Eine Billigung des russischen Angriffskrieges könnte laut § 140 Absatz 2 StGB durchaus strafbar sein.

Eine Umfrage mit "Putin ist ein böser Mensch" wird sicherlich nicht ausreichend sein.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__140.html

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Könnte durch Macron betonte Entschlossenheit Frankreichs schon Wirkung gezeitigt haben?

Eine Versammlung selbst ernannter "Parlamentarier" aus der von der Republik Moldau abgespaltenen Region Transnistrien hat Russland um Hilfe gebeten.

Auf den ersten Blick erinnert das fatal an frühere "Bitten", die Moskau als Vorwand für ein militärisches Eingreifen gedient haben – vom August 1968 in der Tschechoslowakei bis zum Februar 2022 in der Ukraine.

In seiner heutigen Rede an die russische Nation ist Putin darauf aber nicht eingegangen. Es scheint nun doch weder darum zu gehen, Moldau in den Krieg in der Ukraine hineinzuziehen, noch um eine Annexion des Gebiets durch Russland.

Putin warnt jetzt nur vor Bodentruppen in der Ukraine

Konkret warnte Putin die Nato-Staaten davor, Militärkontingente in die Ukraine zu entsenden, um gegen russische Truppen zu kämpfen. Die Folgen eines solchen Schrittes könnten tragisch sein, sagte er.

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Macrons Äußerungen stellen sich dar als eine deutliche Abkehr von der starrköpfigen Haltung der westlichen Verbündeten Kiews in Bezug auf die mögliche Entsendung ihrer Soldaten in die Ukraine. Da weitere Finanzmittel für die Ukraine im Kongress blockiert sind, hat der französische Präsident kürzlich darauf bestanden, dass Europa in der Lage sein muss, die Ukraine aus eigener Kraft zu unterstützen.

Seine Äußerungen vom 26. Februar könnten ein kalkulierter Versuch Macrons sein, die allgemeine strategische Position Europas als Verbündeter der Ukraine im Kampf gegen Russland zu stärken.

Während seiner Rede in Paris lehnte er es ab, genaue Angaben darüber zu machen, welche Nationen die Entsendung von Truppen in Erwägung ziehen, und fügte hinzu, dass er es vorziehe, eine gewisse "strategische Zweideutigkeit" beizubehalten.

Quelle: https://kyivindependent.com/west-response-to-macron-comments-on-troops-to-ukraine-reveal-discord-weakness-experts-say/

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zu Transnistrien

Wenn man Transnistrien annektieren und in die Russische Förderation aufnehmen würde, ergeben sich zur Zeit mehr Probleme als Vorteile.

Es gibt keinen Zugang von Russland zu Transnistrien über Luft oder über Wasser. Das seperatistische Gebiet ist vollkommen von Lieferungen aus Russland über den Landweg abhängig. Russland versorgt das Gebiet kostenlos mit Gas.

Sollte es nun plötzlich offiziell zu Russland gehören, würde es sich dann auch Im Krieg mit der Ukraine befinden. Die Ukraine würde dann aber sofort alle Lieferverbindungen kappen und auch die Gaspipeline zudrehen. Ebenfalls würde Moldau alles dicht machen.

Das weiß Putin natürlich. Deshalb wird er hier eher versuchen, über Propaganda Einflußnahme zu erzielen und Moldau damit versuchen zu destabilisieren.

Natürlich wäre es ein militärischer Vorteil für Russland, wenn sich Transnistrien der Russischen förderation anschließst. Aber dafür müßte erst der Landweg über Odessa frei sein. Und das ist zumindest aus heutiger Sicht sehr unwahrscheinlich.

In Transnistrien sind dauerhaft 1.500 russische Soldaten stationiert. Hinzu kommen 15.000 separatistische Milizen. Mindestens 50.000 Reservisten könnten mobilisiert werden. In einem Dorf in Transnistrien lagert das weltweit größte Depot mit Waffen und Munition aus sowjetischer Bauart. Allein aufgrund dieser Ressourcen könnte es für Putin von großem Vorteil sein, Transnistrien in den Krieg mit einzubeziehen. Man würde zudem eine weitere Front aufmachen. Die Ukraine wäre gezwungen, zusätzliche Soldaten von der östlichen Front umzugruppieren. Greifen die von Südosten aus an und weitere Truppen aus Belarus im Norden, dann droht sogar, dass der Westen der Ukraine abgeschnitten wird und Transporte und Hilfslieferungen aus den westlichen Staaten schwieriger bis unmöglich werden.

