Was haltet ihr von sexuellen Spielräumen in Kindergärten?


29.08.2025, 15:48
ich finde das schlecht, geht garnicht 84%
andere 9%
ich finde das gut 6%
ist mir egal 0%

32 Stimmen

6 Antworten

Wenn die Quelle im Artikel die Bild ist kannst du dir ziemlich sicher sein dass das entweder komplett überspitzt und problematisch dargestellt oder komplett erfunden ist.

Es war eine Kita und das Projekt ist auch nicht in die Planung gekommen es sofort gestoppt daher ist diese Frage ein wenig sehr voll mit falschen Informationen nur der Artikel ist echt

andere

Sogenannte "Doktorspiele" sind bei ca 3-jährigen alterstypisch völlig in Ordnung. Sie erkunden den eigenen Körper bzw den ihres Spielkamerads überall - Zehennägel, Bauchnabel, Ohr und ggf auch mal Geschlechtsteile.

Stethoskop etc sind in dem Alter daher oft auch beliebt.

Das man den Kindern Regeln bespricht - nix in Körperöffnungen stecken wegen Verletzungsgefahr finde ich gut. Das betrifft ja u.a. auch das Ohr.

ABER: Die Spiele müssen immer von beiden Kinder eigeninitiativ und freiwillig geschehen. Die Deklaration als "Körpererkundungsraum" finde ich daher falsch, das es eine Erwartung bei den Kindern schafft. Dann doch eher Ruheraum, in den sich Kinder zurückziehen können - und das Spielen können, was SIE wollen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Sozialer Dienst (Jugendamt)
ich finde das schlecht, geht garnicht

Das Thema ist aber meines Wissens längst vom Tisch.

Also, dass es eine kindliche Sexualität gibt, ist unbestritten. Sie besteht vor allem aus Neugier und Lust an angenehmen Berührungen. Dies zu negieren und den Intimbereich zur Tabuzone zu erklären ist sicher falsch.

Dem gegenüber brauchen Kinder einen geschützten Raum, um eben die alterstypische Neugier und daraus entstehenden Aktivitäten ausüben zu können. Das ist alles andere als Missbrauch.

Auch die Onanie wurde in der Neuzeit verteufelt, für Jungs eine Beschneidung ohne Betäubung empfohlen, damit sie mit Lust Schmerzen verbinden und auch für Mädchen wurde ein Zunähen der Scheide empfohlen.

Sexualität und sexuelles Empfinden ist dem Menschen von Mutter Natur in die Wiege gelegt worden. Entscheidend ist ein verantwortungsvoller Umgang und nicht deren Dämonisierung!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

JunkerWinter  29.08.2025, 16:32

Grundsätzlich stimme ich dir zu. Das Problem ist aber nicht die Sexualität, sondern der Umgang mit ihr. Die einen können nicht genug bekommen den Kindern Sexualität nahe zu bringen, die anderen bekommen Aggression, wenn sie nur davon hören.

Früher, als Kinder noch eine Kindheit hatten und nicht von früh bis spät in Kinderbewahranststalten gesperrt wurden, damit neben Papa auch die Mama voll dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, konnten die Kinder sich ungestört entfalten, ggf. auch mal im Schuppen. Seit Kinder aber immer früher und immer länger pädagogisiert werden, keine Erwachsenfreie Zeit mehr kennen, fällt irgendwann das Thema an.

Die Lösung sind keine ekligen Masturbationsräume, sondern Kinder wieder mehr zu entinstitunalisieren. Weniger Betreuung.

LaFemmeElle  29.08.2025, 16:06

Bitte hör auf zu sprechen...😐