Romantik – die besten Beiträge

Wie viel von sich selbst Preis geben, wenn man jemanden frisch kennengelernt hat?

Ich habe einen Mann kürzlich kennengelernt und jetzt am Wochenende haben wir unseren drittes Date. Es läuft soweit alles gut und wir verstehen uns auch. Wir beide kommen aus einer vorherigen langjährigen Beziehung (er lebt alleine und ist derzeit im Trennungsjahr. Seine Ex Frau ist laut ihm ausgewandert und sie haben keinen Kontakt. Er hat keine Kinder. Ich war 19 Jahre in einer Beziehung, nicht verheiratet und auch keine Kinder).

Er war von Anfang an recht offen was seine Beziehung angeht, auch persönliches hat er viel Preis gegeben. Ich habe ihm auch ein bisschen von meiner ex Beziehung erzählt, aber recht kurz gefasst. Er redet sehr viel darüber, dass er eine schwere Vergangenheit hatte mit Depressionen und das er seit eine Weile in einer Selbsthilfegruppe mitmacht, da er auch Verlustängste hat (schlechte Erfahrungen aus seiner Vergangenheit).

Wir kennen uns seit 2 Wochen und er scheint ein sehr netter Mann zu sein. Bei unseren zweiten Date waren wir bei ihm zuhause und er hat für uns gekocht und beim Spaziergang danach, hatte er mich umarmt und meine Hände gehalten (kein Kuss). Zu keinen Zeitpunkt war er aufdringlich oder hat irgendwas überstürzt.

Da ich selbst lange in einer toxischen Beziehung war, fällt es mir schwer mich zu öffnen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass das was man den Partner sagt, wird gegen einen verwendet früher oder später. Ich mag ihn, aber ich bin vorsichtig. Ich würde ihn auch mehr von mir erzählen, aber dann ist es später langweilig, da ich alles preis gegeben habe, oder?

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Vermisst ihr auch die Romantik/Fantasie in eurem Leben?

Hey,

meine (w,25) Frage ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber vielleicht geht es jemandem von euch ja genauso?

Als ich in letzter Zeit in meinen Kindheits- und Jugendtagebüchern geblättert habe, ist mir aufgefallen, wie fantasievoll und romantisch ich früher war.

Wenn beispielsweise ein netter Mann vor mir in der Schlange beim Bäcker stand, habe ich mir ausgemalt, dass er sich nach dem Bezahlen umdrehen und sich unsere Blicke kreuzen würden - und es wäre (natürlich!) Liebe auf den ersten Blick. Dann hätte ich mir natürlich unsere Hochzeit ausgemalt und dass wir den Rest unseres Lebens miteinander verbringen.

Mittlerweile hoffe ich bloß, dass mir der Typ nicht die letzte Butterbrezel vor der Nase wegschnappt.

Ich weiß nicht, woran das liegt, dass sich meine Einstellung geändert hat. Liegt das am Erwachsenwerden? Wie kann ich mir den Funken Romantik oder Fantasie wieder zurückholen?

Ich habe das Gefühl, je älter ich werde, desto ernüchternder sind auch meine Erfahrungen mit Männern. Ich habe mich lange Zeit auch in einem Dating-Burnout befunden und hatte überhaupt keine Lust mehr, irgendjemanden zu sehen. Denn das Treffen war (wie erwartet) bloß wieder eine Enttäuschung.

Ich bin mit 26 Jahren noch immer eine Jungfrau und das möchte ich natürlich gerne ändern. Nur empfinde ich überhaupt keine Freude mehr und kann das Dating nicht genießen, sondern bin komplett lustlos geworden. Ich habe keine Depressionen o.Ä., die Zeit mit meinen Freundinnen genieße ich z.B. sehr, oder Qualitätszeit mit meiner Familie. Aber was das Dating betrifft, habe ich das Gefühl, dass ich nur gegen Wände renne und (mit meiner derzeitigen Einstellung) vermutlich nie mein Glück finden werde. Dabei sehne ich mich so sehr nach einem Partner in meinem Leben.

Wisst ihr wovon ich spreche und habt diese Phasen auch erlebt? Legt sich das wieder?

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