Grundlage ist das christlich-katholische, patriarchalische Weltbild Goethes bzw. mindestens der damaligen sechzig Jahre des Dichtens beider Dramen.

Darauf bauen die Gelehrten- und die Gretchen-Tragödie des Faustus I. auf. Der von Gott begünstigte - faustus - wissenschaftliche Universalgelehrte erkennt im Alter seine Unwissenheit, seine bleibende Ungewissheit darüber, "was die Welt im Innersten zusammenhält". Diesem lebenslangen rationalem Streben hat er sein Leben als Mann geopfert: Keine Liebe zu und von einer Frau, keine gemeinsamen Nachkommen, kein Sorgen um seine Eltern, nichts als Egomanie und Vereinsamung. Der Selbstmord ist seine Lösung.

Gleichzeitig wettet das Böse mit Gottvater die einfältige Wette, dass es ihm gelänge, diesen gottesfürchtig ehrenvollen Mann zu sich zu ziehen. Gott geht darauf ein, weil damit das gesamte Drama als Metapher des Sieges des Ewigweiblichen, des Menschen und Götter-verbindenden Liebevollen über das Männliche, das immer trennende und machtsuchende Ungute, zu dem der Geist, der stets verneint, verführt, erkennbar ist. 

Faustus wird erst am Ende gerettet, zunächst wird er als wieder junger Mann zum amoralischen Liebenden, der Unheil bringt, zum Bösen verführt, aber so liebt er sein zweites Leben, doch er ist unfähig gefühlsmäßig gut zu leben - auch im Faustus II. - ganz im Wissenstand zu Goethes Zeit über Emotionen und Psychologie. 

Am Ende, als die Wette des Bösen natürlich im Sande zerfließt, fühlt und weiß er, was die Welt im Innersten zusammenhält - das Ewigweibliche als wahres Sein über dem Männlichen des Immer-Verändern-Müssens im Dasein...

...zur Antwort

Nach meinem Eindruck war dies schon immer so: Nur ein kleiner Kreis hat das Verlangen nach literarischer Bildung, die Ausbildung dazu, das sprachliche Vermögen und die Zeit und die Kraft dazu im Alltag der Gelderwerbstätigkeiten.

Wesentlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat kein Abitur:

Es gibt mehr Abiturienten mit Schwerpunkten nicht in geisteswissenschaftlichen Fächern. Mehr Abiturienten belegen bestimmte Oberstufenfächer für eine bessere Endnote, z. B. Latein-Aufschwung, doch nicht aus reinem Interesse an altgriechisch-römischer Literatur und Philosophie. Das Gymnasium wird von der Mehrheit der Schüler als nötige Dressuranstalt empfunden, weil die Individualisierung nach Talenten viel zu spät beginnt. Die Mehrheit der Abiturienten wirft sofort nach dem ABI alle ihre Unterlagen in den Müll...

Eine Gedicht- oder Dramen- oder Romananalyse, egal welcher Sprache, darf jeder Mensch nach seinem Schulabschluss für puren Schwachsinn halten, damit beweist er hier seine Normalität.

Doch die geistig beengende Deutschtümelei muss auch endlich aufhören: Wir brauchen die Beschäftigung zumindest mit der europäischen Hochkultur immer mehr. Aber das kann nur oberflächlich möglich sein, die Industriegesellschaften leben betont von technischen Produkten.

Die Mehrheit der Europäer wächst bereits zweisprachig auf!

Also sind natürlich viele Deutsche allgemein geistes- und humanwissenschaftlich sehr ungebildet. Das Schlimmere ist doch, dass zu viele Europäer ethisch vollkommen ungebildet sind, ihren nationalistisch-rassistisch-religiösen Wahn skrupellos in den Alltag umsetzen... 

...zur Antwort

Wechlse die Firma schnellstens! Kein guter Arbeitgeber beschäftigt Mitarbeiter zum Halbtagsschlafen, nicht einmal der Staat, wie so häufig beleidigend geschimpft wird. Ein Unternehmen entwickelt sich durch ständige Innovationen und Flexibilität, es wächst und gedeiht auf dem Boden seriöser Arbeit mit Mitarbeitern, die sich dafür einsetzen dürfen. Hast du keinen derartigen Arbeitsplatz, wird er eh bald wegrationalisiert - wenn nicht sogar die ganze Firma - oder du verblödest in den nächsten Jahrzehnten... Wichtig ist die persönliche Arbeitsdichte im Vollzeitjob - Hochleistungen mit davon ablenkenden Pausen, um nicht auf die Dauer psychisch zu erkranken.

