Wie soll man reagieren, wenn ein aggressiver Hund auf einen zuläuft?

85 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt zwei Varianten:

  • Die eine ist, stehen bleiben und so tun, als wäre der Hund nicht da. Nicht in die Augen, sondern seitlich auf den Boden blicken.
  • Die andere Variante ist, ein sofort gestarteter Gegenangriff, Scheinangriff reicht.

Beides sind Varianten, die auch von Hunden angewandt werden und von den meisten auch verstanden werden.

ABER beides muss mit absoluter Überzeugung passieren. Ruhiges stehen bleiben, wenn man innerlich nervös ist nutzt im Grunde genauso wenig, wie ein halbherziger Scheinangriff.

Wenn du einen Scheinangriff startest, dann mit dem überzeugenden Gedanken, "ich bring dich um" --> diese Überzeugung strahlst du dann automatisch in deiner Körperhaltung etc. aus, was der Hund sehr gut versteht.

Hat der Hund schon angebissen, dann ist es das beste, ihm genau den Körperteil entgegen zu drücken und den Hund damit auf den Boden zu dirigieren. Sowas muss verflucht schnell gehen, schneller als der Hund mitdenken kann. Und dann kannst du ihn mit nem Knie auf dem Hals o.ä. auf den Boden festtackern. So kann er dann auch nimmer viel anrichten. Ein Biss bringt je nach Größe maximal nen Knochenbruch; kann der Hund aber das schütteln anfangen, dann wird es erst richtig spaßig und kostet einen wenn man Pech hat gleich mal ein Hundemaul voll Fleisch.

Welche Variante du wählst, kommt ganz auf dich und deine Überzeugung an. Wenn du absolut gar keine Erfahrung mit Hunden hast, haben alle Varianten Nachteile. Was zB, wenn der Hund keinen Scheinangriff startet sondern es ernst meint, dann wird man mit ruhig stehen bleiben nur wenig erreichen. Was, wenn der Hund ohnehin nur einen Scheinangriff vor hatte, weil er selbst angst hat oder etwas verteidigen will, du dann aber zu extremen Maßnahmen greifst,....bei komplett hundeunerfahrenen Menschen wird es da echt schwierig einen passenden Ratschlag zu geben.

Und wenn man es sich nicht zutraut und sich nicht im Kopf binnen Sekunden darauf einstellen kann, dann sollte man wohl eher Variante eins wählen, dem beschwichtigen, indem man zur Seite schaut.

Wegrennen ist die schlechteste Idee, Hunde sind weitaus schneller, als Menschen. Und damit animiert man sie erst recht, weiter hinter einem her zu laufen. Auf Bäume klettern mag ne gute Idee sein, aber wie soll das in der Praxis ablaufen? Wenn der Baum nicht direkt neben einem steht und auch noch im unteren Bereich keine starken Äste wachsen, wird man vergeblich versuchen auf nen Baum zu kommen, bevor der Hund einen erreicht hat.

die andere variante ist, ein sofort gestarteter gegenangriff, scheinangriff reicht

hahahaha ,, das machst du bei meinem Hund nur einmal ;)^^

Das kannste bei Knöchelbeißer machen , aber nicht bei richtigen Hunden!, völlig falsch!!

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@Hartos

das hat nichts mit der größe des hundes zu tun, sondern ist arttypisches verhalten.

scheinangriffe gehören zur hundekommunikation dazu, die funktionieren nicht nur bei kleinen hunden, sondern bei hunden aller größe.

wenn du das lustig findest, bitte sehr, das es funktioniert, weiß ich allerdings, ist nämlich letztes mittel der wahl, bei aggressiven hunden. und die hab ich wohl öfetsr um mich, als du.

aber lach nur weiter, ich weiß, daß ich weiß wovon ich "rede"

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@ordrana

Tja und wenn der Hund bei den "Scheinangriff" der Meinung ist das du ihm trotzdem absolut unterlegen bist hast ein Problem. Und zwar ein verdammt großes. Auf solche Spielchen sollte man sich nicht einlassen wenn man es nicht kann. Und das hat nichts damit zu tun ob man sich schnell darauf einstellen kann oder nicht. Jemand der es auch sonst im Leben nicht schafft überzeugend und selbstsicher aufzutreten wird bei solchen Aktionen gnadenlos untergehen.

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@Khazi

genau das, was du gerade bemängelst habe ich oben bereits geschrieben.

man muß sich seiner sache wirklich sicher sein und davon überzeugt, damit man das auch ausstrahlt und vom hund für voll genommen wird.

