Nein, ich trage kein Kreuz (weil...)

Weil die Jünger Jesu es auch nicht getan hätten.

In der Bibel wird nicht erwähnt, dass Christen das Kreuz als eine Art Symbol für den Opfertod betrachtet hätten. Im Gegenteil, das Kreuz gab es zu Jesu Leben und nach seinem Tod nur in Verbindung mit anderen Religionen, wie z. B. die der Römer. Für die Christen wäre das tragen oder die Benutzung eines Kreuzes somit dem Götzendienst gleichgekommen.

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In christlich geprägten Ländern dürfte die 13 als Unglückszahl überwiegen. Dies kann historische Gründe haben z. B. die gewaltsame Auflösung des Templerordens. Wikipedia sagt hier: "Von der königlichen Kanzlei ergingen an alle „Dienststellen“ in Frankreich versiegelte Briefe mit der Auflage, sie am Freitag, den 13. Oktober 1307, zu öffnen und dann strikt dem Inhalt gemäß zu verfahren."

Anderseits sind z. B. auch manche Zahlen in der Bibel nicht buchstäblich aufzufassen oder haben neben der buchstäblichen Bedeutung noch eine bildhafte, übertragene Bedeutung oder symbolischen Sinn. Die Zahl 12 oder die Verdopplung 24 hat so eine Bedeutung. Sie scheint eine vollständige, ausgeglichene und von Gott gegründete Einrichtung darzustellen. So gab es ein göttliches Bündnis mit den 12 Stämmen Israels. Jesus hatte 12 Apostel. In der Offenbarung an Johannes (eine Vision) gibt es 12 Stämme des "geistigen Israel" und zu jedem Stamm gehören 12 000. 24 Älteste sitzen in der Vision rings um Gottes Thron. ...
Manche Kirchenlehren haben aus dieser biblischen Symbolik der 12 die 13 aufgenommen und ihr die Bedeutung "außerhalb der göttlichen Ordnung" gegeben.

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Ich bin mir nicht sicher./etwas anderes

Gemeinsam haben sicherlich alle, dass für sie Gott der Schöpfer und das höchste Wesen überhaupt ist. Reicht das aber schon aus, um von ein und demselben Gott zu sprechen?

Unterschiedliche Glaubensansichten und Neigungen der Gläubigen, unterschiedliche Eigenschaften die ihm zugeschrieben werden. Mal ist für ihn eine Sache noch in Ordnung, in einer anderen Religion aber schon verwerflich. Wenn man von nur einer Person spricht, dann dürfte die Charakterbeschreibung eigentlich nicht so unterschiedlich ausfallen.

Als Christ kommt mir die Stelle aus Matthäus Kap 7 Verse 22 und 23 in den Sinn: "An jenem Tag werden viele zu mir sagen: ‚Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele mächtige Taten vollbracht?‘ Aber ich sage ihnen dann: ‚Ich habe euch nie gekannt! Verschwindet, ihr Gesetzlosen!"

Egal kann die Wahl der Religion also offensichtlich nicht sein. Anderseits muss man aber auch ganz deutlich sagen, dass wir als Menschen nicht das Recht haben andere aufgrund ihres Glaubens zu schaden oder zu verachten. Denn, "wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden", steht auch in der Bibel (Römer Kap 12 Vers 18).

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Das hat nichts mit der Freude am Leben zu tun. Die du natürlich haben darfst und haben sollst.

Diese Bibelstelle geht vielmehr auf eine Extremsituation ein. In den Versen vorher beschreibt Jesus, dass er sterben wird und welcher Nutzen daraus entsteht. Wenn ein einzelnes Weizenkorn nicht unter die Erde kommt und "stirbt" (sein Dasein als Same beendet), dann hat dieses Weizenkorn keinen großen Wert. Wenn es aber unter der Erde aufgeht und ein neuer Weizen entsteht, hat er seinen Wert vervielfacht. Wenn Jesus einfach nur sterben würde, wäre lediglich ein vollkommener Mensch gestorben. Durch den Tod im Vertrauen auf Gott und in voller Treue, gibt er allen Menschen eine Zukunftshoffnung. Leben über den Tod hinaus.