Also gar nichts sagen, einen neuen Arbeitsplatz mit Qualität suchen, ordentliche Vorstellungsgespräche machen, überlegen, für spezielle Leistungen Gegenleistungen fordern, entscheiden, Fortbildungen machen, für den Arbeitgeber mitdenken und mithandeln, mehr Verantwortung suchen und übernehmen - sich mehr Lohn dafür bezahlen lassen und die Freizeit als Belohnung dafür mit Familie und Freunden genießen... Also flieg´ denen davon! 

...zur Antwort

Im Bezug auf all deine ähnlichen Fragen meine ich, dass auch dir wie tausenden anderen spät im Leben ein großes Licht aufgegangen ist, dass dich nun alltäglich blendet.

Die meisten essentiellen Dinge im Leben eines Menschen sind nicht materiell, kann man sich nicht kaufen, auch wenn unsere marketingzerfressene Gesellschaft das schon Kindern suggerieren muss... Man kann sich keine Achtung, keine Anerkennung, keine Liebe, kein Lebensglück mittels Markenmode, Autos, Häuser usw. kaufen! Man erhält all das auch nicht durch Superjobs mit systembedingter Machtstruktur!

Man schenkt dir nur den Applaus, den du persönlich benötigst, wenn du menschlich bist, wenn du Mitmenschlichkeit ganz klar zeigst! Überlege dir, was das in deinem persönlichen Handeln sein könnte und mache es dann auch - konsequent und gegen all die vielen Widerstände der betonherzigen Menschen, die überall herumlaufen... 

Kümmere dich endlich um andere Menschen - oder um Tiere! Helfe ihnen, selbst zu ihrem Leben zu kommen! Erwarte kein Geld und keinen Applaus dafür! Tausende Menschen arbeiten so täglich und es schenkt ihnen mehr Menschsein als ein oft so bewundertes Berufsleben  - der verheimlichten alltäglichen Öde, Anpassung und eigentümlichen Lächerlichkeit! Wenn du etwas von ganzem Herzen mit Leidenschaft und beruflich bestem Knowhow ausübst, wird dir auch Geld zufliegen - und die Liebe zu dir selbst - nicht der verblendende Narzissmus...

...zur Antwort

Ab heute beschäftigen sich Verfassungsrichter mit der Frage, darf ein ALG2-Empfänger sanktioniert werden oder nicht, wie ist eure Meinung dazu?

Ab heute müssen sich Verfassungsrichter laut Spiegel Online mit der Frage beschäftigen, ob ein ALGII Empfänger sanktioniert werden darf oder nicht.

Wie seht ihr das?

Zu regeln ist ab heute, ob die die aktuellen Sanktionsregeln überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Verdanken kann man die Überprüfungen in Karlsruhe nun dem Sozialgericht Gotha, welches im Jahr 2016 über einen konkreten Fall zu entscheiden hatte. Aus der Begründung des Sozialgerichts lässt sich lesen, daß der zu Sanktionierende sich gerade deshalb 2x widrig verhielt und die Sanktionen in Kauf nahm, damit dies überhaupt erst vor dem Verfassungsgericht landen konnte. Der Gothaer Richter J.Petermann hält die Kürzungen für verfassungswidrig und beruft sich auf das Grundrecht eines menschenwürdigen Existenzminimums, jenes Grundrecht, daß das Verfassungsgericht selbst 2010 in einem anderen Hartz4-Urteil erstmals formuliert hat. Da der Regelsatz exakt dem Existenzminimum entspreche, dürfe er unter keinen Umständen gekürzt werden (naja.... er entspricht NICHTMAL dem Existenzminimum muß hier wohl ergänzt werden), begründete Petermann. Einige Juristen legen das Gesetz allerdings anders aus. Wenn jemand selbst verhindert, daß er das Minimum erhält, so dürfe gekürzt werden. Aus welchen Gründen allerdings verhindert wird, darauf gingen die Juristen nicht ein.

Aus der Verhandlungsgliederung des Bundesverfassungsgerichts geht jedoch hervor, daß die Richter etliche Sanktionsregelungs-Details hinterfragen und wissen wollen, wie sie angewendet werden, ob sie wirken und ob sie überhaupt geeignet sind, ihren Zweck zu erfüllen, Empfänger durch Erwerbsarbeit aus dem System zu helfen, weiterhin, ob sie noch verhältnismäßig sind.

Was sagt ihr dazu, wie ist eure Meinung zu der ganzen Sache?

