Für mich ist diese Sprache nur Prosa mit unguten Reimen. Außerdem ist Deutsch: Man weicht vom rechten Weg ab.

Die Aussagen wirken auf mich völlig falsch, denn eine "heile Seele" zeigt sich eben zum Beispiel in Tränen der Freude und der Trauer. Die Psychopathie beginnt immer bei der Verdrängung. Das bedeutet > zum Beispiel mein spontanes modernes Kurzgedicht:

Fürbitte Tränen lass sie tausend

weinen Trauer die sie tröstend

endet Tränen die sie fröhlich

meinen Freude die ihr Fühlen

wieder wendet

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Auch noch immer empfehlenswert als nötiges Grundwissen, z.B. zum Studium >

Stephen Law: Philosophie, kompakt & visuell; Wissenstand immerhin ca. 2016, ca. 20 €

Beinhaltet kurze Geschichte der Philosophie, Philosophenportraits und Grundwissen zu den philosophischen Disziplinen: Wissen + Logik, Bewusstsein, Wissenschaftstheorie, Metaphysik, Religion, Moral/Ethik, Politik.

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Ja ich mag es

Als Jugendlicher dachte ich, es sei viel zu übertrieben dargestellt, schon wegen des Alters des Liebespaares.

Durch die Adaption ins Moderne (L. Bernsteins Musical "West Side Story") lernte ich, dass die Handlung viel realistischer ist als zahlreiche, ahnungslose Leute meinen.

Heute weiß ich längst, dass diese tragische Familien-Realität einer ethisch primitiven Clan-Mentalität an vielen Orten wesentlich brutaler sein kann!

Shakespeare hat die tragische Story seiner Zeit sogar verharmlost.

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Das kannst du sogar ´mal sehr gut beschrieben selbst nachlesen:

WIKIPEDIA > Sisyphos

KOPIERT >

Rezeption

Allgemein

Spätestens seit der römischen Antike steht bei der Rezeption des Sisyphos vor allem seine Strafe im Mittelpunkt der Rezeption. In der Neuzeit dient die Sisyphosfigur als allgemeinsprachliche Metapher für sinnlose Mühe: Diese Bedeutung taucht immer wieder in Karikaturen auf; die sprichwörtlich gewordene Sisyphusarbeit bezeichnet eine durch wiederkehrende Muster geprägte, sinnlose Arbeit ohne Ziel und Erfolg. Diese feststehende Redewendung existiert auch im Englischen (Sisyphean task, Sisyphian task[4]), Französischen (travail de Sisyphe[5]), Polnischen (syzyfowa praca[6]), Spanischen (trabajo de Sísifo[7]), und Italienischen (fatica di sisifo, lavoro di sisifo[8]).

Nach Camus

1942 entwickelt der französische Autor Albert Camus Sisyphos in dem philosophischen Essay Der Mythos des Sisyphos (Originaltitel: Le mythe de Sisyphe. Essai sur l’Absurde) eine Philosophie des Absurden, die eng mit dem Existentialismus verwandt ist. Der Essay ist im Zusammenhang mit dem Bühnenstück Caligula (Uraufführung 1945) und dem Roman Der Fremde (L’Étranger, 1942) zu sehen, da Camus in diesen drei Werken das gleiche Thema behandelt. Auch in Die Pest finden sich ähnliche Motive wieder. Die beiden letzten Sätze dieses Essays sind berühmt geworden: „Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“[9] Diese radikale Neuinterpretation der Sisyphosqualen hat eine existenzialistische Sichtweise auf den Mythos etabliert und den Umgang mit dem Mythos neu belebt. Von nun an findet sowohl in der Literatur als auch in der bildenden Kunst eine intensive Auseinandersetzung mit dem Mythos statt, die sehr verschiedene Deutungen der Sisyphos-Figur hervorbringt.[10]

Sisyphos wird nun verstärkt als Allegorie auf die Conditio humana gelesen. Diese Deutung war zwar schon in der Antike vorhanden, in der Folge von Camus’ Neubewertung erhält sie aber nun oftmals einen affirmativen, bejahenden Gehalt, Sisyphos’ Tätigkeit wird in der Regel als sinnstiftend beschrieben. Nun tauchen Texte auf, in denen Sisyphos den Stein lobt, etwa Fred Portegies Zwarts 1988 veröffentlichtes Gedicht Sisyphus singt das Lob des Steines.

