Wie definiert man "normal", wann ist jemand normal?

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18 Antworten

Hallo,

1. Mehr oder weniger man selbst. Man lässt sich dabei auch von den Sozialen Normen beeinflussen.

2. Meiner persönlichen Meinung ist jeder Mensch in gewisser Hinsicht "normal". Solange man freundlich und friedlich miteinander leben kann, ist mir egal, was für "verrückte" Dinge jemand macht. Aber das muss jeder und jede für sich selbst entscheiden.

3. Die Gesellschaft. Sie legt die Sozialen Normen fest; welche Reaktionen erwartet werden, wenn bestimmte Themen angesprochen werden, usw.

4. Die Mehrheit? Darüber kann man lange diskutieren. Ich gehe mal von der Gesellschaft aus, welche vom einzelnen das Einhalten der Sozialen Normen erwartet.

5. Wie man selbst "normal" ist, sollte  jeder und jede selbst entscheiden. Leider wird insebsondere bei der heutigen Jugend der Gruppenzwang bestimmender und schreibt vor, wer "normal" ist, nämlich diejenigen, die "cool" sind usw.

6. Jeder und Jede sollte, unabhängig vom Zwang der Gruppe, selbst entscheiden, was "normal" ist und was "verrückt". Man kann dabei natürlich die Soziale Norm bei eigenen Überlegeungen miteinbeziehen.

Man kann also "normal" nicht genau definieren, weil das alle selbst machen oder slebst machen sollten.

MfG

Steven Armstrong

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Jeder kann bestimmen, was er für normal hält. Die meisten Menschen halten aber das für normal, wie die meisten sind.

Das Normalsein ist aber nur für diejenigen von Bedeutung, die sonst keine Begründung finden, warum sie so sind wie sie sind. Anders gesagt, wem nichts einfällt zu sich, der wird normal.

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Kommentar von Luise
23.01.2016, 15:57

Wunderbare Antwort.

Normal ist wohl der, der der "Norm entspricht" und doch möchte jeder ein Individuum sein und sich selber verwirklichen. Und versteht dann darunter, dass er - wie die allermeisten - sich durch Statussymbole von den anderen abheben möchte. Dabei ist das schon wieder so ein Allerwelts-Gehabe, das von anderen abhängt.

Du bist jedenfalls erfreulich anders, stehst für Dich selber außerhalb dieser Normierung, außerhalb der Normalität und lebst so, wie es eigentlich sein sollte. Vorbildlich! Nicht, dass das jeder nachmachen sollte, das nicht. Aber sich selber zu leben und nicht ein Bild, in das andere oder "die Gesellschaft" einen pressen wollen, zumindest die Freiheit so weit zu leben, dass der Geist frei bleibt, das ist ganz wunderbar. Danke für Dein Du-Sein und dass Du uns daran teilhaben lässt.

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Normal hat bei uns zum Glück eine relativ grosse Bandbreite.

Die Hauptsache ist im Prinzip, dass man die Gesetze einhält.

Dann ist es vielleicht noch wichtig, dass das, was man tut, bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar oder nachvollziehbar ist. d.h. Menschen haben oft Angst vor anderen Menschen, die vollkommen ausserhalb der Vernunft handeln oder reden, und deren Reaktionen daher für andere menschen vollkommen unvorhersehbar sind.

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Natürlich kann man Normalität definieren - die Definition liegt ja schon im Wort selbst.

Normal bedeutet: Der Norm entsprechend - also alles das, was allgemein, mehrheitlich üblich ist.

Das bestimmt nicht irgendjemand, es ist einfach so.

Bäume sind normalerweise grün - ein blauer Baum wäre ein Abweichung und damit sozusagen verrückt.

verrückt sind Abweichungen von der Norm

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Kommentar von Mavoras
22.01.2016, 08:48

Und ist es schlimm wenn jemand Verrückt ist also von der Norm abweichen? Muss man Abweichler "korrigieren"? 

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Normal ist der Durchschnitt.
Folglich definiert sich normal immer aus der Gruppe die man betrachtet.
--> Emos haben schwarz gefärbte haare; Sportler trainieren
Meistens wird die Grundgesamtheit aller Menschen in einer bestimmten Gesellschaft genommen. 

