Werden Männer in unserer heutigen Gesellschaft benachteiligt?

7 Antworten

Also in einem Seminar in Erziehungswissenschaften, meinte der Dozent auch, dass immer noch Frauen benachteiligt werden. Z.B. verdienen sie weniger als Männer, obwohl sie die gleiche Arbeit machen. Als dann jemand meinte, dass er auch lieber Männer einstellen würde, da Frauen Schwanger werden usw. war der Dozent ganz schön sauer und hat sich die ganze Zeit aufgeregt haha

Ja, haha.

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Ja, das werden sie. Das ist nachgewiesen. Bei 20-30 Jährigen liegt die Arbeitslosigkeit bei den Jungen um 40% höher als bei den Mädchen. Mädchen, die in der Schule genauso viel leisten wie Jungen erhalten bessere Noten als diese. Mädchen werden von allen Lehrern, Professoren und Arbeitgebern maßlos bevorzugt. Das liegt vor allem daran, dass die Femministinen gnadenlos versuchen, Männer in den Abgrund zu drängen. Wenn Rihanna Männer mit Peitschen zum Sex zwingt, sie wie Hunde an der Leine führt und ähnliches ist das cool. Würde ein Mann dasselbe machen, wäre es Sexistisch. Männer werden in der heutigen Gesellschaft nur benachteiligt, dank der Femministinen. So viel dann zur Notwendigkeit einer Frauenquote...

Schulunterricht zum Beispiel wird so organisiert, dass Eigenschaften, die traditionell weiblich genannt werden, hilfreich sind: Still sitzen können, Bravsein, Zuhören.

Von Prügeleien und Fussallfachgesprächen wird aber auch das männliche Kind nicht klüger.

Dafür, dass Mädchen angeblich "braver" sind, wird Buben immer noch mehr technisches und mathematisches Verständnis zugeschrieben, und wenn Mädchen das aufweisen, werden sie ignoriert.

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@kataha

Ich bekomme in Physik eher gute Noten als meine männlichen Mitschüler, obwohl ich zumindest von letzterem nicht viel verstehe [ich lerne es halt auswendig]. Als Mädchen werde ich in diesem Fach ganz klar "bevorzugt".

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@radiokarbon

"obwohl ich zumindest von letzterem nicht viel verstehe" soll heißen: obwohl ich davon nicht viel verstehe.

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@radiokarbon

ob das aber nun so ist, weil du ein mädchen bist, oder dir einfach mühe gibst, kann auch nur vermutung bleiben.

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@taigafee

Wenn mein Protokol mehr fachliche Fehler aufweist als das des Klassenbesten und er trotzdem nur eine zwei bekommt, während ich eine 1 drauf stehen habe, ist es nicht mehr nur Vermutung.

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@taigafee

Herr Lehrer anscheinend auch nicht, sonst hätte er sie markiert. duh!

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@Schuhu. Ja. Stimmt. In voremanzipatorischen Zeiten, sagen wir mal so bis 1960, war das noch anders. Da verlangte keiner der - meist männlichen - Lehrer, dass Jungen still saßen, brav waren oder gar zuhörten. Im Gegenteil. Schüler die das gewagt hätten, hätten ordentlich welche mit dem Rohrstock bekommen. Richtig? Welche Folter ist hingegen die heutige weibliche Kuschelpädagogik, in der man doch allen Ernstes versucht individuell auf Stärken und Schwächen der Schüler einzugehen.

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@Dummie42

wollte ich grad sagen, dummie. mein vater hatte nur männliche lehrer, und da war stillsitzen, bravsein und zuhören ja wohl vorraussetzung. dagegen geht es heute in den klassen wie im zirkus zu. alle paar minuten läuft einer zum mülleimer, rennt aufs klo, schwatzt mit dem nachbarn, schreit mitten rein,...

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@Dummie42

Obwohl die Padägogik heutzutage eine ganz andere ist, ist der Unterricht immer noch auf Zuhören (dem Lehrer), Bravsein (dem Lehrer gegenüber), Stillsitzen aufgebaut. Das fällt Mädchen oft leichter als Jungen. Und es ist eine blöde Art, Dinge zu Lernen. Angebote bekommen und annehmen und wiedergeben. Das ist immer noch Alltag in deutschen Klassenzimmern.

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@Schuhu

Demnach wären Mädchen in Schulen ja schon seit Jahrhunderten bevorzugt worden. Schau mal an, und das haben wir gar nicht gemerkt. Wie sind auf diese Weise bloß die vielen männlichen Nobelpreiträger zustande gekommen, die frau sonst immer sofort entgegengehalten kriegt, als wäre deren Verdienst der Verdienst aller Männern, wenn diese Art zu lernen so unglaublich ineffektiv ist?

Ich halte dieses Bild vom braven Mädchen mit ordentlichen Zöpfen, das gern still sitzt und der Lehrerin lauscht, für genauso ein Klischee, wie den wilden Jungen, der es gar nicht erwarten kann in der Pause endlich seine Kräfte beim (Wett-)Kampf zu messen. Beides gibt es, aber beides ist nicht die Regel.

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