Wie schaffen andere das? Kinder, Haushalt und Vollzeitjob?

32 Antworten

Dein Vollzeit Job wird schlecht bezahlt u. das Geld habt ihr nicht unbedingt nötig!

sorry, aber dann verstehe ich wirklich nicht, warum du überhaupt arbeitest, bzw. schon so früh wieder angefangen hast?

als Grund gibst du an, weil sonst "andere" lästern würden?

Dann darfst du aber auch nicht jammern, daß es dir zu viel wird/ist.

die "anderen" könnten dir doch im Haushalt behilflich sein?

du brauchst dringend eine Auszeit, evtl. in Form einer Mutter - Kind Kur?

Wenn in deinem Betrieb keine Teilzeit möglich ist, such dir was anderes, viele Frauen sind froh, wenn sie mit dir abwechseln können!

Aber ehrlich gesagt würde ich daheim bleiben, da du ja nicht darauf angewiesen bist, was "andere" sagen kann dir egal sein!

Naja ich hab mich da irgendwie belabern lassen...es kamen kurz nach der Geburt schon ständig Fragen wann ich denn wieder arbeiten gehe und als dann diese Stelle frei wurde hieß es von allen Seiten "nimm das an! Das ist fast vor der Haustür. Bevor du gar nix bekommst. Wer nimmt schon ne Mutter mit 2 Kindern. Warst lang genug daheim. Geh arbeiten "usw. 

1
@frauschmidt123

Blödsinn! Wozu soll man "was bekommen", wenn man schon zwei Kinder. Und Ihr wollt doch sicher noch mehr Kinder, dann wird das immer noch schwieriger mit der Außerhausarbeiterei.

Laß Dich nicht belabern - Du bist jetzt für die nächsten 20 Jahre für Deine Kinder da!

0

Hat man bei mir einmal gemacht und ich sagte: "Wann ich arbeite oder nicht soll nicht dein Problem sein, du zahlst mich nicht...mein Kind, meine Ehe, unsere Entscheidung."
So einfach war das.
Die zahlen es doch nicht, folglich geht es sie auch nichts an, warum gibst du denn irgendetwas auf die Meinung anderer Leut? Du bist eine mündige erwachsene Person, du entscheidest selbst, auch was deine Kinder anbelangt.
Außerdem ist die Kinderbetreuung wahrscheinlich so teuer plus der ganze Arbeitsweg dass es sich eh kaum rentiert. Das ist zwar von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, aber ich zahle 1080€ für einen Ganztagsplatz in der Kita. Lohnt sich eigentlich nicht. Mit Benzinkosten etc. Der Halbtagsplatz kostet 515€ monatlich, lohnt sich dann zur Halbtagsarbeit auch nicht. Er soll aber Sozialkontakte aufbauen. Ob ich Voll- oder Teilzeit arbeiten werde hängt dann vom Angebot ab was ich überhaupt kriege. Werde ich dann sehen.

0

Mach dir zuallererst mal kein schlechtes Gewissen!

Du bist Vollzeit-Mutter, Vollzeit-erwerbstätige und im Augenblick auch och Alleinerziehende.

Das ist ein gigantisches Programm, das du derzeit durchziehen musst. Mich wundert es nicht, dass du dabei in die Knie gehst.

Wenn du es dir leisten kannst und wenn das bei deinem Arbeitgeber machbar ist, versuche deine Arbeitszeit für ein paar Monate auf die Hälfte zu reduzieren oder zumindest soweit, dass du einen oder zwei freie Tage in der Woche hast.

Wenn das nicht geht, sprich doch mit deinem Mann, ob ihr euch nicht für ein paar Stunden in der Woche eine Reinigungskraft engagieren könnt. Die müsste doch mit seiner Buschzulage gut zu bezahlen sein.

Sage ihm ehrlich, wo dich der Schuh drückt. Ganz ohne Vorwurf ("du arbeitst da lustig in deinem Projekt und ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht") und ohne ihm ein schlechtes Gewissen zu machen, sondern lösungsorientiert, weil du sonst irgendwann die Grätsche machst.

Deine Kinder merken natürlich, dass du am Rad drehst und wenig Zeit und Nerv für sie hast. Versuche, dir ab und zu, nötigenfalls über ein paar Tage Urlaub oder über eine Krankschreibung, ein paar Tage freizuschaufeln, an denen du für sie ein bisschen mehr Zeit hast.

Auch wenn dir deine Arbeit Spaß macht, sind deine Kinder gerade wichtiger.

Und höre nicht auf die Leute, auch nicht auf die Schwestern, die das alles angeblich besser können als du und biete ihnen an, dich am A**** lecken zu können.

Achte auf deine Gesundheit und habe den Mut krank zun sein, wenn du dich krank fühlst! Es sind nicht lauter Supermänner und Superfrauen auf Gottes weiter Erde unterwegs, sondern auch Millionen von Männern und gerade auch Frauen, die eben eine gewisse Belastungsgrenze haben, die sie ohne Schaden nicht dauerhaft überschreiten können.

