Wie laut ist es im menschlichen Körper?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo und guten Abend =)

diese Frage habe ich mir auch schon öfter gestellt!

Wobei ich mich nicht nur auf die Lautsärke bezogen habe, sondern allgemein auf die Geräusche, die in unserem Körper stattfinden. Also kein Lachen, Gähnen, Pupsen, Gelenkknacken und so weiter sondern Geräusche, die auf Organ-, zellulärer oder sogar molekularer Ebene entstehen. Mich hat interessiert, ob Enzyme Geräusche machen, wenn sie ein Substrat umwandeln, ob ein Geräusch entsteht, wenn Proteine gebildet werden oder wie es sich anhört, wenn eine Phagocyte ein Bakterium verschlingt.

Ich bin dann zu meinen Physiologie Professoren gegangen und habe sie danach gefragt. Sie haben mich etwas seltsam angeschaut und erwiedert, dass diese Sachen bisher niemanden interessiert haben, bzw. haben sie noch nie von solchen Untersuchungen / Studien dazu gehört.

Da mich das dann doch irgendwie enttäuscht hat, hab ich mich auf die Suche im Netz gemacht und so gut wie gar nichts dazu gefunden. Ich kann dir nicht sagen, wie laut ein Herz schlägt (obwohl ein Kardiologe das sicher könnte) und ich habe ebenfalls keine Ahnung, ob überhaupt messbare Geräusche im Körper entstehen.

Eigentlich kann ich mir nur schwer vorstellen, dass bisher noch niemand ein paar Untersuchungen dazu angestellt und die Ergebnisse veröffentlicht hat aber ich verspreche dir, dass ich mich darum kümmern und ein paar interessante Fakten ans Licht bringen werde.

Bis ich an dem Punkt bin, an dem ich eigenständig Forschung betreiben kann, die im Grunde keinen wirtschaftlichen Nutzen hat, wird es allerdings noch einige Jahre dauern. Aber wir dürfen bis dahin auf keinen Fall unser Interesse verlieren! =)

Ich bin auch auf die anderen Antworten gespannt, vielleicht hat ja der ein oder andere doch etwas gefunden.

Lieben Gruß,

...Geräusche, die auf Organ-, zellulärer oder sogar molekularer Ebene entstehen...

Eigentlich kann ich mir nur schwer vorstellen, dass bisher noch niemand ein paar Untersuchungen dazu angestellt und die Ergebnisse veröffentlicht hat...

Ich kann mir eigentlich sehr gut vorstellen, dass das noch niemand gemacht hat. Die Frage des Fragestellers hat ja wenigstens praktische Relevanz. Was dir da vorschwebt ist wohl als Einleitung für den Großen Almanach des Unnützen Wissens und Überlegens gedacht?

Dein Forschungsinteresse dreht sich um etwas, was wir im Leben nicht hören können. Man hört einfach nichts. Da ist vielleicht eine Schallausbreitung, die kannst du aber nicht hören. Und wenn du sie hörbar machen könntest (durch irgendwelche technischen Geräte), dann würde sie sich nicht mehr so anhören, wie sie sich eigentlich anhören sollte: das Signal wäre verfälscht. Ein künstlich geschaffenes Geräusch.

Beispiel: Wie hört sich Ultraschall an? Es ist müßig, sich darüber Gedanken zu machen - sobald man Ultraschall "hörbar" gemacht hat, hört es sich nicht mehr nach Ultraschall an! Es wäre Augenwischerei, wenn dir jemand versucht, etwas anderes einzureden.

...aber ich verspreche dir, dass ich mich darum kümmern und ein paar interessante Fakten ans Licht bringen werde.

Vergiss dann aber bitte nicht folgende Themen:

  • Wie fühlt es sich an, wenn ein Staubkorn auf unserer Haut aufschlägt?
  • Wenn ich eine klare Sichtlinie zum Mond bei guten Lichtverhältnissen habe, warum kann ich die amerkanische Flagge nicht finden?
  • Wie riecht ein Bakterienfurz?
  • Unterscheidet sich der Furz einer Bakterie von dem eines Virus?
  • Was denkt eine Zelle kurz vor der Apoptose?

