Alle Hoffnung verloren, mit dem Leben letztendlich abgeschlossen?

Hallo Community!

Vor über zwei, fast drei Jahren fing alles an, eigentlich sogar viel früher noch in meiner Kindheit. Ich war von 2016 bis 2018 gezwungen einen Beruf auszuüben den ich überhaupt nicht leiden konnte und dazu auch noch gemobbt wurde. Die ganzen schlimmen Ereignisse aus meiner Kindheit und dieser Zeit habe ich bis dahin immer (irgendwie) verdrängen können. Das Verdrängen wurde mit der Zeit aber immer schwieriger da sich die Dinge nunmal angehäuft haben und es psychisch sowie körperlich einfach nicht mehr möglich war. Mit 16 wollte ich das erste Mal zu einem Psychologen gehen, beließ dies jedoch, da meine Eltern darauf sehr aggressiv und verbittert reagierten.

Vor eineinhalb Jahren, mit knapp 18 Jahren hatte ich tatsächlich sogar vor von Zuhause wegzulaufen und mich dann irgendwann vor einen Zug zu werfen. Warum? - Da ich damals noch minderjährig war und mir nicht anders zu helfen wusste, bin ich halt auf diese Gedanken gekommen. Stellte darüber sogar eine Frage gutefrage.net, in der ich meine damaligen Gedanken und Pläne etwas genauer schilderte.

Im Laufe des letzten Jahres hat sich meine Situation überraschenderweise um einiges gebessert sodass ich großteils unbeschwert leben konnte, jedoch kam vor circa zwei Wochen alles schlagartig zurück und dies um einiges heftiger als zuvor.

Es sind einfach die ganzen psychischen Traumen die ich mein Leben lang erlitt, sowie psychische Krankheiten wie Depression, PTBS und Flashbacks. Ich schlafe nie vor 01:00 ein da ich mit weinen beschäftigt bin und von Gedanken geplagt werde. Dazu kommen auch jede Nacht Albträume, mit der ein und derselben Handlung.

Dann ist auch noch das Aufwachen ein Horror. Genau in dem Moment wenn ich aufwache, spüre ich wie mich alles überrennt und mir quasi einen "heftigen Schlag ins Gesicht verpasst". Dazu vermisse ich immer noch eine besondere Person, und dies schon seit fast zwei Jahren. Die Gedanken an sie, gehen mir gar nicht aus dem Kopf da sie mir so viel bedeutete und die einzige war, die mich so mochte wie ich bin.

Natürlich habe ich daran gedacht wieder zum Arzt zu gehen und mich erneut zum Psychologen überweisen zu lassen, werde jedoch vom Gefühl geplagt, nicht mal von Profis verstanden zu werden.

Je älter ich werde, desto mehr verliere ich im Leben und muss mich von immer mehr und mehr verabschieden. Ich habe schon seit vielen Jahren niemanden an den ich mich wenden, bzw. mit dem ich darüber reden kann. Ich bin keine 19 Jahre alt, und wenn es so weitergeht, werde ich allerbestenfalls nicht älter als 25-30 Jahre werden.

Vielleicht wird mich zumindest hier jemand ernstnehmen. Danke für's lesen, freue mich auf eure Antworten!

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Ich lebe in der Vergangenheit?

Hallo Community!

Schon seit mehreren Jahren hinweg, "trauere" ich auf eine viel mehr krankhafte als nostalgische Art und Weise den frühen 2000ern nach.

Das sich Mode, Menschen, Trends, Musik, Technik und sonstiges mit der Zeit ändert, ist mir vollkommend bewusst - genau so wie das es Veränderungen sind die eintreten werden, egal ob ich will oder nicht.

Immer wenn ich sehe etwas verändert bzw. renoviert wurde, z. B. etwas infrastrukturelles wie Autos, Züge, Busse; graphisches wie Logos von bekannten Firmen/Marken oder Layouts von Websites; technisches wie Computer, Mobiltelefone - oder einfach neue Bauwerke bzw. erneuert errichtet werden, dann werde ich immer sehr traurig, bekomme Tränen in den Augen, atme eventuell sogar etwas schwerer und es taucht dieses Phänomen auf, bei dem ich dieses Gefühl bekomme das ein Teil meines Lebens "gestorben" ist.