Wenn es dich richtig auf die Schnauze legt, hat auch keiner was davon.

Woher ich das weiß:Beruf – langjährige Tätigkeit im Personalbereich

Hab das etwas komisch geschrieben. 

Mein Exmann ist im Ausland. Er ist der Vater der Großen. Sie ist deshalb zur Zeit echt anstrengend weil sie das ziemlich mitnimmt. 

Mein Mann (Vater der kleinen) ist zuhause aber voll berufstätig.

1
@frauschmidt123

Das macht es auch nur insofern leichter, als du einen Mann hast, der nach Feierabend einfach auch mal intensiv bei der Hausarbeit zulangen kann bzw. muss. Oder sich die Kinder schnappen kann, damit du einfach mal eine Stunde zum Ausschnaufen und eine Stunde zum Putzen hast.

Männer können auch kochen und Männer können auch lästige Arzttermine mit den Kleinen übernehmen.

Männer haben auch Herz und Hirn, manche muss man halt einfach mal drauf stoßen.

2

Ich kann nicht von mir sprechen aber meine Kollegin arbeitet Halbzeit seit sie ihre erste Tochter hat das würde dir schon mal mehr Zeit verschaffen.

Das mit dem Lästern wäre mir persönlich vollkommen egal, wenn ich mehr Zeit für meine Kinder brauche und deshalb nicht zum arbeiten komme ist, dass halt so.

Viel Erfolg und liebe Grüße

dieTasse

Jeder hat seine eigene Kraftreserven und Möglichkeiten.

Bitte mach es nicht wie meine Mutter und arbeite dich unnötig kaputt.

Das wichtigste sind deine Kinder und die Gesundheit ihrer Eltern. Diese Magenschmerzen sind das typische Hinweis darauf, dass du jetzt die Bremse drücken solltest oder der Körper tut es für dich und das wird sehr viel schlimmer.

Vollzeit für eine zweifache Mutter ist halt zu viel.

Mutter-Kind-Kur klingt gut wie meine Vorredner erwähnt haben. probier es :)

Die Kur nützt aber rein gar nichts, wenn es danach in der Tretmühle weitergeht.

Andererseits könnte ein Zuhausebleiben allein schon als Kur wirken.

0
@Hooks

Das stimmt, kurz etwas dafür tu und wieder zurück in die Grube bringt auch nicht viel.

Also auf jeden Fall langsamer machen und die Kur unteranderem dafür nutzen. :)

1
@Hooks

Wenn man die Kur als Urlaub ansieht, dann stimmt das wohl. Ein Kur kann und soll aber viel mehr sein! Sei soll Ratgeber, Leitfaden und Anreiz sein, eben NICHT mehr in der Tretmühle unterzugehen, sondern es zu schaffen, sein Leben so umzugestalten, dass man es seinen Prioritäten gemäß gut leben kann.

0

Hier wurden ja schon jede Menge Tipps gegeben. Ich habe mir nicht alles durchgelesen und werde daher vielleicht etwas wiederholen, hoffe aber dennoch ein bisschen weiter helfen zu können. :)

1. Es ist selbstverständlich, dass du Müde bist und das Gefühl hast nicht alles schaffen zu können. Respekt, dass du es bis her geschafft hast.

Ich denke in deiner Situation ist es wichtig sich gezielt Ruhe Pausen zu setzen. Ich weiß nicht wie es mit 2 Kinder ist und wann man da Zeit hat. Aber ich rate dir zum Beispiel wenn deine Kinder schlafen einen kleinen Spaziergängen oder ein bisschen Sport zu machen.

Das ist wichtig, da es dem Stress entgegen wirkt!

Des Weiteren ust es wichtig, dass du am Wochende gezielt versucht dich auszuruhen und schöne Momente mit deinen Kindern zu erleben. Versuche nicht auf jeder Party zu tanzen. Sprich wenn 2 Freunde Geburtstag haben und noch weitere Termine anstehen,solltest du einfach ein paar absagen. Deine Freunde müssen und werden dafür Verständnis haben. :)

Nimm dir nicht all zu viel, vor sonder konzentriere dich auf die 3 wichtigen Dinge: Arbeit, Haushalt und Familie.

(können natürlich auch andere sein)

Das wichtigste ist aber, tausche Erfahrungen mit gleichgesinnten aus. Du musst nicht die einzige Mutter in dieser Situation. Berate dich mit anderen die diese Situation vielleicht schon erfolgreich gemastert haben und lass dir Tipps geben.

Zum Schluss noch der Tipp, lass dir auch Helfen. Frag zum Beispiel deine Eltern oder Freunde ob sie deine Kinder für 1-2 Stunden übernehmen können, damit du dich ein bisschen entspannen kannst.

Vuel Erfolg du wirst das Schaffen! :)

Liebe Grüße :)

Ich würde bei den drei wichtugen Dingen die Familie an die erste Stelle setzen. Denn die ist das, was bleibt, und was nachher letztlich zählt.

1

Ja da hast du Recht. Darauf habe ich gar nicht geachtet.

1

Was möchtest Du wissen?