Altes Testament - Warum ein Apfel? Und warum EVA und nicht ADAM?

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28 Antworten

Sowohl Apfel als auch das Böse heißen in der lateinischen Sprache "malum".Sie unterscheiden sich nur in ihrer Aussprache.Es handelt sich demnach um einen Übersetzungsfehler, da an dieser Stelle im Original nicht von einem Apfel die Rede ist.

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Kommentar von Kyra700
22.09.2009, 19:42

das liegt wohl daran, dass der Apfel vor der Sprache da war - grins.

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>Der biblische Text spricht nur allgemein von „den Früchten“ des Baums der Erkenntnis,…………. die christliche Kunst des späten Mittelalters stellt den Baum jedoch meist als Apfelbaum dar …………. < s. http://de.wikipedia.org/wiki/BaumderErkenntnis - Das hebräische Wort tappúach, das gewöhnlich mit „Apfel“ wiedergegeben wird, kommt mehrere Male in der Bibel vor. Es wird aber nicht in Verbindung mit dem „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ gebraucht (1. Mose 2:9, 17; 3:6).

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Also, ich versuche mal zu antworten: Es ist die Rede von einer verbotenen Frucht. Wir wissen nicht, welche es war..(Äpfel, schmecken mir persönlich sehr gut...besonders Granny Smith ...;-) Gott stellte den Menschen, genauso wie heute auch auf die Probe. Wem vertraust Du mehr...Gott oder dem Teufel? Wenn Gott diesen Baum für tabu erklärte, dann hat das seinen Grund...wenn Du von diesem Baum isst, wirst Du des Todes sterben.Dafür gab Gott dem Menschen alle anderen Bäume im Garten. Und das waren noch viel bessere Früchte (meine These) Denn ich bin überzeugt, Gott gibt den Menschen die ihm vertrauen, so eine große Belohnung für ihre Treue, das man vor Freude heulen muß...Er ist so großartig...Leider sind wir Menschen so untreu und müssen oft erst ganz in der Scheiße stecken, damit wir sehen wie schrecklich es ist Gott zu vergessen. Erlaubt mir ein Beispiel. Wir sehen heute das jede 3 Ehe kapput geht, wegen Streitigkeiten, Untreue, Gleichgültigkeit usw. Gott sagt, das Geduld und Enthaltsamkeit großen Frieden bringt und das ein warten bis zur Hochzeit mit Sex viel erfüllter ist, als 20 Partner davor zu beglücken. Leute, ich bin Gott so dankbar, das ich nur eine Frau habe und hatte. Wißt ihr was dabei raus gekommen ist? 5 süße Kinder die in ihrer Schule anerkannt sind. Warum? Weil sie eine soziale Ader haben und lieb sind! Nicht vollkommen, aber auf einem guten Weg. Jesus Christus ist die Antwort für unser Leben. Er ist bereit unseren Müll und ungehorsam zu vergeben, wenn wir zu ihm kommen un unsere Übertretungen bekennen im Gebet zu Ihm. Dann kann das einem verpfuschten Leben,noch etwas großartiges werden, kenne genügend Beispiele. Das Eva zuerst verführt wurde und dann erst Adam, zeigt vielleicht das der Mann der Frau einen Schutzraum geben soll, damit sie nicht blödsinn anstellt. Der Mann hat auch die Hauptverantwortung von Gottes Sicht in der Ehe. Macht die Frau blödsinn, dann müßte sich der Mann fragen, welchen Anlass er vielleicht dazu gegeben hat. Gefühlskalt, Gleichgültig Untreu vielleicht. Kein Wunder, das die Frau da irgendwann ausflippt...Frauen haben sehr viel Geduld, aber irgendwann ist ein Punkt überschritten. Wären wir Männer nur nicht so blöd.....(ich weiß das die Frauen sich jetzt freuen) und trotzdem wird jeder vor Gott einmal stehen und sich verantworten müssen. Jeder wird seinen Anteil bekommen. Genauso wie Gott dem Ursprung des Abfalls auf den Grund gegangen ist. Nämlich von Eva über Adam bis hin zur Schlange (Teufel)wobei die Schlange die größte Strafe bekam, das ewige getrennt sein von Gott (Hölle) Adam, sollte im Schweiße seines Angesichts, sein Brot verdienen und Eva unter schmerzen Kinder gebären. Das ist bis heute so geblieben. Wir haben, jetzt die Wahl der Qual Gott vertrauen und eines Tages bei Ihm sein, oder dem Teufel recht geben und Gott ignorieren. Dann wird man gerechter Weise auch die Ewigkeit ohne Gott verbringen.

