An die erfahrenen Shiba Inu Besitzer?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zum Schluss ist jeder Hund ein Individuum. Auf die meisten trifft die Beschreibung schon sehr gut bis wiederum 100% zu und andere Tiere der gleichen Rasse (auch wenn das wohl eher seltener ist) weichen komplett davon ab.

Meine Akiko ist in meinen Augen schon durch und durch Shiba.

Sie hat ihren eigenen Willen / Kopf, stellt sich taub wenn ihr danach ist, hat starken jagdtrieb, hält absolut nichts von fremden (Hunden wie Menschen), ist mir gegenüber aber ein richtig anhänglicher Hund und trotz alle dem würde sie manchmal gerne ihr eigenes Ding drehen. 

Im Vergleich dazu würde ich ihren Shiba Kumpel Osu, der Hund einer bekannten, eher als absolut untypisch bezeichnen. Bei ihm hat man manchmal einfach das Gefühl er ist einfach im falschen Hunde Körper geboren. 

Er ist ein Sonnenschein zu alles und jedem, egal ob er die Person kennt oder nicht, bei Hunden das gleiche. Hauptsache streicheln oder spielen. Er hört ohne wenn und aber und liegt seiner Besitzerin zu Füßen wie ein Schäferhund. 

Er erinnert mich meist eher an meinen Aussie.

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Also man sollte sich nicht einen Shiba anschaffen in der Hoffnung Glück zu haben und einen Welpen zu bekommen der komplett vom Standart abweicht und super einfach ist. 

Einen Shiba sollte man sich wirklich nur dann zulegen wenn man auch mit einem echten Shiba leben kann. 

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

Genau so ist das, es ist kein Hund für jedermann! In meiner Nachbarschaft sind Menschen an dieser Rasse verzweifelt. Sie dachten in der Hundeschule würden dieser Hund alles lernen aber es war nicht so einfach.

Nach 12 Monaten habe sie den Hund verkauft.

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Danke für den Stern :3

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Blablabla....meine Akikio... Blabla.

An anderer Stelle völlig anders kommentiert. Es gibt wohl auch nur ein relevantes Buch. Die Shiba Bibel... Der kleine Japaner... Da quatscht ihr einfach alles nach.

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Nein, alles trifft nicht zu. Hunde sind - wie wir Menschen - eben auch verschieden. Und "rassetypisch" heißt ja nur, dass viele Hunde diese oder jene Eigenschaften besitzen.

Meine Hündin ist ein extremer Sturkopf. Sie hört nur, wenn sie gerade Lust dazu hat. Sie hat auch einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb. Ich kann sie deswegen nicht überall laufen lassen. Aber sonst ist sie schon sehr anhänglich.

Untypisch ist, dass sie fremde Menschen total spannend findet. Sie liebt es auch, Tricks zu lernen und ich merke, dass sie da auch gefallen will. Am besten geht das aber, wenn ich sie mit Leckerlies bestechen kann.

Ein paar Eigenschaften (wie Dickköpfigkeit) kann man schon im Welpenalter erahnen. Allerdings kann sich der Hund im Laufe der Zeit noch sehr ändern. Es kommt ja auch u.a. darauf an, welche Erfahrungen er so macht.

Du solltest dich aber mal auf's "Schlimmste" einstellen. Wenn du dann voraussichtlich trotzdem Spaß an so einem Hund hast, kannst du dir auch einen holen. Wenn nicht, solltest du es lieber lassen.

Vielen Dank für die weisen Worte zur Abwechslung.

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