Es ist (fast) jeder Mensch als abnomal da jeder in gewissen Punkten abweicht. Natürlich gibt es noch eine Standardabweichung. In diesem Bereich liegen dann hald die Meisten Menschen. 

Das heißt: Im Schnitt haben alle Menschen eine Haarlänge von 25,2378 cm, aber die Meisten weichen um 8 cm ab.
Normal sein ist eine Frage der Statistik.

Absolut normal zu sein ist somit schlecht. Sonst gäbe es ja keine klugen Leute. Alle  Wissenschaftler sind abnormal in der Gesellschaft.

Bill Gates, Steve Jobs, Mark Zuckerburg das sind alles sehr abnormale Persönlichkeiten.

Normal wird leichter von der Gesellschaft akzeptiert, als verrückt.
Sieh dir Galileo Galilei, oder Kopernikus an. Die haben vor langer Zeit mal gesagt, dass sich die Erde  um die Sonne dreht. Verrückt nicht?

DU siehst es ist komplett egal, ob du nun normal bist oder nicht. 
Wenn das andere, aber vermehrt z dir sagen musst du dir überlegen ob du gut, oder schlecht abweichst. Wenn schlecht tu was dagegen, wenn gut freu dich! 

Gut heißt der jeweiligen Situation angepasst.

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Normal ist, was die Mehrheit bestimmt. Und die Mehrheit wird durch die Medien manipuliert, bewusst und unbewusst. Und da heute Medien besser, effektiver und schneller funktionieren als die gute alte Mundpropaganda und überall präsent sind, ändert sich "normal" auch schneller. 

Gerade heute kann man sehen, wie aus Normalos, weil sie es wagen, eine andere Meinung zu haben, Unnormalos, sprich Nazis, Rechtsradikale oder Rassisten gemacht werden.

LG

 

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Kommentar von Machtnix53
22.01.2016, 23:55
Gerade heute kann man sehen, wie aus Normalos, weil sie es
wagen, eine andere Meinung zu haben, Unnormalos, sprich Nazis, Rechtsradikale oder Rassisten gemacht werden.

Da muss ich dir aber widersprechen. Wenn jemand eine rassistische oder nationalistische Meinung hat, dann ist er Rassist oder ein Rechter, er wird nicht dazu gemacht.

Wenn er sich jetzt wagt, seine Meinung zu äußern,( weil viele andere sie auch äußern,) wird er als Rassist oder Rechter erkannt, aber nicht dazu gemacht. Wie auch ein Linker als solcher erkannt wird, wenn er sozialistische oder anarchistische Meinungen äußert.

Mit Normal oder Unnormal hat das aber nichts zu tun. Rassismus, Nationalismus und Sexismus ist leider normal, es ist nicht ungewöhnlich. Harmlos wird er dadurch aber nicht.

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Das Universum hat uns keine Grundsätze gesetzt. Sind wir Menschen normal? Wir sind doch eigentlich Tiere und leben komplett gegen die Natur-> unnormal?
In unserer Gesellschaft ist normal, wer den Maßen der Mehrheit entspricht. Die größte Gruppe die sich bildet entscheidet. So ist es doch überall. Zum Beispiel auch bei gesetzten.  Nur wie normal durch Propaganda wie Medien bestimmt. Was ist also schon normal?

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Im Wort "normal" steckt das Wort "Norm". Wenn etwas normiert ist, ist es etwas Andrem gleich. Wenn also jemand wie die Mehrheit ist, ist er normal.

Ob es wichtig ist, dass jemand wie die Mehrheit ist, wage ich zu bezweifeln. Oft bringen diejenigen die Gesellschaft voran, die anders denken, die anders sind und die etwas anders machen. Mit anderen Worten: die von der Norm abweichen.

Gruß Matti

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Normal bedeutet schlichtweg, gewissen Regeln, Idealen bzw. Vorstellungen zu entsprechen. Normal beruht auf dem Wort "Norm", was so viel wie "Regel, Vorschrift" heißt.

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vor allem wer bestimmt was "normal" ist?

Leider meinen viele, dass sie das Recht haben, dies zu bestimmen und das furchtbare ist, sie nehmen sich selbst als Maßstab für eine Bewertung.

