Warum wählt man die FDP?

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Es hat sich mehrheitlich rumgesprochen, dass Enteignung, Neid auf Reiche, und Überlegungen zu "Umverteilung" nicht bringen, und schon gar nichts für die Geringverdiender oder Arbeitssuchenden.

Auch Menschen die nicht zu den Spitzensteuerzahlern gehören, wählen, wenn sie die Zusammenhänge verstehen, Parteien, die sich für die soziale Marktwirtschaft einsetzen, für eine bessere Bildung, für eine Wirtschaft, die Arbeitsplätze schafft, für einen Immobilienmarkt, in dem neuer Wohnraum entsteht.

Alles das wofür die FDP steht ..

Im Prinzip auch CDU, Grüne und SPD .. aber bei der CDU schreckt viele das christliche konservative ab, bei den Grünen weiss man nicht wirklich, was die wirtschaftspolitisch wollen, und bei der SPD noch weniger .. Agenda 2010 und Gerd Schröder oder Kevin alleine im Porzellanladen ?

Reicht das, um zu erklären, warum mir keine richtigen Argumente einfallen, eine andere Partei zu wählen ?

Lol, du glaubst das wirklich, oder? 😂

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Weil man dazu zuerst die Wirtschaft verstehen muss, wie sie funktioniert.

Erhöht man die Steuern auf Reichen führt das dazu, dass sie ihr Vermögen ins Ausland verschieben.

Erhöht man die Arbeitnehmerrechte, werden weniger Arbeitnehmer eingestellt.

Erhöht man den Mindestlohn, werden viele Arbeitnehmer entlassen.

Will man jedoch die Wirtschaft stärken, und den Reichtum von allen und nicht nur Einzelpersonen erhöhen, dann wählt man eben FDP /AfD.

Bei mir würde niemand was verschieben, ich würde sofort die Grenzen fürs Kapital schließen. Und wer es dennoch fertig bringt, illegal sein Geld ins Ausland zu verschieben, den lasse ich vom Geheimdienst zurückholen!

Die Alternative zum Kapitalismus ist nicht die "Soziale Marktwirtschaft", sondern die Sozialistische Planwirtschaft!

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@plusnull

Technisch gesehen würde das nicht funktionieren, weil viele Reiche ihr Geld schneller verschieben können als dass du das Verbot dazu durch das Parlament kriegst.

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@Superhoden

Gebäude, Maschinen und gut ausgebildete Beschäftigte sind erstmal hier. Und wenn hier wirklich eine echt sozialistische Partei ans Ruder käme, dann würde man alles daransetzen, den Diebstahl des Volksvermögens strafrechtlich zu ahnden und Gesetze zur Enteignung auch rückwirkend zu beschließen. Ich werd's ja nicht zum Kanzler bringen, wird halt dann ein anderer tun.

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@plusnull

Die Gebäude, die Maschinen und diese ganzen Sachen, die gehören fleißigen Mittelständlern, die für den Wohlstand hier im Lande verantwortlich sind. Deshalb gehts hier auch nicht zu wie in Venezuela.

Und die gut ausgebildeten Leute, die sind ganz schnell im nächsten Flugzeug ...

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@plusnull

Du, das hatten wir schon und ist vor 30 Jahren grandios gescheitert. Aktuell schafft es das Land mit den größten Erdölreserven der Welt, mit dieser Idee seine Bürger in der Kloake nach Nahrung suchen zu lassen. Wie oft willst du das denn noch durchexerzieren?

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Der wichtige Buchstabe ist das 'F'. F wie liberal, das kann man googlen. Die Freiheit des Einzelnen steht im Vordergrund:

  • Jeder soll tun und lassen können, was er will, so lange er niemand anderem dabei auf die Füße tritt
  • Jeder ist für sich selbst verantwortlich
  • So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich
  • freie Märkte ohne staatlichen Eingriff.

Eine liberale Partei ist keineswegs zwangsläufig eine Unternehmerpartei. Eine solche Politik könnte z. B. dazu führen, dass man von einfacher Arbeit wieder leben kann.

Freiheit führt allerdings auch zu ständigen Veränderungen, und da haben die meisten Leute etwas dagegen. Außerdem muss natürlich sichergestellt sein, dass niemand abgehängt wird. Hayek, der ist so etwas wie der Guru der Liberalen, forderte sogar das bedingungslose Grundeinkommen.

Und zu deinen 62 Personen: Weißt du denn nicht, dass die Lebensqualität ab einem bestimmten Einkommen nicht mehr zunimmt, bzw. sogar wieder zurückgeht? Werte für diese Grenze werden unterschiedliche genannt, aber mehr als 5000 € im Monat kommen nicht vor. Wohlstand lässt sich nicht in Dollar ausdrücken, vielmehr darin, in welchen Umständen man lebt und welche Möglichkeiten man hat. Und da sieht es gut aus! Es geht weltweit mehr Menschen immer besser.

Herrschaft des Rechts, Bürgerrechte, Freiheit, Menschenrechte, für den Mittelstand, für den Binnenmarkt, für einen Staat, der mit spitzem Bleistift rechnet und alle entlastet und - extra für gf.net - gegen Art.13

Mindestens 62 Menschen haben einen guten Grund die FDP zu wählen. ^^ Ebenso deren Partner/innen und sonstige Nutznießer.

Von den 62 ist in Deutschland niemand wahlberechtigt.

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@lesterb42

Aber andere Unternehmer. Und die FDP macht Politik für diese.

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@Bonye

Aktuell ist die FDP im Bund in der Oposition und leistet dort wertvolle Arbeit. Warum sollen nur die "Armen" Gehöhr finden, bedeutende Unternehmer aber nicht?

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@lesterb42

Habe ich kein Problem mit - wählen werde ich sie aber nicht. Und natürlich wählt jeder für seine Interessen entsprechend, wer Unternehmer ist, fühlt sich von der FDP wahrscheinlich am besten unterstützt.

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