Seltsam! Es gibt längst Punktesysteme für jede Leistungskontrolle. Als Lehrer überlegt man sich vor der Erstellung der Aufgaben, welche Lösungen, z. B. Grammatik oder sinnvolle para- und hypotaktische Strukturen als Antworten oder Schreibweisen - Formgebung = Stil oder Transfer-Denkweisen oder Problemlösendes Denken oder ... oder wie viele Punkte erhalten. Am Ende werden alle möglichen Punkte zusammengezählt, damit es nach den Vorgaben des Schulnotensystems benotet werden kann. Damit erstellt man eine hohe Objektivität und kann auch den Schülern die Note begründen im Vergleich mit einer sehr guten bis ungenügenden Arbeit der Schüler. Auch zu gute Klassendurchschnitte oder zu schlechte können so von der Schulleitung verstanden bzw. bewertet werden. Natürlich fühlen sich Schüler trotzdem manchmal ungerecht benotet, aber das stimmt dann eben objektiv nicht.

Wenn diese Lehrerin kein derartiges schriftliches Punktesystem für diese Leistungskontrolle hat - mit ganz bestimmten Punkten, dann würde ich zum Vertrauenslehrer bzw. Beratungslehrer bzw. zur Schulleitung gehen. Noten vergibt man nicht mit subjektiver Einschätzung, auch nicht in Geisteswissenschaften!

Es ist besser zu reden und manchmal für bösartig gehalten zu werden, als zu schweigen und immer für dumm gehalten zu werden - Dies gilt lebenslang!

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Die Verwandlung ist in einer bestimmten literarischen Epoche mit typischen Eigenschaften geschrieben worden.

Wir bezeichnen die Geschichte als Parabel, weil sich ein jugendlicher Sohn durch das Verhalten seiner Eltern, betont seines Vaters,  und anderer und auch wegen eigener Gefühle und Gedanken nicht in ein Ungeziefer, das langsam schrumpft und zu Staub zerfällt, verwandeln kann. So sind bestimmte Grenzen gesetzt, die aber durchaus auf andere Figuren übertragbar sind.

Also 1 epochenübergreifend < logisch, weil die ganze Erzählung eine Metapher ist

Und 2 grenzenlos < nein, weil durch die Figuren - betont Vater > Sohn - und die Ethik des Patriarchats einer bestimmten Zeit Grenzen gesetzt sind

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Barocke Dichtung strahlt keinerlei Botschaft aus. Sie ist die verspielte Erfüllung der Regelpoetik dieser Zeit der drei gottgegebenen Stände. Ihre Gedankenwelt ist völlig oberflächlich:

Der Krieg mit Seuchen wird ohne Aufruf zur Verhinderung beschrieben. Todesangst mit Vergänglichkeit des Lebens wird erfahren und leidend hingenommen - memento mori.

Das Schöne in der Welt wird nur als schön bewertet, es muss nicht auch noch gut sein - vgl. Platos Idee -; denn alles ist eitel, ohne jegliche seelische Verinnerlichung - vanitas.

Epikurs Lebensmotto Pflücke den Tag im Garten des Lebens für philosophische Gespräche, für Liebe zu den Menschen und zur Kunst und Natur wird verwandelt in das banale Genieße den Tag, denn es könnte dein letzter sein. - Und heute in Nutze den Tag, weil heute alles einen Zweck haben muss, um sein zu dürfen, sogar der Mensch für andere Menschen. -

Das sind keine Botschaften, nur Beschreibungen des damaligen Daseins. Vorige Epochen waren geprägt vom "humanistischen" - Vorsicht: Sklavenhaltung mit gottähnlichem Patriarchat und Nationalismus - Menschenbild der Antike, wenn auch nicht das Ich als Wesen mit dauerhaften Gefühlen oder Unterbewusstsein erkannt wurde - vgl. Kopernikus´ Wende und später Kopernikanische Wende Kants und später Freuds Traumdeutung - . Erst unser nachaufklärerisches Denken könnte glauben, es gäbe schon Botschaften wie in Lessings, Goethes und Schillers Dichtungen.

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Ich denke gerade, du deutest den Begriff Leben nur aus menschlicher Sicht und deshalb als für das Universum positiv.

