Effektiv können wir über Planeten, die um einen Stern kreisen, der z.B. einige Dutzend Lichtjahre von uns entfernt ist, nur herzlich wenige Daten wirklich mit Bestimmtheit ermitteln, und dies auch nur dann, wenn der Planet seinen Stern z.B. genau in einer Bahn umrundet, deren Ebene exakt auf uns zu gerichtet ist. Die allermeisten Planetensysteme in unserer "Nähe" fallen schon aus dem Rennen, weil diese wichtige Bedingung nicht erfüllt ist.

Was man dann durch direkte Beobachtungen und Messungen ermitteln bzw. errechnen kann, ist etwa die Umlaufzeit und die ungefähre Masse des Planeten. Vom Zentralstern selber kann man aus der Helligkeit und der Spektralanalyse z.B. seine Größe (Radius, Masse) und den Sterntyp ermitteln. Über den Planeten selber kann man aber in der Regel nur gewisse grobe Vermutungen anstellen, z.B. darüber, ob es nicht von vornherein ausgeschlossen ist, dass es ein etwa erdähnlicher Planet mit für allfälliges Leben einigermaßen geeigneten Temperaturen sein könnte.

Alles Weitere sind Spekulationen. Meines Wissens konnte z.B. für keinen Exoplaneten etwa ein Spektrum seiner Atmosphäre gemessen werden, aus welchem Aussagen über deren Zusammensetzung, Dichte und Temperatur gemacht werden könnten.

Die Leute, die über Exoplaneten schreiben wollen, wissen aber, dass sie bei einem großen Teil ihres Publikums nur punkten könnten, wenn sie Aussagen über dort mögliches Leben machen können. Darüber zu schreiben, was wir nicht wissen und vielleicht nie wissen können, ist halt nicht so attraktiv .....

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Ich stimme, was das Rechnerische betrifft, der Antwort von mihisu bei.

Allerdings möchte ich eine wesentliche Bemerkung anfügen:

Wahrscheinlich ist es gar nicht sinnvoll, hier eine exakte prozentuale Zunahme aus den vorliegenden Daten berechnen zu wollen. Eine Besucherfrequenz (?) von 0.05 Personen pro Stunde bedeutet ja, dass ungefähr so alle 20 Stunden jemand (in das Museum?) kam, mit anderen Worten so ungefähr an jedem zweiten oder dritten Tag eine Person (während den Öffnungszeiten). Auf einer derart unsicher bestimmten Grundzahl eine Prozentrechnung mit exakten Angaben aufbauen zu wollen, ist ziemlich blödsinnig !

(Oder um welchen Vorgang sollte es denn in der Frage gehen ?)

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Nun, für derart altertümliche Sprache ist der Google-Übersetzer nun wirklich nicht geeignet. Aber das kann kein Vorwurf an dessen Entwickler sein !

Immerhin wurde das erste "thou art" noch richtig als "du bist" übersetzt.

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Google Übersetzer liefert:

"Qui vole haut tombe profondément."

Das ist nicht falsch und grammatikalisch bestimmt richtig, aber "profondément" wird vorwiegend im übertragenen Sinn (z.B. im Sinne tiefer Gefühle etc.) verwendet. Deshalb würde ich eher vorschlagen:

"Qui vole haut tombe très bas."

Im Übrigen denke ich, dass der Google Übersetzer oft schlechter gemacht wird als er wirklich ist, auch von Leuten ohne entsprechende Sprachkenntnisse.

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agrabin hat die passende Antwort schon gegeben. Deine ursprüngliche Frage "wieviele Liter sind 110 mm?" ist eigentlich sinnlos, weil die Dimensionen (Volumen- bzw. Längeneinheit) nicht zusammenpassen.

Etwas AnaIoges ginge aber. Wenn mich jemand nach dem Benzinverbrauch meines Autos fragt, sage ich manchmal: ein Sechzehntel Quadratmillimeter.

Dies passt dimensionsmäßig zur üblichen Angabe des Treibstoffverbrauchs in Liter pro 100 km:

(6.25 Liter) / (100 km) = (6'250'000 mm^3) / (100'000'000 mm) = (1/16) mm^2

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Hallo SilentPerson,

es scheint mir illusorisch, einmal Astrophysik zu betreiben, ohne erst auch einmal Mechanik, Wärmelehre und Elektrodynamik intensiv studiert zu haben.

Ich selber habe seinerzeit an der ETH Zürich Mathematik studiert. Effektiv bedeutete das aber, dass wir außer den eigentlichen Mathematikvorlesungen (Algebra, Analysis, mathematische Logik, Topologie etc.) auch ein erhebliches Pensum an Physik zu absolvieren hatten: Mechanik, Thermodynamik, Elektrodynamik klassisch und relativistisch, Quantenmechanik etc. Die Mitstudenten in Physik hatten einfach wesentlich mehr experimentelle Physik, dafür z.B. weniger höhere Algebra und Logik.

Mein Interesse an Astronomie und Kosmologie wuchs mit der Zeit. Ich hatte dann die Möglichkeit, in einem Sabbatical-Jahr an der Universität Manoa (Hawaii) Einblicke in die Arbeit der Profi-Astronomen und Kosmologen zu gewinnen. Da reute es mich ein wenig, dass ich den Weg in die Astrophysik nicht schon früher gefunden hatte. Dies wäre jedoch bestimmt mit dem Fundament des Mathematik-Masters ebenso möglich gewesen wie nach einem Physikstudium.

Für deinen künftigen Weg wünsche ich Dir jedenfalls Mut und gutes Gelingen !

