Vermutlich steckt dahinter vor allem mal eine BDSM-Neigung. Ob "gewalttätig" das richtige Wort ist, sei mal dahingestellt. Schließlich passieren solche Handlungen ja einvernehmlich, weswegen sich BDSMer ausdrücklich von echter Gewalt distanzieren.

Woher solche Neigungen und Fantasien kommen, ist unklar. Klar ist, dass solche Fantasien in jeder Kultur und zu jeder Zeit vorkamen/vorkommen. Daher liegt der Verdacht nahe, dass es einfach Teil der menschlichen Sexualität ist, auf die eben nur ein gewisser Teil der Menschen steht.

Sicher spielen auch diverse Erlebnisse und Erfahrungen eine Rolle. Aber unser ganzer Charakter und alle unsere Vorlieben werden zu einem großen Teil durch unsere Umwelt geprägt.

Das einzige, das bisher wissenschaftlich entdeckt wurde ist, dass devote/masochistische Menschen wesentlich häufiger die Charakter-Eigenschaft "Sensation Seeking" aufweisen - also den Hang dazu, immer wieder was Neues, Unbekanntes erleben zu wollen, z.b. duch vieles Reisen. Ob das nun "Gewalt" und extreme Praktiken sind oder einfach gelegentliches Augen-verbindung, ist dann schlicht eine Frage der Ausprägung bzw persönlichem Schwerpunkt (es gibt ja diverste Varianten im BDSM).

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Kann sein, dass es eine Art Ausgleich ist. Wenn es um Windeln oder AdultBaby geht, kann es auch dem dem Gefühl von Schutz und Geborgenheit zusammenhängen - und damit auch eine Form von Ausgleich darstellen). Wenn man trauert, sucht man sich ja auch oft Nähe und Trost bei anderen Menschen. Und Windeln und Baby-"Spiele" vermitteln doch gerne mal dieses Gefühl, nach dem man sich sehnt.

Ist jetzt aber nur mal blind geraten. "Normal" ist letzendlich alles, was dir gut tut. Wenn das Ausleben eines Fetischs mehr dazu dient, sich permanent abzulenken oder die Leere in einem zu füllen, halte ich das langfristig für sehr bedenklich. Das klingt tendenziell nach sogenannter "Sexsucht".

So pauschal kann man das also nicht sagen. Dafür müsste man die genauen Beweggründe, das "Warum" bzw die Gefühle dahinter kennen.

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Ist jetzt nicht mein Fetisch, aber an für sich ist so ein Fetisch überhaupt nicht schlimm. Pass nur bitte auf, dass du immer genug Luft bekommst. Manche Menschen sind da leider echt unvorsichtig bei der Selbstbefriedigung, fallen in Ohnmacht und sterben.

Ansonsten: Dein Fetisch ist absolut nichts, wofür du dich schämen brauchst. Du merkst aber schon, dass er bei vielen Leuten auf Ablehnung stößt. Du kannst niemanden zwingen oder überreden, den Fetisch zu teilen. Aber du kannst einem Mädel den Fetisch langsam näher bringen und ihr erklären, was dich daran reizt. Wenn sie dich mag, hört sie zumindest mal zu. Wenn dich eine direkt, ohne wenn und aber, deswegen ablehnt, ist sie mit Sicherheit eh nicht die Richtige für dich.

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Gefällt dir nur die Optik oder mähst du es auch, wenn sie sich wie Hunde benehmen? Dann wäre „PetPlay“ das passende Stichwort :)

Wirklich ungewöhnlich ist das jedenfalls nicht. Auf Füße zu stehen sowieso nicht.

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Erfahrungen habe ich keine mit einem Vakuum-Sack, irre finde ich das aber ganz und gar nicht. Sind ganz normale BDSM-Vorlieben ;)

Man muss bei Vakuum nur etwas aufpassen. Natürlich zerreist so ein Sack oder Bett den menschlichen Körper nicht, sondern das Latex schmiegt sich ganz eng an den Körper. Allerdings werden tatsächlich die Trommelfelle durch den Unterdruck ggf. etwas nach außen gedrückt und können dadurch auch reißen. Also lieber einen Sack nehmen, wo der Kopf raus guckt.