Die Antwort ist in allen Fällen irrelevant, weil es den Gegenstand der jeweiligen Betrachtung entweder nicht gibt, oder sich das mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen lässt.

Unsere Wahrnehmung definiert sich durch das, was wir wahrnehmen können. Wie willst du etwas wahrnehmen, was wir nicht wahrnehmen können?

Einzige Ausnahme: optische Wahrnehmung. Hier kann man mit Vergrößerungsoptik arbeiten. Dass das funktioniert liegt aber daran, dass die Vergrößerung linear machbar ist. Ein Vergrößerungsfaktor ist möglich. Das geht mit Gerüchen, Geräuschen, Gedanken eben nicht. Jede Veränderung stellt eine Verzerrung dar, die vom erzeugten Abbild keinen vernünftigen Rückschluss auf das Urbild zulässt.

Fazit: Eine Zelle denkt nicht. Ein Staubkorn macht kein Geräusch. Du kannst auf dem Mond mit dem bloßen Auge keine Details erkennen. Und Bakterien und Viren furzen nicht. Aber man kann sicher trefflich über die etwaig entstehenden Aromen diskutieren. Aber bitte erforsche das nicht. Und wundere dich nicht, wenn du bei solchen Fragen scheel von deinen Professoren angeschaut wirst.

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@DocShamac

Als die 0 oder das Dualsystem "entdeckt" wurde, hatte sich wohl auch niemand träumen lassen, dass dies die Vorraussetzung für Hochleistungs-Computer sein würde; ganz im Gegenteil ich könnte mir gut vorstellen, dass die 0 und das Dualsystem ihrer Zeit als recht nutzlose Entdeckungen galten was den Mehrwert zum Dezimalsystem bzw. zu den römischen Zahlen ohne 0 angieng. Vielleicht findet man irgendwann heraus, dass z.B. Krebszellen andere Geräusche oder Geräusche in einer anderen Lautstärke als gesunde Zellen machen. Es gienge dann nich darum innerkörperliche Geräusche möglichst authentisch für den Menschen "hörbar" zu machen, sondern vor allem darum Unterschiede (falls vorhanden) irgendwie messbar zu machen. Von daher finde ich das Forschungsvorhaben von eisn89 recht interessant und vielleicht sogar zukunftsträchtig; die Frage ist lediglich, ob es schon Messinstrumente gibt, mit denen die Messung solcher "Mikro-Töne" möglich ist. Ich wünsche ihm jedenfalls, dass es ihm irgendwann gelingt solche Forschungen durchzuführen.

7
@orangeschreiber

Was du beschreibst sind ja Signale, die vielleicht ausgesendet werden und daher ggf. messbar sind. "Messung solcher Mikro-Töne" - das ist nicht "hören"!

Da mag es zukünftige (und in gewissem Rahmen auch heutige!) Anwendungsfälle geben. Klar ist es interessant, jegliche Eigenschaften von Zellen und deren Interaktion mit ihrer Umgebung besser zu verstehen als wir es heute tun.

Das als Geräusch zu bezeichnen ("wie es sich anhört"...) ist aber naiv. Deshalb sollte man bei der Formulierung der Forschungsfrage wirklich gut aufpassen. Denn wenn es in Wahrheit um die Messung der Außenwirkung von Zellen geht, dann ist das in einem Fachgespräch hinderlich, wenn man erzählt, man möchte wissen, "wie es sich anhört". Denn damit wirst du nicht ernst genommen.