...zur Frage

Auch in Deutschland gibt es massenhaft Menschen, die es lieben, sich selbst und andere ihr Leben lang zu quälen. Es gibt immer noch zu wenig Leute, die sich selbst freuen, dass sie eine finanziell gewinnbringende Arbeit haben und dazu anderen Leuten Geld schenken, denen dies aus irgendwelchen Gründen nicht gelingt. Das Teilen des Reichtums, des materiellen Wohlstands, wird immer mehr die Zukunft werden, wenn wir nicht noch mehr Kinder- und Altersarmut und Armutsflüchtlinge erzeugen wollen.

Deutschlands Steuereinnahmen waren noch nie so hoch wie derzeit - bei gleichzeitig steigender Armut der wirtschaftlich Schwächeren!

Ein bedingungsloses Grundeinkommen - ein bedingungsloses Hartz 4 - wäre in einer modernen Gesellschaft ein entscheidender Schritt für die Entwicklung des Menschseins. Es würden viel mehr Menschen zufrieden und glücklich leben können, wenn wir nicht zugleich die Alltagskosten immens steigern und die Löhne senken! Ein Weg der humanen Vernunft aus dem neurotischen und psychotischen Seelengefängnis des Raubtierkapitalismus bzw. deren VertreterInnen! 

...zur Antwort

Aua, eigentlich dachte ich, dass auch Männer sich verlieben!? Und du willst dir eine beruflich und allgemein intelligente, auch vernünftige Frau mit dunklen Haaren und Augen möglichst im Ausland besorgen? Da gibt es sicherlich Internet-Foren mit besten Angeboten für einen preiswerten Einkauf... Asiatinnen, Afrikanerinnen...

...zur Antwort

NEIN. "Die" Jugend - etwa bis zum 25. Lebensjahr - hat sich noch nie verändert. Wahrscheinlich beruht das auf den normalen Entwicklungsstufen des Menschen in seinen Altersabschnitten - auch wegen seiner verschiedenen Aufgaben des individuellen Lebens: Vereinfacht > Vom Beschütztsein durch die Eltern und angepassten Alltagsleben im Beruf zur Verantwortung für andere Menschen bis zum Behüten seiner alten Eltern... 

Die Erwachsenen hatten schon immer die Aufgabe, ihre Kinder zu erziehen und ihre Jugendlichen zu sich hinzuführen und nicht auszunutzen für eigene Zwecke! Das heißt ganz einfach, je unfähiger die Erwachsenen dafür sind, desto unfähiger werden ihre Jugendlichen!

Die ethische Bildung aller Menschen hin zur sich stets erweiternden Humanität, zum tatkräftigen Beschützen alles irgendwie Schwachen auf der Erde, ja der Erde selbst, vor dem starken Egoismus unzähliger Menschen ändert sich nur sehr schleichend über sehr viele Jahrhunderte hinweg.

...zur Antwort

Selbstverständlich ist das schlimm! Für dich selbst und andere!

Es zeigt mir persönlich, dass es in reichen Ländern unglaublich viele völlig ungebildete Menschen gibt, denen alles gleichgültig ist außer ihr eigenes und ihrer nächsten Umgebung bequemes Wohlergehen.

Dies beweist mir immer wieder, dass weder Armut noch stetig zunehmender Wohlstand in keiner Weise im Kleinen und im Großen friedensfördernd ist. Es muss also schon bei den Kindern die Balance im sozialen und egoistischen Verhalten anerzogen werden bzw. dissoziales Verhalten in bestimmten Formen bestraft werden, wenn Mord und Totschlag und Unterdrückung und Ausbeutung verhindert werden soll. Wenn!!?

Z. B. darf ein dissozialer Egomane niemals Macht über andere Menschen erhalten dürfen. Niemals! Das wird die schwierige Aufgabe der nächsten Jahrtausende sein.

...zur Antwort

Andersherum ist es.... Die intelligentesten und sozialsten, auch die den zehn Geboten treuesten katholischen Männer waren schon immer im Jesuitenorden. Wenn sie einen christlichen Papst als obersten Dienstherren hatten, konnten sie ihm zutiefst ergeben auch Gutes tun.

Derzeit ist es wohl der Benediktinerorden mit Abtprimas Notger Wolf an der Spitze!?

Zu dem Papstnamen hat das keine Verbindung!

Georg Ratzinger nannte sich zwar Benedikt, aber er hat als Diktator seiner Institution mit seiner entscheidungsmächtigen Unterschrift unzähligen Menschen, nicht nur Katholiken, Unheil gebracht.