Die Gestalt des Sisyphos wurde 1970 von Jacques Monod als Symbol ausgewählt, um die Wissenschaft – die sich immer in Frage stellen muss – darzustellen.[11]

Eine häufig anzutreffende Denkfigur nach Camus betrachtet (und verwirft oftmals) die Möglichkeit, dass die Sisyphosqual an ein Ende kommt: So in dem Schlussabschnitt Sisyphos’ letzter Abstieg des Romans Feuerfunken von Elmar Dod (Münster 2009, S. 187 ff.), dem 3. Band der „nihilistischen“ Romantrilogie Bunte Schleier des Nichts (Bd. 1: Nachtfahrt, Bd. 2: Tag der Erleuchtung, Münster 2006/2007): Sisyphos erkennt, dass die Götter sein Traum sind, und entscheidet sich für einen letzten, befreienden Abstieg in den Abgrund, in den der Stein hinabgerollt war.

Eine Variante dieser Lösung besteht darin, dass der Stein auf dem Gipfel liegenbleibt: 

Ulla Hahn beispielsweise stellt diese Lösung 1988 in der Ballade von S. in Frage. Sisyphos ist auf seine Qual angewiesen: „S. war // S. nur wenn er den Felsen rührte […] S. hatte überlebt. Zu leben / nicht gelernt. […]“[12] Ähnlich Günter Kunert, der 1992 in Neues von Sisyphos beschreibt, wie Sisyphos nach einer kurzen Phase des Triumphs den Stein selbst wieder hinabstößt, nachdem er sonst keine Arbeit bekommen kann.[13] Auch im ironischen Gedicht Sisyphus von Robert Garioch verursacht Sisyphus den Sturz des Steins selbst, um seine Tätigkeit und damit sein Einkommen zu sichern: „Aber wie kam’s nur, daß er dem Fels einen winzigen Schubs gab? / Rasant rumpelt runter zum Talgrund der herzlose Felsklotz, / Sisyphus wankt hinterdrein: seines Einkommens jedenfalls sicher.“[14] Günter Grass bezeichnet Sisyphus als seinen Privatheiligen und vergleicht das Ende der Sisyphusarbeit mit gefährlichen Utopien: „Sisyphus ist nichts anderes als das Wissen, dass der Stein oben nicht liegen bleibt – und dann das Jasagen dazu. Für mich gäbe es keine schrecklichere Vorstellung als die, dass der Stein eines Tages oben liegen bliebe. […] Alle Utopien arbeiten mit der Verheißung: Der Stein wird, wenn alles so läuft, wie es meine Utopie vorschreibt, eines Tages oben liegen.“[15]

Eine andere Variante, wie die Qual zu ihrem Ende kommt, wird im Abnutzen des Steins gesehen: Erich Fried publiziert 1967 das Gedicht Vorahnung des Endsiegs, dessen Titel das Ende der Sisyphusarbeit mit dem Holocaust assoziiert. Es beschreibt die Angst Sisyphos’ vor der Abnutzung des Steins. Das Gedicht schließt mit der Frage „Was bleibt? // Nichts als die Qual / seine Qual / überlebt zu haben“. Auch in Heiner Müllers Fragment Traktor („Gegenseitige Abnutzung von Mann Stein Berg […] Oder bis zu dem denkbaren Nullpunkt: niemand bewegt auf einer Fläche nichts.“[16]) und in Hans-Ulrich Treichels Gedicht Sisyphos’ Dementi wird die Möglichkeit der Abnutzung thematisiert, wenn auch mit anderer Bewertung: „Und der Stein war schon bald / nur noch der Rest des Steins. / Vor ein paar Jahren ist er mir / in den Ausguß gerutscht.“[17]