Auch wenn ich mit 18 Jahren noch sehr jung bin, hatte ich kein schönes Leben bzw. durfte im Leben nicht oft die schönen Seiten sehen. Ich leide mittlerweile seit 11⁄2 Jahren an einer PTBS, Depression und Flashbacks. Meine Jugend (= Zeit als minderjähriger) war gar nicht schön und auf Grund von sehr vielen Ereignissen sehr traumatisierend für mich, während meine Kindheit soweit ganz schön war.

In meiner Kindheit hatte ich Leute um mich, war glücklich, meine Eltern waren ebenfalls glücklich, Menschen haben allgemein mehr "gestrahlt" und jeder hatte Freude am Leben. Und jetzt? Ich habe seit sehr vielen Jahren nicht mal mehr Freunde, geschweige sonstige Sozialkontakte. Jeder ist damit beschäftigt, Eigentum von etwas zu sein, was eigentlich einem selbst gehört. (Ich spreche von Smartphones) Niemand ist mehr an anderen Menschen oder an Gesprächen interessiert. Menschen ignorieren Menschen mit denen sie noch nie gesprochen haben.

Was ist jetzt meine Frage? Weiß ich selber nicht, aber schätze mal mehr oder weniger "Wie lasse ich los?", "Warum habe ich dies?"

Ich bedanke mich fürs lesen und freue mich auf zahlreiche Antworten!

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Warum hasse ich den Sommer?

Hallöchen Community!

Hassen ist eig. etwas schlechtes, das ist mir klar aber ich kann "schönes Wetter", den Sommer und Sonnenschein einfach nicht ausstehen.

Ich bin männlich, 18 Jahre alt, und viele die micht nicht wirklich kennen würden mich als "nach außen glücklich wirkend" beschrieben, was jedoch gar nicht der Fall ist. Ich leide an starker Depression, Flashbacks und Suizidgedanken.

Ohne zu sehr in die Esoterik zu gehen, aber kann es sein das mein negatives empfinden gegenüber dem "schönen Wetter" meine Seele, mein Wohlbefinden bzw. meine Persönlichkeit wiederspiegelt?

Das Folgende mag für viele sehr verwirrend klingen, aber ich fühle mich einfach bei "schlechtem Wetter" (besonders seit letztes Jahr) viel besser und glücklicher obwohl ich erst dann meine Depression und "innere Leere" noch um einiges mehr zu spüren bekomme.

Die einzigen (= sehr wenigen) schönen Momente in meinem Leben fanden immer dann statt als das Wetter "nicht gerade hervorragend" war. Meine Arbeitskollegen wundern sich schon warum ich mir immer dann frei nehmen wenn es stark bewölkt oder sogar regnet.

Klar, das war nicht immer so. Als Kind habe ich mich immer tierisch auf den Sommer und auf die Hitze gefreut... Aber jetzt? Z.B. Schwimmen bin ich schon seit mehr als 3 Jahren nicht mehr gewesen.

Freue mich auf zahlreiche Antworten! :)

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Was kann passieren wenn ich zum Jugendamt gehe?

Liebe Community!

(Wenn man mehr erfahren will muss man sich einfach zwei meiner bis jetzt drei gestellten Fragen ansehen; eine davon: https://www.gutefrage.net/frage/starke-depressionen-selbstmordgedanken?foundIn=user-profile-question-listing)

Ich bin fast 18 Jahre alt, männlich und lebe in Österreich.

Seit meinem 16. LJ bin ich stark depressiv, mit 17 kamen die Suizidgedanken.

Meine Geschichte will ich hier nicht allen präsentieren, deshalb nur ein kurzer Einblick.

Ich war als Kind (bis zu meinem 16. Lebensjahr) Opfer von häuslicher Gewalt und in der Schule wurde ich früher immer gemobbt.

Meine Eltern haben mich vor zwei gezwungen eine Lehre (= Ausbildung) zu machen, in der es mir sehr schlecht geht und die einen sehr großen Teil zu meiner jetzigen psychischen Lage beigetragen hat. (Es war mein Wunsch eine Lehre zu machen, jedoch hatte ich kein Recht mir selbst eine Arbeit zu suchen; meine Eltern verboten mir jeden Lehrberuf der mir gefiel). Der Wunsch eine Lehre zu machen wird von meinen Eltern nun gegen mich verwendet, obwohl ich bei der Auswahl des Berufs kein Mitstimmrecht hatte.