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@ordrana

Und nun sag mir mal welcher Otto-Normal User hier wohl die Erfahrung hat deinen Tipp umzusetzen?

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@Khazi

meine güte.

in kurzfassung. es wurde nach möglichkeiten gefragt, ich habe beide möglichen varianten aufgezählt und noch darauf hingewiesen, daß diese variante nur dann praktiziert werden soll, wenn man weiß, was man tut.

was willst du eigentlich? mir auf den zünder gehen?

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@ordrana

ordrana hat docgh recht! Die Frahe gut beantwortet. Ich kenne das selbst und war öfters schon in solchen missligen lagen. Wenn ein Hund vor dir steht und knurrt und dich nicht durchlassen willst, kannst du ihn zum Beispiel laut anbrüllen, er wird dir Fliege machen. Selbst ausprobiert, wenn du zeigst das du der stärkerer Bist. Und ein Gegenangriff kann sehr wohl sehr vorteil haft sein. Hatte die Lage mit einem pyrinäenberghund, war im Haus drinnen, er hat mich angefallen und mir fiel nichts auf die Schnelle ein als ihn ins Maul zu treten und in die Ecke zu drängen, dann den Stuhl vor ihm gedrückt und gewartet bis er sich beruhigt hat, danach war er gaaanz klein vor mir.

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@Chanan0

Ja na sicher. Da hat ja einer richtig Ahnung von Hunden.

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Auf keinen Fall die Nerven verlieren und weglaufen oder zum Gegenangriff übergehen. Besser wäre es, wenn man ganz ruhig stehenbleibt und den Kopf seitlich wegdreht. So zeigen sich Hunde auch gegenseitig Beschwichtigung. Lässt er nicht ab, hilft evt. noch ein kurzes "gebelltes" AUS oder AB. Erst wenn er wirklich angreift, muss man sich wehren und um Hilfe rufen.

So nicht! - (Angst, Hund, Panik)

Zuerst einmal ist wichtig zu erkennen ob der Hund überhaupt angreifen will, nicht jeder Hund der auf einen zuläuft hat Aggressivabsichten. Ruhe bewahren ist oberstes Gebot, stehenbleiben und den Hund anschauen, beobachten welches Verhalten er zeigt. Das man auf den Boden sehen soll oder dem Hund nicht in die Augen sehen darf ist großer Blödsinn, wenn einem ein Gorilla begegnet macht dies durchaus Sinn aber nicht bei einem aggressiven Hund, den muß man immer im Auge behalten.

In 98 % der Fälle wird der Hund abremsen und verbellen , bleibt er dabei vor einem stehen ist die Gefahr gering, rennt er um einen herum besteht die Möglichkeit das er eine Stelle zum ,, schnappen ,, sucht...aber auch das ist nur unangenehm , nicht wirklich gefährlich.

Für die 2 % der Hunde die wirklich angreifen ( z.B weil sie abgerichtet sind bzw. damit Erfahrung haben ) gilt das ein Mensch ohne Hundeerfahrung hier nur 2 Möglichkeiten hat, entweder er kommt schnell auf einen Baum oder er nimmt die ,, Schildkrötenstellung ,, ein indem er Gesicht nach unten , Hände hinters Genick und mit angezogenen Beinen dem Hund nur den Rücken als Angriffsfläche darbietet, dies irritiert oftmals Hunde die es gewohnt sind einen Beißarm ( Hundeplatz ) dargeboten zu bekommen....dann ist der Halter gefragt den Hund abzurufen.

Menschen mit ein wenig mehr Hundeerfahrung bieten bei so einem Angriff immer den Arm als Beißfläche an ( Oberarm ) um den Hund vom Hals - Schulter - Gesichtsbereich fern zu halten. Wer geschickt ist bietet den Arm an und zieht ihn kurz bevor der Hund zufasst weg um gezielt gegen den Hundekopf zu schlagen bzw. zu treten.

Aber wie gesagt, einem dieser 2 % Hunde werden die wenigsten Menschen in ihrem ganzen Leben begegnen, in 98 % der Fälle versuchen die Hunde zu bluffen bzw. einzuschüchtern.

Diese halbwissenden und vor Fehlern strotzenden Antworten gehen mir schon wieder so gegen den Strich!

Stehenbleiben und NICHT in die Augen schauen. Sich abwenden vom Hund und Blickkontakt vermeiden.

