Der Hacker hat in diesen Fällen in aller Regel keinen Zugriff auf den Rechner, aber im Zweifelsfall Daten äußerst selektiv sichern, Rechner zurücksetzen, Daten wiederherstellen. Wichtig: Keine Programme, ausführbare Dateien, selbstextrahierende Archive, etc. mitsichern, da diese infiziert sein können.

Accounts werden in der Regel gehackt, indem ein Dienst angegriffen und dort Accountdaten aus der Datenbank "abgezogen" werden. Da häufig gleiche / ähnliche Passwörter verwendet werden oder bei Zugriff auf einen E-Mail-Account die anderen Accounts "zurückgesetzt" werden können, kann man sich so Zugriff verschaffen. (Heutzutage sollten Accountdaten auf dem Server als so genannte "gesalzene Hashes" gespeichert sein, um solche Angriffe zu erschweren / zu verhindern.) Auf einem Rechner einen Keylogger einzuschleusen und Passwörter abzugreifen ist jedenfalls viel zu aufwendig, zumal man die Tastatureingaben manuell auswerten und ggf. mit Bildschirmaufnahmen korrelieren müsste, um hier tatsächlich einigermaßen zuverlässig auf Logindaten schließen zu können. Den Aufwand machen die sich nicht, weil die Masche, die Du beschreibst, in absoluten Massen betrieben wird. Da werden keine fünf Minuten pro "Opfer" investiert.

Das meiste, was behauptet wird, ist daher schonmal völliger Quark. Woher er den Screenshot hat, kann ich Dir nicht sagen. Eine Idee: Heutzutage können Websites (sofern man es erlaubt) auf den Bildschirminhalt zugreifen. Das siehst Du daran, dass Du z. B. Videokonferenztools wie Skype komplett im Browser ohne Installation nutzen und darüber dennoch Deinen Bildschirm teilen kannst. Wenn Du eine entsprechende Scam-Seite aufgerufen hast und die Warnung schnell bestätigt hast, kann möglicherweise eine kurze Bildschirmaufnahme angefertigt worden sein.

Jedenfalls passiert da ziemlich sicher nichts. Zu zahlen würde ohnehin nichts helfen. Je häufiger Du zahlst, desto "wertvoller" bist Du als "Opfer" und desto häufiger wirst Du von den entsprechenden Leuten bedroht werden und am Ende hättest Du dennoch keine Sicherheit, dass Deine Daten nicht doch irgendwann irgendwo öffentlich auftauchen, wenngleich ich das, wie bereits erwähnt, für unwahrscheinlich halte. Wenn die Betrüger allerdings merken, dass da nichts zu holen ist, verlieren sie das Interesse. ;-)

Mehrmals neu aufsetzen brauchst Du den Rechner nicht. Einmal reicht. Wenn "secure boot" aktiviert ist (heutzutage Standard), kann das Betriebssystem selbst schonmal nicht unbemerkt verändert worden sein. Dass sich Malware ins EFI oder in andere Firmware schreibt, ist ziemlich unwahrscheinlich, wenngleich auch nicht gänzlich auszuschließen. Deswegen tauschen Unternehmen, die gehackt wurden, sicherheitshalber tatsächlich die komplette Hardware aus. Aber, wie gesagt, bei so einer "Standardbetrugsmasche" wird so ein Aufwand bei Weitem nicht getrieben.

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Ja, kann es.

Die schweren Symptome / Verläufe kommen bei COVID fast immer recht "spät".

Will Dir damit keine Angst machen. Wahrscheinlich wird es glimpflich verlaufen.

Weißt Du überhaupt, dass Du keine Lungenentzündung hast? Abgesehen von Fieber, das bei Lungenentzündungen ein häufiges Symptom ist, muss man davon nicht unbedingt viel merken. Sicher kann es tatsächlich nur der Arzt auf dem Röntgenbild sehen.

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Ja, USB4 ist (weitestgehend) Thunderbolt.

Konkret ist Thunderbolt 3 eine Untermenge von USB 4, das widerum eine Untermenge von Thunderbolt 4 ist.

