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Ratschläge bei Zukunfts- und Versagensängste?

Hallo liebe Community,

ich befinde mich mittlerweile an einem Punkt, wo ich wirklich nicht mehr weiß. Im Moment niederschlägt sich auch pure Verzweiflung in mir, so dass ich den Weg zunächst erst mal hier im Laienforum versuche, vielleicht auch unter dem Deckmantel der Anonymität.

Kurzum ich studiere Lehramt in Bayern schon seit 2018. Eigentlich müsste ich längst fertig sein, aber daraus wird so schnell leider nichts. Ich habe Mathe als Hauptfach genommen, obwohl ich darin nie der Überflieger war. Keine Ahnung warum ich diese Fach überhaupt genommen habe, einfach naiv oder sogar dumm von mir, vielleicht wollte ich mir selber etwas beweisen, ich weiß es nicht. Die Prüfungen während des Studiums habe ich zwar alle bestanden, teilweise auch im zweiten Anlauf, aber ich habe alles geschafft, so dass ich zumindest den „Bachelor of Education“ erworben habe und zum Staatsexamen zugelassen wurde. Das erste Staatsexamen habe ich bereits einmal geschrieben in Mathe. Schon am Anfang waren die Vorzeichen schlecht, denn die Dame vom Prüfungsamt hat mir bereits 6 Monate davor Angst eingejagt, ob ich mir das gut überlegt habe, in Mathe fallen so viele durch und ob ich nicht einen Hauptfachwechsel in Betracht ziehen würde. Ich sagte nein auf keinen Fall, ich schätze mich so gut ein. Ein paar Monate später bin ich kläglich gescheitert. Zwei 5en und eine 6 das Endergebnis in Mathe, den Rest hätte ich geschafft.

Damals habe ich es noch darauf geschoben, dass ich zu wenig dafür gelernt hätte, was im Nachhinein auch stimmte. Also schwor ich mir, mich ein ganzes Jahr nur auf Mathe vorzubereiten und es nächstes Frühjahr nochmal zu versuchen. Auch die Dame vom Prüfungsamt meinte nochmal, sie hätte es mir ja prophezeit und ob ich nicht den Hauptfachwechsel machen möchte. Nach reiflicher Überlegung und auch nach Gesprächen mit meiner Familie entschied ich mich, an meinem Plan festzuhalten. Seit diesem März sehe ich zwar in einigen Bereichen Fortschritte, mir fehlt leider jetzt knapp 4 Monate schlichtweg die Phantasie, es beim nächsten mal zu schaffen. Das Fass zum Überlaufen hat heute meine Chefdozentin aus dem Examenskurs gebracht, die meinte, sowie sie die Situation bei mir aktuell einschätzt, gebe es auf mathematischer Ebene zu viele Baustellen bei mir und so bräuchte ich zum nächsten Examen gar nicht antreten.

So viel zu meiner Situation gerade. Mein Selbstkonzept in Mathe ist aktuell sowieso schon gering, so wird das überhaupt nicht besser. Es belastet mich, dass ich seit 2018 studiere, mit 25 noch immer bei meinen Eltern wohne und immer noch kein Ende in Sicht ist. Im schlimmsten Fall müsste ich 2025 wirklich mein Hauptfach wechseln und nochmal 3 ganze Semester studieren, um dann das Examen in diesem Fach nochmal zu machen und überhaupt nicht zu wissen, ob es dann klappt. Ich habe daher wirklich Versagensängste und Zukunftsängste. Ich habe sehr damit zu kämpfen, dass ich immer noch nicht mit eigenen Beinen im Leben stehe. Dies führt sogar dazu, dass ich mich auch sozial immer mehr isoliere, ständig negativ geladen bin und mich gar nicht mehr auf neue Leute zuzugehen traue. Spätestens da kommt die Frage: „Was machst du aktuell?“ Hinzu kommt, dass ohne jetzt missgünstig oder neidisch auf andere zu sein, ich mir trotzdem die Frage stelle, wie das Examen geschafft haben und glücklich ihre Zeugnisse bei der Examensfeier hochhalten.

Ich habe mir auch schon mal überlegt, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, nur da wären wir wieder beim Dilemma, im Hinblick auf eine mögliche Verbeamtung. Falls jemand meine vorherige Frage gelesen hat, so haben sich die Verbeamtungschancen ohnehin schon minimiert. Aber mit einer Psychotherapie wird’s leider noch unwahrscheinlicher. Daher brauche ich eure Ratschläge, ob ihr alternative Tipps für mich habt, wie ich mit dieser Situation umgehen soll?

