Wenn man sich unsere komplexe Welt mit der Vielsprachigkeit und der Digitalisierung in jeder noch so versteckten Ecke und dazu die Inhalte möglichst vieler internationaler Hochschulstudiengänge in den ersten Semestern ansieht, dann ist "Grundwissen" leider längst ein/e mindestens gute/s Abitur/Matura, auch wenn es da immer andere Schwerpunkte gibt.

Alle Schulbildung, die "darunter liegt", beschränkt ja schon zum Teil seit Jahrhunderten zu viele Berufswünsche der Menschen. Ein seltsames Schulsystem, dass nicht alle jungen Menschen möglichst vielseitig bilden möchte, sondern für Berufswege aussortiert mit rein gesellschaftlichen Zielen, um "arm bleiben oder reich sein" und "körperlich und geistig arbeiten" möglichst lebenslang zu trennen!?

War der (männliche) Mensch der Antike nicht viel weiter, weil er mit seinem "Grundwissen" alles werden Erdenkliche konnte?!

...zur Antwort

Nimm unbedingt "avantgardistische" Philosophie: Eine neue Aufklärung unseres Zeitalters ist dringend nötig - geführt von den jungen nachdenkenden Menschen!

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/change-12020-gemeinschaft-all

www.change-magazin.de

Lass dir das kostenlose Heft Change zuschicken, 1/2020 Die Welt steht kopf.

Darin steht ein Interview mit neuen Ideen: Der US-amerikan. Phil.-Prof. Dr. Michael Patrick Lynch, den change besuchen durfte, setzt dabei auf seinen neuen Ansatz: „Intellectual Humility“ – sehr frei übersetzt: vorurteilsfreies Denken und achtsames Kommunizieren.

Genau das benötigt unsere Gesellschaft jetzt, meint nicht nur er, wegen der scheinbar unnötig gewordenen Wahrheitssuche in allen Belangen, der absichtlichen Provokation auch der Medien als Emotionsreiz und Meinungsmache bestimmter gesellschaftlicher Gruppen, auch als Marketing-Zielgruppen, sogar mit eindeutigen fake-news.

Schreibe einen Essay darüber, der Visionen einer sich ständig selbst im Sinne der human-ethischen Werte verbessernden Informationsgesellschaft mit der pluralistisch-demokratischen Staatsform fordert, nicht - wie viel zu oft öffentlich - belächelt. Viel Erfolg!

...zur Antwort

Was bedeutet denn "Chefin"? Ist sie deine Arbeitgeberin?

Du hast einen Arbeitsvertrag mit der Arbeitsstättenangabe, musst max. zwei Tage pro WAS in einer anderen Filiale nach Bedarf aushelfen.

Und? Wenn sie mehr von dir fordert, verstößt sie gegen den von ihr unterschriebenen Arbeitsvertrag. Rufe bei der Beratungsstelle eures zugehörigen Arbeitsgerichts an, welche Folgen das für sie und dich hat. Danach teilst du ihr das ganz sachlich mündlich - und wenn nötig - auch schriftlich mit.

Wenn du aber mitspielen willst, dann vereinbart zusammen einen neuen Passus dazu im etwas umgestalteten Arbeitsvertrag und fertig.

...zur Antwort

Guter Ansatz, aber noch viel zu wenig Hintersinn!

BEISPIELE

Das Leben ist ein Teebeutel, nur wenn er im Wasser mit deiner Temperatur und deiner Dauer hing, schmeckt dir das Gebräu.

Das Leben eher ein Teebeutel, erst Tee ohne Beutel wird dein Genuss.

...zur Antwort

Beruf: Mehr Geld oder mehr Freiheit?

Guten Morgen,

ich bin unentschlossen und suche Rat.

Seit November arbeite ich bei einem Start-Up. Es ist eine schöne Atmosphäre und man hat viele Freiheiten (z.B keine Arbeitszeiten, man kann von überall aus arbeiten, alles sind per Du, flexible/spontan Urlaub/freie Tage).