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Weil sie im Grunde den Stoffwechsel "in beide Richtungen" betreibt - einmal Zellatmung, wie wir, bei der Glucose und Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid und Wasser umgewandelt werden, und einmal "umgekehrt", in Form der Photosynthese, in der Kohlenstoffdioxid und Wasser in Glucose und Sauerstoff umgewandelt werden.

Die Photosynthese benötigt Licht, die Zellatmung hingegen läuft "immer".

Wenn nun zu wenig Licht auf die Blätter fällt, überwiegt die Zellatmung, die Pflanze verbraucht Glucose und Sauerstoff und erzeugt Kohlenstoffdioxid und Wasser.

Umgekehrt, tagsüber, wenn viel Licht auf die Blätter fällt, überwiegt die Photosynthese und die Pflanze verbraucht Kohlenstoffdioxid und Wasser und produziert Glucose und Sauerstoff.

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Befürworter

Ganz klar dafür, bin auch dreimal geimpft und sollte es für meine Altersgruppe eine Impfempfehlung für eine vierte Impfung mit einem angepassten Impfstoff geben, lasse ich mir die auch verpassen.

Habe mit Impfungen grundsätzlich kein Problem.

Am Anfang konnte ich gewisse Zweifel im Hinblick auf die neuartige mRNA-Technologie nachvollziehen, aber inzwischen wurden so viele Dosen von den neuartigen Impfstoffen verabreicht, dass ich da eher keine Bedenken mehr hätte.

Dennoch verstehe ich nicht so ganz, weshalb proteinbasierte Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 dermaßen stiefmütterlich behandelt werden. Klar, sie sind schwieriger anzupassen, aber dennoch ...

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Wie das Betriebssystem diese Situation handhabt (das entscheidet ja, welches Datenpaket es über welche Netzwerkkarte sendet) kann ich Dir tatsächlich nicht im Detail sagen.

Der Ethernet-Port am Mainboard wird jedenfalls nicht deaktiviert, wenn Du eine Netzwerkkarte in den Rechner einbaust. Du kannst das tatsächlich beides gleichzeitig nutzen und so z. B. den Rechner zwischen zwei Netzwerken routen lassen.

Wie gesagt, wie sich das System verhalten wird, wenn der Rechner "Client" auf beiden Verbindungen ist, kann ich Dir leider nicht beantworten.

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Nö, mich nicht.

Ich bin auch oft allein unterwegs und ich gehe fast jeden Tag essen, weil Kochen etwas für mich ist, das ich mache, wenn ich Zeit habe und Aufwand treiben kann - etwa wenn ich Besuch habe und für mehrere Leute koche. Mir selbst macht das keinen Spaß und mir schmeckt was "schnell selbst gekochtes" auch nicht und um viel Aufwand nur für mich allein zu treiben hätte ich im Alltag ohnehin keine Zeit, zumal es tatsächlich finanziell auch teurer käme. (Wenn ich essen gehe, gehe ich ja nicht in ein Sternerestaurant, sondern beispielsweise zu ner Imbissbude. Zu den Preisen kannst Du teilweise zu Hause tatsächlich nicht kochen.) Für mich ist Essen gehen also "Alltag" und Kochen "etwas besonderes" - genau umgekehrt, wie man es vielleicht meinen mag.

Wenn ich Sport treibe, bin ich auch allein, schon damit man "sein Tempo" laufen kann.

Ich bin generell ein unabhängiger Mensch - oder versuche das zumindest zu sein. Manchmal ist man ja auch ungewollt von anderen Menschen "abhängig". Dennoch habe ich Bekannte und soziale Kontakte. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

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Da gibt es viele Möglichkeiten.

