Wie ist eigentlich die Welt entstanden?

17 Antworten

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Die Welt entstand nicht direkt beim Urknall, sondern viel später. Und gleich der erste Satz der Bibel (Gen. 1.1) spricht von einem Anfang und der Neuentstehung (,,Erschaffung", hebr. bara) von Raum, Zeit und Materie (,,Himmel und Erde"), was der heutigen Urknalltheorie entspricht. Diese wurde zunächst sogar aufs Äußerste abgelehnt, weil sie zu ,,biblisch" anmutete!

Aber Gott muss auch irgendwie enttanden sein

In ein solches Dilemma führt über kurz oder lang jedes Weltentstehungsmodell, egal ob man an den Anfang Gott, den Urknall oder ein rosa Kaninchen setzt. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Gotthypothese.

Woher ich das weiß:Recherche

Man könnte den Urknall auch als Schöpfungsknall bezeichnen.

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Wenn Materie auf Antimaterie trifft entstehen bei der Annulation zwei Lichtstrahlen, welche in entgegengesetzte Richtungen fliegen. Wenn man die kinetische Engergie dieser beiden Lichtstrahlen betrachtet hat man einmal +1x und einmal -1x. +1 und -1 ist nur eine Art 0 darzustellen. Vielleicht ist unser Universum auch nur eine Möglichkeit null dazustellen.

Woher ich das weiß:Hobby – Mitglied im satanischen Tempel

Die Annahmeist, dass es ein geringes Ungleichgewicht von Materie und Antimaterie gab. Bei der Annihilation ist also ein Teil Materie übrig geblieben. Diese bildet nun unser Universum.

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Nicht der Urknall hat die Welt geschaffen. Die Welt entstand einige Millionen Jahre nach dem Urknall. Das hat sich völlig natürlich zugetragen. Material ist in die Umlaufbahn der Sonne geraten und hat sich dort durch Eigengravitation langsam zu immer größeren Massen verbunden, ähnlich wie Schneeflocken unter den richtigen Bedingungen aneinander kleben und immer größer werden können.

Ein Gott war dazu nicht notwendig.

Der Urknall war im Übrigen nicht der Beginn der Existenz. Schon vorher gab es etwas, das wir Singularität nennen und was alle Voraussetzungen für den Urknall enthielt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Recherchen und Forschungen
Das hat sich völlig natürlich zugetragen.

Aha - und was natürlich ist, das war vor dem "Urknall" schon festgelegt.

vorher gab es etwas, das wir Singularität nennen

Ein anderes Wort für "Nichtwissen" mit dem sich jeder wichtig tut der meint, andere belehren zu können.

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@Viktor1

Singularität ist kein "Nichtwissen", sondern ein Zustand in dem das ganze Universum, bzw. das Proto-Universum an einem Punkt konzentriert war. Alles danach ist Unwissenheit, aber das gibt die Wissenschaft auch offen zu, denn so weit konnten wir bisher nicht forschen.

Ja, was "natürlich" war, war bereits vor dem Urknall schon festgelegt.

Für den Urknall gibt es Beweise, für irgendwelche außerirdischen kosmischen Zauberer nicht.

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@Andrastor
Singularität ist kein "Nichtwissen"

Oh doch - man weiß dies eben nicht - im Gegensatz zu dir natürlich.
In der Mathematik wird sinnigerweise eine Definitionslücke in einer Funktion so benannt.

Für den Urknall gibt es Beweise,

nein, nur eine Theorie welche aufgrund der Extrapolation von begrenzten Beobachtungen gestaltet wurde.

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@Viktor1

Du irrst in beiden Punkten, ich rate dir dich mal objektiv und wissenschaftlich zu informieren und nicht immer religiös und verblendet.

Ich habe zu dem Thema nichts mehr zu sagen, wenn du noch das letzte Wort haben willst, tu dir keinen Zwang an.

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@Andrastor
nicht immer religiös und verblendet.

Ich habe hier nicht "religiös" geantwortet sondern sachlich.
Meine Aussagen dazu haben mit Religion und Glaube nicht das Geringste zu tun.
Du aber bezeichnest Aussagen als wissenschaftlich, welche so nun wirklich noch weitgehend nicht belegt sind und ständig von seriösen Wissenschaftlern hinterfragt werden, direkt, oder dadurch, daß man eben noch nach Beweisen oder Verstehen ! sucht für das was man theoretisch "gestaltet" hat.
Du glaubst daran, daß man dies schon erkannt hat und du dies verstanden hättest.
Soviel Glaube ist mir nicht eigen.

