Ich liebe ja die Logik deiner Mutter.

Denkt die echt, dein Zimmer würde sich ohne dein Handy besser aufräumen?

Wichtig ist, dass keine Essenreste im Zimmer sind und potentielle Stolperfallen aus dem Weg geräumt sind.

Ansonsten könntest du die "5-Minuten"-Methode anwenden.
Du suchst dir eine Stelle in deinem Zimmer aus, stellst Timer auf 5 Minuten und machst nur diese eine Ecke.

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Menschen denken alles Mögliche und oft erfährst du diese Gedanken noch nicht einmal.

Suche dir Hilfe wegen deines Alkoholproblems und wegen deiner starken Unsicherheit.
Beides hängt zusammen.

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Während ein Großteil der Neurotypischen sich praktisch in Parfüm marinieren kann und den Gestank von kaltem Zigarettenrauch in der Kleidung nicht als störend empfindet, reagiere ich schon viel früher darauf.
Manchmal fast schon allergisch mit tränenden Augen und metallischem Geschmack im Mund.

Geräusche, die bestimmte Frequenzen haben oder disharmonisch sind, gehen gar nicht für mich.
Mit ein Grund, weshalb ich weder Opern noch Schlager oder Volksmusik mag.

Mir gefallen Schwarz-Weiß-Muster, aber ich kann nicht lange hinschauen. Da bekomme ich ein Flirren vor den Augen.

Jeder Autist reagiert anders auf Umweltreize.

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Die Reizüberflutung hast du schon als Kind - auch wenn du es da noch nicht als solche erkennst.

Es ist zudem dieses Gefühl des "irgendwie gehöre ich hier nicht hin".

Natürlich unterdrücken sehr viele Neurodivergente ihre Gefühle, ihre Bedürfnisse, indem sie sich (extrem) anpassen - Masking betreiben.
Irgendwann kann die Psyche nicht mehr und es kommt zu einem autistischen Burnout, bei dem all das Unterdrückte verstärkt zum Vorschein kommt.

Auch wenn ich hier von Psyche schreibe: Autismus selbst hat nichts mit der Psyche zu tun.

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Ich halte dieses "wie geht's?" von denen meisten für eine Höflichkeitsfloskel, die nicht wirklich die Wahrheit erwartet.

Gut wäre es, wenn du einen Menschen hättest, dem du tatsächlich sagen kannst, wie es dir geht.

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Für mich liegen solch extreme Eifersucht und evtl. Verlustängste in der frühesten Kindheit.

Meist in der Zeit, in der dir noch lange nicht bewusst war, dass dein Bedürfnis nach Nähe zu deiner Hauptbezugsperson nicht ausreichend gestillt werden konnte.

Um das herauszufinden, braucht es Tiefenpsychologie.
Mit einer Verhaltenstherapie ist da nicht wirklich was zu wollen.
Solltest du diagnostizierte Autistin sein, muss genau geschaut werden, welche Therapie zu dir passt und es nicht noch schlimmer macht.

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Nein, das ist nicht normal.

Es sollte erwähnt werden, was gut läuft und wo es noch hapert.

Beim "dort hapert es noch" wäre ein "was können wir machen?" wichtig.
Hier sollten sich Ausbilder und Auszubildener zusammensetzen und an Lösungen arbeiten.

Wer nur negativ kann, ist nicht als Ausbilder geeignet in meinen Augen.

Allerdings ist hier das Problem: Wir wissen nur von dem, was du schreibst und haben keine Ahnung, ob es dein Empfinden ist oder es tatsächlich so ätzend ist.

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Ich halte ja herzlich wenig vom "mensch muss aus dem und dem Grund dankbar sein".

Nein, entweder kommt die Dankbarkeit von innen oder eben nicht.

Manchen Frauen schlägt eine Schwangerschaft aufs Gemüt, da können schon mal solche Gefühle wie bei dir hochkommen.

Ich denke, dass dein "Ja und Amen"-Sagen eher damit zusammenhängt, dass du dich nicht traust, deine Grenzen zu benennen.
Auch in der Ausbildung ist das erlaubt. Es kommt halt darauf an, wie es gesagt wird.

Ich vermute, dass es keine gute Idee war, in die Nähe deines Vaters zu ziehen.
Du fühlst dich wieder wie ein kleines Kind, das irgendwie Angst vorm Vater hat.
Auch wenn du schon längst erwachsen bist.

In seinem Dunstkreis wirst du nicht lockerer werden und auch kaum so etwas wie Humor entwickeln.

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Für mich sagt ein Kinderwagen aus, dass die betreffende Person wohl nicht weiß, dass Babys Traglinge sind.

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Schlecht

Egal, weshalb Menschen zum Tode verurteilt wurden - wäre diese Strafe wirkungsvoll, müsste sie nicht angedroht werden.

Aber auch in solchen Ländern machen manche Mensche verbotene Dinge.
Sie denken, dass sie nicht erwischt werden.

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Entweder wurde dir das seit deiner frühesten Kindheit von deinen Eltern eingeredet oder du siehst gerade nur das Negative an dir.

Menschen verhalten sich mal mehr oder weniger Scheiße - sind es aber nicht.

Du kannst dich weiter selbstbemitleiden oder du suchst dir professionelle Hilfe.

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Zu wenige Punkte, um Autismus vermuten zu können.

Da muss etwas mehr kommen.

Ansonsten: Termin bei einem autismuskundigen Psychiater / Neurologen ausmachen.

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Wenn die klugen Frauen Kinder bekommen und erziehen sollen, dann stehen sie der Wirtschaft auch nicht zur Verfügung.

Ob die betreffenden Kinder ebenfalls klug sein werden?
Kann sein, muss aber nicht sein.
Die Natur kann da auch dazwischengrätschen.

Es sollte vielmehr echte Wahlmöglichkeiten geben, die sowohl Müttern als auch deren Kindern zugute kommt.

Was den Feminismus anbelangt: Der hat nur die Träume gewisser Leute zerstört, die im falschen Jahrhundert (oder gar Jahrtausend) gelandet sind.

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Akzeptiere, was jetzt ist.

Du kannst es als eine Art Trauerphase ansehen - dafür muss nicht zwingend eine Person gestorben sein.

Dinge aus gemeinsame Zeiten in einen Ordner zu packen, um reinzuschauen, wenn darüber weg, funktioniert eher selten.

Ihr seid nicht auseinander, weil alles so toll war - also überlege dir, weshalb es nicht mehr ging und schau langsam nach vorne.

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Sag der Person, dass du damit nur schwer umgehen kannst.

Besser etwas jetzt beenden, statt sich Hoffnungen zu machen, dass sich es ändern würde.

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