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Kommentar von Kyra700
21.09.2009, 20:35

Amen!

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  1. Es war kein Apfel. Was es für ein Baum und welche Frucht es war wird überhaupt nicht erwähnt. Nachzulesen in 1. Moses 2,15-17.

Es heißt nur, dass "sie vom Baum nicht essen sollen."

  1. Es gibt ja bereits eine Fülle von Erklärungen warum Eva gegessen hat und warum es Eva und nicht Adam war.

Dieser "BAUM der ERKENNTNIS der GUTEN und BÖSEN" wirft einige Fragen auf.

° Warum hat Gott die ersten Menschen dieser Prüfung unterzogen?

° Was ist der Sinn des Ganzen?

Im Bericht vom SÜNDENFALL wird das WESEN der SÜNDE offenbar. (Was sie ist und wie sie sich auf den Menschen auswirkt).

Der VERBOTENE BAUM ist gleichsam die GRENZMARKE, die den Menschen in aller seiner ihm von Gott verliehenen Hoheit (Psalm 8, 6.7.) an seine GESCHÖPFLICHKEIT und ABHÄNGIGKEIT erinnert.

  1. Zugleich ist der Baum der Erkenntnis für die Menschen ein ZEICHEN des VERTRAUENS gewesen.

Eine LIEBESBEZIEHUNG lebt vom gegenseitigen "VERTRAUEN". Dieses Wort beinhaltet auch das Wort "TREUE".

Wodurch wird VERTRAUEN und TREUE zerstört? Wenn es mißbraucht und gebrochen wird.

Indem z. B. ein Mann oder eine Frau dem Partner untreu wird, wird damit die Beziehung zerbrochen.

Dabei geht es um die LIEBE, die dabei verloren geht. Die vorgegebene Grenze wurde damit zerbrochen, bzw. übertreten.

Damit werden wir dem Partner gegenüber schuldig, weil wir unsere Treue(hintergangen) gebrochen haben und und ihm unsere Liebe schuldig geblieben sind. Denn wenn wir unseren Partner wirklich liebten, werden wir ihn auch nicht betrügen und hintergehen.

  1. Genau um dasselbe ist es beim Baum der Erkenntnis gegangen.

Es geht um die Anerkennung der von Gott vorgegebene Grenze, damit das Vertrauen und die Liebe erhalten bleiben. Diese wurde zuerst von Eva und dann auch von Adam gebrochen.

Als Folge davon hatten sie Gott gegenüber Schuldgefühle und versteckten sich vor Ihm. (Sich verstecken, verbergen wollen. Bis heute das Verhalten des Menschen, wenn er etwas Verkehrtes macht)).

  1. Warum hat zuerst Eva und nicht Adam versagt?

Darauf gibt uns die Bibel keine Antwort.

Aber eines steht fest, dass sie sich in der Nähe des Baumes aufgehalten hat, sonst wäre das Gespräch zw. der Schlange und ihr nicht möglich gewesen.

Aber letztlich ist es egal wer zuerst die Liebe zu Gott und das Vertrauen zu Ihm gebrochen hat, letztlich waren es beide und um die Folgen, die daraus für die Menschheit entstanden ist.

  1. Was waren die Folgen des Sündenfalls?

Er zeigt das BESTREBEN des MENSCHEN wie GOTT zu sein.

LIEBE und VERTRAUEN wird durch die EIGENMÄCHTIGE ERKENNTNIS von GUT und BÖSE ersetzt.

Der Mensch hat damit gegen Gott revoltiert und greift nach der ihm versprochenen Unabhängigkeit und einer angeblichen vorenthaltenen Freiheit.

Darin zeigt sich bis heute das WESEN der SÜNDE.

In ihr WENDET sich der MENSCH von GOTT AB.

Mit diesem Bruch mit Gott hat sich der Mensch auch von der Quelle des ewigen Lebens getrennt und ist damit selbst verantwortlich für seinen Tod.

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Diese Geschichte soll symbolisch das Leid der Versuchung erklären, wenn man ihr nicht widersteht.