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@Viktor1

Und ich rate Dir dringend, dass Du Dich erstmal mit dem Begriff "Theorie" beschäftigst, bevor Du hier weiter solchen Unsinn verbreitest. In der Wissenschaft wird dieser nämlich ganz anders definiert, als in unserem umgangssprachlichen Alltag.

https://www.spektrum.de/astrowissen/theorie.html

Die Urknalltheorie selbst, beschreibt übrigens überhaupt nicht den Urknall, sondern die Ereignisse von Sekundenbruchteilen nach dem Urknall bis zur heutigen Zeit. Und diese Theorie kann heute sehr wohl anhand von Beobachtungen und stichhaltigen Belegen beschieben werden. Dafür bedarf es keinen Gott mehr. Dazu besteht ein breiter Konsens bei allen Wissenschaftlern, egal ob diese gläubig sind oder Atheisten.

Was allerdings der Urknall ist und was in ausgelöst hat, das beschreibt die Urknalltherie überhaupt nicht. Möglich wäre hier natürlich auch Gott. Aber zu Gott und theologischen Fragen gibt die Wissenschaft keinerlei Aussage. Wann begreift ihr das endlich mal !!!

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@Bluemie
Und ich rate Dir dringend...

Ich weiß, wie in der Wissenschaft Theorie definiert wird.
"In der Wissenschaft bezeichnet Theorie ... ein System wissenschaftlich begründeter Aussagen, das dazu dient, Ausschnitte der Realität und die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten zu erklären" (Text aus WIKI)
Deine albernen Belehrungen brauch ich nicht.
Die Urknalltheorie ist ein solche , egal ob sie nun den "Auslösungsfall" ausläßt oder nicht.

Aber zu Gott und theologischen Fragen gibt die Wissenschaft keinerlei Aussage. Wann begreift ihr das endlich mal !!!

Nein - ihr - hier genauer du - solltet mit blöden Rundumschlägen aufhören wen euch (dir) nichts Gescheites einfällt.
Meine Aussagen - ich habe dies schon deutlich gemacht - berühren Glaube überhaupt nicht und sollten auch nichts in dieser Richtung vermuten.
Nur ihr (du) in euer Einfalt seid nicht fähig Beträge so aufzunehmen wie sie gebracht werden und vermutet bei jedem, der eueren (deinen) Glauben an die Urknalltheorie hinterfragt, daß er Ereignisse der Seins-Entstehung - ob nachgewiesen oder nur theoretisch beschrieben - eben mit einem anderen Glauben an eine höhere Macht abstreitet.

besteht ein breiter Konsens

eher doch ein breiter Glaube, von Wissenden und Angelernten - daß diese Theorie so zutreffen könnte, auch wenn man noch sehr viel Klärungsbedarf (z.bsp. eben die Auslösung oder die nicht passende beschleunigte Expansion u.a) hat.
Tatsache ist - wir wissen nicht.
Überlegungen/"Theorien" in eine andere Richtung sind für mich überzeugender.

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@Viktor1

Es bleibt dabei - Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu tun.

Deine albernen Belehrungen
solltet mit blöden Rundumschlägen

Wenn Du mit Deinen Argumenten nicht mehr weiter kommst, solltest Du nicht beleidigend werden.

Ich merke aber, es macht keinen Sinn, mit jemanden wie Dir sachlich zu diskutieren. Deshalb beende ich die Diskussion.

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Wenn man sich Gedaken über die Entstehung von Gott macht, ist das für Menschen eine Stufe zu hoch: Das Weltall (Diesseits) lässt sich (theoretisch) erforschen, das Jenseits nicht.

Wenn im Diesseits alles seine Ursache hat, also auch der Urknall, so muss dasselbe nicht im Jenseits für Gott gelten. Frage ihn nach deinem Tod nach weiteren Einzelheiten ;-). Erst aus der Jenseitssicht wirst du imstande sein, das alles zu verstehen.

Wenn es eh keinen Sinn macht über etwas außerhalb des Universums nachzudenken, und Gott da sein soll, wieso sollten wir dann überhaupt davon ausgehen, das es ihn gibt?

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@Lamanini

Nun Gott ist ja nicht nur für die Unermesslichkeit der Schöpfung zuständig, sondern für fast alle Belange unseres Daseins. Selbst den Leute, die mit Ihm engstens verbunden sind und ein intensives Gebetsleben führen erzählt er nicht alles. Vieles auch innerweltliches wird noch lange ein Geheimnis bleiben müssen.