Alles was Du da aufzählst sind Aggressionsverhalten für den Hund! Die Hunde sprechen mit dem Körper - das solltest Du dann auch tun. Also vorher wissen was der HUnd für Beschwichtigungssignale anwendet und die kannst Du auch einsetzen. Alles andere ist sinnlos und falsch.

Hier noch ein Tex aus dem Netz:

Stellen Sie sich vor, Sie joggen durch einen Park und plötzlich kommt ein großer Hund bellend auf Sie zugestürmt. Was tun? Am liebsten will man die Beine in die Hand nehmen - bloß schnell weg hier. Doch das ist genau das Falsche. Die beste Reaktion ist, sofort stehen zu bleiben und den Blick irgendwohin zu richten, nur nicht auf den Hund. Wie man sich einem fremden Hund gegenüber richtig verhält, wissen die wenigsten. Gerade Läufer machen immer wieder schlechte Erfahrungen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Hunde stammen vom Wolf ab. Da sie wie diese zu den Hetzjägern gehören, sehen sie das Joggen als Wegrennen oder als Flucht ihrer Beute an. Das steigert bei ihnen das Jagdfieber und führt dazu, dass sie dem Läufer hinterher rennen.

Das beste Mittel gegen heranstürmende Hunde

Ach wenn's schwer fällt und die Angst in Ihnen hochsteigt: Das beste Mittel der Verteidigung ist immer noch, cool zu bleiben und das Tier zu ignorieren. Ein stillstehender Mensch, der den Hund nicht beachtet, macht sich für den bellenden Angreifer uninteressant. Entweder wird der Hund eine Weile weiterbellen und dann weiterlaufen, oder er nähert sich Ihnen kurz und beschnuppert Sie. Sobald sich der Hund wieder entfernt hat, können Sie Ihr Jogging langsam fortsetzen.

Bloß keine Schwäche zeigen

Wenn der Hund Ihnen trotzdem nachläuft, drehen Sie sich um, gehen forsch auf ihn zu und und versuchen sie, ihn mit forschen Anweisungen zu verscheuchen. Achtung: Ihr Verhalten muss offensiv und selbstbewusst sein. Ein leise dahin gemurmeltes "husch, weg!" beeindruckt den hartnäckigen Verfolger in keinster Weise und demonstriert ihm gegenüber nur Schwäche. Der Hund muss vielmehr verstehen, wie die Machtverhältnisse sind.

Auch Nordic Walker sind gefährdet

Nordic Walker sollten ebenfalls beachten, dass manche Hunde auf Stöcke negativ reagieren. Für Hunde bedeuten Stöcke nicht immer Gegenstände, die sie ihrem Herrchen wiederbringen sollen. Sie können auch schlechte Erfahrungen damit verbinden. Wenn Ihnen der Hund hinterherläuft gilt auch hier: Stehen bleiben und das Tier nicht beachten.

Das Gefährlichste im Umgang mit Hunden ist Angst

Der Umgang mit Hunden ist in Wirklichkeit sehr viel ungefährlicher, als viele denken. Ein Problem wird es erst, wenn man Angst vor dem Tier zeigt. Der Hund wittert die Angst, das weckt sofort den Jagdinstinkt. Ein Hund kann circa 1000 Düfte unterscheiden, ein Mensch nur ein Drittel davon. Sobald wir Freude, Aufregung, Wut, Glück, Traurigkeit oder eben auch Angst verspüren, produziert unser Körper Geruchsstoffe (Pheromone), die Menschen nur unbewusst wahrnehmen.

Kommunikationsirrtümer zwischen Hund und Mensch

Die meisten Angriffe von Hunden lassen sich durch richtiges Verhalten vermeiden. Hunde sind von Geburt an soziale Wesen und verteidigen mit allen möglichen Mitteln ihr Revier. Bei angeketteten Hunden ist dieser Trieb besonders stark, wenn sie in der Nähe ihrer Behausung oder unterwegs in der Nähe ihrer Begleiter sind. Auch muss ein Mensch beim Umgang mit Hunden immer daran denken, dass seine Körpersprache eine ganz andere ist als die des Hundes. So kann ein Hund nicht wissen, dass ein Lächeln kein Zähnefletschen ist. Da die Ohren beim Menschen von Natur aus eng anliegen, drücken sie dem Hund gegenüber Unmut oder Aggression aus. Wenn man Hunde anstarrt, sich schnell bewegt oder eine Hand oberhalb seiner Augen hält, betrachtet ein Hund dies als Drohung oder Angriff und könnte aggressiv reagieren. Das zeigt ein Hund deutlich durch Bellen, Knurren, hochgezogene Lefzen, flach am Kopf liegende Ohren und gesträubte Haare. Und Vorsicht: Wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt, heißt das nicht immer, dass er gute Laune hat. Es zeigt nur, dass er erregt ist.

