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Was machen, wenn das Kind des Nachbarn ständig schreit und es sich so anhört, als würde es geschlagen werden?

Nicht nur dass es mich mittlerweile extrem aufregt, weil diese Familie hier im Haus sowieso so extrem respektlos ist, gleichzeitig ist das Kind gestört.

Was ich damit meine. Es gibt nur zwei mögliche Szenarien:

  1. Das ungefähr 3-jährige Kind wird WIRKLICH körperlich verletzt/geschlagen und schreit deswegen wie verrückt.
  2. Es ist mental gestört, vernachlässigt, verhaltensauffällig, oder sonstetwas und schreit demnach aus Wutanfällen oder anderen Anfällen heraus, die nichts mit körperlicher Gewalt zu tun haben.

In jedem dieser Fälle wäre das Kind aber in einer unguten Situation. Im zweiteren Fall wird dem Kind offensichtlich keine ausreichende Hilfe zur Verfügung gestellt um nicht jeden Tag komplett auszurasten.

Das Kind schreit als würde man es alleine lassen. Es hat anscheinend auch extreme Verlustängste, denn immer wenn die Mutter weg geht, schreit das Kind wie irre. Also es dreht wirklch komplett durch.

Aber auch wenn die Mutter zuhause ist, hört man das Kind oftmals komplett ausrasten.

Also was tun? Nicht nur dass es mich persönlich mittlerweile echt stört, dass dieses Kind ständig flennt, zudem tut es mir auch ein bisschen Leid und frage mich mittlerweile, ob ich das Jugendamt anrufen soll.

Ist ja auch klar, dass das Kind gestört bleibt oder wird und eine Belastung für die Welt darstellt, wenn es nicht in Therapie kommt. Und dass es kein glückliches Leben ist, das das Kind jetzt und wahrscheinlich als Erwachsener führen wird.

Ignorieren? Oder was tun? Ich könnte auch umziehen. Schaue mich schon die ganze Zeit nach anderen Wohnungen um. Die Mietsituation ist vor allem aufgrund dieser (ukrainischen) Familie extrem belastend. Und ich glaube auch nicht, dass sie zwecks des Krieges hier sind und das Kind deswegen traumatisiert ist. Meines Wissens leben die schon seit der Geburt des Kindes in Deutschland. (Warum auch immer, die ganze Familie spricht sowieso kein Wort Deutsch).

Also was soll man da tun???

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Hilfe - wie komischen Mitstudenten loswerden?

Hey Leute,

ich komme direkt zum Punkt. In der letzten Woche am Donnerstag habe ich einen neuen Kommilitonen kennen gelernt. Ich war auf dem Weg zur Vorlesung, habe jedoch nichts von der Mail mitbekommen, dass die VL an diesem Morgen ausfallen sollte. Offenbar war ich nicht die einzige Person, der es so ging. Ein Kommilitone kam dann auf mich zu und sagte mir, er habe erfahren, dass die Vorlesung. Zuerst hatte ich mich natürlich darüber geärgert, aber dann war ich doch froh, dass ich dadurch einen neuen Kommilitonen kennen lernen durfte. Er war mir direkt sympathisch, wir konnten uns auf dem Weg zum Bahnhof nett unterhalten und wir tauschten unsere Nummern aus. Er bot mir an, dass wir uns mal in einem Cafe treffen könnten, um für die Arbeitsleistung in der Vorlesung zu lernen. Über WhatsApp haben wir dann auch ein Treffen für den Samstag ausgemacht. Ich hatte mich schon total darauf gefreut, weil er wirkliche interessante Sachen zu erzählen hatte und mir schon am Donnerstag auf Anhieb sympathisch war. Ich knüpfe gerne neue Kontakte und unternehme auch außerhalb von Uni was mit ihnen.

Gesagt getan, wir trafen uns am Samstagabend und tranken einen Kaffee. Am Anfang war alles noch ganz in Ordnung, aber im Laufe des Gesprächs habe ich erst realisiert, auf was für einen komischen Menschen ich gestoßen bin. Schon nach 15 Minuten wäre ich am liebsten im Erdboden versunken, als noch weiter mit ihm im Cafe zu sitzen. Das Gespräch ging immer mehr in eine merkwürdige Richtung. Anfangs ging es noch ums Thema Schule und Abitur, doch plötzlich fing er an, mit mir über die Corona-Impfung die Nebenwirkungen zu reden und weshalb er Impfungen allgemein für Unsinn halte. Auch von Gott und Gottes Heilkraft war irgendwann die Rede. Als ich ihn dann fragte, ob er denn katholisch bzw. Christ sei, verneinte er das und erwiderte, dass er zwar katholisch erzogen wurde, sich jetzt aber für die griechische Mythologie und das Judentum interessiere. Judentum ok, aber als er anfing, mir die griechischen Götter aufzuzählen, an die er glaubte und mir noch weismachen wollte, dass Jesus in Wirklichkeit Grieche und nicht Israelit sei, war ich davon überzeugt, dass er wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun hat.

Zum Abschluss erzählte er mir noch, dass er schwul sei und einen 50-jährigen Freund hätte (der also 19 Jahre älter als er ist und mit ihm bei seinen Eltern wohnt).

Ehrlich gesagt weiß ich selbst nicht, an was für einen ich da geraten bin. Was meint ihr - wie werde ich ihn jetzt am besten los? Ich könnte ihn ja schließlich jeden Donnerstag in der Vorlesung sehen, auch wenn ich ihn auf WhatsApp blockiere.

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