langfristig

Nicht nur die Maßnahmen, sondern eine gewisse neue Grundeinstellung der Menschen wird uns langfristig prägen. Kann gut sein, dass wir schneller als gedacht bspw wieder Konzerte besuchen können oder es andere Lockerungen geben wird, aber: Der „Tag X“ an dem alles, schwuppdiwupp, so wird wie „vor Corona“... den wird es niemals geben. Selbst wenn es schneller Medizin/Impfstoff oder sonst was geben wird, als gedacht: es wird eine Restangst bleiben, da bin ich mir sicher. Der soziale Umgang, besonders mit Fremden, wird sich auch wenn „alles vorbei ist“ sicherlich nicht (direkt) ändern. Die Menschen, zumindest viele von ihnen, sind vorsichtiger.

was langfristig schwierig wird: interkontinentaler Tourismus. Es gibt Länder (Indien, Brasilien etc) wo es wirklich schwierig wird, flächendeckend für Medizin oder Impfstoffe zu sorgen. Diese Länder werden noch sehr lange Probleme durch Corona haben.

was auch langfristig bleiben könnte: die Maske. Nicht immer überall... aber ein gewisses Gespür dafür, dass, sollte man selbst krank sein, es weniger asozial ist mit Maske aus dem Haus zu gehen, als alles und jeden vollzuhusten (in Ostasien schon lange vor Corona der absolute Standard).

sicherlich sind die Menschen nun auch in wirtschaftlicher Hinsicht vorsichtiger: Corona hat gelehrt, ein behördlicher Beschluss und hoppzack, kann dein Job, deine Existenz, einfach von heute auf morgen weg sein. Noch haben die meisten europäischen Staaten das Geld, um das zumindest halbwegs zu stemmen. Aber was, wenn nicht mehr? Dann ist, hoppzack, dein Einkommen weg und es gibt keine staatlichen Mittel, die dich auffangen. Geht dieser Gedanke spurlos an einem vorbei?

was sich auch durch Corona verschnellert: die Verlagerung vieler Bereiche von offline nach online. Onlineshopping wird mehr Standard bleiben, als davor. Außerdem sind die Leute nun flexibler und haben gemerkt, dass Topmanager XY für die Konferenz nicht unbedingt von London nach Peking fliegen muss... Zoom vom heimischen Kleinkleckersdorf tuts auch.

auch wenn Corona irgendwann gehändelt wird: es hat die Gesellschaft global verändert. Wahrscheinlich sogar über Generationen hinweg...

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Ganz ehrlich: ich würde keinen Urlaub buchen, bis sich die Lage etwas entspannt. Man kann seinen Urlaub auch entspannt im heimischen Garten oder einem Park/Grünanlage der Heimatstadt verbringen. Mal für die 1-2 Jahre einfach mal die Zähne zusammenbeißen und nicht quer durch Europa reisen...

je mehr Disziplin wir selbst an den Tag legen, desto schneller bzw. einfacher wird sich die Pandemie entspannen. Und durch Fernreisen setzt man sich immer einem Restrisiko aus, das überhaupt nicht notwendig wäre, so streng die Maßnahmen auch sind...

das klingt nach Moralapostel, ist aber wirklich das vernünftigste: einfach vorerst gar nicht verreisen! Das ist kein Zustand für immer, nur bis Besserung in Sicht ist: und ein Beinbruch ist’s sicher nicht...

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Zu einem Großteil ist die Attraktivität eines Menschen von seiner Ausstrahlung abhängig (klingt nach Floskel, ist aber definitiv wahr!) Das heißt, es ist auch davon abhängig wie zufrieden du mit dir selbst bist. Und bedenke: nicht alles an dir ist in Stein gemeißelt, vieles lässt sich bei Unzufriedenheit verändern.

