Ja

Ja, ich fahre ca. 10 km (einfache Strecke) zur Arbeit mit ordentlich Steigungen dabei. Ja, ich habe auch Angst auf der Straße. Ist auch gesund so. An einer Stelle muss ich nach links abbiegen über eine 4-spurige Straße, die das Ende einer Autobahn ist! Der Großteil der Strecke geht aber über Wege, die für Autos komplett gesperrt sind und über ein paar kleine Straßen. Es gibt nur diese eine blöde Stelle. Da halte ich zur Not rechts an und warte, bis alles frei ist.

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Mit den Rädchen kannst du die Griffweite einstellen und nein, die Griffe sollten nicht einrasten.

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Das Rad ist ca. 40 Jahre alt und hat immer noch einen guten Gebrauchswert. 80 Euro maximal.

Das Beste ist der gut erhaltene Rahmen von Patria. Sonst ist nichts dran, was ich haben wollte. Um es auf den Stand der Zeit zu bringen, müsste ich mindestens 150 Euro reinstecken (Vorderrad mit Nabendynamo, LED-Licht, zweiachsige Seitenzugbremse vorn, Lenker). Die Reifen sehen gut aus, doch sie sind eben 40 Jahre alt, was dann auch schon kritisch ist. Gute Reifen: nochmal 50 Euro. Lohnt sich nicht.

Ich würde es dir also nicht abkaufen. Aber ich will es dir auch nicht mies machen. Mit der Torpedo-3-Gang ist es ein originelles, brauchbares Stadtrad. Wenn es meins wäre, würde ich es nach und nach updaten, bis es tatsächlich wieder 200 Euro wert wäre. Die hätte ich dann aber auch reingesteckt. Zum Wegschmeißen ist es jedenfalls zu schade.

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Sollte? Man sollte das eBike eigentlich nur fahren, wenn man dafür ein Auto stehen lassen kann. Naja, vielleicht sollte man es auch fahren, weil man sonst aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Haus kommt. Ansonsten kann man oder darf man ein eBike fahren - egal in welchem Alter.

Deine Eltern werden wohl festgestellt haben, das beide Gründe auf dich nicht zutreffen. Kein Auto und noch fit genug, dich aus eigener Kraft zu bewegen. Du brauchst kein eBike und du würdest mit deinem auch den Verkehr nicht entlasten. Du willst es nur haben und dafür ist es für deine Eltern einfach zu teuer.

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Also ok, von Dortmund bis L'viv sind es tatsächlich 1300 km. Maps sagt, das schaffst du zu Fuß in 265 Stunden, also in 11 Tagen, sofern du niemals anhältst. Ja, da nimm lieber ein Fahrrad. Durchfahren kann man die nicht. 5 Tage sind das Mindeste, mit 10 wäre es ganz gemütlich.

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Ja, der Dynamo erzeugt Wechselstrom. Ist aber egal. Man nennt die Pole (wohlgemerkt: am Fahrrad!) trotzdem Plus und Masse.

Das schwarze Kabel ist 'Plus', das schwarzweiße 'Masse'. Vorsicht! Die Hülle des Dynamos, seine Achse und damit (fast) das ganze Fahrrad sind ebenfalls Masse.

Es passiert aber nichts, wenn du die Anschlüsse falsch herum machst, außer dass eben nichts passiert. Kein Licht, aber es geht auch nichts kaputt dadurch..

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Es ist gelagert, das heißt, es dreht sich um eine fest stehende Achse in der Mitte. Das Rad selbst ist in der Mitte hohl.

Damit das geht, hat man früher Fett zwischen die Achse und das Rad geschmiert. Heute macht man da Kugeln rein, kleine Stahlkugeln, und nennt das Kugellager und vorher das nur mit dem Loch und dem Fett ein Reiblager.

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Beim Fahrrad steht : 16,7 kg. Das ist verdammt viel für ein Rad, an dem nichts dran ist und es wird noch nicht einmal gesagt, auf welche Größe sich das bezieht. Jeder Reifen wiegt ein Kilo, was sich beim Beschleunigen doppelt auswirkt. Dazu ist das Profil in der Mitte der Lauffläche recht grobstollig, was zusätzliche Kraft kostet. Diese Reifen müssten bei mir sofort weg. Wie ist die Federung eingestellt, falls sie sich überhaupt einstellen lässt? Für bergauf sollte sie so hart wie möglich sein. Das Gefedere kostet deine Kraft, es passiert nicht von selbst. Das zum Rad, auf der Straße und bergauf ein durchaus lahmer Bock.