Um jetzt wieder auf deine Bibelstelle zu kommen: Wenn man in eine Situation kommt, wo man zwischen der Treue zu Gott und seinem Leben entscheiden muss, wird geraten, lieber das Leben zu verlieren. In diesem Fall besteht die Hoffnung für den Verstorbenen, wieder zu leben. Wer sich in so einer Situation für sein Leben und gegen die Treue zu Gott entscheidet, verliert diese Hoffnung.

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Zu allererst wird er aus der Christenversammlung ausgeschlossen (vgl. hierzu auch die vorherigen Verse aus 1. Kor.). Er wird in diesem Sinne dem Satan übergeben (zurück in die sündige Welt entlassen). Der Ausschluss eines solchen Menschen bewirkt, dass sein verderblicher Einfluss auf die Versammlung „vernichtet“ oder ausgeschaltet wird und der Geist, das heißt die gute Grundhaltung der Versammlung, bewahrt bleibt.

Dadurch steht er nicht mehr in einem guten Verhältnis mit Gott. Welche Folgen das für ihn persönlich hat, entscheidet Gott allein.

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1. Korinther Kap 10 Vers 13: "Keine Versuchung hat euch ergriffen, ausgenommen eine allgemein menschliche. Gott aber ist treu und er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung wird er auch den Ausweg schaffen, damit ihr sie ertragen könnt."

Diese Zusicherung hilft mir in schwierigen Zeiten. Gott hilft uns jedoch oft nicht so, wie wir es erwarten oder wünschen. Wir wünschen uns vielleicht manchmal, dass er einfach das Problem auf eine übernatürliche Weise beseitigt. Normalerweise antwortet er aber nicht so. Obige Bibelstelle spricht davon, dass er den Ausweg schafft, damit wir die schwierige Lage ertragen können. Dieser Ausweg besteht manchmal in Form von Freunden, Verwandten oder anderen lieben Menschen die einem Mut machen und zur Seite stehen. Manchmal findet man auch Erleichterung wenn man seine Schöpfung beobachtet, bsp. ein niedliches Eichhörnchen, welches die Bäume hoch und runter klettert oder eine Nuss verspeist. Es lässt einem für den Augenblick seine eigenen Sorgen vergessen. Ist der Sinn einmal nicht mehr auf sich selbst gerichtet, fällt es einem auch viel leichter die guten Dinge wahrzunehmen, die einem eigentlich schon die ganze Zeit passiert sind.

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Für mich sind die Apokryphen unglaubwürdig und nicht als Teil der Bibel anzusehen.

Ihr Inhalt und die Lehren widersprechen teilweise den sog. kanonischen Büchern und sind häufig auch in sich selbst widersprüchlich. Während die kanonischen Bücher sehr genau bei zeitlichen oder örtlichen Angaben sind, sind die Apokryphen voller historischer und geographischer Ungenauigkeiten. Hin und wieder werden Begebenheiten auch zeitlich falsch eingeordnet, was wiederum der Glaubhaftigkeit schadet.

Der Schriftstil selbst zeugt stellenweise von griechischen Einflüssen oder bedient sich einer übertriebenen, aufbauschenden Ausdrucksweise. Ein Stil, der in der Bibel nirgends zu finden ist.

2 der Schreiber deuten an, dass sie nicht von Gott inspiriert wurden (Vorwort zu Jesus Sirach; 2. Makkabäer 2, 24 - 32; 15, 38 - 40).

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Die Bibel sagt über die Toten:

"Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle, noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt. Sein Geist [oder seine Lebenskraft] geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; An jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich." (Psalm 146, 3-4)

"Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst..." (Prediger 9, 5)

Wenn ein Mensch stirbt, hört er auf zu existieren. Er lebt nicht in irgendeiner Form weiter.

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Zeugen Jehovas sind in (fast) allen Berufsgruppen vertreten. Also von der Putzkraft bis zum Geschäftsführer. Lediglich Berufe die mit Glaubensansichten kollidieren werden nicht ausgeübt. Hierzu gehören z. B. Berufe im Militär, in der Politik oder im Prostitutions- bzw. Pornogewerbe.