Wenn du sowas ausprobieren möchtest, dann am besten mit jemandem, der sich damit auskennt und dem du wirklich vertraust.

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gleam, flash, shine, glare, glitter, glow, blaze, flicker

Wobei ich "Moonlight Twinkle" sogar schon gar nicht schlecht finde :)

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Also erstmal kannst du im Vorfeld schon mal kurz mit der Domina schreiben, wo du einw enig abchecken kannst, ob sie deine Wünsche erfüllen mag und ob sie so weit sympatisch klingt und auf dich eingeht.

Eine für dich gute, passende Domina wird auf deine Ängste und Zweifel eingehen und schon dafür sorgen, dass du dich bei ihr gut aufgehoben fühlst.

Sie wollen ja, dass du zufrieden bist, sie weiterempfiehlst und natürlich - wie Dave0000 auch schon geschrieben hat - dass du wiederkommst (am besten noch ganz oft!). Jemanden schäg anschauen ist da sicher die falsche Taktik. Außer dann im "Spiel", wenn du es dir gewünscht hast. Aber davor wird ganz normal auf Augenhöhe kommuniziert.

Und gerade vor'm ersten Besuch ist es völlig normal, unsicher zu sein und Ängste zu haben. Da spielt auch das Alter keine Rolle, das geht ganz, ganz vielen Leuten so. Eine Domina weiß das und geht da auf dich ein.

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Vermutlich schämst du dich innerlich sehr dafür, dass du diese Vorliebe hast. Viele Dinge sind ja auch mit negativen Vorurteilen und Klischees behaftet. Wir denken, wir dürften soetwas nicht mögen. (Bei anderen kann das trotzdem als völlig OK empfunden werden.)

Wenn du deine Vorliebe aussprichst, wird sie für dich real. Noch ist sie ja nur in deinem Kopf. Und eine kleine Stimme kann dir dadurch sagen, dass du dir das ja nur einbildest oder es nur eine Phase ist oder sonst was. Wenn du es aussprichst, ist die Katze aber aus dem Sack und dann gibt es kein Zurück mehr.

Mag sein, dass dein Kopf sagt, dass du dich nicht schämen brauchst usw, das Gefühl kann trotzdem ein anderes sein.

Dein „inneres Outing“ hast du ja scheinbar schon hinter dir. Also du weißt um deine Vorliebe und möchtest sie eigentlich auch ausleben. Das ist schon mal wichtig, denn auch das ist nicht selbstverständlich.

Wenn du merkst, dass du einfach „nur“ blockiert bist, kann das auch ein „Gewohnheitsding“ sein. Du hast noch nie darüber geredet, also bist du „niemand, der darüber redet“. Seh es als Mauer, die es zu überwinden gilt. Die Mauer ist aber wirklich nur in deinem Kopf. Und wenn du einfach hindurch gest, deine Vorliebe einfach aussprichst, löst sich die Mauer von selbst aus. Oft ist es am einfachsten, die Dinge einfach zu tun, trotz oder gerade weil man sich blockiert fühlt.

Wenn du das nicht schaffst (was verständlich wäre, weil es eben nicht so leicht ist), kannst du dich auch etwas voran tasten. Du kannst ihm einen Brief schreiben. Oder du sprichst es erst mal nur für dich aus (damit du dich daran gewöhnst, dich es sagen zu hören). Außerdem kannst du dich wunderbar an ihm orientieren. Du kannst mit ihm über seine Vorlieben sprechen und ihm dann sagen, dass du sowas ebenfalls nicht schlecht finden würdest, bzw dass dir der Gedanke daran auch gefällt. Dann bleibt das erst mal „seine“ Vorliebe.

Alles Liebe

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Das sind doch recht normale und sehr weit verbreitete Fetische. Overknee-Stiefel sind dafür da, sexy zu sein. Und Schuhfetisch im Allgemeinen ist neben Lack/Leder/Latex vermutlich mit der häufigste.

Auf überhewichtige Frauen zu stehen, ist jetzt auch nicht ganz selten. Wobei es fraglich ist, inwiefern das ein überhaupt Fetisch ist. Immerhin ist es auch normal, gewisse Körpermerkmale besonders ansprechend zu finden. Der passende Begriff ist Fat Admiring.

