Wie ist eigentlich die Welt entstanden?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Welt entstand nicht direkt beim Urknall, sondern viel später. Und gleich der erste Satz der Bibel (Gen. 1.1) spricht von einem Anfang und der Neuentstehung (,,Erschaffung", hebr. bara) von Raum, Zeit und Materie (,,Himmel und Erde"), was der heutigen Urknalltheorie entspricht. Diese wurde zunächst sogar aufs Äußerste abgelehnt, weil sie zu ,,biblisch" anmutete!

Aber Gott muss auch irgendwie enttanden sein

In ein solches Dilemma führt über kurz oder lang jedes Weltentstehungsmodell, egal ob man an den Anfang Gott, den Urknall oder ein rosa Kaninchen setzt. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Gotthypothese.

Woher ich das weiß:Recherche

Man könnte den Urknall auch als Schöpfungsknall bezeichnen.

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Tja. Schwierige Entscheidung.

Wer ist wohl glaubwürdiger? Die Wissenschaft, die die Dinge in der Welt beobachtet, zählt, wiegt, misst oder ausrechnet, oder ein Buch voller alter Geschichten, aus einer Zeit, als die Menschen es knapp hingekommen haben, Bronze zu erzeugen, aber ansonsten an Mythen über Götter und Monster und böse Geister glaubten?

Denk mal scharf nach.

Das Buch! ;)

Wissenschaftler können nicht alles verstehn oder wissen manche sachen sind zu hoch für uns menschen!

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Wenn Materie auf Antimaterie trifft entstehen bei der Annulation zwei Lichtstrahlen, welche in entgegengesetzte Richtungen fliegen. Wenn man die kinetische Engergie dieser beiden Lichtstrahlen betrachtet hat man einmal +1x und einmal -1x. +1 und -1 ist nur eine Art 0 darzustellen. Vielleicht ist unser Universum auch nur eine Möglichkeit null dazustellen.

Woher ich das weiß:Hobby – Mitglied im satanischen Tempel

Die Annahmeist, dass es ein geringes Ungleichgewicht von Materie und Antimaterie gab. Bei der Annihilation ist also ein Teil Materie übrig geblieben. Diese bildet nun unser Universum.

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... durch denn Urknall ...

Nein, das behauptet keiner. In oder mit einem Urknall, Ursache unbekannt.

... kann ja nicht ...

"kann ja nicht" und "muss doch" sind keine Argumente, waren es nie und werden es nie sein.

... durch Zufall entstanden ...

Behauptet keiner.

Kurz gesagt: Man weiß nicht, wie die Welt entstanden ist, man weiß nicht mal, was sie genau ist.

Die Frage ist, wie du damit umgehst, es nicht zu wissen. Zumindest für dieses Leben ist das auch egal.

Die Frage nach der Entstehung der Welt ist vielen nur deswegen so wichtig, weil sie - vielleicht auch nur in den abrahamitischen Religionen - aufs Engste mit der Stellung des Menschen und seinen Aussichten nach dem Tod verbunden ist.

Nicht der Urknall hat die Welt geschaffen. Die Welt entstand einige Millionen Jahre nach dem Urknall. Das hat sich völlig natürlich zugetragen. Material ist in die Umlaufbahn der Sonne geraten und hat sich dort durch Eigengravitation langsam zu immer größeren Massen verbunden, ähnlich wie Schneeflocken unter den richtigen Bedingungen aneinander kleben und immer größer werden können.

Ein Gott war dazu nicht notwendig.

Der Urknall war im Übrigen nicht der Beginn der Existenz. Schon vorher gab es etwas, das wir Singularität nennen und was alle Voraussetzungen für den Urknall enthielt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Recherchen und Forschungen
Das hat sich völlig natürlich zugetragen.

Aha - und was natürlich ist, das war vor dem "Urknall" schon festgelegt.

vorher gab es etwas, das wir Singularität nennen

Ein anderes Wort für "Nichtwissen" mit dem sich jeder wichtig tut der meint, andere belehren zu können.

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@Viktor1

Singularität ist kein "Nichtwissen", sondern ein Zustand in dem das ganze Universum, bzw. das Proto-Universum an einem Punkt konzentriert war. Alles danach ist Unwissenheit, aber das gibt die Wissenschaft auch offen zu, denn so weit konnten wir bisher nicht forschen.

Ja, was "natürlich" war, war bereits vor dem Urknall schon festgelegt.

Für den Urknall gibt es Beweise, für irgendwelche außerirdischen kosmischen Zauberer nicht.

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@Andrastor
Singularität ist kein "Nichtwissen"

Oh doch - man weiß dies eben nicht - im Gegensatz zu dir natürlich.
In der Mathematik wird sinnigerweise eine Definitionslücke in einer Funktion so benannt.