DDR

Eine dritte Variante besteht darin, dass Sisyphos den Stein einfach liegenlässt. Diese wird oftmals in der Literatur der DDR als Parabel auf einen Ausweg aus dem Sozialismus verwendet. Günter Kunert bezieht die Sisyphusarbeit in seinem Gedicht Sisyphos 1982 auf den Kommunismus mit einem Zitat aus Brechts Lob des Kommunismus „[…] »Das Einfache / das schwer zu machen ist«: / Den Stein endlich zurückrollen lassen / wohin er gehört.“[18]

Diese Hoffnung bringt auch Volker Braun in seinem 1965/68 publizierten Gedicht Das Vogtland. zum Ausdruck: Wie bei vielen Schriftstellerinnen und Schriftstellern in der DDR verkörpert Sisyphos den Alltagsmenschen. Die Werktätigen in der DDR in ihrem Alltag werden als „tüchtige Söhne / Sisyphos'“ bezeichnet. Dem den Alltagstrott verkörpernden Sisyphos setzt Braun die mythologische Figur des Herakles entgegen und die Hoffnung auf eine Veränderung: „bis wir am Hang / Verharren jetzt und lassen die Last / Rollen, den Zorn, ins Tal“.[19]

Eine ähnliche Perspektive auf den Alltag der DDR findet sich, mit einer feministischen Wendung, im 1974 veröffentlichten Gedicht Frau Sisyphos von Christa Alten: Die Schilderung des Alltags der überarbeiteten Frau endet mit der Frage „Täglich Frau Sisyphos / ihr erschöpftes Gesicht, / bei Engels, Lenin, wie lange noch?“[20] Auch Manfred Jendryschik denkt an ein Ende der Sisyphusarbeit, indem er der Arbeit des Sisyphos den Sinn gibt, den Felsblock am Hang abzuschleifen, bis er die geeignete Größe hat, um als Waffe gegen seinen Wärter eingesetzt zu werden.[21]

In der bildenden Kunst der DDR vollzieht sich um 1972 ein Wandel bei der mythologisierenden Darstellung von Arbeitern: Wurde Herakles als Sinnbild des Arbeiters aufgefasst, so wird nun Sisyphos zur paradigmatischen Metapher für den Arbeiter.[22] Die prägnantesten Beispiele dafür sind die Bilder Wolfgang MattheuersDie Flucht des Sisyphos,[23] Sisyphos behaut den Stein[24] und Der übermütige Sisyphos und die Seinen,[25] die auch zum Teil literarisch verarbeitet wurden.

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Die Wissenschaft zur "älteren deutschen Literatur" beschäftigt sich mit den Zeugnissen deutscher Sprache und Literatur von den Anfängen (in der Zeit Kaiser Karls des Großen, Krönung 800 n.Chr.) bis zur Frühen Neuzeit (bis ins 16. Jhd. n.Chr.).

Erläuterungen dazu: Beispiel >

Zusammenfassung der Älteren Deutschen Literatur - Ghostwriter germanistik

Zum Thema Sekundärliteratur: Beispiel aus zeitgenössischer geistlicher Sicht > Magisterarbeit 2010, Zusammenfassung ab S. 171

Microsoft Word - Umgearbeitet Fassung formatiert aktuell.doc

Google bitte selbst weiter. Da gibt es vieles zu entdecken.

Als italienisches Literaturbeispiel zum Thema ist Boccaccios "Dekamerone" sehr interessant:

Frauen werden als junge Mädchen von Stand zu Stand von den beiderseitigen Eltern ausgehandelt (vgl. z.B. Mitgiftregelung) verheiratet zum Kinder-gebären im Sinne der gesellschaftlich wichtigen Vererbung des Familienvermögens und der Ämter usw..

Söhne gelten als hoffentlich willig erzogene "Stammhalter", Töchter als hoffentlich willig erzogene verkäufliche Ware. Liebe zwischen Mann und Frau - homosexuelle Partnerschaften gibt es zwar, sind aber von der katholischen Eheschließung ausgeschlossen - ist überflüssig, wird eher als natürliche Neigung zum unterhaltsamen Sex betrachtet. Der Geschlechtsverkehr ist rationalisiert, in der kirchlich geschlossenen Ehe ausschließlich zum Zweck der Kinderzeugung gedacht. Männer werden schulisch gebildet, Frauen benötigen das nicht, das störe nur ihre natürliche Vorbestimmung usw. usw..