Aber ich merke immer wieder, dass die Aufgaben an sich, nichts für mich sind. Zumal wir sehr wenig Gehalt bekommen (1200€) - dazu kommt eine Provision. Diese sind aber relativ klein (15%) Meisten zwischen 6 und 50€. Aber in den letzten Monaten war es wirklich selten (zumal es auch noch versteuert wird). Es ist schwierig, da wie viele Aufgaben machen müssen und sehr viel Engagement. Überall fehlt halt Geld um mehr Leute einzustellen und so machen wir alle Aufgaben. Das Gehalt spiegelt es einfach nicht wieder. Aber die Freiheit und Flexibilität ist halt viel Wert.

Ich habe heute aber ein Vorstellungsgespräch bei einer anderen Firma. Ich habe das Ausschreiben im Internet gefunden. Hier gibt es feste Arbeitszeiten im Schichtdienst (8-17h und 11-20h) aber das Festgehalt ist über 200€ mehr im Monat und man kann bis zu 1700€ (Netto) mit Bonus verdienen. 500€ mehr im Monat.

Ich bin so unentschlossen, zwischen Gehalt und Freiheit. Wobei ich sehr viel zurückstecke momentan, was materielle Dinge angeht. Ich würde gerne mal richtig shoppen gehen oder (wenn wieder möglich) eine Reise unternehmen. Die 500€ könnte ich pro Monat sparen. Es ist viel Geld.

Wenn ihr vor der Wahl stehen würdet. Welchen Beruf würdet ihr nehmen, und wenn weshalb?

Danke

:)

...zur Frage

Ich persönlich als Mann kann da nur aus meiner beruflichen Vergangenheit reden:

Im frisch gegründeten Unternehmen so viel arbeiten wie möglich, als Angestellter an die innerbetriebliche Karriere denken, die Chefs nach dieser Planung fragen, wann es leitende Positionen für mich geben könnte, vom Teamleiter bis zum Abteilungsleiter, welche Fobis und Erfahrungen sind dafür zu machen, um in ca. zehn Jahren mitverantwortlich in der Geschäftsführung arbeiten zu können, z. B. als Ausbilder und spezieller Regionalleiter oder Projektleiter oder Deutschlandleiter oder...

Ein Startup muss für hervorragende MitarbeiterInnen hervorragende Karrieremöglichkeiten bereitstellen, gezielt wichtige Positionen schaffen und neue sinnvolle Zweige des Unternehmens gründen, sonst würde ich ein tatsächlich wachsendes Unternehmen, das eben sehr gut geführt wird, suchen und sofort kündigen!

PS: Ich habe in über 30 Jahren nur am Anfang viermal gekündigt.

...zur Antwort

Gerne vergleiche ich es für "technische " Komponisten mit dem Bau einer Modelleisenbahn:

Haydns Sinfonien dauern etwa 15-30 Min lang. Es spielen wenig verschiedene Instrumente, seine Musiker konnten sie nach wenigen Proben fehlerfrei aufführen. Sie sind einfach aufgebaut:

Er hat die Sonatenhauptsatzform "standardisiert": In der Exposition häufig aber kein kontrastierendes „zweites Thema“ beim Erreichen der Dominante, stattdessen wiederholt er das eröffnende Thema oder ein ähnliches Thema. In der Reprise ändert er oft nur als Variation die Reihenfolge der Themen im Vergleich zur Exposition.

Seine Sinfonien entsprechen also einer Modelleisenbahn ohne Oberleitung der Lokomotiven, die fast immer aus einem einzigen Gleis-Oval bestehen. Dann werden durch Weichen spezielle Funktionsstationen ergänzt: Güterbahnhof, Nebenbahnhof-Sackbahnhof, Abstellgleise, Lokschuppen, Betriebsanlage für Loks, Holzladestation im Wald usw. usw.. Im Detail liegen die entscheidenden Unterschiede zur nächsten Anlage. Ihr sinnvoller Inhalt in der wiedererkennbaren Form sind das Geniale: Etwa 107 davon.