Ein sehr guter Beitrag. Zur Sicherheit kann man sich natürlich auch ein Pfefferspray zur Abwehr von Hundeangriffen zulegen. Ist vielleicht gerade "fürs Sicherheitsgefühl" nicht schlecht

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Im Prinzip ein guter Beitrag!

Bitte nie vergessen, dass ein Hund von seinem Menschen gepraegt wird! Der ist verantwortlich fuer das Verhalten seines Tieres!

Alle kommen mit einem bestimmten Charakter auf die Welt - wir auch. Was aus uns wird, bestimmt vielfach das Umfeld. Und der oder die, der/die ansagt, wo es laengs geht.

Wenn alles so einfach waere, haetten wir keine Kriminellen und keine Hunde, die zu Killern werden koennen.

Daher befuerworte ich ein Eignungszeugnis von Besitzern von Kampfhunden (die echt als solche gezuechtet wurden). Bin aber dagegen, diese auszuweiten auf Hunde, die eine bestimmte Hoehe errreichen. Teilweise sind die sogenannten kleinen Rassen - auch Wadenbeisser genannt - gemeiner als die grossen gemuetlichen und gutmuetigen - wie z.B. Neufundlaender, Sennenhunde etc.. Sie sehen nur furchterweckender aus.

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Diese halbwissenden und vor Fehlern strotzenden Antworten gehen mir schon wieder so gegen den Strich!

Stehenbleiben und NICHT in die Augen schauen. Sich abwenden vom Hund und Blickkontakt vermeiden.

Alles was Du da aufzählst sind Aggressionsverhalten für den Hund! Die Hunde sprechen mit dem Körper - das solltest Du dann auch tun. Also vorher wissen was der HUnd für Beschwichtigungssignale anwendet und die kannst Du auch einsetzen. Alles andere ist sinnlos und falsch.

Hier noch ein Tex aus dem Netz:

Stellen Sie sich vor, Sie joggen durch einen Park und plötzlich kommt ein großer Hund bellend auf Sie zugestürmt. Was tun? Am liebsten will man die Beine in die Hand nehmen - bloß schnell weg hier. Doch das ist genau das Falsche. Die beste Reaktion ist, sofort stehen zu bleiben und den Blick irgendwohin zu richten, nur nicht auf den Hund. Wie man sich einem fremden Hund gegenüber richtig verhält, wissen die wenigsten. Gerade Läufer machen immer wieder schlechte Erfahrungen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Hunde stammen vom Wolf ab. Da sie wie diese zu den Hetzjägern gehören, sehen sie das Joggen als Wegrennen oder als Flucht ihrer Beute an. Das steigert bei ihnen das Jagdfieber und führt dazu, dass sie dem Läufer hinterher rennen.

Das beste Mittel gegen heranstürmende Hunde

Ach wenn's schwer fällt und die Angst in Ihnen hochsteigt: Das beste Mittel der Verteidigung ist immer noch, cool zu bleiben und das Tier zu ignorieren. Ein stillstehender Mensch, der den Hund nicht beachtet, macht sich für den bellenden Angreifer uninteressant. Entweder wird der Hund eine Weile weiterbellen und dann weiterlaufen, oder er nähert sich Ihnen kurz und beschnuppert Sie. Sobald sich der Hund wieder entfernt hat, können Sie Ihr Jogging langsam fortsetzen.

Bloß keine Schwäche zeigen

Wenn der Hund Ihnen trotzdem nachläuft, drehen Sie sich um, gehen forsch auf ihn zu und und versuchen sie, ihn mit forschen Anweisungen zu verscheuchen. Achtung: Ihr Verhalten muss offensiv und selbstbewusst sein. Ein leise dahin gemurmeltes "husch, weg!" beeindruckt den hartnäckigen Verfolger in keinster Weise und demonstriert ihm gegenüber nur Schwäche. Der Hund muss vielmehr verstehen, wie die Machtverhältnisse sind.