Aus Molekülen haben sich im Kampf ums Dasein auf der Erde Menschen entwickelt, das bemitleidenswürdigste Lebewesen, weil es für sein Dasein unsäglich dämlich geboren wird - ein reines Mängelwesen. Es ist gezwungen lebenslang zu lernen, um überleben zu können. Es pflanzt sich grenzenlos fort, versklavt und ermordet sich gegenseitig in immer größeren - möglichen - Dimensionen, ohne zu bemerken, wie dämlich das weiterhin ist. Es zerstört zugleich aus Dämlichkeit die Erde und giert auch daher nach anderen Planeten, auch noch diese zu bevölkern, also wieder eines Tages zu zerstören - und es schenkte sich sogar Religionen verschiedenster Art, um sich selbst und seine Ziele, also das Dämlichste im Universum als das Größte des Universums zu beweihräuchern.... Verrückt!

Es würde mich also nicht wundern, wenn das Leben des Universums sich endlich von diesem besonderen Unfall namens Erde mit Menschen befreien würde. Dann würde ich sogar an einen nicht von Menschen erschaffenen Gott der Weisheit in meiner letzten Stunde glauben...

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Wenn diese Annahme stimmen sollte... Warum denn nicht? Was für eine Frage! Jahrzehntelang waren Kinder der Eltern in typischen Arbeitgeberparteien CDU/CSU, FDP betont in Privatschulen.... doch nicht, damit sie eine bessere, höhere Bildung erhielten, sondern vorrangig, um frühzeitig in die die Gesellschaft regierenden Netzwerke zu gelangen. Wer, glaubst du, wird wohl Chefarzt einer städtischen Klinik oder Professor für alles Mögliche oder Anwalt großer Konzerne oder Vorstandsvorsitzender eines Großunternehmens oder... oder Sparkassendirektor oder Landrat oder Ministerialdirigent, Staatssekretär oder Parteivorsitzender?! Mister und Missess Unknown? Selten! Menschen entscheiden immer aus dem Gefühl der Verbundenheit, auch dort, wo sie die Macht dazu haben, Posten und Ämter zu vergeben... Privatschulinternat, Reitverein, Golfclub bilden mehrheitlich die Elite in unserer Gesellschaft!

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Dieses Drama umfasst die meisten Themen im Vergleich zu seinen anderen Werken. Es ist der Spiegel einer christlichen Moral heuchelnden Gesellschaft, zugleich aber auch der stärkste Angriff gegen den Calvinismus seiner Schweiz: Wer arm ist, ist selbst schuld, wer reich ist, hat selbst dafür gesorgt - beides ist gottgewollt - und Arm und Reich interessieren sich nicht im Geringsten füreinander!

Es beginnt etwa 1908 mit einer Liebesgeschichte, in der 1 eine Kupplerin schön brav mitmischt. Das Mädchen wird christlich-unehelich schwanger, der Vater 2 besticht zwei Trunkenbolde - der 3 Alkoholismus ist in der Kleinstadt weit verbreitet - mit Schnaps zur gerichtlichen Aussage, sie hätten auch mit dem Mädchen geschlafen. Der 4 Richter unternimmt nichts zur Entlarvung, sondern spricht den Vater seiner Vaterschaft frei. Die Männermoral bleibt hergestellt. Das Mädchen mit dem 5 Rufmord in der Kleinstadt belegt flieht in die Anonymität einer Großstadt. Dort lebt sie 6 als jugendliche Prostituierte, weil sie auch keine Berufsausbildung erhält, bringt ihre Tochter zur Welt, welche zu "hervorragenden" Pflegeeltern 7 gebracht wird, wo sie rasch stirbt. - So wurde sie 8 zur Männerhasserin gemacht. Sie heiratet 9 wegen des Geldes einen 10 Freier, einen Milliardär, der irgendwann stirbt, hat ihre Dienersklaven 11 kastrieren lassen und kehrt nach vielen Jahrzehnten in ihre Heimat zurück, eine verarmte Kleinstadt: Der Vater ihrer Tochter ist längst 12 lieblos, nur wegen des Geschäftes verheiratet. Sie bewertet Rache mit Lynchmord 13 als Gerechtigkeit:

Die ganze Stadt bekommt von ihr ein Vermögen geschenkt, wenn der Vater ihrer Tochter tot ist. Ist das Anstiftung zum Mord? 14 Nicht direkt, aber sie kennt ja die skrupellose Amoral dieser Menschen. Zu Beginn tauschen sie noch ihre Waren gegen 15 gegenseitigen Kredit, bis das nicht mehr genügt, weil nur eine Finanzblase entstanden ist. In einer Menschenmenge getarnt 16 wird der Verbrecher von einem namenlosen Mann 17 erwürgt. Der beiwohnende Arzt schreibt 18 Herzschlag auf den Totenschein. Niemand hat etwas dagegen, denn wenn er ja doch der Vater ist, dann ist das nur Gerechtigkeit. Oder? - Und die Stadt wird reich...

In all diesen Details mit Übertreibung und Klischeehaftigkeit liegt auch das Groteske des Dramas. Welche ethischen Probleme spricht es also an?!

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Dass Schiller diese "Weisheit" dem Tyrannenmörder in den Mund gelegt hat, soll ja nur die persönliche Entschuldigung für einen Mord sein - in einer Zeit, in welcher der einzelne Mensch keinerlei Wert hatte. Oder gibt es bereits nur Bücher über den "Massenmörder Napoleon Bonaparte", eher nicht, immer noch über den "Großen Kulturstifter Napoleon". Es hat sich also noch wenig geändert bis heute.

Heute ist die menschliche Selbstverwirklichung auf der Erde durch viel zu wenig bedachte große Leistungen so weit fortgeschritten, dass schon durch die wohl unaufhaltbar wachsende Zahl der Menschen das Leben auf der Erde unmöglich werden wird. Man müsste sich schnellstens, ohne gar zu viel zu bedenken, vor dem Raubbau und der Vermüllung der Erde retten... Wer will das schon!? Wohlstand in Armut? Gibt es das?

So gilt der Spruch auch für ethisch gute Handlungen. Je unüberlegter man Gutes tut, desto mehr leistet man auf dieser Seite des Menschen. - Der Zweck heiligt eben niemals die Mittel, heute wissen "wir" das! Aber es glauben immer noch zu wenige...

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...aus meiner Sicht ganz einfach: Weil seine Werke z. B. Verwandlung, Prozess, Schloss, Strafkolonie die enthumanisierende Wirkung des Egoismus´ zeigen. Allerdings wird sie aus der Perspektive des Opfers, weil sich Kafka wohl meistens so fühlte, beschrieben.

Das ist auch ein Grund, warum zum Beispiel in den mit - sexueller - Eitelkeit belegten Egoismus pubertierende Jugendliche nichts mit diesen Werken anfangen können, den Spiegel können sie dann nicht erkennen.... da sind sie Täter, oft gegenüber ihren Eltern oder Geschwistern oder.... mit "anonymen" Machtsystemen des Trotzes, Ausnutzens anderer oder Nichtstuns für andere.... Erst nach der Reifung zum Erwachsensein erkennen sie die eigene aufgezwungene Opferhaltung gegenüber den mannigfaltigen Kompromissen, um Geld zu verdienen oder eine Familie gründen zu können....

Das Verständnis für Kafkas Werke ist ein Maßstab für die menschliche Reife des Lesers, das bleibt ewig aktuell, natürlich auch, dass man die "Lösungen" der Werke Kafkas nicht in die Realität umsetzen darf...

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Deine Frage ist unbeantwortbar allgemein.

Wenn du Schriftsteller werden möchtest, dann schreibe etwas von Anfang bis Ende. Versuche ein kurzes Werk, das dir gefällt, in deiner Art und Weise zu kopieren. Schreibe jede Seite in mehreren Fassungen und zum Schluss entscheidest du erst, welche Seiten du nimmst.

Dann suchst du dir ProbeleserInnen, möglichst keine FreundeInnen, niemanden, der dich besser kennt, und sagst, das Manuskript hättest du von einem Bekannten, es soll möglichst viel von Fremden zur Probe gelesen werden. Ich nahm fremde Nachbarn, eine Buchverkäuferin, dann noch eine andere, dann Marktfrauen und -Männer, die ja wiederkamen, dann einen Gastwirt und einen Postboten.... Schreibe die Antworten auf - von wem und was genau.