Fetische sind jedenfalls nicht selten, und spezielle Vorlieben hat so ziemlich jeder. Solange du dich damit wohl fühlst und niemanden zu irgendwas nötigst, ist das absolut in Ordnung und unbedenklich. Wie Fetische (oder auch diverse andere Neigungen) entstehen, ist noch unklar. Ist sicher sich recht individuell. Einen genauen Auslöser kann man selten festmachen.

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Du darfst „Sex“ ruhig ausschreiben 😉

Zu deiner Frage: Nun, deine Freundin hat da doch sicher schon einige Vorstellungen. Frag sie doch einfach mal danach. „Bestrafung“ kann sehr vieles meinen, und mir sie weiß, was ihr da gefallen könnte.

Macht ruhig eine Art Rollenspiel daraus. Der Klassiker ist wohl, dass sie ein unartiges Mädchen war. Vielleicht wollt ihr ein paar Kleinigkeiten aus dem Alltag nehmen, für die sie bestraft werden muss. Oder einfach „aus Prinzip“ oder weil sie „so unverschämt sexy ist“. Gründe finden sich immer ;)

Wichtiger ist aber eigentlich die Art der Bestrafung. Spannung würde ja schon genannt. Ob übers Knie oder über etwas anderes gebeugt, mit der flachen Hand, einem Kochlöffel oder sonst was. Bestrafung kann aber auch sein, dass sie demütigende Dinge tun muss (zB deine Füße küssen oder bestimmte Positionen einnehmen) oder auch Ohrfeigen, Haare ziehen oder anderweitig leichte Schmerzen zufügen.

Du kannst so ziemlich alles erst mal sehr sanft machen und dich dann bei Bedarf langsam steigern. Wenn sie auf leichte Schmerzen steht, dann ist das für sie kein „weh tun“ im herkömmlichen Sinn, sondern eine sexuelle Handlung, die sie anmacht. Du befriedigst damit ihre Neigung. Das ist etwas ganz anderes, als man sonst mit Schmerz und wehtun verbindet.

Wenn du Angst hast, evtl zu weit zu gehen, macht ein Safeword aus, mit dem sie alles abbrechen kann, wenn es ihr zu viel wird. Das ist am besten ein Wort, das ihr beim Sex sonst nicht benutzt, zB „mayday“ oder „Vanillepudding“ oder ggf. auch einfach deinen Vornamen.

So oder so: Tastet euch langsam ran und sprecht immer wieder darüber, wie es für euch war :)

Spiele dieser Art fallen übrigens unter den Begriff BDSM (das steht für Bondage&Discipline, Dominance&Submission, Sadism&Masochism. Frei und sinngemäß übersetzt: Fesseln&Bestrafung, Dominanz&Unterwerfung, Schmerzen/Demütigung). Wenn ihr euch da mit anderen austauschen möchtet, schaut doch mal bei der SMJG vorbei ( www.smjg.org ) Die Seite richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre.

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Bei Windeln denken die meisten nunmal als erstes an Babys, Urin, Fäkalien, deren Geruch, Inkontienz (was auch ein Tabu-Thema ist) usw. Nichts davon löst bei den meisten Menschen sexuelle Gelüste aus, eher im Gegenteil. Im besten Fall wird noch Fürsorge empfunden, im schlimmsten Fall Ekel und Abneigung.

Und wenn jemand einen Fetisch nicht kennt, kann er ihn nunmal nicht nachvollziehen. Wenn er mit diesem Fetisch sogar erst mal Ekel und Abneigung empfinet, erst recht nicht. Es ist eigentlich nur natürlich, dass solche Fetische dann abgelehnt werden.

Darüber hinaus neigen Menschen dazu, sehr schnell über andere zu urteilen. Und sei es "nur", dass sie einen Menschen ablehnen, weil er etwas tut, das man persönlich ablehnt und nicht versteht.

Toleranz erreicht man nicht dadurch, dass man sie einfordert (tust du ja auch nicht). Toleranz und Akzeptanz entwickeln sich aus Verständnis, entwickelt sich aus sachlicher, ruhiger Aufklärung.