_______________________

Beethovens Sinfonien dauern grundsätzlich etwa 30 Min. Und er erweitert die Dauer, er stellt Sätze um, die 9. Sinfonie ist eine Art Kantate und seine letzte. Seine Sinfonien sind zunächst unspielbar - wegen der Tempi, wegen der zu geringen Musikalität der Musiker. Seine 10. konnte er nicht mehr vollenden. Er schreibt sie so, wie er es will, nicht seine Auftraggeber. Mozart war ihm ein Vorbild darin.

Beethoven komponierte erstmals das "Sich-Entwickelnde": Beginn der 1. Sinfonie. Die Reihungs- und Fortspinnungsform (Fuge) waren ihm zu wenig geworden. Das allgemeine Denken an die Entwicklung von Etwas wurde geboren (vgl. Goethe: Faust, Lyell: Geologie, Darwin: Biologie). Damit wurde auch das "Abbilden der Natur", die Kunstschaffung, interessanter und schwieriger - zeitintensiver.

______________________

Dann wurde die Sinfonie immer persönlicher, immer länger, immer komplexer, die Instrumentenzahl wuchs mit der Musikerzahl, der Klang im Raum wurde genauso umfangreich bedacht - bis hin zur Mahler- und Strauss-Sinfonie, die letztlich auch die Bach-Hadynsche Funktionsharmonik über ihre Grenzen führte, also ganz neue Formen durften gefunden werden.

Die barock-klassische Sinfonie wirkte wie ein Gefängnis, nicht mehr wie eine gutbewährte, wunderschöne Form: Man übt sich darin, aber will doch etwas Neues für sich und sein Publikum komponieren dürfen - oder nicht? Ganz wie die Modelleisenbahnen der Gegenwart ... hihihi.

...zur Antwort

Lies entweder den ganzen Roman oder eine detaillierte Inhaltsgabe, dann verstehst du seinen Titel und kannst damit auch deine Frage selbst detailliert beantworten.

...zur Antwort

Der "Steuerbetrug" ist nur hin- und her zu rechnen, aber der Arbeitnehmer wird natürlich um seine Lebenszeit betrogen: Er erhält nichts für seine weitere Arbeit für seinen Arbeitgeber, nicht einmal mehr Rente, wie wenn es eben freiwillige Arbeitsstunden eines netten Hobbys wären.

NUR wenn eine gerechte Überstundenregelung im Arbeitsvertrag steht, gilt:

Der Arbeitnehmer darf an Werktagen (Mo-Sa) regulär nicht länger als acht Stunden arbeiten. Eine ihm zur eigenen Planung im Voraus angemeldete Ausdehnung auf zehn Stunden pro Werktag ist erlaubt, wenn ihm innerhalb der folgenden sechs Monate ein sogenannter Freizeitausgleich ermöglicht wird –

wenn er seine Überstunden in zusätzlichen Urlaubstagen (!) erhalten kann (§ 3 Arbeitszeitgesetz ArbZG). An eine zusätzliche finanzielle Vergütung wird nicht gedacht! Zur täglichen Arbeitszeit gehören die Ruhepausen nicht dazu.

ABER wir sind ein Staat der Arbeitgeber. Arbeitsrechte werden zwar erstritten, aber auch alltäglich untergraben! Sehr viele Arbeitnehmer spielen da eben aus verschiedenen Gründen fleißig mit.

Z. B. sagte einst Hr. Rossmann öffentlich: "Ich gebe mehreren tausend Menschen Arbeit mit Lohn in Deutschland, warum sollte ich dann nicht zu den fünfzig Einkommensmilliardären in Deutschland zählen dürfen?!" So einfach ist das.

...zur Antwort

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Nationalhymne

Abschnitt Einigkeit

...zur Antwort

Lügen und Betrügen ist auch im sozialen, pflegerischen und medizinischen Bereich an der Tagesordnung.