Wenn es um ein konkretes Anwendungsgebiet geht, dann ist es vielleicht sogar wertvoll, wenn man derartige Vorgänge hörbar macht. Zum Beispiel bei der Echokardiographie ("Herzecho"). Da werden Ultraschallgeräusche tatsächlich hörbar gemacht! Aber jedem Arzt ist dabei bewusst, dass das Ganze sich eben gerade nicht so anhört, sondern dass der Schall durch Frequenzverschiebung eben einfach in unser Hörspektrum verschoben wird. Man erfährt dadurch nicht, "wie es sich anhört"!

Die Frage "Wie hört sich das an?" ist nutzlos. Die Frage "Welche Schallausbreitung lässt sich nachweisen und wie sollte das interpretiert werden?" hat bereits Anwendungsformen zum praktischen Einsatz gebracht.

Um das klarzustellen: ich finde es gut, wenn junge Menschen sich einem ambitionierten Ziel verschreiben. Was ich aber sagen will ist: pass auf, dass du nicht die falschen Fragen stellst. Ich habe schon bedauerlich viele Möchtegernforscher erlebt, über deren Ideen man einfach nur den Kopf schütteln kann (perpetuum mobile, Gehirn-Maschine-Schnittstelle, das absolut sichere Betriebssystem, ...). Vielleicht steckte da ja grundsätzlich sogar eine gute Idee dahinter. Das Problem aber war, dass sie es nicht geschafft haben, diese Ideen vernünftig zu vermitteln. Mit der falschen Fragestellung stößt du auf taube Ohren.

Und natürlich hat niemand dieser Schlauköpfe seine Idee anwendungsbereit ausarbeiten können.

Mich wundert das nicht, denn ich bin davon überzeugt, dass die meisten dieser Egogenies die Problemstellung nicht richtig verstanden haben. Jemand, der meint ein 100% sicheres Betriebssystem implementieren zu können, aber keine Ahnung davon hat, wie man Sicherheit eigentlich beurteilt, und der über die Sicherheitsprobleme heutiger Betriebssysteme nur am Rande Bescheid weiß, den kann ich einfach nicht ernst nehmen. Und klar, ein Betriebssystem, mit dem ich nicht interagieren kann, ist 100% sicher. Aber wo ist der Nutzen?

Wenn du im Fachgespräch die Problemstellung nicht sauber herausarbeitest und die daraus abgeleitete Fragestellung formulierst, dann ist das in der Regel ein wirres Blabla, was du von dir gibst. Auf gezielte Fragen kannst du dabei keine vernünftigen Antworten. In der Forschung sind gerade diese initialen Schritte teilweise wichtiger als später zu entscheiden, welches Messverfahren du einsetzen möchtest.

0
@DocShamac

"Zum Beispiel bei der Echokardiographie ("Herzecho"). Da werden Ultraschallgeräusche tatsächlich hörbar gemacht! Aber jedem Arzt ist dabei bewusst, dass das Ganze sich eben gerade nicht so anhört, sondern dass der Schall durch Frequenzverschiebung eben einfach in unser Hörspektrum verschoben wird. Man erfährt dadurch nicht, "wie es sich anhört"!"

Da spielt natürlich auch so ein Verständnis davon rein, was man unter "Geräusch" versteht. Wenn man mich fragen würde, wie sich der Wald anhört, würde ich natürlich auch nur die "Geräusche" beschreiben, die in meinem hörbarem Frequenzbereich liegen. Was sich auf höheren Frequenzen tut würde ich nicht als "anhören" bezeichnen; d.h. Geräusche von Zellen/Enzymen etc. würde ich (wenn es um den Klang geht und nicht nur um Muster etc.) auf solche begrenzen, die im Hörbereich des Menschen liegen, sodass es nur um eine Verstärkung von evtl. vorhandenen Tönen in diesem Bereich und nicht um eine Verschiebung gienge. Das wäre durchaus interessant, wenn ich auch fürchte, dass es an der Finanzierung scheitern könnte, da wahrscheinlich eher weniger Leute das als eine wichtige Erkenntnis ansehen würden. Wenn man das tatsächlich erforschen möchte, müsste man es konkreter formulieren, da gebe ich dir recht; allerdings ist das hier ja nur ein Forum/Plattform und (noch) nicht das Fachgespräch.

