Eltern zwingen mir vegane ernährung auf?

10 Antworten

Das ist normal denn

Manche Veganer/Vegetarier sind Vertreter einer Gesinnungsethik,
also der Ansicht, schon dadurch ein guter Mensch zu sein, daß man
alleine durch den Verzicht auf der "richtigen" Seite steht. Menschen, die das Gute für sich reklamieren, fühlen sich oft grundsätzlich im Recht. Im Namen der guten Sache darf beleidigt und erpreßt werden.

Durch die Hybris der vermeintlichen moralischen Überlegenheit
beanspruchen Veganer die Deutungs- und Diskurshoheit in allen Tierprodukte
Fragen und fordern von Diskurspartnern ständig positive Bekenntnisse zur
Veganen Positionen ein mit der Drohung, sie ansonsten vom Diskurs
auszuschließen.

Sie sind unfähig, die Legitimität von Meinungen anzuerkennen, die
nicht mit ihrer übereinstimmen. Das Vorhandensein anderer Meinungen
erklären sie sich deshalb ausschließlich durch Vorliegen menschlicher
Defizite, intellektueller, ethischer oder auch materieller Art, und
bezeichnen deshalb Nicht-Veganer immer als dumm, bösartig oder, im
besten Fall, als "zu kurz Gekommene".

es ist auch für viele eine art Quasireligion also der galube an die einzig wahre ernährung/Lebensstil. Je stärker sie nach ihrer eigenen Definition
ethisch motiviert sind um so mehr abneigung empfinden sie gegenüber
anders denkenden und handelnden Menschen der sich bis zum Hass steigert.

Man schustert sich also die Natur zu einer idyllischen harmonischen
Paralellwelt in der der Mensch nix verloren hat, Bäume zu Pflanzen ist
gut, Bäume zu fällen böse und der Jäger ist sowieso ein Mörder. Dass der
tot zum Leben dazu gehört will man nicht akzeptieren. Daher versucht
man mit schlechten Argumenten seine Quasireligion mehr stabilität zu
geben indem man sich Scheinargumente an den Haaren herbeizieht und diese zum Dogma erhebt.

Also Fleisch ist böse – und wer Fleisch isst, auch.

So denken zumindest viele, die Tiere lieben und Steak, Wurst und Schnitzel für ungesund halten.


Daher glaubt man man könne sich und alle dieser Welt von Krankheit und allem propagierten vermeintlich schlechten das damit verbunden wird fern halten. Also getrieben von Schuld und Sündengefühlen angestachelt durch medien glaubt der innerlich leidende "Nervöse" die einzige möglichkeit dem "Teufel des Fleischessens" zu entkommen ist dieser Büßer-Ideologie nachzugehen und diese "gute Botschaft" in die ganze Welt hinauszuschreien. Ist der innere Schulddruck und die damit verbundene Rechtfertigungsnotwendigkeit entsprechend stärker – wird sogar versucht der Verzicht auf „alles Tierische“ einem jeden Menschen mit unwahren Texten aufzuzwingen. Lenkt der Missionierte nicht ein weil er diesem ideologischen Quatsch keine glauben schenkt und das sinkende Schiff nicht betreten will wird er beschimpft und angegriffen. Erst wenn jede Fleischfressende Pflanze in den Wohnungen aller Menschen am Tofutropf hängt ist seine Mission erfüllt.

auch hier:

Jedenfalls wachsen in den verschiedenen Ernährungssekten, die ihre Glaubenssätze mit mehr oder weniger guten wissenschaftlichen "Beweisen" unterlegen, die Vorschriften, was man wie zu sich nehmen darf und was nicht. Das hat nicht nur mit dem Verfolgen von Gesundheit zu tun, sondern es ist auch eingehüllt in moralische Verpflichtung. Denn wer sich falsch
ernährt, sündigt gewissermaßen und trägt die Schuld an seinem Versagen,
das sich auch an der Erscheinung des Körpers für alle zeigt.

Bratman sagt, dem pathologischen Zwang zum gesunden Essen liege ein Hang zur rigiden Selbstdisziplinierung zugrunde, der einhergeht mit dem Gefühl der Überlegenheit über diejenigen, die Junkfood oder einfach das Falsche essen. Das hat etwas von religiöser Sonderstellung, also einer auserwählten Gruppe anzugehören, die sich durch bestimmte Verhaltensweisen und eben auch Körper zu erkennen gibt.

heise.de/tp/artikel/44/44634/1.html


Es gibt gute Bücher dazu:

"Ethisch essen mit Fleisch" geschrieben von Veganerin die 20 Jahre Vegan lebte und die sackgasse erkannte.