Was ist also das Problem? Wer dabei nicht mitspielt, wird für blöd erklärt und fliegt, wenn möglich, schnellstens raus ... Das ist vergleichbar mit der ewigen Schwarzarbeit im großen Stil zu vieler Unternehmen.

...zur Antwort

Denke intensiv nach! - Welche vier Grundfragen stellte sich I. Kant als Mensch?

Als 14-Jähriger bin ich selbst daraufgekommen, ist also nicht so schwierig, glaube ich.

Dann liest du deine Aufgabe nochmals langsam und überlegst weiterhin: Welche Begriffe könnten gemeint sein? Was bedeuten die Begriffe alles? Wie hängen sie vielleicht zusammen, kausal bzw. konsekutiv - oder konzessiv?

Wenn du das nicht leisten willst, dann wechsle bitte schnellstmöglich die Schule! Damit hilfst du anderen - und dir selbst! Ansonsten strenge dich an! Das nennt man Lernen fürs Leben.

...zur Antwort

Für eine berufliche Ausbildung für Jugendliche mit Mittlerer Reife bist du ungeeignet, wenn du sie nicht mit Leidenschaft verkürzt bewältigen willst und kannst. Es muss so sein, wie wenn du dein Hobby zum Beruf machen wolltest, sonst wirst du deine nächsten 40-Berufsjahre nur dir selbst und deinen KollegenInnen im Weg stehen.

Ich rate dir zum Studium der angewandten Mathematik: Numerik, Optimierung und Stochastik. Das könnte dich eher begeistern und dir vielleicht sogar einen vor Menschen versteckten Arbeitsplatz zu deiner gewünschten Bequemlichkeit liefern.

Wenn nicht, dann frage dich, warum du überhaupt Mathematik studierst und dich nicht vor dem Studium hast intensiv beraten lassen, was zu deiner Persönlichkeit UND zu deinen möglichen Leistungen passt! Hier im gf-forum kennt man von dir doch viel zu wenig, um dir eine individuell sinnvolle Berufsberatung geben zu können.

Deine Vorstellungen von einer heutigen Ausbildung zu einem Beruf, mit dem du deinen Lebensunterhalt auf längerer Sicht bestreiten kannst, sind nämlich leider erschreckend dumm...

...zur Antwort

Bleiben oder wegziehen?

Guten Morgen,

ich befinde mich zur Zeit in einer Situation, bei der ich einfach nicht weiter weiß. Ich mache gerade mein Abitur und werde dieses auch mit guten Noten abschließen, danach steht das Studium an, auf welches ich mich schon sehr freue. Des Weiteren bin ich seit über einem Jahr in einer glücklichen Beziehung. So und jetzt zu meinem Problem. Meine Freundin möchte schon seit sie klein war Tiermedizin studieren, jedoch ist das Angebot ziemlich begrenzt. Die Uni die am nähsten wäre ist die LMU in München, also müsste meine Freundin wegziehen.

Ich sehe für mich ebenfalls eine gute Chance an der LMU zu studieren, das würde sich auch gut in meinem späteren beruflichem Leben sehen lassen. Also wäre es eine Möglichkeit da mitzukommen. Hört sich erst Mal toll an. Ein gute Uni mit guten Chancen und dann noch mit meiner Freundin zu wohnen, was will man mehr.

Das einzige was mich dran hindert ist meine Familie. Meine Eltern sind nicht mehr die jüngsten, mein Vater wird nächstes Jahr auch schon 60. Ich war bisher nie für länger als eine Woche außerhalb meines Zuhauses. Klar muss ich auch erwachsen werden und irgendwann verlässt jeder das Nest, aber ich habe einfach so eine große Angst, dass ich sie damit traurig mache, wenn ich wegziehe oder das sie auf ein Mal krank werden und ich nicht bei Ihnen sein kann und sie auch im schlimmsten Fall irgendwann während meiner Abwesenheit sterben.

Ich habe zwar einen Bruder und eine Schwester, aber falls sie in meiner Abwesenheit mal krank werden oder sterben, könnte ich mir das glaube ich nie verzeihen.