Es ist noch gar nicht lange her, dass gleichgeschlechtlicher Sex überhaupt legal ist, Vorlieben wie Fetischismus und BDSM werden erst noch aus dem offiziellen Diagnose-Katalog gestrichen. Die Gesellschaft wird erst nach und nach toleranter und offener. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Die Gesellschaft entwickelt sich in der Richtung ja erst noch :)

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Ob sich eure Beziehung "lohnt", könnt ihr doch nur selber wissen. Sex ist schließlich nicht alles und wenn ihr damit glücklich seid, wie ihr eure gemeinsame Zeit verbringt, ist doch alles in Ordnung.

Ich frage mich aber, wieso du dann hier nachfragen musst. Es scheint, als würde dir die Beziehung entweder nicht das geben, was du dir wünschst (dann "lohnt" sie wohl eher nicht) oder als hättest du Angst, dass du deinem Partner (m/w) nicht "reichst" (in dem Fall solltest du das direkt mit ihm klären). Und falls es dir darum geht, was andere denken: Das sollte dir ziemlich egal sein. Das ist schließlich dein Leben, das kannst du gestalten, wie du möchtest.

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Weil es in solchen Läden auch pornographische Filme, Magazine und "Fortgeschrittenen-Sextoys" gibt, mit denen jugendliche nicht konfrontiert werden sollen. Jugendliche sollen erst auch mal normale Sexualität kennenlernen und ihre eigenen Vorlieben entdecken.

Harmloses Spielzeug, wie normale Dildos bekommen sie auch anderweitig, insb. in Drogerien. Aber teilweise wohl auch im normalen Supermarkt oder sogar in manchen Apotheken. Sowas wie billige Handschellen gibts in Spielzeugläden oder beim Karneval-Bedarf. Und mit vielen normalen Alltags-Gegenständen kann man auch schon sehr viel machen (Schals, Wäscheklammern, Kochlöffel, Federn etc).

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Wenn du diese Vorliebe nicht verstehst, dann hättest DU vermutlich gar keine Vorteile als Blackmail-Sklave. Überhaupt geht es bei sowas doch nicht um irgendwelche Vorteile, sondern darum, gewisse Neigungen und Bedürfnisse zu befriedigen.

Ein Blackmail-Sklave steht in der Regel sehr auf Erniedrigung, Demütigung und Zwang. Er wird von der Herrin finanziell "ausgenutzt", ohne dass er eine Gegenleitung bekommt (Demütigung). Und wenn er nicht spurt, hat er mit heftigen Konsequenzen zu rechnen (Zwang). Er hat keine Kontrolle mehr über die Situation und ist der Herrin völlig ausgeliefert.

Diese Mechaniken finden sich in sehr vielen BDSM-"Spielchen". Im "Kleinen" besteht der "Zwang" darin, dass Dom mit einer Strafe droht. Erniedrigung kann schon sein, sich in einer gewissen Pose präsentieren zu müssen. Und wenn die Arme festgehalten werden, kann das auch schon ein Gefühl des Ausgeliefertseins auslösen.

Blackmail ist "nur" eine recht spezielle und extremere Variante, die auch nur sehr wenige Menschen überhaupt mögen. Aber die Art und Weise, wie solche (oder auch andere) Neigungen befriedigt werden wollen, sind eben höchst individuell. Und wenn man selber von einer Praktik nicht erregt wird, kann man es natürlich auch nicht wirklich nachvollziehen, was daran so toll sein soll.

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Bin ich ein Little?

Hallo,

ich bin 17 Jahre alt und habe vor ein paar Monaten die Bedeutung von Littlespace und DDlg und so kennen gelernt. Am Anfang fand ich die Vorstellung ein wenig merkwürdig aber nach und nach habe ich immer mehr Parallelen zwischen meinem Verhalten und dem von anderen Littles gefunden. Ich liebe Malbücher, Puzzles mit Fantasie-Figuren, Kinderbücher, Kinderserien u. -filme, Fläschchen, und Gläschen, schaukeln, CD hören, usw., benehme mich oft sehr kindisch wenn ich nicht gerade in der Schule bin, übernehme ungern Verantwortung und bin auch nicht besonders gut darin, obwohl ich bald 18 werde. Ich kann mich erwachsen verhalten, wenn ich muss, werde danach aber gerne sehr kindisch und brauche quasi eine Auszeit. Auch die ganzen oben aufgelisteten Dinge mache ich hauptsächlich um mich selbst zu beruhigen und mich sicher zu fühlen. Außerdem verlangt ein Teil von mir nach festen Regeln, die mir Halt geben.

