Glauben Juden, Christen und Muslime an den selben Gott?

Das Ergebnis basiert auf 99 Abstimmungen

Ja, es ist der selbe Gott. 48%
Nein, es sind unterschiedliche Götter. 30%
Da es keinen Gott gibt, erübrigt sich die Frage. 14%
Ich bin mir nicht sicher./etwas anderes 7%

45 Antworten

Nein, es sind unterschiedliche Götter.

TLDR: Es ist weder der gleiche, noch derselbe Gott.

Was richtig ist, ist die Tatsache, dass alles drei verschiedene Interpretationen des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs sind (siehe "Alle drei Religionen verehren nach eigenen Angaben den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs." - Hamburger02), das macht die präsentierten Götter allerdings weder gleich, noch zu denselben. Gleichheit können wir aufgrund der Unterschiedlichkeit der Gottesbilder direkt ausschließen. Selbigkeit würde bedeuten, dass es sich um die selbe Identität handelt, aber auch das können wir ausschließen, denn von allen drei Göttern wird gesagt, dass sie unveränderlich seien. Das ist ein wichtiger Punkt. Wenn wir eine Flasche Wasser haben, einen Stift nehmen und die Flasche damit markieren, handelt es sich immer noch um dieselbe Flasche, allerdings ist sie nun verändert. Beobachten wir die Gottesbilder, die im AT, NT und Koran präsentiert werden, müsste Gott veränderlich sein, damit es sich um denselben Gott handeln kann. Veränderlichkeit bei Gott wäre allerdings auch ein Widerspruch zu seiner angeblichen Zeitlosigkeit, denn wenn wir eine Veränderung haben, gibt es eine vorherige Version ohne diese Veränderung und eine nachherige Version mit dieser Veränderung.

Ich halte allerdings keinen der drei Götter für existent, also ja, erübrigt sich die Frage in gewisser Weise, aber es ist trotzdem ganz nett darüber nachzudenken, auch wenn es nur Fiktion ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Kevidiffel

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Intensive Recherche über mehr als 8 Jahre
Nein, es sind unterschiedliche Götter.

Nein es sind unterschiedliche Götter!
In jedem Glauben sagt Gott „wer an einen anderen Gott glaubt, als den aus der Bibel/Koran/Thora(Talmud) der sei verflucht“

Wenn es der selbe Gott wäre, wieso würden dann Menschen die einen anderen Glauben haben in die Hölle kommen? Sie glauben dann doch trotzdem alle an den gleichen

Außerdem wird Gott in jedem Glauben anders beschrieben.
Ich denke es sind entweder andere Götter, oder es gibt nur einen Gott und nur eine Religion, die den wahren Gott beschreibt, und alle anderen Religionen lügen.

Mit den jeweiligen Drohungen könnten auch die Götter aus polytheistischen Religionen gemeint sein.

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@DasRufzeichen

Der Christentum ist auch keine Monotheistische Religion.
Und dort werden ja alle Götter gemeint und nicht nur polytheistische, sonst würde es dort auch so stehen.

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@tumblrprincess

Alle Götter außer dem eigenen. Das schließt nicht auß, dass dieser auch in anderen Religionen verehrt wird.

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@DasRufzeichen

Doch das schließt es aus z.B: die Bibel sagt „wer an einen anderen Gott glaubt, außer der in der Bibel der sei verflucht“

Da der Gott in der Bibel genau beschrieben wird und die Trinität so beschrieben wird, werden andere Gottheiten wie z.B im Islam oder der Talmud ausgeschlossen

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Ich bin mir nicht sicher./etwas anderes

Gemeinsam haben sicherlich alle, dass für sie Gott der Schöpfer und das höchste Wesen überhaupt ist. Reicht das aber schon aus, um von ein und demselben Gott zu sprechen?

Unterschiedliche Glaubensansichten und Neigungen der Gläubigen, unterschiedliche Eigenschaften die ihm zugeschrieben werden. Mal ist für ihn eine Sache noch in Ordnung, in einer anderen Religion aber schon verwerflich. Wenn man von nur einer Person spricht, dann dürfte die Charakterbeschreibung eigentlich nicht so unterschiedlich ausfallen.

Als Christ kommt mir die Stelle aus Matthäus Kap 7 Verse 22 und 23 in den Sinn: "An jenem Tag werden viele zu mir sagen: ‚Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele mächtige Taten vollbracht?‘ Aber ich sage ihnen dann: ‚Ich habe euch nie gekannt! Verschwindet, ihr Gesetzlosen!"

Egal kann die Wahl der Religion also offensichtlich nicht sein. Anderseits muss man aber auch ganz deutlich sagen, dass wir als Menschen nicht das Recht haben andere aufgrund ihres Glaubens zu schaden oder zu verachten. Denn, "wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden", steht auch in der Bibel (Römer Kap 12 Vers 18).