Würde mich freuen, wenn ihr euer Erfahrungen oder auch Meinung mit mir teilt.

Liebe Grüße

...zur Frage

Das Leben ist ein Spiel - mit dem Leben. Auch deines, auch das deiner Eltern, das deiner zukünftigen Kinder!

Aus diesem Grund sind nur zwei Dinge wichtig, so frei wie möglich agieren und reagieren zu können und deshalb so weit möglich unabhängig zu sein. Davon träumen alle Menschen, wenn sie erwachsen werden und stark genug geworden sind, erwachsen zu sein, aber nur wenige streben es wirklich an.

Erwachsen werden bedeutet, lernen, sich selbst zu behüten und seine Träume zu verwirklichen suchen. Deine Eltern können das und haben das bereits, denke immer daran, sonst wären auch du und deine Geschwister nicht von ihnen gezeugt und geboren worden. Und nun DARFST du entfliehen, weil du im Laufe deines Studentenlebens selbst erwachsen werden darfst, ja musst.

Und plane dein und euer beider Leben bitte nicht wie eine enge Route mit nur einem möglichen Ziel, denn viele Jugendlieben entwickeln sich auseinander und viele Kinder sind schon vor ihren Eltern erkrankt oder durch Unfälle verstorben: Wir als auch bald 60-jährige Eltern eines Mitte-20-Jährigen mittlerweile weitgereisten Studenten mit Freundin haben Ersteres erfahren und hoffen, das wir Letzteres aufgrund seines bzw. ihres "jugendlichen Leichtsinns" nicht erfahren müssen. Wir sprechen doch immer noch wöchentlich miteinander - und versuchen uns gegenseitig zu besuchen, auch wenn es weite Wege sind.

Viel Mut zu eurem Weg in die Welt der Erwachsenen!

...zur Antwort

Du meinst: Welche Beziehungen gibt es zwischen dem Gehirn und dem Begriff "Seele"?

Das Gehirn ist die Steuerzentrale, z. B. des Menschen, neben anderen Steuereinheiten des Organismus, z. B. seines "Bauchgehirns", dies hat in etwa so viele Nervenzellen wie ein Hundegehirn. Das Nervensystem hat verschiedene Teile, z. B. ein nicht bewusst steuerbares, das so genannte vegetative. Es gibt auch unterschiedliche Funktionen, motorisch und sensibel, auch verschiedene Reflexe usw. usw..

Das Gehirn ist im gesamten Stoffwechsel einbezogen, es wächst im Leben, sammelt Daten, löscht auch welche, manche Gehirne besser als andere, verknüpft Daten oder auch nicht, es kann erkranken und wird funktionsschwächer mit zunehmendem Alter etwa ab dem 35. Lebensjahr. Mit 70 Jahren ist man durchschnittlich gestorben, wenn da nicht die Medizin wäre. Bestimmte Qualitäten werden auch von verwandten Menschen vererbt. Und jeder Mensch hat ein anderes Gehirn, so unendlich groß sind die Möglichkeiten der Verschiedenheit!

Das Gehirn hat verschiedene Steuereinheiten, z. B. für das Rechnen, für das Sprechen, für das Nach-Denken, aber auch für die Sinneswahrnehmung und das Gefühl wie seine Ur-Angst durch die Erkenntnis des Sterbens anderer Lebewesen, nämlich davor, auch selbst sterben zu müssen.

Aus dieser Selbsterkenntnis, die die Intelligenz zur Reflexion erfordert, die auch biologische Grundlagen wie die hormonelle Steuerung hat, diesem Bewusstwerden seiner eigenen Verletzbarkeit mit der Erfahrung des Leidens erwächst der Wunsch des Menschen glücklich und ohne Leiden, auch mit anderen genauso fühlenden und denkenden Menschen leben zu dürfen. Viele Menschen werden dadurch bereits als Kinder vor-sichtig und mit-fühlend, aber eben nicht alle!