Mehr Kraft hast du, wenn du normale Proportionen hast, wenn der Sattel schön hoch ist und der Lenker tiefer. Vielleicht geht da noch was. Dann ist der Druck wichtig. Irgendwo steht max. soundso viel Bar auf den Reifen und die sollten für die Straße auch drauf.

Der allgemeine Trainingszustand und deine Leistung beim Radfahren sind verschiedene Dinge, was ich auch erst dieses Jahr wieder erfahren habe. Ohne Übergewicht und mit Joggen mehrmals die Woche bin ich im Frühjahr wieder aufs Rad für einen neuen Job außerhalb. (Das eigene Gewicht ist auf dem Rad extrem wichtig). Ich habe mich bis zum Sommer ganz wesentlich verbessern können. Steigungen, an denen ich zuerst sogar absteigen musste, finden jetzt gar nicht mehr statt. Ich bügele einfach drüber.

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Es gibt normalerweise unten an den Bremsarmen eine kleine Schraube, mit der man die Vorspannung der Rückholfedern einstellen kann. Mit Hilfe dieser Schräubchen kann man die Bremse zentrieren, so dass die Bremsschuhe auf beiden Seiten den gleichen Abstand zum Rad haben und nicht mehr schleifen.

Muss man vorsichtig machen. Eine halbe Umdrehung kann schon zuviel sein.

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Werkzeug um das Rad rauszuholen, brauchst du nicht, wie dir schon erklärt wurde. Als sehr nützlich erweist sich aber dann ein Satz Reifenheber:

https://www.rosebikes.de/rose-3er-set-reifenheber-338805

Eine Schutzfolie zum nachträglichen Einlegen kenne ich nicht. Es gibt aber Reifen mit einer starken Pannenschutzeinlage:

https://www.rosebikes.de/schwalbe-marathon-plus-drahtreifen-718649

Kein Punkt: Wasser, Torx und Panzerband.

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Dass bei einem Rad mit hinten 7 Zahnkränzen die Achse brechen kann, liegt an der Bauart. Für ein Mountainbike mit einem einigermaßen schweren Fahrer drauf taugt diese Schraubkranz-Technik nicht. Für ein Mädchenrad wäre sie ok.

Du hast das Kettenöl ersetzt? Sehr gut. Viele schütten einfach nur frisches Öl auf die dreckige Kette, ohne sie vorher sauber zu machen. Man nimmt auch das frische Öl soweit wieder ab, bis man es nicht mehr sieht und die Kette sauber ist.

Unter dem Knallen kann ich mir wenig vorstellen. Eventuell ist die Gangschaltung nicht mehr genau eingestellt, so dass die Kette unter Last nicht mehr genau auf dem Zahnkranz bleibt, auf dem sie bleiben soll.

Verschleiß der Kette und/oder der Zahnkränze würde ich ausschließen, wenn du das Rad nur diesen Sommer gefahren hast. Dass eine Schaltung noch einmal nachgestellt werden muss, ist eigentlich normal.

Ich hoffe, es liegt nicht daran, dass dein Mechaniker beim Austausch der Achse einen Fehler gemacht hat. Schon eine Unterlegscheibe, die von außen nach innen versetzt wurde, lässt die Schaltung nicht mehr richtig funktionieren.

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Naja, die drei Räder sind ja fast gleich. Es sind Fahrräder die zusätzlich im Hinterrad einen Motor und auf dem Gepäckträger eine Batterie haben. So etwas solltest du eventuell noch billiger bekommen.

Ich kenne jemanden, der fährt seit zig Jahren genau so ein Teil und ist sehr zufrieden damit.

Man muss aber Abstriche machen. Die Dinger sind schwer und der Schwerpunkt liegt weit hinten, da Motor und Akku hinten sind. Sie lassen sich kaum tragen. Die Geländegängigkeit oder Sportlichkeit ist auch mäßig. Meinem Freund ist das aber alles egal. Ohne Anstrengung erledigt er alle seine Wege in der Stadt. Er muss auch viel unterwegs sein.