...zur Antwort

"Natürlich war es in der DDR besser" - Jeder musste zum Beispiel mindestens 20 Jahre auf sein bestelltes Einheits-Mini-Auto aus Pappendeckel warten - natürlich nicht die jeden denunzierenden Einheitsparteifunktionäre! Jeder war ja nicht Jeder.... Es gibt in einer ihr Volk verblendenden Diktatur überhaupt nichts Gutes - außer für die Diktatoren und für ihre Mitläufer!

...zur Antwort

Da gibt es keine Verbindung!

Menschen handeln nur nach ihrem Gefühl: Wir reagieren zuerst mit Gefühlen, dann verschaltet das Gehirn das Erfahrene mit dem Gedächtnis usw., es entstehen neue Gefühle, dann handeln Menschen gefühlsmäßig, meinen aber, es erwachse aus ihrem Verstand. - Einer der Gründe für die Falscheinschätzung liegt in unserer Wissenschaftsgeschichte der Aufklärung mit dem Rationalismus, z. B. der Zuneigung gegenüber dem kontrollierbaren Verstand und der Abneigung gegenüber den unkontrollierbaren Gefühlen usw. usw..

Und Religionen basieren auf Gefühlen - mit dem Ziel der Geborgenheit. Wissenschaften haben aber das Ziel der Gewissheit für den Verstand.

Folglich sind Gläubige nicht "psychisch gestört" im Gegensatz zu Ungläubigen.

Das Problem für den Menschen beruht in seinem Urvertrauen, hat er es oder nicht.

Viele Ungläubige haben es nicht, leben in Gleichgültigkeit, halten sie für die Wahrheit. Materialisten, Existenzialisten wie Marx oder Sartre waren nicht gleichgültig, sie wollten das Leid für viele Menschen beenden helfen! Viele Gläubige habe es nicht, suchen es einer Religion, finden es, haben somit einen Sinn in ihrem Leben "erfunden". Er kann aber ebenso gleichgültig gegenüber dem Leid anderer sein, es ist ja nur ihr eigenes Urvertrauen!

Ich kenne sehr viele Ungläubige mit psychischen Störungen - von Magersucht bis Fettsucht, vom Sportwahn bis zum Bequemlichkeitswahn, vom Kettenrauchen und Alkohol-Saufen, zum erdrückenden Helfer-Syndrom bis zur sich selbst gefährdenden Egomanie... u.v.m.

...zur Antwort

Könnte es vielleicht sein, dass es auch deswegen so viel muslimische Gewalt gibt, weil es im Islam nicht so viel Liebe gibt wie im Christentum?

  • Mohammed bezeichnete sich als Sklaven Allahs (2,23).
  • In Koran und Sunna ist nirgends die Rede davon, dass Allah Mohammed liebt oder umgekehrt.
  • Ihm wurde durch die Autorität seines Herrn - also Allah - Vollmacht verliehen (4,80; 59,7; 4,115).
  • Die Beziehung zwischen Jesus und Gott ist die eines Sohnes zu seinem Vater.
  • Jesus wurde getauft und eine Stimme vom Himmel sagte: "Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe" (Matthäus 17,5).
  • Jesus liebte seinen Vater und fürchtete sich nicht vor ihm (Johannes 14,30-31).
  • Auch wandte sich Jesus zu seinem Vater und sprach von "Abba" (Markus 14,36). Er suchte Trost und nannte seinen Vater "Abba", womit er das aramäische Wort gebraucht hat - auf Deutsch hätte er dann "Papa" gesagt.
  • Mohammed sah sich nicht nur selbst als einen Sklaven, sondern auch die anderen Muslime (50,8).
  • Die Liebe zu Allah wird gelegentlich erwähnt (2,165), aber es gibt keine Gewichtung diesbezüglich. Vielmehr geht es um Gehorsam gegenüber Allah und wer nicht gehorcht, der wird bestraft (8,13).
  • Auch geht es Allah bzw. seinem Gesandten um Strenge/Vergeltung. Mohammed sagte etwa bezüglich Diebstahl: "Bei dem, in dessen Hand meine Seele ist! Selbst wenn Fatima (die Tochter des Propheten) dies täte (stehlen), so würde ich ihr die Hand abschlagen!" (The Correct Books of Bukhari, Bd. 8, Buch 81, Nr. 778. Erzählt von Aischa.)
  • Muslime müssen bis buchstäblich bis zum letzten Tag - also Tag des Gerichts - warten, um herauszufinden, ob Allah sie liebt - oder nicht. Die Ungläubigen liebt Allah definitiv nicht.
  • Jesus sagte zu seinen Jüngern, dass sein Vater sie liebt: "denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin." (Johannes 16,27). Auch drückte Jesus seine Liebe zu seinen Anhängern aus: "Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch." (Johannes 15,9)
  • Jesus kümmerte sich um die Gläubigen, wie ein Hirte um seine Schafe (Johannes 10,14-15) und er liebte auch die Ungläubigen, da er unter anderem mit Zöllnern und Sündern aß (Lukas 15,1-2) und noch andere Dinge tat, die dies verdeutlichen!
  • Jesus kurz vor seinem Tod: "Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." (Johannes 13,34-35). Es geht im Christentum um Liebe - die stärkste Kraft des Planeten.
  • Wenn ein Muslim dem Islam den Rücken kehrt, dann wird Allah andere, bessere Leute finden. Er trauert nicht um diejenigen, die ihn verlassen, sondern sucht sich einfach andere aus (5,54). Allah ist nicht auf sie angewiesen (39,7).
  • Der Vater hingegen sucht nach einem verlorenen Lamm, bis er es gefunden hat und trägt es dann voller Freude heim (Lukas 15,4-7).