Da kann der eigene Kleidungsstil zum Beispiel wahre Wunder bewirken: hast du dich schonmal damit auseinandergesetzt, was dir an Kleidung wirklich gefallen könnte? Nein? Du kannst auch ein bisschen ausprobieren.

eine neue Frisur kann auch gut tun. Manchmal hilft es wirklich den Friseur zu wechseln und sich einmal genauer beraten zu lassen.

eine weitere gute Idee wären Sport und gesunde Ernährung, bzw ein generell gesunder Lebensstil. Das wirkt sich positiv auf Selbstbewusstsein, Figur und Haut aus.

aber wie erwähnt: du bist zum Großteil das, was du von innen nach außen trägst! Manchmal hilft es mit einem Lächeln vom Herzen durch den Tag zu gehen.

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Die Grenze ist grundsätzlich nicht trennscharf. Unter Schwellenländern versteht man Länder, die noch nicht ganz so hoch entwickelt sind, wie die klassischen Industrienationen (bspw Deutschland, Japan, USA), aber dennoch auch schon über dem Entwicklungsstand eines „klassischen“ Entwicklungslandes (Niger, Myanmar, Malawi etc) hinaus sind.

Jedoch reicht die Spanne im Bezug auf den Entwicklungsstand eines Schwellenlandes weit: Als Schwellenland versteht man sowohl Länder, wie Malaysia (HDI von 0,804), deren Standard nur eine Ellenbogenlänge von dem eines hochentwickelten Industriestaates entfernt ist, aber auch Staaten wie bspw Indien (HDI von 0,647), deren Standards sich schon noch deutlich von denen der Industriestaaten unterscheiden. Würdest du also plump danach gehen, läge der Irak noch im Spektrum eines Schwellenlandes (HDI von 0,689). Aber so einfach ist das nicht, da die Definition nicht streng ausformuliert ist. Außerdem sind noch andere Faktoren wichtig: wie verhält es sich mit dem Wachstums- und Entwicklungspotenzial? Das ist in Indien natürlich ganz anders, als im Irak, der sich nach Jahren des Krieges ganz „von vorne“ reorganisieren und entwickeln muss. Demnach kann ich mir auch größere HDI-Sprünge bei Indien viel eher vorstellen, als beim Irak, was Indien eher auf „der Schwelle“ zum Industrieland sein lässt. Würde man mich fragen, dann wäre der Irak kein Schwellenland. Aber an die Definition geht, wie gesagt, jeder anders ran.

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Frischer Wind täte Japan nicht schlecht. Es gibt da sehr viele Baustellen: der rapide voranschnellende Demographische Wandel, die rückläufige Wirtschaft seit dem Platzen der Bubble Economy (Der Fukushima und jetzt auch Corona überhaupt nicht gut taten. Ganz zu schweigen die Olympischen Spiele, sollten sie nicht nachgeholt werden), außenpolitische Probleme (immer noch Schwierigkeiten mit den wichtigen Nachbarn Korea und China) etc. Dieses glucksen vor Einwanderungserleichterungen für südostasiatisches Pflegepersonal, dieser teilweise rückwärtsgewandte Patriotismus a là bspw „ich gehe jedes Jahr zum Yasukuni Schrein“, dieses sich wieder und wieder in die Tiefen der US-Abhängigkeit-Gestürze... hinzu kommt noch, dass Abenomics wohl nicht im gewünschten Ausmaß erfolgreich war...

Das ist nur eine kleine Auswahl und Japans Wohlstand steht auf dem Spiel. Es ist ernster als wir es uns wohl heute vorstellen. Ua hat Abe da nicht gut gegen gesteuert, eher andersherum. Meiner Einschätzung nach kann ein neuer Premier eine große Chance sein (die jimintō, die wohl auch Abes Nachfolger stellt, deckt immerhin ein breites Spektrum an politischen Idealvorstellungen ihrer Politiker ab, von neoliberal bis völkisch, bis freidenkerisch ist fast alles dabei) kann aber auch einfach vom Regen in die Traufe sein...

an der Stelle aber auch: auch an Abe war nicht alles denkbar schlecht. Seine politischen Fehlgriffe stechen nur stärker hervor...