Hoffen wir also mal, dass die Russen nicht bis nach Odessa vorstoßen.

zu westlichen Bodentruppen

Um es vorweg ganz klar zu sagen. Ich bin eindeutig gegen eine direkte Beteiligung von westlichen Streitkräften in diesem Krieg. Das würde wahrscheinlich einen neuen Weltkrieg auslösen.

Wichtiger ist mir aber doch das rhetorische Signal an den Kreml, dass von Macron gekommen ist. Er schließt den Einsatz zukünftig nicht aus.

Der französische Premierminister Gabriel Attal legte heute sogar noch einen drauf. "Frankreich könnte Militärpersonal für Luftverteidigungssysteme, die Ausbildung der ukrainischen Armee oder den Grenzschutz in die Ukraine schicken“ Donnerwetter!

Während unser Zufallskanzler dem Putin signalisiert, was unter ihm alles nicht möglich ist und eindeutige Grenzen zieht (z.B. Taurus), sagt ihm der französische Präsident, dass es für ihn letztendlich keine Grenzen gibt.

Und man merkt ja, wie angespannt Putin darauf in seiner heutigen Rede reagiert hat.

Und nun stellen wir uns mal vor, dass die Regierungschefs aller NATO-Staaten nicht sofort die Entsendung von Soldaten in der Ukraine ausgeschlossen, sondern wie Macron alle Optionen offen gehalten hätten. Was wäre das für ein starkes Signal an Putin gewesen.

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Egal, was Bolton sagt. Der US-Kongress hat im Dezember 2023 noch rechtzeitig ein Gesetz verabschiedet, dass es auch einem Trump als zukünftigen US-Präsidenten praktisch unmöglich macht, die USA aus der NATO zu lösen?

https://thehill.com/homenews/4360407-congress-approves-bill-barring-president-withdrawing-nato/

Natürlich könnte Trump trotzdem die Hilfen für die Ukraine einstellen und auch die US-Truppen aus Europa abziehen.

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Nein

Eigentlich JEIN.

Der Iran liefert diese Shahed-Drohnen. Hier hat die Ukraine inzwischen wirksame Gegenmaßnahmen gefunden. Die meisten Drohnen werden abgeschossen. Die Drohnen, die nicht abgeschossen werden, landen häufig irgendwo im freien Feld. Trotzdem richten manchmal auch Trümmerteile der abgeschossenen Drohnen noch erheblichen Schaden an.

Nordkorea hat an Russland eine Millionen Artilleriegranaten geliefert. Dagegen ist sehr peinlich, dass die EU nur ein Drittel ihres Versprechens (300.000 Stück von einer Million) an die Ukraine liefern konnte.

Diese Massen an Munition aus Nordkorea haben den Russen dadurch jetzt kurzfristig einen Vorteil auf dem Schlachtfeld beschehrt. Angeblich sollen ja weitere 3 Millionen Granaten aus Nordkorea unterwegs sein. Man darf aber auch nicht vergessen, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Munition schon Jahrzehnte alt und von schrecklicher Qualität ist und praktisch nicht zu verwenden ist. Trotzdem trägt die unglaubliche Quantität und weniger die Qualität dieser Munition zur momentanen Überlegenheit der Russen bei.

Fakt ist aber auch, Nordkorea hat nicht unendliche Verräte von dem Zeug und die gehen dann sicherlich auch im Laufe des Jahres zur Neige.

Im Gegenzug hat auch die Ukraine neue Produktionsstrecken für Munition im eigenen Land gestartet. Rheinmetall baut jetzt ein neues Werk, dass jährlich 700.000 155mm-Granaten produziert. Andere westliche Länder werden ebenfalls endlich die Produktionskapazitäten ausbauen.

Der tschechische Präsident Havel hat auf wundersame Weise mehr als 800.000 Granaten in Drittländern ausfindig gemacht, die schon in wenigen Wochen in der Ukraine seien können. Bisher haben sich die Staaten Kanada, Niederlande, Dänemark und Frankreich bei der Finanzierung diesem Deal angeschlossen.

Der Westen unterstützt ja auch nicht nur bei Munition. So fast alle Waffengattungen (natürlich außer Kriegsschiffe) umfassen inzwischen die Waffenlieferungen. Demnächst kommen auch westliche Kampfjets hinzu.

Mittel- und langfristig gesehen, dürfte also die Unterstützung des Westens bedeutend höher ausfallen.

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Das verstehe ich nicht.

Putin hätte doch einfach nur entscheiden können, dass kein Austausch stattfindet.

