein. Inzwischen gibt es kaum mehr Interaktionen. Schade drum.

Ich denke, dass es bei anderen Orten ähnlich ist. Je nach Engagement wird es sowas noch geben oder eben nicht mehr. Aber ob mehr Sinn dahintersteckt, weiß nicht nicht.

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Essen kann man alles. Vieles allerdings nur einmal ;-)

Der Großteil des in Deutschland angebauten Mais ist Futtermais. Der ist per se nicht giftig, schmeckt aber schlichtweg nicht, da er kaum Zucker, dafür viel Stärke enthält. Es gibt eine ganz kurze Phase (Milchreife), wo auch der Futtermais geschmacklich an den Zuckermais rankommt.

Also könnt ihn ihr meinetwegen gern probieren, wahrscheinlich schmeckt er aber nicht. Zudem weiß man nicht, mit welchem Zeug er gespritzt wurde...

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Im der Regel sind junge Kätzchen in dem Alter, in dem sie abgegeben werden sollen, schon so reinlich, dass sie gerne das saubere Katzenklo aufsuchen, um ihr Geschäft zu verräumen. Das liegt in ihrer Natur. Unterstüzen kannst du sie, in dem du die Toiletten in erreichbarer Nähe aufstellst, bzw. die Kitten nicht im ganzen Haus oder der Wohnung rumrennen lässt, damit bei Eile keim Missgeschick passiert. Zudem solltest du nach den Hauptfütterungszeiten das Bäuchlein der Kleinen massieren und sie dann in die Schüssel setzen.

Die Toiletten sollten so eben wie möglich begehbar sein. Nur wenige Katzen bevorzugen die Toilette mit Einstieg oben. Zudem erstmal die Klappe (wenn du die Klos mit Deckel hast) aushängen oder, wenn Option eins nicht möglich ist, irgendwie offenhalten.

Nicht vergessen, pro Katze eine Toilette und dann immer eine zusätzlich!

Das Streu sollte nicht parfümiert werden - das riecht den empfindlichen Tieren gar nicht. Ob Klump- oder normales Streu ist eine individuelle Entscheidung. Der Umwelt zuliebe sollte man auf ökologisches Streu zurückgreifen.

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Ich kaufe meine meistens im Fachgeschäft. Da kann ich probieren, de Ware ansehen und bei Bedarf mischen lassen. Leider komme ich da selten hin. Deshalb bestelle ich das meiste bei Ehrenwort, einem östereichischen Onlineshop. Da bin ich meistens sehr zufrieden. Auch mit Ankerkraut habe ich gute Erfahrungen gemacht. Früher habe ich auch bei Würzen mit Style bestellt - allerdings bin ich der knappen Auswahl wegen umgestiegen. Das hat sich aber, wie ein kurzer Blick auf die Website zeigt, geändert. Zu Weihnachten habe ich bei JustSpices bestellt - ein Geschenkset für Mutter. Leider ist bei der Lieferung eine Dose des Geschenksets kaputt gegangen. Der Umtausch verlief problemlos und zügig. Die Gewürze scheinen auch nicht schlecht zu sein.

Aber nichts ersetzt Kräuter aus dem eigenen Garten oder von Wald und Wiese!

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