Wenn du das gut geschafft hast, übe es mindestens noch einmal mit einem ähnlichen Werk und jetzt viel gezielter - wen willst du damit erreichen?! Reflexion und Zielgruppenausrichtung ist das Entscheidende.

Dann suche den Lebenslauf des/der Autors/in dieser Werke, Studium oder nicht, Schreiben neben des Berufes zum Geld verdienen oder gar Schreiben als Broterwerb mit finanziellem Erfolg.

So erfährst du, ob du reif für deine Ziele bist oder noch nicht.

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Es geht doch nicht um die Seitenzahl, sondern um die Beschaffenheit des "Buches". Alle vier Monate muss man nebenher ein Buch - z. B. einen belletristischen Roman - mit längeren Sätzen, größerem Wortschatz und intensiveren Gedanken lesen. Dramen lesen ist schlecht, weil sie auf der Bühne gespielt werden müssen - ab ins Theater! Das Wichtigste ist aber, dass man das Gelesene nicht nur möglichst lange nacherzählen, sondern auch ergänzen, verbessern oder im Gedächtnis speichern können muss... 

Eine gute Übung ist, z. B. einen Roman, einschließlich dessen Bedeutung mit geschichtlichem Umfeld, in fünf Minuten jemanden erzählen zu können, der keine Ahnung davon hat, - und noch dessen Fragen beantworten zu können. Bis zum 20. Lebensjahr sollte das jede/r gebildete Mensch mit mindestens 20 Werken von der Antike bis zur Gegenwart beherrschen, sonst ist da gar keine literarische Bildung vorhanden.

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Denke einfach an Sex: Sex ohne Liebe ist mephistophelisch, weil der Mensch dabei seine Seele verkauft - Sex gegen Geld ist psychisch betrachtet das Schlimmste. Die Liebe ist das göttliche Gut, sie ist genau das Gegenteil des Egozentrismus, sie ist die Selbstveräußerung für einen anderen Menschen, für die Freiheit des geliebten Menschen. Erst in der Gegenseitigkeit sollte zum Beispiel die Zeugung eines Kindes entstehen, für das das Liebespaar lebenslang verantwortlich ist < Das ist das Ideal des Denkens Christi.

Die Walpurgisnacht ist einer Mephistos Versuche, Fausts Seele zu rauben durch die Verführung zum egomanischen Lustausleben. Am Ende der Szene erinnert sich Faust aber an das Ewigweibliche, das göttlich ist, in persona Gretchen.... Nur, wer dies nicht versteht, bewertet diese Szene vielleicht als Fremdkörper im Drama. Das ist natürlich Unsinn.

Alles natürlich im Sinne des patriarchalisch katholischen Menschenbildes in Goethes Zeit!

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Bleibe einfach im Bild: Ein Fluss ist die Literatur durch die Jahrhunderte hindurch. Eine Epoche ist ein bestimmter Abschnitt des Flusses mit Übergängen zu vorigen und nächsten Epochen und mit seinen speziellen Parametern. Strömungen gibt es immer in jedem Abschnitt, ´mal ein Güllezufluss, ´mal ein frischer Bach dazu, ´mal Untiefen mit Sog nach unten, `mal Verwirbelungen um eine Insel im Fluss, ´mal ein plötzlicher Abfluss usw.. ´Mal ist der ganze Abschnitt eine besondere Strömung, verlangsamt oder beschleunigt im Vergleich zum vorigen Fluss.

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Barocke Dichtung strahlt keinerlei Botschaft aus. Sie ist die verspielte Erfüllung der Regelpoetik dieser Zeit der drei gottgegebenen Stände. Ihre Gedankenwelt ist völlig oberflächlich:

Der Krieg mit Seuchen wird ohne Aufruf zur Verhinderung beschrieben. Todesangst mit Vergänglichkeit des Lebens wird erfahren und leidend hingenommen - memento mori.

Das Schöne in der Welt wird nur als schön bewertet, es muss nicht auch noch gut sein - vgl. Platos Idee -; denn alles ist eitel, ohne jegliche seelische Verinnerlichung - vanitas.

