Wieso müssen Tiere sterben damit wir Menschen und ernähren können

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Mit dem Verzehr von Tierleichen wurde im grossen Stil angefangen, weil man so einfach im industriellen Masstab mehr Geld verdienen kann als mit Ackerbau. Ob es sinnvoll ist, tote Tiere zu essen, mag dahingestellt sein und jeder muss es fuer sich beantworten. Es ist auffaellig, wenn du dich damit beschaeftigst, je hoeher die Menschen geistig bewusst sind, desto weniger essen sie Fleisch. Das ist aber nicht disskutierbar, weil es mit den Bewusstseinsstufen zu tun hat. Es gibt einiges dafuer und vieles dagegen, aber diese Schlacht wird mit dem Verstand gefuehrt, deshalb kommen die Menschen dort nicht auf einen Nenner. Eines ist aber sicher: Du lebst laenger und gesuender wenn du auf Fleisch verzichtest. Guten Hunger

Mit dem Verzehr von Tierleichen wurde im grossen Stil angefangen, weil man so einfach im industriellen Masstab mehr Geld verdienen kann als mit Ackerbau

Sorry, aber muß das denn sein. Wen willst du mit dem Wort "Tierleichen" die schockieren?

Der Mensch in seiner Anfangszeiten hat überlebt dank Fleisch. Zuerst hat er sich von Früchten und Wurzeln und Fleisch ernährt. Fleisch war das ganze Jahr über verfügbar. Da war nix mit Haferbrei und Tofu. Dank der Jagd, konnte sich der Mensch überhaupt in dieser Weise entwickeln, wie es geschah.

Wie würdest du denn als Vegetarier leben, ohne die Agrarindustrie? Obst und Gemüse das ganze Jahr über frisch, wenn nötig aus Israel oder Südamerika eingeflogen?

Ich glaube weniger, daß es viele Vegetarier und Veganer gäbe, wenn wir diesen Überfluss nicht hätten.

Fleisch essen ist doch ok. Mich, und das kann jeder für sich entscheiden, stört nur das Massenprodukt Fleisch. Ich esse gerne Fleisch, gutes Fleisch dafür etwas weniger und vor allem nicht jeden Tag.

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@nigela

Ich will nicht schockieren, das machen Andere, mir geht es nur um die Wahrheit, ja Leichen hat einen bitteren Nachgeschmack, obwohl es doch so ist. Wenn ich koennte, wuerde ich es aendern in Fleisch,aber das wird dich nicht befriedigen, denke ich mal. Ich bin gar keine Vegetarier oder Veganer.

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@asogama

@asogama:

Weder Leichen essen noch Kadaver verzehren schockiert mich. Das hab ich in den bereits Anfang der 90iger bei Wandmaker gelesen. Wandmaker benutzt die selben Wörter, und er wollte mit seiner Aussage schockieren.

Da nur ganz wenige Menschen sich Gedanken machen, was sie Essen, schockiert so eine Aussage. Ganz gleich ob gewollt oder ungewollt.

Natürlich kannst du es in Fleisch ändern, gib doch zu, daß du es nicht tun willst. Steh wenigstens zu deiner Meinung. ...nicht können wirkt auf mich so, als ob du keinen Einfluß darauf hast. Das ist hier nicht der Fall. ... woher kennen wir uns, da du glaubst zu wissen, was mich befriedigt?

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Mit dem Verzehr von Tierleichen wurde im grossen Stil angefangen, weil man so einfach im industriellen Masstab mehr Geld verdienen kann als mit Ackerbau.

überhaupt keine ahnung,aber auch mal was schreiben. wieso sind gerade in D soviel "selbsternannte fachleute für landwirtschaft" unterwegs??

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@gansh

Ich habe keine Ahnung und wollte mal was schreiben, deine Reaktion laesst mich erkennen, das in diesem Bereich mit Polemik echten Argumenten ausgewichen wird. Ok, akzeptiert. Viel Glueck im Leben!

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@asogama

Wie würdest du denn als Vegetarier leben, ohne die Agrarindustrie?

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Ich glaube weniger, daß es viele Vegetarier und Veganer gäbe, wenn wir diesen Überfluss nicht hätten.

Ich denke mal du bist ein erfahrener Jäger, oder wie würdest du deine Ernährung sichern ohne Agrarindustrie? Und das billiges Fleisch nur durch große Agrarindustrie möglich ist, muss dir auch erst jemand sagen? Nagut, dann: zur Herstellung von Fleisch wird eine wesentlich größere Menge Energie gebraucht, denn das, was das Tier isst, ist pflanzlich. Die gleiche Energiemenge Fleisch im Vergleich zur pflanzlichen nahrung, verbraucht schon rein logisch wesentlich mehr Pflanzliche Energie.

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@pRiot

Guten Morgen,

ich bin lediglich der Meinung, daß der Mensch ohne Fleisch und Supermarkt in unseren Regionen nicht wirklich gute Überlebenschancen hat.

Fleischindustrie und Agrarindustrie (möchte mal das Wort Landwirtschaft vermeiden) sind eine Entwicklung unserer Gesellschaft. Ich kaufe überwiegend im Hofladen ein. Da gibt es Gemüse und Obst der Jahreszeit entsprechend.

Wenn ich im Supermarkt bin, und sehe zu Weihnachten Erdbeeren, werde ich echt wütend. Ich kann das überhaupt nicht verstehen. Irgendjemand wird diese Wasserhüllen kaufen, sonst wären sie nicht im Angebot.