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Ich würde sagen ich bin mehr normal, Problem dabei ist das meine ganze Klasse einen an der klatsche hat, weshalb ich im vergleich eher unnormal bin xD

Ich denke niemand ist "normal" weil ... wenn man unter Psychopathen wäre und diese in einer (bemerkbaren) mehrheit wären, wäre diese Gesellschaft wieder irgendwo "normal"

Ok.. Klingt bescheuert xD

Ist halt Ansichtssache

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Kommentar von Mavoras
22.01.2016, 08:56

Du meinst also darüber zu bestimmen zu können wer einen an der "klatsche" hat und wer nicht?? 

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Kommentar von coronix
22.01.2016, 09:00

Ich meinte das die Mehrheit bestimmt ws normal ist...

Ich hab auch nich gegen meine klasse. Ich find sie super.

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Kommentar von coronix
22.01.2016, 09:52

Ja ok hast recht ;)

Verrückt ist das bessere Wort

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Die Gesellschaft bestimmt, was normal ist (Also die Mehrheit). Das was die große Mehrheit macht ist normal. Anderes ist unnormal. Wenn man allerdings mal etwas genauer darüber nachdenkt, findet man heraus, das Normal nur ein Wort ist und nichts weiter.

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Kommentar von Mavoras
22.01.2016, 08:45

Manche sagen auch die Gesellschaft (Die Mehrheit) sei "krank" und nicht die angeblich verrückten...

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Hey,

Normal ist in der Regel das, was der Großteil der Allgemeinheit tut. Deswegen ist es aber noch lange nicht richtig oder gut.

Mir persönlich ist es Bums ob andere mich normal finden, ich find mich nicht normal aber ich finds gut so.

Was normal ist könnte man vllt noch definieren aber verrückt ist, nicht. Das muss wohl jeder selbst wissen.

Mfg

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Kommentar von Mavoras
22.01.2016, 08:46

Und dann gibt es noch die die möglichst normal sein wollen und sich somit verbiegen bis zum geht nicht mehr..

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Das ist immer Ansichtssache, manche Menschen sehen eine Person als verrückt, während andere diese wieder als ganz normal sehen!

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Kommentar von Mavoras
22.01.2016, 08:44

Und ist es schlimm wenn man nicht "normal" ist? Wobei man jetzt noch definieren müsste was denn "normal" ist, gehen wir mal davon aus "normal" ist das was die grosse Mehrheit macht...

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Ob jemand normal ist oder nicht, wird durch soziale Normen einer Gesellschaft vorgegeben. Sie unterliegen immer dem sozialen Wandel, sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und sind daher von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich. Wenn man sich in eine Gesellschaft integrieren möchte, sollte man diesen Normen möglichst entsprechen.

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Kommentar von Mavoras
22.01.2016, 08:47

Also ist es gut wenn jemand sich total anpasst und verbiegt bis zum geht nicht mehr?

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Was "die Gesellschaft" als regel-/NORMkonform erachtet ist wohl "normal"... Demnach wäre zb schwul sein in Europa weitestgehend normal, in anderen Regionen der Welt hingegen nicht

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Hallo Mavoras,

JEDER ist normal.

Die Fragestellung ist das Produkt einer völlig falschen Ansicht.

Wenn Jemand krank ist, zb. Migräne, ein kaputtes Knie oder Sonstiges hat, ist er dann schon nicht mehr normal? Nein, er ist krank.

Genauso verhält sich das ganze mit psychischen Erkrankungen.

Natürlich könnte man jetzt sagen, nein Jemand der krank ist, ist abnormal.

ABER:

26% der Gesamtbevölkerung ist von depressiven Symptomen betroffen.

25% der Gesamtbevölkerung leidet an Angststörungen.

50% der deutschen Männer haben zu hohen Blutdruck

Ich könnte die Liste jetzt weiter führen, aber ich denke du verstehst worauf ich hinaus will.

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Normal ist das was du in deiner Umgebung siehst. Draußen, Arbeit, Schule.
Wenn alle nackt rumlaufen wäre das für dich normal weil du es nicht anders kennst.
Normal ist das, was die Mehrheit macht.

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Kommentar von Mavoras
22.01.2016, 08:49

Und der Mehrheit sollte man sich anpassen?

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Kommentar von Bulls44
22.01.2016, 08:50

nein..man kann sich anpassen.

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