Smartphone als Neu gekauft - laut Hersteller schon 16 Monate vorher genutzt. Welche Rechte hab ich?

Hallo,

habe Ende Oktober 2018 ein Sony-Smartphone bei deutschem Onlinehändler (NRW) gekauft - war über Preis-Such-Portal dort hin gekommen, Gerät auf beiden Webseiten als Neu ohne Einschränkungen ausgegeben.
Gerät wurde Anfang November geliefert, damals fiel mir nichts auf.

Vor paar Tagen habe ich auf imei.info mittels der IMEI-Nummer (also der eindeutigen Geräte-Nr.) die Detaildaten u.a. zu Garantie und Firmware abgerufen.

Mein Schock: Laut Datenbank (imho direkt von SONY) war das Phone Ende 05/2017 produziert und am 30.06.2017 erstmals in Betrieb/aktiviert worden. Habe dann auch den Support von SONY Mobile angerufen, der MA dort hat während Telefonat nochmals dort ins System geschaut und mir alles klar bestätigt: Gerät am 30.6.17 erstmals aktiviert, damit bei SONY auch Hersteller-Garantie von 30.06.2017 bis 29.06.2019!

Nun ist mir auch bewusst, dass die Verpackung keine SONY-OVP war, sondern nur vom Händler; Inhalt/Teile wirkten allerdings beim Auspacken neu.

Habe den Händler angesprochen und will den Kauf anfechten/widerrufen (das Gerät habe ich nur als Ersatz zu Hause liegen. Wurde nur eingerichtet und gelegentlich Akku geladen, war aber nie in vollem Einsatz, also Zustand wie bei Lieferung)

Der Händler/Verkäufer besteht darauf, ich hätte A-Ware bekommen und ich würde ja bei ihm meine 24 Monate Garantie bekommen - also keine Eingeständnisse.

Was kann ich in dem Fall tun? Welche Rechte habe ich genau?

Leider muss ich (NRW) selbst bei Fragen an die Verbraucherzentrale schon Gebühren zahlen (min. 25€ Einmalberatung!)

Danke für kompetente Hilfe!

Handy, Smartphone, Recht, neuware, Online-Shopping
3 Antworten
Kaufmängel bei Neuware... doch ein Ausstellungsstück? - was sollen wir tun?

Hallo Leute, wir haben leider ein Problem mit einer Online-Bestellung.

Am 02.04. kam das bestellte Sofa bei uns an und während des Auspackens haben wir bereits Mängel feststellen können. Deshalb haben wir dann auch sofort an einer Telefonnummer angerufen (0800er), weil wir nicht wussten, ob wir bei evtl weiteren (von außen nicht sichtbaren) Schäden überhaupt weiter auspacken sollten. Die meinten, wir sollen Ihnen Bilder zukommen lassen und soweit erst einmal alles aufstellen. Dies haben wir auch gemacht und einen Tag später kam der Anruf um Erklärung der E-Mail - von einem Anruf wussten sie nichts (da ich diesen bereits in der E-Mail erwähnt hatte).

Mein Mann meinte zudem am Telefon, dass es für ihn so ausschaut wie ein "Ausstellungsstück"... und nicht nur für ihn....

Uns wurden die Optionen eines Gutachters, einer Reparatur vor Ort oder einer Rücksendung genannt. Den Gutachter wollen sie ungern rausschicken - denn anstatt noch einmal darauf einzugehen, nennen die uns gleich die Option einer Teil-Rückerstattung.

Das Sofa war neu 700€ und hat recht viele Mängel... Die Tüte der Füße war bereits bei Ankunft aufgerissen und innerhalb des riesigen Paketes "verstreut", Dichtungen der Füße fehlen, sowie sehr viele von den Füßen bereits große Abnutzungen aufweisen. Das Kunstleder ist beschädigt (Abschürfungen). Und es gibt symmetrisch voneinander gesehen 2 (Einstich-) Löcher... vielleicht von irgendwelchen Schrauben? Die Löcher sind zum Glück genau INNERHALB des "U's", sodass man den Hocker einfach hineinstellen kann und man auf ewig auf ein Big Sofa angewiesen ist...

Nun möchte der Verkäufer (in Absprache mit dem Hersteller) uns einen Erlass von 100€ gewähren... Doch kann man dies als gerechtfertigt erachten?

Wir sind ratlos :( Ich danke euch für Antworten!

LG, Cero

Online-Shop, b-ware, Bestellung, Mangel, neuware, Rabatt, Gebrauchtware
2 Antworten
EBay - Artikel neu verkauft - jetzt angeblich defekt....

Hallo, hier sind die Juristen mal gefragt.... ich habe eine Fritzbox auf eBay verkauft. Es war ein Austauschgerät, welches mir im Rahmen einer Reklamation vom Internetanbieter ersetzt wurde. Dabei handelte es sich um ein Neugerät.

Dieses Gerät kam nie zum Einsatz und damit es nicht länger "rumsteht", habe ich es auf eBay als Privatverkäufer eingestellt. Es war OVP, die Schutzfolien (blaue Folien) waren noch alle geklebt und die Kabel befanden sich ebenfalls noch in OVP (also mit fester Papierbanderole). Es war also zu keiner Zeit installiert oder gebraucht. Diese Angaben habe ich wahrheitsgemäß gemacht (= Neugerät, OVP, Austauschgerät). Die Fotos dokumentieren auch den Neuzustand. Nach fast 6 Wochen meldet sich der Käufer und behauptet, das interne DSL-Modem sei defekt. Er wolle das Geld zurück.

  1. Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Muss ich das Gerät zurücknehmen, auch wenn ich geschrieben habe, dass keine Restgarantie besteht und ich als Privatverkäufer eine solche ausschließe?
  2. Nach so einer Zeit gehe ich davon aus, dass der Käufer das Gerät ausgepackt und installiert hat. Was, wenn der Schaden bei ihm entstanden ist (unsachgemäßer Anschluss, zwischenzeitlicher Überspannungsschaden beim Käufer)?
  3. Weiß jemand, wie eBay, bzw. PayPal in solchen Fällen entscheidet (aller Vorraussicht nach)?

Ich wäre über fachliche und fundierte Antworten sehr dankbar! LG

verkaufen, Recht, eBay, kaufen, Garantie, neuware, Onlinehandel, Rücknahme
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Neuware