Darf Produkt mit „Made in Germany“ bezeichnet werden, wenn…?

6 Antworten

Das ist so üblich.

Stell dir doch einfach mal das Produkt Auto vor. Das wird an einem Ort zusammengebaut, die Teile kommen aber aus x verschiedenen Ländern.

"Made in..." heißt ja nichts anderes als "Hergestellt in...", "Zusammengefügt in...".

Nun, man könnte die Bezeichnung Made auch anders definieren.

0
@BBsea

Das "Made in..." haben die Briten eingeführt um eben vor deutschen Erzeugnissen zu warnen. Irgendwann wurde es zu einem Qualitätsmerkmal, das aber bereits wieder am absteigenden Ast ist (nur meine Meinung).

Es wird hier einfach der letzte Fertigungsort angegeben. Ob das jetzt eine komplette Fertigung oder nur eine Endfertigung mit zugelieferten Produkten ist, ist egal, zumal der Ausdruck international verwendet und vom Kunden ohnehin nicht hinterfragt wird. Sieht man ja daran, dass es noch immer viele Leute gibt die glauben, dass alle deutschen Autos noch in Deutschland produziert werden.

0

Kommt drauf an worum es sich genau handelt, bei Lebensmitteln ist es eine andere Geschichte mit der Deklaration, aber bei Kleidung, Möbeln usw. ist das so - wie von Dir beschrieben- üblich.

Das richtig sich nach dem Wert der Produktionsschritte. Der Zusammebau in DE ist oft das teuerste dabei.

klar geht das. Das ist vollkommen normal. Deutsche Autos haben auch Teile aus allerwelt drin.

Ja sicher, denn das endgültige Produkt wurde ja final in Deutschland gefertigt. Wo die einzelnen Komponenten dafür herkommen ist (bis auf wenige Ausnahmen) irrelevant. Das ist vollkommen normal und legitim in Zeiten der Globalisierung.

Was möchtest Du wissen?