„Hilfreichste Antwort“ für mich

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Nein, es sind unterschiedliche Götter.

Streg genommen war Abraham der Stammvater der Juden, welche nach seinem Urenkel Juda benannt wurden. Der Name Israeliten stammt von seinem Enkel Jakob, der von Gott Israel genannt wurde. Was war Abrahams Besonderheit? Dass Gott ihn gerufen hat und er gefolgt ist. Daraus wurde die Erwählung.

Nein, es sind unterschiedliche Götter.

Juden und Christen glauben an denselben Gott, aber Juden erkennen Jesus nicht als Sohn Gottes an, weshalb sie nicht in den Himmel kommen werden, denn den alten Bund des Gesetzes unter dem sie leben, kann niemand erfüllen.

Moslems glauben an einen anderen Gott.

Selbstverteidigung ist zum Beispiel laut Koran erlaubt, aber laut Bibel verboten.

Scheidung ist zum Beispiel laut Koran erlaubt, wenn beide es nicht mehr miteinander aushalten, weil sie bewusst oder unbewusst beschlossen haben, sich nicht mehr zu lieben, aber laut Bibel verboten.

Ehebruch ist laut Koran erlaubt, aber laut Bibel verboten, wobei sich da sogar die Definitionen, was Ehebruch ist unterscheiden.

Ehebruch laut Bibel: Sex mit einer Person außerhalb der Ehe. Hier ist unerheblich, ob zuvor eine Scheidung stattgefunden hat, (die aber ebenfalls eine Sünde ist Matt5,31: Wer eine geschiedene Person heiratet, der begeht Ehebruch.), wobei die Person, die sich hat Scheiden lassen aber ihren Ehepartner zum Ehebruch getrieben hat, wenn diese zuerst Sex mit einer anderen Person hat (Matt 5,31: Wer sich von seinem Partner trennt, obwohl der ihn nicht betrogen hat, der treibt ihn zum Ehebruch.). Die Ehe wird also erst durch Sex mit einer fremden Person zerbrochen. Diese beiden Personen, die durch ihren Sex gemeinsam die Ehe zerbrechen sind laut Bibel Ehebrecher und verdienen den Tod. Doch auch jeder weitere Partner gilt als Ehebrecher, wenn die Todesstrafe nicht vollzogen wird oder der ehemalige Partner nicht stirbt. Seit dem Bund der Gnade darf diese Strafe aber nicht mehr vollzogen werden. Der betrogene Partner, sodenn nicht er es gewesen ist, der seinen Partner durch Scheidung oder Verweigerung der ehelichen Pflichten, wozu auch Sex gehört, der nicht aus niederen Beweggründen wie Hass, Verachtung oder Unvergebenheit auf Dauer verweigert werden darf (ein berechtigter Grund wäre zum Beispiel Krankheit oder beschwerliche Schwangerschaft), in den Ehebruch getrieben hat, darf erneut heiraten Matt 19,9: Jeder, der sich von seinem Partner trennt und einen anderen heiratet, bricht die Ehe, es sei denn, sein Partner hat ihn betrogen).

Laut dieser Definition, die ich richtig finde, hat der Prophet Mohammed mit der Ehefrau seines Adoptivsohnes die Ehe gebrochen, denn er heiratete sie, nachdem dieser sich von ihr hatte Scheiden lassen.

Ehebruch laut Koran: Wenn eine nicht geschiedene Person mit einer anderen Person als ihrem Partner Sex hat. Also so wie die Welt glaubt, was Ehebruch ist. (Sura 33,37: Und als du zu demjenigen (Zaid) sagtest, dem Allah Gunst erwiesen hatte und dem auch du Gunst erwiesen hattest:,, Behalte deine Gattin für dich und fürchte Allah'', und in deinem Inneren verborgen hieltest, was Allah doch offenlegen wird (nämlich sein Verlangen nach Zaids Frau), und die Menschen fürchtetest, während Allah ein größeres Anrecht darauf hat, dass du Ihn fürchtest. Als dann Zaid keinen Wunsch mehr an ihr hatte, gaben Wir sie dir zur Gattin, damit für die Gläubigen kein Grund zur Bedrängnis bestehe hinsichtlich der Gattinnen ihrer angenommenen Söhne, wenn diese keinen Wunsch mehr an ihnen haben.)

Wie du siehst, kann es sich nicht um ein und denselben Gott handeln.

Bei den Muslimen ist Jesus ein Prophet und Maria gibt es auch. Und Abraham ist auch eine gemeinsame Figur.

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@Akka2323

Wie wird man im Islam Sünde los? Gibt es ein Konzept der Vergebung? Kann ich wissen, dass ich in den Himmel komme? Wusste es der Prophet?