Auch Nordic Walker sind gefährdet

Nordic Walker sollten ebenfalls beachten, dass manche Hunde auf Stöcke negativ reagieren. Für Hunde bedeuten Stöcke nicht immer Gegenstände, die sie ihrem Herrchen wiederbringen sollen. Sie können auch schlechte Erfahrungen damit verbinden. Wenn Ihnen der Hund hinterherläuft gilt auch hier: Stehen bleiben und das Tier nicht beachten.

Das Gefährlichste im Umgang mit Hunden ist Angst

Der Umgang mit Hunden ist in Wirklichkeit sehr viel ungefährlicher, als viele denken. Ein Problem wird es erst, wenn man Angst vor dem Tier zeigt. Der Hund wittert die Angst, das weckt sofort den Jagdinstinkt. Ein Hund kann circa 1000 Düfte unterscheiden, ein Mensch nur ein Drittel davon. Sobald wir Freude, Aufregung, Wut, Glück, Traurigkeit oder eben auch Angst verspüren, produziert unser Körper Geruchsstoffe (Pheromone), die Menschen nur unbewusst wahrnehmen.

Kommunikationsirrtümer zwischen Hund und Mensch

Die meisten Angriffe von Hunden lassen sich durch richtiges Verhalten vermeiden. Hunde sind von Geburt an soziale Wesen und verteidigen mit allen möglichen Mitteln ihr Revier. Bei angeketteten Hunden ist dieser Trieb besonders stark, wenn sie in der Nähe ihrer Behausung oder unterwegs in der Nähe ihrer Begleiter sind. Auch muss ein Mensch beim Umgang mit Hunden immer daran denken, dass seine Körpersprache eine ganz andere ist als die des Hundes. So kann ein Hund nicht wissen, dass ein Lächeln kein Zähnefletschen ist. Da die Ohren beim Menschen von Natur aus eng anliegen, drücken sie dem Hund gegenüber Unmut oder Aggression aus. Wenn man Hunde anstarrt, sich schnell bewegt oder eine Hand oberhalb seiner Augen hält, betrachtet ein Hund dies als Drohung oder Angriff und könnte aggressiv reagieren. Das zeigt ein Hund deutlich durch Bellen, Knurren, hochgezogene Lefzen, flach am Kopf liegende Ohren und gesträubte Haare. Und Vorsicht: Wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt, heißt das nicht immer, dass er gute Laune hat. Es zeigt nur, dass er erregt ist.

http://tiere.t-online.de/hunde-so-wehren-sie-aggressive-hunde-richtig-ab/id_17167096/index

Ein Problem wird es erst, wenn man Angst vor dem Tier zeigt.

der satz ist definitiv falsch. ein einigermaßen soziales tier würde niemanden verletzen, der nach angst riecht, ängstlich wegschaut, oder wimmert.

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@taigafee

Naja, aber ich würde grundlegend nicht unbedingt davon ausgehen, dass jeder Hund einigermaßen sozialisiert ist - ich habe das jetzt so aufgefasst, dass es generell nicht ratsam ist Angst vor einem unbekannten Hund zu zeigen, weil man nicht weiß wie der Hund tickt.

Allerdings bezweifle ich, dass Angst sofort den "Jagdinstinkt" weckt bzw. dass direkt etwas schlechtes ist. Meine ist ja auch wahnsinnig interessiert an ängstlichen Menschen und Tieren (vielleicht ist das ja wirklich der Jagdhund in ihr), aber um sie in Jagdlaune zu versetzen müsste derjenige schon davonlaufen (und Menschen rennt sie generell nicht hinterher, weil sie sowieso eher Angst vor Menschen hat als umgekehrt). Angst ist m.E. eher ein Reiz, der z.B. auch die Jagdlust aktiviert. Ängstliche Menschen versetzen einen Hund wohl eher in Aufregung und da liegt das Gefahrenpotential drin - schließlich müsste auch in Hunden jene Weisheit verankert sein die da lautet: "Angst macht unberechenbar"

Was mir bei solchen Diskussionen immer fehlt ist ja der Hinweis darauf, dass die meißten Menschen (und erst recht diejenigen die sowieso Angst vor Hunden haben), gar nicht mehr einschätzen können ob ein Hund wirklich aggressiv oder nur freudig, ungestüm bellend auf einen zugerannt kommt.