Und mit wachsender Liebe zu sich selbst, das ist eben die nicht rücksichtslose Ich-Sucht, und zu anderen Menschen, z. B. zu den eigenen Kindern und Eltern, auch zu fremden Menschen, löst sich durch diese Sinngebung des Daseins einerseits die Urangst mit Hilfe des Urvertrauens, das durch die Liebe der Eltern zum Kind entsteht, andererseits entwickelt sich aber auch die Frage nach dem Leben nach dem Sterben, um doch diese erfüllende Geborgenheit nie enden zu lassen. Das ist erst Kultur. Und so hat jeder Kulturkreis auf der Erde andere Vorstellungen vom Jenseits des Lebens.

Dieses Bewusstsein des eigenen endlichen Daseins führt zu einer Vorstellung der Existenz des Übermenschlichen, das natürlich, wie der Begriff schon sagt, immer irgendwie an das Menschliche gebunden ist, es entstammt ja dem Gehirn des Menschen, seinem Denken, seinem Fühlen und seinem Lebenswillen (Ratio, Emotion, Impuls) und damit einer speziellen Gruppe von Menschen.

Die Seele ist dieses religiöse Bewusstsein: Re-Ligio, zurück zum Logos, zum Lesen, zum Wort, zum Gesetz, zum Gott - wie es eben heißt in der jüdischen-christlichen Bibel: Am Anfang war das Wort, der Sinn, die Kraft, die Seele, die Gottesliebe ...

Durch die antireligiöse "Verwissenschaftlichung" (Psycho-logie = Seelen-Lehre) wird eine absichtliche Trennung des menschlichen Bewusstseins mit all seinen Teilen von den Gottesvorstellungen, von dem Übermenschlichen unternommen. Das hat Vorteile auf dem Erkenntnisweg nicht nur über das Lebewesen "Mensch", wie er denkt und fühlt, was er sich vorstellt zu sein, erlebt zu haben, was sein Lebenssinn sei, was ihn kränkt und auch stärkt, aber es hat auch Nachteile, weil die Beurteilung des Menschen von Gut und Böse, diese religiös-ethisch typisch menschliche Qualität missachtet wird, denn sein religiöser Glaube, auch sein antireligiöser (!!), bewirkt stärker als sein Wissen sein alltägliches Handeln!

Menschengemeinschaften hassen und töten sich gegenseitig doch nicht wegen des verschiedenen Wissens über die Welt, sondern wegen ihres kleingeistlichen Glaubens, der die anderen ausschließt und erniedrigen möchte. Das ist nur die tierische Natur, die sich das Recht des Stärkeren nimmt, ohne das Wissen über Gut und Böse, das ist nicht die Kultur, die intelligente Mit-Menschen zum Frieden auf der Erde anstreben ...

...zur Antwort

Du bist schon 18 Jahre alt, also VOLLJÄHRIG, besuchst ein GYMNASIUM und kannst nur so ein MISERABLES DEUTSCH? Warum bitte?

Beispiele: - bin gut mit anderen Leuten - gehe auf ein Gymnasium - wie künstlichen Bereich - ob das mit hinein zählt - damit man sich besser angewöhnen kann - kann ich schwer die überhand ergreifen - Beruf, wo mal sich nicht formal anziehen muss - Das ist jetzt alles grobe, ich hoffe, dass das reicht.

Du benötigst zunächst dringend individuelle Nachhilfe in Deutsch.

Und bitte - Springe dann ins kalte Wasser: Niemand will dir Böses, wenn du mit Kollegen und Kunden sprechen musst! Du darfst doch deine Chancen deiner Zukunft nicht blockieren wegen einer Schüchternheit. Das haben doch Millionen andere Menschen auch in unserer "Welt der Dauersieger" - und erfolgreich überwunden.

Übe mit fremden Menschen langsam und konzentriert zu reden, ganz egal worüber, vielleicht im Beisein einer Vertrauten, diskutiert hinterher sachlich darüber, nur das Üben mit Fehlern und Erfolgen macht die Meisterin, nicht das Verstecken und Vermeiden, dann wirkst du nur dumm auf andere, also niemals Etwas meiden, was auch du zu deinem Leben benötigst!