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@Akka2323

Bei den Muslimen ist Jesus nur ein Prophet. Jesus war aber nicht nur ein Prophet. Gott ist riesig. Größer als das All. In Jesus ist Gott in gleicher Größe mit uns und durch den Heiligen Geist ist er, wenn wir uns für die Errettung durch Jesus entschieden haben, in uns.

Selbst wenn der Koran genau gleich wäre wie die Bibel außer der Tatsache, dass Jesus unser Sündenbock war, dann leugnet er die heilsentscheidende Tatsache und diese Lüge ist ein Werk des Teufels.

Mohammed war ein Lügner und ein großer Antichrist, egal ob er sich dessen bewusst war oder nicht, wobei ich bei seinem Bericht vom dämonischen Angriff von letzterem ausgehe. Er hat Jesus gehasst und auch du hasst Jesus, wenn du sein Opfer ablehnst, dass er zur Vergeltung für deine Sünden gebracht hat, um der Gerechtigkeit genüge zu tun, damit dich niemand mehr zu Recht am Tag des Jüngsten Gerichts anklagen kann.

Niemand wird am Gerichtstag einfach so in den Himmel durchgewunken. Das passiert ja nicht einmal bei gerechten menschlichen Richtern. Wie viel weniger bei Gott, der vollkommen gerecht ist.

Und es wird auch nicht aufgewogen. Was nützt es dem Ermordeten, wenn sein Mörder später jemandem das Leben rettet? Macht ihn das etwa wieder lebendig? Nein. Und wenn schon menschliche Richter nicht aufwiegen, wie viel weniger Gott.

Nein, bei jedem, der nicht an Jesus glaubt, liegt in der einen Waagschale all seine Schuld, die beinahe jede Stunde schwerer wird. Schon jedes lieblose Gefühl, jeder lieblose Gedanke lässt die Schale tiefer sinken. Nur Strafe bringt die Waagschale wieder ins Gleichgewicht. Bei uns Christen liegt in der anderen das Kreuz und wiegt all unsere Schuld auf.

Gottes Gerechtigkeit ist vollkommen und wenn man begriffen hat, wie viel Liebe es Jesus gekostet hat, sich für uns zu Tode quälen zu lassen, dann begreift man, dass seine Liebe es auch ist. Herrlichere Liebe als die vom Kreuz gibt es nicht. Kein Mensch hat je mehr geliebt als Jesus am Kreuzigungstag, wo er, vollkommen unschuldig, die ganze Schuld der Welt für uns büßte, um uns vor der vollkommenen Gerechtigkeit Gottes zu retten, die nicht die kleinste Sünde ungestraft lässt.

Die Wahrheit ist hardcore, aber bei einer Liebe wie der von Jesus, erträglich. Im Gegensatz zu dem, was Mohammed behauptet hat, muss man sich auch nicht mit guten Taten anstrengen, um begnadigt zu werden. Das ist auch Unsinn, denn Gnade ist immer etwas unverdientes.

Wäre es tatsächlich so, dass die schlechten Taten gegen die guten aufgewiegen würden, dann wäre der Himmel auch kein Geschenk, sondern ein Verdienst und dieser Gedanke ist dermaßen lächerlich: Wie will man sich denn so etwas wertvolles wie das Paradies verdienen können, wenn es scho. durch eine einzige schlechte Tat verloren ging? Das Paradies ist für einen Menschen unbezahlbar und Gottes Gegenwart erst recht. Wäre es tatsächlich so, dann hätten Adam und Eva nur ein paar gute Taten vollbringen müssen und sie hätten wieder zurück ins Padadies gedurft. Aber so lief es nicht, weil schon eine Sünde zum seelischen und körperlichen Tod führt. Gott hatte gesagt, dass sie noch am selben Tag sterben müssten und so war es auch. Der geistliche Tod geschah an einem einzigen irdischen Tag und der körperliche an einem einzigen himmlischen Tag, der tausend Erdenjahre zählt. Weder Adam noch Eva oder eines ihrer Nachkommen wurden älter.

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@Akka2323

Das wirkt nur so, weil Gott in allem extrem ist.

Extrem gerecht.

Extrem liebevoll.

Extrem gnädig.

Er ist halt vollkommen.

Vollkommene Liebe liebt vollkommen.

Vollkommene Liebe hasst das Böse vollkommen, deswegen reichte auch ein einziger Diebstahl für den Verlust des Paradieses.

Deswegen gibt es auf Dauer auch nur Himmel und Hölle. Den vollkommen guten Ort und den vollkommen schlechten Ort.

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Juden kommen also nicht in den Himmel. Wohin dann? Willst du rechtschaffene Menschen in die Hölle schicken? Nach christlichem Glauben kann ein Mensch nur durch eigene Schuld verloren gehen und wer im guten Glauben seinem Gewissen folgt und dem, was er als wahr erkennt, hat keine Schuld und wird ebenso vor Gott gerechtfertigt sein. Auch gläubige Christen können verloren gehen, wenn sie nämlich nicht danach leben.

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