Allerdings sind da auch ein paar Sachen, die mich daran zweifeln lassen, ob ich mich wirklich zu der DDlg-Community dazu zählen darf. Beispielsweise trage ich fast nur schwarze Klamotten, auch wenn ich andere, kindischere Outfits und Farben süß finde. Ich verfalle zwar manchmal in eine kindischere Stimmlage und fange an vor mich hin zu murmeln, benutze jedoch nie Babysprache. Ich mag keine Prinzessinnen oder Babyenten auf meinen Utensilien, ich hasse es wenn mir vorgelesen wird, die Idee Windeln zu tragen finde ich extrem komisch und auch Schnuller benutze ich keine, obwohl ich gerne auf irgendwas herum kaue. Obendrein mag ich Kinder nicht besonders und obwohl ich zwar Stofftiere habe, schlafe ich nur in Extremfällen mit Ihnen. Und am allerwichtigsten: ich gehe nicht an einem bestimmten zweitpunkt in Littlespace. Vielmehr verhalte ich mich nach viel Stress einfach kindischer, kann damit jedoch jederzeit aufhören, wenn ich muss.

Ich wünschte, ich könnte mit irgendjemandem reden, der sich mit diesem Thema besser auskennt oder sich in einer ähnlichen Position befindet, denn aus meinem Umkreis weiß niemand, was Littlespace überhaupt ist. Kann mir jemand helfen?

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Hallo Liebes :3

Oh, das klingt doch schon mal sehr "Littlelig", was du da erzählst. Natürlich kannst du am Ende nur selber entscheiden, ob das Label für dich passt oder nicht. Um dir zu helfen, versuch ich mal, deine Gedanken ein wenig aufzudröseln.

Also Little sehe ich als grundsätzlichen Charakterzug. Ein (fast) erwachsener Mensch, der ab noch viele kindliche Anteile in sich trägt und sich dadurch gerne mal "wie ein Kind" verhält, Kinder-Sachen mag und der sich vor allem öfter mal wie ein Kind fühlt. Die Frage ist, magst du die Sachen einfach nur ganz gerne oder hast du das Gefühl, dass deine kindliche Seite (insb. in deiner Gefühlsweöt) überdurchschnittlich stark ausgeprägt ist? Also ist das eher ein "ich mag Dinge, die vor allem Kinder mögen" oder eher ein "manchmal fühle ich mich, als wär ich 5 / eigentlich noch ein Kind"?

Die Beschreibungen eines Littles sind immer nur grobe Richtungen. Ich kenne kein Little, auf das alles zu trifft. Man findet immer irgendwas, weswegen man sich vermeintlich nicht "Little" nennen dürfe. Little macht sich, wie gesagt, vor allem an den Gefühlen fest. Alles andere sind nur Möglichkeiten, wie es sich im Außen zeigt.

Ich mag zB kein Glitzer, bin kein übermäßiger Fan von Disney, Windeln mag ich auch nicht, Schnuller und Malbücher hab ich erst später für mich entdeckt und bis letztes Jahr habe ich auch nur Schwarz getragen. Das ist alles völlig OK :)

Du schreibst, du kannst nicht bestimmen, wann du in den LittleSpace kannst. Daraus folgere ich mal, du HAST einen LittleSpace. Wenn dem so ist, verstehe ich deine Zweifel nicht ;) Ein Littlespace sind doch die Momente, in denen man sich ganz besonder kindlich fühlt, wo einige dann mit Babysprech anfangen oder sie besonders überdreht oder besonders anschmiegsam werden (wie sich der Littlespace zeigt, ist ja auch wieder individuell).

Nirgendwo wird behauptet, man müsse den LittleSpace irgendwie kontrollieren können. Mein Space wird eher durch äußere Einflüsse gesteuert, zB weil mein Daddy irgendwas Schönes sagt und v.a. wenn ich mich angenommen und beschützt fühle (das kann dann auch bei einer Freundin sein oder einem anderen Umfeld, in dem ich mich sehr wohl fühle). Ich kann dann nur noch darüber entscheiden, ob ich den Space zulasse oder ob ich ihn lieber unterdrücke.