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Die USA sind in den Medien dauerpräsent. Oft präsentiert als Nation von Freiheit und Wohlstand. Die Supermacht Nummer 1 mit Einfluss in der ganzen Welt. Die reichsten Konzerne... die meisten Milliardäre... „vom Tellerwäscher zum Millionär“-Image... Das ist natürlich eindrucksvoll, egal ob du aus Afrika, Chile, Asien oder Westeuropa stammst.

Dann haben wir da die Sprache. Da weitaus mehr Menschen auf dieser Welt Englisch lernen als Deutsch, ist es natürlich lukrativer in ein Land einzuwandern, dessen Sprache man zumindest im Ansatz beherrscht.

zum anderen ist es sehr davon abhängig, was du machen möchtest. Als Gründer mit dem Kopf voller Ideen, ist es mit unter in den USA nicht leichter, aber zumindest unkomplizierter durchzustarten. Aber auch als Arbeitnehmer: Je nach Branche ist das Gehalt in den USA deutlich höher, als in anderen Industriestaaten (als in den Entwicklungsländern sowieso).

es kommt auch stark darauf an, WER auswandert. Ich denke das Land, zu dem man am ehesten Bezug hat, ist auch das präferierte Land zum einwandern. So ist die Migrationsrate von Lateinamerikanern, bzw. deren Migrationsbestreben in die Staaten sicherlich höher, als die Rate selbiger Gruppe nach Westeuropa (Spanien an der Stelle mal ausgenommen). Auf der anderen Seite ist die Migrationsrate, bzw das Bestreben von Nahöstlern nach West- oder Nordeuropa sicherlich höher als die Rate selbiger Gruppe in die Staaten... das hängt von mehreren Faktoren ab (ist schon Familie dort, welches Image hat das Land etc)

wenn Deutsche auswandern, dann tun sie das in den allermeisten Fällen aus Selbstverwirklichung. Da wirken die USA natürlich besonders lukrativ und für jeden ist etwas dabei: Ob Aussteigen in Alaska, Strandleben in Florida oder ausgelassen auf Hawaii oder auch ausgeflipptes Großstadtleben in New York City... klingt herrlich und erstrebenswert. Vielen sagt auch die Mentalität der US-Amerikaner zu (wirkt weniger verbissen, ist dafür aber manchmal recht oberflächlich). Hollywood tut bei vielen Möchtegernamis auch sein übriges...

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Es brodelt durchaus, aber klassische „Aufstände“ wird es (meinen persönlichen Einschätzungen nach) nicht geben. Besonders in Deutschland sind die Leute eher kooperativ, so mein Gefühl... es gibt vereinzelt Demos, ja schon, aber „Aufstände“ sind das noch nicht. Da würde ich eher in die USA schielen...

Deutschland ist auch verhältnismäßig glimpflich durch die Coronakrise gekommen: wir haben ein spitzen Gesundheitssystem, viele finanzielle Förderprogramme und die Kurve verhältnismäßig flach gehalten (natürlich, jeder Coronatote ist zu viel und ich weiß auch, dass zu viele Menschen aus den Konsequenzen der Coronaprävention um ihre wirtschaftliche Existenz bangen müssen und dafür die Belastung anderer im Beruf teilweise das Maximum gefordert hat. Hut ab dafür! Deshalb wünsche ich allen Betroffenen viel Stärke und Kraft!)

sollte eine zweite Welle kommen, dann wäre Deutschland nun immerhin vorbereitet. Vielleicht werden die Maßnahmen dann verschärft, aber immerhin ist DE darin nun schon etwas „erprobt“.