Es ist im Leben immer so, wenn man irgendeiner Versuchung nicht widerstehen kann folgt unweigerlich die Last, die daraus resultiert. Bei Alkohol z.B. folgt der nächste Morgen mit Brummschädel, bei einer "sündigen" Nacht folgt ggf. nach 9 Monaten eine Last (je nachdem ;-) oder gar eine schlimme Krankheit und für unüberlegtes Handeln ebenso. Die Versuchung lockt überall.

Und was kann es für einen Adam eine verlockendere Versuchung geben, als eine Frau die ihm "süße, verbotene" Früchte hinhält..... - widerstehe und der Segen ist Dein!!!!

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  • Ich glaube, dass die früheren Maler deshalb einen Apfel malten, weil es DER Baum war, der damals am weitesten verbreitet war. Orientalische Maler hätten warscheinlich einen Granatapfel genommen und Afrikaner einer Orange. Die meisten Bilder der Klassiker spiegeln ihre Umwelt wider.

  • In der Bibel wird nicht Eva, sondern ADAM die Schuld zugewiesen. Gott wusste genau, dass Eva als erste die Frucht nahm, aber er rief nach Adam und stellte ihn zur Rechenschaft. ADAM musste sich rechtfertigen, nicht Eva.

  • 1.Mose 3,9 Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?...

Auch bei Hosea nennt Gott nicht Eva, sondern Adam. Hosea 6,7 Sie haben den Bund übertreten bei ADAM, dort wurden sie mir untreu.

Adam versuchte die Schuld Eva zuzuschieben, aber Gott lässt dieses in der Bibel nicht gelten. Im 1. Timotheusbrief heißt es deutlich: - 1.Timotheus 2,14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen. Anscheinend hat Adam diese Möglichkeit zur Machtübernahme sofort mit vollem Wissen ergriffen. Ist das nicht auch bis heute so? Frauen lassen sich eher von ihren Gefühlen leiten, während Männer die Dinge mehr mit dem Verstand angehen.

  • 1.Mose 3,12 Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß.
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Kommentar von Kitecat
21.09.2009, 12:40

Noch ein Nachtrag dazu: Adam beschuldigt indirekt Gott an allem schuld zu sein, den er sagt: "...die Frau die DU mirg zugestellt hast, gab mir...! Interessant, was?

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Es war der Baum der Erkenntnis - das mit den Äpfeln ist oft symbolisch dargestellt. Welche Frucht gemeint ist, bleibt in der Bibel offen.Die Schlange hat erkannt, dass Frauen die besseren Verführer sind.

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Kommentar von heureka47
20.09.2009, 23:24

Ich sehe die Schlange in dieser Geschichte in einer Doppelrolle: Erstens als Symbol für "Entwicklung". Das heißt für mein Verständnis, diese Geschichte will uns sagen, daß das, was geschehen ist, irgendwann in der Evolution und Entwicklung des Menschen und seines Bewußtseins quasi geschehen MUSSTE. Und zweitens als Symbol für den "Lügner" (mit der gespaltenen Zunge), den Satan, den "Widersacher", den Verführer.

.

Die "Verantwortung" wird Eva zugewiesen, weil Frauen in solchen Bibelgeschichten immer "Gefühle" oder die "Gefühlswelt" des Menschen darstellen, während Männer immer das "rationale Denken" darstellen.

.

Und in dieser Geschichte geht es um Gefühle - um ANGST, um mal den Oberbegriff zu nennen; konkret um "Schamgefühl" ("...sie bedeckten sich...") und um Schuldgefühl (..."sie versteckten sich"). Dahinter steckt nach meinem Verständnis die Bereitschaft - abweichend/sich abtrennend von Gott, von der göttlichen Liebe - sich selbst für verurteilenswert zu halten und anderen (hier z.B. Gott) zu unterstellen, sie wären bereit, zu urteilen/strafen.

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Meiner Meinung nach um die vorherschende Stellung des Mannes gleich mal am Anfang festzulegen. Aber wie gesagt das ist nur meine Meinung...

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Kommentar von heureka47
20.09.2009, 23:30

Ich sehe die Schlange in dieser Geschichte in einer Doppelrolle: Erstens als Symbol für "Entwicklung". Das heißt für mein Verständnis, diese Geschichte will uns sagen, daß das, was geschehen ist, irgendwann in der Evolution und Entwicklung des Menschen und seines Bewußtseins quasi geschehen MUSSTE. Und zweitens als Symbol für den "Lügner" (mit der gespaltenen Zunge), den Satan, den "Widersacher", den Verführer.