Ich bin schon auf "DaddyDoms" gestoßen, die gezielt meinen LittleSpace getriggert haben, um mich um den FInger zu wickeln. Das wollte ich aber nicht, weil sich deren Verhalten zu manipulativ angefühlt hat. Also habe ich das zum Selbstschutz unterdrückt.

Aus dem Space kann bewusst dann meistens, wenn ich muss. Wenn ich aber von meinen regelrecht überrollt werde, komme ich dagegen nicht an. Wenn ich da grade im Space bin, komm ich da auch nicht richtig raus. Aber das wäre nichts, was ich als "Idealzustand" oder gar "Vorraussetzung zum Littlesein" ansehen würde. Im gegenteil, in MEINEM persönlichen Fall ist das mit den Emotionen in einer psychischen Störung begründet, die sich dann eben auch auf den LittleSpace auswirkt.

Ich hoffe, ich konnte dir schon mal ein bisschen helfen. Du kannst mich aber gerne mit Fragen löchern, so viel du magst :) Entweder hier oder auch per PN, wie es dir lieber ist :)

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Wirklich 100% kann man sich nicht absichern. BDSM beinhaltet in der Regel sexuelle Handlungen und oft auch Körperverletzung. In beides kann man einwilligen. Man hat aber auch die Möglichkeit, diese Einwilligung zu widerrufen.

Ein schriftlicher Vertrag is sittenwidrig und somit unwirksam. Er zeigt aber, dass beide vor der BDSM-Session mal damit einverstanden waren. Sowas kann man aber auch zB durch Chat-Verläufe beweisen.

Macht unbedingt ein Safeword aus. Am besten eines, dass sie sicher nicht vergisst. Zum Beispiel "Mayday" oder einfach "Safeword" oder "Stopp". Oder deinen Vornamen (der sorgt dafür, dass du beim Aussprechen auch definitiv hellhörig wirst, weil wir auf unseren Namen grundsätzlich besonders reagieren).

Sie kann aber natürlich trotzdem hinterher behaupten, dass sie das Safeword gesagt hat und du nicht reagiert hast. Ob das der Richter glaubt, hängt davon ab, wie gut sie lügen kann. Den Ärger hast du dann aber in jedem Fall.

Mein Rat ist: Wenn du ehrlich Angst hast, dass dir eine Frau an's Bein pinkeln möchte, "spiele" lieber nicht mit ihr. Vertrauen ist auf beiden Seiten wichtig. Ohne Vertrauen hat das Ganze mEn keinen Wert. Wenn das Vertrauen aber da ist und euch so ein kleienr Vertrag (zB in dem festgelegt wird, wie weit du gehen darfst und wie das Safeword lautet) noch den kleinen fehlenden Rest Sicherheit gibt, spricht da natürlich auch nichts gegen.

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Ich finde vor allem erstaunlich, dass Vore doch recht weit verbreitet ist. Ich selbst kann nicht nachempfinden, was daran erregend ist. Aber so ist das nunmal mit Fantasien und Vorlieben, die man selbst nicht hat.

Ich find's toll, dass es so viele verschiedene Vorlieben gibt. Und dass sich langsam auch niemand mehr für sowas schämen muss. ^_^

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Das musst du die Frauaen selber fragen. Bzw. solltest du das eigentlich selber gemerkt haben, ob sie ihren Spaß dabei hatten oder eher nicht.

Natürlich gibt es einige Frauen, die äußerst gerne sexuell dominant sind. Aber natürlich nicht jede. Pauschalisieren kann man da gar nichts.

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Das ist wohl recht unterschiedlich. Manche Menschen begeistern sich für ihren Fetisch schon in der Kinderheit, also vermutlich durch eine gewisse Prägung (was aber absolut wertneutral ist - unser ganzes Wesen wird in der Kindheit geprägt). Andere entstehen später, indem das Gehirn einen neutralen Reiz mit der sexuellen Erregung verknüpft. Vielleicht spielt auch eine gewisse Veranlagung eine Rolle (also zB wie empfänglich man überhaupt für Fetischismus ist).

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