In der Berufsschule habe ich auch sehr große Probleme da ich einen Lehrberuf gegen meinen Willen erlerne, von dem ich "keine Ahnung" habe bzw. für den keine Kenntnis und Interesse vorhanden ist. Außerdem verprügelt mich mein Vater immer wenn ich mit einer schlechten Note heim komme; obwohl ich ein gutes Halbjahreszeugnis hatte. Meine Eltern lassen mich einfach nicht eine Person mit eigenen Vorstellungen sein. Sie wollen immer nur das ich das mache was sie von mir verlangen, nach außen aber geben sie immer einen guten Eindruck. Letztes Jahr hat mich mein Vater sogar im Krankenhaus, vor allen Leuten wegen einer Schularbeit die negativ ausgefallen ist, verprügelt.

Meine Depression wird von meinen Eltern nicht mal ansatzweise ernstgenommen bzw. trotz allem darf ich nicht mit der Lehre abbrechen. - zu einer Psychotherapie kam es nie - eine andere Geschichte.

Meine Mutter tut immer so als ob sie mich immer Unterstützen wird, aber wenn ich sie um Hilfe bitte rastet sie immer gleich aus. Wenn ich nur ein wenig meine Arbeit kritisiere heißt es sofort das ich eine "Mimose" bin und wegen allem jammere.

Ich war letzte Woche 2x krank. Als ich es meiner Mutter sagte, bezeichnete sie mich als "Hypochondra". Freunde habe ich keine (da mir meine Eltern verboten Freunde zu haben die keine "Einserschüler" sind), geschweige eine Partnerin oder jemanden der mich versteht.

Ich bin quasi nur noch am leben um eine Arbeit zu machen die ich abgrundtief hasse, und in der es mir sehr schlecht geht. Wozu bin ich überhaupt noch da wenn mich keiner braucht? Ich würde direkt zum Jugendamt gehen wenn ich wüsste das ich unterstützt werde, jedoch werde ich erst dieses Jahr volljährig was bedeutet das ich nicht wegziehen kann. Ich lebe in einem schlechten Umfeld, nur ein Umzug, alleine in einer anderen Stadt mit einer Ausbildung meiner Wahl würde mir helfen, mich zu normalisieren.

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Starke Depressionen, Selbstmordgedanken...?

Liebe Community!

Ich habe schon vor (knapp) 100 Tagen eine Frage gestellt, die vielleicht für den ein oder anderen seltsam klang. (Diese war: "Von Zuhause weglaufen (fast 18)?" https://www.gutefrage.net/frage/von-zuhause-weglaufen-fast-18)

Ich leide seit meinem 16. Lebensjahr an starken Depressionen, was mir auch vor ca. 6-7 Monaten ärztlich bestätigt wurde. Als ich 17 war, hat meine Depression ihren "Höhepunkt" erreicht, und seitdem geht es nur noch immer tiefer in den Abgrund. Es gab dazwischen tatsächlich Momente wo ich dachte: "Von nun an, geht's nur noch hinauf!" - War aber leider nie der Fall.

Meine lange Geschichte will ich hier nicht allen Leuten präsentieren, was hoffentlich verständlich ist. Geht zurück in meine Kindheit. Ich wurde gemobbt, war Opfer von häuslicher Gewalt und durfte nie meinen eigenen Willen haben, egal ob es um die "Auswahl" von Schultypen, Freunden, Kleidung und anderem ging.

Zu einer Psychotherapie ist es nie gekommen, was aber wieder eine andere Geschichte ist.

Vor zwei Jahren haben mich meine Eltern gezwungen eine Lehre (= Ausbildung) zu machen die ich nicht machen wollte, und in der es mir sehr schlecht geht.

Meine Eltern haben mich nie abbrechen lassen, irrelevant ob ich Volljährig bin oder nicht - es gäbe extreme Probleme zu Hause wenn ich abbrechen würde.

Außerdem, wenn ich jetzt damit abbreche, stehe ich im Endeffekt selbst mit leeren Händen da und hab am Ende rein gar nichts.

