Wie Eltern zu dem Shiba Inu überreden?

Kleiner Shiba  - (Tiere, Hund, Welpen)

15 Antworten

Ja, Shibas sind sehr süß und die Videos sind sehr lustig. Die "Schattenseiten" lädt schließlich niemand auf YouTube hoch, die will niemand sehen.

Shibas sind extem stur, sensibel, stolz und eigensinnig.

Wenn Shiba nicht will, dann will Shiba nicht. Wenn Shiba nicht laufen will, dann muss man ihn tragen. Da ist es auch egal, ob du's eilig hast, es regnet und du noch Gepäck dabei hast.

Ja, mit so einem Hund fällt man auf. Ich werde teils mehrmals täglich angequatscht, zugequascht, immer mit den gleichen dummen Sprüchen und fragen. Auch wenn ich super schlechte Laune habe, sollte man sich dann zusammenreißen können und höflich bleiben. Sie meinen es ja nicht böse.

Ein Shiba braucht den Menschen nicht und er hört nur, wenn es sich für ihn lohnt. Er wird nach deinen Schwachstellen suchen und diese sofort ausnutzen. Absolute Konsequenz ist das A und O, man darf ihm nichts durchgehen lassen.

Man kann sie nur schwer erziehen. Schimpfen oder gar Gewalt führt dazu, dass sich der Shiba von dir abwendet. Er lässt sich sowas nicht gefallen. Man braucht duper viel Geduld und oft Nerven wie Drahtseil.

Ich muss morgens extra Zeit einplanen, um meine Hündin aufzuwecken und sie aus dem Körbchen zu bequemen. Alle drastischeren Metoden wir schimpfen oder gar aus dem Körbchen heben würden sie aggressiv machen. Leckerlies interessieren auch nur wenig, wenn sie schlafen will.

Ihm wird schnell langweilig. Stundenlang Bällchenwerfen oder stumpfes Spazierengehen kannst du vergessen, das unterfordert ihn total. Er braucht zwar viel Auslauf, muss aber auch zwingend geistig gefördert werden. Viele Dinge werden nach wenigen Minuten langweilig und dann muss was Neues her.

Shibas haben einen sehr hohen Jagdtrieb. Viele Shiba-Besitzer können ihren Hund niemals von der Leine lassen. Dabei lieben sie es, zu rennen.

Shibas sind oft Ein-Mann-Hunde. Sie haben eine Bezugsperson, die anderen Menschen lassen ihn völlig kalt und er hört nicht gut auf sie.

Shibas haaren sehr viel, ganz besonders während dem Fellwechsel.

"Schön" und "Lustig" sind definitiv die falschen Gründe für einen Shiba. Und vor allem hilt man sich keinen Hund, weil man auffallen will!!!! Wir reden hier von einem sensiblen Lebewesen, nicht von einer Handtasche!!!

"Herausforderung" wäre das richtige Stichwort - und zwar jeden einzelnen Tag. Das muss man wollen.

Ganz allgemein zum Thema Hund:

Du gehst noch zur Schule. Danach macht du eine Ausbildung oder studierst. Du wirst sicher in ein paar Jahren ausziehen. Das heißt, deine Mama wird sich hauptsächlich um den Hund kümmern müssen. Und wenn du den Hund später mitnehmen willst, brauchst du unbedingt jemanden neuen, der sich um deinen Hund kümmert, während du auf Arbeit / in der Uni bist. Oder er bleibt bei deinen Eltern.

Im Moment ist ziemlich egal, was du möchtest, weil deine Mama die Verantwortuing trägt. SIE muss so einem Hund gewachsen sein, SIE muss das wollen. Wenn sie das nicht tut, wird sie dem Hund nicht geben können, was er braucht. Sie zu überreden hat also absolut keinen Sinn!

Ich persönlich glaube, du solltest erstmal Erfahrungen sammeln, was Hunde betrifft. Du scheinst nicht wirklich reif genug zu sein, um eine solche Verantwortung zu übernehmen.
Du könntest erstmal Erfahrungen sammeln, indem du vielleicht freiwillig beim Tierschutzverband hilfst oder in einem örtlichen Tierheim.

Auf die Rassen solltest du dich nicht fixieren. Beide von dir angestrebte Rassen sind wunderschöne Hunde, aber dennoch auch nicht unbedingt anfängergeeignet.

Ich finde unfassbar, aus welchen selbstsüchtigen Motiven du einen Hund haben willst. Zum Videos machen? Um Dein Image aufzupolieren? Hast Du mal dran gedacht, wie der Hund sich bei Dir fühlen wird? Ein Hund ist in erster Linie ein LEBEWESEN mit sehr sehr vielen Bedürfnissen:l Ein bis zwei Jahre lang einmal pro Woche zur Hundeschule. Gassi gehen, mindestens 3 x täglich, dabei Hundekaka aufsammeln. Danach Hund und evtl. Wohnung säubern, besonders im Winter. Füttern, danach Futterschüssel waschen, 2 x täglich. Mit ihm spielen und reden, so oft du kannst. Bürsten, je nach Fellbeschaffenheit. Zum Tierarzt zum Impfen, mindestens einmal im Jahr, sonst nach Bedarf. Im Sommer Zeckenschutz nicht vergessen. Und vergiß nie: mit Hund kriegst du kaum eine Wohnung, schwieriger eine Ferienwohnung, kaum ein Wohnmobil. Flugreisen in den Urlaub kannst du vergessen, ebenso Städtereisen und Kreuzfahrten. Strandurlaub nur an ausgesuchten Plätzen. Ideal ist Wanderurlaub an einsamen Plätzen, aber da sieht Dich niemand. Vergiss das alles nicht wenn Du einen Hund adoptierst. Du bist nicht sein Besitzer, sondern sein Vormund und bist in allem dafür zuständig, dass es diesem Tier gut geht.

Alles was du schreibst ist die völlig falsche Motivation für einen Hund. Wer geht denn mit ihm Gassi? wer sorgt denn dafür das genau dieser Hund ausgelastet ist. Hast du dich mal mit der Rasse beschäftigt, wozu sind die gezüchtet worden und was brauchen die im Alltag so? Kannst du ihm das geben. Es geht nicht darum das ein Hund süß aussieht, sondern das er zu dir und deiner Familie passt. Und einen Hund müssen alle wollen. Es reicht nicht ihn sich leisten zu können. Man muss auch die Zeit und Energie dafür mitbringen. Glaube mir ich weiß wovon ich spreche, ich habe mir gerade einen Welpen zugelegt. Das ist echt viel zu tun und ich habe sehr gute Bedingungen dafür. Und ich habe mir eine Rasse ausgesucht die zu mir und meinem Leben passt.

Erst mal solltest Du Dir bessere Argumente einfallen lassen als:

"Mit dem Hund werde ich Blicke auf mich ziehen."

und

"Von dem Hund kann ich tolle Fotos machen." (Wahrscheinlich um sich in den social media damit profilieren zu wollen)

Das sind nämlich eher Argumente dafür, warum Du noch gar kein Tier halten solltest, weil Du noch zu unreif bist.

Als nächstes solltest Du Dich mal mit den Anforderungen eines Shiba Inu auseinandersetzen. Das sind echt knackige Tierchen. Ich kannte mal einen, der blauäugig angeschafft wurde. Das war nicht schön. Weder für die Besitzer, noch für das Tier.

Dann solltest Du checken, ob Deine Eltern überhaupt Interesse an einem Hund haben. Den die sind diejenigen, die ihn finanzieren und versorgen müssen. Du hast weder das Geld, noch die Zeit dazu.

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