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@niska

Nun - es gibt, ich habe es erfahren, auch verhaltensgestörte, panische oder extrem aggressive Hunde (ja ja, ich weiß, das ist immer die Schuld des Halters oder Vorbesitzers!). Die sind dann nicht mehr so "durchschaubar" und im Verhalten berechenbar, wie es dieser Crashkurs Hundepsychologie suggeriert.

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@taigafee

Gerade Angst zeigt dem Hund das er überlegen ist,,

ein einigermaßen soziales tier würde niemanden verletzen

"Würde ich mich nicht drauf verlassen!!!

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@Hartos

@taigafee. Nein! Der Hund riecht die Angst..er weiß es einfach, auch wenn er sozial ist..er weiß in dem Moment dass er dir überlegen ist.

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@HektorPedo

Niedlich ausgedrückt. Ich kenne solche Hunde ebenfalls aus direkter Erfahrung.

Aber wirkliche Unberechenbarkeit trifft nur auf die wenigsten Hunde zu. Es gibt nicht nur gestört und normal, unberechenbar und berechenbar. Mein eigener Hund zeigt in Stresssituationen schließlich auch Stereotypien und der Hund meiner Tante ist ein angstaggressiver Hund mit starkem Kontrollverhalten - alles nichts womit man nicht lernen kann umzugehen.

Der Punkt ist aber: Für viele Hunde sind nicht einmal ganz normale Hunde durchschaubar. Aber das war nur das Fazit meines "Crashkurses" wie du so schön sagst. Die Grundaussage ist immer noch, dass man bei einem fremden Hund eben nicht davon ausgehen kann, dass er hervorragend sozialisiert ist und sich auch so verhält.

P.S. Echte psychische Störungen sind manchmal nicht auf den Mist des Halters gewachsen und die Fehler des Vorbesitzers sind in manchen Fällen auch nicht therapierbar und somit auch nicht auf Fehler des Halters zurückzuführen. Man kann oft nur an Symptomen arbeiten, aber leider nicht an der Ursache.

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@G00DGOOD

Ein Problem wird es erst, wenn man Angst vor dem Tier zeigt.

Der Satz ist NICHT falsch. Mehr gibt es nicht zu sagen.

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@CarisAdnavi

angst spürt ein hund sowiso. einem hund kannst du nichts vormachen.

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@HektorPedo

das mag sein, hektorpedo, aber wie willst du denn angst vor einem hund verheimlichen? der riecht das doch sowieso meilenweit.

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@G00DGOOD

genau, goodgood, darum hat es ja auch keinen sinn, zu versuchen, die angst nicht zu zeigen.

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Alles gut und schön, bei "normalen" Hunden funktioniert das ja sicher auch.

Und das man es nicht so machen soll, wie oben aufgeführt ist, wurde ihm hier mehrfach gesagt, da brauche zumindest ich keine Nachhilfe von dir.

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Würde gerne auch noch meinen Senf dazugeben:

War vor circa 2 Jahren (Da war ich 11 oder 12) im Allgäu spazieren, und es kam mir ein großer schwarzer Schäferhund entgegen. Er hat geknurrt und gebellt. Ich hab mich sofort umgedreht, bin stehen geblieben. keinen Mucks gemacht und ja. Meine Mutter hat das gleiche getan, sie konnte ja auch schlecht auf mich zurennen und mich wegtragen... Seine Besitzer sind einfach weiter gelaufen und haben NICHTS gesagt. Der Weg war sehr lang, also stand der Hund Zähne fletschend, knurrend und bellend so circa 3 bis 4 Minuten hinter mir. Und das wegschauen hat nichts geholfen. Er hat mir nichts getan, aber hat mich auch nicht in Ruhe gelassen. Der Hund ist dann erst zurückgerufen wurden, als ein aufmerksamer Spaziergänger den Besitzern mit der Polizei gedroht hat. Also: Dieses umdrehen hilft leider auch nicht immer. Der Hund war aggressiv, und das ausgerechnet zu mir, wo ich genau das getan habe, was man tun soll... Er war an mir intressierter wie an seinem "Kumpelhund", an seinen Besitzern, an meiner Mutter und an dem entgegen kommenden Hund und seinen Besitzern... Und ich war die ruhigste... Also, Tiere sind allgemeint doch noch immer WILDtiere!

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@1Komma4

Hey Bad Boy, ich bezog mich auf taigafee ;-P Also musst Dich nicht verteidigen ^^

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@1Komma4

teebeutelchen, es hat geholfen. er hat dir nichts getan! und das ist doch entscheidend.

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