Ich glaube, Nawalny wurde ermordet, um jeglicher Opposition ein sehr deutliches Signal zu zeigen "Paßt auf! Es hat keinen Sinn, sich gegen den Zaren zu stellen."

Für alle oppositionell denkenden Menschen in Russland war der Tod Nawalnys regelrecht ein Schock. Sie verstummen jetzt noch mehr. Besonders vor den Wahlen.

Es gab doch schon wieder diesen Nadeschdin, der zwar für die Wahl abgelehnt wurde, aber durchaus auf breite Zustimmungswerte in der Bevölkerung kam.

Nein. Ich glaube, das hatte mit einem möglichen Austausch des Tiergartenmörders überhaupt nichts zu tun.

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Es war erst gestern zu lesen, dass Russland eine großangelegte Propaganda- und Desinformationskampagne neu startet. Der Kreml investiert hier 1,5 Millarden US-Dollar aus.

Tausende Trolle schreien wieder in den Sozialen Medien und auch hier auf GF "Der Westen unterstützt nicht mehr. Die Front bricht zusammen. Es hat doch alles keinen Sinn mehr für die Ukraine. Verhandeln, verhandeln ... es bringt nur noch sofort verhandeln".

Bleibt endlich mal cool. Der Krieg ist noch lange nicht entschieden. Auch wenn das uns die Russen-Propaganda gerne so signalisieren möchte.

Sowohl die Ukraine als auch Russland sind derzeit nicht in der Lage, groß angelegte Offensiven erfolgreich durchzuführen. Und da sollten wir uns nicht von der Einnahme einer Kleinstadt nach 10 Monaten übelster russischer Verluste verrückt machen lassen.

Ich glaube nicht, dass der Westen die Unterstützung einstellen wird. Und auch die Amerikaner kommen wieder zurück.

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-dienstag-326.html#Kiew-wirft-Russland-Desinformationskampagne-vor

Ich will Dir das als Fragesteller jetzt nicht unterstellen. Aber ich mache mir bei Neuanmeldungen hier im Forum immer so meine Gedanken.

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Nach einem Krieg zwischen der NATO und Russland müssen wir uns über mögliche Grenzziehungen keine Gedanken mehr machen.

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Genau so ist es leider.

Was genau als Beistand definiert ist, kann in einer breiten Spannweite ganz unterschiedlich von den einzelnen Staaten ausgelegt werden.

Das reicht von einem direkten Kriegseintritt mit der Entsendung eigener Soldaten bis hin zu einer schriftlichen Beileidsbekundung, die man dem angegriffenen Staat in Schriftform überreicht.

Kein Land kann letztendlich gezwungen werden, wegen einer vertraglichen Einigung in einen Krieg einzutreten.

Ganz anders sieht es aus, wenn NATO-Truppen im angegriffenen Land schon fest stationiert sind und eventuell gleich schon in Kampfhandlungen beteiligt werden. Deshalb ist ja Litauen auch so glücklich darüber, dass Deutschland dort 4.000 Soldaten stationiert.

Auf der anderen Seite wirkt es auf einen möglichen Aggressor natürlich schon abschreckend, einen Staat anzugreifen, der 31 weitere Bündnispartner hat. Schließlich kann dieser ja nicht wissen, ob diese nicht doch militärisch eingreifen. Momentan bekräftigen das jedenfalls alle Mitgliedsstaaten. Daran sieht man, wie wichtig es ist, dass das Bündnis auch Einigkeit zeigt.

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Wow - ein Zenith Chronograph 18k Gelbgold. Eine wunderschöne Vintage Uhr. Wahrscheinlich zwischen 1950-1955.

Preis ist schwer abzuschätzen. Die werden zwischen 2.000 -3.000 Euro gehandelt. Kommt immer auf den Zustand an. Negativ ist, dass Box und Papiere fehlen.

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Nein. Kein Bündnisfall.

Einen solchen Konflikt gibt es übrigens schon lange. Auf Zypern.

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Könnte Frankreich tatsächlich Aktiv im Ukrainekrieg werden?

Eindeutig JA. Und zwar in Form von Waffenlieferungen und Finanzhilfen. Hier macht insbesondere Frankreich noch viel zu wenig.

Braucht es dafür das Einverständnis der NATO

Waffen lieferungen sollten natürlich mit den anderen Partnern aus EU und NATO abgestimmt werden. Hierfür gibt es das Ramstein-Format, das 50 Unterstützerstaaten umfaßt.