Es bleibt Dir aber unbenommen ganz tief in die Kosmologie und die Physik einzusteigen. Da wirst Du schnell merken, dass unser Erkenntnisgrenzen in uns Menschen begründet liegen und weniger darin, dass Gott uns etwas vorenthält.

So auch die Beschäftigung mit der Bibel. Da kann man ganz tief einsteigen und Erkenntnis über Erkenntnis sammeln. Aber man kommt an kein Ende, wo man sagen kann: Ich weiss alles.

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@ProfFrink

Unsere „Erkentnissgrenzen“ bewegen sich seit hunderten von Jahren immer weiter weg.

Und wo schließt man von „wir wissen nicht alles“ zu „Gott existiert“?

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@Lamanini

Mit "Erkenntnisgrenze" meine ich nicht den Wissenszuwachs, sondern ein Erkenntnisgrenze die zu ersten mal mit Entdeckung der Quantenmechanik offenbar wurde. Begriffe wie "Lokalität" werden da plötzlich relativiert. Gewohnte Materie muss man sich wie ein vieldimensionales Wellengemisch vorstellen. Und doch sind es Teilchen. Wir tun uns bis heute schwer diese Dinge treffsicher zu beschreiben. Auch mit unseren Formel. Sie beschreiben sehr schön die Zusammenhänge der Quantenmechanik, andere Formelsätze haben wir für die Makrophysik. Aber was ist dazwischen. Ich freue mich bereits wenn endlich die "theory of everything", die Weltformel gefunden ist. Aber all das verändert nicht unsere "Erkenntnisgrenze". Vielleicht hilft Dir folgender Artikel, der das sehr schön beschreibt.

http://www.stuttgarter-schule.de/bense_diss.pdf

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@ProfFrink

Diese Erkenntnisgrenzen die du meinst sind auch für einen Gott bindend. Nach den heisenberschen Unschärferelationen ist es z.B. unmöglich, Ort und Bahn eines Quantenteilchens beliebig genau zu bestimmen. Womit Allmächtigkeit und Allwssend schon als theoretische Möglichkeit ausscheiden. Wenn du dich entschließt dieses Wissen aus diesen Kategorien auszuschließen, wie es manche Leute mit dem Zeichnen eines eckigen Kreises machen, weil dieser per Definition unmöglich ist, dann stellt dieses Wissen auch keine Erkenntnisgrenze für uns da.

Wenn du diese Dinge als Beweis nimmst, das wir niemals alles verstehen können, kann Gott es auch nicht.

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@ProfFrink
dass unser Erkenntnisgrenzen in uns Menschen begründet liegen

Falsch. Wir haben diese Grenze immer weiter verschoben. Mit jeder Erkenntnis ist sie weiter hinaus gerückt.

Stand der Dinge ist, dass wir nicht hinter Ereignishorizonte blicken können. Hier wird die Grenze aber immer von den Naturgesetzen gezogen. Unser (Un)Vermögen hat hier gar keine Relevanz.

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@Lamanini

Wenn es für Gott Grenzen der Erkenntnis oder Grenzen des Eingreifens gäbe, dann müsste er sofoft aufhören Gott zu sein. Da wo Menschen anfangen Gott definieren zu wollen, da fängt Religion an. Und Religion ist rundweg abzulehnen. Es geht auch nicht darum mit unseren Erkenntnisgrenzen Gott beweisen zu wollen. Das wäre lächerlich. Es gibt immer Erkenntnisgrenzen zweierlei Art. Die einen Dingen kann man erforschen und ähnlich wie ein Rätsel knacken. Andere Dinge wiederum bleiben ein Geheimnis und bleiben mit menschlichen Mitteln unbeantwortbar. Aber auch das muss einen Menschen nicht zum Glauben zwingen, der das nicht will.

Mit den Beweisen ist das so eine Sache. Jesus hat unzählige Menschen von Krankheiten geheilt. In drei Fällen hat er sogar Tote zum Leben zurückgerufen, weil er die Macht hatte das zu tun. Trotzdem kamen die Pharisäer und wollten von ihm ein Zeichen seiner Gottessohnschaft. Er hat ihnen kein Zeichen gegeben. Es hätte ihnen auch nicht zum Glauben verholfen. Denn sie waren grundsätzlich auf "anti" gepolt. Das hätte sie sich ehrlicherweise einfach eingestehen sollen. Wer sagt "Ich will nicht!" den lässt Gott auch in Ruhe. Tragisch wird es nur wenn man Gott endgültig los ist.