Den Krieg, wie wir ihn kannten (Armee gegen Armee) wird es in dieser Form auch nicht mehr geben (da bin ich felsenfest überzeugt). In einer globalisierten Welt ist dafür jeder von jedem zu sehr abhängig.... und deinen treusten Kunden schmeißt du keine Atombomben in den Rachen... außerdem weiß jede Großmacht, dass der Krieg mit einer anderen Großmacht die totale Vernichtung für beide Seiten werden könnte... deswegen halte ich Kriege, wie wir sie bisher kannten für unwahrscheinlich (ausgenommen an der Stelle sind Stellvertreterkriege und Bürgerkriege). Die neuen Kriege gehen eher in Richtung von Wirtschaftskriegen und digitalen Kriegen.

Das größte Problem ist, wie du auch feststelltest, unser System generell. Nicht insbesondere die Leistungsgesellschaft, sondern die Wachstumsgesellschaft. Endloses Wachstum in einer Welt, die nicht über unbegrenzte Kapazitäten verfügt. Das führt zwangsläufig früher oder später zum Kollaps. Außerdem ist ein System, dessen Wohlstand die Ausbeutung Anderer voraussetzt moralisch im höchsten Maße fragwürdig.

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VAE —> zu ihrem Glück verfügt ihr Land, wie auch das ihres Nachbarn Saudi-Arabiens, über wertvolle Rohstoffe. Gemeinsam mit ausländischen Investoren und Konzernen haben sie ein Konzept entwickelt, wie sowohl das Aus- als auch Innland von diesen Ressourcen profitiert. Das ist ein Unterschied zu einigen afrikanischen Ländern, die auch reich an Rohstoffen sind, aber diese in einem nahezu ausbeuterischen Verhältnis abdrücken, ohne groß selbst zu profitieren. VAE sind übrigens nicht nur das liberalste Golfland, sondern haben auch Konzepte sich nachhaltigen Wohlstand aufzubauen, der nicht von begrenzten Rohstoffen abhängt.

Japan —> das ist etwas komplex, daher werde ich es auf das Wichtigste zusammenbrechen: recht früh hat sich Japan stark in Ostasien durchgesetzt, dort wo eigentlich China die Großmacht war. So konnten sich die Japaner vom Tributsverhältnis zu China als erste Nation lösen. Generell entwickelte sich auch die japanische Armee ziemlich stark und galt phasenweise sogar als bestausgebildeste Armee der Welt. So war Souveränität in Ostasien gesichert. Als erstes „nicht-weißes“ Land durchlebte Japan zudem eine industrielle Revolution, relativ spät im Vergleich zu Europa, jedoch sehr früh im Vergleich zum Rest der Welt. Bei dieser Revolution guckten sich die Japaner viel von den Europäern ab, lernten von ihnen, auch aus ihren Fehlern. Auch wenn Japan sehr lange Zeit ein für Ausländer verschlossenes Land war und nur ausgewählte Ausländer mit Japan handeln durften, so wurde es nach seiner Öffnung sehr offen für wissenschaftliche Erkenntnisse und Know-How aus dem Ausland.
Nach dem zweiten Weltkrieg erlebte die japanische Wirtschaft einen Boom. Technik aus Japan, Autos, Spielkonsolen etc. fanden einen weltweiten Absatzmarkt und machten sogar den US-Amerikanern eine Zeit lang Angst um ihre eigene Wirtschaft.

Südkorea —> ein sogenannter „Tigerstaat“. Das bezeichnet Südkorea, Taiwan, Singapur und Hongkong, die in der Nachkriegszeit eine Art Wirtschaftswunder durchlebten und sich hochentwickelten. Jedoch darf man den Koreakrieg nicht vergessen, nachdem ROK eines der ärmsten Länder der Welt wurde und sich eine neue Stellung in der Welt erkämpfen musste. Jedoch, auch mit Unterstützung ihrer US-Amerikanischen Verbündeten und einer liberalen Wirtschaftspolitik, setzten sich Konzerne aus Südkorea weltweit durch (wer kennt sie nicht, Samsung, Kia und co) und auf ihnen fußt unter anderem der koreanische Wohlstand.