2
@DocShamac

warum mußt du ihm da grundlos seine gute und engagierte antwort madig machen und seine gedanken mit diesen absurden vergleichen über bakterienfürze und ähnliches ins lächerliche ziehen?

zumal er doch deutlich richtiger liegt als du.

natürlich entstehen im körper geräusche und andere longitudinalwellen, selbstverständlich kann man die hören und nicht hörbare hörbar machen. und beides wird natürlich seit langem durchgeführt.

auskultation und perkussion (und palpation) sind seit ewigkeiten elementare medizinische untersuchungstechniken. auch in die apparative diagnostik hat die auswertung von schall und longitudinalwellen z.b. im falle der otoakustische emissionen oder dem vibration response imaging längst einzug erhalten.

alles was am ende von deinen ausführungen bleibt, ist das zigfrache rumreiten auf seiner formulierung "wie es sich anhört", wobei doch jedem klar ist, der seine antwort gelesen hat, dass ihm natürlich bewußt ist, dass man mit dem bloßen gehör nicht hören kann, wie ein bakterium phagozytiert wird.

3
@Khayelitsha

Hallo Khayelitsha,

danke für den konstruktiven Beitrag. (keine Ironie!)

auskultation und perkussion (und palpation) sind seit ewigkeiten elementare medizinische untersuchungstechniken.

Ich habe ja gar nicht geschrieben, dass es im Körper keine Geräusche gibt. Klar gibt es die und logisch gibt es dafür auch Anwendungen, mein Herzecho-Beispiel war ja nur eines davon.

Auf der Ebene der Zellinteraktion wie von eisn89 geschrieben und von mir kritisiert interessiert es aber nicht, wie sich das anhört, sondern welche Art von Interaktion dabei auftritt. Davon hat eisn89 aber nichts geschrieben. Seinem/Ihrem Beitrag ist nur die Fragestellung bezüglich der entstehenden Laute zu entnehmen. Das mag für den Künstler oder den Esotheriker interessant sein, für die Forschung ist aber der Anwendungsbezug interessant.

wobei doch jedem klar ist, der seine antwort gelesen hat, dass ihm natürlich bewußt ist, dass man mit dem bloßen gehör nicht hören kann, wie ein bakterium phagozytiert wird

Dass ihm/ihr das nicht bewusst wäre habe ich ebenfalls nicht behauptet. Ich stelle aber in den Raum, dass die Hörempfindung praktisch irrelevant ist. Die Messwerte sind entscheidend. Ich stelle einfach in Zweifel, dass es einen Nutzen hat, sich anhören zu können, wie das tatsächlich klingt.

Viel wichtiger wäre es, zu verstehen und auch messen zu können, was genau bei diesen Vorgängen passiert. Ob ich mir das durch ein technisches Gerät erzeugte Resultat anhöre, in einer Tabelle ablese, als Videosequenz ansehe, fühle, schmecke oder rieche ist dabei zweitrangig!

Am gängisten ist es heutzutage, sich Zahlen in einer Tabelle anzusehen. Das liegt vor allem natürlich daran, dass wir heute in relativ wenigen Fällen in der Lage sind, Live-Daten aus dem menschlichen Körper zu bekommen.

Wenn wir also in der Lage sind, die genannten Vorgänge zu messen und die Vorgänge live mitverfolgen wollen (weil eine a posteriori Auswertung vielleicht weniger Aussagekraft hat), dann ist es eine noch offene Frage, ob als Audio-, Video- oder sonstiges Signal. Eine Vorfestlegung auf aktustische Signale ist nicht sinnvoll, vor allem wenn man noch nicht weiß, was man eigentlich genau misst und wie man es misst.