Epikurs Lebensmotto Pflücke den Tag im Garten des Lebens für philosophische Gespräche, für Liebe zu den Menschen und zur Kunst und Natur wird verwandelt in das banale Genieße den Tag, denn es könnte dein letzter sein. - Und heute in Nutze den Tag, weil heute alles einen Zweck haben muss, um sein zu dürfen, sogar der Mensch für andere Menschen. -

Das sind keine Botschaften, nur Beschreibungen des damaligen Daseins. Erst unser nachaufklärerisches Denken könnte glauben, es gäbe schon Botschaften wie in Lessings, Goethes und Schillers Dichtungen.

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Wenn es mich vermenschlicht gäbe, würde ich jeden Tag irgendwo auf der Erde den Idioten zusehen, die sich Menschen nennen, und mich scheckig lachen. Ihr gegenseitiges, skrupelloses Benutzen zu eigenen Zwecken mit einem Lächeln im Gesicht, ihr sie zerfressender Neid wegen materieller Besitztümer anderer, ihre Angst des Vergessen-werdens von den anderen, ihr ständig steigendes Streben nach Glück durch Macht über andere und die Gier nach Reichtum, was alles zu Mord und Totschlag sogar ganzer Staaten führt... manche dieser Blödschädel behaupten auch noch, sie täten das alles mir zu Liebe gegen die Götter anderer Blödschädel! Manche schimpfen, es gäbe mich nicht, aber sie verhalten sich trotzdem genauso dämlich wie die anderen! Und wenn sie sich endlich ausgerottet haben, freuen sich vielleicht andere Tiere und Pflanzen auf der Erde, dass sie endlich natürlich leben können - oder ich mache die Erde wieder zu einem Gas- und Steinklumpen ... und wandere aus zu anderem Getier auf einem anderen meiner unzähligen Planeten... wenn es mich denn gäbe.

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In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der in Deutschland Studierenden etwa verfünffacht, bei sinkender Zahl deutscher Jugendlicher.

Es gibt daher längst fast keine Tätigkeiten eines Hilfsarbeiters mehr: Menschen, die sich wenigstens  8 Std/täglich mit langen Zwischenpausen konzentrieren können, ohne wirklich gezielt und fehlerfrei lesen, rechnen und schreiben zu müssen, werden z. B. Spüler in der Gastronomie, Helfer im Gartenbau, in der Landwirtschaft oder am Bau. Wenn man daneben viel schwarzarbeitet  - die allgemein übliche, so genannte Nachbarschaftshilfe -, erzielt man vielleicht ein NettoStdLohn von 10 €.

Die Frage ist also, "warum kein Schulabschluss geschafft?" - Und dagegen muss alles Erdenkliche unternommen werden - von sich selbst und mit Hilfe anderer.

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Hunger treibt zum Bösen an, das Böse lässt hungern.

Wie entkommen Murakamis Helden diesem Teufelskreis des Hungers und des Bösen?

Warum nur surreal?

Weil diese verzerrte Wirklichkeit den Humor der Weisheit bewirkt:

Das Verbrechen der Überfälle wirkt komisch natürlich, ja selbstverständlich.

Man entkommt wohl nur, wenn man über den Dingen steht - eben surreal.

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Ein sehr dummes Thema, weil das viel zu allgemein gehalten ist. Vielleicht gibt es darüber sogar ein "Buch"?

Eingeengt wären zum Beispiel: Die filmische Adaption eines Dramas, Die unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten eines Dramas und seiner Verfilmung, Wie schreibe ich aus einem Buch ein Drehbuch?, 

Vergleichende Studien zu Camus Der Fremde als Roman und als Film von Visconti, zu Petron Cena des Trimalchio als satirischer Romanauszug und als Teil des Filmes von Fellini Satyricon, zu Dürrenmatt Drehbuch-Film Es geschah am helllichten Tag und sein Roman Das Versprechen, zu Rowling Der Stein der Weisen als Fantasyroman und als Film u.ä.