"Fleisch essen, Tiere lieben: Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können"

"Don't Go Veggie!: 75 Fakten zum vegetarischen Wahn"

"Lexikon der populären Ernährungsirrtümer"

"Wer hat das Rind zur Sau gemacht?: Wie Lebensmittelskandale erfunden und benutzt werden"

"Vegetarismus - Irrtum und Heuchelei der Pflanzenesser" von Hans Georg Wagner

Also, ich bin auch Vegetarier und auch 13😂 und ich esse halt kein Fleisch und Bio-Eier und Bio-Milch etc. Ich kann aber auch echt gut verstehen, dass du kein Bock hast, dich vegan zu ernähren. Wenn du einfach mal versuchst, dich ca 1 Woche vegetarisch zu ernähren, merkst du, dass das garnicht so schwer ist. Sag deinen Eltern ungefähr sowas: "Ich finde es echt gut, dass ihr euch vegan ernährt, aber das ist noch lange kein Grund, mir das auch aufzuzwingen, weil das immer noch mein Leben ist." Och hoffe das war einigermaßen hilfreich... Wenn du aber sagst du kannst wirklich nicht auf Fleisch etc verzichten, achte wenigstens drauf, dass es Bio ist☺

Ne lieber nicht bio is mir zu teuer außerdem sind mir tiere egal

0
@Juiszt

Bio==Teurer aber muss nicht wirklich Bio sein!

Bio ist (noch) Verbrauchertäuschung...

0

man kann aber trotzdem etwas darauf achten wenn deine Eltern sich wirklich so für Tiere einsetzten wollen, würden die das bio auch zahlen

0

es gibt bei mir in der Nähe so einen Bioladen, dort ist die Chance immerhin höher, dass es bio ist

0

Von Bio würde ich die Finger lassen. Weißt du wie schädlich unbehandelte Getreideprodukte sind? Getreide wird nicht umsonst gegen pilzbefall behandelt. Ohne die Pflanzenschutzmittel bilden sich Schimmelpilze im Getreide. Das wird im Anschluss den Tieren gefüttert. Oder kommt ins Brot. 

Bio ist nicht das gelbe vom Ei. Artgerechte Haltung und der sparsamme Einsatz von nötigen Pflanzenschutzmitteln schon.

0
@Klaudrian

Irrtum: Die Getreidesorten aus dem konventionellen Anbau, sind aufgrund ihrer Sorte so anfällig für Pilze etc. Robuste Sorten geben weniger Ertrag, benötigen dafür aber auch nicht die Chemiekeule.

0

Auf bio Produktion sind immer Siegel meine lieben....jeder der sich in diesem Bereich informiert weiß welche Siegel man vertrauen kann

0

Versuche am besten als erstes in einem Gespräch klar zu machen, dass der richtige Lebensweg, den sie sich ausgesucht hat nicht unbedingt dein richtiger Lebensweg sein muss. Das gilt genauso fürs Essen, wie für deinen Bildungsweg sowie deinen späteren Karriereweg. 

Ein gutes oder zumindest erträgliches Miteinander ist in einer Familie generell sehr wichtig. Sonst werdet ihr irgendwann getrennte Wege gehen und das wird ja hoffentlich nicht in ihrem Interesse sein.

Eltern verbieten vegane Ernährung

Hi,

 

meine beste Freundin ernährt sich seit kurzem vegan. Sie tut die aus ethischen Überzeugungen, ein Tier ist in ihren Augen ebenso viel wert wie ein Mensch. Ausbeutung und Mord an Tieren kann und will sie niemals selber praktizieren, deshalb kommt es für sie auch überhaupt nicht in Frage, wieder Fleisch bzw. Eier und Milch zu konsumieren.

 

Das Problem ist, dass ihre Mutter ihr das verbieten will. Schon als sie noch Vegetarierin war, hat ihre Mutter ihr immer wieder versucht, sie zurückzustimmen, indem sie ihre Lebensart einfach ignorierte. Sie hat ihr immer wieder Fleischgerichte gekocht, hat ihr Decken aus Daunenfedern gekauft, Lederschuhe usw, sie hat sie überhaupt nicht respektiert.

 

Jetzt, wo meine Freundin vegan lebt, sagt sie, dass sie das nicht mehr zulässt. Sie darf sich zwar so ernähren, aber sie muss alles selber bezahlen, d.h. alle veganen Ersatzprodukte wie Butter, Brotaufstriche, Milch usw. muss sie vom spärlichen Taschengeld bezahlen. Das kann sie sich nicht leisten und sie wird davon krank werden, ironischer weise macht ihre Mutter das, damit sie NICHT krank wird. Sie lässt auch überhaupt nicht mit sich diskutieren.

 

Meine Frage: Wie kann man das Problem lösen? Ist es überhaupt erlaubt, einem Kind seine ethisch bedingte Ernärung zu verwehren bzw. selbst bezahlen zu lassen? Religionsbedingte Ernärung muss laut Gesetz doch auch von den Eltern bezahlt werden!

...zur Frage

Vegan leben wenn die Familie nicht vegan ist?

Guten Morgen :) ich wohne noch bei meinen Eltern. Und habe mich in den letzten paar Monaten sehr mit dem Thema Vegane Ernährung auseinander gesetzt und ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich das was ich gelernt habe, wirklich überzeugt hat. Ich fand auch dir Argumente sehr schlüssig. Nur, wie soll ich das anstellen, wenn meine Eltern und Geschwister weiterhin tierische Produkte konsumieren... ich darf auch nicht selber einkaufen oder für mich selbst kochen, weil meine Mutter will, dass alle was davon haben und sie mögen ja Fleisch und so....

Ich möchte hiermit keine Diskussion anzetteln, ob vegan gut oder schlecht ist, sondern nur um Tipps bitten.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?