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@nigela

Natürlich: saisonal und regional sind die obersten prinzipien beim nahrungskonsum.

Auch die Fleischindustrie ist eine erstmal logische Folge der Weiterentwicklung der Gesellschaft. klare Sache, das heißt nicht, dass sie, wie jedes andere produkt der Gesellschaft, automatisch "gut" ist. Wie alles andere auch müssen wir uns das ständig neu fragen. Die Fleischindustrie ist im Grunde eine genuß-industrie, ich denke wir sind uns einig das Fleisch in dem Spieseplan von Menschen optional ist. -Wir sind theoretisch in der lage ohne Fleisch lange und gesund zu leben, dass ist, denke ich, Konsens, ja? Dann müssen wir weiter betrachten, welche Folgen der zusätzliche Konsum von der menge an Fleisch den wir hier haben hat. In meinen Augen, mal ganz abgesehen von den tierrechtlichen Aspekten, sind die Folgen verherrend und stehen in keinem verhältnis zum zusätzlichen Gewinn für uns. Die ökologischen Folgen, die sozialen Folgen in Ländern wo unsere Kraftfuttermittel angebaut werden sind einfach katastrophal, da gits keinen weg drum herum.

Ich rede dabei natürlich nur von der Fleischindustrie, kleine reine Weidehaltende Betriebe müssen da anders bewertet werden, aber es ging ja in erster Linie um die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen von Fleischkonsum

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Natur kennt keine Romantik. Wenn biologisch organisierte Organismen ihren Status niedriger Entropie gegen die unbelebte Natur auf Dauer auch nur aufrechterhalten wollen, benötigen sie einen ständigen Zustrom an Energie. Den können zwar einige Arten aus unbelebter Materie gewinnen, wie z. B die Photosynthese zeigt, oder die Bakterienkulturen, die sich Thermalquellen nutzbar machen, viele aber können das nicht und sind also auf die Energieguthaben anderer Organismen angewiesen, derer sie sich bemächtigen müssen. Und das heißt nun mal in aller Regel - töten und fressen. In Ausnahmefällen geht auch parasitieren.

Da der Nackte Affe integraler Bestandteil dieses gnadenlosen Systems ist, hat er nur die Alternative nach dem beschriebenen Muster andere ums Leben zu bringen und sie aufzufressen oder selbst zu verhungern. Es wird ihm aber kein anderes Wesen dafür ein Denkmal setzen, wenn er sich opfert ;-)

Wie oben bereits gesagt wurde: Wenn man schon gezwungen ist, die Mitkreatur umzubringen, dann soll man sie wenigstens ordentlich, vernünftig (ich vermeide mal bewußt das Wort "menschlich" - das erscheint mir denn doch zu belastet) und gut beahndeln.

lauf der natur und der mensch ist das endglied in der nahrungskette,bestes beispiel,eskimos hätten jahrhunderte lang nicht überleben können ohne tiere zu töten.oder 100 jahre zurück,da hat der mensch tiere benötigt um die felder anzubauen(zugtiere)der dung war sehr wichtig um ein bisschen mehr ertrag zu erziehlen.ist alles ein großer kreislauf wo man sich nicht nur etwas herraus pickt und mit dem finger auf andere deutet.

für mich liest sich das mal wieder mehr nach einem Diskusionsanstoß als einer frage...

ich sehe das so: der mensch ist von natur aus als Allesfresser konzipiert. ich selbst esse schon gerne mal gemüse und obst. es muss auch nicht jeden tag fleisch auf den tisch, aber 2 dinge stehen wohl mal außer frage...

  • ein gutes Stück fleisch kann echt lecker sein
  • vegan leben wäre nichts für mich

ich lebe hier ein bisschen nach dem Motto bewusst genießen...

lg, Anna

PS: tierfeindlich bin ich deswegen noch lange nicht, ich habe z.b. keinen Nerzmantel, nicht mal einen Ostfriesennerz - die armen Friesen haben das Leben ja auch verdient.

Nicht so wie die mindestens genauso empathsichen und intelligenten Schweine?

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Der Mensch hat sich schon immer auch mit Fleisch ernährt. Schon die sog. Steinzeitmenschen gingen auf die Jagd um Fleisch für ihre Familie und Fell für ihre Bekleidung zu bekommen.

Das war zum Überleben notwendig. Was daraus geworden ist, kann man nur mit Abscheu zur Kenntnis nehmen. Wenn eine Muttersau in einem engen Stahlkäfig liegt, sich nicht bewegt kann und dann 10 Ferkel an ihr saugen, ist das reine Tierquälerei.

Massentierhaltung wie bei den Hühnern, Schweinen ect. unter sehr schlechten Bedingungen sollte verboten werden. Auch der Import von Fleisch das aus Massentierhaltung kommt.

Gänseleber aus Polen. Den Gänsen wird mit einem Trichter das Futter in den Schlund gestopft und bei uns wird die Gänseleber als Delikatesse verkauft.

Der Stör als Kaviarlieferant, auch so ein Irrsinn.

Fleisch enthält eben Bestandteile, die es in Gemüse oder Obst nicht gibt. Bei Veganern kann das zu Mangelerscheinungen gewisser Vitamine führen.

Um eine artgerechte Haltung zu erreichen, müsste das Landwirtschaftsministerium eben die Regeln verbindlich vorschreiben. Das heisst aber auch, gegen eine bäuerliche Lobby anzutreten.

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