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Die "Verantwortung" wird Eva zugewiesen, weil Frauen in solchen Bibelgeschichten immer "Gefühle" oder die "Gefühlswelt" des Menschen darstellen, während Männer immer das "rationale Denken" darstellen.

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Und in dieser Geschichte geht es um Gefühle - um ANGST, um mal den Oberbegriff zu nennen; konkret um "Schamgefühl" ("...sie bedeckten sich...") und um Schuldgefühl (..."sie versteckten sich"). Dahinter steckt nach meinem Verständnis die Bereitschaft - abweichend/sich abtrennend von Gott, von der göttlichen Liebe - sich selbst für verurteilenswert zu halten und anderen (hier z.B. Gott) zu unterstellen, sie wären bereit, zu urteilen/strafen.

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  • In der Bibel steht nichts von einem Apfelbaum, sondern vom Baum der Erkenntnis.

  • Warum werden Äpfel gemalt? Beim paradiesischen Apfel des Sündenfalls handelt es sich um einen Übersetzungsfehler. Eva nahm im Urtext eine Frucht vom "Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen" und keinen Apfel, auch keinen Paradies-, Granat- oder Stechapfel o.ä.. Apfel heißt auf Lateinisch "malum, -i" und schlecht (bzw. böse) heißt auf Lateinisch "malus, -um". So hat man versehentlich aus "arbor bonum et malum" den "Baum des Guten und der Apfel" gemacht.

  • Warum nahm Eva die Frucht? Nun ja, letztlich nahm Adam ihn ohne Skrupel auch, insoweit ist er nicht besser. Und irgendwer muss ihn ja zuerst nehmen.

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Nimm mal eine Bibel in die Hand und lies die Geschichte mal richtig. Du wirst staunen.

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Kommentar von xyz098
20.09.2009, 22:21

So ist es !

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Ich sehe die Schlange in dieser Geschichte in einer Doppelrolle: Erstens als Symbol für "Entwicklung". Das heißt für mein Verständnis, diese Geschichte will uns sagen, daß das, was geschehen ist, irgendwann in der Evolution und Entwicklung des Menschen und seines Bewußtseins quasi geschehen MUSSTE. Und zweitens als Symbol für den "Lügner" (mit der gespaltenen Zunge), den Satan, den "Widersacher", den Verführer.

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Die "Verantwortung" wird Eva zugewiesen, weil Frauen in solchen Bibelgeschichten immer "Gefühle" oder die "Gefühlswelt" des Menschen darstellen, während Männer immer das "rationale Denken" darstellen.

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Und in dieser Geschichte geht es um Gefühle - um ANGST, um mal den Oberbegriff zu nennen; konkret um "Schamgefühl" ("...sie bedeckten sich...") und um Schuldgefühl (..."sie versteckten sich"). Dahinter steckt nach meinem Verständnis die Bereitschaft - abweichend/sich abtrennend von Gott, von der göttlichen Liebe - sich selbst für verurteilenswert zu halten und anderen (hier z.B. Gott) zu unterstellen, sie wären bereit, zu urteilen/strafen.

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Kommentar von Dudy1
21.09.2009, 01:10

Halt stopp!!! Satan gibt es schon mal gar nicht. Denn dann hätten wir ja schon zwei höhere Wesen und das ist im Monotheismus unzulässig!!!

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Die Legende beschuldigt Eva, damit man den Frauen die Schuld an allem geben kann.

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Kommentar von Kyra700
20.09.2009, 22:25

ich kann bei dir leider keinen DH klicken, keine Ahnung warum, aber deine Antwort finde ich ober spitze!

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Kommentar von heureka47
20.09.2009, 23:16

@ Marat: Es ist Eva, weil diese Art Geschichten symbolisch zu verstehen sind und weil in dieser Art Geschichten Frauen immer die Gefühlswelt des Menschen verkörpern und Männer immer das rationale Denken und Handeln. Und in dieser Geschichte geht es um Gefühle - um ANGST, um mal den Oberbegriff zu nennen; konkret um "Schamgefühl" ("...sie bedeckten sich...") und um Schuldgefühl (..."sie versteckten sich"). Dahinter steckt nach meinem Verständnis die Bereitschaft - abweichend/sich abtrennend von Gott, von der göttlichen Liebe - sich selbst für verurteilenswert zu halten und anderen (hier z.B. Gott) zu unterstellen, sie wären bereit, zu urteilen/strafen.