Wäre Deutschlands Eintritt in den Krieg dann die Folge oder würden wir uns zurückhalten, gegebenfalls Frankreich sanktionieren oder zur Diplomatie bereitstehen?

Nein.

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Also mit einem Einkaufsgutschein bei Christ kämen bei mir die folgenden Uhren infrage.

Seiko Herrenuhr GMT

Das ist eine Automatikuhr von SEIKO im Taucher-Design, auch wenn sie mit 10 bar Wasserdichtigkeit keine echte Taucheruhr darstellt. SEIKO-Uhren sind super verarbeitet. Das Besondere ist die GMT-Funktion mit dem zusätzlichen Zeiger, wo man eine zweite Zeitzone einstellen kann. Die Angabe bei Christ mit Mineralglas ist nicht ganz korrekt. Diese Uhr besitzt gehärtetes Mineralglas, sogenanntes Hardlex, im Prinzip absolut kratzfest.

Citizen Herrenuhr Promaster Marine Super Titanium

Als Einstieg in die Welt der echten Taucheruhren kann man die Promaster von Citizen bezeichnen. Sie ist ebenfalls eine Automatikuhr. Mir persönlich gefällt sie besser als die Seiko GMT. Das Besondere hier ist, das Gehäuse und Armband aus Titan bestehen. Das macht sie trotz ihrer Größe von 42mm Durchmesser recht leicht.

Tissot Herrenuhr PRX

Wenn es nicht so eine sportliche, wie die beiden Erstgenannten, sondern eher eine elegante Uhr sein soll, dann kann ich diese TISSOT empfehlen. Bei dem Preisbudget wäre es dann allerdings nur die Quartzuhr-Variante. Die PRX gibt es aber auch als Automatikuhren, dann aber mit dem etwa doppelten Preis. Die gibt es auch mit unterschiedlichen Farben beim Zifferblatt. Ich besitze selbst so eine, genau in dieser grünen Farbe. Im Orignal sieht die sogar wesentlich schöner aus, als auf dieser Website. Bei Tageslicht strahlt regelrecht dieser wunderschöne Sonnenschliff. Verarbeitung und Qualität sind bei TISSOT immer top. Meiner Meinung mit das beste Preis/Leistungs/Verhältnis.

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Naja, bei den letzten Vorwahlen der GOP in South Carolina gaben bei einer Umfrage 60% der Wähler, die Nikki Haley ihre Stimme gegeben hatten an, im US-Wahlkampf im November auf keinen Fall Trump zu wählen. Nikki Haley hatte immerhin knapp 40% aller Stimmen bekommen.

Ich kenne mehrere Leute in den Staaten. Auch welche, die traditionell immer einen Republikaner wählen. Und viele von denen werden lieber einen Demokraten wählen. Hauptsache, Trump wird nicht wieder Präsident.

Mit jedem Gerichtsurteil gegen ihn verringert sich nochmal die Chance für Trump.

Es ist doch wirklich nur der harte Kern dieser MAGA-Bewegung, der etwa 40% aller Wähler der GOP ausmachen. Denen ist wirklich alles egal, was Trump jemals angerichtet hat. Die sehen ihn schon eher wie einen Messias in einer Sekte. Die wird man also nie umstimmen können.

Aber ich bin mir sicher, dass auch viele republikanische Wähler lieber einen Demokraten wählen werden. Selbst einen Biden, der in den US auch sehr unbeliebt ist. Aber noch unbeliebter ist eben Trump. Der wird zwar die Vorwahlen gegen Haley gewinnen und Kandidat für die US-Wahl. Aber diese wird er wahrscheinlich nicht gewinnen können.

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Nein

Wir sollten der Ukraine wirklich alles liefern, was möglich ist. Marschflugkörper, Kampfpanzer, Kampfjets - vom mir aus Kriegsschiffe.

Und wir sollten uns auch nicht solche billigen Ausreden bei einigen Waffentypen ausdenken, wie der Kanzler das macht.

Es gibt zwei Grenzen, die der Westen nicht überschreiten darf. Das sind die Lieferung von Massenvernichtungswaffen und das Entsenden von Soldaten. Denn das kann zum Dritten Weltkrieg führen.

Ich sehe die Äußerung von Macron aber auch eher symbolisch. So in der Art: "Seh her Putin, wir im Westen sind zur äußersten Konseqenz bereit. Notfalls auch zur Entsendung eigener Soldaten. Wir werden niemals aufhören, die Ukraine zu unterstützen und unser friedliches Europa zu verteidigen"

Putin und seine Kleptokraten im Kreml benötigen harte Ansagen. Richtig so.