Singapur —> wie ROK, auch ein „Tigerstaat“. Auch hier ist die Sache ein wenig komplex. In der Region Südostasien war Singapur schon immer ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für Handel. Das erkannten auch die Europäer sehr schnell, aber auch andere Volksgruppen. Auch heute ist das nicht ganz anders. Singapur entwickelte sich zu einem bedeutenden Handels- und Finanzplatz in Asien mit liberaler Wirtschaftspolitik.

Das ist alles nur ganz grob angerissen. Zu jedem einzelnen Land könnte man Bände schreiben. Ich hoffe es ist dir nun trotzdem etwas klarer...

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Ein gemeinsamer Binnenmarkt der Staaten Südostasien (Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha, Myanmar, Malaysia, Singapur, Indonesien, Philippinen), verstärkte Zusammenarbeit dieser besagten Staaten, insbesondere in den Bereichen Touristik, Handel, Gesundheit und Bildung. Darüber hinaus soll das Bündnis der Staaten zu einem stabilen Frieden in der Region führen.

Ursprünglich ist das Bündnis aus Reaktion auf den Vietnamkrieg gegründet worden, inzwischen haben sich aber Mitgliedsstaaten und Ziele deutlich vergrößert.

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Wie findet ihr diese hypothetische Begegnung zwischen mir und Göthe?

Göthe stand vor mir. Also der Mann, der seit dem Beginn meines literarischen Schaffens zum zweiten degradiert wurde. Mit traurigem Blick sah er mich an. “Wie konnte so ein Knabe mich nicht nur ersetzen, sondern regelrecht vergessen machen!?” Ich hielt kurz inne um ihn eine präzise, wie auch schonende Antwort zu geben, ohne dabei den Wahrheitsgehalt meiner Aussagen siginifikant zu beeinträchtigen. Ich entgegnete: “Du bist ein Großer, mit deiner Wortgewalt hast du Jahrhunderte geprägt, dass in diesem von physischen Gesetzmäßigkeiten bestimmten Raum, die Zeit immer weitere Produkte, die sich der Literatur verschreiben zu erschaffen vermag, lässt es unmöglich erscheinen nie mehr von einem Menschen der Nachwelt übertroffen zu werden. Göthe schien nachdenklich, ehe er mir entgegnete: “Dann mein Knabe wirst auch eines Tages du übertroffen sein und wirst Zweiter, dann Dritter usw. Ich schaute ihn an und erwiderte: “Nein, manchmal ist diese Welt, die von den uns bekannten Dimensionen beherrscht wird in der Lage Dinge zu erschaffen, die nicht mehr besser gemacht werden können, weil die physikalischen Gesetzesmäßigkeiten und Grenzen nichts besseres mehr zulassen. Daher muss ich mich einer solchen Betrachtung, die geradezu von mir transportiert wurde ausklammern.” Göthe schien als würde er Gott gegenüberstehen, er wurde ehrfürchtig: “Was bist du bloß für ein Mensch? Ein Mensch oder ein Gott?” Ich war enttäuscht von dem Dichter, der so viele zu beeindrucken vermochte. Zumindest in der Zeit, die vor meinem Betreten der Weltbühne lief. Ich beendete die Konversation mit: “Ich bin nicht Gott! Nur weil ich unglaubliches mit meinen Worten zu erschaffen vermag. Ich bin jemand, der sich in den von Gott geschaffenen Möglichkeiten bewegt.” Göthe weinte vor Glück mich erleben zu dürfen und ich verabschiedete mich.

Wie findet ihr den Text?

Ich denke so könnte eine Begegnung zwischen mir und Göthe ablaufen.