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@ProfFrink
Wenn es für Gott Grenzen der Erkenntnis oder Grenzen des Eingreifens gäbe, dann müsste er sofoft aufhören Gott zu sein. Da wo Menschen anfangen Gott definieren zu wollen

Hast du doch gerade gemacht. Du „zwingst“ Gott dazu, allwissend zu sein, da er sonst dir nicht göttlich genug wäre.

Du scheinst da was nicht richtig zu verstehen. Es ist unmöglich, alle Eigenschaften eines Quantenteilchens zu kennen. Nicht weil wir nicht gut genug sind sie zu messen, sondern weil die Genauigkeit mancher ihrer Eigenschaften die Genauigkeit anderer beeinflusst. Wenn du einen Teil genau bestimmst, kannst du das nicht mehr mit dem anderen Teil. Guck dir mal die heisenbergschen Unschärferelationen bezogen auf Impuls-Ort-Unschärfe an.

Wenn dein Gott den Ort eines Quantenteilchens jederzeit kennen könnte kann es keine Superposition einnehmen und damit nicht mit sich selber interferieren um so die typischen Interferenzbilder zu erzeugen, die wir sehen. Ohne die Möglichkeit eine Superposition einzugehen, da ein Gott ihre Orte durch kennen dieser erzwingen würde, würden Atome auseinander fallen, da ihre Elektronen nicht mehr durch die einzelnen Wahrscheinlichkeitsräume wechseln könnten. Ein allwissender Gott würde das Universum zerstören, indem er den Zerfall von Protonen verhindern da sie sich nicht die Masse nach den Energie-Zeit-Unschärferelationen formen könnte, um das (W-)-Teilchen zu bilden, und somit würde unsere Sonne keine Kernfusion betreiben können, da sich keine Neutronen mehr bilden und die Elektronen niemals den Potentialtopf verlassen könnten.

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@Lamanini

Ich kenne die Heisenbergsche Unschärferelation nur allzu genau. Habe sie nochmal in der Nachrichtentechnik erlebt, wo es auch nicht gelingt gleichzeitig eine Aussage über den zeitlichen Verlauf eines Signals zu machen und eine Aussage über das genau Spektrum. Je genauer man das eine kennt, desto ungenauer das andere. Ja-ja. Das alles ist Bestandteil der Schöpfung. Auch über all diese Dinge hat Gott eine ganz andere Perspektive, die wir uns nicht einmal im entferntesten vorstellen können. Wir sprechen hier über physikalische Phänomene, die zwingend so ablaufen müssen. Die Naturgesetze eben. Aber ich kann mir auch noch eine Realität darüber vorstellen, die noch viel substanzvoller ist und am Ende vielleicht herauskommt, dass z.B. die Heisenbergsche Unschärferelation nur eine Erscheinungsform eines noch viel fundamentaleren Naturgesetzes ist. - Weisst Du wir streiten uns darum, ob mir Gott nicht göttlich genug ist oder ich ihn zu etwas "zwingen" will und wie er sein sollte. - Weisst Du: Wir machen uns ein Bild von Gott und am Ende ist er ganz anders. So glaubten die Juden an den kommenden Messias. Er kam aber unerwartet als Baby in diese Welt, hat sich auch nicht erwartungsgemäss bei der religösen Oberschicht gemeldet, sondern bei den einfachen Cowboys draussen bei dem Vieh. Als er am Kreuz unsere Schuld auf sich nahm, war überhaupt nichts Göttliches mehr sichtbar. Er war unansehnlich. Bei seiner Wiederkunft werden wir uns wieder wundern mit welcher unbezingbaren Machtfülle und Herrlichkeit er kommen wird. Und so wie der Herr so ist auch das Geschirr, sagt das Sprichwort. Bei jedem neu entdeckten Naturphänomen staunen wir wieder neu, dass alles ganz anders ist. Als man durch Vermessung weit entfernter Typ1a-Supernovae erkannt hat, dass sich das Universum sogar beschleunigt ausdehnt ist den Kosmologen ja fast die Kinnlade heruntergefallen.

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@ProfFrink

Wenn man seine Meinung mit Mystizität und Unerklärlichkeit begründet, hat man am Ende gar nichts begründet.

