Erhöhung Freibetrag bei P-Konto?

Hallo,

ich bin seit 2015 mit einem Kleingewerbe "Lieferservice", somit Einzelhandel, selbstständig, mein durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen nach Abzug aller Kosten von ca. € 1.250,00 geht schon OK.

Allerdings liegt nun eine Kontopfändung aus einer Angelegenheit von 1997 vor. 

Um besagte € 1.250,00 zu erwirtschaften, muss ich jedoch monatlich Waren im Wert von ca. € 4.200,- ein- bzw. wiederverkaufen, habe natürlich Fixkosten, ferner ist die monatliche Überweisung der MwSt. lt. Umsatzsteuervoranmeldung fällig. 

Somit Geldeingang der Kundenzahlungen, Geldausgang für Wareneinkauf, Kosten, Umsatzsteuer etc., was natürlich den Freibetrag von € 1.133,80 um ein Mehrfaches übersteigt und meine Bank zwingt, alles bis auf den Freibetrag an den Gläubiger abzuführen. - Mir bleibt dann nichts mehr, da keine Einkäufe mehr möglich sind.

Von einer Schuldnerberatung erhielt ich anhängendes 0-8-15 - Schreiben, doch keinen Hinweis, welche Unterlagen mitzusenden sind, ob diese von einem Steuerberater vorbereitet und gegengezeichnet werden sollten oder ähnliches.

Grob überschlägig benötige ich einen Freibetrag von ca. € 6.500,-, um netto
€ 1.133,80 / 1.250,- zu erwirtschaften ... Einzelhandel eben ...

Wer kann mir bitte entsprechenden Rat geben dahingehend, ob die Erhöhung eines Freibetrags eine Soll- oder Kannbestimmung ist, ferner, wie dem Vollstreckungsgericht die Höhe des beantragten Freibetrags nachgewiesen werden kann?

Vielen Dank im Voraus!

Mela

Recht, P-Konto, pfaendungsschutz, Steuerberater, Anwaltskanzlei, Wirtschaft und Finanzen
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Was kann ich tun wenn die Bank kein Geld ausbezahlt?

Guten Morgen, 

Folgende Situation.

Am 22.10.2018 funktionierten die Kontoauszug Automaten der Volksbank Frankfurt nicht. Ich habe seit Jahren ein Pfändungsschutzkonto und kann nicht ins minus. 

Ich habe auf eine Nachzahlung des Sozialamtes gewartet, daher bin ich an den Automaten und habe versucht 500€abzuheben, im normarfall wird mir dann angezeigt das nur der Betrag X, verfügbar ist.

Die 500€ wurden mir ausgezahlt.

In der folgenden Woche habe ich dann einen Auszug geholt und festgestellt das ich 500€ im minus bin.

Nun habe ich mit diesen 500€ keine Notwendigkeiten gekauft sondern alte Rechnungen, welche ich mit der Nachzahlung zahlen wollte, bezahlt und daher kein Geld.

Heute kam das Sozialgeld. Laut Seite der Verbraucherzale dürfen Sozialleistungen nicht zum Ausgleich eines im minus geführten Konto verwendet werden. Doch die Bank weigert sich mir das Geld auszuzahlen. 

Ich habe der Bank bereits angeboten das ich, da ich einen mini Job habe und monatlich 180€ bekomme, diesen Betrag nehme um über die nächsten 3 Monate als Rate zu verwenden, doch dem haben sie nicht zugestimmt.

Auch mein Konto in einen dispo umzuwandel damit ich selbstständig das Konto ausgleichen kann wurde nicht zugestimmt, da, laut Aussage des Bankarbeiters, Sozialleistungen nicht zum ausgeglichen benutzt werden können. Obwohl sie das ja tun. 

Welche Möglichkeiten habe ich jetzt? 

Ich weiß nicht so wirklich was ich nun tun kann. 

Vielen Dank im voraus

Geld, Bankkonto, Dispo, Hartz IV, P-Konto, hilfe-gesucht, Wirtschaft und Finanzen
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Muss einem unter allen Umständen der Freibetrag vom P Konto ausgezahlt werden?

Hallo, ich bin ein absolutes Kuddelmuddel geraten. Doch von vorn:

seit einigen Jahren habe ich ein P Konto. Kurz danach erkrankte ich an Krebs. Ich konnte mich pysisch und psychisch um sehr wenig kümmern und auch das Geld wurde knapp. So kam es zu Schulden (Handy), die sich auf ca. 600 Euro belaufen. Der Telefonanbieter hat daraufhin versucht zu pfänden. Da ich aber immer das auf dem Konto hatte, das ich auch abheben darf, konnte der Gläubiger nicht pfänden.

