Findet ihr, dass sich Wissenschaft und Religion ergänzen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man sollte meiner Meinung nach immer in ihr einen Unterschied finden doch manche können sie auch ergänzen das kommt ganz drauf an,verdrehst du Realitäten die feststehen oder Spekulierst du über Unwissendes?Oder betest du einfach nur?All das macht einen großen Unterschied.Möglichkeiten wie Wahrheiten,grenzenlos.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Die Naturwissenschaft ist erklärungsmächtiger aufgrund der empirischen Überprüfbarkeit. Sie hat in den vergangenen Jahrhunderten natürliche Erklärungen für Phänomene geliefert, die an religiösen Weltbildern und Vorstellungen gerüttelt haben. Technik und Naturwissenschaft bestimmen unseren Alltag. Aktuell erkennbar z.B. an der Politik, die sich an dem orientiert, was die Virologen und nicht die Kirchenvertreter sagen.

Dennoch beantwortet die Naturwissenschaft nur Fragen, die das WIE betreffen. Die Fragen nach dem WARUM kann die Wissenschaft nicht beantworten. Hier kommen Religionen ins Spiel, aber die können diese Fragen auch nicht beantworten. Sie vertreten einen Glauben, der m.E. auf einem dünnen Fundament steht. Besser als Glaube ist es, die Dinge zu hinterfragen. Aber als Teil der Welt wird es uns nicht gelingen, uns und die Welt umfassend zu erklären.

Nein.

Die Religionen sind viele Jahrhunderte mit Schwert und Feuer gegen die Wissenschaften vorgegangen.

Wissenschaft muss frei von religiösen Ansichten sein, denn Religion ist unwissenschaftlich.

Das sehen sogar Naturwissenschaftler so, die grundsätzlich schon an "Gott" glauben.

Zum Beispiel frei nach Prof. Harald Lesch, der gleichzeitig Astronom und evangelischer Christ ist: "Es gibt keine Gottes-Variable in der Physik!"

Ich denke, beides ergänzt sich. Die Wissenschaft versucht, die sichtbare Welt zu erklären. Die Religion zwar auch, aber eher auf moralischer Ebene. Geschichten wie die von Adam und Eva bis hin zu den Taten Jesu zeigen durch Symbole und Metaphern die Vorteile moralischen und die Nachteile unmoralischen Handelns auf und welche Handlungen wie zu kategorisieren sind.

Kein Widerspruch!

Sondern Ergänzung!

Max Planck, der bedeutende Physiker und Nobelpreisträger sagte 1937: "Im Gegensatz dazu [der Methodik des religiösen Menschen] ist für den Naturforscher das einzig primär Gegebene der Inhalt seiner Sinneswahrnehmungen und der daraus abgeleiteten Messungen. Von da aus sucht er sich auf dem Wege der induktiven Forschung Gott und seiner Weltordnung als dem höchsten, ewig unerreichbaren Ziele nach Möglichkeit anzunähern. Wenn also beide, Religion und Naturwissenschaft, zu ihrer Betätigung des Glaubens an Gott bedürfen, so steht Gott für die eine am Anfang, für die andere am Ende alles Denkens. Der einen bedeutet er das Fundament, der anderen die Krone des Aufbaus jeglicher weltanschaulicher Betrachtung."

Albert Einstein sagte:

"Jedem tiefen Naturforscher muß eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorzustellen vermag, daß die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum erstenmal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. - Die gängige Vorstellung, ich sei Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen."

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