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Fahrrad

Freiheit? Dann rechne mal Steuern, Versicherung, Benzin, Wertverlust und Instandhaltung zusammen. Selbst wenn du es nicht benutzt, sind die monatlichen Kosten erheblich, weshalb ich als Städter auf ein eigenes Auto verzichte. Ich brauche manchmal eins, dafür bezahle ich dann, ist aber selten.

Also nein, ich habe kein Auto, gerade weil ich meine Freiheit behalten will. Kein Lust, für so ein Ding zu arbeiten. Ich komme locker mit dem Rad überall hin in der Stadt und in den Speckgürtel drum herum schaffe ich es auch.

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Warum sind Mountainbikes überhaupt so beliebt? Sind alle über 700.000 Käufer Sportler? Wieso haben sie sich schon sehr gut verkauft, als es sie noch nicht mit Motor gab? Hier die möglichen Antworten:

  • Nr.1: sie sehen cool aus. Die dicken Reifen kommen an einem Rahmen ohne Schutzbleche und Gepäckträger besonders gut zur Geltung. Sie vermitteln Kraft und Stabilität
  • Nr.2: Steigungen sind das Problem für Radfahrer. Ein Rad, dass Berge schon im Namen hat, muss besonders geeignet sein, sie zu bewältigen
  • Nr.3: die Technikverliebtheit der Jungen. Federgabeln, Scheibenbremsen, solche Sachen erkennen Jungen und finden sie cool. Man kann damit angeben
  • Nr.4: für viele wichtig: Man kann im Alltag Bürgersteige rauf und runter fahren

Mountainbikes eignen sich sehr gut als Trainings- und Sporträder, wenn man die entsprechende Umgebung hat. Dafür sind sie gedacht. Die Mehrheit der verkauften MTBs, insbesondere die im großen Billigbereich, wird aber nicht dementsprechend genutzt.

Warum nun eMTBs die alten abhängen?

  • noch mehr Technik
  • sie machen mehr Spaß
  • noch mehr Status
  • noch besser bergauf

Die Nachteile werden nicht erkannt oder in Kauf genommen:

  • mit leerem Akku sind sie fast unfahrbar
  • Begrenzung auf 25 km/h heißt, dass bei dieser Geschwindigkeit in der Ebene wirklich Schluss ist

Ja, ich habe ein Mountainbike ohne Motor. Es ist ein bisschen auf Straße getunt. Ich nutze es zum Training im Wald auf unserem Hausberg.

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3 X 7 aus den 90ern ist mehr wert als 3 X 7 aus diesem Jahrhundert, da die Technik verbaut wurde, die es heute bei Neurädern erst ab 8-fach hinten gibt. Dazu kann man davon ausgehen, dass das Rad einen stabilen Stahlrahmen hat und keine anfälligen Federelemente. Alle Verschleißteile bekommt man problemlos in neu nach, egal ob Antrieb, Bremsen oder Schaltung, und alles kostet nicht viel.

Räder gerade aus den 90ern sind als Gebrauchträder sehr zu empfehlen, besonders wenn man sich ein bisschen auskennt. Sie lassen sich technisch wieder in den Neuzustand versetzen.

Beim Verkaufswert kommt es ganz auf den Zustand an. Ich habe mir selber für 50 Euro so ein Rad gekauft diesen Sommer, nur weil es mir gut gefallen hat. Gangschaltung war kaputt, deshalb war es so billig. Einiges habe ich repariert und ersetzt und ihm richtig gute, teure Reifen spendiert. Unter 200 würde ich es nicht abgeben.

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Du hast 11 Gänge. Finde heraus, wieso!

https://www.j-berkemeier.de/Ritzelrechner.html

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Ja, es geht mit winzigen Schraubenschlüsseln:

https://www.reichelt.de/maulschluesselsatz-sw-3-5-5-7-teilig-abgewnkelt-donau-900-p132501.html?CCOUNTRY=445&LANGUAGE=de&&r=1

Aber mit einem Spokey geht es deutlich besser, weil der von 3 Seiten greift und deshalb die Gefahr geringer ist, dass man die Nippel rund dreht:

https://www.rosebikes.de/rixen-kaul-spokey-nippelspanner-werkstattausfuhrung--23062

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