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Da ist man auf jeden Fall auf die Zusammenhänge gespannt. Dieser Text würde gut als innerer Monolog oder auch Tagebucheintrag eines Romancharakters durchgehen, von einem Charakter, der sich der Literatur verschrieben hat und entweder (soll es ein lustiger Charakter sein) ein erfolgloser Autor oder (soll es ein eher "ernster" Charakter sein) ein begnadeter Literat mit ausgesprochenem Talent ist. Ich konnte mir die Begegnung zumindest gut bildlich vorstellen. Es war auf jeden Fall unterhaltsam zu lesen.

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Attraktivität verschafft einem Menschen nunmal wirklich Vorteile im Leben. Das fängt in der Kindheit an und schlängelt sich bis in das Berufsleben durch. Besonders in der Pubertät (also zu Schülerzeit) zeigt sich das in einem extremen Ausmaß. Menschen umgeben sich gerne mit Menschen, die sie anziehend finden, das muss nichtmal eine erotische Anziehung sein. Und um Anziehung auf andere Menschen auszuwirken ist Attraktivität natürlich sehr stark von Vorteil. Außerdem, ist ein Mensch besonders attraktiv und bekommt dies auch von seiner Umwelt so suggeriert, dann ist das natürlich ein Bonus für das eigene Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein und Beliebtheit können oft miteinander einhergehen.

Jedoch: die Menschen, die anderen helfen werden sich dadurch auch beliebt machen. Vielleicht nicht auf kurze, aber definitiv auf lange Sicht! Es gibt Faktoren, die viel wichtiger sind als die Attraktivität. Eine Person, die zwar sehr attraktiv, dafür aber sehr ich-bezogen und egoistisch ist, die wird auch nicht sehr beliebt sein, bzw nicht lange beliebt bleiben. Vielleicht ist diese Person beliebt vornerum, aber das ist nur eine oberflächliche Beliebtheit und hinter den Rücken der Person kann es ganz anders aussehen.

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Auskennen nicht konkret bei der Bundesagentur für Arbeit aber allgemein würde ich dir empfehlen anzurufen und kurz nachzufragen. Bereite dich dann auf diesen Anruf aber UNBEDINGT vor, da erste "vorstellungsgesprächsähnliche" Fragen aufkommen könnten.

Zu der Bewerbung: Hast du eine Eingangsbestätigung erhalten? Wenn nein, dann kannst du bei dem Anruf ganz unverbindlich nachfragen, ob deine Bewerbung eingegangen ist. Wenn ja, kannst du nachfragen, ob deine Unterlagen schon geprüft wurden.

Der Vorteil des Anrufs ist zudem, dass du anderen Bewerbern gegenüber hervorstichst, da wohl nicht so viele anrufen werden, wie sich schriftlich bewerben.

Wenn du nicht anrufen möchtest kannst du auch noch eine weitere e-Mail schreiben. Wenn nach 3 Wochen noch keine Rückmeldung kommt, dann ist das völlig in Ordnung nochmal zu schreiben. Werde nur nicht zu penetrant!

Viel Erfolg!

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Hexen gelten als sexy? Das wäre mir neu... der Begriff ist doch eher negativ konnotiert: "Meine Chefin ist ne richtige Hexe!", "Meine Schwiegermutter, Donnerwetter nochmal, das ist ne echte Hexe!" etc. (oft natürlich auch im Scherze gemeint: "meine Tochter, die kleine Hexe, hat mal wieder den ganzen Haushalt auf den Kopf gestellt"). Aber... sexy? Nee, diesen Zusammenhang sehe ich nicht oft. Auch wenn man sagen kann, dass es heutzutage von allem eine "sexy Version" gibt: Krankenschwester, Feuerwehrmann, BademeisterIn etc... da ist es kaum verwunderlich, dass da irgendwann auch die Hexe mit einbezogen wird. Besonders zu solch feierlichen Anlässen wie Karneval/Fasching. Aber ansonsten sind Hexen nicht überdurchschnittlich oft "sexy" dargestellt... meiner Wahrnehmung nach zumindest nicht... und "sexyhexy" ist nunmal ein witziger Reim...