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Kommentar von Dudy1
21.09.2009, 00:52

so genannte "Erbsünde"

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Zu Zeiten, als die Bibel geschrieben wurde, waren Frauen eher minderwertig. Das findet sich auch in Zeitdokumenten, in denen der Wert von Sklaven beschrieben wurde. Ein männlicher Sklave war doppelt so viel wert wie eine Sklavin.

In vielen Ländern, vor allem muslimischen, ist die Frau heute noch nicht mehr als eine Gebärmaschine, die dem Mann zu gehorchen hat.

Also war Eva die "Böse".

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Kommentar von user718
20.09.2009, 22:20

DH schon ma antwort auf frage 2 =)

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Kommentar von heureka47
20.09.2009, 23:26

@ Pantex:

Die "Verantwortung" wird Eva - glaube ich - zugewiesen, weil Frauen in solchen Bibelgeschichten immer "Gefühle" oder die "Gefühlswelt" des Menschen darstellen, während Männer immer das "rationale Denken" darstellen.

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Und in dieser Geschichte geht es um Gefühle - um ANGST, um mal den Oberbegriff zu nennen; konkret um "Schamgefühl" ("...sie bedeckten sich...") und um Schuldgefühl (..."sie versteckten sich"). Dahinter steckt nach meinem Verständnis die Bereitschaft - abweichend/sich abtrennend von Gott, von der göttlichen Liebe - sich selbst für verurteilenswert zu halten und anderen (hier z.B. Gott) zu unterstellen, sie wären bereit, zu urteilen/strafen.

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Vielleicht war es ein Apfel. Die Bibel berichtet nur von einer Frucht. Das es unbedingt ein Apfel gewesen sein soll, geht auf einen Übersetzungsfehler zurück, der sich bis heute hält (ist ja auch nicht so wichtig, welche Frucht).

Nach den biblischen Bericht, wurde Eva dazu verführt gegen Gott zu rebellieren indem sie die Frucht ass. Anschliesend nahm auch ihr Mann von der Frucht. Er schloss sich der Rebellion an. Vielleicht weil er auch glaubte, damit Gott gleich zu sein, vielleicht weil er seine Frau so sehr liebte, das er mit ihr sterben wollte...wer weis...wer weis

Möglicherweise hat Eva schon vorher überlegt von dem Baum zu essen und ihr Wunsch wurde ausgenutzt, um eine Rebellion anzuzetteln. Warum gerade Eva, wird nicht in der Bibel erwähnt.

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Diese Geschichte hat, genau wie die Märchen der Gebrüder Grimm eine Moral.
Diese Moral der Adam-und-Eva-Geschichte interpretiere ich so:
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Dank Eva durfte die Menschheit sich weiterentwickeln, da sie ein wissbegieriges Weibchen (also von natur aus neugierig) war, dem das langweilige Leben im ewig perfekten Paradies nicht reichte. Sie suchte die Herausforderung - die Gegensätze des Lebens und nutzte hierfür den von Gott gegebenen freien Willen.
Dies hatte zur Folge, dass die Menschen sich weiterentwickelten, Wissen mehrten, forschten und immer mehr vom Baum der Erkenntnis naschten und am Ende sogar sowas hier am PC in die Welt hinaus schreiben durfte.
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Interpretiert wurde diese Geschichte allerdings immer falsch, nämlich, dass Adam der folgsame, gottesfürchtige Mann wg. Evas "Vergehen" gleich mitverbannt wurde und somit müssen Männer seit "Anbeginn der Zeit" unter den Frauen leiden, obwohl sie doch die "perfekten" Abbilder Gottes seien. Deshalb auch die ewige Unterdrückung der Frauen. Die Bibel hat hierzu ausreichend beigetragen.
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Wir grinsen darüber, aber dieses Märchen hat schon so manchen gottesfürchtigen Kirchenmann dazu verleitet, Frauen zu ermorden oder ermorden zu lassen.
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Und die Moral von der Geschicht:
Vertraue auf die Bibel nicht!
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Warum nun grade ein Apfel? Weiß Gott....

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Kommentar von evangelista
21.09.2009, 11:21

Eigentlich bist Du der beste Beweis dafür, dass bis heute der TRICK von der größeren Freiheit, die die Schlange der Eva versprochen hat, wirkt.