Zu untersuchen sind alle möglichen Paramater zur Ästhetik des "Buches" und des zugehörigen Filmes: Ausrichtung auf die Zielgruppen des Filmes und den finanz. Etat der Produktion. BEISPIELE >

Festlegung der Bilder aus dem Text: Zeiten, Orte, Kostümbild, Requisiten, Personen

Emotionale Wirkung mittels Musik: Stil, Dauer der stücke, keine schlechte Musik nur Geräusche und Sprache

Festlegung des Sprachniveaus: Zitate des Originals, Sprache des Originals, Fäkalwörter, Jugendsprache, Schriftsprache eines Landes, Dialekte, kurze Sätze, lange Monologe, Innere Monologe als Sprache im Off

Spannungsverläufe des Originals: Szenische Einteilung, Einleitung, Auftritte, retardierende Momente, Finale

Empfundene Geschwindigkeiten des Handlungsverlaufes, Gesamtdauer meist TV-verpflichtende 85 Min

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Kann man überhaupt eine Geschichte für einen Film, Videospiel, Comic, Buch usw ganz alleine vollständig schreiben?

Ich weiß ein langer und vielleicht unverständlicher Titel. Aber ich stelle mir diese Frage in letzter Zeit oft weil ich mich mit Sachen Filme und Geschichten sehr beschäftige und auch selber welche schreibe, schreiben will. Und da ist mir aufgefallen dass es mir schwer fällt eine Geschichte komplett abzuschließen und aber viele schon angefangen und geplant habe. Weil eine Geschichte muss ja logisch sein, möglichst wenige "Plotholes" haben und ein Anfang/Mitte/Schluss haben und dass alles muss ja noch zu irgendwas führen. Jedoch finde ich das sehr schwer und schaffe das einfach nicht. Ich kann mir zwar schnell gute Figuren ausdenken und hier und da Ideen für eine Stelle in der Geschichte haben, aber nie es vervollständigen. Auch wenn ich mir Filme angucke und beobachte wie es bei ihnen ist, kommt mir kein Entschluss. Mir fällt auch nicht ein was jetzt in jeder einzelnen Szene passieren könnte oder in welchen Zusammenhang/welcher Reihenfolge sie spielen sollen und auch dann noch möglichst Sinn machen. Deswegen stellt sich mir auch die Frage, wie machen das bitte Autoren, Drehbuchautoren und Regisseure? Denken sie sich das alles wirklich alleine aus oder kriegen sie auch Unterstützung von anderen, sodass sie nicht alleine daran arbeiten? Ich z.B kann wie es mir scheint, nur mit Hilfen von anderen mit den Geschichten voran schreiten und sie vielleicht mal irgendwann fertigstellen.

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Wenn du etwas zum Lesen schreiben möchtest, dann begrenze dich doch nicht. Ich beginne immer da, wo ich beginnen will, ob das auch der Beginn bleiben wird, weiß ich ja noch nicht: Ein junger Mann, der möchte etwas Cooles schreiben, was andere auch lesen möchten. Comicer nennt er sich, hat meist die Klamotten seines älteren Bruders an, weil es seine Mutter so will. So richtig öde Sachen, wahrscheinlich von seinem Dad, den hat er aber nie kennengelernt, weil seine Mutter das nicht wollte. Aber jetzt will er! Sein komischer Bruder will nicht, wollte nie. In einer der Hosen ist ein Name eingenäht, ist vergessen worden herauszutrennen. Seine Chance! Harry steht da drin. Ob das sein echter Name ist? Harald? - Ja, es gibt einen Harald mit seinem Nachnamen. Er hat ihn angerufen und heute Abend treffen sie sich. Endlich. Geheim. Unter vielen Menschen in einer Kneipe beim Sportverein seiner Mutter. Was Besseres war ihm so schnell nicht eingefallen. Hoffentlich sieht sie dort keiner, fiel ihm erst hinterher ein. Es sollte aber anders kommen... ganz anders, denn dieser Harald war gar nicht sein leiblicher Vater. Seine Mutter hatte nämlich... - das muss ich noch weiterschreiben. Viel Erfolg!

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Das Buch habe ich zufällig letztes Jahr in England in der Hand gehabt:

Fiona Hill Battle of the Colours, 2013, lustig entworfenes Spielbuch für Kinder, z. B. Fingerlöcher in manchen Seiten, ca. 30 Seiten 

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