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Ich bin dafür,weil

Putin ist der Überzeugung, dass die Führungen in Westen aus Weicheiern bestehen. Und leider hat er Recht.

Am stärksten zeigt sich das bei unserem Bundeskanzler. Ewiges Abwägen, Zaudern, Zögern und nach Ausreden suchen, ermuntern doch nur Putin.

Ein Putin macht es doch nicht davon abhängig, welche Waffen ein Land an die Ukraine liefert, um es als Kriegspartei zu bezeichnen. Das sind wir doch sowieso schon aus Sicht von Putin. Deutschland taucht in der Liste der "unfreundlichen Staaten" ganz oben mit auf.

Scholz hat keine richtigen Argumente. Alle seine Erklärungen sind von Sicherheits- und Militärexperten schon mehrfach widerlegt worden. Rational spricht nichts gegen eine Lieferung von Taurus.

Er will es nicht und handelt wie ein stures Kind, dass sein Eis nicht bekommt. Sowas können wir uns als Bundeskanzler eigenlich gar nicht länger leisten. Der läßt doch praktisch alles an Führung vermissen.

Russland reagiert nur, wenn man mit Stärke und Entschlossenheit entgegentritt.

Ich sehe hier Parallelen zur Kuba-Krise 1962, wo die Sowjetunion Nuklearraketen auf Kuba stationierte. Nur die Entschlossenheit und Drohung der USA, notfalls bis zum Äußersten zu gehen, haben damals die Sowjets dazu gedrängt, ihre Raketen wieder abzuziehen.

Ähnlich ist es auch heute im Ukrainekrieg. Auch hier muß der Westen viel entschlossener dem Kreml entgegentreten. Man darf nicht vergessen, es gibt im Kreml ja nicht nur Putin, sondern auch Militärs und Oligarchen, die durchaus auch einiges zu verlieren haben.

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Wir wissen es nicht.

Auch Kujat weiß es nicht. Er war nicht dabei. Aber er faselt den ganzen russischen Propganda-Dreck im öffentlichen Fernsehen, als wenn er der Verhandlungsführer gewesen ist.

Fakt ist.

Verhandlungen haben damals tatsächlich statt gefunden. Zunächst aber noch nicht einmal auf neutralen Boden. Belarus kann man ja getrost zu Russland dazu zählen. Anwesend waren Teile der ersten Reihe der ukrainischen Regierung, außer Selenskyi selbst. Wogegen Russland noch nicht einmal die fünfte Reihe seiner Diplomaten geschickt hatte.

Fest steht wohl auch, dass die ukrainische Seite einen sehr weitreichenden Vorschlag gemacht hatte. Rückzug der russischen Truppen hinter die Grenzen vom 24.02.22 dem Beginn der Invasion. Gleichzeitig eine Zusage, dass die Ukraine Bündnissen wie der NATO fern und ein neutraler Staat bleiben wird. Über die seperatistischen Gebiete des Donbass und der Krim sollten später die dort lebenden Einwohner entscheiden. Russland lehnte den Vorschlag ab.

Ein zweites Treffen fand dann in Istanbul statt. Während des Treffens wurden dann aber die Greueltaten von Butscha bekannt und es kam schließlich zu einem Abbruch der Gespräche.

Kujat und andere wie Wagenknecht behaupten jetzt, dass es eine Anweisung des Westens gab, insbesondere des britischen Premiers Boris Johnson, die Verhandlungen abzubrechen.

Ich halte es für möglich, dass es vom Westen entsprechende Empfehlungen gab. Ob wir das jemals erfahren werden, ist sehr fraglich. Ganz gewiss gab es aber keine Anweisungen oder Hinderungen des Westens gegenüber der Ukraine so zu handeln. Das ist alles russischer Propaganda-Dreck, den man nicht glauben sollte.

Eine Frau Wagenknecht beruft sich ja hier immer so gerne auf eine Aussage des damaligen israelischen Ministerpräsidenten Bennett, der als unabhängiger Vertreter an diesen Gesprächen teilnahm. Er soll die Chancen auf eine damalige Einigung auf 50:50 beziffert haben. Dass allerdings der Westen auf einen Abbruch der Gespräche gedrängt hat, dass hat Bennett niemals behauptet und später konsequent dementiert. Dieses Dementi von Bennett erwähnen Kujat und Wagenknecht leider niemals in ihrer Argumentation.

Westen hat Waffenstillstand nicht verhindert
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