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Am meisten nutze ich die Neue-Welt-Übersetzung.

Zum Vergleich schlage ich aber auch oft die Schlachter Übersetzung und die Elberfelder Übersetzung auf.

Alle genannten und weitere Bibelübersetzungen findest du auch online. So ist es jederzeit möglich zu vergleichen.

https://wol.jw.org/de/wol/binav/r10/lp-x/Rbi8/X/1986

https://www.bibleserver.com/

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Direkt auf deine Frage geantwortet: Nein. Die Bibel sagt nichts zu der genauen Form des Hinrichtungsinstruments. Die Anhaltspunkte der Bibel sprechen eher für einen Pfahl, also ohne Querbalken. Ein Artikel dazu findest du hier:

https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/starb-jesus-am-kreuz/#?insight[search_id]=e0fe17e8-014a-4918-a56f-e0a337c63525&insight[search_result_index]=1

Das Jesus nach seinem Tod wieder lebte, bestätigen Augenzeugenberichte. Einige von Ihnen starben später einen grauenvollen Tod, ohne ihren Bericht zu leugnen. Für eine Märchengeschichte hätten sie das wohl nicht getan.

Einen interessanten Artikel, warum der Bericht in den Evangelien glaubhaft ist und warum es nur wenige außerbiblische Belege gibt, findest du hier:

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wachtturm-nr2-2016-maerz/jesu-auferstehung/

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1. Johannes 1:7 : "wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde."

Jesaja 1: 18 b: "Selbst wenn eure Sünden blutrot sind, sollt ihr doch schneeweiß werden. Sind sie so rot wie Purpur, will ich euch doch reinwaschen wie weiße Wolle."

Auch schwere Sünden können vergeben werden, wenn wir die richtige Einstellung haben. Damit Gott uns verzeiht, müssen wir ihn kennenlernen - wie er denkt, fühlt und handelt, welchen Rat er uns gibt und was er von uns erwartet. Gott verzeiht großzügig, wenn jemand sein verkehrtes Verhalten aufrichtig bereut und sein Leben ändert.

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Nein, das steht da nicht. Es wurde jedoch hineininterpretiert. 

Dies lag vor allem an Redewendungen wie: "die Sonne geht auf", "die Sonne ist untergegangen" oder "die Sonne zieht ihre Bahn". Kritiker sahen darin eine wissenschaftliche Ungenauigkeit der Bibel und behaupteten, die Hebräer hätten die Erde als Mittelpunkt des Weltalls betrachtet und geglaubt, die Sonne drehe sich um die Erde.

Die Schreiber der Bibel äußerten jedoch niemals einen solchen Gedanken. Viele Redewendungen finden sich auch im heutigen Sprachgebrauch. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang beziehen sich einfach darauf, wie man von seinem geographischen Standpunkt den Himmel beobachtet. Und auch wir sprechen heute noch davon, dass die Sonne im Osten auf und im Westen untergeht. Also sozusagen in "ihrer Bahn" über den Himmel zieht.

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Jesus selbst bezeichnet sich als "Menschensohn" (Johannes 1, 51; 3, 14-15).
Und gab sich als Sohn Gottes zu erkennen (Matthäus 16, 16 - 17). 

Die Hebräischen Schriften (Altes Testament) und die christlich-griechischen Schriften (Neues Testament) lassen erkennen, dass es nur einen allmächtigen Gott gibt (1. Mose 17, 1; Jesaja 45, 18; Epheser 4, 4 - 6; 1. Timotheus 2, 5 ).
Bei zahlreichen Gelegenheiten machte Jesus deutlich, dass er seinem Vater unterlegen und ihm untergeordnet ist (Lukas 22, 41 - 42; Johannes 5, 19).

Jesus Christus hat sowohl in seinem irdischen, als auch himmlischen Leben, eine außergewöhnliche Stellung, viele Befugnisse und Macht. Er selbst bezeichnete sich jedoch nie als Halbgott.

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