Diese Zusammenfassung sollte erst einmal reichen. The power of love, a force from above.

...zur Frage

NEIN.

Ein großes Problem besteht schon darin, dass viele Werte der Bibel konträr sind!

Z. B. herrscht im AT noch das rachesüchtige Talionsrecht, im NT will Christus, dass der Geschlagenen auch noch seine andere Wange hinhält, also die absolute Friedfertigkeit, vielleicht körperliche Gewaltlosigkeit, denn die Geldwechsler hat er ja persönlich vor dem Tempel verjagt...

Ich vermute, man darf nur das Markusevangelium für christliche Werte zu Rate ziehen: Es ist das einzige Schrifttum über Christus in der Distanz eines Nicht-Christen.

Das AT ist für und von Juden geschrieben, das Matthäusevangelium für Juden des Apokalyptischen Glaubens, das Lukasevangelium für römisch-griechische Heiden und das Johannesevangelium als ästhetische Dichtkunst aus den Erzählungen  der anderen Evangelien...

Und die historisch echten Jesu-Worte sind so radikal, dass die Mehrheit der Christen sie nicht glauben wollen... - z. B. dass eher ein Kamel - Spitzname des damaligen Nadelkopfes - durch ein Nadelöhr ginge als ein Reicher ins "Himmelreich" käme.

Im Koran gibt es Ähnliches, was die Muslime niemals ausüben würden.... Auch Mohammed war viel friedliebender als seine Gläubigen es wahrhaben möchten!

...zur Antwort

Könnte es vielleicht sein, dass es auch deswegen so viel muslimische Gewalt gibt, weil es im Islam nicht so viel Liebe gibt wie im Christentum?

  • Mohammed bezeichnete sich als Sklaven Allahs (2,23).
  • In Koran und Sunna ist nirgends die Rede davon, dass Allah Mohammed liebt oder umgekehrt.
  • Ihm wurde durch die Autorität seines Herrn - also Allah - Vollmacht verliehen (4,80; 59,7; 4,115).
  • Die Beziehung zwischen Jesus und Gott ist die eines Sohnes zu seinem Vater.
  • Jesus wurde getauft und eine Stimme vom Himmel sagte: "Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe" (Matthäus 17,5).
  • Jesus liebte seinen Vater und fürchtete sich nicht vor ihm (Johannes 14,30-31).
  • Auch wandte sich Jesus zu seinem Vater und sprach von "Abba" (Markus 14,36). Er suchte Trost und nannte seinen Vater "Abba", womit er das aramäische Wort gebraucht hat - auf Deutsch hätte er dann "Papa" gesagt.
  • Mohammed sah sich nicht nur selbst als einen Sklaven, sondern auch die anderen Muslime (50,8).
  • Die Liebe zu Allah wird gelegentlich erwähnt (2,165), aber es gibt keine Gewichtung diesbezüglich. Vielmehr geht es um Gehorsam gegenüber Allah und wer nicht gehorcht, der wird bestraft (8,13).
  • Auch geht es Allah bzw. seinem Gesandten um Strenge/Vergeltung. Mohammed sagte etwa bezüglich Diebstahl: "Bei dem, in dessen Hand meine Seele ist! Selbst wenn Fatima (die Tochter des Propheten) dies täte (stehlen), so würde ich ihr die Hand abschlagen!" (The Correct Books of Bukhari, Bd. 8, Buch 81, Nr. 778. Erzählt von Aischa.)
  • Muslime müssen bis buchstäblich bis zum letzten Tag - also Tag des Gerichts - warten, um herauszufinden, ob Allah sie liebt - oder nicht. Die Ungläubigen liebt Allah definitiv nicht.
  • Jesus sagte zu seinen Jüngern, dass sein Vater sie liebt: "denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin." (Johannes 16,27). Auch drückte Jesus seine Liebe zu seinen Anhängern aus: "Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch." (Johannes 15,9)
  • Jesus kümmerte sich um die Gläubigen, wie ein Hirte um seine Schafe (Johannes 10,14-15) und er liebte auch die Ungläubigen, da er unter anderem mit Zöllnern und Sündern aß (Lukas 15,1-2) und noch andere Dinge tat, die dies verdeutlichen!
  • Jesus kurz vor seinem Tod: "Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." (Johannes 13,34-35). Es geht im Christentum um Liebe - die stärkste Kraft des Planeten.
  • Wenn ein Muslim dem Islam den Rücken kehrt, dann wird Allah andere, bessere Leute finden. Er trauert nicht um diejenigen, die ihn verlassen, sondern sucht sich einfach andere aus (5,54). Allah ist nicht auf sie angewiesen (39,7).
  • Der Vater hingegen sucht nach einem verlorenen Lamm, bis er es gefunden hat und trägt es dann voller Freude heim (Lukas 15,4-7).