Das Leben mit Gott wäre langweilig und ein ewiges Einerlei gewesen.

Du denkst dabei nicht an die Konsequenzen, die den Menschen dadurch entstanden sind. Schaue Dir doch unsere Welt an, wie es in der zugeht.

Das nennst Du Positiv, wenn sich die Menschen bekriegen, bekämpfen, betrügen, gegenseitig ausbeuten, diskriminieren, töten....usw. Diese Liste kann noch beliebig fortgesetzt werden.

Dass der Sündenfall kein Märchen ist, wie Du schreibst, sondern eine harte Realität ist, habe ich gerade beschrieben.

Deshalb beinhaltet die Bibel dieses Kernthema, die Menschen aus diesem Zustand wieder zu befreien, damit sie das wirkliche Leben endlich erfahren können, was ihnen seit dem Sündenfall versperrt ist.

Satan sagte auch: Vertraue Gott nicht. Du sagst dasselbe!

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Kommentar von Alleyne
22.09.2009, 09:19

hm, genau kopfschüttel...
Ich war wirklich gespannt auf Deine Antwort und hatte auf etwas gehofft, dass mich nachdenklich stimmen könnte... Darum hier etwas für Dich zum Nachdenken:
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Stichwort "Graustufen"
Die Hexenprozesse im Mittelalter durchgeführt von einer kirchlichen Instanz waren - wie wir heute wissen - absurd und nur darauf abgezielt, Frauen verbrennen zu können (Stichwort "Hexenhammer").
Viele Kirchengelehrte wussten das natürlich und müssten sich normalerweise dementsprechend als Mörder verantworten. Andere wirderum glaubten, dass diese Hexen-Prozesse als auch die darauffolgenden Hexenproben als absolut glaubwürdig zu betrachten seien und in Gottes Namen geschehen.
Man kann natürlich heute leicht sagen: Ach ja, die waren dumm. Außerdem waren es Katholiken, die diese Verbrechen begangen haben.
Ich sage aber, viele Menschen glaubten an das, was die Kirche ihnen erzählte. Sie waren dankbar, dass es Menschen gab, die sich dieser Scheusslichkeiten annahmen und die Hexen (die ja schließlich ihrer Annahme nach das BÖSE verbreiteten) verbrennen ließen.
Fortsetzung folgt...

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Hast du auch schon mal darüber nachgedacht (das hatte mich als Kind immer beschäftigt), wenn Adam und Evas Kinder heiraten konnten, wenn sie doch die ersten Menschen auf der Welt waren??? Du siehst, alles Fake... Halt Märchen aus einer Zeit vor über 2.000 Jahren. Vergangenheit, wen interessiert das noch? Glaube an Gott und dass er das Gute im Menschen erreichen möchte. Gott ist Gut! Gott ist in jedem von uns, auch ohne Bibel.

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Kommentar von Teddylein
21.09.2009, 19:41

Hast Du als Kind echt schon gewusst, dass Geschwister nicht heiraten dürfen?

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Ist doch heute noch so: Frauen lassen sich weniger sagen als Männer, und dafür manipulieren sie gern ihre Männer.

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weil das eine Metapha ist und nicht wirklich statt gefunden hat, so wie alle anderen Geschichten in der Bibel auch. Siehe es wie ein Märchenbuch, wo das Gute immer gewinnt und das Böse verliert. Trage mal etwas über die stille Post 2.000 Jahre weiter und lies was dabei raus kommt... Erzähle mal deinem Nachbarn, dass du letzten Samstag abend zwei Flaschen Bier getrunken hast. Wenn dies bei Nachbar 5 angekommen ist, bis du ein Alkoholiker. Es ist menschlich immer noch einen oben drauf zu setzen. Der Sinn ist wichtig und nicht die Erzählungen an sich.

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Kommentar von user718
20.09.2009, 22:22

DH =)

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Kommentar von Progo
22.09.2009, 16:22

>weil das eine Metapha ist und nicht wirklich statt gefunden hat, so wie alle anderen Geschichten in der Bibel auch. - Warum? Weil Du nichts mit der Bibel anfangen kannst?

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Weil Frauen einfach total auf Süßes stehen!D:

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Frauen sind nun mal das schwächere Geschlecht

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Kommentar von user718
20.09.2009, 22:20

jaja is klaa erzähl das den nationalsozialisten oder den türken

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