  • Telefonnummern werden tatsächlich erneut vergeben, wenn sie nicht mehr genutzt / vergeben sind.
  • Man hat sich verwählt.
  • Es gibt Spammer, die zufällige Telefonnummern generieren und prüfen, ob sie vergeben sind.
  • Du hast die Nummer irgendwo angegeben (kann auch unabsichtlich sein, weil Du irgendwo nicht mit unterdrückter Nummer angerufen hast) und sie haben Deinen Datensatz "verkauft". Wird bei E-Mail-Adressen ja auch gemacht. Deswegen bekommst Du nach einer Weile unweigerlich Spam, wenn Du eine E-Mail-Adresse tatsächlich aktiv nutzt, insbesondere wenn Unternehmen diese haben. Deine E-Mails werden im Unternehmen weitergeleitet und andere Angestellte sehen die entsprechende Adresse. Die Kundenstammdaten werden in Datenbanken vorgehalten und ggf. bei einem Hackerangriff abgegriffen oder es wird eben gleich mit den Daten gehandelt, weil das ein lukratives Geschäft ist. Letzteres ist nach Europäischem Datenschutzrecht in der Regel nicht erlaubt, was aber natürlich nicht bedeutet, dass es nicht dennoch getan wird.
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Ja, das gibt es tatsächlich. Es wird aber nicht so bezeichnet.

Die Erkrankung nennt sich Myalgische Enzephalomyelitis (ME) bzw. Chronic Fatigue Syndrome (CFS).

Da die Symptome genau die selben sind, und beide Zustände lediglich über die Symptomatik definiert sind (und bei "Long COVID" eben zusätzlich noch dadurch, dass eine Infektion mit SARS-CoV-2 stattfand), liegt es nahe, zu sagen, dass Long COVID und ME/CFS das gleiche Krankheitsbild sind, das Virus SARS-CoV-2 ein (potentieller) Erreger von ME/CFS ist und Long COVID als eigenständiges Krankheitsbild im Grunde nicht existiert. Long COVID wäre somit schlicht ME/CFS, ausgelöst durch eine Infektion mit SARS-CoV-2.

Die genauen Auslöser von ME/CFS kennt man nicht, aber man vermutet schon lange, dass Virusinfektionen der Auslöser sind. Als mögliche Erreger stehen unter anderem Influenza A (da nach Influenzapandemien verstärkt ME/CFS-Symptomatik auftritt, insbesondere nach der "Spanischen Grippe", wenngleich es die Diagnose ME/CFS damals noch nicht gab) und das Epstein-Barr-Virus, welches das Pfeiffer'sche Drüsenfieber bzw. die Infektiöse Mononukleose auslöst, im Raum.

Allerdings ist das Epstein-Barr-Virus dermaßen allgegenwärtig, dass es immer schwierig ist, es mit irgendeiner Symptomatik in Verbindung zu bringen. Es gibt ja kaum eine Kontrollgruppe, die damit noch nicht in Berührung gekommen wäre.

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Bei Veranstaltungen, bei denen keine Anwesenheitspflicht herrscht (Vorlesungen musst Du üblicherweise nicht hören), bleibst Du einfach fern.

Bei Veranstaltungen, bei denen Anwesenheitspflicht herrscht bzw. die Teilnahme selbst Bestandteil des Leistungsnachweises ist (z. B. bei Seminaren), erkundigst Du Dich beim entsprechenden Dozenten, wie das gehandhabt wird. Es kann zum Beispiel sein, dass Du eine Ersatzleistung erbringen musst oder das Modul wiederholen musst, wenn Du zu oft gefehlt hast.

Ein Attest (z. B. eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) brauchst Du in der Regel nicht.

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Die WHO hat die Pandemie noch nicht für beendet erklärt.

Es ist auch ein bisschen ein zweischneidiges Schwert, da viele medizinische Interventionen durch den Pandemiestatus speziell "gefördert" werden und sich die Situation, insbesondere in weniger weit entwickelten Ländern, verschlechtern könnte, wenn man diesen Status aufhebt.

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Keine Angst, so einen Hokuspokus gibt es nicht. ;-)

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Etwa eine Panikattacke?

... wobei eine solche echt heftig ausfallen kann. Hatte selbst mal eine und die Zeit hat richtige "Sprünge" gemacht, als wäre ich kurzzeitig bewusstlos gewesen. (War ich aber nicht. Bin nicht umgefallen oder ähnliches.) Das war wirklich beängstigend.

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Im Zweifel erkennt es der Arzt auf dem Röntgenbild oder bei der Auskultation mit dem Stethoskop.