0
@DocShamac

Ich habe ja gar nicht geschrieben, dass es im Körper keine Geräusche gibt. Klar gibt es die und logisch gibt es dafür auch Anwendungen, mein Herzecho-Beispiel war ja nur eines davon.

grad dein herzecho-beispiel hakt ja gewaltig, da die ultraschallwellen dabei von aussen zugeführt werden.

Auf der Ebene der Zellinteraktion wie von eisn89 geschrieben und von mir kritisiert interessiert es aber nicht, wie sich das anhört, sondern welche Art von Interaktion dabei auftritt.

du hast seine antwort keinesfalls nur bezüglich des aspekts der zellinteraktion kritisiert, sondern komplett: das zitat mit welchem du deine ungerechtfertigte kritik eingeleitet, lautete: "Geräusche, die auf Organ-, zellulärer oder sogar molekularer Ebene entstehen..."

Das mag für den Künstler oder den Esotheriker interessant sein, für die Forschung ist aber der Anwendungsbezug interessant.

erstmal kann sich doch jedes kind etliche mögliche anwendungsbezüge denken, zweitens ist keinesfalls nur ein anwendungsbezug interessant. das wissen an sich reicht vollkommen aus, zumal sich daraus ja auch erst viel später anwendungsbezüge ergeben können. wenn dir für so was die phantasie fehlt, was würdste dann zu jemandem sagen, der z.b. den spin von wasserstoff-atomen und die möglichkeit der beeinflussung dessen untersuchen wollte? sowas ist 10mal weiter hergeholt und im beispiel des mrts heute längst als anwendungsbeispiel allgegenwärtig.

Dass ihm/ihr das nicht bewusst wäre habe ich ebenfalls nicht behauptet.

nein. aber dein ellenlanger absatz, der darauf herumreitet, impliziert dieses. und zwar völlig unnötig, da jeder weiß, wie diese triviale formulierung zu deuten ist. total nutzlose haarspalterei...

Ich stelle aber in den Raum, dass die Hörempfindung praktisch irrelevant ist. Die Messwerte sind entscheidend. Ich stelle einfach in Zweifel, dass es einen Nutzen hat, sich anhören zu können, wie das tatsächlich klingt.

natürlich hat das einen nutzen und den kannst du doch schon aus dem herzecho-beispiel ableiten, bei welchem der doppler nicht nur durch messwerte sondern auch bildlich und akustisch wiedergegeben wird. der anwender kann die als geräusch wahrgenommenen messergebnisse, welche so den schallcharakter der ultraschallwellen widerspiegeln, viel leichter verarbeiten. das geräusch gibt einfach zusätzliche informationen, die man daher selbstverständlich auch nutzt.

Am gängisten ist es heutzutage, sich Zahlen in einer Tabelle anzusehen. Das liegt vor allem natürlich daran, dass wir heute in relativ wenigen Fällen in der Lage sind, Live-Daten aus dem menschlichen Körper zu bekommen.

neh, eben nicht. vielmehr bemüht man sich wie im beschriebenen beispiel und unzähligen weiteren, die erhobenen daten visuell und akustisch zu veranschaulichen. darüberhinaus ist es kein problem, akustische daten bzw. gemessene longitudinalwellen zu messen und in datenform zu überführen. das ist doch grade ein argument, dass es sehr wohl von interesse ist, in der richtung und weise zu forschen, wie er es oben beschrieben hat.

Wenn wir also in der Lage sind, die genannten Vorgänge zu messen und die Vorgänge live mitverfolgen wollen (weil eine a posteriori Auswertung vielleicht weniger Aussagekraft hat), dann ist es eine noch offene Frage, ob als Audio-, Video- oder sonstiges Signal. Eine Vorfestlegung auf aktustische Signale ist nicht sinnvoll, vor allem wenn man noch nicht weiß, was man eigentlich genau misst und wie man es misst.

vorfestlegung? es legt sich doch überhaupt keiner fest. longitudinalwellen sind für uns eben am einfachsten als akustischer schall nachzuempfinden, weil diese sich wie jener verhalten. und nur weil man diese untersucht oder darstellt, impliziert das ja nicht, dass man andere möglichkeiten ausschließt.