Für den Urknall gibt es Beweise,

nein, nur eine Theorie welche aufgrund der Extrapolation von begrenzten Beobachtungen gestaltet wurde.

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@Viktor1

Du irrst in beiden Punkten, ich rate dir dich mal objektiv und wissenschaftlich zu informieren und nicht immer religiös und verblendet.

Ich habe zu dem Thema nichts mehr zu sagen, wenn du noch das letzte Wort haben willst, tu dir keinen Zwang an.

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@Andrastor
nicht immer religiös und verblendet.

Ich habe hier nicht "religiös" geantwortet sondern sachlich.
Meine Aussagen dazu haben mit Religion und Glaube nicht das Geringste zu tun.
Du aber bezeichnest Aussagen als wissenschaftlich, welche so nun wirklich noch weitgehend nicht belegt sind und ständig von seriösen Wissenschaftlern hinterfragt werden, direkt, oder dadurch, daß man eben noch nach Beweisen oder Verstehen ! sucht für das was man theoretisch "gestaltet" hat.
Du glaubst daran, daß man dies schon erkannt hat und du dies verstanden hättest.
Soviel Glaube ist mir nicht eigen.

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@Viktor1

Und ich rate Dir dringend, dass Du Dich erstmal mit dem Begriff "Theorie" beschäftigst, bevor Du hier weiter solchen Unsinn verbreitest. In der Wissenschaft wird dieser nämlich ganz anders definiert, als in unserem umgangssprachlichen Alltag.

https://www.spektrum.de/astrowissen/theorie.html

Die Urknalltheorie selbst, beschreibt übrigens überhaupt nicht den Urknall, sondern die Ereignisse von Sekundenbruchteilen nach dem Urknall bis zur heutigen Zeit. Und diese Theorie kann heute sehr wohl anhand von Beobachtungen und stichhaltigen Belegen beschieben werden. Dafür bedarf es keinen Gott mehr. Dazu besteht ein breiter Konsens bei allen Wissenschaftlern, egal ob diese gläubig sind oder Atheisten.

Was allerdings der Urknall ist und was in ausgelöst hat, das beschreibt die Urknalltherie überhaupt nicht. Möglich wäre hier natürlich auch Gott. Aber zu Gott und theologischen Fragen gibt die Wissenschaft keinerlei Aussage. Wann begreift ihr das endlich mal !!!

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@Bluemie
Und ich rate Dir dringend...

Ich weiß, wie in der Wissenschaft Theorie definiert wird.
"In der Wissenschaft bezeichnet Theorie ... ein System wissenschaftlich begründeter Aussagen, das dazu dient, Ausschnitte der Realität und die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten zu erklären" (Text aus WIKI)
Deine albernen Belehrungen brauch ich nicht.
Die Urknalltheorie ist ein solche , egal ob sie nun den "Auslösungsfall" ausläßt oder nicht.

Aber zu Gott und theologischen Fragen gibt die Wissenschaft keinerlei Aussage. Wann begreift ihr das endlich mal !!!

Nein - ihr - hier genauer du - solltet mit blöden Rundumschlägen aufhören wen euch (dir) nichts Gescheites einfällt.
Meine Aussagen - ich habe dies schon deutlich gemacht - berühren Glaube überhaupt nicht und sollten auch nichts in dieser Richtung vermuten.
Nur ihr (du) in euer Einfalt seid nicht fähig Beträge so aufzunehmen wie sie gebracht werden und vermutet bei jedem, der eueren (deinen) Glauben an die Urknalltheorie hinterfragt, daß er Ereignisse der Seins-Entstehung - ob nachgewiesen oder nur theoretisch beschrieben - eben mit einem anderen Glauben an eine höhere Macht abstreitet.

besteht ein breiter Konsens

eher doch ein breiter Glaube, von Wissenden und Angelernten - daß diese Theorie so zutreffen könnte, auch wenn man noch sehr viel Klärungsbedarf (z.bsp. eben die Auslösung oder die nicht passende beschleunigte Expansion u.a) hat.
Tatsache ist - wir wissen nicht.
Überlegungen/"Theorien" in eine andere Richtung sind für mich überzeugender.

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@Viktor1

Es bleibt dabei - Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu tun.

Deine albernen Belehrungen
solltet mit blöden Rundumschlägen

Wenn Du mit Deinen Argumenten nicht mehr weiter kommst, solltest Du nicht beleidigend werden.

Ich merke aber, es macht keinen Sinn, mit jemanden wie Dir sachlich zu diskutieren. Deshalb beende ich die Diskussion.

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