Da SARS-CoV-2 ein Virus ist, kann (und muss) man aber ohnehin nicht sonderlich viel machen. Eine bakterielle Lungenentzündung (typische Lungenentzündung) wird mit Antibiotika behandelt. SARS-CoV-2 ist aber eine virale (atypische oder interstitielle) Lungenentzündung. Sofern keine anderen Komplikationen (Blutgerinnsel, etc.) entstehen, sollte die von selbst ausheilen.

Asthmaspray enthält in der Regel Budesonid oder andere Corticosteroide. Das kann bei COVID sowohl helfen (weil es die Immunreaktion dämpft und somit "Kollateralschäden" an den Lungen verringert), als auch schaden (weil es die Immunreaktion dämpft und das Virus daher nicht so effektiv bekämpft wird und somit mehr Zeit hat, sich zu vermehren und Körpergewebe zu "befallen"). Im Zweifelsfall solltest Du Deinen Hausarzt oder Deinen Lungenfacharzt (telefonisch) fragen, ob Du dort etwas beachten / ändern musst.

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Das Verhalten des "==" Operators (und anderer Operatoren) ist von der verwendeten Sprache (und ggf. weiteren Bedingungen, in C++ beispielsweise kann man Operatoren "überladen", d. h. man kann selbst definieren, was sie tun) abhängig und daher nicht so zu verallgemeinern.

In Java (steht in den Tags, aber nicht in der Frage selbst) ist es definitiv so. Das liegt daran, dass primitive Datentypen in Java "Wertetypen" sind, während Objekte in Java "Referenztypen" sind. Referenztypen haben die Eigenschaft, dass die Variable die Speicheradresse enthält, an dem der eigentliche "Wert" / die eigentliche Datenstruktur im Hauptspeicher (in diesem Fall im Heap) liegt. Der "=="-Operator vergleicht dann nicht den "Inhalt" der Objekte, sondern den Wert, der in der Variablen steht und das ist bei einem Referenztyp nunmal die Adresse auf dem Heap. Ist diese Adresse gleich, zeigen die Referenzen auf das selbe Objekt und "==" ist true. Ist diese Adresse nicht gleich, zeigen die Referenzen auf unterschiedliche Objekte und "==" ist false.

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Java ist im akademischen Bereich sehr weit verbreitet, vermutlich weil die Professoren und Dozenten es damals selbst gelernt haben.

An manchen Unis entwickelst Du auch in anderen Sprachen. Ich habe beispielsweise auch in Python, C, (x86-)Assembler und Go entwickeln müssen. Das waren dann aber fortgeschrittene Kurse. Die Einführung in die Programmierung wurde bei uns ebenfalls mit Java gemacht.

Java zu lernen kann nicht schaden. Es gibt viele, die es beherrschen und auch die Anwendungen in der Wirtschaft sind weit verbreitet, gerade bei Unternehmensanwendungen und im Serverbereich. Es gibt auch höhere Programmiersprachen, die zu Java transpiliert werden. Die sind oft auch Java sehr ähnlich und verwenden notwendigerweise auch dessen Standardbibliothek. Daneben gibt es auch andere höhere Programmiersprachen, die die JVM (Java Virtual Machine) als Laufzeitumgebung verwenden.

Abgesehen davon ist es auch nicht allzu wichtig, in welcher Sprache man das Programmieren erlernt. Wenn Du grundsätzlich programmieren kannst und die Konzepte verstanden hast, kannst Du neue Sprachen (zumindest solange sie ähnliche Konzepte verwenden) schnell erlernen. Und Java ist eben recht "sauber" und bringt viele "gängige" Konzepte mit, ohne "überfrachtet" zu sein oder die entsprechenden Konzepte zu stark zu "verwässern". Deswegen ist es gar nicht so schlecht, dies als erste Sprache zu lernen.

Zudem ist Java durch sein statisches Typsystem auch relativ strikt. In einer dynamisch typisierten Sprache, wie etwa Python, das Programmieren zu erlernen, wäre sehr viel frustrierender, weil bei einer statisch typisierten Sprache der Compiler bereits viel mehr "anmeckern" kann, das man bei einer dynamisch typisierten Sprache selbst beachten muss und dann ggf. zu Laufzeitfehlern führen würde, die man als Anfänger nicht so leicht analysiert bekommt.

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