Diese Zusammenfassung sollte erst einmal reichen. The power of love, a force from above.

...zur Frage

NEIN.

Beide Religionen sind zutiefst patriarchalisch. Beide benötigen deshalb dazu zumindest eine dem Mannesgott untergeordnete, göttliche Frau als Idol der weiblichen Gläubigen.

Christi Nächstenliebe war auch bezogen NUR auf jüdisch-christliche MÄNNER, vgl. z. B. Ermordungen von Eingeborenen durch Christen im Zuge der Missionierung.

Erst über viele Jahrhunderte hinweg mit unzähligen Ermordeten entwickeln sich beide Religionen mittels vieler Verzweigungen zur aufgeklärten Humanität. Man erkennt nur ganz langsam all das Leid, das diese Religionen verursachen. Noch nicht einmal heute sind wir am Ziel angekommen! 

Im Namen aller Religionen der Erde wird den Menschen, den Tieren und der Natur der Erde alltäglich verschiedenartige Gewalt angetan!

Diese Religionen schenken in der Tat noch immer keine Geborgenheit, sondern nur irgendjemanden Macht, die diejenige Person als von Gott-Allah-XY als gerechtfertigt betrachtet!

...zur Antwort

Das ist nur das Thema der Urangst. Ab einem bestimmten Lebensjahr wird den meisten Menschen ihre eigene Verletzlichkeit und die Endlichkeit ihres Lebens bewusst. Beides wird zum glückbringenden Lebensleichtsinn bewusst verdrängt: Es trifft also immer nur andere - möglichst wegen einer Ursache, die ja auch nur den Anderen trifft. Die Monokausalität ist das Paradies der Dummen!

Deshalb haben viele Menschen nur ein einziges Problem, nämlich das ihrer Schwäche, sich in menschlich wichtigen Angelegenheiten, die sehr wenig mit Geld zu tun haben, zu entscheiden und Verantwortung übernehmen zu wollen. Vereinfacht gesagt, z. B. fliehen Väter vor ihren Kindern und deren Müttern; fliehen Menschen vor sie bindenen Partnerschaften, fliehen Frauen vor Führungspositionen, fliehen Erfolglose vor Anstrengung, fliehen Workaholics vor Ruhe und Stille, fliehen Geldgierige vor Hobbys, fliehen Kraftlose in Religionsregeln usw. usw..

Da das tägliche Leben nur aus Konfliktbewältigungen - sogenannter Probleme - besteht, bräuchte jeder Mensch nur ein Tage-Buch zu diesem Thema mit hunderttausenden umsetzbaren Beispielen....

...zur Antwort

Die Frage ist doch, was man machen will. Vielen genügt zur "beratenden" Psychotherapie die bestandene Ausbildung und amtsärztliche Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie - das erreicht man auch mit Mittlerer Reife.

Danach kann man sich sogar spezialisieren, z. B. zur Schülerberatung oder zum Coaching für Einzelpersonen oder Firmen. Als freie Berufstätigkeit zählt dann mehr das praktische Können mit Mund-Propaganda, nicht so sehr das universitär-theoretische Wissen.

Aber man sollte eben ein Ziel haben, was man mit der Psychologie so tun möchte... Viel Erfolg und Freude!

...zur Antwort

Es mangelt dir nur an überlebenswichtiger Aggressivität! Wenn du diesen "Kunstsport" liebst, dann lass dich doch nicht von irgendwelchen Kotzbrocken im Verein unterkriegen!