Nun ist es zu folgender Situation gekommen:

ich habe wieder ein paar Stunden arbeiten können (Honorar), dies habe ich bei der Arge angegeben. Nach ca. einem halben Jahr wollte mein Arbeitgeber auf einen Übungsleitervertrag wechseln, bei dem ich 200 Euro pauschal erhalte ( wird von der Arge nicht angerechnet)

Die Arge hat das nicht sofort umsetzen können und hat mir weiterhin Geld angerechnet, das ich gar nicht mehr bekam. Es dauerte 2 Monate, bis das geregelt war. So erhielt ich im Juli 280 Euro nachgezahlt.

Da ich leider aus gesundheitlichen Gründen nun nicht mehr arbeiten kann, habe ich für 3 Monate Abrechnungen für Juli-August an den Arbeitgeber gegeben ( durch Überstunden ging dies). Ich bat darum, die Abrechnungen der EINZELNEN Monate auf mein Konto zu überweisen. Statt dessen hatte ich im Juli auch noch den Zahlungseingang von 600 Euro, samt der Nachzahlung der Arge und ein Guthaben des Stromanbieters, über 208 Euro.

Das heißt im Klartext, zu viel für das p Konto, auf dem eine Pfändung liegt.

dadurch, dass die Arge im Juni ca. 400 Euro zuwenig überwiesen hatte, konnte ich nicht die volle Miete zahlen. Alles was ich im Juli bekommen habe, waren Nachzahlungen und eine doofe Gehsltsstelle, die die 600 Euro nicht auf 3 Monate aufgeteilt hat.

heute war ich zur Bank und wollte die Miete überweisen und etwas Geld abheben. Anstatt wie sonst einen Freibetrag über 1.800 zu haben, gesteht mir meine Bank nur 1.100 zu 😱. Es bleiben fast 500, die ich nicht anrühren darf... und die vermutlich der Telefonanbieter weg pfändet. Aber muss man uns nicht das Minimum von 1.800 lassen? Und erst was darüber hinaus geht, darf man pfänden?

Wenn die das durchziehen, habe ich nach Zahlung aller festen Kosten noch 100 Euro für 3 Leute. Ich bin verzweifelt.

Hab ich da noch die Chance etwas zu retten? Danke fürs Lesen des langen Textes.

Recht, P-Konto, Pfändung, Wirtschaft und Finanzen
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Darf die Sparkasse das p-Konto für sperren?

Hallo... wir haben gerade großen Ärger mit der Sparkasse. Mal kurz zur Vorgeschichte, mein Sohn ist 21 und sein Vater verstarb vor 3,5 Jahren ganz plötzlich. Wir hatten vorher keinen Kontakt zu ihm. Daraufhin wurde ein Nachlasspfleger eingesetzt der das Erbe vorerst ausgeschlagen hat da mein Sohn noch minderjährig war. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen und somit haben wir noch keine ausschlagungsbescheinigung, weil noch nicht abschließend geklärt ist ob doch noch Vermögen da ist. Nun hatte der Vater noch Verbindlichkeiten bei der Sparkasse und diese hat meinem Sohn einen Brief geschrieben das er Erbe sei und die fordern nun 4300€ von ihm. Mein Sohn beginnt im September eine Ausbildung und bezieht gerade noch alg2. Ein p-Konto hat er ebenfalls auf dem ein schuldentitel von 300€ haftet. Nun ist aber die Sparkasse der Meinung das Konto komplett dicht zu machen und wollte eine Ratenzahlungsvereinbarung über die 4300€ treffen, dann wäre das Konto wieder frei, so die Aussage. Er hat es nicht gemacht, denn würde er das unterschreiben tritt er Automatisch das Erbe an, so unsere Info. An eine ausschlagungsbescheinigung, die von der Sparkasse als nächstes gefordert wurde, kommen wir nicht da das Verfahren noch läuft. Dürfen die dass und wie kommen wir an sein Geld? Es sind knapp 900€ und der Freibetrag wurde noch nicht ausgeschöpft. Der zahlungseingang war vor 2 Tagen. Können wir uns eine gerichtliche Anordnung holen die die Auszahlung erzwingt, oder gibt es das nicht mehr? Wie gesagt es ist alles noch im verfügungsrahmen. 

Vielen Dank schon mal für eure Antworten... viele Grüße 

Recht, P-Konto, Sparkasse, Wirtschaft und Finanzen
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