Schuld für alles Negative, z. B. auch Änderungen dieses Menschenbildes und Sozialsystems, sind grundsätzlich die Frauen, weil sie wegen ihrer Schwäche zum Bösen neigen und die starken Männer mittels "Liebeszauber" dazu verführen (vgl. z.B. Hexenverbrennungen - weiter als bis ins 16.Jhd.)

Das waren die ethischen und sozialen Geschlechterstereotypen aller antiken patriarchalischen Religionen (z.B. Judentum, Christentum, Islam: Die Frau hat eine zur Priesterin nicht weihfähige Seele. Sie ist liebevolle Dienerin der männlich mit starker Hand geführten Familie, aber wird doch wie eine zarte Rose auf Händen getragen usw. usw.. Diese Verhöhnung und die Realität noch heute sind ja weithin bekannt!), bis zur Gegenwart.

Und gerade die literarischen und historisch nachweisbaren Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Ach ja, wäre es schön, wenn die Menschen endlich einsehen würden, dass das Einzige, was sie wissen können, das ist, dass sie vom all dem, was sie wissen könnten, nichts wissen.

Der Mensch ist Teil der Natur. Er weiß weder seine Wichtigkeit noch seine Unwichtigkeit dafür. Deshalb ist aber noch lange nichts gleichgültig. Und zu Vieles, was für den Menschen logisch ist, ist aber noch lange nicht deshalb wahr.

Leider muss ich immer und immer wieder zahllosen Menschen erklären, dass sich die Sonne nicht am Himmel von Osten nach Westen bewegt, sondern sich die Erde um sich selbst dreht. Und immer wieder beschimpfen mich Menschen, dass ich ihnen die Welt nicht erklären müsste. Warum wissen sie es dann nicht!?

Der Bildungsnotstand auch nach hoher Ausbildung ist nicht nur in Deutschland schockierend groß.

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Die Frage ist, was du gerade unter "Philosophie" verstehst.

Eine philosophische Grundfrage ist die ethische nach dem Warum, was gut oder schlecht oder böse sein könnte.

Leider muss man zu deren Beantwortung im Individuellen abstrakt und konkret sehr, sehr viel wissen. Und das bedeutet, dass man vorher und ständig sehr, sehr viel lernen und sehr viel nachdenken und schließlich doch zweifeln muss!

Und genau dieses philosophische Zweifeln widerspricht dem üblichen Alltag, in dem jeder alles sofort ohne Zweifel entscheiden will und soll oder sogar muss.

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Weil er im Hochdeutsch sein Zeit geschrieben hat, wird er als deutscher Philosoph bezeichnet.

WIKIPEDIA > Immanuel Kant

Immanuel (im Taufregister: Emanuel; Kants Geburtstag war im preußischen Kalender der Tag des heiligen Emanuel) Kant war das vierte Kind des Sattler- und Riemermeisters Johann Georg Kant[5] (* 1683 in Memel; † 1746 in Königsberg) und dessen Ehefrau Anna Regina Kant, geb. Reuter (* 1697 in Königsberg; † 1737 ebenda). Das Paar hatte am 13. November 1715 geheiratet. Der Vater war als junger Mann nach Königsberg gezogen, die Mutter stammte aus der Familie eines Riemermeisters, der von Nürnberg nach Königsberg übergesiedelt war. Von Kants insgesamt acht Geschwistern erreichten nur vier das Erwachsenenalter. Ein Urgroßvater väterlicherseits stammte vermutlich aus einer kurischen Familie, die von Lettland nach Kantwaggen (später Kantweinen) im Memelland übergesiedelt war.[6] Sein Elternhaus war stark pietistisch geprägt, seine Mutter für Bildung sehr aufgeschlossen. 