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Nun ja, wir Menschen halten uns wohl oder übel für die Krone der Schöpfung... In Deutschland gelten Tiere dem Gesetz nach immer noch als Sachen (wenn jemand dein Haustier tötet wäre das laut Gesetz somit eine Sachbeschädigung) und Tierrecht ist eine eher niedrige Priorität unserer Gesellschaft. Da haben wir vereinzelt zwar Stimmen, die sich dafür breit machen, das sind aber eher die "Freaks" mit Dreadlocks und Patchworkhosen und nicht die Stimme des Mainstreams. Bspw sparen viele auch lieber beim Fleischkauf als an das Wohl der Tiere zu denken (kaufen sie teureres Fleisch hat das auch meist eher gesundheitliche Gründe, als Respekt vor dem Tier)... Und das obwohl in Deutschland Tiere vergleichsweise gut darstehen! Natürlich ist Deutschland nicht das heilige Land und es gibt auch Länder oder Völker in Ländern, die Tieren weitaus mehr Respekt zollen, aber auch das Gegenteil. Alles zusammengerechnet denke ich, wenn man eine allgemeine Aussage treffen müsste, der Mensch hat durchaus zu wenig Respekt dem Tier gegenüber. Natürlich gibt es viele Ausnahmen und diese "Respektlosigkeit" ist oftmals auch gar nicht mal vorsätzlich gemeint... aber dennoch! Für den Menschen kommt der Mensch als erstes auch wenn da viele Tiere und auf lange Sicht der Mensch sogar selbst drunter leidet...

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Der IQ eines Menschen und die Tatsache ob dieser Mensch religiös/gläubig (wo nochmal ein gewaltiger Unterschied zwischen liegt) ist oder nicht hängt nicht zusammen, denke ich mal. Jedoch haben "kluge" Menschen die Eigenschaft immer alles zu hinterfragen und genau wissen zu wollen und da ist ein "Gott hat die Welt in sieben Tagen erschaffen --> passt schon so" eben nicht wirklich zufriedenstellend. Es wird hinterfragt, angezweifelt... aber, wie du selbst festgestellt hast, auch nicht ausgeschlossen.

Jedoch gibt es auch unmengen an gläubigen hochintelligenten Menschen. Diese handvoll die du jetzt aufgelistet hast zählen nicht dazu, sind aber auch nur Sandkörner in der Wüste der "Intelligenten Menschen" dieser Welt. Du hättest genauso gut drei gläubige "Genies" finden und als Beispiele auflisten können. Gläubig und Intelligenz ist überhaupt kein Widerspruch zueinander. Allerdings neigen Atheisten und Agnostiker in der aufgeklärten Welt oft dazu arrogant und naserümpfend auf Gläubige herabzublicken und zu denken, dass sie die Welt ja ach so viel besser verstanden hätten. Was diese Sparte der Agnostiker und Atheisten jedoch dabei oft nicht bemerken: sie haben selbst nicht viel Ahnung von Wissenschaft und laufen den Wissenschaftlern genauso blind hinterher wie de Starkreligiösen den Priestern damals hinterherliefen. Verstehe mich nicht falsch, auch ich gehöre definitiv eher der Wissenschaftsfront an, denke aber wir sollten uns viel öfter bewusst machen wie wenig wir eigentlich selbst wissen und was eigentlich doch alles nicht wirklich ausgeschlossen werden kann.