...zur Antwort

Ich als Unternehmer vergebe doch keine Pflichtpraktika!

Was uns geschrieben wird, ist zum Beispiel:

Sehr geehrter Herr ……..,

hiermit möchte ich mich in Ihrem Unternehmen als Praktikant im Bereich ……………..… ab Mo, den …………..., für vier Wochen bewerben. Das Praktikum ist von meiner Schule aus im Fach ………………….. verpflichtend, aber ich darf mir selbst einen Betrieb suchen.

In Ihrem Unternehmen möchte ich tätig sein, weil mich die Tätigkeiten als …. interessieren. Außerdem habe ich gehört, dass Ihr Unternehmen ….

usw. usw.

...zur Antwort

Gezielt für Etwas, was plötzlich notwendig ist, als den berühmten "Notgroschen" sparen, mache ich seit Jahrzehnten so:

Nach jedem Lebensmitteleinkauf werfe ich die Mehrzahl der 2-€-Münzen aus dem Geldbeutel in ein großes Sparschwein, das nur mit einer kleinen Leiter erreichbar oben auf einem Schrank steht, damit ich es nicht ständig sehe.

Meist kaufe ich zweimal wöchentlich ein, bleiben ca. 25 €/mtl. im Schwein, also habe ich im Jahr immerhin ca. 300 € ganz nebenbei wie unsichtbar gespart.

Natürlich kann man das erhöhen, indem man zusätzlich die 5-€-Scheine verwendet.

...zur Antwort

1 Der Bulgare muss seinen Pseudoarbeitgeber beim Finanzamt anzeigen, dass dieser Schwarzarbeit vergibt. Das sagt nämlich unser Gewissen, weil Schwarzarbeit hoch schädigender Betrug ist! Schwarzarbeit ist auch die Schwester der Korruption: Eine Hand wäscht die andere.

2 Warum muss nur er seine Familie ernähren, kann aus der Familie niemand anders etwas Ordentliches, um auch Geld zu verdienen. Sind sie alle zu dumm oder zu faul?

3 Leider kenne ich einige Polen, Bulgaren, Slowaken, Rumänen in der Pflege in Deutschland, die den Unterschied zwischen BRUTTO und NETTO nicht kennen, die zwar gezwungen werden mit Gewerbeanmeldungen Subunternehmer zu werden, aber leider gar kein Interesse daran haben, sich damit zu beschäftigen, was das überhaupt bedeutet, oder wie sie arbeitsrechtlich richtig arbeiten könnten, die auch nichts von dem Unterschied zwischen spontaner Nachbarschaftshilfe mit Bezahlung und regelmäßiger, bezahlter Nachbarschaftshilfe (das ist nämlich Schwarzarbeit) wissen wollen usw. usw..

4 Warum sollte man selbst "berufstätige Schwarzarbeiter", z. B. auf Baustellen, anzeigen? Die regelmäßigen Kontrollen des Zolls bei vielen Schwarzarbeitgebern und die damit verbundenen Gerichtsurteile erwirtschaften sehr viel Geld, denn sowohl der Betrag des Sozialversicherungsbetruges als auch eine saftige Geldstrafe wird eingezogen! Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, ist eben unser gesetzliches Motto, wenn man Mittäter ist, denn das sagt uns unser Gewissen, das wir wissen, was absichtlicher Betrug ist, auch wenn "wir" ihn unabsichtlich erscheinen lassen wollen.

Aufgedeckte Schwarzarbeit im großen Stil lohnt sich also für die ordentlichen Menschen als Steuerzahler unseres Staates!

Bei Millionen-Beträgen weinen vieler dieser "ach so geschäftstüchtigen" verbrecherischen Schwarzarbeitgeber vor Gericht, weil sie sich plötzlich hilflos beraubt fühlen. Armselig.

...zur Antwort