Ich bin dankbar über jeder Antwort und hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen.

Liebe Grüße waterfall99

Lernen, Zukunft, Mathematik, Angst, Hilfestellung, Lehramt, Universität, Versagen

Warum gibt es keine Städte wie New York, Chicago, Los Angeles usw. usw.?

Zum Beispiel, dass das Ruhrgebiet nach Kohle und Eisen zu einer modernen Stadt namens "Ruhr-Stadt" alle Städte im Ruhrgebiet zu einer Megapolis zusammengefasst hätte und Wolkenkratzer und viele neue Wohnungen, vielleicht eine neue Stadt am Reißbrett entworfen?

Dann hätte Deutschland neben vielleicht noch Berlin eine richtige Großstadt mit mehreren Millionen Einwohnern? Dazu ein richtiges Metro-System, wie in New York City, aber modern.

Dafür könnte man ja alle Kölner und Düsseldorfer nach "Ruhr-Stadt, mit einer fetten Immenstadt voller Wolkenkratzer. Wenn die Amis das können, warum nicht auch wir in zumindest mit einer Megapolis?

Dazu eventuell noch "Ruhr-wood" als Musik- und Filmproduzenten, oder "Ruhr-Holz", aber diesmal ohne Illuminaten und Kinderschändern. Nur liebenswerte Peter Lustig's.

Die Familie von Leonardo DiCaprio kommt aus Oer-Erkenschwick. Hätte man ihn zu "Ruhr-wood" holen können.

Bestimmt wollte die USA so etwas aber nicht und deswegen haben wir das lächerlich wirkende "Main-hatten" in FFM, wohl eher "Kein-hatten" so mickrick wie das ist.

Köln und Düsseldorf werden dann zu Dörfern, nachdem die meisten nach "Ruhr-Stadt" umgesiedelt haben. Ein fetter Dom für ein Dorf, zieht sicher auch viele Touristen an.

Die Ruhrstadt wird dabei zur "smart- und -greenCity", mit vielen Grünflächen und Fahrradwegen. Fußgänger Fahrradfahrer und natürlich Öffis haben gegenüber Autos Priorität.

LKW oder Kleintransporter für Umzüge und RTW/Polizei/Feuerwehrn haben natürlich Sonderrechte, aber diese sind im Durchschnitt eher die Ausnahme.

OK, meinen Plan kann man insgesamt als zu radikal und unrealistisch betrachten, aus verschiedenen Gründen.

Aber das mit den Green Cities funktioniert in den Niederlande scheinbar und die Lebensqualität wurde deutlich verbessert. Das mit dem "grüner Kommunismus" ist doch Quatsch.

Die Amis fressen sich krank und Tod, benutzen für alles den SUV und (Klein-)Kinder werden vor iPads gesetzt und gut ist.

Es gibt Kanäle auf YouTube wo Menschen aus den USA nach idealerweise den Niederlanden in die Stadt z. B. Amsterdam.

Ein Kanal heißt "NotJustBikes" und er kann nicht glauben, wie viel besser Amsterdam und die Niederlande im Vergleich zu den USA sind.

Weiß auch nicht, warum die Amis so sind wie sie sind. Fun fact: New York City wurde zuerst von Niederländern bevölkert und sollte glaube ich "Neu Amsterdam" heißen.

Was ich zudem an den USA "hasse", ist dass Gefängnisse ein Geschäftsmodell sind, Krankenhäuser auch. Beide sind privatisiert und das ist alles andere als gut.

Warum tun die USA sich all diese Dinge an? Alzheimer kommt aus den USA (hauptsächlich). Zu viel Zucker verursachen Alzheimer, so wie die seit Anfang des 20. Jahrhunderts "pflanzliche Fette" (damit es gesund klingt und welche die teuren Tierfette ersetzt haben) oxidieren sehr schnell und werden im Körper zu giftigen Stoffen umgewandelt. Das gilt nicht für viele tierische Fette, Butter oder auch Kokosfett. Ich habe mir früher einfache Linsen-Suppe mit TK Kaisergemüse, Currypulver, Salz und Pfeffer und eben etwas Kokosfett zubereitet. Meiner Meinung nach nicht schlecht, gesund und einfach zubereitet. Auch gut für die Tiere, die dafür nicht leiden mussten.

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