Lerne Schlagfertigkeit in Worten - z. B. durch tägliches Training mit Ratgeberbüchern - Das hilft dir auch im Berufsalltag: Dort wimmelt es nämlich immer noch von Möchtegern-Chefs und Pseudo-Coaches für Kollegen und intriganten Teamspaltern unter den Kollegen und sonstigem Ungeziefer, das man oft täglich in seine Schranken weisen muss, um sich beruflich zu behaupten...

Sei direkt und der Spiegel dieser Art Menschen, das macht dich unangreifbar und unverletzbar!

So wird aus deinem "Hobby" wirklich eine Quelle für deinen Lebensalltag! Viel Freude und Erfolg! 

...zur Antwort

Nein. Die Übervölkerung sehe ich nicht als Problem:

Die Menschen werden weiterhin Raubtiere bleiben, werden sich weiterhin gegenseitig mit Großkriegen ermorden. Es werden weiterhin tödliche Krankheiten kommen, z. B. ist der AIDS-Virus noch immer nicht besiegbar, weil er sich tarnend in die DNS einbauen kann. Die Erde wird weiterhin größere, todbringende Katastrophen für die Menschen erzeugen.

Der Planet Erde benötigt in keiner Weise den Menschen. Die Egomanie des Menschen sagt dem Menschen nur, er dürfe oder müsse die Erde für sich gestalten wie er wolle. Was für ein Schwachsinn!

Vielleicht entsteht durch die Vernichtung der Menschheit eine irgendwie doch bessere Spezies auf der Erde für die Erde. Die Dinosaurier sind ja auch einst ausgestorben...

...zur Antwort

Der Bachelor-Abschluss ist immer der Mindestabschluss eines Studiengangs, egal mit welchem vorausgehenden Grad der allgemeinen Schulbildung.

Aber wer studiert mit einem Bachelor-Abschluss einen weiteren Studiengang wieder erst zum Bachelor-Abschluss?

Da erkundigt man sich "in sich selbst" und bei Beratungsstellen, welchen Master-Studiengang man anschließen kann - auch wegen der vorgeschriebenen Mindest-ETCS, sucht sich dann die entsprechende UNI - am besten im Verbund mit einem Arbeitgeber - und arbeitet so gezielt weiter.  

Zum Lehramt wird es schwierig werden, weil man z. B. mindestens 210 ETCS und zwei verschiedene, studierte Fächer plus typische Lehrtheorie - Didaktik, Pädagogik usw. - nachweisen muss - oder erst nachholen muss, um den Master of Education, das frühere Erste Staatsexamen, anstreben zu können. Aber nichts ist unmöglich!

...zur Antwort

Selbstredend gibt es keinen Übermenschen.

Das wusste der syphiliskranke, lebenslang völlig vereinsamte Sohn eines streng evangelischen Pfarrerehepaares namens Friedrich Nietzsche doch auch. Das war sein utopisches Hirngespinst als Reminiszenz an die unbekannte Welt des altpersischen Zarathustra und als Angriff gegen die jenseitsgerichtete Mitleidsethik der Christen und gegen die "ewigen Juden", die wegen ihrer Geschäftstüchtigkeit und ihrer Anzahl in Europa erst zu den "verhassten Reichen und Mächtigen" und dann zu "Sündenböcken" gemacht wurden...

Wer einen Idealmenschen proklamiert, entlarvt nur seine Dummheit!

Um menschliches Denken und Handeln, sinnvoll für das Individuum und die Gesellschaft, zu regulieren, entwickelt sich immer eine Ethik mit bestimmten Moralvorstellungen für eine Gemeinschaft. Was soll da ein Idealmensch? Da der Mensch lebt, kann er mehr oder weniger denken und handeln, kann er in verschiedenster Weise handeln oder auch nicht, das ist auch sein Handeln.

Ist der Idealmensch der Mensch mit der größten Freiheit? Eben leider nicht, alle Egomanen werden zweifeln, aber es hat sich erwiesen, dass gerade die Menschen, die am besten in verantwortlicher Gemeinschaft lebenslang leben, sowohl am gesundesten als auch am glücklichsten leben! Nietzsche wusste das allerdings nicht, auch nicht Adolf und sonstige Übermensch-Gläubige...

Demnach wäre wohl der immer kompromissfähig vernünftige und immer verantwortungsbewusst handelnde Mensch der Idealmensch, aber was für ein roboterhafter, leidenschaftsloser Penner als Übermensch der puren Langeweile wäre das dann!?