WIKIPEDIA > Herzogtum Preußen

Im Jahr 1701 krönte sich im Herzogtum (in Königsberg) Kurfürst Friedrich III. zum König Friedrich I. in Preußen. Dadurch wurde das Herzogtum Preußen zum Königreich Preußen und die brandenburgischen Kurfürsten regierten ihre inner- und außerhalb des Heiligen Römischen Reiches gelegenen Territorien als preußische Könige. Im 18. Jahrhundert setzte sich allmählich der Kurzname Preußen für alle Staaten des Königs von Preußen durch. In der Geschichtswissenschaft wird der Staat der brandenburgischen Kurfürsten für die Jahre von 1618 bis frühestens 1701, längstens bis in die Zeit des Siebenjährigen Krieges, als Brandenburg-Preußen bezeichnet.

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Ich vermute, dass unser Gehirn Bewegung als solche nicht wahrnehmen kann, sondern nur einen gegenwärtigen Zustand. Die Zustände sind da, gehen vorüber und werden kommen. Das Gedächtnis sammelt die Wahrnehmungen der Zustände zu einer individuellen Bewegung. Es vergisst aber vieles und bildet sich für das Voraus vieles ein. Es hat erfahren und vorurteilt deshalb. Es lernt also, dass es Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges gibt. Dann erst weiß es das.

Mich erinnert das zum Beispiel an einen Verkehrsunfall mit vielen Beteiligten: Manche berichten und erklären ihn gleich oder ähnlich, manche völlig anders. Haben sie nicht dasselbe erlebt? Eben nicht. Nicht einmal die Frage nach der Dauer, der Zeitspanne, des Unfalls wird gleich beantwortet. Sie wird geschätzt.

Gibt es eine innere Uhr? Was ist der Biorhythmus - der Lebewesen? Empfindet zum Beispiel eine Eintagsfliege ihre Lebenszeit genauso lang wie ein 80-jähriger Mensch? Zählt sie auch die Tage und Nächte - und vergisst sie die Anzahl - auch?

Vielleicht kann man das ein bisschen mit der Wahrnehmung eines Films vergleichen: Ein Film bewegt sich nicht selbst in der Zeit. Er ist nur eine optische Täuschung des Gehirns, weil er aus zu schnell hintereinander folgenden Bildern, also Zuständen, besteht.

Zeit ist ein wichtiger Teil der "Raumzeit". Sie ist verschieden messbar und ist verschieden in verschiedenen "Räumen". Das ist kein Konstrukt im Gehirn, sondern Zeit und Raum wird von Gehirnen verschieden wahrgenommen. Und wir Menschen denken uns für ein Zusammenleben unterschiedliche Systeme unserer Zeit aus.

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Natürlich nicht - was immer du dabei auch meinst!

Ganz im Gegenteil! Vorwärts zur Kultur!

Die Erde braucht wesentlich mehr Kultur in allen Bereichen! Und genau ist die ewige Frage dabei: Was bedeutet Kultur in allen Bereichen des Daseins?

Der Mensch sei ausgestattet mit der Vernunft, zwischen Gut und Böse entscheiden zu können, worüber alltäglich nachgedacht werden muss. Das ist höchst schwierig und daher anstrengend - aber für das Leben aller Lebewesen das Wichtigste.

Und wer meint, die Erde sei menschlich überbevölkert, der hat noch viel zu wenig von der Erde gesehen.

Konflikte und Probleme entstehen nur durch das erschreckende Unwissen und die damit verbundene Dissozialität viel zu vieler Menschen zu anderen Menschen und der Natur.

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Ich kenne einige solche erschreckend unfähige Eltern und deren ebenbürtige Großeltern. Was für arme Kinder! - Wenigstens einigen von ihnen konnte ich beruflich aus ihrem anerzogenen pessimistischen Destruktivismus in ein individuell erfolgreiches Leben helfen.

Unser Sohn, wir leben im ländlichen Alpenrand, ist nach seiner Schulzeit in Städte gezogen, lebt seit bald zwei Jahren im Berliner Zentrum und genießt seine Arbeit und seine Freizeit mit seiner dort gebürtigen Freundin, internationalen Freunden und Arbeitskollegen: Dafür hat er allerdings seit der Grundschulzeit (!!) mit unserer konstanten Unterstützung sehr hart arbeiten müssen und dann auch wollen!!!!!!!!