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Nun ja, zu gefährlich denke ich nicht. Natürlich gibt es Risiken und Hamburg ist mit Sicherheit reicher an solchen als dein Dorf, aber davon würde ich mich nicht abhalten lassen. Das wäre es mit Sicherheit nicht wert für immer in der goldenen Blase zu bleiben, seine Komfortzone überhaupt nicht zu verlassen. Solange du nicht nachts mit deinen Wertsachen klar erkennbar am Körper durch Problemviertel maschierst, solltest du eigentlich bedenkenlos eine Städtereise auch alleine machen können. Mit 15 schätze ich dich (gefährliche Einschätzung, da ich dich natürlich nicht kenne und die Schere zwischen 15jährigen auch sehr groß ist) dafür als grundsätzlich alt genug ein. Auch ich war in dem Alter in Großstädten unterwegs, teils mit gleichaltrigen Freunden, teils alleine.

Wie andere Vorposter hier schon erwähnten: eine Übernachtung im Hotel ist sicherlich schwierig für einen Minderjährigen. Vielleicht kann das eine Bürgschaft der Eltern regeln, da kenne ich mich aber nicht aus. Aber wenn Hamburg nur 2 Stunden entfernt ist, dann könntest du locker am frühen Morgen hinfahren und abends zurückkehren. Das ist sicherlich eine tolle Erfahrung. Viel Spaß!

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Das ist eine sehr motivierende Einstellung^^ grundsätzlich versuche ich schon diese Einstellung zu leben, im Unmöglichen das für mich Mögliche zu sehen und generell nicht davon auszugehen etwas partout nicht zu können. Das ist jedoch manchmal gar nicht so einfach in der Praxis wie in der Theorie. In manchen Bereichen, in denen man sich schon eingeredet hat, dass sie einem nicht liegen oder in Bereichen in denen man schlechte Erfahrungen machen musste, da hat sich ein gewisses Denken bis ins Unbewusstsein eingebrannt, das es zu bekämpfen gilt!

Alles in allem denke ich , dass wenn ich bedingungslos mit dieser Einstellung leben würde, ich deutlich öfter scheitern würde, da (und das ist ganz natürlich) ich natürlich nicht alles kann, leider auch nicht alles was ich gerne können würde. Aber ist das schlimm? Ich würde sagen nein, manchmal ist der Versuch das was wirklich zählt, denn fällt dieser weg, tja, dann ist ein Erfolg ausgeschlossen. Auf der anderen Seite nämlich glaube ich, dass ich vielleicht deutlich öfter scheiterte, jedoch dafür mehr und vor allem zufriedenstellendere Erfolge im Leben hätte für die sich das Scheitern lohnen würde.^^

An sich: es ist wichtig sich von dem "ich kann das nicht"-Gedanken nicht einnehmen zu lassen. Wenn man etwas wirklich möchte, dann sollte man es machen! Klappt es dann? Nein, natürlich nicht zu hundert Prozent. Vielleicht ist es sogar eher unwahrscheinlich. Aber Hand aufs Herz: lohnt sich das Risiko nicht öfter einzugehen als man es tatsächlich eingeht?

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Nun, ich denke, dass sich das noch lohnt. Die sind im Preis-Leistungsvergleich auch gar nicht mal so schlecht. Jedoch: ob Microsoft Huawei in Zukunft noch unterstützt, das ist noch nicht bekannt.

Für die Huawei-Smartphones gilt jedoch: die Android-Lizenz ist ihnen entzogen worden, was die Reaktion auf das Verbot der US-Regierung ist, mit Huawei als US-Amerikanischer Konzern Geschäfte zu machen. Da Microsoft auch ein US-amerikanisches Unternehmen ist läge es zumindest nahe, dass auch die Windows-Lizenz für Huawei künftig entfällt. Microsoft selber hat das aber noch nicht bestätigt.

Dennoch: Huawei-Laptops lohnen sich auch ohne Windows, würde ich meinen, es gibt andere Betriebssysteme, Linux beispielsweise, die in den meisten Punkten mindestens genauso gut sind. Außerdem soll ein eigenes Betriebssystem von Huawei folgen, das bestimmt mit Windows mithalten kann. Ist dir Windows als Betriebssystem wichtig, dann greife zu einer Alternative.

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