Wie kann man Schriftsteller werden, muss man Studieren?

13 Antworten

Hallo.

Ich schließe mich der Antwort von Taschengeist an.
Um Berufsautor zu werden, muss man nicht studiert haben bzw. ist es völlig egal, was man studiert hat. Theoretisch kann man auch als langzeitarbeitsloser Schulabbrecher kommerziellen Erfolg erlangen.
Je nachdem worüber man schreiben möchte, muss man sowieso recherchieren und recherchieren und noch mehr recherchieren, denn als Autor befindet man sich permanent im Selbststudium, weil man sich in vielen Bereichen wenigstens ein Grundwissen aneignen muss, um eine realistische Geschichte zu fabrizieren. Man sieht ja auch in den Danksagungen, wie viele Menschen hinter den Kulissen an so einem Roman mitwirken.

Soweit ich weiß, gibt es drei deutsche Universitäten/Hochschulen, die Literarisches Schreiben bzw. Kreatives Schreiben als Studiengang anbieten, nämlich Leipzig, Hildesheim und Berlin. Allerdings bieten die Literatur- und Sprachwissenschaften diverser Universitäten das oftmals als Seminar an.  
Im Studium selbst erlernt man nur die handwerklichen Kniffe. Was verkauft sich gut. Wie strukturiert man den Plot. Wie erschafft man einen realistischen Charakter. Wie setzt man Adjektive ein. Usw. Das Wichtigste, nämlich die Kreativität, lernt man dort selbstverständlich nicht.  

Du hast zwar schon ziemlich viele Antworten bekommen aber ich kann ein bisschen etwas ergänzen: es gibt den Studiengang „Kreatives Schreiben“ (soweit ich weiß in Hildesheim), der wohl am ehesten auf die Laufbahn des Schriftstellers vorbereitet. Solche Studiengänge in „Creative writing“ sind besonders in den USA verbreitet, im deutschsprachigen Raum jedoch (noch) etwas selten. Sie sind auch keine Voraussetzung, um Schriftsteller zu werden. Die beste „Ausbildung“ als Schriftsteller besteht wohl aus lesen, lesen, lesen und schreiben, schreiben, schreiben. Je mehr du schreibst und liest, desto besser wirst du und irgendwann hast du etwas kreiert, das guten Gewissens veröffentlicht werden kann (ob über den Verlag oder Selbstverlag). Vielleicht ist es dennoch gut einen sogenannten „Brotjob“ zusätzlich auszuüben, da es schwierig ist durch bloße Schriftstellerei (gut) leben zu können. Möglich, aber schwierig. Solltest du anstreben nur vom Schreiben zu leben, solltest du dich darauf einstellen Jahre zu brauchen bis du auf dem Buchmarkt etabliert genug bist, um mit deinen Einnahmen die Miete bezahlen und den Kühlschrank füllen zu können. Aber wie gesagt: möglich ist das. Du musst nur am Ball bleiben! Wichtige Tugenden eines Schriftstellers sind Geduld und Disziplin. Das sind aber auch Eigenschaften die du in Studiengängen oder Ausbildungen lernst, die nicht direkt etwas mit der Schriftstellerei zutun haben. Viel Glück!:)

Deine Frage ist unbeantwortbar allgemein.

Wenn du Schriftsteller werden möchtest, dann schreibe etwas von Anfang bis Ende. Versuche ein kurzes Werk, das dir gefällt, in deiner Art und Weise zu kopieren. Schreibe jede Seite in mehreren Fassungen und zum Schluss entscheidest du erst, welche Seiten du nimmst.

Dann suchst du dir ProbeleserInnen, möglichst keine FreundeInnen, niemanden, der dich besser kennt, und sagst, das Manuskript hättest du von einem Bekannten, es soll möglichst viel von Fremden zur Probe gelesen werden. Ich nahm fremde Nachbarn, eine Buchverkäuferin, dann noch eine andere, dann Marktfrauen und -Männer, die ja wiederkamen, dann einen Gastwirt und einen Postboten.... Schreibe die Antworten auf - von wem und was genau.

Wenn du das gut geschafft hast, übe es mindestens noch einmal mit einem ähnlichen Werk und jetzt viel gezielter - wen willst du damit erreichen?! Reflexion und Zielgruppenausrichtung ist das Entscheidende.

Dann suche den Lebenslauf des/der Autors/in dieser Werke, Studium oder nicht, Schreiben neben des Berufes zum Geld verdienen oder gar Schreiben als Broterwerb mit finanziellem Erfolg.

So erfährst du, ob du reif für deine Ziele bist oder noch nicht.

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1000 Sätze, jedoch keins davon hilfreich!

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@Webclon

Vielleicht hätte ich die nicht zu beantwortende Frage nicht zu beantworten versuchen sollen. Es war mein Weg vor ziemlich genau vierzig Jahren... ich begann mit Kurzgeschichten vor meiner Volljährigkeit für mich selbst zu schreiben - ein Freund wollte sie auch lesen, brachte sie unter die Leute, immer mehr Leute wollten sie lesen, das machte mir Angst, weil ich nie im Rampenlicht stehen möchte, das machte mich nicht stolz, sondern ich schrieb "humanistische Botschaften", keine seichte Unterhaltung, aber sehr oft humorvoll, zuerst im Selbstverlag - immer möglichst mit Pseudonymen -, kam dann zu Drehbüchern, das gab mehr Anonymität und wieder Muße für andere Ziele in meinem Leben, dann zu Fachbüchern und nun erst zu meinem ersten Roman über einen Teil meines Lebens.... aus verschiedensten Gründen. Mache, was du für dich für richtig hältst. Viel Erfolg!

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Wenn schon, müsste es heißen keinER davon hilfreich.

Was aber nicht stimmt.

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