Stolz sind wir als Eltern nicht. Stolz ist wie Eitelkeit eine negative Eigenschaft. Nein, wir freuen uns mit ihm, besonders, wenn wir ihn besuchen und wahrnehmen können, wie glücklich er ist.

Suche dir ein sinnvolles Lebensziel oder mehrere und verfolge es bzw. sie geduldig in kleinsten Schritten. Nur das macht erfolgreich und zufrieden.

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Philosophie des Absurden - Kritik?

Schreibe aktuell eine Hausarbeit über "der Fremde" von Albert Camus. Je mehr ich mich dieser Philosophie beschäftige, desto mehr komme ich an einen Punkt, an dem ich nicht mehr weiter weiß.

Ich akzeptiere, dass diese Welt für mich sinnlos ist, ich aber durch radikale Akzeptanz dieser Sinnlosigkeit eine Freiheit erreichen kann, die ich nie zuvor spürte. Es half mir sehr mein Leben lockerer zu sehen, aber dadurch, dass ich mich durch die Hausarbeit näher mit der Philosophie beschäftigte, kommt mir eine Frage auf:

Wenn doch alles belanglos ist, weil es endlich ist, warum soll der Mensch an subjektiven Konstrukten wie einer Moral festhalten? Ich rede nicht von Sitten, gesellschaftlichen Normen oder sozial-kulturellen Verhaltensweisen, denn da stimme ich Camus zu, dass diese wahrlich belanglos und ohne jeden Wert sind. Doch was ist mit Verbrechen wie Mord? Camus drückt in "der Fremde" durch die Hauptfigur eine radikale Gleichgültigkeit aus, auch gegenüber dem Thema Mord.

Es ist gesunder Menschenverstand solche Verbrechen nicht zu begehen, doch wenn, wie Albert Camus behauptet, alles ohne Belang und Sinn ist, warum sollte Mord dann verurteilt werden? Für mich ist klar, dass es verurteilt gehört, aber ist das wirklich nicht mehr als eine subjektive Empfindung?

Kennt sich jemand mit Philosophie aus und kann mir bei dem Dilemma helfen? Nach der Erkenntnis fühlt es sich seltsam an, die Analyse fortzusetzen, doch ich habe bereits 2000 Wörter und möchte nicht abbrechen.

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In meiner Denkweise wird A. Camus, auch sein Roman "Der Fremde", schon immer von Egoisten und Dissozialen seltsam interpretiert.

Gerade der Existentialismus besagt doch, dass der Mensch nicht zufrieden und glücklich in einer immer vorgegebenen Gemeinschaft leben kann, wenn er nur egoistisch und gleichgültig gegenüber den Regeln der Gemeinschaft handelt. Diese ethischen Regeln entstehen aus emotional begründeten Religionen (vgl. z.B. Urvertrauen gegen Urangst) und entwickeln sich über viele Generationen hinweg kulturhistorisch, leider stets vor und zurück "pendelnd", z.B. in Europa rational-aufgeklärt:

Sie sind selbstverständlich kein überflüssiger Unsinn, sondern eben fundamental für eine Gemeinschaft und signifikant menschlich. Es gilt jedoch die bösartigen zu erkennen und zu verhindern (vgl. Durchsetzen der Menschenwürde gegen z.B. Lynchjustiz, Blutrache, Patriarchat, Zwangsehe, Kinderarbeit usw. usw.)!

Der Fremde betrachtet sein Leben als rein persönliches Spiel, ohne zu überlegen, was dabei von der Gemeinschaft, in der er lebt, als gut und böse beurteilt wird. Deshalb nennt Camus diese Romanfigur ja so: Er hilft sogar, aber wem denn (vgl. Nachbarin)?! Er versucht zu lieben, aber wie oberflächlich denn (vgl. Mutter, Bekannte)?! Er glaubt zwar religiös, aber wen denn nur (Priester)?! Er denkt sogar nach, aber er versteht, erkennt nichts, er mordet sogar aus Versehen, aber er kann sich nicht ändern (vgl. aus heutiger Sicht zu hartes Richterurteil, sein Wunsch am Ende). Warum denn nicht?! Will er es, aber kann er es einfach nicht? - Deshalb ist er der Fremde.