...zur Antwort

Mein Lehrer will mir die Note ungenügend geben,aber wenn das eintrifft bin ich zu meinem Abi nicht zugelassen.?

Hallo Community, also so wie es aussieht wird mir mein Informatiklehrer mir die Note ungenügend geben. Diese Situation wäre komplett vermeidbar gewesen. Wir haben zwei Informatik Lehrer. Der erste Lehrer ist sehr kompetent in seinem Fach aber der zweite leider eher weniger, denn er weiß die meiste Zeit nicht was er macht und man bringt sich das Fach selber bei außerdem wenn er uns Arbeitsblätter austeilt baut er unbewusst Fehler ein und wenn wir ihn nicht drauf hinweisen würde er selber nichts merken. Bei diesem Lehrer hatte ich so wie die Hälfte meines Kurses. 2 Jahre lang saßen wir da rum und haben wirklich nichts gemacht. Meistens nur gespeilt oder iwelxhe Filme geguckt, aber man hat sich nie wirklich beschwert, weil man nichts machen wollte. Aufjedenfall musste ich ein Jahr wiederholen wegen Gesundheitlichen gründen. Dann kam ich ich in die neue Stufe und ich bin dann in den Kurs von dem Lehrer gekommen der kompetenter ist aber ohne irgendwelche Grundkenntnisse. Aber die Schuld liegt offensichtlich bei mir ich hab das alles auf die leichte Schulter genommen und habe auch die eine oder andere Dumme Aktion gebracht zum Beispiel etwas aus dem Internet kopiert und er hat es halt gecheckt und hat mich rausgezogen und meinte ich hätte es aus dem Internet obwohl ich es halt auch teilweise erklären konnte. Er meinte wenn ich es ihm nicht sage woher ich es habe würde er mich die nächsten Unterrichtsstunden immer wieder dran nehmen und mich vor der ganzen Klasse bloßstellen und mich fertig machen und Sachen fragen die wir noch nicht hatten und ich nicht wissen kann. Seitdem das alles passiert ist bin ich nicht so häufig mehr in den Unterricht von ihm gegangen, einerseits war das dumm weil ich hätte 5 gestanden wäre ich immer da gewesen aber andererseits hab ich mich total unter Druck gesetzt gefühlt und hatte auch vor jeder Stunde wo ich da war häufiger kleine Angstattacken nichts desto trotz hätte ich ein bisschen was getan wäre das alles vermeidbar gewesen, also eine große Schuld liegt bei mir. Und wenn ich im Unterricht bin zeige ich auch nur 3 mal auf aber die Beteiligung bei ihm im Unterricht ist generell recht schwach, weil es machen nur 5 von 16 Schüler mit und er meinte selber er hat keine Lust mehr auf unseren Kurs. 9 Leute davon 2 stehen 4 und der Rest 4- oder schlechter, also bin ich nicjz der einzige der ein Defizit hat. Aufjedenfsll hat er wohl in der letzten Stunde gesagt, dass er zwei Schülern aufjedenfall eine 6 drücken wird und er froh darüber ist und sich freut wenn diese beiden unter anderem ich zum Halbjahr von der Schule sind. Natürlich hätte ich öfters anwesend können und alles nacharbeiten können nur jetzt ist es zu spät. Ich versuche seit 2 Wochen alles nachzuholen und habe noch die Chance im januar alles rauszuholen um auf eine 5- zukommen und es iwie zu schaffen, aber gibt es noch weitere Möglichkeiten um das zu schaffen wie zum Beispiel eine Feststellungsprüfung ?

...zur Frage

Wieder ein typischer Fall... Nicht verstehen wollen, dass die Teilnahme am Schulunterricht, ja die eigene Mitgestaltung des Unterrichts der alltägliche Beruf des Schülers ist.

Was machst du den später mit einem Abitur? Wenn du für die Aufnahme zu einem Studiengang jetzt schon keine Leidenschaft hast, dann brich das Gymnasium schnellstens ab!

Suche dir eine Ausbildung, die dein Gehirn endlich zum Glühen bringt, denn mit einem Fachabi kannst du längst auch studieren...

PS: Ich ärgere mich immer sehr darüber, dass so viele Bescheuerte den Jugendlichen eine Torschlusspanik einreden - Denk stets daran, als Angestellter wirst du bis zu deinem 70. Lebensjahr arbeiten MÜSSEN, um deine vollausgezahlte Rente zu erhalten... also beginne unbedingt nur mit dem, was dir gefällt und liegt!

Das Leben wird es dir dann geben, wenn du dich endlich befähigt hast, dein Glück aufzufangen!

...zur Antwort