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Hallo wildcarts2

es ist wichtig, die Bedingungen für das Experiment ganz exakt zu beschreiben. Ich habe die Frage so verstanden:

Bei jedem einzelnen Versuch (Ziehen bzw. Generieren einer Zufallszahl) hat man eine Wahrscheinlichkeit von 2% für einen "Treffer". Die verschiedenen nacheinander ausgeführten Ziehungen sollen voneinander unabhängig sein.

Nun sollen genau 1000 Einzelversuche durchgeführt werden.

(Beachte: dabei wäre es natürlich möglich, in den 1000 Versuchen insgesamt keinen, einen, zwei, drei, ......, 999, 1000 Treffer zu erzielen ! Falls es aber nur einen einzigen sogenannten "Haupttreffer" geben soll, wäre also diese Interpretation schon falsch !)

Damit hätte man eine sogenannte "Bernoulli-Kette"

https://matheguru.com/stochastik/bernoulli-kette.html

und man kann dann die Wahrscheinlichkeiten p_k dafür angeben, dass in insgesamt 1000 Versuchen exakt k Treffer erscheinen.

Da der Formeleditor momentan(?) zu streiken scheint, verzichte ich auf die Angabe der Formel.

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Absolut bescheuert.

Frage mich, warum solcher Mist nicht gleich eliminiert wird .....

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Wie z.B. atoemlein schon bemerkt hat, ist es schwer, sich dabei etwas Konkretes vorzustellen ohne weitere Angabe eines Zusammenhangs (z.B. einer konkreten Aufgabenstellung).

Meine Idee dazu: Eine Größe der Einheit [Flächeninhalt x Zeitdauer] könnte vielleicht dafür stehen, dass man eine bestimmte Fläche (z.B. die Innenoberfläche von 8 m^2 eines Chemikalientanks) für eine bestimmte Zeitdauer (z.B. 20 Tage lang) der Einwirkung einer korrodierenden Lösung aussetzt.

Die gesamte Korrosionswirkung wäre dann (unter gewissen Bedingungen für den ablaufenden Prozess) proportional zu diesem Produkt aus Flächeninhalt und Zeitdauer.

Analog dazu könnte man etwa versuchen, die UV-Exposition der menschlichen Haut zu quantifizieren: z.B. 1 m^2 Haut , 6 Stunden lang .

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Ich möchte da, anstatt auf die Frage der Dauer einzugehen, nur eine andere Bemerkung anbringen. Zwischen der Beobachtung einer totalen Sonnenfinsternis auf der Erde (Bedeckung der Sonne durch den Mond) und der einer totalen Sonnenfinsternis vom Mond aus (Bedeckung der Sonne durch die Erde, was leider noch von keinem Menschen beobachtet werden konnte) gibt es wesentliche qualitative Unterschiede.

Bei der "irdischen" Sonnenfinsternis verschwindet das Licht der Sonnenkugel ab Beginn der Totalität komplett, und wir haben dann (nach ein paar Sekunden der Akommodation unserer Augen) die Möglichkeit, die schwach leuchtende Korona der Sonne zu bewundern. Wenn aber für einen (hypothetischen) Beobachter auf dem Mond die totale Phase einer Sonnenfinsternis beginnt, wird er diese Möglichkeit nicht haben, da auch während der gesamten Totalitätsphase noch genügend Sonnenlicht die (dem Beobachter ringförmig erscheinende) Erdatmosphäre beleuchtet und rötlich schimmern lässt. Die Beobachtung der Sonnenkorona wird dadurch komplett verunmöglicht. Derselbe Effekt der Lichtbrechung in der Erdatmosphäre ist auch der Grund dafür, dass für uns von der Erde aus betrachtet auch der "verfinsterte" Mond niemals schwarz, sondern in einem z.B. kupferroten Schimmer erscheint.

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Das Schwarze Loch selber kann man nicht wirklich "sehen", da es kein Licht ausstrahlen oder reflektieren kann. Also ist es auch problematisch, von seinem "Aussehen" zu sprechen. Trotzdem würde einem, falls man dem SL genügend nahe kommen könnte, ein praktisch kreisrunder, absolut schwarzer Fleck auffallen, um den herum sich das Licht von Objekten (Sternen, Galaxien) hinter dem SL zusammendrängt. Dazu findet man viele Computersimulationen, z.B.: https://www.starobserver.org/ap141026/

Hat das SL eine ausgeprägte Akkretionsscheibe, so könnte man diese sehen. Auch dazu ein simuliertes Bild:

https://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/15b113572b764e8/de9d13572bc8f6d/info

Diese Scheibe und ein allenfalls senkrecht zu ihr ausgehender Jet sind nicht kugelsymmetrisch und sehen natürlich von verschiedenen Seiten betrachtet auch unterschiedlich aus. Die Lage des eigentlichen SL ist aber nur durch den runden schwarzen zentralen Fleck erkennbar.

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Dein erster Vorschlag ist wahrscheinlich der richtige. 1 weniger als 7 ist gleich 6.

Zuallererst müsste aber ganz klar sein, ob mit v wirklich die in km/h gemessene Geschwindigkeit gemeint ist.

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Ähnliche Fragen habe ich mir schon lange gestellt. Es ist eine Tatsache, dass viel mehr rumgefahren wird, als eigentlich nötig wäre. Und dies bezieht sich auch auf sogenannte "Nutzfahrzeuge".

Um den Verkehr auf ein vernünftiges und langfristig umweltverträgliches Maß zurückzubringen, ist vermutlich mehr als nur eine vorübergehende "Krise" bzw. "Katastrophe" notwendig.

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Das Auto wird doch überhaupt nicht reduziert !

Eventuell sein Preis.

(Für eine Reduktion des Autos um 10% müsste man z.B. ein Rad, die Handbremse und alle Fenster inkl. Windschutzscheibe entfernen ...)

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