Das Letzte erinnert mich an die Art typischer Straftäter, die nur grinsen können, wenn man sie darüber aufklärt, warum sie Verbrecher sind. Ist es ihr dümmlicher Galgenhumor? Ist es das plötzliche Freundlich-sein-wollen, was sie schon seit der Jugend vorspielen, weil sie zu geringes Mitgefühl in einer Gemeinschaft haben?!

Außerdem sollst du ja eine erklärende Hausarbeit über den Roman schreiben und keineswegs schriftlich selbst darüber urteilen. Vorsicht!

Viel Erfolg!

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andere Lektüre

Da gibt es doch sehr unterschiedliche Literatur!

Für mich persönlich interessant sind Werke zum Beispiel (!) von:

  • Philosophisch > Stoizismus und Epikureismus:

Seneca, Marc Aurel, Epikur

  • Dichterisch-mythologisch:

Ovids Metamorphosen (z.B. sein bereits antikes Wissen über die kugelige Erde),

Catull (wegen seiner lyrischen Direktheit)

  • Literarisch-kulturell:

Petrons Satyricon (wegen der "satirisch" ausschweifenden Übertreibungen der

Moral und der Gebräuche seiner Zeit),

Erasmus von Rotterdam und Thomas Morus (wegen des speziell "katholischen"

Humanismus´ seinerzeit)

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Das kannst du alles stundenlang googlen und sortieren. Vielleicht wird´s eines Tages ´ne seriöse Dissertation.

In der Geschichte der Philosophie gibt es viele Definitionen vom Begriff "Existenz" bis hin zur eigenen Existenzphilosophie.

Als Ex-UNI-Philosoph bewertet mein Denken die Antwort von NostraPatrona als sehr gut: Er unterscheidet zwischen materieller und ideeller Existenz.

"Ideelle Existenz" sind für ihn allerdings nur naturwissenschaftliche Gesetze und Systeme.

Aus psychologischer Sicht ist mir persönlich das zu wenig, denn nicht nur der Gedanke, sondern auch das Gefühl (vgl. Begriffe wie Triebsteuerung bis Unterbewusstsein) - sogar mehr - bestimmt das menschliche Gehirn (Das beschreibt sehr allgemeinverständlich schon zum Beispiel Konrad Lorenz in seinem provokanten Skandalbuch "Die sieben Todsünden der Menschheit" (1973, Nobelpreis) im Kapitel zur Wissenschaftstheorie und geistiger Manipulation).

Die Frage ist nämlich, wie weit kann man die Vorstellung zum Beispiel einer Gottheit in Verbindung mit ethischen Vorgaben, die in einem menschlichen Gehirn lebenslang manifestiert ist und die doch das Fühlen, Denken, Vor-Urteilen, Wollen und Handeln dieses Menschen lebenslang umfassend (!!) bestimmt, die auch noch in Mythen (= Berichten betont auf der logischen Gefühlsebene, nicht auf der logischen der Gedanken) verallgemeinert wird, als Existenz, eben als ideelle Existenz definieren?!

Und wenn man das macht, erkennt man, das eine möglichst weite Definition der "Existenz" auch wie bei jeder Definition zur Definitionslosigkeit des Begriffs führt. Also sollte man es anerkennen, dass sehr viele, sehr gut durchdachte Definitionen gerade der "Existenz" sich der Wahrheit annähern. Nur hierbei (!) eine einzige zu suchen, halte ich deshalb für wenig intelligent.

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Meinung des Tages: Trump-Putin-Gipfel in Alaska - Welche Erwartungen habt Ihr an das anstehende Treffen?

(Bild mit KI erstellt)#

Vorbereitung auf den Trump-Putin-Gipfel

Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben in Berlin vor dem anstehenden Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska betont, dass grundlegende europäische und ukrainische Sicherheitsinteressen gewahrt bleiben müssen.

Die Europäer übermittelten Trump einen Fahrplan zum Frieden, der klar festlegt, dass über territoriale Fragen nur unter Beteiligung Kiews verhandelt werden darf. Merz formulierte fünf zentrale Forderungen, darunter einen Waffenstillstand als Voraussetzung für Verhandlungen, die Teilnahme der Ukraine an Folgetreffen, verbindliche Sicherheitsgarantien sowie die Ablehnung einer völkerrechtlichen Anerkennung russischer Eroberungen.