2
@DocShamac

Halloele =)

da ich ein paar Tage weg war, hab ich die ganze Diskussion hier verpasst, hielt es jetzt aber für meine Aufgabe, mich wenigstens noch einmal zu der Kritik zu äußern.

Ganz voweg: Lieber DocShamac,
es kann dir vollkommen schnuppe sein, für was ich mich interessiere und welchen Fragestellungen ich in meinem Leben nachgehe. Fragestellungen zu hinterfragen hat in vielen Fällen auch wenig Sinn. Du darfst dann gerne über eventuell entstehende Ergebnisse herziehen und diese als völlig unnütz bezeichnen, weil du keinen Sinn darin siehst.

Auch hatte ich weder vor, meine Antwort als einen adäquaten Forschungsantrag zu formulieren (keine Sorge, sowas formuliere ich anders) noch die Welt zu verbessern. Ich habe mich für Naturwissenschaften entschieden, weil ich mich dafür interessiere, was in dieser Welt passiert und wie es passiert. Dabei kommen auch Fragen auf, die für andere Menschen, zum Beispiel Menschen wie dich, keinen erkennbaren Nutzen haben. Ob dieser Nutzen doch einmal zutage tritt, wie es in der Geschichte der Wissenschaften schon deshäufigen der Fall war, kannst du nicht beurteilen. Selbst wenn herauskommt, dass auf molekularer Ebene keine Schallwellenbildung stattfindet (was ich bezweifle) ist meine Neugier befriedigt und ich bin glücklich =)

Du solltest auch vorsichtig sein mit deiner indirekten Aussage, dass nur die Dinge relevant sind, die wir mit eigenen Sinnesorganen wahrnehmen können. Der Grund dahinter sollte sich von selbst erschließen, wenn du nochmal drüber nachdenkst.

Trotzdem danke für deine Kritik. Genieß die Sonne. Sie scheint noch..

2
@Khayelitsha

Also sorry, wir reden beide vom selben. Und das hat zunächst einmal nichts mit Hören (was die Vorfestlegung ist) zu tun, sondern mit dem Veranschaulichen und Erfassbarmachen von Messdaten. Und eben davon hat eisn89 nichts geschrieben.

Du drehst nur mein Argument durch den Wolf und gibst es als Gegenargument wieder.

Ciao, hier ist genug gesagt.

0
@eisn89

Hallo eisn89,

ich hoffe, du hattest ein schönes Wochenende und die etwas erhitzte Diskussion hier hat dich nicht zu sehr vor den Kopf gestoßen.

Fragestellungen zu hinterfragen hat in vielen Fällen auch wenig Sinn.

Das sagst du. Ich möchte dich aber noch einmal in aller Kürze darauf hinweisen, dass die richtige Fragestellung in der Wissenschaft das A und das O sind. Davon sind nämlich die Ergebnisse abhängig. Es ist unwissenschaftlich, Ergebnisse zu produzieren und dann an der Fragestellung herumzuschrauben. Das macht die Industrie schon zu genüge, da muss die Wissenschaft nicht noch mitmischen.

Überleg dir also die Ausgangsstellung und die Zielsetzung ganz genau, dann wirst du schon alles richtig machen. Die nötige Energie und Motivation scheinst du ja mitzubringen.

Viele Grüße DocShamac

1
@DocShamac

Hallo DocShamac,

ich muss auch gestehen, dass ich etwas eingeschnappt war, weil du das ganze mit deinen Bakterienfürzen und denkenden Zellen sehr ins Lächerliche gezogen hast.

Natürlich ist mir bekannt was Zellen und Bakterien können / nicht können.. Mir ist auch bewusst, dass meine Idee, der ich irgendwann einmal nachgehen möchte eventuell keinen wirtschaftlichen Nutzen bringt, vielleicht aber andere Untersuchungen ergänzt oder zu weiteren Fragen anregt.

