Altes Testament - Warum ein Apfel? Und warum EVA und nicht ADAM?

19 Antworten

Weil es ein alter lustiger Mann eben damals sich so ausgedacht hat, die Geschichte seinen Kindern und anderen erzählt hat und es dann eben hunderte Jahre lang so mündlich überliefert wurde.

Vielleicht war es ein Apfel. Die Bibel berichtet nur von einer Frucht. Das es unbedingt ein Apfel gewesen sein soll, geht auf einen Übersetzungsfehler zurück, der sich bis heute hält (ist ja auch nicht so wichtig, welche Frucht).

Nach den biblischen Bericht, wurde Eva dazu verführt gegen Gott zu rebellieren indem sie die Frucht ass. Anschliesend nahm auch ihr Mann von der Frucht. Er schloss sich der Rebellion an. Vielleicht weil er auch glaubte, damit Gott gleich zu sein, vielleicht weil er seine Frau so sehr liebte, das er mit ihr sterben wollte...wer weis...wer weis

Möglicherweise hat Eva schon vorher überlegt von dem Baum zu essen und ihr Wunsch wurde ausgenutzt, um eine Rebellion anzuzetteln. Warum gerade Eva, wird nicht in der Bibel erwähnt.

Es war der Baum der Erkenntnis - das mit den Äpfeln ist oft symbolisch dargestellt. Welche Frucht gemeint ist, bleibt in der Bibel offen.Die Schlange hat erkannt, dass Frauen die besseren Verführer sind.

Ich sehe die Schlange in dieser Geschichte in einer Doppelrolle: Erstens als Symbol für "Entwicklung". Das heißt für mein Verständnis, diese Geschichte will uns sagen, daß das, was geschehen ist, irgendwann in der Evolution und Entwicklung des Menschen und seines Bewußtseins quasi geschehen MUSSTE. Und zweitens als Symbol für den "Lügner" (mit der gespaltenen Zunge), den Satan, den "Widersacher", den Verführer.

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Die "Verantwortung" wird Eva zugewiesen, weil Frauen in solchen Bibelgeschichten immer "Gefühle" oder die "Gefühlswelt" des Menschen darstellen, während Männer immer das "rationale Denken" darstellen.

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Und in dieser Geschichte geht es um Gefühle - um ANGST, um mal den Oberbegriff zu nennen; konkret um "Schamgefühl" ("...sie bedeckten sich...") und um Schuldgefühl (..."sie versteckten sich"). Dahinter steckt nach meinem Verständnis die Bereitschaft - abweichend/sich abtrennend von Gott, von der göttlichen Liebe - sich selbst für verurteilenswert zu halten und anderen (hier z.B. Gott) zu unterstellen, sie wären bereit, zu urteilen/strafen.

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