Wieso akzeptiert die ältere Generation nicht die Meinung der jüngeren Generation?

24 Antworten

Naja an sich hat jeder ne Meinung.. egal wie alt man ist, so kann sich natürlich auch die Meinung von Jugendlichen unterscheiden.

Manche Leute akzeptieren die Meinung anderer nicht und bestehen somit auf ihre. Irgendwo verständlich auf der anderen Seite sollte man in manchen Situationen aber auch sagen können, dass man die Meinung des anderen akzeptiert (natürlich kann man dabei trotzdem bei der eigenen bleiben) und nicht seine eigene überall aufzwingen.

Es gibt aber auch Dinge die man einfach nicht hinnehmen kann, so kriege ich hier manchmal eine Krawatte, wenn Menschen nixht artgerecht mit Tieren umgehen, da habe ich dann auch das Bedürfnis diese Leute umzustimmen und werde ihre Meinung dementsprechend nicht akzeptieren können.. zudem geht es wie in deinem Fall erwachsenen manchmal ähnlich.. jüngere haben oftmals noch nicht soviel Lebenserfahrung und sehen Dinge evtl manchmal falsch. Natürlich kommt dies ganz auf das Thema an und nur weil man alt ist hat man natürlich nicht grundsätzlich immer recht..

Hallöchen

Ich bin immer in meinen Ansichten jugendlich geblieben....

Und mache keine Unterschiede,ob der Mensch jung oder reifer ist...

Weder mit Bevormundungen noch mit Rechthaberei....

Wenn ich etwas ablehne,dann sind das die Leute,die auf Deine Beschreibung passen

Auch wenn man selbst mehr Lebenserfahrung hat,gibt es einem noch lange nicht das Recht,das man jüngere Menschen nieder macht...

Man sollte nie vergessen,das man auch mal im selben Alter gewesen ist...

Ich wurde auch so erzogen,das ich Menschen mit Respekt begegne...

Es sind ja nicht alle so, aber es fehlt mir halt auf und ich finde es einfach traurig. Jeder hat doch das Recht auf seine Meinung und Fehler machen alle Generationen

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@SummerSpirit20

Kein Mensch ist fehlerfrei, und das betrifft alle Generationen...

Auch als ich noch sehr jung war,haben oftmals die Erwachsenen mich ungerecht behandelt...zumindest manchmal....

Es ist aber auch oftmals so,das man verschiedene Dinge aus einer anderen Perspektive sieht....

Je älter man wird....früher habe ich sehr oft etwas belächelt,die Mama oder Oma mir mit auf den Weg gegeben haben....und irgendwann geschahen in meinem Leben Sachen,die dann Sinn bekamen,da sie genau s o eintrafen....aber die Erfahrung muss jeder Mensch für sich machen....

Nur mit dem erhobenen Finger auf Andere zeigen,und Druck ausüben...das geht nicht

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Irgenwann mal so im Alter von Mitte 30 plus/minus kommt jeder auf seinem Lebensweg an eine Wegegabelung. Der eine Weg führt Richtung Altersweisheit, der andere Weg führt Richtung Altersstarrsinn. Die Personen, von denen du schreibst, haben offensichtlich die Abzweigung Richtung Altersstarrsinn genommen.

Mir ist hier bereits öfters aufgefallen, dass die ältere Generation (Ü50) oftmals die Meinung der jüngeren nicht akzeptiert und aggressiv werden. Behaupten dies allerdings dann von anderen.

Ja, das Problem gibt es auf beiden Seiten. Aggression ist dabei aber immer der falsche Weg.

Der Kern des Problem ist, das unserer Gesellschaft vor allem auf Manipulation der Massen basiert. Diese Manipulation ist relativ umfassend und basiert auf bestimmten Dogmen, wie bspw. "Politiker vertreten unsere Interessen", "Der Russe ist böse", "Impfungen sind wirksam und sicher", "Wir müssen das Klima retten", "Diesel sind böse", "Medikamente heilen Krankheiten", "Nahrungsmittel sind sicher", usw. Das zaubert alles in Summe ein stimmiges Bild und das sitzt erst einmal sehr fest und wird auch mit Vehemenz vertreten.

Die ältere Generation hat (selten, aber öfter als der Jugendliche) aus Erfahrung erkannt, dass diese Dogmen oft falsch sind und damit mehr und mehr die Manipulation erkannt. Sie hat begonnen, sie zu hinterfragen und gemerkt, dass die scheinbar logischen Zusammenhänge in Wahrheit viel komplizierter sind und in der Regel einer versteckten Agenda folgen.

Wird der Jugendliche mit diesen Zusammenhängen konfrontiert, führt das zu einer heftigen kognitiven Dissonanz, mit der er noch nicht umgehen kann. Sie verhindert zuverlässig, dass er sein eigenes Weltbild in Frage stellt und ändert. Stattdessen entsteht reflexartig eine starke Abwehrhaltung, die meist in unlogischer Diskreditierung der kritisierenden Person endet. Das führt bei der älteren Generation zwangsläufig zu Frust und Ärger, denn aus ihrere Sicht ist die junge Generation ignorant, überheblich oder schlicht unreif und dumm. Aus Sicht der jungen Generation ist die ältere Generation aber ebenfalls ignorant, überheblich, verbohrt und dumm. So gesehen gibt sich das nichts... ;)

Die junge Generation muss einfach lernen, auf die ältere zu hören, sonst macht sie die gleichen Fehler. Und die ältere Generation muss lernen, dass die junge Generation Zeit braucht, um ihr Weltbild in Frage zu stellen und sich eine objektive Meinung jenseits der Manipulation zu bilden.

Die ältere Generation ist noch mit anderen Werten aufgewachsen.

Deren Eltern haben teilweise noch Krieg, Verzicht und Armut, den Verlust der Heimat und des Eigentums erlebt.

Von daher waren sie oft sparsamer, mehr darauf bedacht, Arbeit zu haben, Familie war wichtiger, es war weniger Geld und weniger Luxus da.

Man war genügsamer und es war nicht alles selbstverständlich.

Viele Jüngere benehmen sich so, als besteht das Leben nur aus Party, Chillen, Abhängen, Instagram, Selfies etc.

Geld kommt oft von den Eltern, von der Stütze etc.

Niemand möchte sich mehr in einem Handwerker Job die Finger schmutzig machen.

Das ist eine Verallgemeinerung, selbstverständlich sind NICHT ALLE so.

Gefragt war ja, woran die Älteren sich stoßen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – mehrere Semester Psychologie, Erfahrung m. psychisch Kranken

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