Damit du nicht das Gefühl hast, ich würde mich naiven, anthropomorphisierenden Fragestellungen hingeben, nochmal im Detail:

Die Bezeichnung "Geräusch" ist in diesem Zusammenhang tatsächlich etwas irreführend, da diese Definition eng mit der Wahrnehmung sowie kognitiver Verarbeitung verknüpft ist. Zur Veranschaulichung bin ich im Rahmen dieser Antwort aber bei dem Begriff geblieben.
Im Rahmen eines Forschungsantrages ginge es dabei vielmehr um nicht periodische Schwingungen die bei diversen Prozessen im Organismus auf molekularer Ebene ablaufen.
Ich bin kein Freund von Alternativmedizin aber gerade im Zusammenhang mit quantenmechanischen Prozessen und der Beeinflussung von Enzym-/Zellaktivitäten durch den Einsatz von genau abgestimmten Schwingungsmustern wird in diesem Bereich eine Menge herumspekuliert und teilweise auch schon unseriöse "Behandlungsmethoden" praktiziert (z.B Biocom). Auch wenn die Alternativmedizin da gerne mal ein paar wissenschaftliche Fakten durcheinander bringt und Begriffe missbraucht, bin ich doch der Meinung, dass man das Forschungsfeld der Schwingfrequenzen auf zellulärer / molekularer Ebene nicht vernachlässigen sollte. Ich bin überzeugt davon, dass da noch eine ganze Menge nützlicher Informationen versteckt sind, von denen wir bisher nur wenig wissen.

In einigen Fällen konnte tatsächlich schon eine Aktivitätssteigerung von bestimmten Enzymen durch Bestrahlung mit hohen, genau abgestimmten Frequenzen beobachtet werden. Im Grunde ist das ja auch nichts anderes als Energie reinzupumpen. Kennt man also die exakten, nicht periodischen Schwingungsmuster bei diesen Prozessen im Detail, hat man einen Ansatzpunkt für die exogene Regulation. In diesem Sinne könnte ich mir sogar einen medizinischen Nutzen dieser Fragestellung vorstellen.

Ich hoffe, damit ist klarer geworden, was ich eigentlich meine und dass ich da nicht bloß eine naive Idee im Kopf habe, der ich mal eben nachgehen möchte.

Lieben Gruß,

3
@eisn89

Jetzt bin ich in der Tat daran interessiert, einmal von den Ergebnissen deiner Forschung zu hören! Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute dabei! ;)

2

Man kann eigentlich wegen der Umgebungsgeräusche (Wind, Autolärm, Tiere usw.) seine eigenen "Arbeitsgeräusche" nicht hören. Wenn man sich in einen schalltoten Raum legen würde, der sämtliche Umgebungsgeräusche auffängt, kann man seinen Puls, Herzschlag usw. durchaus wahrnehmen.

Wenn es sehr leise ist, kannst Du oft Deinen eigenen Puls hören und auch ein leises durchgehendes Zischen, das ich als Strömungsgeräusch des Blutes interpretieren würde. Ich habe früher regelmäßig mit Ohropax geschlafen, da ich sehr geräuschempfindlich bin, da habe ich das oft gehört.

Allerdings verstopfen die Gehörgänge recht schnell wenn man immer damit schläft und man muss oft zum Ohrenarzt, die ausspülen lassen. Drum hatte ich mir das mal versucht, "abzugewöhnen". Im Moment wohne ich allerdings im Zentrum einer Großstadt und habe das Gefühl, ich müsste wieder damit anfangen.

Von der Lautstärke her dürfte es etwa bei 0 dB liegen, als Referenz ist hier nämlich die menschliche Hörschwelle definiert. Es gibt auch negative dB-Werte für Schalldruckpegel unterhalb der Hörschwelle. Absolute Stille hätte übrigens einen Schalldruckpegel von "minus unendlich".

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