Der einzige Grund warum ich noch existiere ist in eine Arbeit zu gehen die ich abgrundtief verabscheue. Jeden Morgen wenn ich aufwache denk ich mir immer nur: "Mist, ich bin noch da".

Freunde hab ich keine, eine Partnerin hatte ich wirklich auch nie, geschweige jemanden der mich nur ansatzweise verstehen möchte.

Dies hier auf gutefrage.net ist einer der wenigen Kontakte zu Menschen die ich in meiner Freizeit habe.

An dieser Stelle im Text muss ich noch dazu sagen das ich nicht mal wirklich weiß wie ich diese Frage richtig formulieren soll bzw. ob diese Frage überhaupt verständlich ist. Viele werden sich fragen "Was ist jetzt nun deine Frage?"

Vor ein paar Jahren hätte ich nie gedacht, das ich im Internet um Hilfe schreien werde.

Ich hoffe es kann mir einfach irgendwer weiterhelfen. Man kriegt immer nur die selben Antworten wie: "Tu es nicht, du hast noch so viel zu leben" oder "Denk an deine Familie" (...)

Viele Menschen meinen oft das es beim Selbstmord nur um "Aufmerksamkeit" geht, oder um jemanden "Schuldgefühle zu bereiten, der einem etwas angetan hat"

Ich will nicht sterben, ich will nur diesen Schmerz beenden. :( </3

Leben, Arbeit, Schule, Angst, Psychologie, Depression, Kindheit, psychische Probleme, Selbstmord, selbstmordgedanken, Suizid, Suizidgedanken
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Von Zuhause weglaufen (fast 18)?

Liebe Community!

Ich bin männlich, fast 18 Jahre alt und lebe in Österreich.

Wie im Titel steht überlege ich seit ca. 7 Monaten von Zuhause wegzulaufen.

Ich habe alles sehr gut durchdacht und geplant und ich wüsste sogar wo ich hingehen könnte ohne erwischt zu werden.

Eigentlich habe ich mir letztes Jahr vorgenommen, es Mitte Februar 2018 sogar durchzuziehen, musste mich aber jetzt umentscheiden. Entweder es gar nicht zu tun und ein paar Monate mehr leiden (was mich psychisch zerschmettern würde) oder es aufgrund der sehr niedrigen Temperaturen auf etwas später zu verschieben.

Es handelt sich um eine sehr lange Geschichte die mich ein Leben lang begleitet und sie deshalb nicht hier präsentieren möchte. Ich leide seit November an Depressionen, wurde mir auch ärztlich bestätigt. Ich habe meinen Eltern mit 16 schon gesagt das ich eine Psychotherapie machen möchte, wurde aber jetzt und damals nicht ernstgenommen.

Ich war als Kind und Jugendlicher (bis ca. 16 Jahren) Opfer von Häuslicher Gewalt, Mobbing in der Schule und etc.

Freunde habe ich auch keine mehr da alle weggezogen sind oder aufgrund von schulischen oder beruflichen Angelegenheiten nicht mehr Zeit haben.

Vor +2 Jahren haben mich meine Eltern gezwungen eine Lehre (= Ausbildung) zu machen an der ich gar kein Interesse habe, und auch noch trotz sehr hohen Bemühens und sehr guten Leistungen, in der Arbeit gemobbt werde und (fast) nichts nach dem Berufsbild meines Lehrberufes lernen darf.

Ich habe schon mit so vielen reden versucht, egal ob es mein Chef ist, Lehrer in der Berufsschule sind oder meine Eltern die sowieso nur die Schuld in mir suchen und mich nicht kündigen lassen.

Ich werde dieses Jahr 18 und habe etwas (einiges) zusammengespart.

Viele (eigentlich alle) die dies lesen werden mich für verrückt erklären da ich bald als Volljähriger kündigen, mich (aufgrund meiner Kindheit) in Therapie begeben und natürlich wegziehen kann.

Aber ich bin dermaßen verzweifelt das ich nicht mehr weiß ich tun soll.

Ich hoffe irgendjemand kann mir irgendwie weiterhelfen.

Danke fürs lesen! Ich freue mich auf zahlreiche Antworten!

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