Wie gesagt, egal wie Gott diese Werte kennen würde, es würde zu einem Zusammenbruch unseres Universums führen.

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@ProfFrink

Sehr interessante Ausführungen, denen ich mich weitgehend anschließe. Nur dass Relgion rundweg abzulehnen ist, halte ich für übertrieben. Man darf nur keine als die alleinige und volle Wahrheit ansehen.

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Das Weltall (Diesseits) lässt sich (theoretisch) erforschen, das Jenseits nicht.

Richtig. Etwas, das nicht existiert, kann man nicht erforschen.

Es gibt keine bekannten Wechselwirkungen eines Jenseits mit unserer Realität. In diesen Fällen ist es immer vernünftig, von einer Nichtexistenz auszugehen. Selbst wenn es existierte, wäre es ohne Wechselwirkung irrelevant.

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Ja, das ist das Problem der Götterreligionen. Auf der einen Seite behaupen sie, es muss einen Schöpfer des Universums geben, weil es einen Schöpfer (Auslöser) brauchte. Aber wenn alles eine Ursache braucht, dann muss auch so ein Schöpfer geschöpft worden sein. Von wem?

Laut Wissenschaft gab es aber kein "vor dem Urknall", weil auch die Zeit als Dimension erst mit dem Urknall entstanden ist. Als Beleg dafür gilt, dass in einem schwarzen Loch die Zeit stehen bleibt, also nicht mehr exisitiert.

Zitat: Laut Wissenschaft gab es aber kein "vor dem Urknall"

Das ist aber kein Gegenbeweis für die Existenz Gottes.

Im Gegenteil: Die Zeitlosigkeit schon im Materiellen passt hervorragend zu der Vermutung, dass Gott zeitlos ist. Letzteres wurde immer als "unlogisch" abgetan. Jetzt traut man sogar bestimmten Schöpfungsphänomenen die Zeitlosigkeit zu.

Die Zeitlosigkeit ist auch kein Hebel gegen die Regel, das alles in der Schöpfung seine Ursache haben muss. Andererseits lässt die Zeitlosigkeit Gottes auch nicht den Schluss zu, dass auch er eine Ursache gehabt haben muss.

Zeitlosigkeit ist übrigens nicht identisch mit Stasis. Auch in der Zeitlosigkeit kann es Abläufe (z.B. zyklische) geben, so dass man zwar von "vorher" sprechen kann, aber ohne dass man das zeitlich quantifizieren kann.

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@RudolfFischer

Ja, Religionen schaffen es immer, sich in neue Erkenntnisse irgendwie hineinzumogeln.

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@RudolfFischer
Das ist aber kein Gegenbeweis für die Existenz Gottes.

Die Existenz (eines) Gottes muss auch nicht widerlegt werden. Solange die Existenz keines Gottes belegt ist, ist dieser nicht Gegenstand nutzvoller und sinnvoller Arbeit.

Im Gegenteil: Die Zeitlosigkeit schon im Materiellen passt hervorragend zu der Vermutung, dass Gott zeitlos ist.

Das, was du ansprichst, ist keine "Vermutung", sondern eine Zuweisung von Eigenschaften.

Die Zeitlosigkeit ist auch kein Hebel gegen die Regel, das alles in der Schöpfung seine Ursache haben muss.

Die "Schöpfung"? Was für eine "Schöpfung"? Wovon sprichst du?

Andererseits lässt die Zeitlosigkeit Gottes auch nicht den Schluss zu, dass auch er eine Ursache gehabt haben muss.

Genau so wenig muss die Entstehung des Universums eine Ursache haben.

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@RudolfFischer
dass Gott zeitlos ist.

Das würde unweigerlich bedeuten, dass dieser Gott absolut statisch ist. Jede Veränderung ist untrennbar mit einem Zeitablauf verbungen. In einer Zeitlosigkeit gibt es keine Veränderungen.

Also ist Deine Vorstellung von einem Gott etwas, was in Stasis gefangen ist, bis diese dann im Urknall durch die Werdung von Zeit aufgehoben wird.

Logische Folge ist: Der Urknall hat Gott geschaffen.

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Als Beleg dafür gilt, dass in einem schwarzen Loch die Zeit stehen bleibt, also nicht mehr exisitiert

Nicht wirklich.

Wir können nur nicht messen, was in einem SL vor sich geht.

Allerdings "spürt" ein SL durchaus die Zeit: erstmal wächst es (zeitabhängig), aber zuletzt verdampft es auch - durch Hawking-Strahlung.

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