Trumps Signale und US-Position

US-Präsident Donald Trump drohte Putin mit „sehr schwerwiegenden Konsequenzen“, falls dieser keine konkreten Schritte zur Beendigung des Krieges unternehme. Laut Medienberichten stellte er Sicherheitsgarantien für die Ukraine in Aussicht, allerdings nur außerhalb des NATO-Rahmens und unter der Bedingung eines Waffenstillstands.

Trump versicherte zudem, beim Gipfel nicht über eine Aufteilung des ukrainischen Staatsgebiets zu verhandeln. Er äußerte die Hoffnung, nach dem Treffen mit Putin ein weiteres Gipfeltreffen mit Selenskyj und Putin organisieren zu können, ließ jedoch offen, ob dies realisierbar sei, da die russische Seite bislang wenig Gesprächsbereitschaft signalisiert hat.

Politische und militärische Rahmenbedigungen

Während die diplomatischen Bemühungen andauern, hat Moskau seine Offensive im Osten der Ukraine in den vergangenen Tagen intensiviert, während die Ukraine unvermindert mit Drohnenangriffen reagierte. In Kiew und unter den europäischen Partnern besteht die Sorge, dass Trump Putin Zugeständnisse machen könnte, die zu Gebietsverlusten der Ukraine führen würden. Um die Teilnahme russischer Delegationen zu ermöglichen, setzte die US-Regierung einige Sanktionen gegen Russland bis zum 20. August aus, betonte jedoch, dass diese Aussetzung nur für die Dauer und Zwecke des Treffens gelte.

Trotz Lobes von NATO, EU-Spitze und internationalen Partnern für die enge Abstimmung in Berlin warnten alle Beteiligten davor, zu große Hoffnungen auf sofortige Durchbrüche zu setzen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Welche Erwartungen habt Ihr an das Treffen zwischen Trump und Putin?
  • Wie bewertet Ihr das deutsche Engagement von Bundeskanzler Merz hinsichtlich einer gefestigten ukrainisch-europäischen Verhandlungsposition?
  • Sollte man von ukrainischer Seite im Sinne eines dauerhaften Friedens ggf. Gebietsverluste in Kauf nehmen?
  • Wie kann Europa verhindern, dass in bilateralen Gesprächen zwischen Trump und Putin Entscheidungen zu Ungunsten Kiews getroffen werden?

Wir freuen uns auf Eure Antworten.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

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Andere Meinung und zwar...

Erinnert mich schon länger an Mussolini und Hitler: Wenn die heutige Geschichte noch einige Jahre so extrem gewalttätig gegenüber hunderttausenden Menschen weitergehen würde, wird eines Tages wieder der Eine erschossen und der Andere wird sich selbst erschießen.

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Nach vielen Aussagen bestimmt schon noch mehrmals getan: "Der ist doch nur dumm und egoistisch. Warum beantwortest du dann seine Frage? Warum hilfst du ihm auch noch?!" Und so weiter und so weiter.

Ich weiß den Sinn -, du meinst wahrscheinlich den Zweck -, des Lebens nicht.

Ich bin mir aber bewusst, dass ich schon immer daran glaube, dass der Sinn meines Lebens der und die und das Andere sein muss, was immer er, sie, es ist; denn das eigene Wirken wirft Bumerange: Manchmal kommen sie einfach wirkungslos zurück, manchmal haben sie etwas bewirkt und kommen zurück - und dadurch wird man erst Etwas unter vielen Ähnlichen.

Außerdem frage ich mich schon immer: Kann die Ameise wissen, was der Sinn ihres Lebens ist? Und warum gibt es mehr Ameisen als Menschen auf der Erde, wenn sie doch so unbedeutend seien - wie zahllose Menschen urteilen? Schon die Ameisen von Südspanien über Südfrankreich bis nach Süditalien seien nur eine einzige, biologische Familie... Was denken sie wohl über Menschen?!

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